Jan Gruber

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Jan Gruber

Chair Airlines kündigt Zürich-Split an

Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Chair Airlines plant im Sommerflugplan 2021 zwei wöchentliche Flüge zwischen Zürich und Split anzubieten. Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden. Der Erstflug ist derzeit für den 25. April 2021 geplant. Die Route soll saisonal angeboten werden und endet den aktuellen Planungen nach Ende Oktober 2021. Der Carrier bietet in Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Air Prishtina ab Zürich auch Flüge nach Pristina, Ohrid und Skopje an. Chair Airlines wird nach Split Maschinen des Typs Airbus A319 einsetzen.

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AUA: Friedenslicht trotzte der Coronakrise

Trotz Coronakrise landete auch heuer wieder das traditionelle Friedenslicht in Österreich. Austrian Airlines brachte dies zum von Tel Aviv in die Alpenrepublik. AUA-Sicherheitsbeauftragter Wolfgang Kerndler übergab es am Montagnachmittag an den ORF Oberösterreich. Nachdem heuer aufgrund der Reisebeschränkungen kein oberösterreichisches Kind zur Abholung des Lichtes ins Heilige Land reisen konnte, hat die neunjährige Maria Khoury aus Bethlehem das leuchtende Weihnachtssymbol aus der Geburtsgrotte Jesu geholt und in Israel an Wolfgang Kerndler übergeben. Er brachte das ORF-Friedenslicht via Austrian Airlines Flug nach Österreich und von Wien aus weiter nach Linz. Das kleine Licht aus Bethlehem leuchtet am Heiligen Abend in ganz Europa als Symbol des Weihnachtsfriedens. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden und wird seit den Anfängen von Austrian Airlines unterstützt.

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Ljubljana: Neun Airlines buhlen um Subventionen

Gleich neun Fluggesellschaften haben sich um subventionierte Strecken ab dem slowenischen Hauptstadtflughafen Ljubljana beworben. Innerhalb der Angebotsfrist haben unter anderem Lufthansa, Air Serbia, Montenegro Airlines, Air France, Turkish Airlines, Swiss, Easyjet, Wizzair und Lot ihre Bewerbungen abgegeben. Das lokale Portal Ex-Yu-Aviation.com schreibt unter Berufung auf die Ausschreibung, dass zur Inanspruchnahme der Förderung mindestens zwei wöchentliche Flüge pro Woche für mindestens zwei Monate angeboten wurden. Nach Ansicht des Portals würde dies Swiss ausschließen, da seit dem Beginn der Coronakrise im März 2020 keine Flüge nach Slowenien angeboten wurden. Die Bewerbungen werden nun von einem Gremium, das vom Verkehrsministerium zusammengestellt wurde, geprüft. Ziel der Maßnahme ist es, dass die Konnektivität Sloweniens gestärkt und ausgebaut wird. Die Kriterien nach denen sich die Höhe der Förderung berechnet, bewerten viele verschiedene Faktoren. Derzeit stehen in der ersten Tranche pro Strecke maximal 1,5 Millionen Euro zu Verfügung. Die zweite Ausschüttung kann dann bis zu 3,5 Millionen Euro betragen. Übrigens: Auch die Anzahl der Passagiere, die von und nach Slowenien befördert wurden und werden spielt bei der Höhe der Subvention eine entscheidende Rolle.

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Air Antwerp stellt den Flugbetrieb erneut ein

Bereits zum zweiten Mal muss die belgische Regionalfluggesellschaft Air Antwerp aufgrund der Corona-Pandemie den Flugbetrieb einstellen. Der Carrier bedient mit einem Turbopropflugzeug des Typs Fokker 50 (OO-VLS) die Strecke Antwerpen-London City. Hinter Air Antwerp stehen mit einer Beteiligung von 75 Prozent die irische Cityjet sowie mit 25 Prozent die niederländische KLM. Der Flugbetrieb wird im Zeitraum von 30. November 2020 bis vorläufig 3. Jänner 2021 eingestellt. Eine Garantie, dass ab 4. Jänner 2021 wieder geflogen wird, wollte der Carrier unter Hinweis auf den nicht vorhersehbaren Pandemieverlauf nicht abgeben.

