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Oman Air hat Deutschland-Büro aufgelöst

Die wirtschaftlich unter Druck stehende Fluggesellschaft Oman Air hat einen drastischen Schritt in ihrer Restrukturierung vollzogen, der nun auch das Deutschland-Büro betrifft. Zum Jahreswechsel wurde das achtköpfige Sales- und Marketing-Team der Airline in Frankfurt nahezu vollständig aufgelöst. Die Folgen dieser Entscheidung sind nicht nur für die betroffenen Mitarbeiter und deren Familien spürbar, sondern auch für die Reisebranche, die bislang eng mit dem deutschen Büro von Oman Air zusammenarbeitete. Laut Aussagen von Thomas Müller, dem bisherigen Deutschland-Manager, reagiert das Unternehmen auf die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage, die bereits seit einiger Zeit eine umfassende Umstrukturierung des Unternehmens erfordert. Im Dezember 2023 erhielten die Mitarbeiter von Oman Air in Frankfurt die Nachricht, dass ihre Positionen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens gestrichen werden. Der Personalabbau und die Umstrukturierung betreffen nicht nur das deutsche Büro, sondern auch andere Märkte wie Frankreich und die Schweiz. Müller bezeichnete die Veränderungen als „drastischer als gedacht“ und gab an, dass die Reorganisation bereits Mitte 2023 in Gang gesetzt wurde, um die internen Strukturen zu verschlanken und die Kosten zu senken. Diese Maßnahmen waren notwendig, um die Fluggesellschaft aus einer angespannten wirtschaftlichen Situation zu befreien und ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Entscheidung, das Sales- und Marketing-Team in Frankfurt nahezu vollständig abzubauen, ist Teil einer zentralen Umstrukturierung. Künftig wird es in Europa nur noch einen Regional Sales Manager mit Sitz in London geben. Darüber hinaus sollen die Vertriebskontakte für die einzelnen Märkte wie Deutschland, Frankreich und die Schweiz direkt von den jeweiligen Märkten aus gesteuert werden. Die Verantwortung für den

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Celebrity Cruises expandiert: Einstieg in das Flusskreuzfahrtgeschäft geplant

Die US-amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, die weltweit für ihre luxuriösen Hochseeschiffe bekannt ist, wagt nun einen kühnen Schritt in die Welt der Flusskreuzfahrten. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Flussreisen unter der neuen Marke „Celebrity River Cruises“ zum Verkauf angeboten werden. Bereits 2027 soll das erste von insgesamt zehn bestellten Flussschiffen in Europa seine Jungfernfahrt antreten. Dieser Schritt stellt eine signifikante Erweiterung des Portfolios des Unternehmens dar und könnte das Kreuzfahrtsegment auf den Flüssen Europas erheblich bereichern. Die Entscheidung, in den lukrativen Markt der Flusskreuzfahrten einzutreten, folgt auf die jüngste Bekanntgabe der Bestellung eines sechsten Hochseeschiffes der innovativen Edge-Klasse. Celebrity Cruises, die zur Royal Caribbean Group gehört, hat sich damit für eine konsequente Erweiterung ihres Angebots entschieden, um ihren Gästen ein noch breiteres Spektrum an Reisemöglichkeiten zu bieten. Jason Liberty, Präsident und CEO der Royal Caribbean Group, erklärte in einer Mitteilung, dass die Entscheidung, in den Flusskreuzfahrtmarkt einzutreten, der „nächste logische Schritt“ sei. Mit der neuen Marke Celebrity River Cruises wolle man „das Flusskreuzfahrterlebnis erneuern und verbessern“ und der steigenden Nachfrage nach „kulturell bereichernden Reiseerlebnissen“ gerecht werden. Celebrity Cruises hat sich bereits als eine der führenden Marken im Premium-Kreuzfahrtsegment etabliert, und nun soll dieses Renommee auf den Flussbereich übertragen werden. Das Unternehmen verspricht, seine Expertise in den Bereichen gehobenes Design, exklusive Gastfreundschaft und ausgezeichnete gastronomische Erlebnisse auch in das Flusskreuzfahrtgeschäft zu integrieren. Die Entscheidung, Europa als erstes Ziel zu wählen, ist eine strategische Wahl, da der europäische Flusskreuzfahrtmarkt bereits heute zu den am stärksten wachsenden Märkten in der globalen

