Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kopenhagener Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum im Mai 2025

Der Flughafen Kopenhagen begrüßte im Mai 2025 fast 2,9 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs bei den Umsteigepassagieren, deren Zahl um 23 Prozent stieg und nun 22,5 Prozent des gesamten Passagieraufkommens ausmacht. Dies unterstreicht die Position des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in Nordeuropa. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die Entscheidung von SAS gefördert, ihre Langstreckenoperationen am Flughafen Kopenhagen zu konzentrieren. Rund 90 Prozent der Umsteigepassagiere reisen mit SAS und verbinden oft Ziele in Norwegen, Schweden, Deutschland oder den Vereinigten Staaten. Das Vereinigte Königreich bleibt mit 240.000 Passagieren, die im Mai zwischen Kopenhagen und neun britischen Flughäfen reisten, das beliebteste Reiseziel. Auch der Verkehr in die Vereinigten Staaten verzeichnete einen deutlichen Anstieg. Rund 120.000 Passagiere reisten im Mai zwischen Kopenhagen und den USA, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwei neue Direktrouten, nach Seattle (mit SAS) und Minneapolis (mit Delta), erhöhten die Gesamtzahl der direkten US-Verbindungen auf 13. Mit dem bevorstehenden Sommerhöhepunkt werden zwischen Juni und August bis zu 9,5 Millionen Reisende erwartet. Etwa ein Drittel der Passagiere sind Dänen, der Rest setzt sich hauptsächlich aus Schweden, Briten, Amerikanern, Norwegern und Deutschen zusammen, was die internationale Anziehungskraft des Flughafens weiter unterstreicht.

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Autodiebstähle in Europa: Neue Analyse zeigt Frankreich als Spitzenreiter

Während die Reisesaison 2025 in vollem Gange ist und Millionen von Menschen ihren wohlverdienten Urlaub antreten, rückt ein Thema verstärkt in den Fokus der Sicherheitsbedenken: Autodiebstähle in Europa. Eine umfassende Analyse der Fahranfängerversicherung Zego hat nun die europäischen Länder mit den höchsten Autodiebstahlraten ermittelt und liefert wertvolle Einblicke für Autobesitzer und Reisende, die beabsichtigen, mit dem eigenen Wagen zu verreisen oder ein Auto im Ausland zu mieten. Die Ergebnisse zeigen, daß Frankreich die unrühmliche Spitze der Rangliste anführt, gefolgt von Griechenland und Italien. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen für Reisende, um ihr Eigentum im Urlaub zu schützen. Die Methodik der Untersuchung: Ein Blick auf die Datenlage Die Experten der Fahranfängerversicherung Zego haben für ihre Untersuchung jahrelange Daten zu Autodiebstählen analysiert. Die Studie basiert auf Jahresdurchschnitten von 2015 bis 2022 und berücksichtigt die durchschnittliche jährliche Autodiebstahlrate pro 100.000 Einwohner, um eine vergleichbare Basis über Länder unterschiedlicher Größe hinweg zu schaffen. Zudem wurde die durchschnittliche Anzahl der Autodiebstähle pro Tag für jedes Land ermittelt. Insgesamt wurden Daten aus 32 europäischen Ländern in die Analyse einbezogen, um ein umfassendes Bild der Lage zu zeichnen. Diese detaillierte Datenbasis ermöglicht es, klare Trends und Risikoprofile für verschiedene Reisedestinationen innerhalb Europas zu identifizieren. Solche Studien sind von großer Bedeutung, um sowohl Versicherungsunternehmen als auch Reisende über potenzielle Risiken aufzuklären und präventive Maßnahmen zu fördern. Die Daten von 2015 bis 2022 bieten einen stabilen Durchschnitt, der kurzfristige Schwankungen ausgleicht und eine verläßliche Einschätzung der Langzeitentwicklung ermöglicht. Die Top 10 der Autodiebstahlhotspots in Europa Die Analyse

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WestJet und Scandinavian Airlines schmieden Allianz

