Jan Gruber

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Jan Gruber

Saudia stockt in Genf und München auf

Die Fluggesellschaft Saudia wird im Sommerflugplan 2023 häufiger nach Genf und München sowie Paris-Charles de Gaulle fliegen. Auch steuert man ab Riad wieder saisonal die griechische Hauptstadt Athen an. Ab Jeddah erhöht Saudia die Frequenzen nach München (fünfmal pro Woche) und Paris-CDG (14 wöchentliche Umläufe). Im Fall der französischen Hauptstadt verdoppelt sich die Anzahl der Flüge pro Woche, denn momentan bietet man sieben Rotationen an. Von Riad aus wird Saudia zwischen 27. Juni 2023 und vorerst 29. August 2023 viermal wöchentlich fliegen. Saisonal wird man ab 25. Juni 2023 bis voraussichtlich 27. August 2023 wieder einmal pro Woche nach Athen fliegen. Es handelt sich um eine reine Sommerstrecke, die jedoch bei entsprechendem Erfolg verlängert werden könnte.

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Air Serbia fliegt häufiger nach Wien und Berlin

Erst kürzlich hat Wizz Air angekündigt ab Belgrad fünf neue Strecken aufzunehmen und beispielsweise künftig auch Berlin anzusteuern. Zwischenzeitlich hat Platzhirsch Air Serbia reagiert und fliegt auf einigen Routen ebenfalls häufiger. Beispielsweise wird der serbische Carrier per 26. März 2023 bis zu 18 Mal pro Woche die österreichische Hauptstadt Wien ansteuern. Berlin-Brandenburg erhöht man in zwei Schritten auf acht wöchentliche Umläufe. Nach Mailand-Malpensa will Air Serbia ab Ende Mai 2023 zehnmal pro Woche fliegen. Ebenso aufgestockt werden die Flugverbindungen ab Belgrad nach Kopenhagen, Rom-Fiumicino, Larnaka und Bologna. Nicht auf allen Routen steht man im direkten Wettbewerb mit Wizz Air.

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Ab Linz und Graz: Avanti fliegt für Rhomberg Reisen nach Kefalonia

Im Sommerflugplan 2023 wird die deutsche Fluggesellschaft im Auftrag von Rhomberg Reisen ab Graz und Linz die griechische Destination Kefalonia ansteuern. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Die Aufnahme der Charterflüge ist für den 25. Mai 2023 angekündigt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag erfolgen. Avanti Air wird für Rhomberg Reisen im Sommer 2023 auch unter anderem auch ab Memmingen und Innsbruck fliegen. Flugscheine können nicht direkt beim Carrier, sondern über den jeweiligen Tour Operator und in Reisebüros, gekauft werden. Das Flugzeug ist wieder in Graz stationiert.

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Berlin: Airbus A320 von Air Malta erlitt Vogelschlag

Die Fluggesellschaft Air Malta hat am 31. Dezember 2022 mit dem Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AEP einen Vogelschlag erlitten. Dieser ereignete sich kurz nach dem Start auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Mittelstreckenjet sollte unter der Flugnummer KM377 nach Luqa (Malta) fliegen. Bedingt durch den Birdstrike leiteten die Piloten eine Rücklandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Die Maschine setzte gegen 18 Uhr 20 sicher auf. Offiziellen Angaben nach soll sich der Vogelschlag gegen 17 Uhr 50 ereignet haben. Laut Air Malta befanden sich sechs Besatzungsmitglieder, fünf Kleinkinder und 165 Passagiere an Bord. Diese konnten den Airbus A320 unverletzt verlassen. Der Carrier hat bei Smartlynx eine Ersatzmaschine angemietet, die die Reisenden dann nach Luqa gebracht hat. Allerdings kam es zu Verzögerungen, denn der Airbus A321 mit der Registrierung YL-LDR konnte erst am 1. Jänner 2023 gegen 14 Uhr 55 starten. „Air Malta möchte sich für alle Unannehmlichkeiten entschuldigen, die durch dieses Ereignis verursacht wurden, das außerhalb der Kontrolle von Air Malta liegt, und räumt der Sicherheit der Passagiere und der Besatzung jederzeit höchste Priorität ein“; so Air Malta in einem Statement.

