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Eurowings schließt Basis am Flughafen Dortmund

Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochter der Lufthansa-Gruppe, vollzieht den fast vollständigen Rückzug aus ihrem Standort am Flughafen Dortmund (DTM). Mit dem Ende des aktuellen Sommerflugplans wird das letzte dort stationierte Flugzeug abgezogen und die kleine Eurowings-Basis geschlossen. Die Entscheidung führt zur Streichung des Großteils der bisher von Dortmund aus bedienten Strecken. Konkret entfallen vier der bisher fünf Flugverbindungen. Die Ziele Catania, Kavala, Thessaloniki und Split werden mit Beginn des Winterflugplans nicht mehr von Dortmund aus angeflogen. Als einzige Destination verbleibt die Route nach Palma de Mallorca (PMI), die jedoch weiterhin auch im Sommer 2026 im Programm bleiben soll. Eine Sprecherin der Fluglinie bestätigte, dass durch die Beibehaltung dieser Hauptroute über 60 Prozent des bisherigen Sitzplatz-Angebots erhalten bleiben. Der Flugbetrieb nach Mallorca wird künftig von einem Flugzeug übernommen, das fest an der Eurowings-Basis in Palma stationiert ist. Eurowings hat keine detaillierten Gründe für die Schließung genannt, verweist jedoch auf die geografische Nähe zu ihrem größten Standort am Düsseldorfer Flughafen (DUS). Alle nun gestrichenen Destinationen würden von dort aus ebenfalls bedient, was auf eine Konsolidierung des Streckennetzes in Nordrhein-Westfalen hindeutet. Der Rückzug aus Dortmund vollzieht sich nach einer bereits erfolgten Reduzierung der Präsenz: Die Basis wurde im letzten Jahr von zwei auf nur noch ein Flugzeug verkleinert, bevor nun der komplette Abzug erfolgt. Die wegfallenden Verbindungen betreffen nach Medienberichten ein Passagier-Volumen von jährlich rund 60.000 Reisenden am Dortmunder Flughafen. Über die bevorstehende Schließung der Eurowings-Basis Dortmund berichtete zunächst Aerotelegraph.com.

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Deutsche Bahn macht stornierbaren „Sparpreis Business“ zum Dauerangebot

Die Deutsche Bahn (DB) hat entschieden, ihren für Firmenkunden konzipierten „Sparpreis Business“ nach einer erfolgreichen Testphase ab 2026 als permanenten Tarif in das Angebot aufzunehmen. Der Hauptvorteil für Geschäftsreisende liegt in der flexiblen Stornierbarkeit der Tickets. Demnach können die Fahrkarten bis einen Tag vor dem ersten Geltungstag gegen eine Gebühr von zehn Euro storniert werden, wobei der gezahlte Betrag nicht als Gutschein, sondern direkt auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel zurückerstattet wird. Weitere Konditionen umfassen die Anwendung der Bahncard Business, die einen Rabatt von 25 Prozent auf den Ticketpreis gewährt. Die Etablierung des Tarifs wird vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) explizit begrüßt. Der Verband sieht diesen Schritt als die Schaffung eines „vollständigeren und faireren Angebots“ im Geschäftsreiseverkehr. Der VDR hatte seit der Einführung des nicht stornierbaren „Super Sparpreises“ im Jahr 2018 und der damit verbundenen Entfernung des regulären Sparpreises aus den Firmenkundenportalen immer wieder betont, dass stornierbare Tickets für Geschäftsreisende von essenzieller Bedeutung seien. Eine eigene Mitgliederbefragung aus dem Jahr 2022 bestätigte diese Forderung, da über 90 Prozent der befragten Unternehmen die Wiedereinführung eines solchen Tarifs als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ eingestuft hatten. Der VDR wertet die Umsetzung als „klares Signal für eine konstruktive Zusammenarbeit“. Zeitgleich mit der Ankündigung zur Verfestigung des neuen Geschäftskundentarifs teilte der DB-Konzern eine weitere positive Nachricht mit: Im Rahmen des Fahrplanwechsels Mitte Dezember wird es keine Preiserhöhung in den regulären Fernverkehrstarifen geben. Dies ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass die Bahn auf eine Anhebung der Preise für Spar- und Flexpreise sowie die Bahncards verzichtet.

