Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Transat stellte neuen A321LR-Rekord auf

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat ist neuer Rekordhalter mit dem Muster Airbus A321LR: Das Unternehmen führte einen kommerziellen Nonstop-Flug von Montreal nach Athen durch. Eine so lange Reise mit diesem Flugzeugtyp gab es zuvor noch nicht. Der von Air Transat eingesetzte A321LR benötigte für die 7.651 Kilometer lange Strecke acht Stunden und 20 Minuten. Airbus beziffert die maximale Reichweite dieses Musters mit 8.700 Kilometern. Dies wird unter anderem durch einen 12.900 Liter fassenden Zusatztank ermöglicht. Dieser ist hinter den Flügeln montiert.

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Graz: Austrian Airlines startet „AIRail“ nach Wien

Austrian Airlines beginnt damit die Inlandsstrecke zwischen Graz und Wien auf die Schiene zu verlagern. Ab 13. Dezember 2020 wird es täglich vier ÖBB-Verbindungen, die auch Austrian-Airlines-Flugnummern tragen, geben. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) begrüßt die Entscheidung der Lufthansa-Tochter. Vorerst soll es aber noch weiterhin Flüge geben. Die AUA betont in einer Medienaussendung: „Die Flugverbindung zwischen Graz und Wien bleibt weiter fixer Bestandteil des Streckennetzes von Austrian Airlines.“ Die Fahrzeit mit dem Railjet von Graz Hauptbahnhof nach Flughafen Wien beträgt nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen knapp über drei Stunden. „Eine effiziente Zuganbindung der österreichischen Industriezentren an unser Drehkreuz Wien ist unabdingbar für Handel und Wirtschaft. Mit der Aufnahme von Graz in unser AIRail-Angebot schaffen wir eine komfortable und umweltfreundliche Ergänzung für die Reiseplanung unserer Passagiere“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. Austrian Airlines Kundinnen und Kunden genießen beim Buchen einer AIRail-Verbindung diverse Vorteile, wie zum Beispiel eine garantierte Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. Das bedeutet, dass bei einer unerwarteten Verspätung des Zuges oder Fluges die Passagiere auf eine alternative Verbindung umgebucht werden, falls sie ihren Anschluss nicht schaffen. Business Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und haben außerdem freien Zugang zur ÖBB Lounge vor der Abfahrt. Zudem können im Zuge des Miles & More Programms auch bei AIRail Meilen gesammelt werden. Zuletzt gibt es auch einen Catering Voucher, einlösbar im ÖBB Speisewagen. Austrian Airlines bietet AIRail bereits auf den Strecken vom Flughafen Wien nach Linz sowie Salzburg mit jeweils

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Erster Wien-Flug ab dem BER durchgeführt

Unter der Flugnummer EJU 5849 landete am Sonntagabend der erste Wien-Flug, der am neuen Berlin-Brandenburg Airport gestartet ist. Durchgeführt wurde dieser von der österreichischen Easyjet Europe mit Airbus A320neo. Der Mitbewerber Austrian Airlines wird erst kommende Woche vom Flughafen Berlin-Tegel zum BER umziehen. Easyjet ist auch jene Airline, die den offiziellen Erstflug ab dem neuen Airport durchgeführt hat. Dieser hob um 6 Uhr 45 in Richtung London-Gatwick ab. Insgesamt wurden 23 Abflüge ab dem am Samstag eröffneten Terminal 1 durchgeführt. Allerdings gab es auch Streichungen: Beispielsweise das Startup “Green Airlines” – eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), die Flugzeuge chartern will und die Tickets auf eigene Rechnung verkaufen möchte – sagte erst vor wenigen Tagen ihren Start ab. Daher sind die Charterflüge nach Karlsruhe/Baden-Baden als gestrichen auf der Anzeigetafel des BER zu finden. Qatar Airways und Turkish Airlines führten am 1. November 2020 ebenfalls ihre ersten Flüge ab dem BER durch. Insgesamt zählte der Airport  am ersten offiziellen Betriebstag etwa 3.000 Passagiere, so die FBB in einer Aussendung. Die erste Umzugswelle von Tegel zum BER ist damit abgeschlossen. In einer ausführlichen Fotoreportage zeigt Aviation Direct die Terminals des BER. Was Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup, Lufthansa-Generaldirektor Carsten Spohr und Easyjet-CEO Johan Lundgren zum BER und zur aktuellen Marktlage rund um Corona gesagt haben, ist unter diesem Link zu finden. „Nach der gelungenen gestrigen Inbetriebnahme mit den ersten Ankünften am neuen Terminal 1, haben wir heute Morgen die ersten abfliegenden Passagiere am BER abgefertigt. In wenigen Tagen wird der gesamte Flugverkehr in Berlin und Brandenburg

