Jan Gruber

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Jan Gruber

Covid-positive China-Passagiere besorgen Regierungen

Mittlerweile hat China die einst streng praktizierte Null-Covid-Strategie fallen gelassen und will ab Anfang Jänner 2023 auch die Einreisebestimmungen abermals deutlich lockern. Bereits jetzt kommt es zu einem regelrechten Ansturm auf Reisen von/nach China. Dies bereitet auch einigen europäischen Regierungen zunehmend Kopfzerbrechen. In der Volksrepublik gibt es momentan eine durchaus umfangreiche Corona-Welle, wobei dies in gewisser Weise vorprogrammiert war, denn auf Dauer konnte auch das dortige Regime die Null-Covid-Politik, die von zahlreichen (regionalen) Lockdowns geprägt war, nicht mehr aufrecht erhalten. Der Unmut in der Bevölkerung wurde immer stärker und letztlich will die Diktatur auch keinen großflächigen Aufstand, der mitunter sogar zu einem Regimewechsel führen könnte, riskieren. Also verabschiedete man sich von der Null-Covid-Politik und nahm damit auch in Kauf, dass das Virus nun durch die Bevölkerung fegt. Die verworfene Strategie war definitiv nicht erfolgreich, denn nun liegen Chinas Schwächen schonungslos offen. Vielen Regierungen bereitet der Umstand, dass die Volksrepublik kaum noch Zahlen meldet, Kopfzerbrechen. Zwar versucht das Regime stets zu beschwichtigen, jedoch ist kaum Glaubwürdigkeit vorhanden. Dies führt nun dazu, dass einige Regierungen nur noch ungerne Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik aufgehalten haben, einreisen lassen wollen. Beispielsweise haben die Vereinigten Staaten von Amerika angekündigt, dass ab 5. Jänner 2023 Personen, die sich zuvor in China oder ihren Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau aufgehalten haben, vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorlegen müssen. In Europa hat bereits Italien reagiert und verpflichtet aus China kommende Reisende zu Tests, die nach der Ankunft durchgeführt werden. Für Aufsehen sorgte im südeuropäischen Land, dass

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Air China verbindet Genf mit Shenyang und Peking

Die Fluggesellschaft Air China wird ab 26. Jänner 2023 einmal wöchentlich den Flughafen Genf ansteuern. Der Carrier wird die chinesischen Städte Shenyang und Peking mit der schweizerischen Stadt verbinden. Jeweils am Verkehrstag Donnerstag will Air China mit Airbus A330-200 unter der Flugnummer CA861 um 13 Uhr 25 Lokalzeit in Peking (Capital) abheben. Genf wird gegen 17 Uhr 45 erreicht. Der Rückflug wird als CA862 gegen 19 Uhr 45 abheben und Shenyang um 12 Uhr 55 am Folgetag erreichen. Der Weiterflug nach Peking startet um 21 Uhr 25 und erreicht die chinesische Hauptstadt gegen 23 Uhr 05.

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Sommer 2023: Tuifly baut Djerba-Verkehr aus

Im Sommerflugplan 2023 wird die Ferienfluggesellschaft Tuifly den Verkehr zwischen Deutschland und Djerba aufbauen. Ab Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart will man das tunesische Ziel ansteuern. Von der zuletzt genannten Stadt aus will Tuifly ab 31. Mai 2023 einmal pro Woche nach Djerba fliegen. Die Durchführung der Flüge ist für den Verkehrstag Sonntag im Reservierungssystem ersichtlich. Als Fluggerät kommen Boeing 737-800 bzw. 737-Max-8 zum Einsatz vorerst ist diese Route bis Anfang November 2023 befristet. Ebenso wird man Djerba im Sommer 2023 ab München, Frankfurt, Hannover und Düsseldorf anbieten.

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Ryanair stellt Wien-Menorca ein

Im Sommerflugplan 2023 wird Ryanair zahlreiche Flugverbindungen von/nach Mahón (Menorca) nicht mehr anbieten. Dies hat zur Folge, dass der Carrier auch nicht mehr zwischen Wien und der Balearen-Insel fliegen werden, bestätigte das Unternehmen. Da sich der Konkurrent Wizz Air bereits im Vorjahr von dieser Route zurückgezogen hat, wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach im Sommer 2023 lediglich Flüge von Austrian Airlines zwischen Wien und Mahón geben. Ob sich ein weiterer Carrier findet, ist derzeit nicht klar. Ryanair machte zum Grund der Streckenaufgabe keine Angaben.

