Stefan Steiner

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Stefan Steiner

LOT erweitert Langstreckenflotte mit zwei zusätzlichen Boeing 787-8

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines baut ihre Langstreckenflotte weiter aus. Wie Infrastrukturminister Dariusz Klimczak am 27. März 2025 bekanntgab, hat die Airline zwei zusätzliche Boeing 787-8 Dreamliner erworben. Mit dieser Entscheidung will LOT seine Marktposition stärken und neue interkontinentale Strecken ausbauen. Die Nachfrage nach modernen Langstreckenflugzeugen ist weltweit hoch, insbesondere nach Maschinen mit großer Reichweite und hoher Treibstoffeffizienz. Klimczak betonte in einer Mitteilung, daß der Erwerb der beiden Dreamliner ein bedeutender Schritt für die Expansion der Fluggesellschaft sei. LOT-Manager Michał Fijoł bestätigte gegenüber polnischen Medien, daß die neuen Flugzeuge voraussichtlich im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden. Dabei handelt es sich nicht um einen direkten Kauf, sondern um ein Leasingmodell. Die Maschinen werden für einen Zeitraum von zwölf Jahren von DP Aircraft geleast, einem in Großbritannien ansässigen Unternehmen, das sich auf die Vermietung von Verkehrsflugzeugen spezialisiert hat. Der Gesamtwert des Leasingvertrags beläuft sich auf rund 167,63 Millionen US-Dollar. Wachsende Bedeutung des Langstreckennetzes LOT Polish Airlines betreibt bereits 15 Boeing 787 Dreamliner, darunter acht in der kürzeren Version 787-8 und sieben in der größeren 787-9 Variante. Mit der Erweiterung auf insgesamt zehn 787-8 Flugzeuge will die Airline ihr Langstreckenangebot weiter ausbauen. Derzeit fliegt LOT zu 98 Zielen in 50 Ländern und bedient insbesondere Langstreckenrouten in die Vereinigten Staaten, Kanada, China, Japan und Südkorea. Der Ausbau der Flotte könnte es der Fluggesellschaft ermöglichen, zusätzliche Destinationen in Nordamerika und Asien anzubieten. Leasing als bevorzugtes Modell in der Luftfahrt Der Erwerb von Flugzeugen über Leasingverträge ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Praxis. Airlines

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RegioJet zieht positive Bilanz für Nachtzug Prag–Tschop

Ein Jahr nach der Einführung des Nachtzugs Prag–Tschop zieht die tschechische Bahngesellschaft RegioJet eine positive Bilanz. Seit dem Start am 28. März 2024 nutzten fast 80.000 Fahrgäste die Verbindung, wobei die durchschnittliche Auslastung bei 90 Prozent lag. Die Verbindung wurde insbesondere eingerichtet, um die wachsende Nachfrage ukrainischer Reisender nach Fahrten in die Europäische Union zu bedienen. Der Nachtzug verkehrt täglich und verbindet Prag mit der slowakischen Stadt Košice sowie der ukrainischen Grenzstadt Tschop. Von dort bestehen Anschlüsse an das ukrainische Bahnnetz. Die Verbindung bietet eine komfortable Alternative zu Bus und Auto, da sie mit Schlafwagen ausgestattet ist. Fahrgäste erhalten zudem kostenlose Getränke sowie Frühstück und Abendessen. Die Ticketpreise beginnen bei umgerechnet rund 16 Euro, ein Bettplatz kostet ab 34 Euro. RegioJet engagiert sich auch in der Verbesserung der Bahninfrastruktur in der Ukraine. Im November 2024 begann die Modernisierung des Bahnhofs Tschop, bei der RegioJet unter anderem neue Bahnschwellen bereitstellte. Ein zusätzlich modernisiertes Abstellgleis wurde im Dezember 2024 in Betrieb genommen. Bereits seit 2022 betreibt RegioJet Zugverbindungen zwischen Tschechien und der Ukraine.