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Lufthansa-Flug LH2507 landet nach Triebwerksproblemen außerplanmäßig in London

Ein Airbus A319 der Lufthansa, der am Mittwoch, dem 24. Januar 2025, auf dem Flug LH2507 von Manchester nach München unterwegs war, musste aufgrund eines technischen Problems mit dem Triebwerk eine außerplanmäßige Landung am Londoner Flughafen Heathrow durchführen. Die Besatzung entschloss sich, nach einem Vorfall in Höhe des Ärmelkanals, der Triebwerksprobleme verursachte, die Route nach London zu ändern. Alle 107 Passagiere, die sich zu diesem Zeitpunkt an Bord des Flugzeugs befanden, wurden umgebucht, um ihre Reise fortzusetzen. Laut einer Sprecherin der Lufthansa ereignete sich das technische Problem in der Nähe des Ärmelkanals, als das Flugzeug mit einer Reiseflughöhe von etwa 10.000 Metern unterwegs war. Die Piloten, die auf die Situation schnell und professionell reagierten, wählten den nahegelegenen Flughafen Heathrow als Ziel für die Landung. Ein Airbus A319 gilt als äußerst zuverlässiges Flugzeug, und technische Probleme wie diese sind vergleichsweise selten. Die Crew des Fluges LH2507 setzte jedoch alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in Kraft, um eine sichere Landung zu gewährleisten. Die Lufthansa-Sprecherin bestätigte, dass der Airbus A319 sicher auf dem Flughafen Heathrow gelandet sei, und betonte, dass die technische Untersuchung nun in London durchgeführt werde. Während die Maschine in London für die Reparaturen verbleiben soll, wurde gleichzeitig eine Umplanung der Fluggäste in die Wege geleitet. Den Passagieren wurden alternative Flüge angeboten, um ihre Reise fortzusetzen. Es wurde jedoch nicht spezifiziert, wie lange die Reparatur des betroffenen Triebwerks dauern würde. Sicherheit steht an erster Stelle Die Lufthansa hob hervor, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu jeder Zeit oberste Priorität habe.

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Cathay Pacific prüft mögliche Flugzeugbestellung: Airbus A350, Boeing 787 und 777X im Rennen

Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific steht vor einer potenziell bedeutenden Erweiterung ihrer Flotte. Die Airline hat sowohl Airbus als auch Boeing um Angebote für ihre nächste Flugzeugbestellung gebeten. Dabei stehen der Airbus A350, die Boeing 787-Familie sowie mögliche zusätzliche Boeing 777X-Maschinen zur Auswahl. Diese Anfrage für Angebote (Request for Proposals, RFP) könnte die Weichen für die Zukunft von Cathay Pacific stellen und eine bedeutende Investition in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte nach sich ziehen. Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen stützt, hat Cathay Pacific konkrete Anforderungen an Airbus und Boeing gestellt, die Vorschläge für neue Langstreckenflugzeuge unterbreiten sollen. Die genaue Zahl der Flugzeuge und die finale Zusammensetzung der Bestellung sind noch nicht festgelegt, aber es ist zu erwarten, dass der Umfang der Bestellung mit zusätzlichen Optionen erweitert wird, was den Deal noch größer machen könnte. Die Fluggesellschaft besitzt bereits 72 Flugzeuge in ihrem festen Auftragsbestand, darunter 57 Großraumflugzeuge: 30 Airbus A330-900, sechs Airbus A350F und 21 Boeing 777-9. Insbesondere der Airbus A350 hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, und Cathay Pacific hat erst im Dezember 2023 die Bestellung von 20 zusätzlichen Airbus A350F bestätigt, die die Flotte ab 2027 verstärken sollen. Diese Modellreihe ist bekannt für ihre Effizienz und Reichweite, was sie zu einer bevorzugten Wahl für Langstreckenflüge macht. Neueste Bestellungen und Investitionen in die Zukunft Die neueste Bestellung von Cathay Pacific wurde im August 2024 bekannt gegeben, als die Airline 30 Airbus A330-900 sowie 30 Optionen für dasselbe Modell sicherte.

