Jan Gruber

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Jan Gruber

Kanada: Jazz Air flottet letzte Dash 8-300 aus

Bei der kanadischen Regionalfluggesellschaft Jazz Air endete am 9. Jänner 2022 eine Ära: Die letzten Flüge mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-300 wurden durchgeführt. Zuletzt waren noch sechs dieser Turbopropflugzeuge im Einsatz. Einst bestand die Teilflotte aus 28 Exemplaren, jedoch wurde im Jahr 2017 die Ausflottung eingeleitet. Diese ist nun abgeschlossen, so dass Jazz Air keine DHC Dash 8-300 mehr betreiben wird. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Chorus Aviation und im Rahmen von Wetlease- und Kooperationsabkommen auch für Air Canada tätig. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte von Jazz Air aus neun Bombardier CRJ-200ER, sechs CRJ-200LR, 35 CRJ-900, 39 DHC Dash 8-400 und 25 Embraer 170. Weitere 32 Flugzeuge werden durch die Konzernschwester Voyageur Airways betrieben. Die dortigen drei DHC Dash 8-300 sollen bis auf weiteres in Betrieb bleiben.

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Amritsar: Hohe „Positiv“-Rate nach EuroAtlantic-Chartern beruhte auf Labor-Schlamperei

Im indischen Amritsar ist ein Labor den Testauftrag der lokalen Gesundheitsbehörde für die Arrival-Tests los. Hintergrund ist, dass sich herausgestellt hat, dass die hohen Positivraten der letzten Tage auf Schlamperei des Labors beruhen. Es sorgte in Indien durchaus für Aufsehen, dass auf mehreren Charterflügen, die von EuroAtlantic Airways zwischen Italien und Amritsar durchgeführt wurden, auffällig viele Passagiere bei den verpflichtenden Ankunftstests positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Die Positivrate lag zum Teil weit über 60 Prozent. Die zuständige Behörde stellte die betroffenen Fluggäste zunächst unter Quarantäne, jedoch war man vom Ausmaß überrascht und hatte ordnete die Wiederholung der PCR-Tests an. Diesmal wurden die Proben in einem anderen Labor ausgewertet und laut „New Indian Express“ soll die überwiegende Mehrheit der Getesteten negativ sein. Die Gesundheitsbehörde nahm dann das erste Labor genauer unter die Lupe und stellte laut lokalen Medienberichten gravierende Mängel und Schlamperei im Umgang mit den Proben fest. Die Zusammenarbeit mit diesem Labor wurde laut Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung beendet. Die aufgrund falsch-positiver Ergebnisse unter Quarantäne gestellten Fluggäste wurden mittlerweile aus der institutionellen Absonderung entlassen.

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Italien: Versicherungspflicht für Wintersportler

Wintersportler, die in Italien ihren Urlaub verbringen wollen, müssen nun einiges beachten. Zur Nutzung offizieller Schigebiete muss man eine Haftpflichtversicherung, die Schäden gegenüber Dritten, abdeckt haben. Das italienische Parlament hat bereits im Vorjahr umfassende Änderungen im Bereich des Wintersports beschlossen. Nun ist in Kraft getreten, dass Personen unter 18 Jahren beim Schifahren, Snowboarden, Rodeln und vergleichbaren Aktivitäten verpflichtend einen Helm tragen müssen. Weiters müssen alle Personen in offiziellen Schigebieten eine gültige Haftpflichtversicherung haben. Diese muss Schäden gegenüber Dritten abdecken. In erster Linie geht es darum, dass im Falle von Unfällen – beispielsweise Kollisionen mit anderen Sportlern – etwaige Behandlungskosten und Schadenersatzansprüche gedeckt sind. Im Normalfall ist eine solche Absicherung in Haushalts- und Privathaftpflichtversicherungen bereits enthalten. Häufig sind ein Reiserversicherungen auch Auslands-Privathaftpflichtversicherungen enthalten. Es gibt jedoch Assekuranzen, die die Deckung von Schäden, die aus dem Wintersport resultieren, explizit ausschließen. Daher sollte vor dem Italien-Schiurlaub die Polizze geprüft werden und bei Bedarf auch die Versicherungsgesellschaft kontaktiert werden. Weiters empfiehlt es sich zumindest eine Kopie der Polizze auf die Reise mitzunehmen, da dies im Schadenfall die Bearbeitung vereinfachen kann. In Italien werden Unfälle, die sich auf Schipisten ereignen, im Regelfall durch die Carabinieri bearbeitet. Seit Montag gilt in italienischen Schigebieten sowie gastronomischen Betrieben die 2G-Regel. Die Nachweise, vorzugsweise im EU-Format, sind griffbereit zu halten und auf Verlangen des Personals oder der Carabinieri vorzuweisen. Anerkannt werden nebst italienischen Dokumenten selbstverständlich auch EU-Zertifikate, die vom Heimatland ausgestellt wurden. Wichtig: Die 2G-Regel gilt neuerdings auch für Hotels und sämtliche öffentliche Verkehrsmittel inklusive Inlandsflüge.

