Jan Gruber

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Jan Gruber

Slowenien: Amelia flottet ATR72-Frachter ein

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat kürzlich den ersten Frachter des Typs ATR72-200F übernommen. Es handelt sich dabei um die EI-SLP, die am 6. Jänner 2022 nach Ljubljana überstellt wurde. Amelia gehört der französischen Groupe Regourd an. Diese will sich aufgrund der aktuell hohen Cargo-Nachfrage verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. Einfluss auf das Passagiergeschäft soll dies Unternehmensangaben nach nicht haben. Das Frachtflugzeug wird in den nächsten Tagen auf dem slowenischen AOC registriert und soll anschließend in den kommerziellen Flugdienst gestellt werden. Auf Anfrage erklärte der Carrier unter anderem, dass man erst nach der formellen Einflottung Verträge mit Kunden unterschreiben wird.

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UK: Hans Airways startet mit Ex-Air-Europa-A330

Das UK-Startup Hans Airways unterfertigte eine Absichtserklärung für das Leasing des Airbus A330-200 mit der Seriennummer 950. Die Maschine soll als G-KJAS registriert werden. Das Unternehmen plant Flüge zwischen UK und Indien aufzunehmen. Das Langstreckenflugzeug wurde im Jahr 2008 an Air Europa ausgeliefert und war bei dieser bis zuletzt als EC-KTG im Einsatz. Hans Airways erklärte, dass man an Bord 275 Economy- und 24 Premium-Economy-Class-Sitze anbieten wird. „Wir freuen uns sehr, diesen sehr wichtigen Meilenstein auf unserer zweijährigen Reise erreicht zu haben“, sagte Satnam Saini, CEO von Hans Airways. „Unser geplantes Operationszentrum auf dem Airbus A330, einem beliebten und geräumigen Langstrecken-Großraumflugzeug, das sich auch hervorragend für Fracht eignet, und wir sind allen dankbar, die uns geholfen haben, diese Vereinbarung zu Beginn des neuen Jahres zu ratifizieren.“ Derzeit hat Hans Airways AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen. Man geht davon aus, dass man diese rechtzeitig vor dem Sommer erteilt bekommen, so dass man in der warmen Jahreszeit starten kann. Geplant ist, dass von der Basis Birmingham aus sekundäre Ziele in Indien angesteuert werden sollen. Entsprechende Streckenanträge hat man bereits gestellt. Die erste Flugbesatzung (vier Piloten und Kabinenpersonal) begann ihren ersten Trainingstag am 3. Jänner 2022 in Crawley bei IAGO Flight Training. Die Simulatortrainings werden bei L3 Harris Commercial Aviation durchgeführt. Für Hans Airways ist auch der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Peter Malanik als so genannter Non-Executive Director tätig.

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Sommer-Charter 2022: Avanti Air fliegt ab Graz, Klagenfurt und Memmingen

Im Auftrag der österreichischen Reiseveranstalter Springer und Rhomberg wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2022 einige Ferienziele ab Graz und Klagenfurt bedienen. Weiters wird der Carrier auch ab Memmingen tätig sein. Avanti Air hat den Ausflug in die Welt der Jets beendet, denn im Vorjahr trennte man sich vom letzten Regionaljet des Typs Fokker 100. Stattdessen heißt es „Back to the roots“, denn man wird wieder Turboprop-Operator. Diesmal setzt man jedoch nicht auf die ATR72, sondern auf das Konkurrenzmodell de Havilland Dash 8-400. Drei Einheiten will Avanti Air betreiben. An den Verkehrstagen Freitag, Samstag und Sonntag wird die deutsche Fluggesellschaft von Graz aus für die Tour Operator Springer Reisen und Rhomberg Reisen tätig sein. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dash 8-400. Avanti Air bestätigte, dass das Programm im Zeitraum von 27. Mai 2022 bis 2. Oktober 2022 durchgeführt werden soll. An Freitagen startet die Dash 8-400 von Avanti Air in Graz und wird nach Skiathos fliegen. Von der griechischen Destination aus geht es dann nach Klagenfurt, wieder zurück nach Skiathos und dann nach Graz. Die Charterflüge werden für Springer Reisen durchgeführt. An Samstagen fliegt Avanti Air von Graz nach Paros und dann weiter nach Mykonos. Von dort aus geht es dann nach Klagenfurt. Vom Kärntner Flughafen aus fliegt die Dash 8-400 zunächst nach Paros und dann mit Zwischenstopp in Mykonos zurück nach Graz. Die Stopps auf der Insel Mykonos haben technische Gründe, denn auf dem Flughafen Paros steht laut Avanti Air kein Treibstoff zur Verfügung, weshalb man

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EI-IMN: Erster A319 trägt ITA-Livery

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A319 mit der Registrierung EI-IMN die aktuelle Livery verpasst. Es handelt um die erste Maschine dieses Typs, die im blauen Farbenkleid unterwegs sein wird. Der neue Taufname der EI-IMN lauter Pietro Mennea. Der Sportler konnte gewann bei den olympischen Spielen in Moskau eine Goldmedaille und war über viele Jahre hinweg Rekordhalter in seiner Disziplin. Unmittelbar vor Weihnachten erhielt der Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE als erste ITA-Maschine überhaupt die blaue Livery. Dieser Mittelstreckenjet wurde zu Ehren des Sportlers Pietro Mennea benannt. Die italienische Airline teilte vor einigen Wochen mit, dass die Flugzeuge Namen von Sportlern tragen werden.

