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Wizz Air baut Angebot am BER aus: Neue Strecke nach Bukarest

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit dem Start des Winterflugplans 2025/2026. Neu im Programm ist die Verbindung in die rumänische Hauptstadt Bukarest, die ab sofort bis zu fünfmal pro Woche (dienstags, donnerstags, samstags, sonntags und an einigen Mittwochen im Dezember und Januar) mit Airbus A321neo Flugzeugen bedient wird. Die Expansion beschränkt sich nicht nur auf die neue Strecke. Wizz Air erhöht zudem die Frequenzen auf mehreren bestehenden Routen. Die Verbindung nach Warna in Bulgarien wird auf vier wöchentliche Flüge (zwei zusätzliche Flüge) aufgestockt. Die moldawische Hauptstadt Chişinău wird ab sofort viermal und ab dem 16. Dezember sogar fünfmal wöchentlich angeflogen, was einer Steigerung von zwei bzw. drei Flügen pro Woche entspricht. Auch die Route nach Tirana in Albanien wird um ein bis zwei Flüge pro Woche erweitert und erreicht nun eine Frequenz von sechs bis sieben wöchentlichen Abflügen. Insgesamt führt der Ausbau zu einer deutlichen Kapazitätssteigerung im Winterflugplan 2025/2026. Wizz Air bietet 33 Prozent mehr Flüge an als im Vorjahreszeitraum. Durch den vermehrten Einsatz des größeren Flugzeugtyps Airbus A321neo stehen zudem 44 Prozent mehr Sitzplätze zur Verfügung. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Berliner Flughafens für die ungarische Fluggesellschaft. Der Wachstumskurs soll im Sommerflugplan fortgesetzt werden. Wizz Air hat bereits zwei neue Ziele ab dem BER angekündigt: Ab dem 16. März 2026 wird Bratislava in der Slowakei viermal wöchentlich angeflogen. Die Verbindung nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina folgt ab dem 30. März mit drei wöchentlichen Flügen.

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Busfahrverbot im Wiener Advent 2025: Zufahrt zur Innenstadt nur mit Sonderkarte

Die Stadt Wien wendet auch im Advent 2025 das bewährte Buskonzept an den vier Einkaufssamstagen (29. November, 6., 13. und 20. Dezember) an, um das erhöhte Verkehrsaufkommen durch Tagestouristen zu koordinieren. Demnach gilt in den Bezirken 1 sowie 6 bis 9 von 6:00 bis 20:00 Uhr ein generelles Busfahrverbot. Ausgenommen sind lediglich Linienomnibusse und Busse mit einer gültigen, im Voraus beantragten Einfahrtskarte. Ziel der Maßnahme ist es, sowohl Besuchern gesicherte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten zu bieten als auch die Belastung der Anrainer und die Behinderung des Individualverkehrs zu minimieren. Ein zentraler Punkt des Konzepts ist die Sperrung der Zufahrt zum Schwedenplatz für Busse ohne Einfahrtskarte. Busse, die von Süden kommen, werden zum Praterstern umgeleitet, solche aus Norden zum Gürtel. Dort müssen die Fahrgäste auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Die Anzahl der sogenannten Tageseinfahrtskarten für die Innere Stadt ist auf maximal 350 pro Adventsamstag limitiert, um die Kapazitäten zu steuern. Die Karten müssen online beantragt und bezahlt werden und sind auf das jeweilige Kennzeichen beschränkt. Sie berechtigen zur Nutzung der Aus- und Einstiegsstellen am Museumsplatz sowie eines zugeordneten Gratis-Parkplatzes. Für das Abholen der Gäste am Museumsplatz stehen drei wählbare Zeitfenster zur Verfügung. Busse ohne eine solche Einfahrtskarte müssen auf alternative Ein- und Ausstiegsstellen außerhalb der Fahrverbotszone ausweichen, etwa am Karlsplatz, am Pierre-de-Coubertin-Platz oder in der Vorgartenstraße nahe der U2-Station Stadion. Auch für den Bereich Schloss Schönbrunn wurden spezielle Regelungen getroffen: Das Ein- und Aussteigen sowie Parken für Busse ist dort nur auf dem Parkplatz gegenüber der Orangerie gestattet.