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Montgomery: Vorfeldarbeiter stirbt in Embraer-175-Triebwerk

Am Flughafen Montgomery im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Alabama hat sich am Nachmittag des 31. Dezember 2022 ein tragischer Unfall ereignet. Ein Vorfeldmitarbeiter wurde aus bislang noch unklarer Ursache in ein Triebwerk eines Embraer 175, der für American Airlines unterwegs war, eingesogen und verlor dadurch sein Leben. Offiziellen Angaben nach passierte der Unfall am 31. Dezember 2022 gegen 15 Uhr 00. Ein Flughafenmitarbeiter, der für die Verladung von Gepäck zuständig war, soll sich nach dem Anlassen der Triebwerke des Embraer 175 noch in deren Nähe befunden haben. Der Mann wurde regelrecht eingesaugt. Zwar machten andere Arbeiter die Cockpitbesatzung sofort auf den Unfall aufmerksam und eilten zur Hilfe, jedoch konnte dem Vorfeldmitarbeiter nicht mehr geholfen werden. Seine Kollegen fanden ihn tot vor. Die NTSB hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, denn es gilt zu klären, ob der Mann sich regelrecht leichtsinnig verhalten hat und sich entgegen der Sicherheitsvorschriften zu nahe am Triebwerk, das gerade eingeschaltet wurde, aufgehalten hat oder aber ob die Piloten dieses ohne entsprechende Freigabe hochgefahren haben. Derzeit lässt sich dazu noch keine Aussage machen, denn die Unfallermittlungen laufen. Seitens der FAA heißt es dazu, dass der Airport aufgrund des Vorfalls für mehrere Stunden gesperrt werden musste und erst gegen 20 Uhr 30 wieder für den Verkehr freigegeben wurde. Die Passagiere und Crewmitglieder haben den Embraer 175 verlassen. Die Maschine wurde an diesem Tag nicht mehr kommerziell eingesetzt und auch der Flug wurde gestrichen. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht. Die Piloten sollen sich nachdem sie realisiert haben was passiert ist,

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Austrian Airlines mit 400.000 Passagieren zwischen Weihnachten und Neujahr

Rund um Weihnachten und Neujahr beförderte Austrian Airlines eigenen Angaben nach rund 400.000 Passagiere. Dabei waren diese besonders häufig in Richtung Paris, London, Barcelona, Malé, Cancún und Mauritius unterwegs. Etwa 29.000 Reisende sollen sich für Destinationen wie Bangkok, Malé, Cancún und Mauritius entschieden haben. Aus diesem Grund verdoppelte Austrian Airlines die Frequenzen Richtung Malediven über die Feiertage: Statt drei hoben während der Feiertage sechs Flieger der rot-weiß-roten Airline pro Woche vom Flughafen Wien nach Malé ab. Auch die Frequenzen nach Mauritius und Cancún wurden um je einen Flug aufgestockt, sodass es mit Austrian viermal wöchentlich nach Mauritius und dreimal pro Woche nach Cancún ging. Auf der Kurzstrecke waren Paris, London und Barcelona besonders stark gebucht. Insgesamt hatte der Carrier rund 400.000 Passagiere in der Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel stand der Flugbetrieb alles andere als still. So flogen selbst am 24. und am 31. Dezember jeweils über 17.000 Fluggäste mit Austrian Airlines zu ihrem Ziel. „Als rot-weiß-rote Airline freut es uns besonders, dass wir viele Österreicherinnen und Österreicher über die Feiertage zu ihren Liebsten oder in den Urlaub bringen konnten“, so Michael Trestl, CCO Austrian Airlines.

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Nach über 15 Jahren: Israir nimmt Tel Aviv-Istanbul auf

Ab 2. Jänner 2023 wird es nach über 15 Jahren wieder Nonstop-Flüge zwischen Tel Aviv und Istanbul, die von einer israelischen Airline durchgeführt werden, geben. Israir wird diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag bedienen. Zuvor wurde zwischen Israel und der Türkei ein entsprechendes Luftfahrtabkommen abgeschlossen. Seitens des Carriers erklärt Marketingleiterin Hila Hermolin-Ronen unter anderem: „Israir begrüßt die bahnbrechende Vereinbarung, die es israelischen Fluggesellschaften ermöglicht, dieses Ziel anzufliegen. Istanbul ist eines der attraktivsten Reiseziele für Israelis und bietet hervorragende Hotels, Unterhaltungsmöglichkeiten und extrem günstige Einkaufsmöglichkeiten, und das alles bei einem kurzen Flug, der einen kleinen und relativ günstigen Auslandsaufenthalt ermöglicht. Israir beglückwünscht alle beteiligten Parteien und ist zuversichtlich, dass viele israelische Urlauber das Ziel im kommenden Jahr besuchen werden“. Die Neuaufnahme soll mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden.

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Moskau: Ural-Airlines-A321 musste wegen brennender Powerbank evakuiert werden

Am Donnerstagabend geriet an Bord von Ural-Airlines-Flug U6167 bereits auf dem Weg zur Runway eine Powerbank eines Passagiers in Brand. Dieser soll den brennenden Gegenstand panisch auf den Boden geworfen haben. Die Kabine soll sich rasch mit Rauch gefüllt haben, so dass eine sofortige Evakuierung notwendig wurde. Die Besatzung entschied sich den Airbus A321 mit der Registrierung RA73842 sofort zu stoppen und leitete die Evakuierung über die Notrutschen ein. Die Reisenden wurden anschließend ins Terminal gebracht und konnten ihre Reise nach Kaliningrad mit einem Ersatzflugzeug antreten. Allerdings mussten die Passagiere rund sieben Stunden auf die Bereitstellung warten. Ural Airlines machte keine genauen Angaben dazu wie viele Personen sich tatsächlich an Bord von U6167 befunden haben. Die Maschine verfügt über 220 Sitzplätze in einer All-Economy-Bestuhlung und ist etwa 16 Jahre alt. Für den russischen Carrier ist dieser Airbus A321ceo seit Mai 2016 im Einsatz. Zuvor flog der Mittelstreckenjet für Avianca El Salvador. Der Powerbank-Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Moskau Domodedowo.

