Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kunstausstellung im VIP-Terminal am Flughafen Wien

Der VIP-Terminal am Wiener Flughafen wird am 19. August 2025 zur Bühne für eine Kunstausstellung. Auf Initiative des Kulturmanagers Gerhard Krispl und in Zusammenarbeit mit der Galerie Smolka Contemporary werden Kunstwerke von namhaften österreichischen Künstlern präsentiert. Die Ausstellung soll im exklusiven Umfeld des Terminals die Verbindung zwischen Aviatik und zeitgenössischer Kunst herstellen. Die Ausstellung zeigt Werke von einer Reihe bekannter Künstler, darunter Uli Aigner, Negra Bernhard, Hans Kupelwieser und Hubert Schmalix. Die Organisatoren wollen damit den VIP-Terminal als eine Art internationale Visitenkarte der heimischen Kultur etablieren. Die Geschäftsführung des VIP-Terminals, Alexandra Schellhorn und Christoph Schmidt, sehen in der Präsentation eine Ergänzung zu den erstklassigen Serviceleistungen für Reisende. Zur Eröffnung der Ausstellung am 19. August werden die Künstler anwesend sein. Geladene Gäste aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Diplomatie haben ihr Kommen angekündigt. Unter den Gästen befinden sich Vertreter von Museen und Kultureinrichtungen, Geschäftsleute und Botschaftsvertreter. Die Präsentation der Kunstwerke im Flughafenumfeld ist eine ungewöhnliche Plattform für zeitgenössische Kunst. Sie bietet den jährlich Hunderttausenden Passagieren, die den VIP-Terminal nutzen, die Möglichkeit, vor dem Abflug mit österreichischer Kultur in Kontakt zu treten und soll eine kulturelle Erinnerung an die Donaumetropole schaffen.

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Luftfracht in Deutschland kämpft mit Personalschwund

Der Verband der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) hat für das zweite Quartal 2025 einen Anstieg des Frachtaufkommens gemeldet. Das umgeschlagene Volumen stieg um 3,7 Prozent auf rund 452.395 Tonnen. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten in der Branche um sieben Prozent auf 3.180. Diese Entwicklung bereitet dem Verband Sorgen. Der Vorsitzende des VACAD, Claus Wagner, warnte davor, daß der anhaltende Personalrückgang die zuverlässige Abfertigung der wachsenden Frachtmengen gefährden könne. Als Hauptursache für den Engpaß nannte er die langwierigen Sicherheitsüberprüfungen für neues Personal. Diese behördlichen Prozesse würden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen und die Einstellung neuer Mitarbeiter verlangsamen. Um dem Personalmangel entgegenzuwirken, fordert der Verband eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung der zuständigen Behörden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Prozesse für die Sicherheitsüberprüfungen zu beschleunigen und damit die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter zu erleichtern. Der Verband sieht darin den Schlüssel zur Bewältigung des steigenden Frachtvolumens. Die deutsche Luftfrachtbranche steht somit vor der paradoxen Situation, daß das Geschäft wächst, während die notwendigen Arbeitskräfte zur Bewältigung der Mengen fehlen. Die Verbandsforderung zielt darauf ab, diese Diskrepanz durch verbesserte administrative Abläufe zu beheben.

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Air India setzt Verbindung Delhi-Washington aus

Die indische Nationalfluggesellschaft Air India wird ihre Flugverbindung zwischen Delhi und Washington ab dem 1. September 2025 vorübergehend aussetzen. Als Gründe für diese Entscheidung nennt die Fluggesellschaft zwei Hauptfaktoren: Einerseits der Mangel an verfügbaren Flugzeugen des Typs Boeing 787-8 aufgrund eines umfangreichen Modernisierungsprogramms, andererseits die anhaltende Sperrung des pakistanischen Luftraums. Die gesamte Flotte von 26 Dreamlinern soll bis Ende 2026 modernisiert werden. Diese Maßnahme führt dazu, daß zeitweise mehrere Maschinen für den Flugbetrieb nicht zur Verfügung stehen. Die Fluggesellschaft erklärte, daß die Suspendierung der Strecke notwendig sei, um die Stabilität des gesamten Streckennetzes zu gewährleisten. Der ursprüngliche Nonstop-Flug wurde bereits seit April mit einem Zwischenstopp in Wien betrieben, was die Reisezeit für Passagiere verlängerte. Die Sperrung des pakistanischen Luftraums für indische Flugzeuge ist seit Jahren eine Herausforderung für die Flugplanung von Air India, da längere Routen über den Indischen Ozean geflogen werden müssen. Dieser geopolitische Umstand beeinträchtigt die Wirtschaftlichkeit der Flüge auf dieser Route. Die Aussetzung der Washington-Verbindung ist eine Reaktion auf diese operativen Herausforderungen. Die Maßnahme von Air India bedeutet für Reisende, die die direkte Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten nutzen wollen, eine Einschränkung. Sie müssen künftig auf alternative Fluggesellschaften oder Verbindungen mit Zwischenstopps ausweichen.