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Untersuchung eines Zwischenfalls mit United Airlines Boeing 787-8: Plötzliche Bewegungen und Verletzungen an Bord

Am 24. Januar 2025 ereignete sich ein Vorfall, der die Luftfahrtwelt erneut aufrüttelte. Ein United Airlines Boeing 787-8 Flugzeug, das die Strecke von Lagos, Nigeria, nach Washington D.C. beflog, musste nach plötzlichen Bewegungen an Bord umkehren und wieder in Lagos landen. Der Vorfall führte zu insgesamt 38 Verletzten, darunter mehrere schwer verletzte Passagiere und Crew-Mitglieder. Die US-amerikanische Nationale Behörde für Sicherheitsuntersuchungen (NTSB) hat inzwischen eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, bei dem das Flugzeug nach einer unkontrollierten Bewegung abrupt die Flughöhe verlor und mit einer ungewöhnlich schnellen Vertikalgeschwindigkeit von 1.600 Fuß pro Minute abstürzte. Der Flug UA613 hatte am 24. Januar 2025 um 00:19 Uhr Ortszeit den Murtala Mohammed Flughafen in Lagos verlassen und war auf dem Weg nach Washington Dulles International Airport. Während das Flugzeug den Luftraum von Benin, Togo und Ghana überflog, erreichte es eine Höhe von 36.000 Fuß (etwa 10.973 Meter), als die Piloten plötzlich einen dramatischen Abfall der Flughöhe bemerkten. Die Flugdaten von Flightradar24 zeigen, dass das Flugzeug sich in Richtung Liberia bewegte, als es plötzlich eine Notfallwendemanöver einleitete und die Richtung umkehrte. Rund 30 Minuten nach der Wendung in Richtung Lagos sendete die Besatzung den Notrufcode 7700, was auf eine allgemeine Notlage hinwies. Kurz darauf landete das Flugzeug um 03:22 Uhr zurück in Lagos. Von den 245 Passagieren und 11 Crew-Mitgliedern an Bord wurden vier Passagiere sowie zwei Besatzungsmitglieder schwer verletzt, während 27 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder leichtere Verletzungen erlitten. Sofort nach der Landung wurden die Passagiere und Crew-Mitglieder mit Rettungswagen und medizinischer Unterstützung versorgt. Technische

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London: Dritte Start- und Landebahn für Heathrow genehmigt

Im Zuge einer bedeutenden politischen Entscheidung hat die britische Regierung unter der Leitung der neuen Finanzministerin Rachel Reeves grünes Licht für die Entwicklung einer dritten Start- und Landebahn am Flughafen London-Heathrow gegeben. Diese Entscheidung, die am 29. Januar 2024 bekannt gegeben wurde, stößt auf heftigen Widerstand von Umweltorganisationen, stellt jedoch einen wichtigen Baustein in den wirtschaftlichen Wachstumszielen der Regierung dar. Die Diskussion um den Ausbau des Flughafens zieht sich bereits seit Jahren hin und wurde mehrfach aufgeschoben, doch die Regierung hält die Notwendigkeit einer weiteren Landebahn für Heathrow nun für dringlicher denn je. In ihrer Rede in Oxford betonte die Finanzministerin Rachel Reeves, dass wirtschaftliches Wachstum die oberste Priorität der britischen Regierung sei. „Das wirtschaftliche Wachstum ist die wichtigste Mission der Regierung“, sagte sie und stellte damit das geplante Projekt als einen zentralen Pfeiler der wirtschaftlichen Agenda vor. Der Ausbau des Flughafens Heathrow mit einer dritten Landebahn soll nicht nur die Kapazitäten des Flughafens deutlich erweitern, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und langfristig das wirtschaftliche Wachstum des Vereinigten Königreichs fördern. Reeves erklärte, dass der Entscheidungsprozess über die dritte Landebahn in den vergangenen Jahren immer wieder hinausgeschoben und schließlich abgebrochen worden war. Heute sei der Fall jedoch klarer und der Nutzen eines neuen Projekts müsse nun vorangetrieben werden. „Die Argumente für eine neue Landebahn sind stärker denn je“, sagte sie. Das Vorhaben sieht vor, dass die neue Landebahn im Nordwesten des bestehenden Flughafens gebaut wird, was eine Erweiterung der Kapazitäten und die Schaffung neuer Infrastruktur zur Folge haben wird. Dabei ist vorgesehen,

