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Pilotenmangel zwingt Swiss zu Flugstreichungen im Sommer

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss, eine Tochter der Lufthansa, sieht sich gezwungen, ihren Sommerflugplan deutlich zu reduzieren. Hintergrund der Streichung von rund 1.400 Flügen ist laut Swiss, dass man zu wenige Piloten zur Verfügung hat. Der Mangel an Pilotinnen und Piloten bei Swiss ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen binden die derzeit laufenden Umschulungen auf die neue Teilflotte des Airbus A350-900 erhebliche Personalressourcen. Zum anderen machen auch längerfristige Krankheitsausfälle im Cockpitpersonal der Airline zu schaffen. In der Teilflotte der kleineren Airbus A220 verfügt Swiss zwar über ausreichend Piloten, jedoch stehen aufgrund von Wartungsarbeiten nicht alle Flugzeuge dieses Typs zur Verfügung, was die Situation zusätzlich kompliziert. Europäisches Netz und Langstrecke betroffen Die Flugstreichungen betreffen laut „aeroTelegraph“ vor allem das europäische Streckennetz der Swiss. Allerdings müssen auch auf der Langstrecke Anpassungen vorgenommen werden. So wird beispielsweise das Flugangebot auf der wichtigen Verbindung zwischen Zürich und Chicago in den Monaten September und Oktober um die Hälfte reduziert. Systemweit belaufen sich die Kürzungen auf etwa 1,5 Prozent der ursprünglich geplanten Flüge. Trotz dieser Einschränkungen hatte Swiss zuletzt Erfolge bei der Verbesserung ihrer Pünktlichkeit erzielt. Für das laufende Jahr hat sich die Fluggesellschaft das Ziel gesetzt, mindestens 70 Prozent ihrer Flüge planmäßig durchzuführen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die aktuellen Personalengpässe dieses Ziel beeinflussen werden. Die Umschulung der Piloten auf den Airbus A350 begann bereits Anfang des Jahres, wobei über 50 Piloten im Jahr 2025 auf diesen neuen Flugzeugtyp vorbereitet werden sollen. Die Auslieferung der ersten der insgesamt zehn bestellten A350 soll im Laufe dieses Jahres

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Junges britisches Unternehmen hebt mit A380 zu transatlantischem Jungfernflug ab

Die britische Startup-Fluggesellschaft Global Airlines hat am 15. Mai 2025 ihren ersten Passagierflug erfolgreich durchgeführt. Ein Airbus A380 im Farbschema der Airline, registriert als 9H-GLOBL, startete um 11:33 Uhr Ortszeit vom Flughafen Glasgow (GLA) in Schottland mit Ziel John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Der Flug trug die Kennung 3L380. Da Global Airlines selbst keine Fluggesellschaft ist, handelte es sich formell gesehen um einen von der maltesischen Hifly Malta durchgeführten Charterflug. Charterflüge unter fremder Flagge Das Flugzeug soll am 19. Mai 2025 nach Schottland zurückkehren. Anschließend sind weitere Charterflüge geplant: am 21. Mai von Manchester (MAN) nach New York (JFK) als Flug HFM810 und die Rückkehr von New York nach Manchester am 25. Mai als Flug HFM811 unter der Nummer HFM811. Da Global Airlines derzeit noch nicht über die notwendigen Genehmigungen oder Start- und Landerechte für reguläre Linienflüge in die Vereinigten Staaten verfügt, werden diese ersten Flüge zwar unter dem Namen Global Airlines vermarktet, aber von Hi Fly Malta durchgeführt, einer maltesischen Tochtergesellschaft der portugiesischen Charterfluggesellschaft Hi Fly. Bislang hat Global Airlines lediglich diese vier transatlantischen Charterflüge im Angebot, die über das Reisebüro Travelopedia gebucht werden können. Ein darüber hinausgehender Flugplan wurde von der neuen britischen Fluggesellschaft noch nicht veröffentlicht, weshalb unklar bleibt, wann mit einem regulären Flugbetrieb zu rechnen ist. Vision eines Unternehmers Global Airlines wurde im Jahr 2021 von dem Reiseexperten und Unternehmer James Asquith gegründet. Asquith teilte kürzlich auf Instagram ein Bild der Bord-„Kneipe“ mit dem Kommentar: „Wir sehen uns im Sky Pub auf

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Direkte Drahtleitung zwischen Pentagon und Washington National seit Jahren unterbrochen

