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Gesetz zum Schutz Kritischer Infrastruktur beschlossen – Drohnenabwehr wird zentrale Aufgabe

Der österreichische Nationalrat hat vor kurzem das Resilienz kritischer Einrichtungen-Gesetz (RKE-Gesetz) mit den Stimmen der Koalitionsparteien und der Grünen verabschiedet. Das Gesetz setzt die EU-Resilienz-Richtlinie in nationales Recht um und soll die Widerstandsfähigkeit wichtiger Sektoren und Unternehmen gegen physische Störungen erhöhen. Betroffen sind voraussichtlich mehrere hundert Einrichtungen aus elf Sektoren, darunter Energie, Verkehr, Gesundheitswesen, Finanzwirtschaft und Lebensmittelversorgung. Das RKE-Gesetz schafft die Grundlage für eine nationale Strategie zur Resilienz kritischer Einrichtungen. Es verpflichtet die als kritisch eingestuften Unternehmen, regelmäßige Risikoanalysen und Resilienzpläne zu erstellen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen sowie Sicherheitsvorfälle binnen 24 Stunden an die zuständigen Behörden zu melden. Zudem können Zuverlässigkeitsüberprüfungen für sicherheitsrelevantes Personal angeordnet werden. Bei Verstößen gegen diese Pflichten drohen betroffenen Unternehmen Verwaltungsstrafen, die im Falle der Nichtumsetzung baulicher Maßnahmen bis zu 500.000 Euro betragen können. Die Zuständigkeit liegt primär beim Innenministerium, welches auch eine nationale Risikoanalyse durchführen und die kritischen Einrichtungen mittels Bescheid festlegen muss. Die Bestimmungen des Gesetzes treten großteils ab 1. März 2026 in Kraft. Eng verbunden mit dem neuen Gesetz ist die Weiterentwicklung der Strategie zur Drohnenabwehr. Die Regierung reagiert damit auf aktuelle Bedrohungsszenarien in Europa, bei denen unbemannte Flugobjekte zur Spionage oder Sabotage kritischer Infrastrukturen, etwa im Verkehrsbereich wie an Flughäfen, genutzt werden könnten. Zwar bestehen bereits operative Maßnahmen – wie etwa Drohnendetektionssysteme am Flughafen Wien-Schwechat und militärische Abwehrmaßnahmen des Bundesheeres – doch die neue umfassende Strategie soll die Zusammenarbeit zwischen Innen-, Verteidigungs- und Infrastrukturministerium intensivieren. Die Minister der beteiligten Ressorts betonten die Dringlichkeit der Maßnahmen. Innenminister Gerhard Karner hob

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Passagierzahl am Flughafen Bratislava erreicht Zwei-Millionen-Marke

Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava hat am 24. Oktober 2025 die Marke von zwei Millionen abgefertigten Passagieren im laufenden Jahr überschritten. Dies markiert den ersten Anstieg über diese Schwelle seit dem Jahr 2019, dem letzten vollständigen Vor-Pandemie-Jahr, in dem der Flughafen insgesamt 2.290.242 Fluggäste verzeichnete. Bereits Ende 2024 lag das Aufkommen mit 1.948.008 Passagieren höher als im Vorjahr und zeigte eine deutliche Erholung des Flugverkehrs. Die zweimillionste Passagierin des Jahres, eine 23-jährige Frau auf dem Weg nach Tiflis in Georgien mit Umstieg in Istanbul, wurde am Terminal feierlich begrüßt. Der CEO und Vorstandsvorsitzende des Flughafens, Dušan Novota, zeigte sich erfreut über den Meilenstein. Er hob hervor, dass die Passagierzahl des Vorjahres bereits im Oktober übertroffen wurde. Für den Flughafenbetreiber besteht nun die Ambition, den historischen Passagierrekord aus dem Jahr 2018 zu brechen, als 2.292.712 Fluggäste abgefertigt wurden. Die positiven Entwicklungen spiegeln sich auch in den monatlichen Zahlen wider. Bereits im Juni 2025 verzeichnete der Flughafen Bratislava mit 281.477 Reisenden einen historischen Monatsrekord in seiner 73-jährigen Geschichte, was einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entsprach. Ebenso konnte das erste Halbjahr 2025 mit über einer Million Passagieren und einem Zuwachs von 19 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen werden. Diese Steigerungen werden auf die Eröffnung neuer Linienflugverbindungen sowie ein erhöhtes Aufkommen bei Charterflügen zurückgeführt. Der Flughafen Bratislava gilt innerhalb der Europäischen Union als einer der Flughäfen mit dem höchsten prozentualen Passagierwachstum. Der Flughafen MR Štefánik in Bratislava ist der größte und wichtigste Flughafen der Slowakei und bietet