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Air Baltic meldet Passagierrekord für die ersten neun Monate 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen neuen Unternehmensrekord bei den beförderten Passagieren. Zwischen Januar und September 2025 reisten insgesamt 3,9 Millionen Fluggäste mit der Airline, was einem Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Zahl der durchgeführten Flüge stieg um 2,1 Prozent auf 35.700, wobei der Auslastungsgrad (Load Factor) mit stabilen 80,4 Prozent auf hohem Niveau gehalten werden konnte. Trotz des Gesamtzuwachses verzeichnete Air Baltic im Einzelmonat September 2025 einen Rückgang der Passagierzahlen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 468.800 beförderten Reisenden wurde das Niveau des Septembers 2024 unterschritten. Die Fluggesellschaft führt diesen temporären Rückgang auf eine Netzwerkoptimierung sowie auf gezielte Preisstrategien zurück. Ziel dieser Maßnahmen war eine Steigerung der Ticket-Erträge. Die Strategie scheint aufzugehen: Obwohl weniger Passagiere befördert wurden, meldete Air Baltic höhere Ticket-Erlöse (Yields). Die Anzahl der Flüge wurde im September um 1,1 Prozent leicht erhöht, während der Auslastungsgrad mit 80,2 Prozent stabil blieb. Die lettische Fluglinie hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem wichtigen regionalen Luftfahrtunternehmen entwickelt und bietet mittlerweile Verbindungen von den baltischen Staaten zu rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die Flotte von Air Baltic besteht aktuell aus 50 Flugzeugen des Typs Airbus A220-300.

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EU-Kommission genehmigt Boeing-Übernahme von Spirit AeroSystems unter strengen Auflagen

Die Europäische Kommission hat der geplanten Rückübernahme des bedeutenden Zulieferers Spirit AeroSystems durch den US-Flugzeugbauer Boeing zugestimmt. Die Genehmigung des rund 4,7 Milliarden US-Dollar schweren Deals, der im Juli 2024 angekündigt und am 26. August 2025 in Brüssel angemeldet wurde, erfolgte jedoch nur unter weitreichenden strukturellen Verpflichtungen seitens Boeing, um den Wettbewerb im globalen Aerostrukturmarkt zu schützen. Die kartellrechtliche Prüfung der EU-Kommission kam zu dem Schluss, dass die Fusion in ihrer ursprünglichen Form den Wettbewerb erheblich hätte einschränken können. Insbesondere bestand die Gefahr, dass Boeing als Eigentümer von Spirit die Möglichkeit und den Anreiz gehabt hätte, den Konkurrenten Airbus, einen Hauptkunden von Spirit, zu schädigen. Dies hätte durch die Einschränkung der Belieferung mit essenziellen Flugzeugstrukturen oder den Zugang zu sensiblen Geschäftsinformationen des europäischen Rivalen geschehen können. Um diese Bedenken auszuräumen und die Zustimmung der EU zu erhalten, verpflichtete sich Boeing zu zwei zentralen Abspaltungen: Erstens muss Boeing alle Spirit-Aktivitäten, die Airbus beliefern, mitsamt Personal und Vermögenswerten, direkt an Airbus veräußern. Diese Bereiche umfassen unter anderem die Produktion von Rumpfsektionen für den Airbus A350 in Kinston (North Carolina) und die Fertigung von A220-Triebwerkspylonen. Zweitens muss der malaysische Spirit-Standort, der ebenfalls Airbus beliefert, an das Unternehmen Composites Technology Research Malaysia (CTRM) verkauft werden. Airbus erhält damit die Möglichkeit, wichtige Teile der Lieferkette zu internalisieren. Gleichzeitig etabliert sich CTRM, eine Tochtergesellschaft der DRB-HICOM, als neuer, unabhängiger Akteur im Aerostrukturmarkt. Die Kommission bestätigte sowohl Airbus als auch CTRM als geeignete, unabhängige Käufer. Ein unabhängiger Treuhänder wird die Einhaltung der Auflagen überwachen.