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Billa Reisen bietet Flexpaket temporär kostenfrei an

Die Reiseveranstalter Rewe Austria Touristik und Dertour Austria bieten bis inklusive 14. Feber 2022 an, dass bei Buchung über Billareisen.at das ansonsten kostenpflichtige Flexpaket unentgeltlich dazu gegeben wird. Dieses soll laut Aussendung der beiden Tour Operator kostenfreie Stornierungen und Umbuchungen bis 14 Tage vor der Abreise ermöglichen. Im Zuge der Corona-Pandemie bieten immer mehr Reiseveranstalter derartige Pakete an, die abgesehen von Sonderaktionen in der Regel kostenpflichtig sind. In Deutschland verweigern immer mehr Tour Operator den vor der Pandemie üblichen kostenfreien Rücktritt im Falle von Reisewarnungen. Stattdessen wird auf Flex-Pakete verwiesen. Das Angebot von Rewe Austria Touristik und Dertour gilt laut Erklärung der beiden Unternehmen unabhängig vom Reisepreis für die Marken Billa Reisen, Transair und Dertour. Voraussetzung ist allerdings, dass die Pauschalreise über die Homepage von Billareisen gekauft wird.

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Air Albania nimmt Basel-Kukes auf

Die Fluggesellschaft Air Albania bietet am 29. März 2022 zwei wöchentliche Flüge zwischen Kukes und Basel an. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden. Am Euro-Airport wird der albanische Carrier den französischen Teil des Flughafens nutzen. Aus diesem Grund wird der IATA-Code MLH (Mulhouse) anstatt BSL (Basel) genutzt. Die Route ist zunächst für die Sommerflugplanperiode 2022 buchbar. Kukes ist der jüngste Flughafen Albaniens und wurde erst im Vorjahr eröffnet. Der Erstflug führte nach Zürich. Ebenso ab dem 29. März 2022 wird Air Albania wieder zweimal wöchentlich zwischen Kukes und Zürich fliegen. Auch diese Flüge werden zweimal pro Woche und zwar dienstags und samstags angeboten. Der Carrier plant im Sommerflugplan 2022 von Kukes aus wieder nach Istanbul zu fliegen. Für diese Route gibt es noch keinen Termin für die Wiederaufnahme.

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Erste sechs Monate: Play brachte Flugzeuge halbvoll

