Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Tschechien schafft Corona-Einreiseregeln ab

Nebst zahlreicher anderer EU-Staaten hebt auch Tschechien sämtliche Einreisebeschränkungen für die eigenen Bürger sowie internationale Gäste auf. Weder das Ausfüllen von Formularen noch Nachweise über Impfungen oder Genesung werden verlangt. Damit ordnet sich die Tschechische Republik in die Vorgehensweise zahlreicher EU-Staaten ein, die ihre Einreisebestimmungen stark gelockert bzw. Stand vor der Corona-Pandemie wiederhergestellt haben. Für Tschechien muss man nun kein PLF-Formular ausfüllen. Auch benötigt man keinen Nachweis mehr, dass man geimpft oder genesen ist. Während der Corona-Pandemie schloss dieses EU-Mitglied wiederholt die Grenzen weitgehend. Allerdings gingen dem Höchstgericht die Maßnahmen teilweise zu weit, so dass diese gleich mehrfach gekippt wurden. Temporär hatte man eine Regelung, die defacto dazu führte, dass Ausländer nur dann ohne Quarantäne einreisen können, wenn diese drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können. Allerdings erwies sich dies als wenig praxistauglich, so dass man nach sehr kurzer Zeit wieder Abstand davon nahm.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Abfangtrainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 25. April bis 6. Mai 2022 Abfangmanöver im Überschallbereich trainieren. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. „Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Unfallermittlungen: Boeing 737-800 von Ryanair schrammte haarscharf an Katastrophe vorbei

Nur knapp schrammte eine von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf dem Flughafen Luqa am 2. April 2021 an einer Katastrophe vorbei. Während einem Schleppvorgang löste sich die Stange und der Mittelstreckenjet rollte selbstständig in Richtung geparkter Tankwägen. An Bord befanden sich keine Passagiere. Das maltesische Büro für Flugunfalluntersuchungen ist zum Schluss gekommen, dass eine ganz gehörige Portion Glück im Unglück im Spiel war, denn der Bericht kommt zum Schluss, dass nur wenige Meter weiter links ausreichend gewesen wären, um vier prallvolle Tankwägen sowie ein weiteres Flugzeug zu treffen. Dies hätte zu einer Explosion enormen Ausmaßes führen können, denn in der Nähe befindet sich auch noch ein Kerosinlager einer Mineralölgesellschaft. Letztlich kam es aber anders, denn die “selbstständige” Boeing 737-800 kollidierte mit nur einem Tanklaster und abgesehen von Sachschaden und Auslaufen von Treibstoff ist nichts passiert. Die Flugunfallermittler befassten sich dennoch intensiv mit der Frage was hätte passieren können und wie es in der Zukunft vermieden werden kann.  Die Kernbotschaft des Berichts ist, dass die Schleppstange unsachgemäß montiert wurde. Dies führen die Ermittler darauf zurück, dass das Bodenpersonal mangelhaft ausgebildet war und es obendrein an klaren Verfahren gemangelt habe. Die Boeing 737-800 hätte mit Hilfe eines Schlepper-Fahrzeugs zwischen zwei Vorfeldern überstellt werden sollen. Ungefähr auf halbem Weg lösten sich laut Flugunfallbericht die Sicherungsstifte und bei der nächsten Kurve rollte der Mittelstreckenjet eigenständig weiter und zwar in Richtung Treibstofflager und Tankflugzeuge. Auch die Koordination zwischen Schlepper-Fahrer und dem übrigen Bodenpersonal wurde seitens der maltesischen Behörde als unzureichend eingestuft. Der Bodendienstleister erklärte,

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Jettime fliegt ab Skandinavien für Tui

Die dänische Fluggesellschaft Jettime konnte einen größeren Auftrag des Reiseveranstalters Tui an Land ziehen. Dieser lässt rund 200.000 Passagiere aus Dänemark, Schweden und Finnland bis Herbst 2022 mit dem Carrier fliegen. Die Abflüge werden ab insgesamt zehn Flughäfen in den drei genannten Staaten durchgeführt werden. Jettime wird Tui-Kunden nach Kreta, Zypern, Rhodos, Mallorca und auf andere kleine griechische Inseln fliegen. Laut Mitteilung der beiden Firmen beträgt der Auftragswert rund 66,7 Millionen Euro. Jettime hat seinen Sitz in Kopenhagen, aber ein wichtiger Aspekt der Strategie von Jettime und Tui ist es, den Gästen je nach Abflughafen ihren Service in den Landessprachen Dänisch, Schwedisch und Finnisch anzubieten. “Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Jettime. Es ist eine Fluggesellschaft, die unseren Gästen den persönlichen und lokalen Service bieten kann, den wir anstreben. Unsere Gäste sind bei Jettime in sehr guten Händen, und deshalb sind wir froh, dass wir diesen Vertrag an Land gezogen haben”, erklärt Tommy Serban, Commercial Director bei Tui. Für die Fluggesellschaft Jettime sagte deren Geschäftsführer Jørgen Holme: “Wir von Jettime freuen uns darauf, den TUI-Gästen in der sicheren und gemütlichen Gesellschaft unserer dänischen, schwedischen und finnischen Crew einen unvergesslichen Start und Abschluss ihres Urlaubs zu bieten. Charterflüge sind unsere Kernkompetenz und tief in unserer DNA verankert. Dank dieser Vereinbarung mit TUI haben wir eine arbeitsreiche Sommersaison vor uns, in der wir das tun können, was wir am besten können.”