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Wizz Air richtet 36. Basis in Podgorica ein und startet 14 neue Strecken

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz in Südosteuropa aus und wird im März 2026 ihre insgesamt 36. Basis am Flughafen Podgorica in Montenegro eröffnen. Die Fluglinie stationiert zu diesem Zweck zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo in der montenegrinischen Hauptstadt. Mit der Basiseröffnung beginnt Wizz Air den Flugbetrieb auf 14 neuen Strecken, die Podgorica direkt mit wichtigen europäischen Metropolen verbinden. Darunter befinden sich Ziele in Deutschland wie Baden Baden, Köln und Hamburg, französische Destinationen wie Paris (Beauvais), sowie Rom in Italien und Barcelona in Spanien. Hinzu kommen Verbindungen zu osteuropäischen Städten wie Ljubljana (Slowenien), Malmö (Schweden) sowie Danzig, Posen, Rzeszow und Breslau in Polen. Durch diesen Ausbau erhöht die Fluggesellschaft die jährliche Kapazität am Standort um mehr als eine Million zusätzliche Sitzplätze und stärkt damit Podgoricas Rolle als regionaler Luftverkehrsknotenpunkt. Die Wahl des Airbus A321neo unterstreicht die Strategie von Wizz Air, auf moderne und größere Flugzeuge zu setzen. Die Entscheidung für die neue Basis Podgorica fällt in eine Phase strategischer Neuausrichtung des Unternehmens. So wurde im gleichen Zeitraum die Basis Wien geschlossen, wobei einige Routen in die Region, etwa nach Podgorica selbst, von anderen Standorten oder der neuen Basis aus weiter bedient werden. Die Expansion in Montenegro und die massive Kapazitätsausweitung signalisieren eine deutliche Verlagerung des strategischen Fokus auf Zentral- und Osteuropa sowie die Balkanregion.

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Fraport verzeichnet stabiles Wachstum im September 2025

Die Fraport AG, Betreiber des Frankfurter Flughafens und zahlreicher internationaler Beteiligungen, meldete für September 2025 ein anhaltendes Passagierwachstum in ihrem globalen Netzwerk. Das gesamte Passagieraufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,3 Prozent auf rund 20,5 Millionen Reisende. Das Ergebnis belegt eine anhaltend solide Nachfrage im globalen Luftverkehr. Am Heimatflughafen Frankfurt (FRA) nutzten rund 6,0 Millionen Passagiere die Drehscheibe, was einem Zuwachs von 2,2 Prozent entspricht. Allein im September überstieg die tägliche Passagierzahl an 16 Tagen die Marke von 200.000, ein Indiz für die starke Auslastung, insbesondere durch die anhaltende Reisetätigkeit nach der Haupturlaubszeit. Kumuliert wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 in Frankfurt insgesamt 47,6 Millionen Fluggäste abgefertigt, ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch das Frachtvolumen am FRA nahm leicht zu und erreichte 170.505 Tonnen (+0,6 Prozent), während die Zahl der Flugbewegungen um 5,5 Prozent auf 41.997 Starts und Landungen anstieg. Auch das internationale Portfolio der Fraport trug maßgeblich zum Konzernwachstum bei. Besonders starke Zuwächse verzeichneten die brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre mit einem gemeinsamen Anstieg von 97,8 Prozent auf 1,2 Millionen Passagiere. Dieser deutliche Sprung resultierte maßgeblich aus der Wiedereröffnung des Flughafens Porto Alegre nach einer Schließung im Vorjahr. Auch der Flughafen Ljubljana in Slowenien wuchs mit einem Plus von 13,1 Prozent auf 176.246 Passagiere signifikant. Die 14 griechischen Regionalflughäfen legten um 2,8 Prozent auf 5,5 Millionen Passagiere zu, ebenso wie die bulgarischen Flughäfen Burgas und Varna (+8,4 Prozent). Lediglich der Flughafen Lima in Peru verzeichnete einen leichten Rückgang von 2,8 Prozent

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Iberia startet neue Nonstop-Verbindung Madrid-Monterrey ab Juni 2026