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Gehölzpflege am Airport Nürnberg sichert Flugverkehr

Der Flughafen Nürnberg führt in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nürnberg, im Herbst Hiebsmaßnahmen entlang des Flughafenzauns im Nürnberger Reichswald durch. Die notwendigen Arbeiten dienen primär der Gewährleistung der Flugsicherheit und sollen gleichzeitig zur gezielten Waldbewirtschaftung beitragen. Die Maßnahmen beginnen voraussichtlich noch im Oktober und werden rund vier Wochen in Anspruch nehmen. Die Baumfällarbeiten sind eine zwingende Konsequenz aus der gesetzlich vorgeschriebenen Verkehrssicherungspflicht nach internationalem Luftfahrtrecht. Die Vorschriften sehen vor, dass Bäume einen definierten Sicherheitsabstand zum Flughafenzaun nicht unterschreiten dürfen, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und eine mögliche Gefährdung des Flugverkehrs auszuschließen. Bäume, die in den vorgeschriebenen Schutzbereich hineinwachsen oder diesen zu unterschreiten drohen, müssen daher entfernt werden. Über die reine Sicherheitsmaßnahme hinaus verfolgen die Bayerischen Staatsforsten forstwirtschaftliche Ziele. Durch die Entnahme von Kiefern wird gezielt Licht und Raum für die Entwicklung von Eichenbeständen geschaffen. Die Eiche gilt im Reichswald als eine ökologisch besonders wertvolle Baumart, deren Förderung Teil der Waldbewirtschaftungsstrategie der Staatsforsten ist. Ziel ist eine strukturelle Verbesserung des Waldes. Für die Durchführung der Hiebsmaßnahmen kommt moderne Forsttechnik, insbesondere Harvester, zum Einsatz, um eine effiziente und zügige Abwicklung zu ermöglichen. Während der Dauer des Holzeinschlags ist der Weg entlang des Flughafenzauns für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Forstbetrieb Nürnberg bemüht sich, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

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Lufthansa und Piloten: Verhandlungen über Altersversorgung bleiben ergebnislos

Die jüngsten Gespräche zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa Group sind ohne Einigung beendet worden. Im Kern des Tarifkonflikts steht die betriebliche Altersversorgung (bAV) für die Piloten der Lufthansa Passage und Lufthansa Cargo. Bereits sieben Verhandlungsrunden zwischen Mai und September 2025 waren ergebnislos geblieben, woraufhin die VC eine Urabstimmung über Arbeitskampfmaßnahmen mit einem starken Mandat der Mitglieder abgeschlossen hatte. Obwohl die VC nach der Urabstimmung Gesprächsangebote der Arbeitgeberseite zu erweiterten Themenfeldern, wie den Perspektiven der CityLine, der Tarifierung der neuen Gesellschaften Lufthansa City Airlines und Discover, sowie der strategischen Zukunft der Lufthansa Passage annahm, konnte kein umfassender Lösungsraum gefunden werden. Die Gewerkschaft kritisierte, dass die von der Arbeitgeberseite öffentlich präsentierten Angebote an für die Piloten nicht akzeptable, massive Zugeständnisse geknüpft wurden, die zudem eine Absicherung über einen langen Zeitraum vermissen ließen. Die Lufthansa Group hatte die Forderungen der Piloten, die auf eine deutliche Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge abzielen, als „nicht bezahlbar“ und finanziell unverantwortlich zurückgewiesen. Der Konzern bezifferte die potenziellen jährlichen Mehrkosten für die Altersversorgung auf bis zu 228 Millionen Euro. Hintergrund ist eine Anpassung der Altersversorgung im Jahr 2017, bei der die bisher garantierten Betriebsrenten umgestellt wurden. Die VC fordert nun einen Ausgleich für die betroffenen rund 4.800 Piloten. Angesichts des Scheiterns der erweiterten Sondierungsgespräche konzentriert sich die Vereinigung Cockpit nun wieder ausschließlich auf ihre ursprünglichen Forderungen zur betrieblichen Altersversorgung. Laut VC liegt hierzu weiterhin kein adäquates Gegenangebot der Lufthansa vor. Die Tarifkommission der Gewerkschaft kündigte an, in der kommenden Woche die Situation neu zu