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Flixbus stellt den Fahrbetrieb ein

Der deutsche Fernbuslinienbetreiber Flixbus stellt im November 2020 den Linienbetrieb ein. Hintergrund ist der zweite Lockdown, den Deutschland ab 2. November 2020 vollziehen wird. Firmenchef André Schwämmlein hofft dennoch auf das Weihnachtsgeschäft, verzeichnete jedoch in den letzten Wochen eine sehr geringe Nachfrage. Flixbus geht davon aus, dass die Nachfrage im November 2020 aufgrund des Appells der deutschen Regierung besonders niedrig sein dürfte. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Fernbuslinienbetreiber den Fahrbetrieb komplett einstellen muss. Im Frühjahr setzte das Unternehmen ebenfalls das Angebot komplett aus. Auch die Flixtrain-Züge sind von der nunmehrigen Betriebspause betroffen bzw. wurden teilweise bis dato nicht reaktiviert.

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Niederlande stoppen KLM-Staatshilfe

Die Regierung der Niederlande teilte mit, dass ein Teil der Staatshilfe für KLM zurückgehalten wird. Damit reagiere man darauf, dass die Pilotengewerkschaft den Verzicht auf Lohnerhöhungen bis 2025 abgelehnt hat. Laut Finanzminister Wopke Hoekstra soll das Skyteam-Mitglied dadurch nicht unmittelbar vor der Insolvenz stehen. Dennoch ist die Finanzlage angespannt und nach Angaben der niederländischen Regierung soll die Liquidität “nur noch ein paar Monate” ausreichen. Ob es noch zu einer Einigung zwischen der Gewerkschaft und der KLM-Geschäftsführung kommt, ist offen. Die Arbeitnehmervertreter weisen jedoch die Schuld von sich und erklären, dass dem Verzicht auf Gehaltserhöhungen bis März 2022 zugestimmt wurde. Die Regierung der Niederlande setzt allerdings als Bedingung für die Gewährung der Staatshilfe, dass die Löhne fünf Jahre lang nicht erhöht werden dürfen. Damit ist die Gewerkschaft nicht einverstanden. Wie sich die Angelegenheit weiterentwickeln wird, bleibt daher abzuwarten.

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Sundair beantragt Schutzschirmverfahren – Flöther ist Sachwalter

Die deutsche Ferien- und Charterfluggesellschaft Sundair meldete beim Amtsgericht Stralsund ein so genanntes Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung, das zuletzt beispielsweise beim Mitbewerber Condor zur Anwendung gekommen ist. Der Carrier bestätigte, dass der Antrag bei Gericht eingebracht wurde, betont jedoch, dass die Löhne der Belegschaft über das Arbeitsamt gesichert sind. Mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens will man sich rasch neu aufstellen. Das schließt auch ein, dass Leasingverträge neu verhandelt werden sollen. Die Flugtickets sollen ihre Gültigkeit behalten. Firmenchef Marcos Rossello geht davon aus, dass Sundair auch nach der Corona-Pandemie ein starker Partner für Reiseveranstalter und Flughäfen sein wird. Man habe “vor Corona” bewiesen, dass Sundair ein tragfähiges Geschäftsmodell habe. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Stralsund eine in der Luftfahrt mittlerweile äußerst bekannte Person: Rechtsanwalt Lucas Flöther, der bereits bei Condor und Air Berlin diese Funktion zugeteilt bekommen hat, ist auch bei Sundair eingesetzt worden.

