Jan Gruber

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Jan Gruber

Croatia Airlines wird im A220 Wlan anbieten

An Bord der künftigen Airbus-A220-Flotte will Croatia Airlines Wlan-Internet anbieten. Jene zwei A220-100 und vier A220-300, die ab Anfang 2024 ausgeliefert werden sollen, werden bereits mit der notwendigen Technik ausgerüstet sein. Weitere sechs Einheiten sollen zwischen 2025 und 2026 zur Flotte stoßen. Die A220-Passagiere von Croatia Airlines werden Breitbanddienste auf ihren Wi-Fi/WLAN-fähigen Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops nutzen können, um während des Fluges E-Mails zu schreiben, im Internet zu surfen und soziale Medien zu aktualisieren. Jeder Sitz wird mit USB-A- und USB-C-Anschlüssen sowie Smartphone- und Tablet-Halterungen ausgestattet sein. In den geräumigen Gepäckfächern, die für ein Flugzeug dieser Größe die größten sind, kann jeder Passagier einen Rollkoffer unterbringen

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Ljubljana: Adria Tehnika will Großraumjets warten

Der am Flughafen Ljubljana ansässige Wartungsbetrieb Adria Tehnika will künftig auch Großraumflugzeuge betreuen. Dazu will man einen fünften Hangar errichten. Das Unternehmen gehört der Avia Prime Group an. „Wir rechnen mit der Wartung von Airbus A330, aber aufgrund der Größe des Hangars wird er auch Flugzeuge bis zum A350 aufnehmen können. Je nach Geschäftslage könnten wir auch mehrere Schmalrumpfflugzeuge anstelle eines Großraumflugzeugs warten“, so Chief Commercial Officer Mirjana Tratnjek Ceh. Derzeit geht man davon aus, dass der geplante 6.400-Quadratmeter-Hangar im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden kann.

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Wizz Air stellt fünf weitere Rumänien-Strecken ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab Mitte März 2023 weitere fünf Strecken ab Rumänien einstellen. Betroffen sind die Flughäfen Sibiu, Iasi, Cluj und Bukarest. Ab dem zuletzt genannten Airport wird auch die Ancona-Route, die erst am 3. Jänner 2023 aufgenommen wurde, wieder eingestellt. Zwar heißt es derzeit, dass die Route voraussichtlich im Winterflugplan 2023/24 reaktiviert werden soll, jedoch sind laut Boardingpass.ro die Chancen gering, da die Nachfrage in der kalten Jahreszeit ohnehin gering sein soll. Auch Rimini wird man nicht mehr ab Bukarest bedienen. Diese Route wurde am 29. September 2022 erstmals bedient und wird in Kürze wieder aufgegeben. Ab Sibiu wird der Rotstift auf der Madrid-Strecke angesetzt. Ab Iasi fällt Bari weg. Hintergrund ist, dass die Basis in Italien aufgelöst wird. Zwar hat der Carrier angekündigt, dass diese Route im Winterflugplan 2023/24 wieder bedient werden soll, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Ab Cluj wird Wizz Air ab Mitte Mai 2023 nicht mehr nach Perugia fliegen. Auch diese Route soll im Winter 2023/24 reaktiviert werden.

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Statt Fusion mit Avianca: Jetsmart will Viva Colombia übernehmen

