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Crystal Cruises: Luxusreederei startet Neubauprojekt mit Fincantieri

Die Luxuskreuzfahrtreederei Crystal Cruises läutet unter der Eigentümerschaft der Abercrombie & Kent Travel Group (A&K) eine neue Ära ein. Das Unternehmen hat den Zeitplan für den Bau eines hochmodernen Luxusschiffs bekannt gegeben, das im Mai 2028 in Dienst gestellt werden soll. Bei dem Vorhaben handelt es sich um den ersten Neubau der Marke seit 25 Jahren. Als Partner für das Bauprojekt konnte die italienische Werft Fincantieri gewonnen werden, die als Spezialist für den Bau anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe gilt. Der offizielle Startschuss für die Produktion ist für Mai 2026 mit der sogenannten „Steel Cutting“-Zeremonie angesetzt, gefolgt von der Kiellegung im Dezember desselben Jahres. Cristina Levis, CEO der A&K Travel Group, betonte das hohe Engagement der Teams und die ambitionierte Zielsetzung, gemeinsam mit Fincantieri ein Schiff mit außergewöhnlicher Liebe zum Detail und technischer Innovation zu realisieren. Beobachter der Branche sehen den Neubau als klares Bekenntnis der Eigentümer zur weiteren Expansion im Segment der Ultraluxuskreuzfahrten. Der Neuzugang soll die bestehende, erst kürzlich umfassend renovierte Flotte ergänzen, welche die Schiffe Crystal Serenity und Crystal Symphony umfasst. Die Schiffe sind für ihr hohes Niveau an Service und Ausstattung bekannt, darunter ein nahezu 1:1 Verhältnis von Gästen zu Besatzung, großzügige Außensuiten, von denen der Großteil über einen privaten Balkon verfügt, sowie eine als anspruchsvoll geltende Gastronomie. Die Flotte bedient eine internationale Kundschaft, die Wert auf exzellente Kulinarik und gehobene Bordunterhaltung legt. Das neue Schiff ist Teil einer umfassenderen Strategie: Berichten zufolge plant Crystal Cruises derzeit den Bau von insgesamt drei Neubauten, die zwischen 2028 und 2032 ausgeliefert

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Hamburg: Herbstferien bringen Passagierandrang auf Sommerniveau

Mit dem Start der Herbstferien in Hamburg und Schleswig-Holstein erwartet der Hamburger Flughafen in den kommenden Wochen ein Passagieraufkommen, das mit dem der Sommerferien vergleichbar ist. An den Spitzentagen werden über 55.000 an- und abreisende Reisende erwartet, wobei bis zu 380 Starts und Landungen pro Tag auf dem Plan stehen. Die parallelen Ferientermine in beiden Bundesländern führen traditionell zu einer Ballung der Reiseaktivitäten. Die Präferenz der norddeutschen Urlauber liegt klar auf warmen Zielen im Süden. Angeführt wird die Liste der beliebtesten Destinationen in diesem Herbst von der Türkei, insbesondere dem Urlaubsort Antalya, der mit über 193 Flügen während des gesamten Ferienzeitraums (17. Oktober bis 2. November) das meistfrequentierte Ziel ist. Dicht dahinter folgt Palma de Mallorca mit 183 geplanten Flügen. Die weiteren Top-Ziele umfassen die Kanarischen Inseln (88 Flüge), das ägyptische Hurghada (57 Flüge), Barcelona (56 Flüge) sowie die griechische Insel Kreta (54 Flüge). Insgesamt stehen den Reisenden ab Hamburg rund 120 Direktziele in 40 Ländern zur Auswahl. Um den zu erwartenden Andrang zu bewältigen und den Ablauf zu beschleunigen, setzt der Flughafen auf eine Reihe von Services. Dazu gehören flexibel nutzbare Gepäck- und Bordkartenautomaten sowie der kostenlose „Slot & Fly“-Service, der die Reservierung eines Zeitfensters für die Sicherheitskontrolle ermöglicht. Zahlreiche Fluggesellschaften wie Lufthansa, Eurowings, Condor und Swiss bieten zudem den Vorabend-Check-in mit Gepäckabgabe an. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, öffnen die Terminals noch bis Ende Oktober bereits um 3:15 Uhr, die Sicherheitskontrolle ist ab 3:30 Uhr besetzt, wobei die Nutzung von „Slot & Fly“ ab diesem Zeitpunkt möglich

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Intralogistik-Premiere für Flugzeugproduktion in Leipzig