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt ihr Engagement auf dem mexikanischen Markt mit der Aufnahme einer neuen Direktflugstrecke zwischen Madrid und Monterrey. Die neue Verbindung startet am 2. Juni 2026 und wird dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, freitags und samstags, angeboten. Mit dieser Expansion wird Mexiko zum wichtigsten lateinamerikanischen Ziel im Streckennetz von Iberia. Die Route nach Monterrey, der wichtigen Industriemetropole im Norden Mexikos, wird mit einem Airbus A330-200 bedient. Dieses Großraumflugzeug bietet Platz für 288 Passagiere in der Business- und Economy-Klasse. Der Flugplan sieht einen Abflug in Madrid um 12:55 Uhr vor, mit Ankunft in Monterrey um 17:25 Uhr Ortszeit. Der Rückflug startet um 18:50 Uhr in Mexiko und erreicht Madrid am folgenden Tag um 13:20 Uhr. Iberia plant, die Verbindung über die europäische Sommersaison hinaus auch im Winterflugplan fortzuführen. Durch die Hinzunahme der Monterrey-Flüge erhöht Iberia die Kapazität zwischen Spanien und Mexiko auf über 800.000 Sitzplätze im Jahr 2026. Dies stellt einen historischen Höchstwert für die Airline in diesem Markt dar. Die neue Route ergänzt die bereits bestehenden drei täglichen Flüge, die Iberia zwischen Madrid und Mexiko-Stadt anbietet und hauptsächlich mit dem Airbus A350 durchgeführt werden. Allein die Monterrey-Flüge sollen in der Sommerzeit von Juni bis Oktober rund 40.000 zusätzliche Sitzplätze bereitstellen. Die Expansion in Mexiko unterstreicht die strategische Bedeutung des lateinamerikanischen Marktes für Iberia. Die Fluggesellschaft sieht in der neuen Direktverbindung eine wichtige Stärkung ihrer Präsenz und eine Verbesserung der Anbindung des mexikanischen Wirtschaftszentrums Monterrey an ihr europäisches Drehkreuz in Madrid.

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Air France setzt auf französische Patisserie: Yann Couvreur kreiert exklusive Business-Desserts

Air France baut ihr Gourmet-Angebot an Bord weiter aus und präsentiert im Oktober 2025 erstmals eine Kollektion exklusiver Desserts des renommierten französischen Konditors Yann Couvreur. Die Kooperation gilt für die Business-Kabine auf allen Langstreckenflügen, die von Paris aus starten, und unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, die hohe Kunst der französischen Patisserie weltweit zu repräsentieren. Yann Couvreur, bekannt für seinen Fokus auf einfache, saisonale und hochwertige Zutaten, hat fünf spezifische süße Kreationen für die Business-Gäste von Air France entwickelt. Zu den neuen Desserts gehören unter anderem eine Komposition aus knusprigem Keks, Ganache und intensiver dunkler Schokoladenmousse sowie ein Gebäck mit Mandel-Mousse und Birnenkonfit. Der Konditor, der seine Karriere in namhaften Häusern wie dem Trianon Palace und dem Park Hyatt Paris Vendôme begann und heute fast ein Dutzend eigener Boutiquen in Paris sowie internationale Standorte betreibt, möchte mit seinen Kreationen das „französische Konditoren-Savoir-faire“ auf Reisen schicken. Die Desserts werden in den kommenden sechs Monaten schrittweise in die Bordmenüs integriert. Mit dieser Partnerschaft setzt Air France ihre seit 2023 bestehende Strategie fort, die Dessertkarte der Business-Klasse in die Hände wechselnder, erstklassiger französischer Konditoren zu legen. Damit soll den Passagieren ein kulinarisches Erlebnis auf höchstem Niveau geboten werden, das die französische Spitzenküche würdig vertritt. Die Entscheidung für Yann Couvreur, der sich durch seine kompromisslose Qualität und seinen traditionellen, aber raffinierten Ansatz auszeichnet, fügt sich in die Gesamtphilosophie von Air France ein. Die Fluggesellschaft arbeitet in ihren gehobenen Reiseklassen regelmäßig mit Michelin-Sterne-Köchen und Patissiers zusammen, um das Essenserlebnis an Bord als einen zentralen Bestandteil der

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Vegane Genussmesse: „Vegan Planet“ kehrt ins MAK Wien zurück