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Easyjet baut Winterflugplan am BER aus und stationiert größeres Flugzeug

Easyjet erweitert ihr Flugangebot vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) für den Winterflugplan 2025/2026 um zwei neue Strecken und erhöht gleichzeitig die Kapazität. Seit 27. Oktober 2025, bietet die Fluggesellschaft zweimal wöchentlich Flüge nach Sevilla in Spanien an. Eine weitere neue Verbindung in die britische Hauptstadt kommt am 7. November mit Flügen nach London Southend hinzu, die das bestehende London-Angebot nach Gatwick und Luton ergänzt. Beide neuen Routen werden jeweils montags und freitags bedient. Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, wird von Easyjet als bisher unbedientes und beliebtes Ziel beworben. Die Stadt am Fluss Guadalquivir ist für ihre historischen Bauwerke wie den Alcázar-Palast und ihre kulturelle Bedeutung als Wiege des Flamencos bekannt. London Southend bietet Fluggästen eine zusätzliche Option für Reisen in die britische Metropolregion, da der Flughafen östlich der Stadt liegt. Parallel zur Streckenexpansion setzt Easyjet die Modernisierung ihrer Flotte am BER fort. Erstmals stationiert die Airline einen Airbus A321neo am Standort. Dieses Flugzeug verfügt mit 235 Sitzplätzen über rund 26 Prozent mehr Kapazität als die bisher genutzten A320-Modelle. Die Einführung des A321neo zielt auf die Erhöhung der verfügbaren Sitzplätze auf beliebten Strecken ab. Die Stationierung eines zweiten A321neo ist für Anfang 2026 geplant. Mit der Erweiterung des Streckennetzes nach Südeuropa und Großbritannien sowie der gleichzeitigen Aufstockung der Sitzplatzkapazitäten reagiert Easyjet auf die hohe Nachfrage im Winterflugplan. Die neuen Flugzeuge des Typs A321neo sollen primär auf stark frequentierten Strecken, unter anderem zu beliebten Winterzielen wie den Kanarischen Inseln oder Ägypten, eingesetzt werden.

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Autovermieter Starcar meldet Insolvenz an

Der Hamburger Autovermieter Star Car GmbH Kraftfahrzeugvermietung hat beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt. Trotz eines im August noch gemeldeten deutlichen Umsatzanstiegs auf über 510 Millionen Euro, litt das Unternehmen offenbar unter einer massiven Schuldenlast. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Christoph Morgen bestellt. Als Hauptgrund für die finanzielle Schieflage wird das Scheitern von Verhandlungen mit Kreditgebern über die Verlängerung auslaufender Darlehen genannt. Starcar hatte 2022 rund 240 Millionen Euro an Schulden mit einer Laufzeit von drei Jahren aufgenommen. Trotz intensiver Bemühungen konnte eine Einigung zur Vermeidung der Insolvenz nicht erzielt werden, da die finanzielle Situation des Unternehmens keine Verlängerung der Kredite zuließ. Ungeachtet des Insolvenzantrags wird der Geschäftsbetrieb an allen Standorten des Autovermieters fortgeführt. Kunden können weiterhin Fahrzeuge bei Starcar mieten. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben 615 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt, hat zudem eine Insolvenzgeldvorfinanzierung durch den vorläufigen Insolvenzverwalter Morgen eingeleitet, um die Zahlung der Löhne und Gehälter der Belegschaft zu sichern. Das Ziel des Insolvenzverwalters ist die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs und die Erarbeitung einer tragfähigen Sanierungslösung. Starcar, das mit über 100 eigenen und weiteren 500 Partner-Mietstationen zu den führenden Autovermietern in Deutschland zählt, steht nun vor einer Phase der Restrukturierung. Der Fall zeigt, dass selbst ein deutliches Umsatzwachstum – Starcar steigerte den Umsatz von 341 Millionen Euro im Vorjahr – nicht ausreicht, um eine massive Schuldenlast und das Auslaufen wichtiger Finanzierungen abzufedern.