WestJet, die zweitgrößte Fluggesellschaft Kanadas, hat eine Partnerschaft mit Scandinavian Airlines (SAS), der nationalen Fluggesellschaft Dänemarks, Norwegens und Schwedens, bekanntgegeben. Die Unternehmen haben ein Interline-Abkommen unterzeichnet, das die Konnektivität auf transatlantischen Routen erheblich verbessern soll. Diese Zusammenarbeit, die Ende Juni 2025 in Kraft tritt, verspricht Reisenden auf beiden Seiten des Nordatlantiks eine größere Auswahl und mehr Komfort bei der Planung ihrer Flüge. Insbesondere für Passagiere, die die nordischen Länder erreichen möchten, eröffnet sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Abkommen wurde von Führungskräften beider Fluggesellschaften auf der Jahreshauptversammlung der IATA in Delhi, Indien, ratifiziert und legt den Grundstein für eine weitreichende künftige Kooperation, die auch ein Codeshare-Abkommen umfassen soll. WestJets transatlantisches Netz und der Bedarf an erweiterter Konnektivität WestJet, gegründet im Jahre 1994 und mit Drehkreuzen am Calgary International Airport, Toronto Pearson International Airport und Vancouver International Airport, hat sich als bedeutender Akteur im kanadischen Luftverkehr etabliert. Unter der Führung von CEO Alexis von Hoensbroech betreibt die Fluggesellschaft bereits ein eigenes, wenngleich begrenztes, transatlantisches Streckennetz. Hierfür setzt WestJet hauptsächlich Flugzeuge der Boeing 737 MAX- und 787-Familien ein, die verschiedene europäische Destinationen anfliegen. Im Juni 2025 werden durchschnittlich elf Flüge pro Tag in beide Richtungen auf diesem Korridor angeboten. Obwohl WestJet seine eigenen transatlantischen Dienste kontinuierlich ausbaut – wie etwa die jüngst eingeführte Nonstop-Verbindung nach Amsterdam mit einer Boeing 737 MAX 8 –, ist das bestehende Netz für die wachsende Nachfrage nach Verbindungen nach Europa und insbesondere in die nordischen Regionen oft nicht ausreichend. Hier setzt das nun geschlossene Interline-Abkommen mit SAS

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Florida-Mann fliegt sechs Jahre lang als falsche Flugzeugbesatzung

Ein 35 Jahre alter Mann aus Florida, Tiron A., hat sich über einen Zeitraum von sechs Jahren als Mitglied von Flugzeugbesatzungen ausgegeben und dabei mehr als 120 Flüge unternommen. Er posierte wahlweise als Flugbegleiter oder sogar als Pilot, ohne jemals eine gültige Lizenz, Ausbildung oder Anstellung bei einer Fluggesellschaft besessen zu haben. Dies teilte die US-Staatsanwaltschaft mit. Trotz fehlender Qualifikationen, Uniformen oder luftfahrtspezifischer Erfahrung verschaffte sich A. Zugang zu gesicherten Flughafenbereichen und nutzte Besatzungsprivilegien. Er soll digitale Schlupflöcher ausgenutzt und interne Dokumente von Fluggesellschaften gefälscht haben. Zwischen 2018 und 2024 griff A. auf interne Flugreservierungssysteme zu, die eigentlich nur für Mitarbeiter von Fluggesellschaften gedacht sind. Diese Systeme ermöglichen es Flugbegleitern und Piloten, kostenlose Flüge für den Weg zu oder von ihren Einsatzorten zu buchen. Die Behörden geben an, daß er Dutzende gefälschter Identitäten erstellt und falsche Beschäftigungsdetails bei sieben verschiedenen Fluggesellschaften angegeben habe. Er nutzte demnach rund 30 gefälschte Ausweisnummern und falsche Beschäftigungsbeginndaten, die von den Buchungssystemen niemals überprüft oder als auffällig markiert wurden. A. täuschte nicht nur Buchungsplattformen, sondern nutzte auch gefälschte Crew-Ausweise, um Sicherheitskontrollpunkte an Flughäfen zu passieren, die ausschließlich für autorisiertes Personal bestimmt sind. So konnte er ohne gültiges Ticket Boarding Gates und Flugzeuge betreten. Er soll sich unauffällig unter die echten Flugbesatzungen gemischt haben, was zunächst keinen Verdacht erregte. Die Staatsanwaltschaft betonte, es gebe keine Hinweise darauf, daß er jemals ein Cockpit betreten oder einen Flug operiert habe, der Sicherheitsverstoß sei jedoch dennoch gravierend. Gerichtsdokumente zeigen, daß A. auch kostenlose Flüge für Freunde und Familie buchte.

