Jan Gruber

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Jan Gruber

Innsbruck: Comeback der Fußball-Charter ab Samstag

Die gelockerten Einreisebestimmungen bringen am Flughafen Innsbruck auch mit sich, dass Ende Mai 2021 die Saison der Fußball-Charter wieder startet. Mehrere Nationalmannschaften haben angekündigt, dass sie Trainingslager in Tirol abhalten werden. Der Flughafen Innsbruck dient ihnen dazu als Drehscheibe. Im Jahre der Fußball Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli 2021) nutzen diesmal auch einige Nationalmannschaften Tirol als Vorbereitung auf die EURO 2021. Den Anfang macht das russische Nationalteam am morgigen Samstag, 22. Mai 2021. Das Team wird von der S7 Airlines (mit einem Airbus A320) von Moskau direkt nach Innsbruck geflogen. In den folgenden 14 Tagen wird dann u.a. noch das österreichische Nationalteam seine Zelte in Tirol aufschlagen. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird Ende Mai am Flughafen Innsbruck erwartet. Insgesamt sind bisher 15 Flüge bis Ende Juni ab/nach Innsbruck im Zusammenhang mit Fußballteams angemeldet. Am Flughafen freut man sich sehr darüber, dass wieder regeres Treiben einkehrt. „Nach monatelangem, pandemiebedingtem eingeschränkten Betrieb ist es ein gutes Gefühl, wieder internationale Gäste bei uns begrüßen zu dürfen“, so Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta.

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Bremen greift Airport erneut unter die Flügel

Die Stadt Bremen wird dem örtlichen Flughafen aufgrund der Corona-Pandemie neuerlich unter die Flügel greifen. Der Airport schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund 20 Millionen Euro. Auch heuer rechnet man mit roten Zahlen. Um den weiteren Betrieb des Flughafens sicherstellen zu können, stellt die Freie Hansestadt Bremen einen weiteren Kredit zur Verfügung. Dieser soll die Einnahmenausfälle abdecken. Weiters hofft man darauf, dass ein Anteil der Luftfahrt-Milliarde auch in Bremen ankommen wird. Auf wie viel Geld der Flughafen hoffen kann, ist derzeit noch nicht klar.

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Fake-PCR-Tests: Pakistan erteilt Air Blue Flugverbot

Die Luftfahrtbehörde Pakistans sprach gegen die Fluggesellschaft AirBlue eine äußerst harte Strafe aus und erteilte dieser Flugverbot. Hintergrund ist, dass wiederholt Passagiere mit gefälschten PCR-Befunden erwischt wurden. Laut lokalen Medien ereignete sich der erste Vorfall am 10. Mai 2021. In Peshawar wurden auf einem Flug 24 Reisende mit gefälschten negativen PCR-Tests erwischt. Von diesen wurden einige durch die Behörden positiv auf das Corona-Virus getestet. Nur wenige Tage später, am 16. Mai 2021, gingen den Beamten erneut 27 Reisende mit gefälschten Befunden ins Netz. Die Fake-Testbestätigungen sollen so plump gefälscht gewesen sein, dass dies einfach erkennbar gewesen sein sollte. Das nun ausgesprochene Flugverbot bezieht sich auf die Strecken von Dubai und Sharjah nach Peshawar. Bei weiteren Verstößen soll gar der temporäre Entzug der Betriebsgenehmigung im Raum stehen.

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Play will mit sieben Zielen starten

Das isländische Airline-Startup Play wird am 23. Juni 2021 den Erstflug von Keflavik nach London-Stansted durchführen. Im Sommer 2021 sollen vorerst sieben europäische Ziele angeboten werden. Unter diesen befindet sich auch Berlin-Brandenburg. Zunächst wird Play am 23. Juni 2021 zwei wöchentliche Flüge nach Stansted aufnehmen. Per 1. Juli 2021 soll die Frequenz auf vier Umläufe pro Woche erhöht werden. Ab 29. Juni 2021 will das Startup zweimal pro Woche von Keflavik nach Teneriffa Süd fliegen. Das dritte Ziel wird ab 2. Juli 2021 Berlin-Brandenburg sein. Die deutsche Bundeshauptstadt soll vorerst viermal wöchentlich angeflogen werden. Am 13. Juli 2021 steht der Erstflug nach Alicante an. Die spansiche Destination steht zweimal pro Woche im Flugplan. Paris-Charle de Gaulle wird ab 15. Juli 2021 in viermal wöchentlich angeflogen. Barcelona folgt am 16. Juli 2021 mit zwei Umläufen pro Woche. Kopenhagen soll ab 22. Juli 2021 in selbiger Frequenz angesteuert werden. Der Carrier wird zu Beginn drei Airbus A321neo einsetzen. Diese werden von AerCap geleast. Mitte Juli 2021 sollen zwei weitere Maschinen zur Flotte stoßen.

