Jan Gruber

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Jan Gruber

Lübeck Air kündigt Österreich- und Schweiz-Flüge an

Der Flughafen Lübeck bietet seit eigener Zeit unter der Hausmarke Lübeck Air Linienflüge nach München und Stuttgart an. Noch heuer sollen Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz hinzugefügt werden. Dies bestätigte Airportchef Jürgen Friedel gegenüber den Ostholsteiner Anzeiger. Der Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindungen in die beiden deutschen Nachbarländer ist noch offen und hängt laut Lübeck-Direktor Friedel von der weiteren Entwicklung der Luftfahrt „nach Corona“ ab. Im Gespräch mit der Lokalzeitung gibt es sich optimistisch, dass noch heuer die Nachfrage anziehen wird. Für März 2020 verzeichne man auf den bestehenden Routen nach Stuttgart und München deutlich mehr Buchungen. Welche Flughäfen in Österreich und der Schweiz mit Lübeck verbunden werden sollen, sagte der Manager nicht. Der Flugbetrieb der Marke Lübeck Air wird von der dänischen Air Alsie durchgeführt. Im Linienverkehr kommt ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72-500 zum Einsatz. Die Kapazität der innerdeutschen Routen ist aufgrund der Pandemie auf 40 Prozent reduziert. Jürgen Friedel ist zuversichtlich, dass aufgrund der momentanen Buchungslage im März 2021 wieder etwa 80 Prozent erreicht werden können. Weiters verweist er darauf, dass 90 Prozent der Passagiere Geschäftsreisende sind. Alter Hangar wird erhöht Am Flughafen Lübeck selbst werden einige Modernisierungen vorgenommen. Beispielsweise ist die Neuerrichtung des Towers geplant. Die entsprechenden Arbeiten sollen in etwa fünf Monaten aufgenommen werden. Friedel hebt gegenüber dem Ostholsteiner Anzeiger hervor, dass unter dem Tower ein Restaurant eingerichtet werden soll. Der langfristige Plan das Terminal zu erweitern befindet sich in der Warteschleife. Die Umsetzung soll von der Nachfrage nach der Pandemie abhängen. Derzeit haben

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Salzburg: Ryanair will London-Stansted reaktivieren

Die Präsenz der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in Salzburg stand zeitweise auf der Kippe. Nun entschied sich der Lowcoster dafür, dass die Strecke nach London-Stansted reaktiviert werden soll. Derzeit ist geplant, dass ab 3. Mai 2021 zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Die auf Schifahrer ausgerichtete Dublin-Route fiel – wie so ziemlich die ganze Winter-Tourismussaison – der Corona-Pandemie zum Opfer. Der Billigflieger beabsichtigt diese per 18. Dezember 2021, also in der kommen Schisaison, wieder zu bedienen. Palma de Mallorca hingegen könnte dem konzernweiten Streichkonzert zum Opfer fallen. Der Verkauf von Tickets ist auf dieser Route seit einiger Zeit eingestellt. Das bedeutet, dass keine Flugscheine gekauft werden können. Eine mögliche Reaktivierung ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch scheinen für Ryanair andere Routen eine höhere Priorität zu haben. Im Vorjahr flogen Ryanair bzw. Laudamotion für einige Wochen zwischen Palma und Klagenfurt. Diese Route wird definitiv nicht reaktiviert und wurde im vergangenen Sommer mangels Nachfrage vorzeitig eingestellt. Der Kärntner Markt gilt als schwierig und die Quarantäne, die Heimkehrern nach einem Aufenthalt auf der Balearen-Insel blühte, dürfte viele potentielle Kunden – zum Nachteil der Klagenfurter Flughafens – abgeschreckt haben. In Wien werden Ryanair, Buzz, Malta Air und Lauda Europe viele Routen deutlich später als ursprünglich angekündigt starten. Auch wird man zu Beginn äußerst niederfrequent fliegen. Mitbewerber Wizz Air macht es in der Bundeshauptstadt nicht nennenswert anders. In der Mozartstadt soll das Comeback des ungarischen Billigfliegers nicht nur verkleinert, sondern nochmals verspätet erfolgen. Ursache für alle Kürzungen ist in der gesamten Branche die Corona-Pandemie. Ryanair-Flugplan ab