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Griechische Sky Express baut europäisches Streckennetz aus

Die griechische Fluggesellschaft Sky Express hat ihre europäische Expansion durch die Aufnahme von zwei neuen Direktverbindungen von Athen nach Berlin und Madrid fortgesetzt. Mit den neuen Routen stärkt die Airline ihre Präsenz in zwei wichtigen kontinentalen Märkten. Die Expansion ist Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, die Verbindung Griechenlands mit bedeutenden europäischen Metropolen zu verbessern. Die Verbindung zwischen Athen und Berlin wurde kürzlich aufgenommen und wird viermal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag) bedient. Für die Flüge setzt Sky Express moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo und A321neo ein. Die neue Strecke ergänzt die bereits bestehenden deutschen Destinationen München, Frankfurt und Düsseldorf. Zeitnah ist zudem die Aufnahme von Hamburg in das Streckennetz geplant. Die Fokussierung auf den deutschen Markt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Landes für die Strategie der griechischen Fluglinie. Parallel dazu hat die Fluggesellschaft ihre Präsenz in Spanien mit dem Start der Route Athen–Madrid etabliert. Die neue Verbindung zum Flughafen Adolfo Suárez Madrid–Barajas wird fünfmal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag) mit einem Airbus A320neo mit 186 Sitzplätzen durchgeführt. Die Eröffnung der spanischen Strecke wurde am Flughafen Madrid-Barajas mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Mit den beiden Neuzugängen erhöht Sky Express die Anzahl ihrer internationalen Ziele auf 27. Die Airline hat angekündigt, das Streckennetz bis Ende 2025 weiter auszubauen. Neben Hamburg sind neue Routen von Athen nach Lissabon, Lyon und Tel Aviv vorgesehen. Die kontinuierliche Ausweitung des internationalen Flugplans ist ein zentrales Element der Wachstumsstrategie von Sky Express.

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Donau-Schifffahrt in der Wachau verzeichnet Zuwachs

Die DDSG Blue Danube verzeichnet im Linienverkehr durch die Wachau eine positive Bilanz für das laufende Jahr 2025. Nach Angaben der DDSG-Geschäftsführung wurden von Jahresbeginn bis Ende September fünf Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr befördert. Die UNESCO-Welterberegion zwischen Krems und Melk, bekannt für ihre Weinberge und historischen Stätten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria verkehren in der Saison täglich bis zu viermal. Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonten die Rolle der Schifffahrt als wichtiges touristisches Angebot, das besonders heimische Gäste zur Entdeckung einer der schönsten Regionen Österreichs einlädt. Die Routen führen mehrmals täglich zu sehenswerten Orten entlang der Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, hob die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Wachau hervor, die ganzjährig zu Kurzurlauben einlädt und in unmittelbarer Nähe zu Wien liegt. Der reguläre Linienverkehr ist noch bis zum 2. November 2025 aktiv, bevor die Flotte in die kurze Winterpause geht. Bis dahin werden weiterhin Spezialfahrten wie der wöchentliche „Wachaubrunch“ angeboten. Bereits in der Adventszeit wird der Betrieb wieder aufgenommen: Am 7. Dezember 2025 startet eine Tagesfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth von Wien aus zum Christkindlmarkt nach Dürnstein, inklusive eines kulinarischen Angebots an Bord. Die DDSG Blue Danube, die als Nachfolgeunternehmen der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft im Jahr 1995 etabliert wurde, bietet mit einer Gesamtflotte von neun Schiffen neben den Fahrten in der Wachau auch Routen im Raum Wien und Verbindungen bis nach Bratislava an.

