Jan Gruber

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Jan Gruber

18 Jahre nach dem Absturz: Ehemaliger Flash-Airlines-Chef in Frankreich angeklagt

Der Absturz von Flash Airlines Flug 7K 604 ereignete sich bereits im Jahr 2004. DIe Airline existiert schon längst nicht mehr, jedoch werden  nun in Frankreich der damalige Firmenchef Mohamed Nour sowie weitere ehemalige Manager angeklagt. Am 3. Jänner 2004 sollte Flash Airlines mit der SU-ZCF von Sharm el Sheikh über Kairo nach Paris fliegen. Rund drei Minuten nach dem Start stürzte die Boeing 737-300 aus bis heute ungeklärter Ursache ins Rote Meer. Alle Besatzungsmitglieder und die Crew kamen dabei ums Leben. Die meisten der 148 Personen waren französische Staatsbürger auf dem Rückweg aus dem Ägypten-Urlaub. Das Ermittlungsverfahren wurde ursprünglich eingestellt, jedoch ordnete ein Berufungsgericht die Wiederaufnahme an. Unter anderem habe die Staatsanwaltschaft verabsäumt ausführliche Erklärungen vom ehemaligen Geschäftsführer von Flash Airlines einzuholen. Im September 2019 wurde das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen. Laut Informationen der Agentur AFP wurde dem ehemaligen Flash-Airlines-Chef, Mohamed Nour, am 16. Dezember 2021 die Anklage postalisch zugestellt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, dass Besatzungsmitglieder ohne erforderliche Qualifikation und/oder Ausbildung an Bord gewesen sein sollen. Auch soll es Verstöße bei den Ruhezeiten gegeben haben. Auch wurden in der Europäischen Union bei Vorfeldkontrollen zahlreiche Sicherheitsmängel gefunden. Die genaue Unfallursache konnte jedoch nie aufgeklärt werden, so dass verschiedene Theorien kursieren.

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Förderabrechnungen frisiert: Air Europa muss 14 Millionen Euro zurückzahlen

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa muss aufgrund einer Gerichtsentscheidung rund 14 Millionen Euro an Fördergeldern zurückbezahlen. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass auf geförderten Strecken den Regionalregierungen höhere Ticketpreise vorgegaukelt wurden, jedoch den Einwohnern ein geringerer Betrag verrechnet wurde. Unter anderem die Balearan, Ceuta und Melilla subventionieren die Festland-Reisen ihrer Einwohner. Auf den innerspanischen Flügen muss während der Buchung die Resident-Nummer angegeben werden und dann reduziert sich der Flugpreis. Die Differenz wird von den jeweiligen Regionalregierungen aufgezahlt. Und genau da liegt das Problem: Das spanische Höchstgericht stellte fest, dass Air Europa gegenüber den Residents einen weit niederigen Preis verrechnete als jener, der bei den Regionalregierungen für die Ausbezahlung der Differenz angegeben wurde. Dem Carrier wurde vorgeworfen, dass man in betrügerischer Absicht falsche Abrechnungen vorgelegt habe. Das Gericht teilte die Ansicht und ordnet die Rückzahlung von 14 Millionen Euro an. Je nach Region bekommen Bewohner von Inseln oder abgelegenen Gebieten wie Ceuta und Melilla einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf Flüge zum spanischen Festland. Damit soll sichergestellt werden, dass beispielsweise Termine in der Hauptstadt wahrgenommen werden können und die Reisekosten leistbar bleiben. Im konrekten Fall, mit dem sich das spanische Höchstgericht zu befassen hatte, ging es den Zeitraum Jänner 2009 bis September 2010. Die Entscheidung hat sich länger hingezogen, da der Fall in Spanien durch sämtliche Instanzen gegangen ist.