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Discover Airlines paßt Winterflugplan nach Mexiko an

Discover Airlines, die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, hat Änderungen im Winterflugplan 2025/2026 für ihre Mexiko-Verbindungen ab Frankfurt vorgenommen. Die Airline erhöht die Frequenz der Flüge nach Cancun und streicht gleichzeitig die Verbindung zur Destination Tulum. Ab dem 26. Oktober 2025 wird Discover Airlines die Strecke nach Cancun viermal wöchentlich bedienen, anstatt wie bisher dreimal. Die Flüge werden montags, mittwochs, freitags und sonntags mit einem Airbus A330-200 oder -300 durchgeführt. Dies ist eine Reaktion auf die Nachfrage nach der etablierten Urlaubsdestination. Gleichzeitig wird die Fluggesellschaft die Strecke von Frankfurt nach Tulum aus dem kommenden Winterflugplan nehmen. Die Einstellung der Verbindung könnte eine strategische Entscheidung sein, die darauf abzielt, die Kapazitäten auf die populärere Destination Cancun zu bündeln, um die Auslastung und Effizienz der Langstreckenflüge zu optimieren. Solche Anpassungen im Flugplan sind in der Luftfahrtbranche üblich und hängen oft von saisonalen Schwankungen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Die Umstrukturierung des Flugplans zeigt, daß Discover Airlines ihre Streckennetze dynamisch an die Markterfordernisse anpaßt. Die Konzentration auf die Cancun-Strecke signalisiert die strategische Bedeutung dieses Reiseziels für die kommenden Wintermonate.

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US-Behörden in Kartellstreit: Delta und Aeromexico ersuchen um Aufschub

Die Fluggesellschaften Delta Air Lines und Aeromexico haben sich in einem gemeinsamen Antrag an das US-Verkehrsministerium (DOT) gewandt. Sie protestieren gegen die geplante Aufhebung ihrer Kartellvereinbarung und ersuchen um eine Verlängerung der Umsetzungsfrist. Die ursprünglich für den 25. Oktober dieses Jahres angesetzte Frist soll nun auf den 28. März des nächsten Jahres verschoben werden. Die geplante Aufhebung der Vereinbarung resultiert aus Spannungen zwischen den Regierungen der USA und Mexikos. Die US-Behörden begründen ihren Schritt mit einem Streit über die Luftfahrtpolitik Mexikos, die die strategischen Interessen der USA beeinträchtige. Insbesondere geht es hierbei um Kapazitätsbeschränkungen und andere regulatorische Maßnahmen am Internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt, die die Wettbewerbssituation verändern könnten. Die Kartellfreistellung erlaubt es Delta und Aeromexico, Flugpläne, Preise und Marketing auf Routen zwischen den USA und Mexiko zu koordinieren. Die beiden Fluggesellschaften bilden eine enge Allianz, die durch diese Vereinbarung ermöglicht wird. Die Aufhebung der Genehmigung würde diese Zusammenarbeit beenden und die Unternehmen zwingen, wieder als Konkurrenten aufzutreten, was die Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern beeinträchtigen könnte. Ein Aufschub der Frist gäbe den Fluggesellschaften mehr Zeit, auf die Entscheidung zu reagieren und die möglichen Auswirkungen auf ihr Geschäft zu bewerten. Die Entscheidung über den Antrag liegt nun bei den US-Behörden.

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Boeing-Lieferungen: Lufthansa-Konzern prüft strategischen Umweg über die Schweiz