Deutsche Aircraft, Hersteller des neuen Regionalflugzeugs D328eco, setzt am Standort Leipzig/Halle auf ein hochautomatisiertes Logistiksystem des Intralogistikanbieters Jungheinrich. Ziel ist die effiziente und reibungslose Materialversorgung für die Endmontagelinie des 40-sitzigen Turboprop-Flugzeugs. Das Projekt zeichnet sich durch die erstmalige Kombination zweier automatisierter Lagersysteme in einem industriellen Umfeld aus. Kernstück des von Jungheinrich gelieferten Konzepts ist die erstmalige Kombination des platzsparenden Behälter-Kompaktlagers Jungheinrich PowerCube mit einem automatisierten Schmalganglager (AutoVNA) über zwei Gassen. Die Experten von Jungheinrich entwickelten diese Lösung in enger Abstimmung mit Deutsche Aircraft, um einen flexiblen und hocheffizienten Materialfluss in der neuen Fertigungsstätte zu gewährleisten. Deutsche Aircraft erhofft sich dadurch eine hohe Sicherheit und Effizienz in den logistischen Abläufen. Sebastian Böhnl, Standortleiter Leipzig bei Deutsche Aircraft, hob die Vorreiterrolle der Firma durch die Nutzung dieser Systemkombination hervor. Die hochmoderne Endmontagelinie, genannt „Fabrik 4.0“, entsteht auf einem 60.500 großen Gelände am Flughafen Leipzig/Halle und soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein. Langfristig ist die Fertigung von bis zu 48 Maschinen des Typs D328eco pro Jahr in einem Zwei-Schicht-Betrieb geplant, mit der Option zur Erweiterung auf einen Dreischichtbetrieb. Die Endmontagelinie wird als vollständig digital und papierlos konzipiert, wobei auch Augmented-Reality-Technologien zum Einsatz kommen sollen. Deutsche Aircraft investiert über 100 Millionen Euro in den Bau der Anlage, deren Fertigungsstart für Anfang 2026 erwartet wird, mit der ersten Auslieferung des Flugzeugs für 2027. Für den Flughafen Leipzig/Halle, der durch seinen 24/7-Betrieb und seine Rolle im Luftfrachtverkehr günstige Rahmenbedingungen bietet, bedeutet das Projekt eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Das neue Werk schafft langfristig 250 bis 350 neue

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Lufthansa bestätigt Umweltmanagement nach EMAS-Standard

Die Fluggesellschaften Lufthansa Airlines (an den Drehkreuzen Frankfurt und München) sowie Lufthansa CityLine haben erneut die Validierung gemäß der strengen europäischen EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) erhalten. Das externe Umweltgutachten bestätigt die kontinuierliche Weiterentwicklung und tiefgreifende Implementierung des betrieblichen Umweltmanagementsystems beider Unternehmen. Die Erneuerung der Validierung ist ein wichtiger Schritt in der Unternehmensführung und unterstreicht die Bemühungen, operative und wirtschaftliche Ziele durch optimierte Abläufe und einen effizienteren Ressourceneinsatz voranzubringen. Lufthansa CityLine feiert in diesem Kontext ein Jubiläum: Vor 25 Jahren, im Jahr 2000, erhielt sie als weltweit erste Fluggesellschaft die Validierung nach dem freiwilligen EMAS-Standard der Europäischen Union. Lufthansa Airlines begann am Standort München im Jahr 2018 mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem, welches 2022 mit Lufthansa CityLine zusammengeführt und im Dezember 2023 auf den Standort Frankfurt ausgedehnt wurde. EMAS ist ein von der Europäischen Union entwickeltes und freiwilliges System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es sieht vor, dass das Umweltmanagementsystem von externen, unabhängigen Umweltgutachtern detailliert überprüft und validiert wird. Die Fortschritte der validierten Unternehmen werden in einer gemeinsamen Umwelterklärung veröffentlicht. Zur Umsetzung des Umweltmanagements sind in den Fachabteilungen von Lufthansa Airlines und Lufthansa CityLine rund 40 Umweltkoordinierende tätig. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf digitale Lösungen zur transparenten Erfassung von Betriebswirkungen und zur Steuerung von Abläufen. Als Beispiele für fortgeführte und neue Maßnahmen aus dem Jahr 2024 werden das Abschalten von Triebwerken beim Rollen, ein verbessertes Konzept zur Wiederverwertung und die optimierte Beladung von Getränkereserven genannt, wodurch eine Reduzierung des Bordgewichts erreicht wird. Lufthansa Airlines baut durch die gemeinsame EMAS-Validierung ihre Ausrichtung stetig

