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Bange Minuten im spanischen Luftraum: Erster Offizier kollabiert – Kapitän kämpft um Cockpit-Zutritt

Ein beunruhigender Zwischenfall ereignete sich am 17. Februar 2024 an Bord eines Airbus A321 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Sevilla. Während einer kurzen Abwesenheit des Kapitäns erlitt der Erste Offizier einen medizinischen Notfall und kollabierte im Cockpit. Die anschließende Rückkehr des Kapitäns gestaltete sich unerwartet schwierig, da er trotz korrekter Eingabe des Zugangscodes zunächst nicht in den Kontrollraum gelangte. Der nun vorliegende Abschlussbericht der spanischen Flugunfallbehörde CIAIAC wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Minuten über dem spanischen Luftraum. Routineflug und plötzlicher Notfall Der Lufthansa-Flug mit der Kennung 77X hatte mit 199 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord bereits den größten Teil der Strecke in Reiseflughöhe (FL350) zurückgelegt. Um 10:31:30 UTC verließ der Kapitän das Cockpit, um die Toilette aufzusuchen. Laut dem CIAIAC-Abschlussbericht wirkte der 38-jährige Erste Offizier zu diesem Zeitpunkt auf den Kapitän „fit und aufmerksam“. Doch nur wenige Augenblicke später, um 10:32:06 UTC, zeichnete der Stimmenrekorder Geräusche auf, die die Ermittler mit einem mutmaßlichen Kollaps des Ersten Offiziers in Verbindung bringen. Vergebliche Versuche, ins Cockpit zu gelangen Bei seiner Rückkehr zum Cockpit gab der Kapitän den regulären Türöffnungscode ein – jedoch ohne Erfolg. Vermutete er zunächst eine Fehleingabe, so scheiterten auch die darauffolgenden Versuche, ins Cockpit zu gelangen. Die Ermittler spekulieren, daß der Erste Offizier möglicherweise mit Flugaufgaben beschäftigt war und den Summer daher nicht betätigen konnte. Doch auch nach dem dritten, vierten und fünften Versuch blieb die Cockpittür verschlossen. Die Minuten vor der verschlossenen Tür müssen für den Kapitän bange gewesen sein. „Ab 10:39:27 UTC

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Boeing 777X Testflugzeug nach dreieinhalbjähriger Pause wieder in der Luft

Das Boeing 777X Testflugzeug WH004 (Registrierung N779XZ) hat nach über dreieinhalb Jahren erstmals wieder den Himmel über Seattle erobert. Dieser Prototyp hob am 7. Mai vom Seattle Paine Field International Airport (PAE) zu einem zweistündigen Flug ab. WH004 absolvierte seinen Erstflug im September 2020, wurde aber Ende 2021 außer Dienst gestellt, damit sich Boeing auf die anderen drei 777X Testflugzeuge konzentrieren konnte. Dieses spezielle Flugzeug ist das einzige der Testflotte, das mit einer vollständigen Passagierkabine ausgestattet ist und es dem Unternehmen ermöglicht, Kabinensysteme zu testen. Die Wiederaufnahme der Testflüge mit WH004 deutet darauf hin, daß die Erprobung der 777X in dieEndphase eintritt. Die Konfiguration mit einer vollständigen Passagierkabine ermöglicht es Boeing, wichtige Aspekte wie das Klimasystem und die Geräuschentwicklung während des Fluges unter realen Bedingungen zu untersuchen. Laut AirDataNews plant Boeing, die Musterzulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA Ende 2025 zu erhalten, so daß die ersten Auslieferungen im Jahr 2026 beginnen könnten. Die Wiederinbetriebnahme von WH004 war ein komplexer Prozeß, da das Flugzeug seit Ende 2021 eingelagert war. Das Testteam führte über mehrere Monate Wartungsarbeiten und Vorbereitungen durch, um die Maschine wieder flugbereit zu machen. Levi King, der Leiter der Flugzeugwartung für die Testflüge, lobte die Anstrengungen seines Teams und betonte, daß die erfolgreiche Reaktivierung dieses Flugzeugs einen wichtigen Schritt in Richtung der Zertifizierung des Programms darstellt. Umfangreiches Testprogramm zur Validierung der 777X Die Boeing 777X Testflotte, bestehend aus vier 777-9 Testflugzeugen, hat bisher über 1.400 Flüge absolviert und fast 4.000 Flugstunden angesammelt. In den vergangenen Jahren wurden die Sicherheit,