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Nur einmal pro Jahr Fliegen? Ofner hält nichts davon

Befeuert durch den Wahlkampf in Deutschland hat die ursprünglich von Greta Thunberg angezettelte Debatte um Kurzstreckenflüge wieder Schwung aufgenommen. EU-Kommissar Timmermans foderte nun in einem Interview, dass die Bürger nur einmal pro Jahr mit dem Flugzeug fliegen dürfen sollten. Wiens Flughafendirektor Günther Ofner kann dieser Forderung nichts abgewinnen und weist darauf hin, dass die Umsetzung des Vorschlags „eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit“ und die „Zerstörung der touristischen Entwicklung“ zur Folge habe. „Österreich erwirtschaftet 60 Prozent  seiner Wertschöpfung im Export, welche verheerenden Folgen es für Wirtschaft und Arbeitsmarkt hat, wenn die Mitarbeiter nicht reisen können, hat die Pandemie eindrucksvoll gezeigt. Wenn Timmermans seine Forderung ernst meint, dann sollten die EU-Kommissare und EU-Abgeordneten das einmal vorleben und selbst nur einmal im Jahr fliegen. Voraussetzung für eine Reduktion von Kurzstreckenflügen wäre ein funktionierendes Bahnangebot, davon ist Europa meilenweit entfernt, außerdem sind die meisten Passagiere Transferpassagiere, die zu den Flughafen-Drehkreuzen reisen, um von dort weiterzufliegen. Die Bestrafung des Luftverkehrs durch höhere Steuern würde überdies wieder Jugendliche, Studenten, Pensionisten und Familien vom Fliegen ausschließen.  Statt Dirigismus sollte die EU-Kommission die Entwicklung und den Einsatz CO2 freier synthetischer Kraftstoffe vorantreiben, das würde der ganzen Welt helfen, das Klima zu schonen. Derzeit trägt die Luftfahrt nur zu 2,5 Prozent zur CO2-Belastung bei, in Europa nur mit 0,87 Prozent, durch CO2 freie synthetische Kraftstoffe kann das bis 2050 auf Null gesenkt werden, wozu sich die Industrie auch verpflichtet hat“, so Ofner.

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Austro Control sucht wieder Nachwuchs-Lotsen

Die österreichische Flugsicherung Austro Control (ACG) ist auch heuer wieder auf der Suche nach Nachwuchs-Lotsen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Bewerbertag in diesem Jahr online abgehalten. Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, können sich Interessenten im Zeitraum von 17 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 virtuell über den Beruf informieren und sich bei Interesse auch gleich bewerben. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work Life Balance. Wir möchten mehr Frauen dafür begeistern. Daher mein Appell an alle Maturantinnen, die auf der Suche nach einer besonderen Herausforderung sind: beim Online-Recruiting-Day dabei sein, Fragen stellen, sich umfassend informieren und dann gleich als Fluglotsin bewerben!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl Wer sich noch intensiver mit dem Job Fluglotsin oder Fluglotse auseinandersetzen will, hat dazu ab Ende Mai bei den Online-Workshops von Austro Control die Gelegenheit. Themen wie das Auswahlverfahren, die Ausbildung oder der Berufsalltag stehen dabei im Mittelpunkt. Die Anmeldung ist ab sofort auf www.austrocontrol.at. möglich. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auawahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt.

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Lufthansa kündigt sieben Eurowings-Discover-Strecken an

Die Lufthansa Group wird im Sommer 2022 ab München und Frankfurt sieben zusätzliche Langstreckenziele anbieten. Diese können ab 26. Mai 2021 gebucht werden. Es handelt sich um Angebote der Eurowings Discover, wobei zunächst Lufthansa-Flugnummern genutzt werden. Ab der bayerischen Landeshauptstadt werden Punta Cana, Cancún und Las Vegas aufgenommen. Ab Frankfurt am Main geht es nach Fort Myers, Panama City, Salt Lake City und Kilimandscharo. Ab März 2022 geht es von München aus wieder zu den Sonnenzielen Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Cancún in Mexiko, jeweils zweimal wöchentlich. Außerdem starten zweimal wöchentlich Flüge aus der bayrischen Hauptstadt direkt nach Las Vegas in den USA. Ab März 2022, jeweils dreimal wöchentlich, bietet die Lufthansa Group die Ziele Fort Myers im Sonnenstaat Florida sowie Panama City in Mittelamerika an. Darüber hinaus steht Salt Lake City im Westen der USA ab Mai 2022 zum ersten Mal auf dem Flugplan – ebenfalls mit drei Flügen pro Woche. Zudem weitet die Lufthansa Group ihr Angebot Richtung Ostafrika aus und fliegt ab Juni 2022 zum ersten Mal von Frankfurt zweimal die Woche nach Kilimandscharo. Bereits diesen Sommer steht Mombasa (Kenia) mit Weiterflug auf die Trauminsel Sansibar (Tansania) im Flugprogramm. Die Flüge werden in der kommenden Woche (26. Mai) zunächst unter Lufthansa Flugnummer im System veröffentlicht und sind dann über lufthansa.com buchbar. Durchgeführt werden die Flüge im Sommer 2022 von Eurowings Discover. Die neue Airline der Lufthansa Group hat sich auf den touristischen Reiseverkehr aus den Drehkreuzen Frankfurt und München spezialisiert.