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Auch Lufthansa und Swiss machen Hunger und Durst zu Geld

Die Lufthansa Group führt bei ihren Flugbetrieben Austrian Airlines, Swiss und Lufthansa auf Kurz- und Mittelstreckenflügen bis zu einer Reisezeit von 180 Minuten ab Frühjahr 2021 kostenpflichtige Getränke und Snacks ein. Die Umstellung wird zunächst bei Austrian Airlines vollzogen, wo es im Gegensatz zu den beiden anderen Konzernmitgliedern kein kostenfreies Wasser geben wird. Der Konzern betont in insgesamt drei Medienaussendungen, dass man mit der Umstellung auf Bezahl-Catering die Qualität steigern möchte. Konkret bedeutet das, dass Passagiere, die in der Economy-Class reisen künftig für Getränke und Snacks bezahlen müssen. Bei Swiss und Lufthansa wird es aber weiterhin kostenloses Wasser geben. Austrian Airlines vergönnt nicht mal das. Die Business-Class sowie Charterflüge sind von den Maßnahmen nicht betroffen. „Unsere Gäste möchten ihr Reiseerlebnis heutzutage individueller gestalten, das bisherige Verpflegungsangebot an Bord erfüllt oftmals nicht mehr ihre Erwartungen“, sagt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. „In Genf bieten wir unseren Gästen mit SWISS Saveurs bereits heute die Möglichkeit, ihre bevorzugten Snacks und Getränke individuell auszusuchen. Wir erhalten von unseren Gästen sehr gutes Feedback zum qualitativ hochwertigen SWISS Saveurs Angebot und werden dieses deshalb zukünftig auch auf Flüge ab Zürich ausweiten.“ Bei Swiss wird es künftig neben einer kostenfreien Wasserflasche auch weiterhin ein kleines Stück Schokolade geben. Das war es dann aber auch schon, denn wer mehr möchte, muss dafür die Geldbörse auspacken. Ein Partner für das Paid-Catering-Produkt steht noch nicht fest. Dieser soll erst in den nächsten Monaten vorgestellt werden. Hinsichtlich dem geplanten Angebot betont Swiss, dass man „regionale und frische Produkte“

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AUA startet Paid Catering: Künftig nicht mal mehr kostenfreies Wasser

Auf Flügen unter 180 Minuten wird es ab dem Frühjahr 2021 bei Austrian Airlines nicht einmal mehr ein Glas Wasser kostenlos geben. Der Carrier wird für Speisen und Getränke in der Economy-Class zur Kasse bitten. Unter der Geschäftsleitung des Vagn Sörensen wurde dies im Jahr 2004 schon einmal eingeführt und die AUA flog damit regelrecht auf die Schnauze. Nachfolger Alfred Ötsch machte diesen Schritt sofort rückgängig. Die Konzernmitglieder Lufthansa und Swiss werden in der Economy-Class auf der Kurzstrecke ebenfalls Paid-Catering einführen, doch dort werden die Passagiere zumindest eine kostenfreie Wasserflache erhalten. Austrian Airlines, stets betont sich selbst als „Premium-Airline“ darzustellen, vergönnt ihren Gästen künftig nicht mal mehr Wasser. Da man ohnehin schon für das Gepäck zur Kasse bittet, gehen nun die letzten Unterscheidungsmerkmale gegenüber der Lowcoster Ryanair, Easyjet und Wizzair verloren. Doch warum ist Austrian Airlines selbst eine Wasserflasche zu teuer? Die Belegschaft wurde lapidar dahingehend informiert, dass die Wettbewerbssituation in Wien nicht mit jener in Frankfurt und München vergleichbar wäre. Daher habe man entschieden, dass für das Catering zu bezahlen ist und fertig. Weiter geht man auf diesen Aspekt gar nicht ein. Intern ist allerdings ein anderer Grund zu hören: Die Erfahrungen mit dem Paid-Catering Anfang der 2000er Jahre sollen insbesondere deshalb negativ gewesen sein, weil damals weiterhin ein Becher Wasser kostenfrei angeboten wurde. Dies habe dazu geführt, dass der Absatz der sonstigen Getränke annähernd bei Null war, da der spontane Durst ohnehin durch das Gratis-Wasser gestillt war. Unter dem Aspekt dieser Erfahrung habe man entschieden, dass es bei

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Etihad nimmt Abu Dhabi-Tel Aviv auf

Nachdem bereits einige israelische Carrier Flugverbindungen von Tel Aviv nach Dubai angekündigt haben, zieht nun Etihad Airways nach: Der Golfcarrier kündigt die Aufnahme einer täglichen Verbindung von Abu Dhabi nach Tel Aviv an. Diese soll am 28. März 2021 aufgenommen werden. Etihad will diese in die Wellen einbinden, so dass Umstiege zu zahlreichen Destinationen ermöglicht werden. Die Route soll zunächst mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 bedient werden. Die Aufnahme von Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel ist die Folge daraus, dass die beiden Staaten die jahrzehntelange Eiszeit gebrochen haben, offizielle diplomatische Beziehungen aufgenommen haben und sich ein gemeinsames Luftfahrtabkommen auf die Beine gestellt haben. Anfang des Jahres wäre das noch unvorstellbar gewesen. Auch mit Bahrain und Jordanien einigte sich Israel auf entsprechende Verträge, die zu neuen Flugverbindungen führen werden.

