Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings Discover mit bis zu 21 Flugzeugen im Sommer 2022

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover plant bis Ende dieses Jahres die Flotte auf 21 Flugzeuge aufzustocken. Dabei wird es sich um zehn Airbus A320 und elf A330 im Eigenbetrieb handeln, bestätigte eine Sprecherin. Während der Sommer-Hochsaison wird die Lufthansa-Tochter mit 18 Maschinen unterwegs sein. Man wird sechs Airbus A320 und zehn A330 selbst betreiben. Weiters lässt man ab München zwei A220-300 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags von Air Baltic betreiben. „Gegebenenfalls wird um bis zu drei Airbus A350 von Finnair erweitert“, so eine Sprecherin. „Bis Ende des Jahres wächst die eigene Flotte von Eurowings Discover wie geplant auf 21 Flugzeuge“. Final ist der Wetlease-Einsatz von drei Finnair-A350 noch nicht. Das Oneworld-Mitglied hat zwar bereits Übersteller nach Frankfurt und München geplant und mit dem Verkauf von Oneway-Tickets begonnen, jedoch erklärt eine Medienreferentin von Eurowings Discover: „Wir befinden uns aktuell in der finalen Planungsphase mit Finnair als möglichen Wetlease-Partner für diesen Sommer. Es geht dabei um den Einsatz von bis zu drei Airbus 350 ab Frankfurt und München, voraussichtlich für den Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Oktober. Die Entscheidung und die genaue Ausgestaltung der Vereinbarung ist für die kommenden Tage avisiert“. Auf die Frage, ob dieses Jahr noch weitere Carrier im Auftrag von Eurowings Discover fliegen werden, antwortete das Unternehmen: „Über die Vereinbarungen mit Air Baltic und voraussichtlich Finnair hinaus, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein weiterer Wetlease für 2022 geplant“. Unklar, ob weitere Ex-SunExpress-Deutschland-A330 eingeflottet werden Während die vormals von SunExpress Deutschland für Eurowings betriebenen Airbus A330 mit den Registrierungen D-AXGB, D-AXGE und

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Lugano: Silver Air fliegt heuer wieder nach Elba

Am schweizerischen Flughafen Lugano ist es seit einiger Zeit ruhig geworden, denn regelmäßige Linienflüge hat man seit der Einstellung der Inlandsverbindungen nach Zürich und Genf nicht mehr. Ab 19. Juni 2022 will die tschechische Silver Air die saisonalen Elba-Flüge reaktivieren. Der Carrier ist seit einigen Jahren mit dem Fluggerät Let 410 im Inselverkehr tätig. Aufgrund der Corona-Pandemie war das Angebot in den letzten beiden Jahren stark reduziert. Innerhalb Italiens bedient man subventionierte PSO-Strecken von Bologna, Florenz, Mailand-Linate und Pisa nach Marina di Campo (Elba). Derzeit ist man auch der einzige verbliebene Anbieter regelmäßiger Flugverbindungen von/nach Elba. Lugano ist die einzige internationale Destination, die von Silver Air ab der italienischen Insel bedient wird. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen dem 19. Juni und 25. September 2022 zweimal wöchentlich geflogen wird. Die Flugtickets werden über den Partner Flights and Travel angeboten. Elba soll ab dem Tessiner Airport an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag bedient werden. In der Vergangenheit gab es auch unter anderem ab Bern, Zürich, Friedrichshafen, Altenrhein und München saisonale Linienflüge auf die Insel Elba. Diese wurden unter anderem von den mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaften SkyWork und InterSky durchgeführt. Von Bern aus gibt es heuer wieder Charterflüge, die von Swiss Flight Services durchgeführt werden sollen.

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Vilnius: Heston beantragt Zulassung für USA-Flüge

Die in Vilnius ansässige Fluggesellschaft Heston Airlines will künftig auch Charterflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Man stellte in den USA einen entsprechenden Antrag für die Bereiche Passagiere und Cargo. Dabei beantragte man weiters die beschleunigte Bearbeitung. Zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es seit einigen Jahren ein Openskies-Abkommen. Dennoch müssen Fluggesellschaften im Zuge ihres Markteintritts ihre formelle Zulassung beantragen. Nachdem dies erteilt ist, dürfen Flüge zwischen jedem Punkt der EU und den USA durchgeführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen Charter- und regulären Linienflügen. Heston Airlines hat auch beantragt, dass Zwischenstopps in den Vereinigten Staaten eingelegt werden dürfen. Dies könnte beispielsweise für Weiterflüge innerhalb der USA, aber auch in andere Länder genutzt werden. Dies wäre beispielsweise für ACMI-Dienstleistungen ab Deutschland notwendig, denn Heston Airlines wird seit einiger Zeit als möglicher Wetlease-Partner für einen deutschen Ferienflieger gehandelt. Das Unternehmen wollte zu möglichen Plänen keine Stellungnahme abgeben. Derzeit besteht die Flotte des Carriers aus drei Airbus A330-300 und drei A320. Die Flotte soll um zwei weitere Exemplare des zuletzt genannten Maschinentyps aufgestockt werden. Heston Airlines ist eine junge Fluggesellschaft, die erst im Vorjahr ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten hat.