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Portugal: Verkehrsminister wegen Kritik an Abfindung für Ex-Tap-Chefin Reis zurückgetreten

Die öffentliche Kritik rund um eine 500.000 Euro schwere Abfindung, die eine ehemalige Tap-Chefin trotz Eigenkündigung vor ihrem Amtsantritt als Staatssekretärin erhalten hat, führte nun zu weiteren Rücktritten in der portugiesischen Regierung. Nebst Alexandra Reis, die selbst im Kreuzfeuer der Kritik steht, legte auch Verkehrsminister Pedro Nuno Santos sein Amt nieder. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin trotz Eigenkündigung eine Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro erhalten hat. Die nunmehr auch ehemalige Staatssekretärin stand nur kurzzeitig an der Spitze des staatlichen Carriers, wurde jedoch bis ins Jahr 2022 hinein weiterbeschäftigt. Vor ihrem Amtsantritt als Finanz-Staatssekretärin kündigte sie und erhielt von Tap die umstrittene Zahlung. Selbst der Staatspräsident beschwichtigte diesen Umstand noch, jedoch ist die Aufregung in Portugal groß. Sowohl das Finanz- als auch das Verkehrsministerium haben den Verwaltungsrat von Tap Air Portugal um Aufklärung ersucht, jedoch konnte das weder Pedro Nuno Santos noch Alexandra Reis im Amt halten. Beide traten binnen weniger Stunden zurück. Damit wird die Liste der Regierungsmitglieder, die in den letzten Monaten ihre Ämter nicht ganz freiwillig zurückgelegt haben, immer länger. Finanzminister Fernando Medina hat den Rücktritt von Reis angenommen und sie aus ihrem Amt entlassen. Pilotengewerkschaft fordert Abgang von Tap-Chefin Ourmières-Widener Die Rücktritte auf politischer Ebene sorgen aber nicht für Ruhe, denn die Gewerkschaft SPAC fordert neuerlich den Rücktritt bzw. die Absetzung von Tap-Air-Portugal-Chefin Christine Ourmières-Widener. Positiv sieht man zwar, dass der Verkehrsminister die „politische Verantwortung“ für den Vorgang rund um Reis übernommen habe, jedoch habe seiner Ansicht nach würden

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BGH: Fluggesellschaften müssen kein Risiko eingehen, um Verspätungen zu vermeiden

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften kein Sicherheitsrisiko einzugehen haben, nur um Verspätungen und/oder Ausfälle vermeiden zu können. Hintergrund ist eine Klage, die Flightright gegen Swiss aufgrund außerplanmäßiger A220-Triebwerksinspektionen geführt hatte. Vor Gericht wurde ein Fall gebracht, in dem ein Reisender von Zürich nach Stuttgart fliegen wollte. An diesem Tag hatte Swiss vorsorglich sämtliche Airbus A220 aus dem Verkehr gezogen, um die Triebwerke zu überprüfen. Die Folge daraus: Auch dieser Flug wurde gestrichen. Der Passagier wandte sich an das Fluggastrechteportal Flightright, das aufgrund der Zahlungsverweigerung der schweizerischen Fluggesellschaft vor Gericht gezogen ist. In erster Instanz entschied das Amtsgericht Nürtingen, dass dem Reisende eine Entschädigung in der Höhe von 1.200 Euro zusteht. Dabei wurden nicht nur die Ausgleichsleistung im Sinne der Fluggastrechteverordnung zuerkannt, sondern auch weitere Kosten, die dem Kläger entstanden sind. Swiss ging und Berufung und das Landgericht Stuttgart entschied zu Gunsten der Fluggesellschaft. Der Fall landete vor dem Bundesgerichtshof, der sich der Rechtsmeinung des LG Stuttgart angeschlossen hat. In der Urteilsbegründung argumentieren die Höchstrichter unter anderem damit, dass es für Fluggesellschaften und Passagiere unzumutbar ist, dass ein Sicherheitsrisiko eingegangen werden muss, um Verspätungen und/oder Ausfälle zu vermeiden. Im konkreten Fall gab es gar eine behördliche Anweisung die Inspektionen vorzunehmen. Der BGH wies daher die Klage ab, so dass der Passagier komplett leer ausgeht und Flightright auf den Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibt.

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