Bislang strebte die angeschlagene Fluggesellschaft Viva Colombia eine Fusion mit Avianca an. Das notwendige grüne Licht hat man seitens der Wettbewerbsbehörden noch nicht bekommen. Nun tut sich eine Alternative auf, denn der chilenische Lowcoster Jetsmart hat ein Angebot zur vollständigen Übernahme gelegt. Sollte das Vorhaben gelingen würde ein großer Rivale für Avianca entstehen. Die chilenische Fluggesellschaft versicherte, dass sie über die Ressourcen, die Kapazität und die Erfahrung verfügt, um eine Übernahme schnell auszuhandeln und abzuschließen. JetSmart ist Teil des Airline-Portfolios von Indigo Partners, einem Investmentfonds, der fünf weitere Fluggesellschaften kontrolliert (darunter Frontier Airlines und Wizz Air) und für seine führende Rolle in diesem Segment der globalen Airline-Industrie bekannt ist. Angekündigt ist auch, dass man in Kürze mit den Eigentümern von Viva Colombia in Übernahmeverhandlungen treten wird. Estuardo Ortíz, CEO von Jetsmart erklärte unter anderem, dass „wir bei JetSmart die Erfahrung, die Fähigkeiten und die Ressourcen haben, um diese Transaktion durchzuführen, und wir hoffen, dass wir sie schnell und effektiv vorantreiben können“. Der chilenische Lowcoster bedient derzeit 79 Strecken in sieben südamerikanischen Ländern und fliegt in Kolumbien, wo sie seit Ende 2019 tätig ist, nach Bogotá, Cali und Medellín mit Ziel Chile. Nach Ansicht des Unternehmens wäre eine mögliche Integration von Jetsmart und Viva Air die Option mit den besten Marktbedingungen, da die Fluggesellschaften keine gemeinsamen Strecken in Kolumbien haben und beide neue Airbus A320neo-Flotten betreiben.

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Jänner 2023: Airbus lieferte 20 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jänner 2023 insgesamt 20 Verkehrsflugzeuge an 15 Kunden ausliefern. Dabei handelte es sich um zwei A220-300, zwei A319neo, sechs A320neo, acht A321neo, einen A330-900 und einen A350-900. Gleichzeitig zog das Unternehmen 36 Netto-Neubestellungen an Land. Delta Air Lines orderte 12 A220-300, Uzsbekistan Airlines vier A321neo und acht A320neo sowie DAE Capital einen A320neo. Weiters haben nicht näher bezeichnete Kunden je sechs A320neo und A321neo bestellt. Auch kassierte Airbus die Stornierung eines A320neo.

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Amsterdam: KLM stockt China-Angebot auf

Im Sommerflugplan 2023 wird die niederländische Fluggesellschaft KLM drei China-Destinationen häufiger ab Amsterdam-Schiphol anfliegen. Nach Peking wird es ab 26. März 2023 zunächst sechsmal wöchentlich gehen ehe man per 1. Mai 2023 auf täglich aufstocken wird. Hongkong wird der Carrier künftig ohne den bislang praktizierten Zwischenstopp in Bangkok anfliegen. Zunächst sind drei wöchentliche Umläufe, die ab 28. März 2023 angeboten werden, geplant. Shanghai wird man am 26. März 2023 zunächst sechsmal pro Woche ansteuern. Per 1. Mai 2023 wird auf tägliche Bedienung erhöht. Der bislang in Soul vollzogene Zwischenstopp entfällt künftig.

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Deutschland hat Maskenpflicht in Öffis aufgehoben

Als einer der letzten europäischen Staaten hat Deutschland in der Vorwoche die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgehoben. Einige Bundesländer hatten diese bereits zuvor abgeschafft, jedoch musste man – zumindest offiziell – im Fernverkehr bis zuletzt FFP2-Masken tragen. Seit 2. Feber 2023 gibt es diese Verpflichtung nicht mehr. Auch in jenen Bundesländern, die zuletzt noch Maskenpflicht in Öffis verlangt haben, ist sie ausgelaufen. Im europäischen Vergleich steht die österreichische Bundeshauptstadt mit ihrem Sonderweg, der im Alltag von vielen Fahrgästen kaum noch beachtet wird, ziemlich alleine da.