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Air Dolomiti hat Innsbruck-Zulassung erhalten

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat die Zulassung für den Flugbetrieb ab Innsbruck erhalten. Diese hat man benötigt, weil ab 2. Mai 2022 bis zu dreimal täglich nach Frankfurt am Main geflogen werden soll. Der Flughafen ist für seine einzigartige Lage bekannt: Starts und Landungen sind kompliziert, da der Flughafen von Bergen umgeben ist und die nahen Alpen atypische Luftströmungen erzeugen. Dies erfordert eine RNP AR-Zertifizierung, die hohe Navigationsstandards garantiert. Im Februar hat die österreichische Behörde Austro Control die Zulassung für den Einsatz auf dem Flughafen erteilt, und in den letzten Tagen hat die Fluggesellschaft auch die Zulassung von ENAC erhalten: Air Dolomiti hat damit als erste italienische Fluggesellschaft die RNP AR-Zertifizierung erhalten.  „Diese neue ENAC-Zulassung ist sehr wichtig und macht uns stolz, denn sie bestätigt unsere starke Dynamik und unseren Willen, immer neue Wege zu gehen. Wir verfügen über die Unterstützung und Ermutigung der Lufthansa Group, die es uns zusammen mit unserem Enthusiasmus und unserer Professionalität ermöglicht, den kommenden Monaten des Jahres mit Optimismus entgegenzusehen, da wir uns auf viele Projekte freuen: neue Flugzeuge, neue Flugstrecken und neue Zwischenlandeorte“, erklärt Steffen Harbarth, CEO von Air Dolomiti.  “Der Flughafen Innsbruck ist bekannt für seinen komplexen Start- und Landebetrieb und seine sehr präzisen Navigationsanforderungen. Aus diesen Gründen müssen die Piloten, die auf diesem Flughafen eingesetzt werden sollen, geschult und darauf vorbereitet sein, die Komplexität der Manöver meistern zu können. Wir sind daher besonders stolz darauf, die RNP AR Zertifizierung für den Betrieb auf diesem Flughafen erhalten zu haben, auch weil dies

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Blue Air errichtet neue Basis in Iasi

Die rumänische Blue Air wird auf dem Flughafen Iasi ab Juni 2022 zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 stationieren. Bis zum kommenden Jahr sollen vier Flugzeuge stationiert werden, wobei es sich dann um 737 Max 8 handeln soll. Der Carrier plant ab Juni 2022 von Iasi aus Flüge nach Barcelona, Brüssel, Köln/Bonn, München, Heraklion, Mykonos, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino, Turin und Zakinthos anzubieten. Weiters plant im weiteren Verlauf Mailand, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Amsterdam, Valencia, Malaga, Kopenhagen, Lissabon, Prag, Catania, Larnaka, Athen, Preveza, Chania, Rhodos und Tel Aviv aufzunehmen. Für die zuletzt genannten Ziele gibt es noch keine konkreten Aufnahmetermine. Jedenfalls will man diese bis spätestens Sommerflugplan 2023 bedienen. Die Flotte von Blue Air besteht derzeit aus fünf Boeing 737 Max 8, elf B737-800, vier B737-500 und einer B737-700. Ab Iasi bietet man derzeit unter anderem Bukarest, Dublin und London-Luton an. Es handelt sich um die fünfte rumänische Basis des Carriers. Nebst Turin und Alghero hat man im Heimatland in Bukarest, Bacau, Cluj und Constanta Flugzeuge stationiert.

