
Flyr muss den Winterflugplan 2022/23 halbieren
Der jungen Billigfluggesellschaft Flyr steht ein frostiger Winter bevor, denn der Carrier musste bekanntgeben, dass man zahlreiche Strecken pausieren muss. Hintergrund ist, dass man den so genannten Cashburn stark reduzieren will. Die Kapazität soll um etwa 50 Prozent zurückgefahren werden. Dies hat zur Folge, dass viele Strecken vorläufig eingestellt werden und jene, die noch verbleiben, seltener bedient werden. So will man zwischen November 2022 und März 2023 umgerechnet rund 38,5 Millionen Euro an operativen Kosten einsparen. Gleichzeitig kündigt man an, dass man die Routen im Sommerflugplan 2023 reaktivieren will. Flyr erhielt im Juni 2021 seitens der norwegischen Behörden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Am 30. Juni 2021 führte man den kommerziellen Erstflug durch. Zwischenzeitlich ist die Flotte auf je sechs Boeing 737-800 und B737 Max 8 angewachsen. Die 12 Maschinen befinden sich nicht im Eigentum des Carriers, sondern sind geleast. Für zwei weitere Max 8 hat man bereits Leasingverträge unterschrieben. Winter-Buchungszahlen weit unter den Erwartungen Zuletzt erklärte Flyr, dass man im Sommerflugplan 2022 sehr erfolgreich war. Man habe die höchste Auslastung in der Firmengeschichte erzielt. Zu den Einnahmen machte man aber keine konkreten Angaben. Für die Winterperiode 2022/23 konnte man erheblich weniger Tickets absetzen als ursprünglich angenommen. Daher will man die Notbremse ziehen, um höhere Verluste zu vermeiden. „Wir stehen vor einer anspruchsvollen Wintersaison, in der nach den jüngsten Zinserhöhungen, der hohen allgemeinen Kosteninflation und den rekordhohen Energiepreisen mit einem deutlichen Rückgang der Konsumausgaben zu rechnen ist. Dies trifft die Luftfahrtindustrie und Flyr als Unternehmen hart und wird zu einer geringeren