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Wizzair streicht radikal in Wien – nur drei Strecken bleiben übrig

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair streicht das Flugangebot ab Wien-Schwechat radikal zusammen: Mit Ausnahme der Destinationen Dortmund, Athen und Teneriffa Süd werden per Anfang November alle anderen Strecken eingestellt. Diese pausieren mindestens bis Ende November 2020, teilweise bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21. Der pinkfarbene Lowcoster schraubt damit die Präsenz auf Österreichs größtem Flughafen auf ein absolutes Minimum herunter, denn die drei verbleibenden Strecken werden nicht gerade hochfrequent bedient. Wizzair betonte seit dem Beginn der Corona-Pandemie stets, dass man sich als Pionier sieht und wesentlich besser als der Mitbewerb durch die Krise gekommen wäre. Die Auslastung der Flüge ist allerdings seit einigen Wochen katastrophal, so dass der Billigflieger wiederholt Kürzungen vorgenommen hat. „Wizz Air betont ihr langfristiges Engagement am österreichischen Markt und dass sie den Flugplan in Österreich voll umfänglich durchführt, soweit es die Reisebeschränkungen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, zulassen. Wizz Air ist interessiert, dass die Reisebeschränkungen möglichst bald aufgehoben werden, um den vollen Flugplan in Österreich durchführen zu können“, erklärt András Rado, Pressesprecher von Wizzair auf Anfrage. Alle Strecken, mit drei Ausnahmen, werden schrittweise bis zum kommenden Wochenende eingestellt. Im Reservierungssystem sind auf manchen Routen wieder ab Anfang Dezember 2020 Buchungen möglich, jedoch auf manchen Strecken auch erst im Sommerflugplan 2020. Bei einigen Strecken ist eine Wiederaufnahme im Dezember 2020 unwahrscheinlich, da beiderseits nur sehr schwer bis gar nicht erfüllbare Einreise- und Quarantänebestimmungen bestehen. Daher ist damit zu rechnen, dass die Präsenz von Wizzair im Winterflugplan 2020/21 auf einem absoluten Minimum sein wird. Es ist auch

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Ab Dienstag: Nächtliche Ausgangssperre in Österreich

Österreich verschärft mit Wirksamkeit zum 3. November 2020 die Corona-Maßnahmen und führt in der Zeit von 20 Uhr 00 bis 6 Uhr 00 eine nächtliche Ausgangssperre ein. Aufgrund der gesetzlichen Situation muss der Hauptausschuss des Nationalrats noch die Zustimmung erteilen. Der “Hausarrest” ist vorerst bis zum 12. November 2020 befristet, alle anderen Maßnahmen gelten bis zumindest 30. November 2020. Das Gesundheitsministerium definierte eine Liste von Gründen, die das Brechen der nächtlichen Ausgangssperre zulassen. Diese sind laut offizieller Mitteilung wie folgt: Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (z.B. Spazieren gehen, Joggen, Gassi gehen) Handel:Der Handel bleibt weiterhin geöffnet, allerdings wird die Anzahl der Kunden, die das Geschäft betreten dürfen, beschränkt. Künftig darf nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter einen Laden betreten. Arbeitgeber sind generell dazu angehalten, sofern möglich, auf Home-Office umzustellen. Weiters soll der Dienstantritt gestaffelt erfolgen, um Gedränge vermeiden zu können. Verkehrsmittel: In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie im Flugzeug ist der Mindestabstand einzuhalten, kann aber in Ausnahmefällen unterschritten werden. Ein Mund-Nasenschutz ist verpflichtend zu tragen. Es bleibt auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie deren Verbindungsbauwerken verpflichtend. Fahrgemeinschaften, Taxis und taxiähnliche Betriebe können weiterhin genutzt werden, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker bzw. der Lenkerin nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt auch für Ausbildungsfahrten,

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Carsten Spohr: „Berlin performt besser als jede andere Destination“

