Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Belgium: Investoren planen Übernahme der Frachtsparte

Die britische Frachtairline Air One Holdings und die niederländische Peso Aviation Management haben ein Angebot zur Übernahme der Frachtsparte von Air Belgium eingereicht. Das zuständige Gericht soll am 12. Dezember 2024 über den Vorschlag entscheiden. Bei Genehmigung könnte der Übergang mit 200 Mitarbeitenden bis Ende des ersten Quartals 2025 abgeschlossen sein. Die Passagiersparte bleibt ausgeschlossen. Air Belgium prüft weiterhin alternative Optionen.

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Helsinki Airport testet digitale Warteschlangenanzeige

Am Flughafen Helsinki wird ein neuer digitaler Service getestet, der die prognostizierte Wartezeit an der Sicherheitskontrolle für die nächsten 12 Stunden anzeigt. Die Daten basieren auf der erwarteten Passagieranzahl und werden in 30-Minuten-Intervallen aktualisiert. Das Angebot, das seit Oktober 2024 verfügbar ist, wurde bereits 100.000 Mal genutzt. Ziel ist es, den Kundenservice zu verbessern und die Reiseplanung zu erleichtern. Nutzer können Feedback über die Website geben.

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Emirates erweitert Flugverbindungen zwischen Dubai und Australien

Ab dem 30. März 2025 bietet Emirates eine dritte tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Melbourne an. Die neue Verbindung wird mit einer modernisierten Boeing 777-300ER durchgeführt, die vier Kabinenklassen umfasst. Gleichzeitig stellt Emirates den Flug zwischen Singapur und Melbourne ein. Insgesamt erreicht die Kapazität für Australien wieder das Niveau vor der Pandemie, mit 77 wöchentlichen Flügen zu fünf australischen Flughäfen. Emirates bleibt seit drei Jahrzehnten ein bedeutender Akteur auf dem australischen Markt, sowohl im Luftverkehr als auch in lokalen Kooperationen und Sponsoring.

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Flughafen Wien überschreitet 30-Millionen-Marke erstmals seit Pandemie

Der Flughafen Wien hat 2023 erstmals seit der Pandemie wieder mehr als 30 Millionen Passagiere begrüßt, darunter die 30-millionste Fluggästin Celia Williams aus Boston. Dies markiert eine Rückkehr zu Vorkrisenzahlen, die 2019 bei 31,7 Millionen lagen. Neben einem deutlichen Anstieg gegenüber 2022 (23,7 Millionen) trugen wachsende Flugangebote und die Rückkehr von Langstreckenverbindungen zur Entwicklung bei. Der Flughafen erwartet für 2024 eine weitere Steigerung.

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Die ungewöhnlichsten Transporte 2024: DHL meistert die Logistik der Extreme

Von lebensrettenden medizinischen Einrichtungen über ikonische Filmrequisiten bis hin zu Tierschutzprojekten – der Logistikriese DHL beweist im Jahr 2024, daß die Grenzen des Möglichen in der Logistik weit gesteckt sind. Fünf herausragende Projekte zeigen die Vielseitigkeit und Präzision des weltweit führenden Logistikanbieters. Im August 2024 übernahm DHL den Transport der gelähmten Schimpansin Chocolat von Kenia nach Großbritannien. Chocolat, die als Baby aus illegalem Handel gerettet wurde, erhielt ein neues Zuhause im renommierten „Monkey World“ in Dorset. Die Reise erforderte maßgeschneiderte Planung: Eine speziell angefertigte Box sorgte für Komfort und Sicherheit. Begleitet von Tierexperten, meisterte DHL die 7.000 Kilometer lange Strecke problemlos. James Bond auf Achse Die Welt von 007 auf Tour: Über 130 James-Bond-Requisiten, darunter 27 Autos wie der legendäre Aston Martin DB5, wurden von Prag nach Wien transportiert. DHL setzte 22 Lkw ein, darunter Spezialfahrzeuge für die empfindlichen Objekte. Der Transport eines Schneemobils und eines zerstörten Hubschraubers stellte besondere Herausforderungen dar, die jedoch durch präzise Planung und technisches Know-how gemeistert wurden. Die größte Geierumsiedlung der Geschichte Ein Rekordprojekt fand im Januar 2024 statt, als 163 vom Aussterben bedrohte Geierarten in Südafrika umgesiedelt wurden. Mit Hilfe von zwei großen Transportern und einem Team von 50 Freiwilligen sorgte DHL dafür, daß die 18-stündige Fahrt sicher und stressfrei verlief. Diese logistische Meisterleistung stärkt den Artenschutz und demonstriert, wie vielseitig die Arbeit eines Logistikunternehmens sein kann. Musikalische Meisterleistung Die Japan-Tournee des London Philharmonic Orchestra erforderte den Transport von 60 wertvollen Instrumenten über Tausende Kilometer. DHL bewältigte die Herausforderung, die empfindlichen Gegenstände sicher und

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Union Ivkoni: Chaotische Reise in verrauchtem Fernbus