Eine direkte Telefonverbindung zwischen dem Pentagon und der Flugsicherung am Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) ist seit März 2022 außer Betrieb. Dies bestätigte ein Vertreter der Federal Aviation Administration (FAA) während einer Senatsanhörung am 14. Mai 2025. Senator Ted Cruz befragte Franklin McIntosh, den stellvertretenden Chief Operating Officer der FAA, zu diesem Sachverhalt und erfuhr, daß die sogenannte „Hotline“ bereits seit drei Jahren nicht funktionsfähig ist. Die Befragung zwischen Senator Cruz und McIntosh konzentrierte sich auf eine tragische Kollision in der Luft, die sich im Januar 2025 ereignete. Dabei stießen ein Bombardier CRJ700, das als American Airlines Flug 5342 unterwegs war, und ein militärischer Hubschrauber vom Typ Sikorsky UH-60 Black Hawk zusammen. Im Verlauf der Anhörung gab McIntosh an, daß die FAA erst durch einen weiteren Beinahe-Unfall am DCA am 1. Mai 2025 Kenntnis von der defekten Direktverbindung erlangte. An diesem Tag mußten Fluglotsen am DCA zwei Flugzeuge am Landen hindern, weil ein Hubschrauber der Armee in der Nähe des Pentagons unterwegs war. FAA drängt auf Reparatur „Wir nehmen die Sicherheitsverantwortung in der FAA äußerst ernst, und uns war nicht bekannt, daß [die Direktleitung] defekt war. Nachdem wir nun Kenntnis von diesem Vorfall erhalten haben, bestehen wir darauf, daß diese Leitung repariert wird, bevor wir die Operationen vom Pentagon aus wieder aufnehmen“, erklärte McIntosh während der Befragung durch Senator Cruz. Einen konkreten Termin für die Reparatur der Direktverbindung nannte McIntosh nicht, da die FAA auf eine Beschleunigung des Prozesses durch das US-Verteidigungsministerium (DoD) warte. Er fügte hinzu, daß die

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Bange Minuten im spanischen Luftraum: Erster Offizier kollabiert – Kapitän kämpft um Cockpit-Zutritt

Ein beunruhigender Zwischenfall ereignete sich am 17. Februar 2024 an Bord eines Airbus A321 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Sevilla. Während einer kurzen Abwesenheit des Kapitäns erlitt der Erste Offizier einen medizinischen Notfall und kollabierte im Cockpit. Die anschließende Rückkehr des Kapitäns gestaltete sich unerwartet schwierig, da er trotz korrekter Eingabe des Zugangscodes zunächst nicht in den Kontrollraum gelangte. Der nun vorliegende Abschlussbericht der spanischen Flugunfallbehörde CIAIAC wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Minuten über dem spanischen Luftraum. Routineflug und plötzlicher Notfall Der Lufthansa-Flug mit der Kennung 77X hatte mit 199 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord bereits den größten Teil der Strecke in Reiseflughöhe (FL350) zurückgelegt. Um 10:31:30 UTC verließ der Kapitän das Cockpit, um die Toilette aufzusuchen. Laut dem CIAIAC-Abschlussbericht wirkte der 38-jährige Erste Offizier zu diesem Zeitpunkt auf den Kapitän „fit und aufmerksam“. Doch nur wenige Augenblicke später, um 10:32:06 UTC, zeichnete der Stimmenrekorder Geräusche auf, die die Ermittler mit einem mutmaßlichen Kollaps des Ersten Offiziers in Verbindung bringen. Vergebliche Versuche, ins Cockpit zu gelangen Bei seiner Rückkehr zum Cockpit gab der Kapitän den regulären Türöffnungscode ein – jedoch ohne Erfolg. Vermutete er zunächst eine Fehleingabe, so scheiterten auch die darauffolgenden Versuche, ins Cockpit zu gelangen. Die Ermittler spekulieren, daß der Erste Offizier möglicherweise mit Flugaufgaben beschäftigt war und den Summer daher nicht betätigen konnte. Doch auch nach dem dritten, vierten und fünften Versuch blieb die Cockpittür verschlossen. Die Minuten vor der verschlossenen Tür müssen für den Kapitän bange gewesen sein. „Ab 10:39:27 UTC

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Boeing 777X Testflugzeug nach dreieinhalbjähriger Pause wieder in der Luft