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Lynne Embleton wird neue Aer-Lingus-Chefin

Die IAG-Tochter Aer Lingus bekommt am 6. April 2021 mit Lynne Embleton eine neue Chefin. Sie folgt auf Donal Moriarty, der seit Oktober übergangsweise als CEO fungierte. Embleton leitete zuvor den Frachtbereich der International Airlines Group und war in ihrer bisherigen Laufbahn in verschiedenen Positionen für British Airways tätig. Moriarty wird künftig wieder als Chief Corporate Affairs Officer fungieren. „Ich möchte Donal Moriarty für seine Arbeit als Interims-Chief-Executive danken. Er hat im schwierigsten Jahr in der Geschichte von Aer Lingus hervorragende Arbeit geleistet. Lynne hat große Erfahrung innerhalb der Gruppe. Bei IAG Cargo hat sie das Unternehmen geführt, da es sich schnell an die COVID-19-Pandemie angepasst hat und bedeutende Fortschritte bei der digitalen Transformation des Geschäfts erzielt hat. Ich bin zuversichtlich, dass sie die Fähigkeiten besitzt, Aer Lingus durch die Pandemie zu führen und es ihr zu ermöglichen, in Zukunft eine starke Wettbewerbsposition einzunehmen“, so Luis Gallego, Generaldirektor der IAG.

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DER schließt 50 Reisebüros

Der deutsche Touristikkonzern DER wird die Anzahl der Reisebüros in Deutschland reduzieren. Von den etwa 500 Filialen sollen 40 aufgelassen werden. Den Mitarbeiterstand will man um sechs Prozent verringern, wobei dies über ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen versucht wird. Zwar will man jenen DER-Beschäftigten, deren Reisebüros geschlossen werden, eine Weiterbeschäftigung in anderen Filialen anbieten, jedoch dürfte dies nicht für alle Mitarbeiter praktikabel sein. Man habe angesichts der Krise und der damit verbundenen niedrigen Buchungszahlen keine andere Wahl mehr. Zunächst berichtete Touristik Aktuell, wobei DER den Medienbericht bestätigte. Möglicherweise könnte es auch beim Mitbewerber Tui zu Schließungen von Reisebüros kommen. Gegen Jahresende 2020 war die Rede von etwa 15 Prozent der eigenbetriebenen Filialen. Eine Entscheidung ist noch nicht final gefallen, da noch intensive Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat laufen. Die Auflassung von stationären Tui-Reisebüros wäre angesichts der Krise nicht überraschend.

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IAG flog 6,9 Milliarden Euro Verlust ein

Das Corona-Jahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der International Airlines Group hinterlassen. Der Konzern schrieb einen Verlust in der Höhe von 6,9 Milliarden Euro. In 2019 flog man noch einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro ein. Konzernchef Luis Gallego will angesichts der weiterhin unklaren Lage keine Prognose für das laufende Jahr abgeben. Er hofft jedenfalls darauf, dass die Impfprogramme rasch voranschreiten und es zu einem Comeback der Reisebranche kommen wird. Der IAG gehören unter anderem British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level an. Air Europa will man – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung – im zweiten Halbjahr 2021 übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Firmengruppe konnte im Vorjahr nur etwa ein Viertel der Beförderungsleistung von 2019 erreichen. Konzernweit flog man 31,3 Millionen Fluggäste. Daraus resultierend brach der Umsatz um 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro ein. Die Liquidität wird mit 10,3 Milliarden Euro ausgewiesen, wobei wiederholt Anleihen aufgenommen wurden. Das Corona-Jahr 2020 brachte auch das Aus für zwei IAG-Konzernmitglieder: Die österreichische Level Europe musste Insolvenz anmelden. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen einen Käufer zu finden, so dass das Landesgericht gegen Jahresende die endgültige Schließung angeordnet hat. Das AOC und die Betriebsbewilligung sind mittlerweile erloschen. Die französische OpenSkies, die ebenfalls unter der Marke Level in der Luft war, musste ebenso schließen.

