Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EASA und IATA arbeiten an Harmonisierung von Flugemissionsdaten

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die International Air Transport Association (IATA) haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um eine engere Kooperation beim Management von Flugemissionsdaten zu prüfen. Die Partnerschaft soll Synergien zwischen dem von der EU eingeführten Flugemissionslabel (FEL) und den bestehenden Datensystemen der IATA, dem IATA EcoHub und dem IATA CO2 Connect-Rechner, schaffen. Ziel der Vereinbarung ist es, einen standardisierten und kosteneffizienten Prozess für Fluggesellschaften zu etablieren, um Passagieren beim Buchen von Flügen transparente und vor allem einheitliche CO₂-Emissionsdaten zur Verfügung zu stellen. Das EASA-Flugemissionslabel, das auf einer EU-Verordnung von 2024 basiert, bietet Fluggesellschaften einen verlässlichen Rahmen für die Offenlegung von Emissionsdaten. Die IATA-Plattformen, insbesondere IATA CO₂ Connect, sammeln bereits Betriebsdaten von über 90 Fluggesellschaften und berechnen die CO₂-Bilanz, was ähnliche Daten wie jene für das FEL liefert. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte, dass die Bereitstellung präziser Emissionsdaten entscheidend für fundierte Entscheidungen der Kunden und das Vertrauen in den Luftverkehr sei. Die angestrebte Zusammenarbeit soll den Verwaltungsaufwand für Fluggesellschaften reduzieren und langfristig Kosteneinsparungen ermöglichen, indem der Datenaustausch harmonisiert wird. Das FEL soll die Transparenz durch eine einheitliche Berechnungsmethode und Darstellung der Emissionen innerhalb der Europäischen Union erhöhen. Die Teilnahme am FEL ist für Fluggesellschaften, die unter die EU-Verordnung 2023/2405 („ReFuelEU Aviation“) fallen, freiwillig. Allerdings dürfen nur beigetretene Airlines ihren Passagieren in der EU Emissionsdaten anzeigen. EASA-Exekutivdirektor Florian Guillermet hob hervor, dass eine breite Beteiligung der Fluggesellschaften zu besseren Informationen für die Fluggäste führe, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Unterzeichnung des MoU fand im Rahmen der

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Aeroflot nimmt China-Flüge wieder auf: Aurora Airlines bedient Routen ab Russlands Fernem Osten

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant, den Flugbetrieb nach China im Januar 2026 wieder aufzunehmen. Die Flüge werden nicht direkt von Aeroflot selbst, sondern über die Regionaltochter Aurora Airlines ab den russischen Regionen im Fernen Osten durchgeführt. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge des Typs Airbus A319 der Aurora Airlines. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs konzentriert sich auf die Städte Peking Daxing (PKX) und Harbin (HRB). Geplant sind insgesamt drei Routen, die das östliche Russland direkt mit Nordchina verbinden sollen: Die Strecken sollen die Mobilität im Fernen Osten Russlands erhöhen und die wirtschaftlichen Verbindungen zur Volksrepublik China stärken. Aurora Airlines, die ursprünglich als Tochter von Aeroflot gegründet wurde und deren Mehrheitsbeteiligung an die Regionalregierung von Sachalin verkauft wurde, verfügt über eine Flotte von Airbus A319-Jets, die für diese Mittelstreckenflüge geeignet sind. Die Nutzung der Airbus A319 von Aurora Airlines für die China-Flüge unterstreicht die Strategie des Aeroflot-Konzerns, regionale Kapazitäten für internationale Expansionen zu nutzen. Die Aurora Airlines hat ihren Sitz in Juschno-Sachalinsk und konzentriert sich auf Flüge im pazifischen Teil Russlands, bedient aber auch Ziele in Ostasien. Die Wiederaufnahme der Routen ist ein Zeichen für die verstärkte Fokussierung auf den asiatischen Markt, nachdem Aeroflot seine internationale Präsenz in den vergangenen Jahren neu ausrichten musste. Die Flüge werden dabei voraussichtlich unter Aeroflot-Flugnummer (SU) in Verbindung mit der Aurora-Kennung (HZ) durchgeführt, was auf eine Codeshare-Operation hindeutet.