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Bombendrohung sorgte für Aufregung am Flughafen Pristina

Das diplomatische Klima zwischen Serbien und dem Kosovo ist momentan stark angespannt. Eine Bombendrohung am Flughafen Pristina sorgte am Mittwochvormittag kurz nach 9 Uhr 00 nicht nur für Unverständnis, sondern lokale Medien mutmaßen gar, dass ein Zusammenhang mit der jüngsten Beistandsbekundung, die Moskau in Richtung Belgrad ausgesprochen hat, bestehen könnte. Einen objektiven Beweis für die Behauptung gibt es freilich nicht, jedoch kommt der Zeitpunkt der Bombendrohung denkbar ungünstig. Völlig egal wer wirklich dahinter steckt, sie verursacht weitere Unstimmigkeiten zwischen Serbien und dem Kosovo. Das zuletzt genannte Land wird von Belgrad nicht anerkannt, sondern man betrachtet es als eine Art abtrünnige Provinz. In den letzten Monaten haben sich die Spannungen massiv verstärkt, so dass eine Bombendrohung am Flughafen Pristina besonders pikant ist. Am Mittwoch wurde um kurz nach 9 Uhr 00 die Evakuierung des Terminals eingeleitet. Alle Reisenden hatten das Gebäude umgehend zu verlassen. Der Flugbetrieb wurde aus Sicherheitsgründen temporär eingestellt. Die Exekutive untersuchte den Airport umfangreich, konnte jedoch zum Glück keinen Sprengkörper finden. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin des Flughafens Pristina, dass man eine Bombendrohung erhalten habe und vorsorglich alle Passagiere und Mitarbeiter in Sicherheit gebracht worden wären. Völlig unklar ist allerdings wer hinter der Drohung steckt. Die Spekulationen gehen weit auseinander, jedoch dürfte der Vorfall nicht gerade positiv dazu beitragen, dass sich die angespannte Situation zwischen Serbien und dem Kosovo verbessert. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen den Trittbrettfahrer ausfindig machen und gegebenenfalls vor Gericht stellen.

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Corendon kürzt Sommerflugplan 2023 ab der D-A-CH-Region erneut

Die Fluggesellschaft Corendon wird im Sommerflugplan 2023 kürzer treten und weniger offensiv im deutschsprachigen Raum aktiv sein. Bereits in diesem Jahr hat man zahlreiche Strecken mitunter sehr kurzfristig eingestellt oder erst gar nicht aufgenommen. Kürzlich wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass man es im Sommer 2023 langsamer angehen wird. Corendon und ihr Malta-Ableger Corendon Europe haben im Sommer 2022 versucht eine starke Expansion durchzuführen. Diese wurde insbesondere mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt, jedoch handelt es sich dabei um ein sehr teures Unterfangen, denn der Subunternehmer muss bezahlt werden – egal wie viele Passagiere sich an Bord befinden. Offen zugeben will man es seitens Corendon nicht, aber man hat sich offensichtlich verschätzt und verhoben. Möglicherweise hat das Management rechtzeitig die Reißleine gezogen. Von Langstreckenflügen mit Airbus A330 von Airhub Airlines ist übrigens schon länger keine Rede mehr. Das betroffene Flugzeug ist nicht mehr für Corendon im Einsatz. Beide Unternehmen wollen diesen Umstand nicht kommentieren. Vor wenigen Wochen wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass sich die türkische Firmengruppe, die über Flugbetriebe in der Türkei, in den Niederlanden und auf Malta verfügt, im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird. Auch wurde den Mitarbeitern angekündigt, dass man weniger Wetlease-Flugzeuge einsetzen wird und zahlreiche Routen nicht mehr reaktivieren wird. Was noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, steht auf dem Prüfstand. Für Corendon zählt nun der Profit, denn weitere teure Expansionsmanöver will oder kann man sich nicht mehr leisten. Viele Streichungen ab Basel und deutschen Airports Im Sommerflugplan 2023 wird Corendon ab

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Mannheim: Rhein-Neckar-Air reaktiviert Hamburg und nimmt Heringsdorf auf