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SunExpress meldet Rekordzahlen und erweitert Angebot für 2025

Die türkische Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, verzeichnet für den Sommer 2025 eine starke Nachfrage. Laut CEO Max Kownatzki liegen die Vorausbuchungen um 20 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders die Türkische Riviera und Anatolien stehen im Fokus der Expansion. 2024 erwirtschaftete die Airline mit 2,2 Milliarden Euro Umsatz und 15 Millionen Passagieren das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Trotz steigender Kosten und operativer Herausforderungen plant SunExpress für 2025 ein deutlich erweitertes Angebot. In der Hochsaison werden 85 Flugzeuge eingesetzt, sieben mehr als im Vorjahr. Das Streckennetz umfasst 237 Verbindungen zu 92 Zielen in 35 Ländern. In der DACH-Region baut SunExpress sein Antalya-Programm massiv aus. Ab Düsseldorf starten im Sommer bis zu sieben tägliche Flüge, ab Köln bis zu sechs. Neue Strecken führen unter anderem nach Erzurum, Bursa und Kayseri. Zudem wächst die Zusammenarbeit mit Partner-Airlines: Für Air Cairo werden 120 wöchentliche Flüge nach Ägypten vermarktet, während Electra Airways neue Verbindungen an die bulgarische Schwarzmeerküste anbietet. Ein Codeshare-Abkommen mit Eurowings ist in Vorbereitung. Trotz der Erfolge erwartet SunExpress für 2025 wirtschaftliche Herausforderungen. Steigende Gebühren und Entschädigungszahlungen könnten die Bilanz belasten. Um Kapazitätsengpässe durch verzögerte Flugzeuglieferungen abzufedern, wurden Leasingverträge verlängert. Langfristig soll die Flotte bis 2035 auf 166 Flugzeuge wachsen. Zudem wird der Bereich ACMI weiter ausgebaut, derzeit betreibt SunExpress vier Flugzeuge für South African Airways und neun für AJet in der Wintersaison 2024/2025.

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Air Albanias Wien-Ausflug: Nach nur drei Umläufen war Schluss

Immer wieder kündigen Fluggesellschaften neue Routen an, die noch vor dem Erstflug sang- und klanglos wieder abgesagt werden. Oder aber nach wenigen Umläufen ist schon wieder Schluss. Der zweite Fall ist bei Air Albania auf der Route Tirana-Wien eingetreten, denn nach nur drei Rotationen war es schon wieder vorbei mit der neuen Route. Der Flugverkehr zwischen Österreich und Albanien gilt als wettbewerbsintensiv, denn mehrere Anbieter sind auf dieser Route regulär unterwegs. Gleichzeitig gelten Visit-Friends-and-Relatives-Passagiere als ausgesprochen preisintensiv und schrecken nicht davor zurück bei zu hohen Ticketpreisen auf Fernbusse von Flixbus und kleinen lokalen Anbietern auszuweichen, auch wenn die Reisezeit dadurch erheblich länger ist. Billigflieger wie Ryanair und Wizzair wissen nur zu gut, dass auf derartigen Südost-Europa-Strecken der Hauptkonkurrent nicht Austrian Airlines ist, sondern Flixbus und dessen Mitbewerber. Ungünstige Flugtage bei scharfem Wettbewerb Umso überraschender kam die vergleichsweise kurzfristige Ankündigung von Air Albania, dass man ab Mitte Feber 2025 zweimal wöchentlich zwischen Wien und Tirana fliegen wird. Noch unverständlicher waren dann die Flugtage, denn mit Donnerstag und Sonntag können Wochenpendler und Heimatbesucher, aber auch Touristen nur wenig anfangen, es sei denn man möchte sich an Freitagen einen Urlaubstag nehmen. Wenig überraschend kam dann, dass Air Albania auf den drei Umläufen, die man durchgeführt hat, eine desaströse Auslastung hatte. Da halfen auch die im direkten Vergleich mit dem Mitbewerb höheren Ticketpreise nichts. Die Vorausbuchungszahlen sollen, wie man unter vorgehaltener Hand mit dem Zusatz „bitte mich nicht namentlich zitieren“ hört defacto nicht vorhanden gewesen sein. Warum nimmt man eine neue Strecke auf und

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Ryanair erreicht Rekordmarke von 200 Millionen Passagieren

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Geschäftsjahr 2024/2025 erstmals die Marke von 200 Millionen beförderten Passagieren überschritten. Damit ist Ryanair die erste europäische Fluggesellschaft, die diesen Meilenstein innerhalb eines Jahres erreicht. Die symbolische 200-millionste Passagierin, die 84-jährige Maria Cornelia Vos, reiste am 26. März von Fuerteventura nach Madrid. Ryanair hat in den vergangenen Jahren ihr Streckennetz sowie die Flottengröße kontinuierlich ausgebaut. Trotz steigender Kosten behauptet sich das Unternehmen weiterhin als eine der profitabelsten Airlines Europas. Insbesondere das Niedrigpreisangebot trägt dazu bei, dass Ryanair große Passagierzahlen verzeichnet und sich gegen die Konkurrenz behauptet. Laut Ryanair-Chef Michael O’Leary haben die 200 Millionen Fluggäste im Vergleich zu den Tarifen anderer Airlines insgesamt rund fünf Milliarden Euro eingespart. Der Rekord verdeutlicht das anhaltende Wachstum der Airline, die in den letzten Jahren ihre Position als führender Anbieter im europäischen Luftverkehr weiter gefestigt hat.