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Tschechien 2026: Ein Jahr der Jubiläen, Kultureröffnungen und kulinarischen Höhepunkte

Tschechien rüstet sich für ein vielseitiges und ereignisreiches Jahr 2026, das von bedeutenden kulturellen Jubiläen, der Eröffnung moderner Freizeitanlagen und der erstmaligen Präsentation eines nationalen Michelin-Guides geprägt sein wird. Das Land präsentiert sich als eine lebendige Destination, die ihre tief verwurzelte Geschichte mit zeitgenössischen Angeboten verbindet. Die touristische Attraktivität des Landes wird durch eine Fülle von Veranstaltungen und neu zugänglichen Sehenswürdigkeiten in allen Regionen gestärkt, was eine breite Palette an Erlebnissen für Besucher bereithält. Die Direktorin von CzechTourism Österreich und Schweiz, Markéta Valenta, unterstreicht die Transformation des Landes: „Tschechien pulsiert heute modern und lebendig – mit hochwertigen Hotels, zeitgemäßen Angeboten, einem reichen Eventkalender und ungezählten authentischen Orten.“ Der Fokus liegt dabei auf der Zugänglichkeit und der Vielfalt der regionalen Angebote, die von Sportgroßveranstaltungen bis hin zu musikalischen und kulinarischen Höhepunkten reichen. Kulinarische Aufwertung: Der Michelin-Guide für ganz Tschechien Ein zentrales Ereignis mit internationaler Strahlkraft ist die erstmalige Veröffentlichung des Michelin-Guides für ganz Tschechien am 11. Dezember 2025. Bislang beschränkte sich die Sterne-Bewertung in der Tschechischen Republik weitgehend auf die Hauptstadt Prag. Die Ausweitung des Guides rückt die kulinarische Vielfalt der gesamten Nation in den Fokus. Diese Neuerung wird nicht nur die Spitzenrestaurants des Landes, sondern auch die reichen Traditionen der regionalen Küche stärker ins Rampenlicht stellen. Regionen, die bereits für ihre Spezialitäten bekannt sind, wie die Olmützer Region mit dem berühmten Quargel, können von dieser erhöhten Aufmerksamkeit profitieren. Das dort stattfindende Quargelfestival (18. bis 19. April) in Olmütz kombiniert Käsespezialitäten, Kochshows und Live-Musik und gilt als ein Beispiel für die

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Nach abgewiesenen Gläubiger-Insolvenzanträgen: Green Airlines muss liquidiert werden

Der inzwischen völlig von der Bildfläche verschwundene deutsche Ticketverkäufer „Green Airlines GmbH“ wird wohl das seinerzeits angekündigte Comeback mit eigenem AOC nie erreichen, denn gleich zweimal wurden Konkursanträge, die von Gläubigern eingebracht wurden, mangels Masse abgewiesen. Es war nicht mal genug Geld vorhanden, um zumindest die Anfangskosten eines Insolvenzverfahrens abdecken zu können. Das Gericht musste gar einen so genannten Verfahrenspfleger einsetzen, da sich niemand von den einst handelnden Personen zuständig fühlte. Pikantes Detail: Green Airlines GmbH kassierte während der Corona-Pandemie, genauer gesagt im Jahr 2021, staatliche Beihilfen in der Höhe von 1,8 Millionen Euro, die über die L-Bank ausbezahlt wurden. Green Airlines war ein typisches „virtuelles Startup“, das meinte, dass man Flugzeuge chartern kann und mit dem Vertrieb der Flugtickets auf eigene Rechnung viel Geld verdienen kann. Man hat sich selbst als „Airline“ bezeichnet obwohl man überhaupt keine war. Wenn es aber darum ging, dass Entschädigungen und/oder Erstattungen an Fluggäste zu leisten waren, beauftragte man einen Rechtsanwalt, der unter Verweis auf ein betagtes Gerichtsurteil aus der Anfangszeit von Sundair, jegliche Zahlungen verweigern sollte, denn man ist ja gar keine Fluggesellschaft und folglich würden die Passagierrechte nicht greifen. Ärgerlich für die Reisenden: In einigen Fällen wusste der Operating Carrier überhaupt nichts davon, dass unter seinen Flugnummern Tickets über die Homepage von „Green Airlines“ verkauft wurden. Mit allerlei Behauptungen, die in verschiedenen Medienberichten widerlegt wurden, wollte man sich einen grünen Touch verpassen und stellte das Thema Greenwashing auf eine ganz neue Ebene, denn sofern sie nicht zwischenzeitlich eingegangen ist, dürfte wohl eine

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Google integriert neue KI-Flugsuche für flexible und preisbewusste Reisende