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Streikgefahr bei Lufthansa steigt nach Scheitern der Piloten-Gespräche

Die Gefahr eines Pilotenstreiks bei der Lufthansa ist erneut deutlich gestiegen, nachdem die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die Sondierungsgespräche mit der Konzernführung ohne Ergebnis beendet hat. Trotz einer bereits im September durchgeführten Urabstimmung, die den Weg für Arbeitskampfmaßnahmen freigemacht hatte, hatten VC und Lufthansa noch über eine „große Lösung“ verhandelt, die über den ursprünglichen Konfliktpunkt hinausging. Im Zentrum des Tarifstreits steht formal die betriebliche Altersversorgung der rund 4800 Piloten der Kernmarke Lufthansa und der Frachtsparte Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft fordert eine substanzielle Erhöhung des Arbeitgeberanteils zur Kompensation der Umstellung auf ein neues, kapitalmarktorientiertes Modell der Betriebsrenten. Die Lufthansa hatte die Forderungen als finanziell nicht tragbar zurückgewiesen und die jährlichen Mehrkosten auf über 200 Millionen Euro beziffert. Die jüngsten Sondierungen, die nun gescheitert sind, umfassten laut VC-Angaben auch Themen wie die Zukunft der Regionalfluggesellschaft Cityline und die Tarifierung der Töchter Discover und Lufthansa City Airlines. Mit diesen Tochtergesellschaften wird der Konzernführung seitens der Arbeitnehmervertreter vorgeworfen, bestehende Tarifsysteme bei der Kernmarke bewusst zu untergraben. Die VC bemängelt, dass die Lufthansa nicht zu umfassenden Gesprächen bereit gewesen sei und ihre Angebote an „massive Zugeständnisse“ geknüpft habe, die nicht akzeptabel seien. Nach dem Abbruch der Sondierungen kündigte die VC an, sich wieder ausschließlich auf die betriebliche Altersversorgung zu konzentrieren und das weitere Vorgehen in der kommenden Woche zu beraten. Mit dem Ergebnis der Urabstimmung sind die Piloten formell jederzeit streikbereit. Fluggäste der Lufthansa müssen sich somit erneut auf mögliche Flugausfälle und Verspätungen einstellen, da ein Arbeitskampf bei der größten deutschen Fluggesellschaft unmittelbar droht.

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Rücknahme der Luftverkehrssteuer verzögert sich bis 2027

Die Bundesregierung hat die Hoffnungen der Luftfahrtbranche auf eine baldige Rücknahme der erhöhten Luftverkehrssteuer enttäuscht. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, sind im Bundeshaushalt 2026 noch keine finanziellen Spielräume für die Senkung der Abgabe vorhanden. Eine konstruktive Einsetzung für eine Reduzierung werde erst im Haushaltsaufstellungsverfahren für 2027 angestrebt. Die Luftverkehrssteuer war im Mai 2024 von der Vorgängerregierung je nach Distanz um 2,50 Euro bis 11,40 Euro pro Ticket angehoben worden. Dies führte zu einer Verteuerung der Flugpreise ab deutschen Flughäfen. Die Branche fordert seit der Erhöhung die Rücknahme der Maßnahme und verweist auf die im europäischen Vergleich ohnehin hohen Standortkosten in Deutschland. Zwischen 2019 und 2024 stiegen die Steuern, Gebühren und Entgelte an deutschen Flughäfen um 38 Prozent, während der europäische Durchschnitt lediglich bei 26 Prozent lag. Als kleine Entlastung stellte das Bundesverkehrsministerium eine mögliche Reduzierung der Flugsicherungsgebührensätze für 2026 in Aussicht, deren Handlungsspielraum aktuell geprüft werde. Eine wesentliche Auswirkung auf den einzelnen Ticketpreis erwarten Experten jedoch nicht. Die Branche kritisierte die Verschiebung der Steuerentlastung scharf. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) äußerte sich enttäuscht, da die Regierung Entlastungen für den Luftverkehr angekündigt hatte, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts wiederherzustellen. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, mahnte, die Situation für den Luftverkehrsstandort Deutschland sei bereits kritisch. Die Branche beklagt, dass Fluggesellschaften wegen der hohen Kosten vermehrt deutsche Flughäfen meiden, was die internationale Anbindung der Wirtschaft beeinträchtigt. Eine Senkung der Luftverkehrssteuer wäre aus Sicht der Verbände ein wichtiges Signal zur Stärkung des Standorts gewesen.