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Bratislavas Flughafen erlebt historischen Aufschwung: Mai 2025 markiert Passagierrekord seit 1951

Der Flughafen M. R. Štefánik in der slowakischen Hauptstadt Bratislava hat im Mai des Jahres 2025 einen bemerkenswerten historischen Meilenstein erreicht. Mit 172.464 abgefertigten Passagieren bei An- und Abflügen verzeichnete der Flughafen das beste operative Ergebnis in einem Mai-Monat seit 74 Jahren, also seit 1951. Dieses Rekordergebnis bedeutet eine Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2024 und übertraf den bisherigen Mai-Höchstwert aus dem Jahre 2008 um fast eintausend Reisende. Dušan Novota, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Flughafens M. R. Štefánik, würdigte diesen Erfolg als Ergebnis einer strategischen Ausweitung des Streckennetzes und erhöhter Flugfrequenzen. Der Flughafen Bratislava, benannt nach dem slowakischen Nationalhelden Milan Rastislav Štefánik, ist das wichtigste internationale Luftverkehrsdrehkreuz der Slowakei. Seine Geschichte als Flughafen reicht weit zurück bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Die nun bekanntgegebene Passagierzahl für Mai 2025 von 172.464 Reisenden stellt nicht nur einen beeindruckenden Anstieg von 34 Prozent im Vergleich zum Mai des Vorjahres dar, sondern bricht auch einen Rekord, der seit 17 Jahren, nämlich seit Mai 2008, Bestand hatte. Damals wurden 171.466 Passagiere abgefertigt. Die knapp eintausend zusätzlichen Passagiere im Mai 2025 markieren somit den höchsten Stand, den der Flughafen in einem Mai-Monat in seiner 74-jährigen Geschichte seit der Betriebsaufnahme im Jahre 1951 jemals verzeichnen konnte. Dieser Erfolg ist ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Flughafens und seine wachsende Bedeutung im zentralen Europa. Generaldirektor Dušan Novota hob hervor, daß dieser Rekord ein „großer Erfolg dank neuer Strecken und höherer Flugfrequenzen“ sei. Die Eröffnung neuer Flugverbindungen und die Verdichtung bestehender Routen

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Österreich erhöht Militärbudget: Fokus auf Infrastruktur und Rüstung

Österreich setzt seinen Investitionskurs in die Landesverteidigung fort, obwohl die budgetäre Lage angespannt ist. Nach Überschreitung der Vier-Milliarden-Grenze im Vorjahr soll das Militärbudget laut Bundesfinanzgesetz 2025 um 349,1 Millionen Euro auf 4,391 Milliarden Euro steigen und gemäß Bundesfinanzgesetz 2026 um weitere 369,8 Millionen Euro auf 4,761 Milliarden Euro anwachsen. Die Mittel sind primär für den Ausbau der baulichen Infrastruktur und die militärische Aufrüstung im Rahmen des Aufbauplans des Bundesheeres vorgesehen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bestätigte im Haushaltsausschuß des Nationalrats, daß die Umsetzung des Aufbauplans für die Jahre 2025 und 2026 gesichert sei. Für die Zeit danach müßen jedoch weitere Verhandlungen geführt werden, um das angestrebte Verteidigungsbudget von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2032 zu erreichen. Ein Schwerpunkt der Beschaffungen liegt auf der bodengebundenen Luftabwehr größerer Reichweite im Rahmen von Sky Shield sowie auf Nachbeschaffungen für den Eurofighter. Trotz der allgemeinen Einsparungsziele im Bundeshaushalt sollen die Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit fortgesetzt werden. Hierfür wurde im Verteidigungsministerium eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit diesen Finanzierungsfragen befaßt. Während andere NATO-Staaten 20 Prozent ihres Verteidigungsbudgets für Investitionen ausgeben, sind in Österreich bereits 31 Prozent geplant. Zusätzliche Investitionen sind in Bereiche wie Drohnen und Drohnenabwehr vorgesehen, wofür in den Jahren 2025 und 2026 jeweils 14 Millionen Euro eingeplant sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei nicht nur auf der Anschaffung von Geräten, sondern auch auf dem Erwerb der notwendigen Bedienungsfähigkeiten. Es ist eine „erste Tranche“ von 300 Drohnen geplant, die kontinuierlich mit den neuesten Modellen nachgerüstet werden sollen. Im Bereich der Cyber-Sicherheit sind Digitalisierungsmaßnahmen

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Rechtsstreit um Flugzeuge: Carlyle Aviation Partners fordert Maschinen von Air Sénégal zurück