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200 Bewerber wollen in den Chefsessel von Air Malta

Es gibt Jobs, die will keiner machen und es gibt welche, die heiß begehrt sind. Scheinbar ist der vakante Chefsessel bei Air Malta so begehrenswert, dass mehr als 200 Interessenten ihre Bewerbung eingereicht haben. Dies bestätigte Wirtschaftsminister Silvio Schembri auf Anfrage. Das Regierungsmitglied ist überwältigt davon wie viele Menschen sich beworben haben und sieht dies auch als positives Signal. Die Bewerbungen werden nun geprüft und eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen getroffen werden. Da sehr viele hochqualifizierte Bewerber aus aller Welt dabei sind, könnte sich das Auswahlverfahren tatsächlich „einige Wochen“ hinziehen. Dem Vernehmen nach soll sich auch zumindest ein Airline-Manager aus Österreich um den Job beworben haben. Zur Identität gibt es keinerlei Angaben. Air Malta ist auf der Suche nach einem neuen Chef, denn das „Urgestein“ Clifford Chetcuti trat im August 2020 überraschend zurück. Der Manager arbeitete sich seit 1987 vom Co-Piloten bis hin zum CEO hoch. Er stand dem Carrier seit 1. September 2018 vor. Als Grund für seinen Rücktritt nannte er private Gründe. Durchgehend war Chetcuti aber nicht bei Air Malta, denn er machte für einige Jahre einen Ausflug zu Qatar Airways als Vice-President Flight Training.

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Luqa: Regierung reicht Staatshilfeersuchen für Air Malta in Brüssel ein

Der maltesische Staat darf eigentlich kein weiteres Steuergeld in den Staatscarrier Air Malta pumpen, denn dies ist seit der letzten Beihilfe untersagt. Die Regierung befindet sich derzeit in Gesprächen mit der EU-Kommission ob und wenn ja in welcher Form der staatlichen Fluggesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie unter die Flügel gegriffen werden darf. Air Malta schreibt derzeit aufgrund der langen Grounding-Phase und der anhaltend niedrigen Nachfrage hohe Verluste. Gleichzeitig setzt der Staat selbst den Carrier mit den Airlines Malta MedAir und dem Ryanair-Joint-Venture Malta Air unter Druck. Die zuerst genannte Fluggesellschaft flog bislang ausschließlich für Air Malta und wurde umgangssprachlich als „Lohndumping-Bude“ bezeichnet. Im Sommer änderte sich die Strategie und der zweite Staatscarrier wurde auf eigene Rechnung auf die Linie geschickt. Aufgrund des Subventionsverbots für Air Malta ist das Unterfangen dieser Fluggesellschaft unter die Flügel zu greifen gar nicht so einfach. Es erfordert in jedem Fall einer von der EU-Kommission zu erteilenden Sondergenehmigung. Ein formeller Antrag wurde laut dem maltesischen Wirtschaftsministerium mittlerweile gestellt. Die Entscheidung der Wettbewerbshüter steht noch aus.

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Air Malta startet Fluggarantie

Derzeit verärgern viele Fluggesellschaften ihre Kunden mit vielen Streichungen. Air Malta versucht nun Vertrauen zu schaffen und startet eine Fluggarantie. Demnach sollen die Flüge auf 15 von 21 Strecken in jedem Fall und unabhängig von der Auslastung durchgeführt werden. Auf Umbuchungsgebühren will man weiterhin verzichten. Unter der Bezeichnung „Business-Guaranteed“ bietet Air Malta ab Luqa 15 Destinationen bzw. 82 Flüge an, die während der Winterflugplanperiode 2020/21 garantiert durchgeführt werden sollen. Davon ausgenommen sind äußere Umstände wie Unwetter oder Schließung von Flughäfen, die seitens der Regierungen verfügt werden könnten. Das Unternehmen erklärt, dass man sowohl typische Ziele für Geschäftsreisende als auch Leisure-Destinationen auf die Liste gesetzt habe. Ab Luqa gibt es zu den nachstehenden Airports garantierte Verbindungen: Amsterdam, Berlin, Brüssel, Catania, Düsseldorf, Frankfurt am Main, London, Mailand, München, Moskau, Paris-CDG, Paris-ORY, Rom, Wien und Zürich. Weiters stehen noch Hamburg, Lissabon, Lyon, Madrid, Palermo und Prag auf dem Flugplan, jedoch nicht auf der „Business-Guaranteed“-Liste.

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