Die in Island ansässige Billigfluggesellschaft Play beförderte in den ersten sechs Betriebsmonaten eigenen Angaben nach 101.053 Passagiere. Durchgeführt wurden rund 1.000 Flüge. Die Auslastung wird mit 53,2 Prozent angegeben. Play erklärt in einer Aussendung weiters, dass 48 Prozent der Fluggäste aus Island stammen. Alle anderen würden aus anderen Staaten kommen. Daraus leitet der Carrier ab, dass das Brand in Europa gut ankommen würde. Im Jahr 2022 will man insgesamt 24 Ziele in Europa und Nordamerika bedienen. Zuletzt im Dezember 2021 hatte Play 17.749 Reisende an Bord. Die Auslastung sank von 58,3 Prozent im November 2021 auf 53,2 Prozent. Dies führt das Luftfahrtunternehmen in erster Linie auf die Verschärfung der Einreise- und Quarantänebestimmungen seitens verschiedenster Staaten zurück. Man hält sich aber für gut aufgestellt und betont, dass man ausreichend finanzielle Rücklagen zur Verfügung habe. „Da wir ein sehr ereignisreiches erstes Betriebsjahr abschließen, sind wir sehr ermutigt und voller Energie für das kommende Jahr. Das Geschäftsumfeld für alle Fluggesellschaften war herausfordernd, aber wir konnten unseren Marktanteil steigern und PLAY in eine sehr günstige Marktposition bringen, um das kommende Marktwachstum genießen zu können, insbesondere wenn wir im Frühjahr in den transatlantischen Markt expandieren. Wir waren in den ersten sechs Monaten in einem relativ kleinen und definierten Markt tätig und in einem sehr herausfordernden Geschäftsumfeld das Vertrauen von mehr als 100.000 Menschen gewinnen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit und eine große Leistung. Wir freuen uns sehr, dass unsere Strategie, die wettbewerbsfähigsten Preise auf dem Markt anzubieten und eine Digital-First-Marketing- und Vertriebsstrategie zu verfolgen, hervorragend

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Salzburg: FlyDubai stockt auf sechsmal wöchentlich auf

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai will im Sommerflugplan 2022 häufiger im österreichischen Salzburg landen. Der Carrier wird während der Hauptsaison zwei zusätzliche wöchentliche Dubai-Rotationen anbieten. Derzeit gibt es bis zu vier Flüge pro Woche. FlyDubai beabsichtigt im Zeitraum von 29. Juni bis 11. September 2022 auch an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zwischen Dubai und Salzburg zu pendeln. Das hat zur Folge, dass das Flugangebot auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt wird. Es wird dann täglich, außer an Montagen, geflogen. Emirates Airline und FlyDubai gehören dem selben Konzern an und arbeiten daher eng zusammen. Die Salzburg-Strecke kann auch als Zubringer für Emirates-Flüge ab Dubai genutzt werden. Umgekehrt können Emirates-Gäste an diesem Flughafen auch auf FlyDubai in Richtung Salzburg umsteigen. Im Regelfall setzt der Lowcoster aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 oder Boeing 737-800 in Richtung des zweitgrößten Airports Österreich ein. Im Gegensatz zu anderen Billigfliegern hat man auch eine Businessclass an Bord.

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Reiseveranstalter FTI führt kostenpflichte Sitzplatzreservierungen ein

Vielen Reisenden ist die Reservierung eines bestimmten Sitzplatzes wichtig. Mal, um garantiert am Fenster zu sitzen oder aber damit die Familie in jedem Fall zusammensitzt. Bei Charterflügen gibt es oftmals keine Möglichkeit der Vorab-Reservierung, obwohl es durchaus lukrativ ist. FTI ändert das nun. Freilich ist FTI nicht der erste Tour Operator, der den Wunschsitzplatz im Charterflugzeug gegen Bezahlung anbietet. Allerdings will dieser Reiseveranstalter den Verkauf dieser Zusatzleistung über Provisionen, die an Reisebüros und Vermittler ausgeschüttet werden sollen, schmackhaft machen. Kunden müssen sich also darauf einstellen, dass ihnen im Zuge der Buchung schon bald zur kostenpflichtigen Reservierung bestimmter Sitze geraten werden könnte. Das Pricing ist laut FTI flexibel. Im günstigsten Fall kostet die Reservation eines Sitzes zehn Euro pro Person und Strecke. In der Exit-Row müssen dann schon mindestens 30 Euro auf den Tisch gelegt werden. Nachträglich kann dieses Extra bis zu 72 Stunden vor dem Abflug gekauft werden. FTI bietet die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vorerst nur auf Charterflügen an, die von Smartlynx, FlyEgypt oder European Air Charter durchgeführt werden. Sollte die Pauschalreise von einer anderen Fluggesellschaft operiert werden, steht allenfalls direkt über die Airline eine kostenpflichtige Reservierung zur Verfügung. Andernfalls heißt es: Früh zum Schalter kommen.