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DB und ÖBB machen St. Anton zum höchstgelegenen ICE-Bahnhof

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist noch bis einschließlich 25. März 2023 mittels einer InterCity-Express-Verbindung mit St. Anton am Arlberg verbunden. Laut ÖBB und Deutscher Bahn handelt es sich um die höchstgelegene ICE-Haltestelle im Streckennetz. Seit Dezember 2023 verbinden die Elektrotriebzüge der Deutschen Bahn AG Hamburg mit dem bei Schifahrern beliebten Ort in Tirol. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die über München geführt wird. Vorerst planen DB und ÖBB, dass diese bis einschließlich 25. März 2023 unter dem Beinamen „Ski Express Tirol“ angeboten wird. Bei entsprechendem Erfolg könnte diese in der nächsten Wintersaison erneut aufgelegt werden. „Als St. Antons einstige Visionäre die Arlberg-Bahnstrecke und unseren Bahnhof errichteten, war ihnen die Tragweite sicher nicht bewusst. 140 Jahre später ist beides im Sinne der Nachhaltigkeit wichtiger denn je. Daher freuen wir uns, mit der neuen, direkten ICE-Direktverbindung aus Hamburg einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutraler Anreise für unsere Gäste gehen zu können“, so St. Antons Tourismusdirektor Martin Ebster. Der neue „Ski Express Tirol“ startet in der Wintersaison bis einschließlich 25. März 2023 jeden Samstag um 06:05 Uhr in Hamburg und bringt Urlauber in rund zehn Stunden über Hannover, München sowie Innsbruck in die „Wiege des alpinen Skilaufs“ sowie retour. Darüber hinaus gibt es samstags um 06:26 Uhr ab München eine weitere ICE-Direktverbindung nach St. Anton. Dank der Ankunftszeit um 11:03 Uhr können Pistenfans noch fast einen ganzen Tag im Skigebiet genießen. In der Sommersaison wird von 24. Juni bis 9. September ebenso eine ICE-Verbindung zwischen München und St. Anton angeboten.

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Paris: Air France nimmt Ottawa auf

Das Skyteam-Mitglied Air France nimmt im Sommerflugplan 2023 eine weitere Langstreckenverbindung ab Paris-Charles de Gaulle auf: Man wird künftig mit Airbus A330-200 auch das kanadische Ottawa ansteuern. Die Neuaufnahme soll am 27. Juni 2023 fünfmal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag angekündigt. Weitere Destinationen, die Air France in Kanada bedient sind: Quebec City, Montreal, Toronto und Vancouver.

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Passagierzahlen: Ljubljana weit unter dem Vorkrisenaufkommen

Der slowenische Flughafen Ljubljana konnte sich bislang weder von der Pleite der Adria Airways noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen. Im Jahr 2022 hatte man lediglich 970.156 Passagiere und rangiert somit im direkten Vergleich mit anderen Hauptstädten weit hinten. Trotz des Umstands, dass die slowenische Regierung auf einigen Routen Subventionen verteilt hat, konnte der von Fraport geführte Airport bislang nicht wachsen. Man liegt weit hinter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Erschwerend kommt dazu, dass der Wegfall des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways zu Lasten von Konnektivität und Angebot geht. Weniger Möglichkeiten ziehen logischerweise auch weniger Reisende an. Regelrecht sinnbildlich dafür ist der Umstand, dass viele Konferenzteilnehmer der in Ljubljana abgehaltenen Veranstaltung „New Air Gateway to Europe“ mangels Flugverbindungen nicht auf dem Luftweg anreisen konnten. Lange Zug-, Bus-, bzw. Autofahrten mussten unternommen werden, um in die slowenische Hauptstadt zu gelangen. Zwar geht Fraport davon aus, dass man im laufenden Jahr etwa 1,2 Millionen Passagiere am Standort Ljubljana haben wird, jedoch ist es fraglich, ob das gelingen wird. Das Erreichen des Vorkrisenniveaus sieht man nicht vor dem Jahr 2026. Für 2023 sind zusätzliche Routen von Finnair und Aegean Airlines sowie einige Frequenzaufstockungen angekündigt, aber dies ist auch der slowenischen Regierung zu wenig. Ein neues Subventionspaket soll dazu führen, dass zusätzliche Strecken aufgenommen werden. Dazu will man etwa 5,6 Millionen Euro pro Jahr in die Hand nehmen. Das Vorhaben wurde bei der EU-Kommission zur Bewilligung eingereicht, wobei die formelle Genehmigung noch nicht erteilt wurde. Gleichzeitig will Slowenien bis Mitte dieses

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