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Eurowings: Längere Pause für einige Deutschland-Österreich-Routen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verschiebt auch in Salzburg und Wien die Wiederaufnahme jener Strecken im Deutschland-Österreich-Verkehr, die seit einigen Wochen oder gar Monaten pausieren. Im Warmwasserbereich könnte es in der Mozartstadt, je nach Fortgang der Pandemie, ebenfalls zu Verschiebungen der Aufnahmetermine kommen. In der Bundeshauptstadt gibt es auf der Hannover-Strecke eine signifikante Änderung. Diese wird künftig nicht mehr von Eurowings, sondern von Austrian Airlines bedient. Erst vor einigen Jahren zog sich die AUA zu Gunsten der Konzernschwester von dieser Route zurück. Nun wird es wieder rückgängig gemacht. Die nachstehende Tabelle zeigt die aktuellen Aufnahmetermine von Eurowings im Verkehr zwischen Österreich und Deutschland. Ab Klagenfurt wurde die Reaktivierung der Köln-Strecke ebenfalls verschoben, nähere Einzelheiten in diesem Artikel. von nach Aufnahme Salzburg Berlin 01.04.2021 Salzburg Köln/Bonn 01.04.2021 Salzburg Düsseldorf laufend Salzburg Hamburg 01.04.2021 Wien Köln/Bonn 01.04.2021 Wien Düsseldorf laufend Wien Hamburg laufend Wien Hannover Übergabe an AUA Wien Stuttgart 01.04.2021

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Emirates verlor 1,63 Millionen Dollar in bar – Passagier will Geld zurück

Vor rund 12 Jahren wollte ein Passagier mit etwa 1,63 Millionen Dollar in bar im Handgepäck nach China fliegen. Das Bodenpersonal soll darauf bestanden haben, dass dieses am Schalter aufgegeben wird. Das hat ein Nachspiel vor Gericht, denn der Mann fordert von Emirates das Geld zurück. Der Passagier wollte von Lagos über Dubai und Hong Kong nach Guangzhou fliegen. Warum er so viel Bargeld dabei hatte, konnte er in den vergangenen 12 Jahren nicht schlüssig erklären. Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass die Gepäckstücke Lagos niemals verlassen haben. Es wurden zwar die Tags gefunden, jedoch die Taschen sind seither verschollen. Emirates brachte nun eine Berufung gegen ein Gerichtsurteil ein, denn der Passagier fordert 1,63 Millionen U.S.-Dollar zuzüglich 131.000 U.S.-Dollar Zinsen. Das Gericht will, dass der Carrier das Geld an den Geschäftsmann ausbezahlt. Die Airline hat allerdings Bedenken, dass im Falle einer erfolgreichen Berufung eine Rückzahlung nicht einbringlich sein könnte. Immerhin geht es um eine stattliche Summe. Das Gericht verwarf allerdings den Antrag, dass der Vollzug des ursprünglichen Urteils bis zur Entscheidung über das Rechtsmittel ausgesetzt wurde. Die Folge daraus ist, dass der Anwalt des Klägers nun die Zahlung fordert und sogar mit Vollstreckungsmaßnahmen dort. Wie sich die 12 Jahre alte Angelegenheit weiterentwickelt, wird sich zeigen.