Das Boeing 777X Testflugzeug WH004 (Registrierung N779XZ) hat nach über dreieinhalb Jahren erstmals wieder den Himmel über Seattle erobert. Dieser Prototyp hob am 7. Mai vom Seattle Paine Field International Airport (PAE) zu einem zweistündigen Flug ab. WH004 absolvierte seinen Erstflug im September 2020, wurde aber Ende 2021 außer Dienst gestellt, damit sich Boeing auf die anderen drei 777X Testflugzeuge konzentrieren konnte. Dieses spezielle Flugzeug ist das einzige der Testflotte, das mit einer vollständigen Passagierkabine ausgestattet ist und es dem Unternehmen ermöglicht, Kabinensysteme zu testen. Die Wiederaufnahme der Testflüge mit WH004 deutet darauf hin, daß die Erprobung der 777X in dieEndphase eintritt. Die Konfiguration mit einer vollständigen Passagierkabine ermöglicht es Boeing, wichtige Aspekte wie das Klimasystem und die Geräuschentwicklung während des Fluges unter realen Bedingungen zu untersuchen. Laut AirDataNews plant Boeing, die Musterzulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA Ende 2025 zu erhalten, so daß die ersten Auslieferungen im Jahr 2026 beginnen könnten. Die Wiederinbetriebnahme von WH004 war ein komplexer Prozeß, da das Flugzeug seit Ende 2021 eingelagert war. Das Testteam führte über mehrere Monate Wartungsarbeiten und Vorbereitungen durch, um die Maschine wieder flugbereit zu machen. Levi King, der Leiter der Flugzeugwartung für die Testflüge, lobte die Anstrengungen seines Teams und betonte, daß die erfolgreiche Reaktivierung dieses Flugzeugs einen wichtigen Schritt in Richtung der Zertifizierung des Programms darstellt. Umfangreiches Testprogramm zur Validierung der 777X Die Boeing 777X Testflotte, bestehend aus vier 777-9 Testflugzeugen, hat bisher über 1.400 Flüge absolviert und fast 4.000 Flugstunden angesammelt. In den vergangenen Jahren wurden die Sicherheit,

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Airlines for Europe fordert Reform der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluggesellschaftenvereinigung Airlines for Europe (A4E) hat erneut eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung EU261 gefordert. A4E argumentiert, daß das aktuelle Regelwerk unklar und intransparent sei und somit das ursprüngliche Ziel untergrabe, Flugverspätungen und -annullierungen für Passagiere zu minimieren. Zu den Kernforderungen gehören längere Zeitfenster vor der Auszahlung von Entschädigungen, um Fluggesellschaften mehr Zeit zur Wiederherstellung des Betriebs nach Störungen zu geben, wobei die schnelle Umleitung von Passagieren Priorität vor sofortiger Kompensation haben soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung einer klaren, nicht abschließenden Liste „außergewöhnlicher Umstände“, um rechtliche Unklarheiten und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand zu reduzieren. A4E verwies auf einen Fall, in dem der Tod eines Co-Piloten unter der aktuellen Auslegung umstrittenerweise nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurde. Die Fluggesellschaften betonen, daß eine Reform von EU261 ihre Pflicht zur Betreuung von Passagieren nicht beeinträchtigen würde. Vielmehr würde sie den Fluggesellschaften helfen, den Betrieb schneller wiederherzustellen, was letztendlich dem größten Interesse der Passagiere diene: pünktliche Ankünfte. Die EU261-Verordnung, die seit 2004 in Kraft ist, regelt die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderung. Sie sieht unter anderem Entschädigungszahlungen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden vor. Fluggesellschaften argumentieren seit längerem, daß die derzeitigen Regelungen eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen würden. Verbraucherschutzorganisationen hingegen warnen vor einer Aufweichung der Fluggastrechte. Die Europäische Kommission hatte bereits 2013 eine Überarbeitung der Verordnung vorgeschlagen, die jedoch bisher nicht umgesetzt wurde.

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Russischer Kampfjet verletzt estnischen Luftraum – Tallinn protestiert

Ein Zwischenfall über der Ostsee sorgt für Spannungen zwischen Estland und Rußland. Nach Angaben der estnischen Armee hat ein russisches Militärflugzeug des Typs Suchoi Su-35 am Abend des 13. Mai 2025 den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes verletzt. Der Kampfjet sei nahe der Halbinsel Juminda im Norden Estlands unerlaubt in den estnischen Luftraum eingedrungen und habe sich dort kurzzeitig aufgehalten, teilte das estnische Militär mit. Als Reaktion auf diesen Vorfall bestellte das estnische Außenministerium in Tallinn den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein und überreichte eine formelle diplomatische Note. Außenminister Margus Tsahkna äußerte sich besorgt und nannte den Vorfall „sehr ernsthaft und bedauerlich“, der in keiner Weise hinnehmbar sei. Details des Vorfalls: Kurze Verletzung, keine Kommunikation Nach Angaben der estnischen Armee handelte es sich um die erste Luftraumverletzung durch Rußland in diesem Jahr. Die Dauer des Eindringens betrug weniger als eine Minute. Brisant ist, daß der russische Kampfjet vor dem Überflug keinen Flugplan übermittelt hatte, seine elektronische Kennung (Transponder) ausgeschaltet war und auch keinen Funkkontakt mit der estnischen Flugsicherung aufnahm. Dieses Vorgehen verstärkt die Besorgnis über die Absichten hinter dem Flug. Solche Zwischenfälle sind in der Ostseeregion nicht völlig neu. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, bei denen russische Militärflugzeuge den Luftraum von Nato-Staaten im Ostseeraum verletzten oder sich ihnen in internationalem Luftraum auf unprofessionelle Weise näherten. Diese Aktionen werden von den betroffenen Nato-Mitgliedern in der Regel scharf verurteilt und führen zu diplomatischen Protesten. Die Nato verstärkte nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 ihre