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Griechische Sky Express startet Nonstop-Flüge von Hamburg nach Athen

Der Hamburger Flughafen hat die griechische Fluggesellschaft Sky Express als neuen Partner begrüßt. Mit einem Erstflug am vergangenen Freitag wurde eine neue Nonstop-Verbindung zwischen der Hansestadt und Athen in Betrieb genommen. Die Route wird dreimal wöchentlich, jeweils montags, freitags und sonntags, mit modernen Flugzeugen vom Typ Airbus A320neo bedient. Die Flugzeit beträgt rund drei Stunden. Mit der Aufnahme von Hamburg erweitert Sky Express ihre Präsenz in Deutschland weiter, nachdem die Airline kürzlich bereits Strecken von Athen nach Berlin und Düsseldorf aufgenommen hat. Auch die Verbindungen nach München und Frankfurt bestehen weiterhin. Hamburg Airport sieht in der neuen Verbindung eine Stärkung der touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Griechenland. Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport, betonte, dass die Strecke die Frequenz zu einem beliebten Reiseziel erhöhe und neue Möglichkeiten für Städtereisen, Inselhopping und Geschäftsreisen biete. Sky Express ist bekannt für ihr umfangreiches Inlandsnetzwerk. Ab ihrem Drehkreuz in Athen bietet die Airline Anschlussflüge zu 33 Zielen in ganz Griechenland. Dies ermöglicht Reisenden aus Norddeutschland, die griechische Hauptstadt als Ausgangspunkt für Weiterflüge zu populären Inseln wie Mykonos, Santorini, Naxos, Kreta und anderen Zielen im Ägäischen Meer zu nutzen. Die neue Flugverbindung zwischen Hamburg und Athen wurde pünktlich zum Start des Winterflugplans 2025/2026 am Hamburg Airport in das Programm aufgenommen. Die Flüge starten montags und freitags am späten Nachmittag um 18:15 Uhr sowie sonntags bereits am frühen Nachmittag um 14:15 Uhr. Die Expansion nach Norddeutschland unterstreicht das Engagement der griechischen Fluggesellschaft, ihre internationale Präsenz kontinuierlich auszubauen.

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EuGH stärkt Pauschalurlauber: Volle Erstattung bei schwerwiegenden Mängeln

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Pauschalreisenden gestärkt und entschieden, dass bei schwerwiegenden Mängeln während des Aufenthalts eine vollständige Erstattung des Reisepreises möglich ist – auch wenn bestimmte Leistungen erbracht wurden. Das Urteil (C-469/24) präzisiert die Pauschalreiserichtlinie und klärt, wann ein Reisearrangement als zwecklos anzusehen ist. Anlass des Urteils war der Fall zweier polnischer Urlauber, die einen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel in Albanien gebucht hatten. Dort wurden sie am Tag nach der Ankunft von Baulärm geweckt, da mit dem Abriss der Schwimmbecken, der Strandpromenade und des gepflasterten Abstiegs zum Meer begonnen wurde. Die Arbeiten dauerten mehrere Tage an. Zusätzlich begannen in den letzten drei Tagen des Aufenthalts neue Bauarbeiten zur Aufstockung des Hotels. Des Weiteren war die Essensversorgung im Hotel eingeschränkt, was zu langen Warteschlangen vor den Mahlzeiten führte. Die Kläger forderten vor einem nationalen polnischen Gericht die vollständige Erstattung des gezahlten Reisepreises und Schadensersatz. Der EuGH stellte klar, dass ein Anspruch auf volle Erstattung besteht, wenn die mangelhafte Erbringung der Leistungen so schwerwiegend ist, dass die Pauschalreise für den Reisenden objektiv ihren Sinn verliert und das Interesse daran entfällt. Damit reicht der bloße Umstand, dass etwa der Flug durchgeführt wurde oder ein Dach über dem Kopf bestand, nicht automatisch aus, um den Erstattungsanspruch zu begrenzen. Darüber hinaus befasste sich der Gerichtshof mit der Frage der Haftung des Reiseveranstalters. Die Richter urteilten, dass ein Erstattungsanspruch nur dann nicht besteht, wenn ein Dritter für die Mängel verantwortlich ist und diese weder vorhersehbar noch vermeidbar waren. Insbesondere bei behördlichen Anordnungen

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Budapest Airport verzeichnet Rekordkapazität und baut Streckennetz massiv aus