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Maribor: Wizz Air soll hohe Zuschüsse fordern

Slowenien will wieder Leben auf den Flughafen Maribor bringen und führt daher intensive Gespräche mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Der zuletzt genannte Carrier erwartet sich einen Zuschuss in der Höhe von einer Million Euro für die Aufnahme einer Flugverbindung nach Skopje. Gegenüber Radio Maribor erklärte Flughafenchef Smiljan Kramberger, dass die Verhandlungen mit dem ungarischen Billigflieger weitergeführt werden, jedoch mit einem kurzfristigen Wizz-Air-Start in Maribor nicht zu rechnen ist. Vor ein paar Wochen hörte sich das von Seiten der Politik noch gänzlich anders an. Der Manager sagte gegenüber der Radiostation unter anderem, dass Wizz Air für die Aufnahme einer saisonalen Flugverbindung zwischen Skopje und Maribor einen Zuschuss von rund einer Million Euro haben will. Das scheint der slowenischen Politik offenbar zu teuer zu sein, weshalb man zeitgleich die Gespräche mit dem Mitbewerber Ryanair intensiviert hat. Wizz Air hat – im Gegensatz zum irischen Konkurrenten – den Flughafen Maribor noch nie angeflogen. Ryanair war kurzzeitig in den Jahren 2007 und 2008 mit einer Verbindung nach London-Stansted präsent. Mit dieser wurde auch der Grazer Airport unter Druck gesetzt. Letztlich scheiterte an beiden Flughäfen die Fortführung daran, dass der Billigflieger immer höhere „Marketingzuschüsse“ forderte. Dennoch bestätigte Ryanair, dass man die Möglichkeiten für ein Comeback in Maribor sowie eine mögliche Expansion in Slowenien intensiv prüfe. Gänzlich ohne Flüge wird der Flughafen Maribor im Sommer 2022 nicht dastehen. Zwischen Ende Juni und Mitte September 2022 werden Charterflüge, die unter der Marke Skyalps von Luxwing mit de Havilland Dash 8-400 durchgeführt werden, angeboten. Diese sind

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Balearen-Angebot liegt um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019

Viele Fluggesellschaften scheinen heuer große Hoffnungen auf eine starke Nachfrage in Richtung Balearen zu setzen. Aus Zahlen des spanischen Airlineverbandes ALA geht hervor, dass das Angebot dieses Jahr um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019 liegt. Demnach befinden sich für den Sommer 2022 rund 44,4 Millionen Sitzplätze im Verkauf. ALA erklärt weiters, dass die touristische Nachfrage in keiner anderen spanischen Region so stark gestiegen ist wie auf den Balearen. Gleichzeitig richtet man einen eindringlichen Appell an die Flughäfen Ibiza und Palma de Mallorca: Diese sollen dafür sorgen, dass die Polizei personell aufstockt, so dass es bei Passkontrollen, die Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten ankommen und abfliegen, zu keinen übermäßig langen Warteschlangen kommt. Andernfalls würde Chaos drohen.

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Österreich: Wirtschaftskammer fordert erneut Streichung der 3G-Einreiseregel

Das österreichische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Einreiseregeln. Die momentane Verordnung ist bis Ende September 2022 befristet, kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer fordert abermals, dass die 3G-Regel aufgehoben werden soll. Dabei verweist man auch auf die Praxis, die andere EU-Staaten, mit denen im Bereich Tourismus im Wettbewerb steht. Viele Regierungen haben die bürokratischen G-Regeln bei der Einreise bereits ersatzlos gestrichen. Die Wirtschaftskammer erwartet nun von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), dass sich die im Inland vollzogenen Lockerungen auch im Bereich der Einreiseverordnung finden müssen. „Es freut mich, dass österreichweit die meisten Covid-Maßnahmen aufgehoben werden konnten und unsere Gäste endlich wieder unbeschwert das einzigartige österreichische Tourismusangebot nutzen können. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, warum man in Sachen Einreiseverordnung nach wie vor nicht mit den Inlandsregeln gleichgezogen hat“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Im harten Wettbewerb der Destinationen darf Österreich nichts unversucht lassen, um sich als für die Reisenden attraktives Land zu positionieren. Während viele europäische Mitbewerber ihre Einreiseregelungen bereits weitestgehend gelockert haben, gilt für die Einreise nach Österreich weiterhin 3-G. Um dem heimischen Tourismus keinen Wettbewerbsnachteil aufzubürden, braucht es hier besser heute als morgen eine entsprechende Änderung“.