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Airlines for Europe fordert Reform der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluggesellschaftenvereinigung Airlines for Europe (A4E) hat erneut eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung EU261 gefordert. A4E argumentiert, daß das aktuelle Regelwerk unklar und intransparent sei und somit das ursprüngliche Ziel untergrabe, Flugverspätungen und -annullierungen für Passagiere zu minimieren. Zu den Kernforderungen gehören längere Zeitfenster vor der Auszahlung von Entschädigungen, um Fluggesellschaften mehr Zeit zur Wiederherstellung des Betriebs nach Störungen zu geben, wobei die schnelle Umleitung von Passagieren Priorität vor sofortiger Kompensation haben soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung einer klaren, nicht abschließenden Liste „außergewöhnlicher Umstände“, um rechtliche Unklarheiten und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand zu reduzieren. A4E verwies auf einen Fall, in dem der Tod eines Co-Piloten unter der aktuellen Auslegung umstrittenerweise nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurde. Die Fluggesellschaften betonen, daß eine Reform von EU261 ihre Pflicht zur Betreuung von Passagieren nicht beeinträchtigen würde. Vielmehr würde sie den Fluggesellschaften helfen, den Betrieb schneller wiederherzustellen, was letztendlich dem größten Interesse der Passagiere diene: pünktliche Ankünfte. Die EU261-Verordnung, die seit 2004 in Kraft ist, regelt die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderung. Sie sieht unter anderem Entschädigungszahlungen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden vor. Fluggesellschaften argumentieren seit längerem, daß die derzeitigen Regelungen eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen würden. Verbraucherschutzorganisationen hingegen warnen vor einer Aufweichung der Fluggastrechte. Die Europäische Kommission hatte bereits 2013 eine Überarbeitung der Verordnung vorgeschlagen, die jedoch bisher nicht umgesetzt wurde.

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Russischer Kampfjet verletzt estnischen Luftraum – Tallinn protestiert

Ein Zwischenfall über der Ostsee sorgt für Spannungen zwischen Estland und Rußland. Nach Angaben der estnischen Armee hat ein russisches Militärflugzeug des Typs Suchoi Su-35 am Abend des 13. Mai 2025 den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes verletzt. Der Kampfjet sei nahe der Halbinsel Juminda im Norden Estlands unerlaubt in den estnischen Luftraum eingedrungen und habe sich dort kurzzeitig aufgehalten, teilte das estnische Militär mit. Als Reaktion auf diesen Vorfall bestellte das estnische Außenministerium in Tallinn den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein und überreichte eine formelle diplomatische Note. Außenminister Margus Tsahkna äußerte sich besorgt und nannte den Vorfall „sehr ernsthaft und bedauerlich“, der in keiner Weise hinnehmbar sei. Details des Vorfalls: Kurze Verletzung, keine Kommunikation Nach Angaben der estnischen Armee handelte es sich um die erste Luftraumverletzung durch Rußland in diesem Jahr. Die Dauer des Eindringens betrug weniger als eine Minute. Brisant ist, daß der russische Kampfjet vor dem Überflug keinen Flugplan übermittelt hatte, seine elektronische Kennung (Transponder) ausgeschaltet war und auch keinen Funkkontakt mit der estnischen Flugsicherung aufnahm. Dieses Vorgehen verstärkt die Besorgnis über die Absichten hinter dem Flug. Solche Zwischenfälle sind in der Ostseeregion nicht völlig neu. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, bei denen russische Militärflugzeuge den Luftraum von Nato-Staaten im Ostseeraum verletzten oder sich ihnen in internationalem Luftraum auf unprofessionelle Weise näherten. Diese Aktionen werden von den betroffenen Nato-Mitgliedern in der Regel scharf verurteilt und führen zu diplomatischen Protesten. Die Nato verstärkte nach der russischen Annexion der Krim im Jahr 2014 ihre