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Kanada: Air Transat reduziert Winterflugplan um 30 Prozent

Die Omikron-Corona-Variante hat auch Auswirkungen auf den Winterflugplan 2021/22 der kanadischen Air Transat. In etwa ein Drittel aller Verbindungen werden gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Der Carrier begründet die Kapazitätsrücknahme in erster Linie mit Omikron und den aktuellen Rekord-Neuinfektionszahlen in Kanada. Dies wird sich äußerst nachteilig auf die Nachfrage aus, so dass Anpassungen im Flugplan notwendig sein sollen. Vorerst hat man bis inklusive 25. Feber 2022 Kapazität herausgenommen, betont jedoch, dass bei Bedarf auch für die Zeit danach reduziert werden könnte. Erst kürzlich gab Air Transat bekannt, dass das seit langer Zeit bestehende Codeshare-Abkommen mit dem Mitbewerber Westjet ausgedehnt werden soll. Firmenchef Annick Guérard verfolgt eine Allianz-Strategie, zu der in den nächsten Wochen weitere Details kommuniziert werden sollen. Ursprünglich wollte der Mitbewerber Air Canada übernehmen, jedoch platzte der Deal unter anderem aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken der EU-Kommission.

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Mailand-Barcelona-Mailand: Singapore Airlines legt Fünfte-Freiheit-Strecke auf

Das Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines legt innerhalb von Europa eine zweite Fünfte-Freiheit-Strecke auf. Dabei handelt es sich um eine Verbindung zwischern Mailand und Barcelona (vice versa). Diese soll mir Airbus A350-900 bedient werden. Ab 17. Jänner 2022 legt Singapore Airlines die Flüge zwischen Mailand (Malpensa) und Barcelona zusammen. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug wird mit Zwischenstopp geflogen. Das hat zur Folge, dass Singapore Airlines im Rahmen der Fünften Freiheit auch innereuropäisch Passagiere befördern wird. Derzeit ist geplant, dass Mailand-Barcelona-Mailand an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag angeboten werden soll. Aviation.Direct hat auf einer anderen Fünfte-Freiheit-Strecke das “Europa-Produkt” von Singapore Airlines genauer unter die Lupe genommen. Näheres dazu unter diesem Link. Der Fünfte-Freiheit-Flugplan auf einen Blick: SQ378 Mailand Malpensa-Barcelona 0715-0850 SQ379 Barcelona-Mailand Malpensa 1010-1150

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Lübeck Air holt sich über Air Alsie Embraer 190 von German Airways

Die Zeitfracht-Tochter German Airways wird künftig auch für Lübeck Air fliegen. Im Sommerflugplan 2022 wird ein Embraer 190 samt Crew im Wetlease für Air Alsie fliegen. Das dänische Unternehmen setzt dann den Regionaljet unter der Marke Lübeck Air im Charter ein. Die Destinationen Dublin, Krakau, Ibiza, Menorca, Korsika und Sardinien sowie Zadar, die Kanalinseln, Reflavik und Bergen sollen auch mit Embraer 190 angesteuert werden. „Wir sind vor eineinhalb Jahren mit einer ATR 72-500 an den Start gegangen und verbinden Lübeck mit Bern, München, Stuttgart und Salzburg. Für einige der neuen Strecken ist es nun sinnvoll, auf einen Jet zu setzen“, so Lübeck Air Geschäftsführer Jürgen Friedel. Jetzt steht fest, mit welchem Fluggerät diese Strecken geflogen werden: „Es wird eine E190 der German Airways sein. Wir wachsen mit Augenmaß. Der entsprechende Wet-Lease-Vertrag zwischen den Partnern German Airways, Air Alsie und Lübeck Air wurde heute unterzeichnet“. Der Regionaljet von German Airways wird auf dem Flughafen Lübeck stationiert werden. Dazu Maren Wolters, Geschäftsführerin der Zeitfracht-Tochter: “Mit dem Erwerb des Flughafen Rostock haben wir unsere Position im Norden Deutschlands gestärkt. Die nun beginnende Zusammenarbeit mit der Lübeck Air passt wunderbar ins Konzept, da die Wartung unserer Flugzeuge von Köln nach Rostock verlagert wird und wir damit in direkter Nähe des Lübecker Flughafens sind.“