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EU-Parlament sichert Fluggastrechte bei Verspätung ab

Das Europäische Parlament hat im Rahmen der laufenden Reform der Fluggastrechte eine maßgebliche Entscheidung zugunsten der Passagiere getroffen. Es spricht sich für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus, wonach Fluggäste bereits ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine pauschale Entschädigung haben. Diese Haltung steht im Gegensatz zu einem Vorschlag des EU-Rates, der eine deutliche Verschlechterung der Rechte für Reisende vorgesehen hatte. Der Mobilitätsclub ÖAMTC begrüßt die Position des Parlaments. Die Beibehaltung der Drei-Stunden-Frist sichere die Rechte der Flugreisenden langfristig. Der Vorschlag des EU-Rates, der im Juni vorgelegt wurde, sah vor, die Entschädigungspflicht für Fluggesellschaften erst ab einer Verspätung von vier Stunden auf Kurzstrecken und sechs Stunden auf Langstrecken greifen zu lassen. Zudem sollten Ansprüche bei Mittelstrecken entfallen und die Höhe der Entschädigungen bei Langstrecken reduziert werden. Diese Pläne stießen bei Verbraucherschützern auf breite Kritik, da sie einen Großteil der bisherigen Entschädigungsfälle eliminiert hätten. Ungeachtet der positiven Weichenstellung sieht der ÖAMTC weiteren Handlungsbedarf, um die Reform wirklich verbraucherfreundlich zu gestalten. Themen wie die Regelungen zum Handgepäck, die Höhe angemessener Pauschalen für Verpflegung bei Verspätungen und die generelle Höhe der Entschädigungszahlungen bedürfen nach Ansicht der Juristen einer Nachbesserung. Die aktuellen Entschädigungssummen, die je nach Flugstrecke zwischen 250 Euro und 600 Euro liegen, stehen somit ebenfalls zur Debatte. Die nun gefundene Position des Parlaments ist ein wichtiger Zwischenschritt im Reformprozess der EU-Verordnung 261/2004, welche die Rechte der Fluggäste bei Verspätung, Annullierung und Nichtbeförderung schützt. Die endgültige Regelung wird in den sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Rat und EU-Kommission festgelegt.

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Flughafen Genf optimiert Betriebsabläufe für erwartetes Wachstum

Der Flughafen Genf treibt seine digitale Modernisierung voran, um das erwartete Passagieraufkommen von 20 Millionen Reisenden bis zum Jahr 2030 bewältigen zu können. Hierfür wurde ein neues, fortschrittliches Airport Operations System (AOS) des Technologieanbieters SITA implementiert, das auf eine umfassende Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe abzielt. Das eingeführte System integriert das Management von Flugbewegungen, die Verwaltung der Abstellpositionen und die detaillierte Planung der Check-in-Schalter, Boarding-Gates sowie Gepäckbänder. Es vereint das Management, die Ressourcenplanung und die Fluginformationsanzeige auf einer zentralen Plattform. Diese vollständige Integration des AOS ermöglicht es allen Beteiligten – von Fluggesellschaften über Bodenabfertiger bis hin zu Flughafenteams – eine Echtzeitübersicht über den gesamten Betrieb zu erhalten, was schnellere Entscheidungen und eine optimierte Ressourcenkoordination erlaubt. Parallel zur Optimierung der Prozesse hinter den Kulissen profitieren auch die Passagiere von digitalen Lösungen. Am Ende des Jahres 2023 wurde erstmals die Self-Service-Gepäckaufgabe eingeführt, die nun mit erweiterten Funktionen versehen wurde, um den Check-in-Prozess schneller und intuitiver zu gestalten. Da alle Schalter für diese Selbstbedienung zur Verfügung stehen, konnte die Wartezeit merklich reduziert und die Zufriedenheit der Reisenden deutlich erhöht werden. Das neue System trägt damit zur Verbesserung der Abläufe an einem der verkehrsreichsten mittelgroßen Drehkreuze Europas bei. Die Einführung des AOS ist Teil der langfristigen Modernisierungsstrategie des Flughafens Genf, zu der auch das umfassende Projekt CAP2030 gehört, das den Ersatz des Hauptterminals von 1968 vorsieht. Bis 2032 soll das Terminal im Rahmen dieser Investitionen an moderne Standards angepasst werden und eine verbesserte Anbindung an verschiedene Verkehrsträger wie Bus und Bahn schaffen. Die digitale Transformation bildet