Zwei von Carlyle Aviation Partners kontrollierte Zweckgesellschaften haben beim Handelsgericht von Dakar beantragt, die Rückgabe von vier Flugzeugen anzuordnen, die von Air Sénégal (HC, Dakar Blaise Diagne International) betrieben werden. Der Forderung liegt die Behauptung zugrunde, daß Air Sénégal gegen die Leasingverträge verstoßen habe. Die betroffenen Flugzeuge – zwei Airbus A319-100 und zwei Airbus A321-200 – machen rund 45 Prozent der neunköpfigen Flotte von Air Sénégal aus. Die Leasingverträge für die Maschinen wurden von Carlyle Aviation Partners bereits im August 2024 aufgrund angeblicher Nichtzahlung gekündigt. Daraufhin erwirkte Carlyle eine gerichtliche Anordnung im Senegal, welche die Stilllegung der Flugzeuge und deren Rückführung vorsah. Obwohl Medienberichten zufolge eine frühere Forderung von rund zehn Millionen US-Dollar beglichen worden war und die senegalesische Regierung interveniert hatte, um eine Einigung zu erzielen, teilte Carlyle dem Gericht in Dakar jüngst mit, die Fluggesellschaft schulde ihr immer noch mehrere Milliarden Zentralafrikanische Franken. Ein kürzlicher Versuch, die gerichtliche Anordnung am Flughafen Blaise Diagne International durchzusetzen, scheiterte, da ein Vertreter von Air Sénégal den Gerichtsvollziehern den Zugang zur gesicherten Zone des Flughafens verweigerte. Das Management von Air Sénégal betrachtet die Forderungen von Carlyle als unrealistisch und unfair. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß zwei der geleasten Flugzeuge über längere Zeiträume am Boden standen, während weiterhin hohe Leasinggebühren anfielen. Eine interne Quelle von Air Sénégal äußerte, die geforderten Summen lägen weit über dem aktuellen Wert der Maschinen. Die staatliche Fluggesellschaft, die sich derzeit in einer signifikanten Finanzkrise befindet und einen Schuldenstand von über 120 Millionen US-Dollar aufweisen soll, ist auf die Unterstützung

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Renaissance des Überschallfluges: United Airlines setzt auf Boom Overture inmitten regulatorischer Erleichterungen

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Außerdienststellung der Concorde, die den zivilen Überschallflug für eine Generation definierte, steht die Luftfahrtwelt möglicherweise vor einer neuen Ära der Hochgeschwindigkeitsreisen. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Firma Boom Supersonic, ein Luft- und Raumfahrttechnologie-Start-up aus Denver, welches das Überschallflugzeug „Overture“ entwickelt. Diese Maschine könnte, nach derzeitigem Stand der Dinge, schon bald in den Dienst mehrerer US-amerikanischer Fluggesellschaften treten. Ein entscheidender Impuls hierfür ist eine jüngste Exekutivanordnung der US-Regierung, die jahrzehntealte regulatorische Barrieren beseitigen soll, welche die Entwicklung und den Betrieb von Überschallflugzeugen in den Vereinigten Staaten bisher behindert haben. Insbesondere United Airlines, als erster US-Carrier mit einer festen Bestellung für die „Overture“, könnte von diesen Entwicklungen erheblich profitieren. Boom Supersonic und die Rückkehr des Überschallreisens: Eine Vision wird greifbar Boom Supersonic wurde im Jahre 2014 mit dem ehrgeizigen Ziel gegründet, ein kommerziell rentables Überschallflugzeug auf den Markt zu bringen. Das Flaggschiff des Unternehmens, die „Overture“, ist als Passagierflugzeug konzipiert, das zwischen 64 und 80 Reisende bei Mach 1,7 befördern soll. Mit einer Reiseflughöhe von erstaunlichen 60.000 Fuß strebt die „Overture“ danach, den Luftwiderstand zu minimieren und die Treibstoffeffizienz zu maximieren. Ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklungsstrategie von Boom war die „XB-1 Baby Boom“, ein maßstabsgetreuer Prototyp, der bereits im Jahre 2025 erfolgreich die Schallmauer durchbrochen und mehr als zehn Testflüge absolviert hat. Diese Testflüge dienten dazu, das Design zu verfeinern, den Einsatz von Leichtbauverbundwerkstoffen zu optimieren und Techniken zur Geräuschreduzierung zu verbessern. Die Entwicklung der „Overture“ zielt darauf ab, strenge internationale Lärmschutzstandards, insbesondere die ICAO