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Ryanair macht Basis Frankfurt am Main dicht

Ryanair macht die erst vor einigen Jahren eröffnete Basis Frankfurt am Main zum 31. März 2022 wieder dicht. Die fünf vor Ort stationierten Flugzeuge werden abgezogen. Der Billigflieger wirft Airportbetreiber Fraport vor, dass dieser die Gebühren erhöhen würde. Ryanair und Wizz Air wurden vor einiger Zeit mit Incentives nach Frankfurt am Main gelockt. Das passte Platzhirsch Lufthansa so ganz und gar nicht in den Kram, den man machte nicht nur öffentlich Stimmung gegen die Mitbewerber, sondern versuchte das Incentive-Programm auch juristisch zu bekämpfen. Letztlich stellten sich beide Billigflieger als wenig nachhaltig heraus, denn beide haben sich nach recht kurzer Zeit wieder verabschiedet. Mit dem Terminal 3 errichtet die Fraport AG eine Abfertigungshalle, die explizit für Billigflieger gedacht war. Es bleibt daher abzuwarten, ob es beispielsweise bei Ryanair und/oder Wizz Air zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Umdenken kommen wird. Kurzfristig werden die Iren jedenfalls die Station Frankfurt am Main aufgeben. In einer Aussendung schreibt Ryanair unter anderem, dass die Flughafengebühren an Deutschlands größtem AIrport “nicht mehr wettbewerbsfähig” sein sollen. Man unterstellt der deutschen Bundesregierung, dass diese beispielsweise Lufthansa protegieren würden, “anstatt diskriminierungsfreie Verkehrsrückgewinnungsprogramme einzuführen, die allen Fluggesellschaften offenstehen”. Die in Frankfurt vorgehaltenen Flugzeuge sollen künftig ab anderen Airports eingesetzt werden. Das Personal, das bei der Tochtergesellschaft Malta Air beschäftigt ist, steht nun vor der Wahl an eine andere Basis zu wechseln. Wenn man das nicht möchte oder kann, droht die Kündigung. Bereits verkaufte Flugtickets sollen in den nächsten Tagen rückerstattet werden, so Ryanair in einer Aussendung. “Wir sind enttäuscht, dass

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Münster/Osnabrück war 2021 um 62 Prozent besser als im Coronajahr I

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück zählte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2021 insgesamt 362.106 Passagiere. Im direkten Vergleich mit Corona Jahr I (2020) konnte sich der Airport um 62 Prozent verbessern. Allerdings liegt man weiterhin stark unter dem Vorkrisenniveau. Die meisten Fluggäste verzeichnete der Flughafen Münster/Osnabrück in Richtung dem türkischen Antalya. Auf dieser Route waren 89.000 Passagiere unterwegs. Palma de Mallorca befindet sich mit 78.000 Reisenden auf Platz Zwei. München, das überwiegend von Umsteigern genutzt wurde, brachte es mit 60.000 Fluggästen auf den dritten Stockerlplatz. Gegenüber dem Coronajahr I verzeichnete der FMO einen neunprozentigen Zuwachs im Bereich der Flugbewegungen. Gezählt wurden im Jahr 2021 insgesamt 32.844 Starts und Landungen. Das Frachtaufkommen stieg um 22 Prozent auf 13.340 Tonnen.