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Deutschland: Ticketerstattungen werden noch immer verzögert

In Deutschland soll hinsichtlich der Erstattung von Ticketgeldern abgesagter Flüge weiterhin unrund laufen. Das Fluggastrechteportal Flightright behauptet, dass besonders deutsche Airlines Rückzahlungen verschleppen oder gar verweigern sollen. Das Unternehmen beruft sich dabei auf Fälle, die Passagiere über das Portal eingereicht hätten. Dieses kassiert im Erfolgsfall eine Provision, so dass die Dienstleistung für Kunden nicht kostenfrei ist. Jedenfalls habe unter den deutschen Fluggesellschaften Eurowings am besten abgeschnitten. In 41 Prozent der Fälle hätte dieser Carrier aufgrund von Zahlungsaufforderungen von Flightright den Ticketpreis erstattet. Bei Condor wäre dies in 40 Prozent der Fälle erfolgt. Tuifly soll sich mit einer Rückzahlungsquote von 34 Prozent auf Platz Drei befinden. Schlusslicht soll Lufthansa mit nur rund 30 Prozent Erstattungen sein. Besser abgeschnitten haben Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet. Der irische Lowcost-Konzern soll in 77 Prozent der eingereichten Fälle zurückbezahlt haben. Beim britischen Mitbewerber soll die Quote bei 70 Prozent gelegen haben. Flightright-Managerin Claudia Brosche kritisiert das Verhalten von Lufthansa, denn der Carrier würde die Erstattung von Ticketgeldern bürokratisch gestalten. Als Beispiele führt sie an, dass Vollmachten und Abtretungserklärungen im Original per Post verlangt werden, jedoch andere Airlines diese auf dem digitalen Weg akzeptiert werden. Flightright hält dies für eine Verzögerungstaktik, die „ein schlechtes Licht auf die größte deutsche Airline“ werfen würde. Generell ist man der Ansicht, dass der Kranich „schwer nachvollziehbar“ agieren würde.

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Hamburg bekommt Hard Rock Hotel im Bunker

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli soll ein Hard Rock Hotel an einem nicht alltäglichen Standort eröffnet werden. Man übernahm einen ehemaligen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg und baut diesen zu einem Beherbergungsbetrieb um. Unter dem Namen „Reverb by Hard Rock Hotel“ soll das neue Haus, das sich in der Nähe des Millerntor-Stadions des Fußballvereins FC St. Pauli befinden wird, seine Pforten öffnen. Man richtet sich in erster Linie an „moderne Musikliebhaber“ und will sich auch als Veranstaltungszentrum für Nachwuchskünstler etablieren. Gänzlich neu ist das Bunker-Hotel-Projekt nicht, denn ursprünglich sollte es unter der NH Hotels Marke NHow eröffnet werden. Die Verantwortlichen entschieden sich aber später für die Nutzung des Hard-Rock-Brands. Der „Bunker“ soll künftig rund 134 Betten in verschiedenen Kategorien aufweisen. Der konkrete Eröffnungstermin steht noch nicht fest, denn die Umbau- und Sanierungsarbeiten laufen derzeit. Sobald klar ist wann das neue Bunker-Hotel in Betrieb gehen kann, wird man die Buchungen freigeben. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass es innerhalb der nächsten sechs Monate soweit sein wird. Mit dem Verkauf will man dann mit etwa drei Monaten Vorlauf beginnen.

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Japan verlängert Ausländer-Einreiseverbot

Die japanische Regierung verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Einwohner bzw. Nicht-Staatsbürger bis mindestens Ende Feber 2022. Dies teilte Premierminister Fumio Kishida am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Aufgrund der Omikron-Corona-Variante entschied sich Japan dazu, dass seit 30. November 2021 die Grenzen neuerlich geschlossen sind. Von diesem Bann ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz, Aufenthaltstitel oder Staatsbürgerschaft. Allerdings müssen sich diese einer umfangreichen Quarantäne unterziehen. „Die Infektionssituationen bezüglich Omikron sind im Inland deutlich anders als im Ausland, daher bleiben die Rahmenbedingungen der aktuellen Grenzkontrollen bis Ende Februar bestehen“, so der japanische Regierungschef. Die Höchstanzahl der einreiseberechtigten Personen beträgt weiterhin rund 3.500 Personen pro Tag. Seitens der Fluggesellschaft All Nippon Airways wurde die Entscheidung der Staatsführung mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Shinya Katanozaka, President der ANA Holdings, wird in einer Aussendung wie folgt zitiert: „Wir sehnen uns nach praktischen Antivirus-Maßnahmen sowie gleichzeitiger Förderung sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten“. Das Unternehmen hofft, dass der internationale Tourismus so bald wie möglich wieder aufgenommen werden kann, jedoch will man keine Prognose über mögliche Zeitpunkte machen.