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Air Explore erwartet boomenden Sommer 2025

Air Explore, die größte Fluggesellschaft der Slowakei und Teil der Avia Solutions Group, dem weltweit größten Anbieter von ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), prognostiziert für den bevorstehenden Sommer eine rege Nachfrage nach ihren Flugzeugen. Der Großteil der Passagierflugzeugflotte des Unternehmens ist bereits für die Hauptreisezeit des Jahres 2025 an europäische Kunden verleast. Lediglich eine Boeing 737-800 ist derzeit noch für eine Vermietung verfügbar. Die Luftfahrtindustrie hat sich nach den Turbulenzen der globalen Pandemie vollständig erholt. Ein Bericht der IATA (International Air Transport Association) prognostiziert für die kommenden zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der globalen Passagierzahl von 3,8 Prozent, was bis zum Jahr 2043 zu einem Nettozuwachs von über 4,1 Milliarden zusätzlichen Passagierflügen im Vergleich zu 2023 führen würde. Die Gesamtzahl der weltweiten Passagierreisen würde demnach im Jahr 2043 bei 7,9 Milliarden liegen. Für Europa wird in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum des Passagierverkehrs erwartet, hauptsächlich getragen durch internationale Verbindungen aus anderen Teilen der Welt. Im Jahr 2025 wird ein Anstieg der Gesamtpassagierzahl in Europa um 4,3 Prozent im Jahresvergleich prognostiziert. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzen Fluggesellschaften auf flexible Lösungen wie das ACMI-Leasing, um ihre Flotten zu erweitern, Einnahmen durch zusätzliche Flüge zu generieren, neue Strecken zu eröffnen und eine Absicherung für Flugzeuge zu schaffen, die längere Wartungszeiten benötigen. Martin Stulajter, der Geschäftsführer von Air Explore, kommentierte dies mit den Worten: „Wenn wir uns der geschäftigen Sommersaison nähern, wird unsere Flotte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung unserer Airline-Partner spielen und gleichzeitig reibungslose Reiseerlebnisse für

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Wachsender Druck auf Southwest Airlines: Internationale Expansion als neuer Wachstumspfad?

Die größte US-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines sieht sich mit einem fulminanten Investor konfrontiert, der das Management dazu drängt, neue Einnahmequellen zu erschließen. Dabei rücken offenbar auch verstärkt internationale Flugverbindungen in den Fokus. Nachdem sich Southwest erst rund 50 Jahre nach ihrer Gründung mit Zielen in der Karibik über die US-Grenzen hinauswagte, spekulieren Beobachter nun über eine mögliche Ausdehnung des Streckennetzes auf Interkontinentalflüge, möglicherweise sogar bis nach Europa. Antrag auf Flugrechte in zahlreiche Staaten deutet auf mögliche Expansion hin Wie zunächst das Wirtschaftsnachrichtenportal „Bloomberg“ berichtete, hat Southwest Airlines beim US-Verkehrsministerium Genehmigungen für Flüge in alle Staaten beantragt, mit denen die Vereinigten Staaten sogenannte Open-Skies-Abkommen unterhalten. Diese Liste umfaßt die Europäische Union, Großbritannien, Länder in Südamerika sowie Teile Südostasiens. Southwest Airlines selbst bemühte sich in einer Mitteilung, diesen Antrag nicht als zwingendes Signal für die tatsächliche Aufnahme neuer internationaler Strecken zu interpretieren. Allerdings steht die Fluggesellschaft gehörig unter Erfolgsdruck. Seit dem Jahr 2024 mischt der New Yorker Hedgefonds Elliott Management die Airline auf. Der Investor hatte zunächst zehn Prozent der Aktien erworben und könnte seinen Anteil auf bis zu 19,9 Prozent aufstocken. Elliott wirft dem Management Versäumnisse in Bezug auf Netzstrategie, Stückkosten und Technologie-Investitionen vor und könnte im Hintergrund auf eine stärkere Expansion im internationalen Geschäft drängen. Transatlantik-Flüge für Wettbewerber JetBlue erfolgreich Daß eine solche Strategie durchaus aufgehen kann, zeigt das Beispiel des Konkurrenten JetBlue Airways. Die New Yorker Fluggesellschaft ergänzt ihre Netzstrategie seit 2021 zumindest saisonal um Transatlantikflüge. Im Sommer 2025 bietet JetBlue Verbindungen von New York nach Paris, Dublin, Amsterdam,

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