Der deutsche Lufthansa-Konzern erwägt, seine milliardenschweren Bestellungen von Boeing-Flugzeugen künftig über die Schweiz abzuwickeln. Dieser strategische Schachzug, der laut Berichten des „Tages-Anzeigers“ eine Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Regierung vorsieht, zielt darauf ab, das chronische Handelsdefizit zwischen den Vereinigten Staaten und der Schweiz zu verringern und damit die Wahrscheinlichkeit drohender US-Strafzölle zu minimieren. Die Pläne, deren Einzelheiten von allen Beteiligten noch unter Verschluß gehalten werden, könnten den Erwerb von rund 100 Flugzeugen im Wert von 21 Milliarden Schweizer Franken umfassen. Die Swiss, eine Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns, steht bei den Verhandlungen mit US-Vertretern im Zentrum der diplomatischen Bemühungen. Die Maßnahme verdeutlicht die zunehmende Politisierung des globalen Handels und die Notwendigkeit für große Unternehmen, sich aktiv in Handelsfragen zu engagieren, um ihre langfristigen Geschäftsinteressen zu sichern. Ein diplomatischer Spagat: Die Rolle der Swiss und der Schweizer Regierung Der „Tages-Anzeiger“ berichtete, daß Swiss-Chef Jens Fehlinger in der vergangenen Woche an einem Treffen in Washington teilnahm, an dem auch die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin beteiligt waren. Sie führten Gespräche mit hochrangigen US-Regierungsvertretern, darunter Außenminister Marco Rubio. Ziel war es, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Schweiz zu erörtern und mögliche Lösungen für die angespannte Lage zu finden. Ein Sprecher der Swiss bestätigte die Gespräche und betonte, daß es insbesondere um „die Rahmenbedingungen für die Einfuhr von Flugzeugen“ gegangen sei. Man habe „mögliche Optionen für den Lufthansa-Konzern, für Swiss, aber auch für die USA und amerikanische Unternehmen“ diskutiert. Die Details der Verhandlungen blieben den Regierungsbehörden vorbehalten. Dieser diplomatische Einsatz zeigt, wie

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SBB drosselt Ausbau des Nachtzugnetzes

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihre ursprünglichen Pläne zum massiven Ausbau des Nachtzugnetzes gestoppt. Nach Informationen von „CH Media“ hat SBB-Chef Vincent Ducrot die geplanten neuen Verbindungen nach Rom und Barcelona eingestellt. Stattdessen soll der Fokus künftig auf den Tagverkehr gelegt werden, wofür ab 2026 neue Hochgeschwindigkeitszüge ausgeschrieben werden. Das Nachtzugangebot der SBB bleibt damit weitgehend unverändert. Als einziger Neuzugang ist eine saisonale Verbindung von Basel nach Kopenhagen und Malmö ab 2026 geplant. Diese Strecke, die dreimal wöchentlich verkehren soll, wird bis 2030 mit Bundessubventionen in Höhe von 47 Millionen Franken finanziert, da der Betrieb andernfalls nicht rentabel wäre. Die Entscheidung der SBB spiegelt die Probleme wider, mit denen auch andere europäische Bahnunternehmen zu kämpfen haben. Hohe Trassenpreise, teure Fahrzeuge und nächtliche Baustellen erschweren das Geschäft. So hat die österreichische ÖBB, Betreiberin der Nightjet-Züge, die Bestellung neuer Nachtzüge von 33 auf 24 Stück reduziert, um mehr in den Tagverkehr zu investieren. Auch andere europäische Anbieter haben ihre Pläne für Nachtzüge deutlich zurückgeschraubt. Zudem sind Nachtzüge im Vergleich zu Tageszügen und Billigflügen oft teurer. Der Nachtzugverkehr bleibt eine Nische. Im Jahr 2024 nutzten nur etwa 600.000 der 11,6 Millionen internationalen Bahnreisenden der SBB einen Nachtzug. Um Kosten zu senken, setzen Bahnunternehmen verstärkt auf externes Personal. So beschäftigt die ÖBB über Dienstleister wie Newrest Mitarbeiter mit niedrigeren Einstiegslöhnen. Die SBB sieht den Nutzen schneller Tagesverbindungen als überwiegend an, was den Nachtzugverkehr zu einer nostalgischen Randerscheinung werden läßt.

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Zukunft des Flughafens Rostock-Laage ungewiß: Verkauf wirft Fragen zur Rolle im Tourismus auf

Der Verkauf des Flughafens Rostock-Laage durch die Zeitfracht-Gruppe an die Berliner Industriebeteiligungsgesellschaft Crisp Partners hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Debatte über die künftige Rolle des Luftverkehrs für den Tourismus entfacht. Während Touristiker die dringende Notwendigkeit betonen, den Flughafen für den zivilen Betrieb zu erhalten, um Gäste aus dem von Hitzewellen geplagten Südeuropa anzuziehen und den Kreuzfahrttourismus auszubauen, prüft die Bundeswehr ihrerseits die Auswirkungen des Eigentümerwechsels auf die militärische Nutzung. Die Zukunft des Flughafens, der schon in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, hängt nun von einem komplexen Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, touristischen Hoffnungen und den strategischen Plänen des deutschen Militärs ab. Ein neuer Eigentümer und die Hoffnungen der Tourismusbranche Nach turbulenten Jahren und häufigen Eigentümerwechseln steht der Flughafen Rostock-Laage erneut vor einer ungewissen Zukunft. Die Zeitfracht-Gruppe, die den Flughafen seit 2019 betrieben hatte, gab den Verkauf an die Berliner Investmentgesellschaft Crisp Partners bekannt. Dieser Schritt löste in der regionalen Tourismusbranche umgehend Reaktionen aus. Die Stimmen sind sich einig: Der Flughafen müsse als unverzichtbare Infrastruktur für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern gesichert werden. Kai Otto, der Chef des Reiseveranstalters PTI Panoramica in Roggentin, faßte die Sorgen und Hoffnungen in einem Brief an die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Wolfgang Blank zusammen. Er argumentiert, daß der Norden Europas für Reisende aus südlichen Regionen zunehmend attraktiver werde, da die Menschen den extremen Sommerhitzen entfliehen wollten. In diesem Kontext sei der Flughafen ein entscheidender Ankunftsort für Urlauber, der einen „deutlichen Incoming-Zuwachs“ generieren könnte. Als Vorbild nannte Otto die skandinavischen Märkte, die bereits seit Jahren