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Austrian Business Travel Association stärkt Vorstand mit zwei Neuzugängen

Die Austrian Business Travel Association (ABTA), der Verband der österreichischen Geschäftsreiseindustrie, hat seinen Vorstand mit der Aufnahme von Kirsten Hauft-Tulic (Strategic Purchaser Mobility & Travel Services, Fronius International GmbH) und Michael Glück (Director Operation und Prokurist bei BTU Business Travel Unlimited) erweitert. Diese Verstärkung soll die Arbeit des Verbandes weiter festigen. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder werden die bestehenden Mitglieder Monika Milde (Wolf Theiss), Marion Würtz (cargo-partner), Alexander Schnecke (AUA), Janine Kranz (Airport Salzburg) und Emilia Böhmer (AVIS Budget Group) unterstützen. An der Spitze des Verbandes stehen weiterhin Präsident Roman Neumeister (OSZE) sowie die Vizepräsidentinnen Sabine Toplak (ACCOR) und Angela Lille (ERSTE Group). Die ABTA vertritt die Interessen der österreichischen Geschäftsreisebranche und setzt sich für deren Weiterentwicklung ein. Kirsten Hauft-Tulic bringt 30 Jahre Erfahrung aus der Reisebranche mit, darunter Stationen bei Lufthansa, Air Alps und AX Travel bzw. Verkehrsbüro Business Travel. Seit 2021 leitet sie den Bereich Travel & Fuhrpark Management beim oberösterreichischen Familienkonzern Fronius International GmbH und ist für die Reisegeschäfte von rund 7.000 Mitarbeitern in 36 Ländern verantwortlich. Michael Glück, gebürtiger Salzburger, war nach Engagements bei Austrian Airlines sowie KUONI/BTI/Hogg Robinson zu BTU Business Travel Unlimited gewechselt. Seit der Fusion mit VB Business Travel ist er als Director Operation österreichweit für sämtliche Buchungsteams zuständig und fungiert zudem als Prokurist bei BTU Business Travel Unlimited Reisebüroges.m.b.H. und AX Travel Management GmbH sowie als Co-Geschäftsführer des Joint Ventures HBT – Herburger Business Travel GmbH.

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Air Asia vor Großauftrag für Airbus A220: Ein strategischer Kurswechsel für den asiatischen Billigflieger

Spekulationen in Luftfahrtkreisen deuten darauf hin, daß die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia möglicherweise kurz davor steht, einen bedeutenden Auftrag für bis zu 100 Flugzeuge des Typs Airbus A220 zu erteilen. Berichten zufolge, die sich auf ungenannte Branchenquellen beziehen, könnte die Ankündigung während der prestigeträchtigen Paris Air Show, die vom 16. bis 22. Juni 2025 in Le Bourget stattfindet, erfolgen. Sollte sich dieser Megaauftrag bestätigen, wäre er in mehrfacher Hinsicht von großer Tragweite: Er würde nicht nur die Einführung eines völlig neuen Flugzeugtyps in die reine Airbus-Flotte von AirAsia bedeuten, sondern auch einen bemerkenswerten Trendwechsel in der Strategie der Fluggesellschaft markieren, da der A220 eine geringere Kapazität aufweist als die derzeit eingesetzten Maschinen. Dies könnte auf eine Stärkung des regionalen Netzwerkes abzielen und ein deutliches Zeichen des Vertrauens in die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nach einer turbulenten Finanzphase senden. Ein neuer Flugzeugtyp für AirAsia: Der Airbus A220 und seine Implikationen Der potentielle Erwerb von 100 Airbus A220-Flugzeugen wäre ein Novum für AirAsia, deren Flotte bislang ausschließlich aus größeren Airbus-Modellen besteht. Der A220, je nach Variante für 100 bis 150 Passagiere ausgelegt, ist kleiner als jeder andere Flugzeugtyp, den die AirAsia-Gruppe derzeit betreibt. Die Flotte des Konzerns setzt sich aus Airbus A320- und A321-Maschinen (sowohl ceo- als auch neo-Versionen) zusammen, während die Langstreckensparte AirAsia X Airbus A330-Flugzeuge einsetzt. Der Airbus A220, ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt und später von Airbus übernommen, ist ein modernes Schmalrumpfflugzeug, das sich durch seine hohe Effizienz, geringere Betriebskosten und eine komfortable Kabinenbreite auszeichnet. Seine Reichweite ermöglicht sowohl Kurzstreckenflüge

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