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Winter 2022: Corendon Europe legt weitere Ferienstrecken ab Deutschland auf

Der Winterflugplan 2022/2023 der Corendon Airlines Europe nimmt weiter konkrete Formen an. Ab Düsseldorf und Hannover legt man neue Verbindungen nach Ägypten bzw. Agadir auf. Weiters nimmt man ab Karlsruhe/Baden-Baden Fuerteventura ins Programm. Von Düsseldorf und Hannover aus will Corendon Europe ab Anfang November 2022 die ägyptischen Badeorte Marsa Alam und Sharm el Sheikh ansteuern. Von der Messestadt aus will man auch Agadir ins Programm aufnehmen. Während die zuerstgenannte Destination zweimal pro Woche bedient werden soll, ist zu den anderen Zielen derzeit eine wöchentliche Rotation geplant. Ab 6. November 2022 plant Corendon Europe jeweils an Sonntagen ab Karlsruhe/Baden-Baden die Kanaren-Insel Fuerteventura anzufliegen. Ab München stockt man das Angebot zu diesem Ziel auf zwei wöchentliche Umläufe auf. Die maltesische Fluggesellschaft hat erst vor wenigen Tagen zusätzliche Ziele für den Winter 2022/23 bekanntgegeben.

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Finnair hebt die Maskenpflicht auf

Die Fluggesellschaft Finnair hebt mit Wirksamkeit zum 25. April 2022 die Maskenpflicht an Bord ihrer Flugzeuge auf. Man verlangt nur noch dann das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, wenn dies aufgrund einer behördlichen Vorschrift des Ziellandes notwendig ist. „Das Flugzeug gilt als risikoarme Umgebung für die Übertragung von Coronaviren, da die effektive Klimaanlage und andere Faktoren das Übertragungsrisiko verringern. Wenn Sie jedoch aus persönlichen Gründen einen zusätzlichen Schutz wünschen, können Sie jederzeit eine FFP2- oder FFP3-Maske tragen, die beide einen ausgezeichneten Schutz gegen Viren bieten, auch wenn andere an Bord keine Masken tragen“, sagt Kimmo Ketola, Medizinischer Direktor bei Finnair.   In vielen Ländern ist das Tragen von Masken an Bord von Flügen zum und vom Zielort nach wie vor vorgeschrieben. Auf solchen Flügen müssen sowohl die Besatzung als auch die Passagiere während des gesamten Fluges eine Gesichtsmaske tragen. Beispielsweise Österreich verlangt mittels Notam explizit, dass FFP2-Masken getragen werden müssen. Das hat zur Folge, dass dies Finnair an Bord ihrer Flugzeuge im Verkehr von/nach Österreich durchsetzen muss.

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Wien: Thompson-Hotel entsteht an der „Mahü“

An der Wiener Mariahilfer Straße entsteht derzeit ein neues Hotel, das unter der Hyatt-Marke Thompson auftreten wird. Es wird über 148 Zimmer verfügen und soll Ende 2024 eröffnet werden. Das Thompson Vienna ist Teil des Projekts „Mahü 10-18“: Auf der Fläche eines ehemaligen Möbelhauses entsteht dort ein Warenhaus, das von der KaDeWe Group betrieben und durch das Thompson Vienna ergänzt wird. Errichter des Bauprojekts ist die Signa Group. Für die Gestaltung des Thompson Vienna sind die Architekten von OMA und die Innenarchitekten Tara Bernerd & Partners verantwortlich. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Signa und Central Group mit dem Thompson Vienna weiter ausbauen können“, so Felicity Black-Roberts, Vice President Development Europe von Hyatt. „Mit seinem besonderen Ambiente und der dynamischen gesellschaftlichen Szene wird das bereits dritte Hyatt-Haus in Wien Gäste und Einheimische gleichermaßen anlocken. Das beispiellose Bauprojekt soll Premium-Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, Mode und Hotellerie an einem Ort vereinen.“  Das Projekt folgt auf Hyatts kürzliche Ankündigung von Thompson Madrid. Das Thompson Vienna wird neben dem Park Hyatt Vienna und dem Andaz Vienna Am Belvedere das dritte Hyatt Hotel in der österreichischen Hauptstadt.

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Ostern 2022: Zürich-Aufkommen um 30 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte über die Ostertage rund 280.000 Passagiere. Damit lag man um rund 30 Prozent unter dem Aufkommen, das der Airport vor der Corona-Pandemie hatte. Dennoch waren die Zahlen deutlich besser als in den Jahren 2021 und 2020. Gegenüber der Agentur SDA bestätigte eine Sprecherin, dass der größte Flughafen der Schweiz zwischen Karfreitag und Ostermontag im Schnitt rund 70.000 Reisende pro Tag hatte. Damit hat man etwa 70 Prozent des Aufkommens, das man im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 hatte, erreicht. Im ersten Corona-Jahr hatte man in der Osterzeit nur etwa 850 Passagiere pro Tag. Im Vorjahr waren es in etwa 13.200 pro Ostertag. Der West-Schweizer Airport Genf blieb unter den jüngsten Erwartungen. Der Flughafen ging davon aus, dass über die Osterzeit etwa 187.000 Fluggäste den Airport nutzen werden. Tatsächlich flogen aber nur rund 180.000 Reisende ab Genf.

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