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Hapag-Lloyd macht Auffrischungsimpfung zur Pflicht

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd will ab Mitte Feber 2022 ausschließlich Fahrgäste, die eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord lassen. Nicht wirklich der Rede bedürftig ist, dass an Bord nahezu überall die 2G-Regel gelten soll. „Für alle Reisen ab Mitte Februar 2022 gilt darüber hinaus: für alle Personen ab 18 Jahren ist eine Auffrischungsimpfung Voraussetzung für die Mitreise, sofern die Grundimmunisierung gegen Covid-19 mehr als 3 Monate zurückliegt. Dieses geschieht, um die Sicherheit für Passagiere und Besatzung weiter zu erhöhen und in Anlehnung an die aktuelle Impfempfehlung der STIKO, die eine Auffrischungsimpfung nach 3 Monaten empfiehlt“, so die Reederei. Initial betroffen sind ab 14. Feber 2022 die Abfahrten der Schiffe Europa, Europa 2, Hanseatic Spirit, Hanseatic Nature, Hanseatic Inspiration. Ebenso soll die Regelung für die Kreuzflüge, die unter der Marke Albert Ballin durchgeführt werden, gelten. Deutsches Ehepaar in Argentinien ausgeschifft Erst vor wenigen Tagen sorgte Hapag-Lloyd für Aufsehen, da eine dreifach geimpfte Person an Bord positiv getestet wurde und in Argentinien gemeinsam mit seiner Ehefrau, die negativ getestet wurde, ausgeschifft wurde. Im Hafen musste ein Hotel mit einem Tagespreis von 650 Euro bezogen werden. Über diverse Medien kritisierten die beiden, dass sie rund 45.000 Euro für die Reise, die im Vorfeld mehrfach abgesagt wurde, bezahlt hätten und in Argentinien sitzen gelassen worden wären. Im dortigen Hafen wurden am Schiff notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt, jedoch berichten lokale Medien, dass es unter der Crew und den Arbeitern zu Coronafällen gekommen wäre. Hapag-Lloyd erklärte, dass sich die Abfahrt der Hanseatic Nature verzögert habe,

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Deutsche Luftfahrt erholt sich nur sehr langsam

Die deutsche Verkehrsluftfahrt kann sich nur langsam von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholten. Aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Flugsicherung geht hervor, dass im Jahr 2021 rund 1,67 Millionen Flüge nach Instrumentenregeln durchgeführt wurden. Im direkten Vergleich mit der Leistung des ersten Coronajahres (2020) zwar eine Steigerung um rund 14 Prozent, jedoch lag man noch immer um etwa die Hälfte unter dem Aufkommen von 2019. Die DFS erklärte dazu, dass es ein so geringes Aufkommen zuletzt Anfang der 1990er-Jahre gegeben habe. Betrachtet man den Verlauf des Jahres 2021, so sieht man rasch die Auswirkungen von Reisebeschränkungen sowie Lockdowns. Die deutsche Luftfahrt startete im Vorjahr äußerst schwach und nahm erst ab der Jahresmitte an Fahrt auf. Die stärksten Ergebnisse wurden zwischen Juli und Oktober 2021 verzeichnet. Laut DFS gab es im zuletzt genannten Kalendermonat rund 208.000 Flugbewegungen. Mehr gab es in keinem anderen Einzelmonat. Ab November 2021 machte sich der typische Winterrückgang bemerkbar, jedoch ging die Leistung im Vorjahr auf „nur“ 175.000 Flüge zurück. Im Vergleich mit der Vorkrisenzeit ist die Nachfrage zunächst langsamer zurückgegangen. Im Dezember 2021 lag Deutschland um rund 25 Prozent unter dem Aufkommen von 2019. Gezählt wurden rund 174.700 Bewegungen. Frankfurt am Main war mit 260.000 Starts und Landungen der am häufigsten genutzte Airport. Allerdings ist der erste Stockerlplatz nur ein schwaches Trostpflaster, denn im direkten Vergleich mit der Vorkrisenperiode büßte man in etwa die Hälfte aller Movements ein. München verzeichnete ein Minus von 64 Prozent auf 150.000 Starts und Landungen und Berlin lag mit einem Rückgang

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