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Attestor übernimmt Condor-Mehrheit

Die Ferienfluggesellschaft Condor, die gleich mehrfach vom deutschen Staat gerettet werden musste, hat einen neuen Mehrheitseigentümer gefunden. Laut Mitteilung des Unternehmens übernimmt der Vermögensverwalter Attestor 51 Prozent der Anteile. Weiters will der Käufer rund 450 Millionen Euro in Condor einbringen. Die Ferienfluggesellschaft musste nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns mittels eines staatlich garantierten KfW-Bank-Kredits vor dem Grounding bewahrt werden. Der Verkauf an die polnische LOT-Mutter PGL platzte aufgrund der Corona-Pandemie. Der Staat stellte erneut Finanzmittel bereit. Attestor übernimmt zunächst 51 Prozent der Anteile von Condor, die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und Land. Der Investor hat die Option die verbleibenden Anteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Um die Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern, unterstützen Bund und Land Hessen die Neuaufstellung von Condor mit einer Restrukturierung des KfW-Darlehens. Diese Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt einer EU-beihilferechtlichen Genehmigung. Mit anderen Worten: Condor bekommt erneut Geld vom deutschen Staat. „Wir sind stolz, Attestor von Condor als Traditionsunternehmen, das seit 65 Jahren für Urlaub mit Qualität und Service steht, zu überzeugen. Durch unsere Partnerschaft können wir künftig auch unsere Visionen zu konsequent nachhaltigem Fliegen sowie Produkt- und Digital-Innovationen gemeinsam mit unseren Partnern in der Branche vorantreiben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben beeindruckend unter Beweis gestellt, dass sie jede Extrameile gehen – für Condor als Unternehmen, aber auch für unsere Kunden und Partner. Und genau das werden wir in Zukunft auch tun“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Jan-Christoph Peters, Gründer und Inhaber von Attestor: „Condor ist eine

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Wien: Ryanair Group will 78 Strecken bedienen

Die Ryanair Group wird im Sommer 2021 insgesamt 320 Flüge auf 79 Strecken ab Österreich anbieten. Die überwiegende Mehrheit wird ab Wien-Schwechat angeboten. Der Konzern legt auch zehn neue Destinationen auf, die im Vorjahr noch nicht im Angebot waren. Dabei handelt es sich um Banja Luka, Dubrovnik, Lappeenranta, Mahon (Menorca), Nis, Perugia, Pula, Rimini, Suceava und Zaragoza. Die meisten der genannten Ziele waren von der mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft existierenden Laudamotion für den Sommer 2020 geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es jedoch nicht zur Aufnahme. Zunächst wurden die Flüge von Laudamotion in Wetlease-Verbindungen für Ryanair verwandet, ehe später auch AOC und Betriebsbewilligung zurückgestellt wurden. Nachfolger ist Lauda Europe mit Sitz in Pieta (Malta). Der Schwerpunkt des Sommerflugplans liegt auf Spanien und Griechenland. Es werden unter anderem die Ziele Alicante, Barcelona, Mallorca, Ibiza sowie beispielsweise Santorini, Mykonos, Korfu, Chania und Rhodos angeboten. Neu ist auch, dass in der italienischen Hauptstadt beide Flughäfen, also Ciampino und Fiumicino angeflogen werden. Die Durchführung der Flüge ab Wien-Schwechat erfolgt durch Lauda Europe mit Airbus A320 sowie die polnische Konzernschwester Buzz mit Boeing 737-800. Beide Ryanair-Töchter unterhalten am größten Airport Österreichs eine Basis. Flüge, die von anderen Stützpunkten aus („nach Wien herein“) durchgeführt werden, können auch von Malta Air und Ryanair DAC operativ ausgeführt werden. Während dem Buchungsvorgang wird im Regelfall darauf hingewiesen welches Konzernmitglied der Operating Carrier ist. Mit wenigen Ausnahmen fliegt man im gesamten Streckennetz der Firmengruppe immer unter dem FR-Code der irischen Ryanair DAC. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt

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Wien sperrt Raucherkammerl wieder auf

Anfang des Jahres 2021 sperrte die Flughafen Wien AG sämtliche Raucherkammerl im derzeit einigen geöffneten Terminal. Damit ist seit Mittwoch, 19. Mai 2021 Schluss, denn die „Räucherhöhlen“ sind wieder geöffnet. Seit vielen Jahren gilt am Flughafen Wien ein generelles Rauchverbot. Davon ausgenommen sind nur speziell gekennzeichnete Bereiche, die umgangssprachlich auch „Raucherkammerl“ genannt werden. Diese wurden im Feber 2021 aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen der Bundesregierung temporär geschlossen, so dass im gesamten Terminal 3 absolutes Rauchverbot bestand. Für die anderen Abfertigungsgebäude war die Änderung nicht von Bedeutung, da diese ohnehin nicht genutzt werden. Die temporäre Sperrung hatte für Nichtraucher leider auch eine unangenehme Folge, denn militante Raucher wichen just auf die WC-Anlagen aus. Die nunmehr wieder geöffneten „Raucherkammerl“ sind klar gekennzeichnet.

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