Die Corona-Pandemie hat der Hausmarke des deutschen Regionalflughafens Mannheim schwer zu schaffen gemacht. Abgesehen von Sylt-Flügen konnte man die vormaligen City-Strecken nach Berlin (Tegel) und Mannheim bislang nicht dauerhaft reaktivieren. Man hat es immer wieder versucht, aber die Pandemie machte dann erneut einen Strich durch die Rechnung. Rhein-Neckar Air konnte sich vor der Krise einer durchaus guten Auslastung auf den Strecken nach Hamburg und Berlin-Tegel erfreuen. Man bediente diese bis zu zweimal täglich und dachte bereits über Aufstockungen nach. Dann kam Corona und die Nachfrage brach vom einen auf den anderen Tag auf Null ein. Davon konnte sich die Hausmarke des Mannheimer Flughafens bis heute nicht vollständig erholen. Zuletzt hatte man lediglich Flüge nach Sylt, die im W-Pattern auch ab Kassel-Calden für einen Veranstalter durchgeführt wurden, im Angebot. Operating Carrier MHS Aviation, der an Rhein-Neckar-Air auch beteiligt ist, setzt ab dem kleinen deutschen Airport das Turbopropmuster Dornier 328 ein. Mit diesem soll es ab 17. April 2023 wieder sechsmal pro Woche nach Hamburg gehen. Neu wird man ab 30. April 2023 auch nach Heringsdorf fliegen. Mit der zuletzt genannten Destination erschließt Rhein-Neckar-Air nebst Sylt eine weitere innerdeutsche Destination. Heringsdorf will man ab 30. April 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag ansteuern. Derzeit ist diese Route saisonal für den Sommer 2023 geplant. Eine Fortführung im Winter 2023/24 ist zwar nicht ausgeschlossen, ist jedoch aufgrund des Umstands, dass Usedom eben eine beliebte Sommerdestination ist, eher unwahrscheinlich. Sechsmal wöchentlich soll MHS Aviation ab 17. April 2023 wieder zwischen Mannheim und Hamburg fliegen. Für Rhein-Neckar

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Air Cairo kehrt nach Budapest zurück

Ab dem ungarischen Hauptstadtflughafen Budapest wird es im Sommer 2023 wieder deutlich mehr Flüge nach Hurghada geben. Hintergrund ist, dass Air Cairo künftig zweimal wöchentlich fliegen wird. Die Gesamtkapazität, die alle Carrier gemeinsam auf dieser Route anbieten, erhöht sich um Jahresvergleich um 173 Prozent. Air Cairo wird die genannte Route ab 29. März 2023 zweimal pro Woche bedienen. Im Regelfall werden Regionaljets des Typs Embraer 190, die mit 110 Sitzen bestuhlt sind, zum Einsatz kommen. Während der Hochsaison wird der ägyptische Carrier auch mit Airbus A320 fliegen. „Nach einer dreijährigen Unterbrechung ist es schön, dass Air Cairo mit einer weiteren Verbindung zum beliebten Zielort Hurghada wieder zu uns nach Budapest kommt. Unser neuer Partner bietet fantastische Möglichkeiten für die ständig wachsende Zahl ägyptischer Touristen, die uns jedes Jahr besuchen, und ermöglicht es auch den vielen Ungarn, die nach Ägypten reisen, die atemberaubende Küste des Roten Meeres zu erleben“, erklärt Balázs Bogáts, Airline Development Director, Budapest Airport.

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Diesmal ab Tel Aviv: Tus Airways kehrt nach Rom zurück

Die Fluggesellschaft Tus Airways wird im Sommerflugplan 2023 nach mehrjähriger Pause wieder nach Rom-Fiumicino fliegen. Der Carrier wird den italienischen Airport ab 26. März 2023 von Tel Aviv aus ansteuern. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit Airbus A320 zwischen Israel und Italien v.v. geflogen werden soll. Zuletzt steuerte Tus Airways den Flughafen Fiumicino planmäßig im September 2018 an. Damals bot man eine mit Fokker 70 durchgeführte Verbindung ab Larnaka an.

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Eurowings streicht in Hamburg, Prag und Stockholm

Die Fluggesellschaft Eurowings nimmt im Sommerflugplan 2023 je eine Route ab Hamburg und Prag sowie fünf ab Stockholm-Arlanda aus dem Programm. Es handelt sich überwiegend um touristische Strecken. Bastia wird Eurowings im Sommer 2023 nicht mehr ab Hamburg ansteuern. Ab Prag fällt Faro aus dem Flugplan. In Stockholm-Arlanda sind die Ziele Alicante, Barcelona, Birmingham, Heraklion und Rhodos vom Rotstift betroffen. Der Carrier machte keine näheren Angaben zu den Gründen warum man die genannten Strecken aufgibt.

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