Der Technologiekonzern Google hat seine Flugsuchfunktion um eine neue, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Funktion namens „Flugangebote“ erweitert. Dieses Feature richtet sich primär an flexible Reisende, die beim Zielort und Datum Spielraum haben und vor allem günstige Flugpreise erzielen möchten. Die neue Funktion ist eine Weiterentwicklung der klassischen Suchmaske und soll die Reiseplanung durch die Interpretation von komplexen und vagen Suchanfragen vereinfachen. Anstatt Reisende dazu zu zwingen, mit herkömmlichen Filtern wie spezifischen Daten und Orten zu experimentieren, ermöglicht die KI-Funktion eine einfache, beschreibende Suche. Nutzer können Anfragen formulieren wie „einwöchige Reise im Winter in eine Stadt mit gutem Essen, nur Direktflüge“. Die KI analysiert diese natürlichen Sprachanfragen, identifiziert die dahinterliegenden Reiseabsichten und schlägt daraufhin passende Flugziele vor, inklusive Destinationen, die der Nutzer möglicherweise bisher nicht in Betracht gezogen hat. Google nutzt für die Vorschläge Echtzeitdaten aus Google Flüge, die auf die Angebote von über 300 Partner-Fluggesellschaften und Reiseanbietern zugreifen. Die Einführung dieser KI-gestützten Suche reiht sich in einen breiteren Trend in der Reisebranche ein, bei dem große Technologieanbieter künstliche Intelligenz nutzen, um Such- und Buchungsprozesse zu personalisieren und zu beschleunigen. Auch andere Anbieter arbeiten an ähnlichen generativen Suchfunktionen, um die Entscheidungsfindung der Nutzer zu optimieren. Google hat angekündigt, die Beta-Version der „Flugangebote“ in den kommenden Tagen schrittweise auszurollen. Zu den ersten Regionen, in denen die Funktion verfügbar sein wird, gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die neue Funktion zielt darauf ab, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Flugsuche massiv zu verbessern. Sie adressiert insbesondere die große Gruppe der preisbewussten Verbraucher, die

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Ferienmesse Wien mit einigen Neuerungen

Die Messekombination aus der Ferien-Messe Wien und der Sonderschau Vienna Drive findet vom 15. bis 18. Jänner 2026 in der VIECON Messe Wien erneut statt. Die Veranstaltung, die 2025 erstmals unter der Regie der Austrian Exhibition Experts GmbH (AEE) durchgeführt wurde, gilt als Österreichs größte Messe für Urlaub, Reise, Freizeit und individuelle Mobilität. Der Erfolg des ersten gemeinsamen Auftritts, der über 71.000 Besucher zählte, führte zur Fortsetzung des Konzepts, welches die Themen Reiselust und Mobilitätsbegeisterung miteinander verbindet. Die Ferien-Messe Wien präsentiert sich einmal mehr als umfassende Entdeckungsreise um die Welt. Besucher können sich über internationale Urlaubsziele, Kreuzfahrtangebote, Abenteuer- und Genussreisen informieren. Einen besonderen Fokus legt die Messe auf die Präsentation der beliebtesten österreichischen Regionen. Als Partnerland wird Sri Lanka inszeniert, dessen bunte Farben und Traditionen die Vorfreude auf ferne Reisen wecken sollen. Das Programm wird durch informative Reisevorträge auf der „ReiseArena-Showbühne“ ergänzt, die Einblicke von Nordlichtern in Lappland bis zu Kulturen in Kambodscha und Japan bieten. Segelurlauber finden zudem neue Angebote, darunter auch Destinationen wie Madagaskar. Ein tägliches Reisequiz des Medienpartners Kurier bietet die Möglichkeit, Reisewissen unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen. Neben den Reisezielen spielt auch die Kulinarik eine zentrale Rolle. Auf der „Flavours-Kochbühne“ können Besucher Klassiker der österreichischen Küche ebenso wie internationale Gerichte, darunter indische Curry-Küche und Spezialitäten aus Sri Lanka, verkosten. Kochshows und Schüler-Competitions des MODUL-Instituts sowie eine Wein- und Käseverkostung runden das Genussangebot ab. Für eine zusätzliche immersive Erfahrung sorgt das „Reisekino und Silent Cinema“, bei dem Besucher mitten im Messegeschehen mit Kopfhörern zu

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Mexiko-Stadt: Fluggesellschaft Mexicana tritt Slots an US-Airlines ab