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Air Explore erwartet boomenden Sommer 2025

Air Explore, die größte Fluggesellschaft der Slowakei und Teil der Avia Solutions Group, dem weltweit größten Anbieter von ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), prognostiziert für den bevorstehenden Sommer eine rege Nachfrage nach ihren Flugzeugen. Der Großteil der Passagierflugzeugflotte des Unternehmens ist bereits für die Hauptreisezeit des Jahres 2025 an europäische Kunden verleast. Lediglich eine Boeing 737-800 ist derzeit noch für eine Vermietung verfügbar. Die Luftfahrtindustrie hat sich nach den Turbulenzen der globalen Pandemie vollständig erholt. Ein Bericht der IATA (International Air Transport Association) prognostiziert für die kommenden zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der globalen Passagierzahl von 3,8 Prozent, was bis zum Jahr 2043 zu einem Nettozuwachs von über 4,1 Milliarden zusätzlichen Passagierflügen im Vergleich zu 2023 führen würde. Die Gesamtzahl der weltweiten Passagierreisen würde demnach im Jahr 2043 bei 7,9 Milliarden liegen. Für Europa wird in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum des Passagierverkehrs erwartet, hauptsächlich getragen durch internationale Verbindungen aus anderen Teilen der Welt. Im Jahr 2025 wird ein Anstieg der Gesamtpassagierzahl in Europa um 4,3 Prozent im Jahresvergleich prognostiziert. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzen Fluggesellschaften auf flexible Lösungen wie das ACMI-Leasing, um ihre Flotten zu erweitern, Einnahmen durch zusätzliche Flüge zu generieren, neue Strecken zu eröffnen und eine Absicherung für Flugzeuge zu schaffen, die längere Wartungszeiten benötigen. Martin Stulajter, der Geschäftsführer von Air Explore, kommentierte dies mit den Worten: „Wenn wir uns der geschäftigen Sommersaison nähern, wird unsere Flotte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung unserer Airline-Partner spielen und gleichzeitig reibungslose Reiseerlebnisse für

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Wachsender Druck auf Southwest Airlines: Internationale Expansion als neuer Wachstumspfad?

Die größte US-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines sieht sich mit einem fulminanten Investor konfrontiert, der das Management dazu drängt, neue Einnahmequellen zu erschließen. Dabei rücken offenbar auch verstärkt internationale Flugverbindungen in den Fokus. Nachdem sich Southwest erst rund 50 Jahre nach ihrer Gründung mit Zielen in der Karibik über die US-Grenzen hinauswagte, spekulieren Beobachter nun über eine mögliche Ausdehnung des Streckennetzes auf Interkontinentalflüge, möglicherweise sogar bis nach Europa. Antrag auf Flugrechte in zahlreiche Staaten deutet auf mögliche Expansion hin Wie zunächst das Wirtschaftsnachrichtenportal „Bloomberg“ berichtete, hat Southwest Airlines beim US-Verkehrsministerium Genehmigungen für Flüge in alle Staaten beantragt, mit denen die Vereinigten Staaten sogenannte Open-Skies-Abkommen unterhalten. Diese Liste umfaßt die Europäische Union, Großbritannien, Länder in Südamerika sowie Teile Südostasiens. Southwest Airlines selbst bemühte sich in einer Mitteilung, diesen Antrag nicht als zwingendes Signal für die tatsächliche Aufnahme neuer internationaler Strecken zu interpretieren. Allerdings steht die Fluggesellschaft gehörig unter Erfolgsdruck. Seit dem Jahr 2024 mischt der New Yorker Hedgefonds Elliott Management die Airline auf. Der Investor hatte zunächst zehn Prozent der Aktien erworben und könnte seinen Anteil auf bis zu 19,9 Prozent aufstocken. Elliott wirft dem Management Versäumnisse in Bezug auf Netzstrategie, Stückkosten und Technologie-Investitionen vor und könnte im Hintergrund auf eine stärkere Expansion im internationalen Geschäft drängen. Transatlantik-Flüge für Wettbewerber JetBlue erfolgreich Daß eine solche Strategie durchaus aufgehen kann, zeigt das Beispiel des Konkurrenten JetBlue Airways. Die New Yorker Fluggesellschaft ergänzt ihre Netzstrategie seit 2021 zumindest saisonal um Transatlantikflüge. Im Sommer 2025 bietet JetBlue Verbindungen von New York nach Paris, Dublin, Amsterdam,