Der Flughafen Budapest, Ungarns wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz, geht mit dem Start des Winterflugplans 2025 in eine Phase deutlicher Kapazitätssteigerung. Das Streckennetz wird um 26 neue Routen auf insgesamt 182 Destinationen erweitert, was sich in einer beeindruckenden Erhöhung der Sitzplatzkapazität um 12,5 Prozent auf 8,9 Millionen Sitze im Vergleich zum Vorjahr niederschlägt. Diese Expansion unterstreicht die Rolle Budapests als zentraler Knotenpunkt in Mitteleuropa und soll sowohl den Tourismus- als auch den Geschäftsreiseverkehr stärken. Die Erweiterung des Angebots im Winter 2025 umfasst sieben neue Destinationen. easyJet nimmt zwei Verbindungen nach Frankreich auf, und zwar nach Nantes und Bordeaux, was die Gesamtzahl der easyJet-Ziele ab Budapest auf sieben erhöht. Die Fluggesellschaft Jet2.com ergänzt das Netz um Newcastle und East Midlands in Grossbritannien. Ryanair führt eine neue Route nach Marrakesch (Marokko) ein, während Wizz Air Verbindungen nach Turin (Italien) und Tallinn (Estland) aufnimmt. Zusätzlich erhöht SAS, die im April 2025 Flüge nach Kopenhagen startete, die Frequenzen im Winter: Im November, Dezember und März wird täglich geflogen, in den übrigen Monaten mindestens fünfmal pro Woche. Die Flughafenleitung sieht durch die wachsende Nachfrage nach Langstreckenverbindungen weiteres Potenzial. Die Analyse des indirekten Verkehrs zeigt hohes Passagierwachstum zu Zielen wie New York, Toronto, Hanoi, Bangkok und Seoul. Diese Zahlen belegen die Bereitschaft des Flughafens, mehr Nonstop-Langstreckendienste aufzunehmen. Eine deutliche Stärkung des transatlantischen Angebots zeichnet sich bereits für den Sommer 2026 ab: American Airlines kehrt nach sechs Jahren mit einer Nonstop-Verbindung nach Philadelphia zurück, und Air Canada nimmt den Direktflug nach Toronto wieder in den Flugplan auf. Darüber hinaus kündigt

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Mariazellerbahn zum schönsten Platz Österreichs gekürt

Die Mariazellerbahn hat in der diesjährigen ORF-Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ den Titel „Schönster Platz Österreichs 2025“ errungen. Die längste Schmalspurbahn des Landes, die für Niederösterreich ins Rennen ging, setzte sich in der Livesendung am 25. Oktober sowohl beim Publikumsvoting als auch bei der Jurywertung gegen ihre acht Mitbewerber aus den anderen Bundesländern durch. Dieser Erfolg markiert den ersten Sieg für Niederösterreich in der zwölften Auflage des Formats. Die 84 Kilometer lange Mariazellerbahn verbindet die Landeshauptstadt St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell und gilt als ein wichtiges Kulturgut. Sie verkehrt auf einer Spurweite von 760 mm und ist die älteste elektrische Schmalspur-Gebirgsbahn der Welt, deren Betrieb auf der Gesamtstrecke bereits 1911 vollständig elektrifiziert wurde. Die Bahn nutzt dabei eine spezielle Frequenz von 25 Hertz Bahnstrom, der über Umformerwerke und Kraftwerke bezogen wird. Die Strecke führt durch das Dirndltal und das beeindruckende Ötscher-Reich, wobei besonders die Bergstrecke ab Laubenbachmühle mit ihren Viadukten, Tunneln und engen Bögen als Meisterwerk der Ingenieurskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert gilt. Der Erfolg der Bahn basiert auf ihrer Kombination aus historischem Charme und moderner Mobilität. Der tägliche Pendler- und Schülerverkehr wird mit den modernen Himmelstreppen-Garnituren abgewickelt, die seit 2013 im Einsatz sind und Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen. Für den Freizeitverkehr bietet die Mariazellerbahn verschiedene Erlebnisangebote: Dazu zählen der Erlebniszug Ötscherbär mit liebevoll aufgearbeiteten Nostalgie-Waggons und Speisewagen, die Panoramawagen mit erstklassigem Komfort und kulinarischem Service sowie der Nostalgie-Dampfzug, der an ausgewählten Terminen mit der Dampflok Mh.6 (Baujahr 1908) verkehrt. Die steigende Beliebtheit

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