Die Fach- und Publikumsmesse „Vegan Planet“ öffnet am 15. und 16. November 2025 zum elften Mal ihre Tore im Museum für angewandte Kunst (MAK) im ersten Wiener Bezirk. Die Veranstaltung, die sich als Treffpunkt für pflanzenbasierte Ernährung und Lifestyle etabliert hat, bietet Besuchern ein umfangreiches Angebot an Kulinarik, Produkten und Informationen. Der Fokus der Messe liegt auf der kulinarischen Vielfalt der veganen Küche. Das Angebot reicht von traditionellen Speisen wie Tiroler Knödeln bis hin zu internationalen Spezialitäten, darunter äthiopische Gerichte und slowakische Dumplings, präsentiert von Ausstellern wie Juust. Darüber hinaus sind verschiedene vegane Süßspeisen, Pralinen (etwa von LELI und Dulceria) und Kaffeespezialitäten wie Matcha- und Chai-Latte von Kissa Matcha erhältlich. Auch klassische Lebensmittelhersteller wie QimiQ stellen vegane Alternativen ihrer Produkte vor. Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Palette an pflanzlichen Produkten, von veganem Käse (Petite Veganne) über Naturkosmetik (Cocoeco) bis hin zu Sandalen aus recyceltem Material. Das Rahmenprogramm umfasst eine Reihe von Fachvorträgen und unterhaltsamen Elementen. So wird der Allgemeinmediziner Markus Kolm über neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse referieren. Der Marathonprofi Andreas Vojta gibt Einblicke in die rein pflanzliche Ernährung im Spitzensport. Abgerundet wird das Programm durch humoristische Denkanstöße der Kabarettistin Sonja Pikart und diverse Kochshows, bei denen Profis wie die Patisserie Chez Fritz raffinierte vegane Gerichte kreieren. Zusätzlich werden kostenlose Yoga-Klassen und Workshops für die gesamte Familie angeboten. Die „Vegan Planet“ ist an beiden Tagen von 10:00 Uhr bis zum frühen Abend geöffnet. Die Tickets für die Messe für pflanzenbasierten Lebensstil sind im Vorverkauf günstiger als an der Tageskasse des

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Wahrzeichen kehrt zurück: Leuchtschrift „Berlin – Tempelhof“ wieder auf dem Dach

Nach einjähriger Abwesenheit kehrt der ikonische Leuchtschriftzug „Berlin – Tempelhof“ auf das Dach des ehemaligen Berliner Stadtflughafens zurück. Die großen, blauen Buchstaben wurden im Zuge der umfassenden Dachsanierung, die im Oktober des vergangenen Jahres begann, demontiert und in einer Werkstatt restauriert. Die denkmalgerechte Aufarbeitung des Schriftzugs erfolgte in Hoppegarten und umfasste das Ersetzen durchgerosteter Blechteile sowie die Erneuerung des verwitterten Anstrichs. Die Sanierungskosten für den 42 Meter langen und zwei Meter hohen Schriftzug mit seinen 213 Neonröhren beliefen sich auf 210.000 Euro. Die Leuchtschrift, die vermutlich seit 1973 das Dach des Flughafengebäudes ziert, wird nun wieder montiert und elektrisch angeschlossen. Die Wiederanbringung der Buchstaben ist ein sichtbarer Fortschritt im Rahmen der weitreichenden Gebäudesanierung. Die Tempelhof Projekt GmbH ist für die Maßnahmen verantwortlich und gab bekannt, dass die gesamte Dachsanierung voraussichtlich bis Ende 2026 oder 2027 andauern wird. Die geschätzten Kosten für die Arbeiten am Dach und der Betondeckensanierung der Vorfeldüberdachung belaufen sich auf rund 32 bis 34 Millionen Euro. Diese Maßnahmen sind dringend notwendig, um die Tragfähigkeit und Betriebssicherheit des historischen, denkmalgeschützten Gebäudes langfristig zu gewährleisten und die Flächen für zukünftige Nutzungen vorzubereiten. Der Flughafen Tempelhof, dessen Gesamtkomplex zwischen 1935 und 1941 errichtet wurde, ist ein bedeutendes Baudenkmal. Die laufenden Sanierungen sind Teil eines langfristigen Gesamtprojekts zur Bewahrung und Entwicklung des ehemaligen Flughafens, der als wichtiges Stück Berliner Geschichte gilt.

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