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Panne am HAM: Smartwings konnte 177 Kreuzfahrer nicht nach Teneriffa fliegen

Eigentlich wollten 177 Passagiere aus Köln und Hamburg am über Weihnachten und Neujahr eine Kreuzfahrt mit der von Tui betriebenen Mein Schiff 3 ab Teneriffa antreten. Doch dazu kam es nie, denn die Charterfluggesellschaft Smartwings brachte die Urlauber nicht rechtzeitig auf die spanische Insel. Geplant war, dass von Köln/Bonn aus über Hamburg nach Teneriffa geflogen werden sollte. Allerdings funktionierte bei Flug QS 3598  nicht alles wie geplant, so dass die 177 Kreuzfahrer nicht an Bord gehen konnten. Die Mein Schiff 3 war schon längst in See gestochen und auch ein späteres Zusteigen auf einer anderen Insel brachte man sprichwörtlich nicht auf die Kette. Gegenüber dem Portal “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte die Reederei Tui Cruises unter anderem: “Aufgrund operativer Herausforderungen konnte der Smartwings-Flug QS 3598 von Köln über Hamburg nach Teneriffa Süd am 23.12. nicht in Hamburg abfliegen. Wir haben alles versucht, um für die 177 TUI Cruises Gäste eine alternative Anreisemöglichkeit zu organisieren, damit diese ihre geplante Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 3 ab Santa Cruz / Teneriffa antreten können. Dies war trotz aller Bemühungen leider nicht möglich. Daher mussten wir den Gästen schweren Herzens ihre Reise absagen. Sofern notwendig, wurde für Gäste eine Hotelübernachtung in Hamburg organisiert. Für alle Gäste aus Köln wurde ein Rücktransport von der Fluggesellschaft organisiert.” Die Fluggesellschaft Smartwings sieht die Problematik nicht bei sich selbst, sondern im Bereich der Abfertigung. Gegenüber “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte Petr Čeněk,Director Ground Operations bei Smartwings unter anderem:  “Wir müssen die Behauptung, dass hinter dem Problem dieses Fluges und dem

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USA: Atlas Air bestellt vier weitere B777F

Die Frachtfluggesellschaft Atlas Air flottet vier weitere Boeing 777 Cargoflugzeuge ein und erweitert damit die Teilflotte auf 18 Exemplare. Man ortet einen erhöhten Bedarf im BEreich Online-Handel und stockt daher die Kapazität auf. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen ist einer der weltgrößten Boeing 747F-Operators. Zur Flotte zählen 45 B747-400 und vier B747-8F. Man wird auch das vermutlich letzte Exemplar, das jemals gebaut werden soll, erhalten. Unabhängig davon hat man sich zur Aufstockung der 777F-Flotte entschieden und vier weitere Exemplare bestellt. “Wir freuen uns, unsere Flotte und unser Serviceangebot für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden mit diesen vier neuen 777 zu erweitern. Mit dem besten Team der Branche sowie unserem Fokus auf Innovation und umsichtigem Flottenmanagement bedient Atlas die sich entwickelnden Anforderungen der globalen Lieferkette und bietet unseren Kunden einen Mehrwert”, erklärt Atlas-Air-CEO John W. Dietrich.

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Lufthansa kassiert Landeverbot in Hongkong

In China und Hongkong traf es schon viele Fluggesellschaften und nun auch Lufthansa: Der Kranich darf die chinesische Sonderverwaltungszone rund zwei Wochen lang nicht anfliegen. Hintergrund ist, dass Hongkong behauptet, dass man zu viele Coronafälle “eingeflogen” habe. Der Bann trat am 5. Jänner 2022 in Kraft und soll voraussichtlich bis zum 18. Jänner 2022 gelten. Davon ausgenommen sind Fracht- und Ferryflüge. Die Operation war bereits zuvor kompliziert, denn die Sonderverwaltungszone steckt auch Flugbesatzungen in Quarantäne. Deshalb wurde auf den Hongkong-Flügen ein Zwischenstopp eingelegt und Piloten und Flugbegleiter der örtlichen Crewbase haben übernommen. Sowohl China als auch Hongkong strafen Fluggesellschaften, die aus ihrer sicht zu viele Coronafälle “importieren” ab. In der Vergangenheit kassierten schon viele Carrier, darunter auch Austrian Airlines, derartige Flugverbote für Passagierverbindungen.

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