Die mexikanische Regierung hat im anhaltenden Streit um die Verteilung von Flugzeiten (Slots) am überlasteten Hauptflughafen Mexiko-Stadt (Benito Juárez International Airport, AICM) eine bedeutende Konzession gemacht. Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass die staatliche Fluggesellschaft Mexicana de Aviación zugestimmt habe, bestimmte Slots an US-amerikanische Fluggesellschaften abzutreten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Spannungen im bilateralen Luftverkehr. Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf Vergeltungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Im Vormonat hatte die US-Regierung Genehmigungen für mehr als ein Dutzend Strecken widerrufen, die von mexikanischen Fluggesellschaften betrieben wurden. Die Begründung dafür war, dass Mexiko zuvor illegal Flüge von US-amerikanischen Airlines nach Mexiko gestrichen oder behindert habe. Präsidentin Sheinbaum machte keine genauen Angaben zur Anzahl der betroffenen Slots, aber die Maßnahme zielt darauf ab, die von den USA geforderte faire Zuteilung von Kapazitäten am stark frequentierten Flughafen AICM wiederherzustellen und den Konflikt zu entschärfen. Der Slot-Streit schwelt bereits seit Längerem und hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt. Die US-Behörden kritisieren seit geraumer Zeit die mexikanische Regierung dafür, die Kapazitäten am AICM nicht transparent zu verwalten und US-Carriern Nachteile zu verschaffen. Die Situation wurde durch die von Mexiko einseitig angeordnete Verlegung von Frachtflügen an den neuen und weniger frequentierten Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) sowie durch die zeitweise Herabstufung des mexikanischen Flugsicherheitsratings weiter verkompliziert. Auch das Joint Venture zwischen Delta Air Lines und Aeroméxico geriet in den Fokus der US-Aufsichtsbehörden, die dessen Auflösung angeordnet hatten, wogegen die Fluggesellschaften jedoch Berufung eingelegt haben. Die jetzige Entscheidung zur Übergabe von Slots durch Mexicana de

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JetBlue intensiviert Expansion nach Europa: Neue Routen nach Barcelona und Mailand

Die amerikanische Fluggesellschaft JetBlue setzt ihre aggressive Expansionsstrategie auf dem transatlantischen Markt fort und kündigt die Aufnahme von zwei neuen saisonalen Direktverbindungen von Boston nach Europa für den Sommer 2026 an. Die neuen täglichen Strecken führen die Passagiere von Boston Logan International Airport (BOS) nach Barcelona-El Prat Airport (Spanien) und zum Mailand Malpensa Airport (Italien). Die neuen Flüge sollen im April beziehungsweise Mai 2026 starten. Mit diesen Neuzugängen wird das Flugangebot von JetBlue von Boston nach Europa im Sommer auf insgesamt neun tägliche Nonstop-Flüge ansteigen. Die Entscheidung unterstreicht die Konzentration der Fluggesellschaft auf das attraktive Premium-Freizeitmarktsegment und die Nutzung ihrer hochgelobten Business Class-Kabine, genannt Mint, als primäres Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb mit etablierten Langstreckenanbietern. Strategischer Ausbau des transatlantischen Netzes Die Erweiterung des Europageschäfts von Boston ist Teil einer klaren strategischen Neuausrichtung von JetBlue. Angesichts von über fünf Jahren anhaltender Verluste in anderen Geschäftsbereichen fokussiert sich das Unternehmen auf lukrativere, Premium-lastige Strecken, während unrentable Verbindungen reduziert werden. Die transatlantischen Routen, die ausschließlich mit den modernen Airbus A321LR Flugzeugen bedient werden, sind der zentrale Pfeiler dieser Strategie. Alle Flugzeuge auf diesen Strecken sind mit der Mint Business Class ausgestattet, die sich als profitabel erwiesen hat und bei den Passagieren einen hohen Beliebtheitsgrad genießt. Die neuen Routen ergänzen das bereits bestehende und im Sommer 2026 vollständig wiederkehrende saisonale und ganzjährige Streckennetz ab Boston. JetBlue-CEO Joanna Geraghty hob die Bedeutung des Premium-Angebots für diese Expansion hervor: „Kunden, die mit JetBlue nach Europa fliegen, genießen einen gehobenen Service mit einer durchdachten Gestaltung, Privatsphäre und Gastfreundschaft, die

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Filmfestival Kitzbühel 2025: Die Tiroler Alpen als Bühne für internationale Filmkunst