Im europäischen Fernbusmarkt gibt es aufgrund der Dominanz von Flixbus nur noch wenig Wettbewerb. Ein paar verbliebene Mitbewerber wie Regiojet versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Doch wie schlägt sich das bulgarische Unternehmen Union Ivkoni, das beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland seine Dienstleistungen anbietet? Von der Bundesrepublik ausgehend erlebt Europa seit gut zehn Jahren einen regelrechten Fernbusboom. Was zuvor, abgesehen von Staaten mit kaum vorhandener Eisenbahnstruktur, noch als „Gastarbeiter-Busse“ verschmäht war, ist mittlerweile im intermodalen Verkehrssystem nicht mehr wegzudenken. Step by Step hat sich Flixbus zum Quasi-Monopolisten gemausert. Es gibt nur noch wenige Anbieter wie Blablacar Bus, Regiojet und eben Union Ivkoni, die versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Während sich die Franzosen und die Tschechen positiv hervorheben, hat eine Testfahrt auf der Strecke Wien (Erdberg)-München (ZOB) einen völlig konträren Eindruck hinterlassen. Mehrtägige Fernbusfahrt: Von Sofia nach London Laut österreichischem Verkehrsministerium hält Union Ivkoni unter anderem die Konzession für eine mehrmals wöchentlich angebotene Fernbuslinie von Sofia nach Liverpool und zurück. Eine ausgesprochen lange Strecke, bei der sich Reisende gleich mehrere Tage im Bus befinden. In der Praxis werden die meisten Kurse „kurzgeführt“ und enden bzw. starten in London, was jedoch immer noch eine enorm lange Strecke ist. Es können aber auch nur Teilstrecken, beispielsweise Wien-München, genutzt werden. Aufgrund der vollständigen Liberalisierung in Deutschland findet dort auch innerdeutsche Beförderung statt. In Österreich ist das nicht der Fall, da Union Ivkoni hier auf einer internationalen Konzession fährt und somit nicht innerösterreichisch, wohl aber international, befördern darf. Die gebuchte Testfahrt war

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Anstieg der Passagierzahlen am BER im November 2024

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) verzeichnete im November 2024 einen Anstieg der Passagierzahlen um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt reisten 1,9 Millionen Menschen über den BER, der verkehrsreichste Tag war der 3. November mit 87.630 Passagieren. Von Januar bis November konnte der Flughafen insgesamt 23,52 Millionen Passagiere begrüßen, was einem Anstieg von 10,4 Prozent entspricht. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg um 6 Prozent, und die Luftfracht legte um 18,2 Prozent zu.

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Nico Neumann wird Co-CEO von Deutsche Aircraft

Deutsche Aircraft hat Nico Neumann zum Co-CEO ernannt. Neumann, der zum 1. Januar 2025 seine neue Position antritt, wird gemeinsam mit Dave Jackson, dem bisherigen CEO, die Entwicklung und den Markteintritt der D328eco vorantreiben, der für 2027 geplanten Flugzeuggeneration. Neumann bringt über 18 Jahre Erfahrung bei Deutsche Aircraft mit und war maßgeblich an der Entwicklung und dem Aufbau der D328eco beteiligt. Jackson wird die Übergabe begleiten und die Unternehmensgruppe weiterhin leiten.

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Vereinigung Cockpit fordert Kurskorrekturen bei Lufthansa-Strategie

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat die jüngsten kritischen Stimmen von Investoren zur Strategie des Lufthansa-Managements begrüßt. Die Fachgewerkschaft wies darauf hin, dass die derzeitige Unternehmensführung Anpassungen brauche, da weder wirtschaftliche Erfolge noch die Zufriedenheit aller Beteiligten gegeben seien. Besonders problematisch seien die unübersichtliche Unternehmensstruktur und tarifpolitische Maßnahmen, die zu einer Belastung für Mitarbeiter und Verwirrung bei Kunden führten. Die VC fordert eine Neuordnung und eine konstruktive Zusammenarbeit zur Krisenbewältigung.

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Sommer 2025: Ryanair feiert das Comeback in Lübeck

Die Rückkehr von Ryanair zum Flughafen Lübeck markiert einen Wendepunkt für die Luftverkehrsinfrastruktur im Norden Deutschlands. Ab Sommer 2025 bietet Europas größte Fluggesellschaft drei neue Strecken an: nach Mallorca, Málaga und London Stansted. Diese Verbindungen sollen nicht nur das Streckennetz des Flughafens erweitern, sondern auch dessen Position im Wettbewerb stärken. Mit wöchentlichen Flügen an begehrten Reisetagen wird Mallorca weiterhin als Hauptdestination für Urlauber zugänglich sein. Die neuen Montag- und Freitagsflüge nach Málaga eröffnen erstmals eine direkte Verbindung in das andalusische Zentrum, bekannt für seine Strände und kulturelle Vielfalt. London Stansted, eine bereits etablierte Strecke, bringt eine wichtige Verbindung zur britischen Hauptstadt zurück, mit gut getakteten Zugverbindungen ins Zentrum Londons. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens Lübeck, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Mit komfortablen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sowie einer guten Verkehrsanbindung strebt der Flughafen an, Passagiere und Airlines langfristig zu überzeugen. Die Pläne gehen über den Sommerflugplan hinaus: Auch für die Wintersaison wird ein Ausbau des Linienflugverkehrs angestrebt. Dies unterstreicht den Ehrgeiz, den Flughafen als verlässlichen Knotenpunkt für Reisende zu etablieren. Sundair ist raus Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: Die Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Sommerflugplan 2025 – im Gegensatz zu den Vorjahren – keine regulären Linienflüge mehr ab Lübeck-Blankensee anbieten. Das schließt ausdrücklich nicht aus, dass Sundair bzw. die Konzernschwester FlyAir41 den einen oder anderen Charterflug für Tour Operators durchführen könnte, jedoch wird man nicht mehr auf eigene Rechnung nach fixem Flugplan diesen Regionalflughafen ansteuern. Auch aus Kassel-Calden zieht sich Sundair nach selbigem Muster zurück. Lübeck

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