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Reiselust der Österreicher steigt – Reisemediziner raten zu rechtzeitiger Gesundheitsvorsorge

Die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher nimmt wieder deutlich zu, insbesondere bei Fernreisen, die seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder an Popularität gewinnen. Während viele Urlaubsziele in Nachbarländern wie Italien oder Kroatien keine speziellen Reiseimpfungen erfordern, ist bei Fernreisen in Regionen mit anderem Klima und möglicherweise schlechterer Gesundheitsversorgung eine gute Vorbereitung unerläßlich. Reisemediziner spielen hierbei eine wichtige Rolle, indem sie nicht nur zur passenden Reiseapotheke beraten, sondern auch über notwendige Impfungen aufklären. Dabei geht es nicht nur um den Schutz vor tropischen Krankheiten, sondern auch um die Aktualisierung von Standardimpfungen wie Hepatitis A/B oder FSME. Statistik Austria ermittelte, daß im Zeitraum von Juli bis September 2024 fast zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung auf Urlaub waren, wobei mehr als die Hälfte davon ins Ausland reiste. Während der Großteil dieser Reisen weiterhin in die Nachbarländer führte, verzeichneten auch Fernreisen wieder einen Zuwachs, wobei fünf Prozent der Urlauberinnen und Urlauber ferne Destinationen wählten. Reisemedizinerin Dr. Katharina Riedl betont, daß auch bei Reisen innerhalb Europas die Überprüfung des Impfstatus sinnvoll ist. So komme FSME auch in Kroatien vor, Tetanus könne man sich überall zuziehen, und Hepatitis sei auch in Italien und Spanien ein Thema. Sie empfiehlt daher, die Standardimpfungen stets auf dem neuesten Stand zu halten und beim nächsten Arztbesuch den Impfpaß überprüfen zu lassen. Individuelle Beratung vor Fernreisen unerläßlich Zu den beliebtesten Fernreisezielen im Jahr 2025 zählen unter anderem Thailand, Indonesien, die Dominikanische Republik, Mauritius und Mexiko. Wer diese oder andere weit entfernte Orte bereist, sollte rechtzeitig vor der Abreise ein reisemedizinisches Zentrum

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Blitzstart am Aktienmarkt: Hohe Nachfrage nach Flynas-Aktien bei Börsengang in Riad