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Sonnenschutz im Test: Welches Produkt bietet den besten Schutz?

Der Schutz vor ultravioletter Strahlung ist ein essenzieller Bestandteil der Hautpflege, insbesondere im Gesicht, das der Sonne am stärksten ausgesetzt ist. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat daher 12 Sonnencremes speziell für das Gesicht mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30 oder höher getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass fast alle getesteten Produkte einen zuverlässigen Schutz bieten – mit einer Ausnahme. Gleichzeitig offenbarte die Untersuchung Verbesserungspotenzial in anderen Bereichen. Bei der Bewertung des UV-Schutzes berücksichtigte der VKI sowohl den UV-A- als auch den UV-B-Schutz. UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und tragen zur Hautalterung sowie zur Entstehung von Hautkrebs bei. UV-B-Strahlen sind hingegen die Hauptursache für Sonnenbrand und spielen ebenfalls eine Rolle in der Krebsentstehung. Elf der getesteten Produkte schützten in beiden Kategorien zuverlässig. Lediglich ein Produkt fiel im Test durch: Das „Ultra Sensitive Sonnenfluid“ der Bipa-Eigenmarke „BiCareSun“ zeigte einen unzureichenden Schutz vor UV-B-Strahlen und erhielt daher die Bewertung „nicht zufriedenstellend“. Allerdings handelt es sich dabei um ein Auslaufmodell, das kaum noch im Handel erhältlich ist. Anwendung und Hautgefühl: Gute Ergebnisse für alle Produkte Neben der Schutzwirkung wurde auch die Anwendbarkeit der Cremes untersucht. Gesichtssonnencremes zeichnen sich gegenüber klassischen Sonnencremes oft durch eine leichtere Textur aus, die schneller einzieht und weniger weiße Rückstände hinterlässt. Laut den Testpersonen schnitten in diesem Punkt alle geprüften Produkte gut ab. Allerdings betont der VKI, dass auch herkömmliche Sonnencremes problemlos für das Gesicht verwendet werden können – oft zu einem günstigeren Preis. Unzureichende Ergebnisse in der Umweltverträglichkeit Ein Bereich, in dem sich alle getesteten Produkte verbesserungsfähig zeigten, war

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Neue Ziele und mehr Flüge: Sommerflugplan für Leipzig/Halle und Dresden

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden tritt am 30. März 2025 der neue Sommerflugplan in Kraft. Er bringt zahlreiche zusätzliche Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen sowie eine Erweiterung des Streckennetzes durch neue Fluggesellschaften. Der Plan gilt bis zum 25. Oktober 2025. Am Flughafen Leipzig/Halle ergänzt Marabu Airlines das Angebot mit einer neuen Verbindung nach Chania auf Kreta. Freebird nimmt erstmals Skopje ins Programm auf. Wizz Air erweitert sein Angebot um Flüge nach Varna, zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen nach Tirana und Bukarest. Turkish Airlines erhöht die Frequenz nach Istanbul auf tägliche Flüge. Zudem startet Universal Air mit einer neuen Strecke nach Debrecen in Ungarn. Insgesamt umfasst der Sommerflugplan ab Leipzig/Halle 29 Ziele in 13 Ländern, die von 27 Airlines bedient werden. Auch der Flughafen Dresden baut sein Angebot aus. Besonders stark wächst die Zahl der Flüge nach Antalya, Heraklion, Hurghada, Burgas und Varna. Antalya wird mit mehr als 100 zusätzlichen Flügen zum Spitzenreiter. Zudem bietet „momento“ by sz-Reisen neue Sonderflüge nach Barcelona, Rom und Chalkidiki an. Air Cairo nimmt Flüge nach Hurghada auf, Corendon Europe bedient neu Heraklion. Swiss verbindet Dresden weiterhin mit Zürich, Lufthansa fliegt bis zu viermal täglich nach Frankfurt und München. Mit diesen Erweiterungen wird die Anbindung beider Flughäfen weiter verbessert. In Leipzig/Halle sind bis zu 222 wöchentliche Abflüge geplant, in Dresden bis zu 111 Flüge pro Woche.