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Neue Ära der Polarreisen: Expeditionskreuzfahrt mit dem Pionierschiff „Captain Arctic“

Der Schweizer Reiseveranstalter Background Tours nimmt für seine «Abenteuer Spitzbergen»-Expedition im Mai 2027 das neue Schiff «Captain Arctic» der Reederei SELAR in sein Programm auf. Das für hochwertige Polarexpeditionen konzipierte Schiff schliesst eine Marktlücke und bietet Raum für maximal 36 Gäste in 19 Kabinen. Damit reagiert Background Tours auf eine wachsende Nachfrage nach exklusiven, komfortablen Reisen in kleinen Gruppen in die polaren Regionen. Bisher dominierte der Markt entweder einfache Schiffe für rund 30 Personen oder sehr grosse Expeditionsschiffe mit bis zu 500 Passagieren. Die «Captain Arctic» positioniert sich als Pionierschiff der nächsten Generation von Expeditionsreisen. Das Konzept der Reederei SELAR setzt auf eine geringe Passagierzahl und hohe Qualität. Trotz des Expeditionscharakters bietet das Schiff zeitgemässen Komfort und luxuriöse Annehmlichkeiten, die sonst vorrangig auf grösseren Schiffen zu finden sind. Dazu zählen helle Kabinen, gemütliche Aufenthaltsräume, eine Bar, eine Sauna sowie eine Lounge mit Panoramablick. Ein spezieller „Mud Room“ für Expeditionsausrüstung unterstreicht die Ausrichtung auf intensive Landgänge. Die elftägige Route führt entlang der Westküste Spitzbergens und wird flexibel an die aktuellen Wetter-, Eis- und Tierbeobachtungsbedingungen angepasst. Neben Zodiac-Ausflügen und Wanderungen bietet die Reise einen hohen Wissenstransfer: Die renommierte Polar-Expertin und Autorin Birgit Lutz begleitet die Expedition und hält Fachvorträge über die Arktis. Die Passagiere haben so die Möglichkeit, Wale, Walrosse und Seevögel in einer familiären Atmosphäre zu erleben. Die Kombination aus innovativem Design, hohem Komfort und dem Fokus auf intensive Naturerlebnisse rechtfertigt laut Anbieter einen höheren Reisepreis.

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Betreiber der Erlebniswelt Kahlenberg übernimmt Mariazeller Bürgeralpe

Die Hoch 4 Erlebniswelt Leopoldsberg Betriebs GmbH, Eigentümerin der erfolgreichen Erlebniswelt Kahlenberg bei Wien, übernimmt mit Mitte November 2025 die Bürgeralpe in Mariazell. Das Unternehmen, das am Kahlenberg mit Attraktionen wie dem größten Waldseilpark im Osten Österreichs, einem 3D-Bogensportpark und einem E-Bike Center jährlich über 200.000 Besucher verzeichnet, kündigte an, die Bürgeralpe zu einem Ganzjahres-Erlebnisberg auszubauen. Geschäftsführer Hannes-Mario Dejaco erklärte, dass bereits Pläne für einen ganzjährigen Betrieb in Ausarbeitung seien. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom klassischen Skibetrieb durch attraktive Alternativangebote zu reduzieren und das Freizeitangebot massiv zu ergänzen. Die Entwicklung zu einem Ganzjahresziel wurde bereits im Vorjahr mit der Einführung eines beleuchteten Rodelbetriebs begonnen, der sich grosser Beliebtheit erfreute. Weitere Neuerungen, teilweise noch in diesem Winter, sollen folgen. Der neue Eigentümer plant auch, das Sommerprogramm zu erweitern, wobei die bekannten Konzerte auf der Seebühne ein fester Bestandteil bleiben sollen. Die Hoch 4 Erlebniswelt GmbH möchte die Bürgeralpe als Zentrum für Freizeit, Sport und Kultur weiter stärken. Mariazells Bürgermeister Helmut Schweiger äusserte sich erfreut über die Übernahme und betonte, dass die Region damit tourismuserfahrene Partner gewinne. Die Übernahme läutet für die Bürgeralpe ein neues Kapitel mit Fokus auf einen ganzjährigen Tourismus ein, insbesondere nachdem der Betrieb in der Vergangenheit mit Insolvenzen konfrontiert war.