Der saudi-arabische Billigflieger Flynas erlebte einen fulminanten Start an der Börse. Innerhalb weniger Minuten nach der Öffnung der Zeichnungsbücher für den Börsengang am 12. Mai 2025 waren bereits 30 Prozent der angebotenen Aktien gezeichnet. Die Fluggesellschaft bietet insgesamt 51,26 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 76 und 80 Saudi-Riyal (umgerechnet 20,30 bis 21,33 US-Dollar) an der Tadāwul-Börse in Riad an und will damit rund 4,1 Milliarden Saudi-Riyal (1,1 Milliarden US-Dollar) einnehmen. Das Initial Public Offering (IPO) umfaßt sowohl neu ausgegebene Aktien als auch Anteile von bestehenden Investoren, darunter die Kingdom Holding Co. des Milliardärs Prinz Alwaleed bin Talal und die National Flight Services Co. Die Einnahmen aus dem Verkauf der neuen Aktien sollen zur Finanzierung der Flottenexpansion und des Netzwerkwachstums der Airline verwendet werden, während die Erlöse aus dem Verkauf der Altaktionäre an diese fließen. Dieser Börsengang ist der erste einer Golf-Fluggesellschaft seit fast zwei Jahrzehnten und impliziert eine Marktkapitalisierung bei Börsennotierung von 13 bis 13,7 Milliarden Saudi-Riyal (3,47 bis 3,65 Milliarden US-Dollar). Die neu ausgegebenen Aktien werden nach Abschluß des IPO 10,2 Prozent des gesamten Aktienkapitals der Fluggesellschaft ausmachen. Wachstumspläne und Marktpositionierung im Fokus Bereits bei der Ankündigung des Börsengangs in der vergangenen Woche bezeichnete Flynas-CEO Bander Almohanna diesen Schritt als „strategischen Schritt, der die Umsetzung unserer Wachstumsambitionen beschleunigen und unsere Position als führende Billigfluggesellschaft für Kurz- und Mittelstreckenflüge im gesamten Nahen Osten und Nordafrika bis 2030 festigen wird“. Flynas, die ihren Betrieb 2007 als nasair (Saudi-Arabien) aufnahm, betreibt derzeit eine Flotte von 71 Flugzeugen zu 74 Flughäfen in

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Dertour meldet deutliches Gästeplus für kommenden Winter – Fernreisen weiter im Trend

Der Reiseveranstalter Dertour blickt optimistisch auf den kommenden Winter und verzeichnet aktuell ein beachtliches Gästeplus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie Produktchef Sven Schikarsky mitteilte, ist die Nachfrage nach Fernreisen weiterhin sehr stark. Besonders beliebt sind dabei Ägypten, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dieser Trend setzt sich somit aus der vergangenen Wintersaison fort, in der Dertour bereits ein Gästeplus von über 30 Prozent verzeichnen konnte. Laut Sven Schikarsky hält der Trend zum Frühbuchen an, was sich in den aktuellen Buchungseingängen für den kommenden Winter widerspiegelt. Als wesentlicher Faktor für dieses Verhalten wird die anhaltende Wunsch nach Planungssicherheit genannt. Bereits im Winter 2024/25 buchten Urlauber ihren Aufenthalt durchschnittlich 104 Tage vor Reiseantritt. Die Beliebtheit von Fernreisen im Winter wird durch die Zahlen der vergangenen Saison untermauert, in der 38 Prozent der Dertour-Gäste ferne Länder bereisten. Hier waren Thailand, der Indische Ozean und die Vereinigten Arabischen Emirate die Top-Ziele. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach Reisen in die Golfstaaten, wo sich die Gästezahl von Dertour im Vergleich zum Vorjahr glatt verdoppelte. Die Karibik konnte ihr Niveau halten, verzeichnete aber auf Kuba Angebotsengpässe. Trotz des starken Interesses an Fernreisen blieben auch im vergangenen Winter die Kurz- und Mittelstrecken mit einem Anteil von 62 Prozent dominierend. Spanien verteidigte seine Spitzenposition mit einem Gästeplus von 24 Prozent. Ägypten und die Türkei verzeichneten mit Zuwächsen von 119 beziehungsweise 56 Prozent deutliche Steigerungen und verdrängten Deutschland, das aufgrund des milden Winters ein Minus von 15 Prozent hinnehmen mußte, auf den vierten Platz der

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