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Gesamtjahr 2021: Airbus lieferte 611 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jahr 2021 insgesamt 611 Verkehrsflugzeuge an 88 Kunden ausliefern. Damit hat man das selbstgesteckte Ziel von 600 Maschinen leicht übertroffen. Der Hersteller ist der Ansicht, dass man die Widerstandsfähigkeit, aber auch die Erholung unter Beweis habe stellen können. Rund ein Viertel der Maschinen wurden im Vorjahr mit Hilfe von „E-Delivery“ übergeben. Das bedeutet konkret, dass viele Prozesse, die im Vorfeld der Übergabe erledigt werden, digital absolviert wurden. Das sollte laut Airbus den Reiseaufwand für die Käufer reduzieren. Im Jahr 2021 verdoppelte Airbus seinen Brutto-Auftragseingang im Vergleich zu 2020 mit 771 neuen Aufträgen (507 netto) über alle Programme und Marktsegmente hinweg, was die Stärke der gesamten Produktpalette des Unternehmens unterstreicht und das erneute Vertrauen des Marktes demonstriert. Die A220 erhielt 64 feste Brutto-Neubestellungen und mehrere Absichtserklärungen von einigen der weltweit führenden Fluggesellschaften. Für die A320neo-Familie gingen 661 Brutto-Neubestellungen ein. Im Segment der Großraumflugzeuge verbuchte Airbus 46 Brutto-Neubestellungen, darunter 30 A330 und 16 A350, von denen 11 auf die neu eingeführte A350F entfielen, für die ebenfalls 11 weitere Absichtserklärungen erteilt wurden. Gemessen an der Zahl der Flugzeuge verzeichnete Airbus ein Book-to-Bill-Verhältnis von über eins.  Ende 2021 belief sich der Auftragsbestand von Airbus auf 7.082 Flugzeuge. „Unsere Erfolge im Bereich Verkehrsflugzeuge im Jahr 2021 spiegeln den Fokus und die Widerstandsfähigkeit unserer Airbus-Teams, Kunden, Zulieferer und Stakeholder in aller Welt wider. Wir haben alle gemeinsam bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Das Jahr war geprägt von wichtigen Aufträgen von Fluggesellschaften aus aller Welt, die Vertrauen in das nachhaltige Wachstum des Luftverkehrs

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Ryanair floppt an großen deutschen Flughäfen

Seit einiger Zeit zieht sich Ryanair zunehmend von größeren deutschen Flughäfen zurück. Mal geschieht das sang- und klanglos, mal gepaart mit viel Aufsehen und gelegentlich auch gepaart mit provokanten Medienmitteilungen. Bereits jetzt steuert der irische Konzern die Flughäfen München, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf und Hannover nicht mehr an. In Frankfurt am Main wird die derzeit aus fünf von Malta Air betriebenen Boeing 737-800 bestehende Basis per 31. März 2022 geschlossen. Der „Rückzug auf Raten“ hat jedoch schon viel früher begonnen und hatte die höchste öffentliche Aufmerksamkeit mit der Schließung der Laudamotion-Bases in Düsseldorf und Stuttgart. Vor der Corona-Pandemie hob die damalige Lauda-Geschäftsleitung immer wieder hervor wie gut es in Deutschland laufen würde. Allerdings waren diese Worte schnell vergessen, denn man wollte billigere Gebühren an den Airports und das Personal sollte niedrigere Löhne erhalten. In Stuttgart begründete man dann den vollständigen Rückzug damit, dass nicht ausreichend Mitarbeiter den niedrigeren Gehältern zugestimmt hätten. Alle wurden gekündigt und die Airbus-Maschinen wurden abgezogen. Lauda-Basis Düsseldorf wurde trotzdem dicht gemacht In Düsseldorf war die Situation ein wenig anders. Hier stimmte die Mehrheit der damaligen Laudamotion-Mitarbeiter den „neuen Gehältern“ zu und erhielt auch Verträge für den Nachfolger Lauda Europe angeboten. Das half alles nichts, denn ein paar Tage später verkündete Ryanair den vollständigen Rückzug aus Düsseldorf. Begründet wurde das damit, dass die Gebühren zu hoch sein sollen. Ähnlich argumentiert man nun in Frankfurt am Main. Tatsache ist, dass der Lowcoster an fast allen Airports von Incentive-Programmen profitiert hat und das teilweise sogar doppelt, denn man stellte die

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