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Flyvbird startet Verbindungen ab Mönchengladbach und Münster

Die neue deutsche virtuelle Fluggesellschaft Flyvbird nimmt am 1. September 2025 ihren Flugbetrieb auf. Das Unternehmen bietet zum Start zwei neue Verbindungen ab dem Flughafen Friedrichshafen an. Die Flüge führen nach Mönchengladbach und Münster. Auf beiden Strecken sind jeweils fünf wöchentliche Flüge an Werktagen geplant. Durchgeführt werden die Flüge von der Charterairline Flyellow aus Passau. Zum Einsatz kommt eine Cessna C208 Caravan, ein kleineres Turboprop-Flugzeug, das Platz für bis zu neun Passagiere bietet. Das Geschäftsmodell von Flyvbird basiert darauf, regionale Flugverbindungen anzubieten, die von größeren Fluggesellschaften nicht bedient werden. Die Vermarktung der Flüge erfolgt unter Flugnummern mit dem Code „Q4“, welcher der spanischen Fluggesellschaft Euroairlines gehört. Diese Kooperation ermöglicht Flyvbird, seine Flüge über die globalen Buchungssysteme für Reisebüros anzubieten. Die Aufnahme der neuen Verbindungen stellt für die Flughäfen Mönchengladbach und Münster eine Wiederbelebung des Regionalflugverkehrs dar. Die Cessna C208 Caravan eignet sich mit ihrer Bauart gut für den Betrieb auf kleineren Flughäfen, da sie auch auf kürzeren Start- und Landebahnen operieren kann. Das Unternehmen Flyvbird nutzt eine KI-gestützte Plattform, um die Flugpläne flexibel an die Nachfrage anzupassen. Nach Angaben des Unternehmens sind nach dem Start der Flüge ab Friedrichshafen weitere Expansionen des Streckennetzes geplant. Die Partnerschaft mit Flyellow und Euroairlines soll die Grundlage für ein flexibleres und kundenorientierteres Angebot im regionalen Luftverkehr schaffen.

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Zuchterfolg bei Roten Pandas in der Tierwelt Herberstein

Die Tierwelt Herberstein vermeldet die Geburt von zwei seltenen Roten Pandas. Die Welpen, ein Männchen und ein Weibchen, wurden am 17. Juni 2025 geboren. Diese Geburt ist ein wichtiger Erfolg für das internationale Zuchtprogramm, das darauf abzielt, eine stabile Population der in Zoos gehaltenen Tiere zu erhalten. Die Jungtiere haben nach etwa drei Wochen erstmals ihre Augen geöffnet. Nach acht Wochen führte der zoologische Leiter Dr. Reinhard Pichler den ersten Gesundheitscheck durch. Dabei wurden die Welpen geimpft, entwurmt und gechipt. Die Geschlechtsbestimmung ergab, daß es sich um ein Pärchen handelt. Nach Angaben des Tierarztes sind beide Welpen in einem sehr guten Allgemeinzustand. Vater Kaldon lebt bereits seit 2013 in Herberstein, während Mutter Kalina im Vorjahr zu ihm kam. Das Paar konnte im Frühjahr häufig bei der Paarung beobachtet werden. Die Roten Pandas, auch „Kleiner Panda“ genannt, sind laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft. Weltweit gibt es im Freiland nur noch geschätzt 10.000 Tiere ihrer Art, von denen nur 2.500 fortpflanzungsfähig sind. In europäischen Zoos leben derzeit 420 Tiere, deren Population im Rahmen des EEP (European Endangered Species Programme) koordiniert wird. Die Welpen werden derzeit in einem geschützten Bereich fernab der Öffentlichkeit gehalten. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der jüngste Nachwuchs der Tierwelt Herberstein regelmäßig zu sehen ist. Besucher können jedoch mit Glück die Mutter beobachten, wie sie ihre Jungen in eine andere Nestbox trägt.

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