Am Samstagabend ist mit der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg ein Ereignis eingetreten, das viele für unmöglich gehalten haben. Mit langjähriger Verspätung, die von verschiedenen Skandalen geprägt war, ging das BER-Terminal 1 in Betrieb. Easyjet führte die Erstlandung durch, dicht gefolgt von Lufthansa. Der BER-Start erfolgt in der für die Luftfahrt denkbar ungünstigsten Zeit, denn Deutschland will ab Montag einen neuen Lockdown durchführen. Johann Lundgren, Geschäftsführer von Easyjet, ist aber der Ansicht, dass sich die Bevölkerung nicht vom Reisen abhalten lassen wird und dass wieder bessere Zeiten kommen werden. Mit dem neuen Flughafen wird seiner Meinung nach Berlin eine Poleposition einnehmen. Dennoch: Der Airlinechef räumte ein, dass der gesamten Branche äußerst schwere Wochen und Monate bevorstehen werden und die Erholung einige Jahre dauern wird.  Lufthansa-Chef Carsten Spohr verwies darauf, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft und der Mitbewerber Easyjet die jeweilige Erstlandung auf dem BER mit Airbus A320neo durchgeführt haben. In Richtung Airportchef Engelbert Lütke Daldrup sagte er: “Wenn ihr den neuen Flughafen pünktlich eröffnet hättet, wären wir mit Flugzeugen gelandet, die rund 25 Prozent mehr Treibstoff benötigen, lauter sind und mehr Schadstoffe ausstoßen. Im letzten Jahrzehnt hat sich so viel in diese Richtung getan und die Weiterentwicklung geht in die richtige Richtung.” Langstrecken will Spohr aber vorerst keine ab Berlin anbieten, denn unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nicht absehbar wann und ob diese profitabel werden könnten. “In Berlin war das Problem der Flughafen Tegel. Dieser war nicht wirklich als Drehkreuz geeignet und konnte unserem Premium-Anspruch nicht gerecht werden.

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Dänemark: Airseven geht mit 30 Jahre alten B737 an den Start

Der dänische Tour Operator Primo Tours, Copenhagen Air Taxi und der ehemalige Jet-Time-Chef Klaus Ren haben gemeinsam eine neue Fluggesellschaft gegründert. Diese soll unter dem Namen Airserven A/S Charterflüge durchführen. Das Einlagenkapital beträgt laut Check-in.dk fünf Millionen Dänische Kronen. Die Flotte soll aus zwei Boeing 737-400 bestehen. Dabei handelt es sich um die OY-ASA und die OY-ASB. Die Maschinen wurden in den Jahren 1990 bzw. 1992 gegebaut und sind damit nicht mehr die jüngsten. Die erste Einheit wird laut Unternehmensangaben derzeit in East Midlands lackiert und soll Ende 2020 übergeben werden. „Es mag eine besondere Zeit sein – hier in einer turbulenten Corona-Ära – eine neue Fluggesellschaft zu gründen, aber wir glauben, dass es Platz für eine kleinere und nicht zuletzt flexible Fluggesellschaft gibt. Wir glauben, dass die Zeit reif für Veränderungen und innovative Lösungen in der Luftfahrtindustrie ist, mit denen wir seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten “, kommentiert CEO Bjarke Hansen von Primo Tours das Unternehmen. Airseven wird sich auf den Chartermarkt konzentrieren und zunächst Primo Tours als Kunden haben. Zu diesem Reiseveranstalter gehören auch SunCharter und Århus Charter, sodass die beiden Boeing 737-Flugzeuge hauptsächlich in Billund, Aarhus und Aalborg eingesetzt werden. Zuvor hatte Primo Tours eine exklusive Vereinbarung mit DAT für Charterflüge, aber im vergangenen Jahr haben Atlantic Airways, Great Dane Airlines und SAS die Flüge durchgeführt. Zusätzlich zu Charterflügen ist geplant, dass Airseven ACMI- und Ad-hoc-Charterflüge durchführt, wenn auf den Serienflügen für die Primo Tours Group keine feste Anstellung besteht.

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