Vom 25. bis 30. November 2025 versammelt sich die Filmwelt in Kitzbühel, um das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) zu feiern. Das Festival, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2013 als wichtige Plattform für internationale Filmkunst, kreative Visionen und gezielte Nachwuchsförderung etabliert hat, zieht auch in diesem Jahr wieder Filmschaffende, Branchenexperten und Publikum in die einzigartige Bergkulisse der Tiroler Alpen. Neben einem vielfältigen Wettbewerbsprogramm aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen setzt das FFKB auf hochkarätige Diskussionen und intensive Networking-Formate, die den Diskurs über die Zukunft der Medienlandschaft vorantreiben sollen. Festivalleiter Markus Mörth betont die besondere Rolle der Veranstaltung: „Das Filmfestival Kitzbühel ist für uns weit mehr als ein reines Kinoereignis – es ist ein Ort der Begegnung, an dem Geschichten, Menschen und Ideen zusammenfinden. In dieser einzigartigen Bergkulisse feiern wir das Kino als gemeinsames Erlebnis und Spiegel unserer Zeit.“ Die diesjährige Ausgabe wird durch die Verleihung des Ehrenpreises an die Schauspiel-Ikone Iris Berben und die österreichische Weihnachtskomödie Aufputzt is’ als Eröffnungsfilm besonders glanzvoll eröffnet. Glamouröser Auftakt und Ehrenpreis für Iris Berben Die feierliche Eröffnung des Filmfestivals findet traditionell am Dienstag, den 25. November 2025, auf dem Roten Teppich im Filmtheater Kitzbühel statt. Im Zentrum des Abends steht die Ehrung einer der bedeutendsten Darstellerinnen des europäischen Kinos: Iris Berben wird mit dem Ehrenpreis des Filmfestivals Kitzbühel für ihr Lebenswerk, ihre künstlerische Vielfalt und ihren engagierten Einsatz für die Filmkultur ausgezeichnet. Die Hommage an die Preisträgerin wird am Samstag mit der Vorführung ihres Films Triangle of Sadness abgerundet, der Berbens Fähigkeit, die Absurdität menschlicher

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Österreichischer Zoll zieht Bilanz: Über 1.700 Feststellungen in den Sommermonaten

Das Zollamt Österreich hat für die Sommermonate Juli bis September 2025 eine umfangreiche Kontrollbilanz vorgelegt. Über 8.000 Personenkontrollen im Flugreiseverkehr und 128 mobile Einsätze führten zu insgesamt rund 1.700 Feststellungen von Schmuggelware, unverzolltem Bargeld und illegalen Produkten. Allein die Dienststelle Ost, zuständig unter anderem für den Flughafen Wien, verzeichnete 8.352 Kontrollen im Reiseverkehr mit 1.349 Feststellungen. Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hob die unverzichtbare Rolle des Zolls für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs hervor. Ein wesentlicher Erfolgsschwerpunkt lag im Bereich der Schmuggelbekämpfung: In den Sommermonaten konnten die Beamten rund 118 Kilogramm Suchtgift und über 390.000 geschmuggelte Zigaretten sicherstellen. Bei Tabakwaren wurden in 460 Aufgriffen insgesamt 391.122 Zigaretten, 137 Kilogramm Wasserpfeifentabak sowie E-Zigaretten und Liquids, darunter 518 Stück verbotener Ware, beschlagnahmt. Im Suchtgiftbereich entfielen die Funde hauptsächlich auf 117,95 Kilogramm Cannabis. Ergänzend dazu wurden im Kampf gegen Geldwäsche und illegale Finanzierungen bei 15 Aufgriffen insgesamt 386.966 Euro Bargeld sichergestellt, das nicht ordnungsgemäß deklariert war. Demgegenüber meldeten Reisende ordnungsgemäß 14,58 Millionen Euro an. Die Kontrollen des österreichischen Zolls umfassten auch den Kampf gegen den Schmuggel gefälschter und unverzollter Luxuswaren. Besonders hoch war der Wert der beschlagnahmten Güter bei Schmuckstücken, wo 332 Aufgriffe einen Gesamtwert von 1,69 Millionen Euro ergaben. Auch Textilien, Taschen, Uhren und Schuhe im Wert von über 192.000 Euro wurden sichergestellt. Die illegale Einfuhr von Arzneiwaren blieb ebenfalls ein wichtiges Thema: In zehn Fällen wurden 2,9 Kilogramm und 25.014 Stück nicht zugelassener Medikamente beschlagnahmt. Darüber hinaus engagierte sich der Zoll im Artenschutz, indem in 19 Fällen geschützte

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