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Bundeswehr übernimmt ersten Pilatus PC-12 für Testpiloten-Ausbildung und Transport

Die Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) hat einen Pilatus PC-12 übernommen. Die Maschine, ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug des Schweizer Herstellers, wird künftig am Fliegerhorst Ingolstadt/Manching stationiert sein. Dort soll sie primär zur Aus- und Weiterbildung von Testpiloten sowie für logistische Transportaufgaben eingesetzt werden. Der PC-12 ist das erste und bisher einzige Flugzeug dieses Typs im Bestand der Bundeswehr. Die Wehrtechnische Dienststelle 61, deren Aufgaben unter anderem in der Erprobung und Bewertung von Luftfahrtgerät für die deutschen Streitkräfte liegen, erhält mit der Maschine ein Flugzeug, das als kostengünstig im Betrieb und flexibel in der Anwendung gilt. Die Übergabe, die in einer speziellen Lackierung mit dem WTD-Logo erfolgte, markiert den Beginn einer neuen Partnerschaft zwischen Pilatus und der Bundeswehr. Die Verantwortlichen der WTD 61 betonen die Bedeutung des Neuzugangs für die Stärkung der Einsatzbereitschaft und die effiziente Durchführung von Training und Transport. Der PC-12 ist in der zivilen und militärischen Luftfahrt aufgrund seiner Zuverlässigkeit und Robustheit etabliert. Er soll die Standardisierungstrainings der Bundeswehr-Testpiloten unterstützen und gleichzeitig den Bedarf an Transportkapazitäten für Personal und Material decken. Pilatus unterstrich die Eignung des Flugzeugs für die anspruchsvollen Aufgaben der WTD 61. Die Auslegung der Kooperation beinhaltet dabei eine langfristige technische und logistische Unterstützung des deutschen Operators in den kommenden Jahren. Die Beschaffung des einzelnen Flugzeugs, das Berichten zufolge die Variante PC-12 NGX ist, lag unter dem Schwellenwert von 25 Millionen Euro, der eine Zustimmung des Deutschen Bundestages erforderlich gemacht hätte.

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Hydraulikproblem zwingt Tui-Max-8 zu ungeplanter Landung auf Gran Canaria

Eine Boeing 737 Max 8 der Tuifly Belgium musste am Samstagmorgen auf dem Weg von Brüssel zu den Kapverden ungeplant auf Gran Canaria landen. Flug TB2031 meldete nach dem Start in Brüssel-Zaventem einen technischen Defekt im Hydrauliksystem, der zu einem Flüssigkeitsaustritt in eines der Triebwerke führte. Die Besatzung der Maschine mit der Kennung OO-TMZ leitete daraufhin eine Ausweichlandung ein und landete sicher auf dem Flughafen Las Palmas. Nach Angaben der Fluggesellschaft erfolgte die Landung auf der Kanareninsel vorsorglich. Ein Sprecher von TUI betonte gegenüber Medien, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe. Nach der Landung ohne Zwischenfall wurde das Flugzeug umgehend von Technikern der TUI vor Ort einer eingehenden Prüfung unterzogen. Es wurde festgestellt, dass eine Hydraulikpumpe ausgefallen war, was zum beschriebenen Leck führte. Nach erfolgreicher Reparatur und der Freigabe durch die Wartungsmannschaft konnte die Maschine ihren Flug fortsetzen. Die Passagiere setzten ihre Reise noch am selben Nachmittag fort. Das Flugzeug startete gegen 13:50 Uhr (UTC+1) und nahm den Weiterflug zu den Kapverden auf. Dabei änderte sich die ursprüngliche Flugreihenfolge: Der Jet landete zuerst in Espargos (Sal), anstatt wie geplant in Boa Vista. Nach einem kurzen Aufenthalt flog die Maschine weiter nach Boa Vista. Es ist nicht der erste dokumentierte technische Vorfall, der Flugzeuge dieses Typs bei Tuifly Belgium betrifft. Berichten zufolge musste die gleiche Maschine, die OO-TMZ, bereits im Jahr 2021 einen Auslieferungsflug in Seattle wegen Problemen mit der Flugsteuerung abbrechen. Generell steht die Boeing 737 Max, wenn auch primär wegen Softwareproblemen in der Vergangenheit, weiterhin unter besonderer