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Icelandair fliegt mit Boeing 767 in die Antarktis

Die Fluggesellschaft Icelandair führt einen Flug von Keflavik in die Antarktis durch. Da die Range der Boeing 767 für die 7.100 Meilen lange Strecke nicht ausreichend ist, wurde in Kapstadt ein Tankstopp eingelegt. Das Flugziel des Langstreckenjets ist die Troll Research Station auf dem Kontinent Antarktis. Erst kürzlich flog Lufthansa den längsten Flug in der Firmengeschichte und brachte Forscher von Deutschland auf die Falkland-Inseln. Eingesetzt wurde ein Airbus A350-900. Die TF-ISN hob am 24. Feber 2021 in Keflavik unter der Flugnummer FI1010 ab. Zunächst flog man nach Kapstadt. Laut Icelandair befanden sich nebst norwegischen Forschern sechs Piloten, 13 Flugbegleiter und ein Mechaniker an Bord. Der Zweck des Fluges ist, dass Wissenschaftler abgeholt und nach Hause geflogen werden. Icelandair hat bereits Erfahrung mit Landungen auf der Eispiste in der Antarktis. Im Jahr 2015 war man in ähnlicher Mission mit einer Boeing 757 in der Antarktis. Damals schrieb der Carrier sogar Luftfahrtgeschichte, denn zum ersten Mal überhaupt landete ein kommerzielles Verkehrsflugzeug auf dem eiskalten Kontinent. Die nachstehende Dokumentation zeigt die Mission des Jahres 2015:

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Qantas verschiebt internationales Comeback

Qantas geht nicht mehr davon aus, dass der internationale Flugbetrieb am 1. Juli 2021 reaktiviert werden kann. Der Carrier plant nun mit dem Comeback gegen Ende Oktober 2021. Dies teilte die australische Fluggesellschaft mit. Hintergrund ist, dass keine nennenswerten Erleichterungen im Bereich der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Aussicht sind. Australien handhabt dies besonders hart, denn abgesehen von eigenen Staatsbürgern und wenigen Ausnahmen darf so gut wie niemand den Kontinent betreten. Mit Neuseeland hat man zwischenzeitlich ein Safe-Tavel-Abkommen geschlossen. Möglicherweise könnten weitere folgen, jedoch rechnet Qantas nicht damit, dass diese auf traditionellen „Rennstrecken“ kommen werden. Daher plant man nun mit einer Reaktivierung des internationalen Verkehrs gegen Ende Oktober 2021.

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Smartwings fliegt wieder mit Boeing 737 Max 8

Nach Tui Airlines Belgium setzt nun auch die tschechische Smartwings die Boeing 737 Max 8 wieder im kommerziellen Flugverkehr ein. Der Carrier flog am Donnerstag unter der der Flugnummer QS1152 von Prag nach Malaga. Der Umstand, dass die ersten beiden Passagierflüge, die seit der Aufhebung des Max-Groundings in Europa durchgeführt wurden, in Malaga gelandet sind, ist purer Zufall. Smartwings und Tui Airlines Belgium haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgesprochen. Eingesetzt wurde die OK-SWE. Die Maschine ist 2,7 Jahre alt, wobei sie den Großteil ihrer bisherigen Laufbahn im Storage verbracht hat. Smartwings durfte – wie alle anderen Max-Operators auch – eine lange Zeit nicht betreiben. Gemeinsam mit Tui Airlines Belgium ist man hinsichtlich der Reaktivierung unter Einhaltung der Auflagen der ESA ganz vorne. „Wir arbeiten seit fast zwei Jahren kontinuierlich mit der EASA und dem Hersteller zusammen, um dieses Flugzeug wieder sicher in Betrieb zu nehmen. Ich vertraue auf die Upgrades und Trainingsmethoden, um die Wiederinbetriebnahme dieses Flugzeugs zu ermöglichen. Ich vertraue der Boeing 737 MAX voll und ganz und betrachte sie als eines der sichersten Flugzeuge“, so Smartwings-Flugbetriebsleiter Tomáš Nevole. In einem anderen Konzernbereich der Smartwings Group gibt es momentan keine Feierstimmung. Die Tochtergesellschaft CSA meldete sämtliche Mitarbeiter beim Arbeitsamt der Tschechischen Republik zur Kündigung an. Am Samstag läuft ein Moratorium, das die Regierung explizit für Luftfahrtunternehmen erlassen hat, aus. Nähere Einzelheiten zum Thema CSA in diesem Artikel.

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