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USA: Fluggesellschaften lassen die Masken fallen

Die Biden-Administration will die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, die kürzlich gerichtlich gekippt wurde, zunächst nicht um jeden Preis durchsetzen. Die Folge daraus ist, dass an Bord von Öffis und Flugzeugen keine Maskenpflicht mehr besteht. Die meisten Carrier, darunter Delta, United und American, sowie die Eisenbahngesellschaft Amtrak haben bereits mitgeteilt, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr notwendig ist. Eigentlich gilt die von der U.S.-amerikanischen Regierung herausgegebene Corona-Verordnung noch bis zum 3. Mai 2022. Allerdings hat diese eine Bundesrichterin für rechtswidrig erklärt und daher aufgehoben. Das Weiße Haus und das Justizministerium haben die Möglichkeit gegen die Entscheidung des Gerichts vorzugehen. Derzeit prüft man die mögliche Vorgehensweise und erklärt daher, dass man sich rechtliche Schritte vorbehält, um die Maskenpflicht wieder durchsetzen zu können.

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Myanmar öffnet sich für internationale Gäste

Nach über zwei Jahren hat sich Myanmar am 17. April 2022 wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet. Touristen und Geschäftsreisende können wieder elektronische Visa beantragen. Für die Einreise ist es notwendig, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist. Weiters muss ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden. Die Fahrt zwischen Flughafen Hotel muss in Form eines privaten Transfers erfolgen. Vor Ort muss ein weiterer PCR-Test vorgenommen werden. Das Ergebnis muss im Hotel abgewartet werden. Zusätzlich muss man eine Krankenversicherung, die Deckungsschutz für Covid-19-Erkrankungen auf dem Gebiet von Myanmar beinhaltet, haben. Explizit wird verlangt, dass diese auch die Kosten für eine etwaige Hotelquarantäne, die offiziellen Angaben mit bis zu 4.500 U.S.-Dollar zu Buche schlagen kann, gedeckt sind. Das Tourismusamt des Landes vermittelt Polizzen, die ab etwa 50 U.S.-Dollar für eine Gültigkeit von 15 Tagen zu haben sind.

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USA: Schlot von Lebensmittelbetrieb soll lebensgefährlich für die Fliegerei sein

Die Hinterbliebenen einer kürzlich im Zuge eines Flugunfalls verstorbenen UPS-Paketfliegerin fordern die Schließung des Burley Municipal Airports in Idaho (USA). Der Vater der ums Leben gekommenen Flugzeugführerin, der selbst Pilot ist, hält den kleinen Flughafen für viel zu gefährlich. Das Flugfeld verfügt über zwei Pisten, die sich kreuzen. Auslaufzonen gibt es nicht, denn beispielsweise Runway 20 grenzt ohne weiteren Abstand direkt an den Snake River. Auf der anderen Seite (Runway 2) steht ein Waschsalon direkt dahinter. Bei der kreuzenden Start- und Landebahn ist es nicht viel anders, denn auf einer Seite ist eine größere Sportstätte und auf der anderen Seite wurde die freie Zone zwischen dem Pistenende und dem Fluß nach und nach verbaut. Als besonders problematisch betrachtet der um seine Tochter trauernde Pilot aber das Werk von Gossner Foods, das sich in der Einflugschneise von Runway 20 befindet. Dieses wäre in den letzten Jahren stark ausgebaut worden und mehrere, nebeneinander angeordnete Schlote würden die Sicht auf die Piste behindern. Besonders im Express-Frachtbereich wird viel im Visual-Approach-Verfahren geflogen. Unabhängig davon sollen schon öfters Flugzeuge unfreiwillige Bekanntschaft mit den Schornsteinen gemacht haben. Im Falle der UPS-Paketfliegerin hatte diese tödliche Konsequenzen. Sie stürzte anschließend ein eines der Produktionsgebäude, die nur doch einen Parkplatz, den Snake River und eine kleine Straße von der Runway 20 getrennt sind. Im Gespräch mit der “East Idaho News” fordert der Berufspilot, der seine Tochter durch den Unfall verloren hat, dass die Verwaltung den kleinen Flughafen sofort schließen solle, denn er wäre mittlerweile zu gefährlich geworden und würde

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Jazeera nimmt Kuwait Stadt-Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2022 zwei wöchentliche Flüge zwischen Wien und Kuwait-Stadt anzubieten. Diese sollen als J921/J922 jeweils an Montagen und Donnerstagen durchgeführt werden. Vorerst ist geplant, dass saisonal während der Sommersaison 2022 geflogen wird. Gänzlich ausschließen will man eine mögliche Verlängerung seitens des Carriers allerdings nicht. Die Flugzeit in Richtung Wien wird seitens des Carriers mit fünf Stunden und zehn Minuten angegeben. In die umgekehrte Richtung geht es mit vier Stunden und 45 Minuten ein wenig schneller. Die Flotte von Jazeera Airways besteht momentan aus acht Airbus A320 und neun A320neo.  Weiters erwartet der Carrier die Übernahme von acht bestellten A321neo sowie zwanzig A320neo. Vor einiger Zeit tätigte Jazeera Airways eine größere Bestellung. Nach Wien sollen sowohl A320ceo als auch A320neo zum Einsatz kommen.

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