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US-Regierung plant Verbot des russischen Luftraums für chinesische Passagierflüge

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat einen weitreichenden Vorschlag zur Korrektur einer seit langem bestehenden Wettbewerbsverzerrung in der Luftfahrtbranche vorgelegt. Das US-Verkehrsministerium (DOT) plant, chinesischen Fluggesellschaften die Nutzung des russischen Luftraums auf Passagierrouten in die und aus den Vereinigten Staaten zu untersagen. Die Maßnahme soll den als „unfair“ empfundenen Kostenvorteil chinesischer Carrier gegenüber US-Fluggesellschaften beenden, die seit den wechselseitigen Luftraumsperrungen zwischen Washington und Moskau im Jahr 2022 gezwungen sind, längere, kostenintensivere Routen zu fliegen. US-Fluggesellschaften kritisieren die aktuelle Situation, da chinesische Konkurrenten durch die Nutzung der kürzeren Transsibirien-Routen Flugzeit und Betriebskosten sparen. Das DOT argumentiert, diese Wettbewerbsungleichheit habe erhebliche nachteilige Auswirkungen auf amerikanische Luftfahrtunternehmen. Seit Beginn der Luftraumsperren haben chinesische Airlines ihren Anteil am Passagierverkehr zwischen den USA und China sowie auf Strecken nach Europa deutlich ausbauen können. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verzeichneten beispielsweise einen Anstieg des chinesischen Marktanteils auf der US-China-Route von 42 Prozent im Jahr 2019 auf über 60 Prozent im Jahr 2024. Der Vorschlag des DOT sieht vor, die Betriebsgenehmigungen der chinesischen Fluggesellschaften entsprechend zu ändern. Betroffen wären unter anderem Air China, China Eastern und China Southern. Frachtflüge sind von der geplanten Beschränkung explizit ausgenommen. Den betroffenen chinesischen Carriern wurde eine Frist von nur zwei Tagen zur Stellungnahme eingeräumt. Bei finaler Genehmigung könnte die Regelung bereits im November in Kraft treten. Peking äußerte umgehend Kritik an dem Vorstoß und warnte vor negativen Konsequenzen für den Reiseverkehr und die Kommunikation zwischen den beiden Ländern. Die angedachte Restriktion markiert eine weitere Eskalation im

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Emirates sichert A380-Bestand: Kauf von Leasingmaschine zum Vertragsende 2027

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine Vereinbarung über den Kauf eines von ihr betriebenen Airbus A380-800 getroffen. Der Deal wurde mit dem Flugzeuginvestment-Spezialisten Stratos geschlossen und betrifft die Maschine mit der Seriennummer 190 und dem Kennzeichen A6-EOO. Die Übernahme des zehneinhalb Jahre alten Großraumflugzeugs ist als „Forward Sale“ konzipiert und wird mit dem Ende der aktuellen Leasinglaufzeit im Jahr 2027 wirksam. Der Airbus A380, der seit September 2015 für Emirates fliegt, soll damit dauerhaft in der Flotte des weltweit größten Betreibers des Superjumbos verbleiben. Die Transaktion wurde laut Stratos im Auftrag eines Konsortiums asiatischer institutioneller Investoren vereinbart, für die das Flugzeug seit dem ursprünglichen Leasingvertrag im Jahr 2015 gemanagt wurde. Die Entscheidung von Emirates, geleaste Flugzeuge in das eigene Eigentum zu überführen, unterstreicht die zentrale Rolle des A380 in der langfristigen Flottenstrategie der Airline, die dieses Modell – entgegen dem Branchentrend – auf lange Sicht einplant. Die Airline bekräftigte damit ihre Strategie, die Lebensdauer der A380, die nach eigenen Angaben bis in die 2040er Jahre fliegen sollen, zu verlängern. Dieser einzelne Kauf fügt sich in eine Reihe ähnlicher Beschlüsse ein. Angesichts der wiederholten Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Großraummaschinen Boeing 777X, von denen Emirates eine große Anzahl bestellt hat, setzt die Fluggesellschaft verstärkt auf den A380 zur Überbrückung des Kapazitätsbedarfs auf ihren hochfrequentierten Routen. Bereits im Jahr 2024 hatte Emirates fünf weitere A380-Maschinen von einem anderen Leasinggeber, Doric Nimrod Air Two, für jeweils 40 Millionen US-Dollar gekauft. Der kontinuierliche Kauf und die geplante Beibehaltung der A380 stellen einen wichtigen Beitrag

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