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Avia Solutions Group strafft europäisches AOC-Netzwerk für internationalen Wachstum

Die Avia Solutions Group, ein in Dublin ansässiger Luftfahrtkonzern und einer der weltweit größten Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), hat eine weitreichende strategische Umstrukturierung ihres europäischen Netzwerks von Luftverkehrsbetreiberzeugnissen (AOCs) eingeleitet. Ziel dieser Konsolidierungsmaßnahme ist eine deutliche Effizienzsteigerung und die Bündelung der europäischen Präsenz unter drei Kernmarken. Parallel zu dieser Straffung in Europa forciert die Gruppe eine globale Expansion, insbesondere in sogenannten gegenzyklischen Märkten in Asien-Pazifik und Lateinamerika. Die Strategie zielt darauf ab, die Flottenauslastung über das gesamte Jahr hinweg zu optimieren, indem saisonale Schwankungen auf dem europäischen Passagiermarkt ausgeglichen werden, der mit 1,3 Milliarden Reisenden – einem Viertel der geschätzten 5,2 Milliarden globalen Reisenden im Jahr 2025 – zwar der größte der Welt ist, jedoch starken saisonalen Schwankungen unterliegt. Im Zuge dieser Neuausrichtung hat der Konzern seine lettische Tochtergesellschaft Smartlynx Latvia an das Management und einen niederländischen Fonds veräußert. Zudem ist die Zusammenführung der AOCs von Smartlynx Estonia und Smartlynx Malta unter einer neuen Marke geplant. Diese Maßnahmen sind Teil einer fokussierten Strategie, die darauf abzielt, eine optimale Flottengröße von 27 bis 30 Flugzeugen pro AOC zu erreichen. Die Gruppe hält derzeit AOCs in mehreren europäischen Ländern, darunter Großbritannien, die Türkei, Malta, die Slowakei, Estland und Litauen. Konsolidierung der europäischen Basis Die strategische Konsolidierung der AOCs in Europa durch die Avia Solutions Group ist ein direkter Versuch, operative Redundanzen abzubauen und die Effizienz zu steigern. Mit Ausnahme des türkischen AOC bieten die AOCs in Ländern wie Malta, Estland und Litauen nahezu identische Verkehrsrechte und damit verbundene

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Österreich verlängert Bundesheer-Auslandseinsätze

Der Ministerrat hat am 22. Oktober 2025 die Verlängerung aller Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres beschlossen. Damit setzt Österreich sein Engagement in zwölf internationalen Missionen auf drei Kontinenten fort, die von der Westbalkanregion über den Nahen Osten bis nach Afrika reichen. Aktuell sind rund 550 Soldaten im Ausland stationiert, wobei die grössten Kontingente bei friedenserhaltenden Einsätzen in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und im Libanon tätig sind. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Bedeutung der Einsätze als Zeichen der Professionalität, Solidarität und Verlässlichkeit Österreichs als internationaler Partner. Der Einsatz der österreichischen Soldaten wird als Ausdruck gelebter Verantwortung für die internationale Stabilität gewertet. Österreichische Kontingente leisten in den Einsatzgebieten einen Beitrag mit militärischem Fachwissen, logistischen Fähigkeiten, Pionierarbeit und humanitärer Hilfe. Zu den wichtigsten Missionen zählen die KFOR-Truppe im Kosovo, die UNIFIL-Mission im Libanon sowie EUFOR/Althea in Bosnien-Herzegowina. Die Regierung verlängerte die Mandate des Bundesheeres bis Ende 2026. Das Engagement Österreichs in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der NATO-Partnerschaft für den Frieden verdeutlicht, dass die österreichische Neutralität die internationale Kooperation nicht ausschliesst, sondern diese Position verstärkt. Die Tradition der Auslandseinsätze reicht bis ins Jahr 1960 zurück, als Österreich erstmals ein UNO-Kontingent in den Kongo entsandte. Seither waren über 100.000 Uniformierte in mehr als 100 Missionen tätig.

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