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Tui verlegt Österreich-Zentrale an Flughafen Wien

Tui, einer der größten Reiseveranstalter Österreichs, hat seine Unternehmenszentrale an den Flughafen Wien verlegt. Am 27. März 2025 wurden die neuen Büroflächen in der AirportCity offiziell eingeweiht. Auf rund 1.600 m² im modernen Office Park 4 arbeiten nun 120 Mitarbeiter. Die Nähe zum Flughafen Wien und die gute Anbindung an das Verkehrsnetz wurden als zentrale Vorteile für den neuen Standort hervorgehoben. Die Entscheidung von Tui, sich am Flughafen Wien anzusiedeln, wird als strategischer Schritt betrachtet, der die Zusammenarbeit mit dem Flughafen und Austrian Airlines stärkt. Der Office Park 4 bietet moderne Büro- und Konferenzflächen und ist Teil der AirportCity, einem Standort mit umfangreichem Serviceangebot und guter Infrastruktur. Tui ist ein bedeutender Akteur im österreichischen Reisemarkt und beschäftigt insgesamt 500 Mitarbeiter im Land. Die Verlegung der Unternehmenszentrale an den Flughafen Wien soll die Effizienz steigern und die Zusammenarbeit mit Partnern verbessern. Die AirportCity am Flughafen Wien gilt als attraktiver Standort für Unternehmen aufgrund ihrer guten Anbindung und modernen Einrichtungen.

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Notlandung in Tulsa: American-Airlines-Flug wegen technischer Probleme umgeleitet

Ein Flug der American Airlines, der von Milwaukee nach Dallas/Fort Worth unterwegs war, mußte am Montag, den 24. März 2025, ungeplant in Tulsa landen. Die Umleitung wurde aufgrund eines technischen Problems notwendig. Obwohl die genaue Ursache bislang nicht offiziell bestätigt wurde, verdeutlicht der Vorfall die Herausforderungen, die mit alternden Flugzeugflotten einhergehen. Der Airbus A320-200 mit der Registrierung N650AW startete vom Milwaukee Mitchell International Airport (MKE) um 11:22 Uhr Ortszeit, sechs Minuten vor dem geplanten Abflug. Nach etwa zwei Stunden in der Luft entschied sich die Besatzung für eine außerplanmäßige Landung am Tulsa International Airport (TUL), wo die Maschine um 13:27 Uhr sicher aufsetzte. Laut American Airlines gab es keine Anzeichen für äußere Schäden am Flugzeug, und die Passagiere wurden auf alternative Verbindungen umgebucht. Ein Sprecher des Flughafens Tulsa bestätigte, daß die Landung ohne Zwischenfälle verlief. Alternde Flotten als Herausforderung für Airlines Das betroffene Flugzeug ist mit einem Alter von 26,8 Jahren eines der ältesten in der Flotte von American Airlines. Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 48 Airbus A320-200, deren durchschnittliches Alter bei 24 Jahren liegt. Damit zählen sie zu den betagtesten Maschinen des Unternehmens. Alternde Flugzeuge stellen Airlines zunehmend vor wirtschaftliche und technische Herausforderungen. Während regelmäßige Wartungen sicherstellen, daß Maschinen auch nach Jahrzehnten noch einsatzfähig bleiben, steigt mit zunehmendem Alter der Wartungsaufwand. Technische Probleme sind keine Seltenheit und können, wie im aktuellen Fall, zu unvorhergesehenen Umleitungen führen. Tulsa als zentrales Wartungszentrum Obwohl Tulsa kein Hauptdrehkreuz für American Airlines ist, kommt dem dortigen Wartungsstandort eine große Bedeutung zu. Das sogenannte Tech Ops

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Pegasus Airlines nimmt Flugverbindung Graz-Istanbul auf

Ab dem 30. Mai 2025 erweitert die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines ihr Angebot ab Graz um eine neue Verbindung nach Istanbul. Neben dem bereits bestehenden Flugziel Antalya wird Istanbul die zweite Destination sein, die Pegasus Airlines in diesem Jahr von Graz aus anbietet. Die Flüge sollen dreimal wöchentlich, jeweils am Dienstag, Freitag und Sonntag, durchgeführt werden. Die Flüge werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient. Der Zielflughafen in Istanbul ist der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW), der nach dem Flughafen Istanbul der zweitgrößte Flughafen der Türkei ist und als Drehkreuz und Basis von Pegasus Airlines dient. Der Flughafen liegt im asiatischen Teil Istanbuls, etwa 40 km östlich des Bosporus.

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