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Ryanair kämpft mit Boeing-Lieferverzögerungen und senkt Passagierprognosen für 2026

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Januar 2025 bekannt gegeben, dass sie ihre Passagierprognose für das Geschäftsjahr 2026 um 4 Millionen auf 206 Millionen Passagiere gesenkt hat. Ein zentraler Grund für diese Anpassung sind wiederholte Lieferverzögerungen von Boeing, die den Ausbau der Flotte erheblich beeinträchtigen. Trotz dieser Herausforderungen konnte Ryanair im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen erheblichen Gewinnanstieg verbuchen, was auf eine stabilisierte Nachfrage und eine erfolgreiche Behebung interner Streitigkeiten zurückzuführen ist. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 (Q3 FY25) erzielte Ryanair einen Gewinn nach Steuern von 149 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Verbesserung darstellt (2024: 15 Millionen Euro). Der Umsatz stieg um 10 % auf 2,96 Milliarden Euro, was Ryanair in eine stabile Position für die verbleibenden Monate des Jahres versetzt. Michael O’Leary, CEO von Ryanair, erklärte, dass die starke Performance im dritten Quartal vor allem auf die Behebung eines Streits mit Online-Reisebüros (OTAs) im späten Jahr 2023 zurückzuführen sei. In diesem Zeitraum war das Geschäft aufgrund der Konflikte mit den OTAs negativ betroffen. Nachdem dieser Konflikt beigelegt wurde, konnte Ryanair nun wieder zu einer „normalen“ Geschäftsentwicklung zurückkehren. Der Betriebskostenanstieg von 8 % auf 2,93 Milliarden Euro wurde größtenteils durch die höhere Passagierzahl von 44,9 Millionen, was einem Anstieg von 9 % im Jahresvergleich entspricht, ausgeglichen. Ryanair wies im vierten Quartal darauf hin, dass sich die Ticketpreise stabilisierten, was auf eine anhaltend starke Nachfrage hindeutet. Boeing-Lieferverzögerungen als Hemmschuh für Wachstum Trotz des positiven Trends bei den Passagierzahlen bleibt das größte Problem für Ryanair die

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Riyadh Air: Erste Boeing 787-9 absolviert Flug zwischen Riyadh und Istanbul

Mit der Durchführung ihres ersten Fluges in der offiziellen Lackierung hat die neue saudische Fluggesellschaft Riyadh Air einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu ihrem kommerziellen Start erreicht. Die Boeing 787-9 Dreamliner (Registrierung HZ-RXX) flog am vergangenen Wochenende von Riyadhs King Khalid International Airport (RUH) nach Istanbul (IST), eine Strecke von rund vier Stunden. Der Flug markiert den Beginn eines umfangreichen Trainingsprogramms, um die Betriebsvoraussetzungen für die geplante Inbetriebnahme im dritten Quartal 2025 zu erfüllen. Das Flugzeug, das ursprünglich von Oman Air betrieben wurde, ist nicht Teil der regulären Bestellung von Riyadh Air, die 72 werksneue Boeing 787-9 Dreamliner umfasst. Stattdessen wird es als Trainingsplattform für Besatzungsmitglieder sowie für die Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) genutzt. Laut Branchenquellen wird erwartet, daß Riyadh Air in Kürze weitere Großraumflugzeuge bestellt, was die ehrgeizigen Expansionspläne der Airline unterstreicht. Die Nutzung des Flugzeugs für Trainingszwecke dient dazu, Piloten und weiteres Personal auf die künftigen Anforderungen des Flugbetriebs vorzubereiten. Gleichzeitig könnte der Flug nach Istanbul auch technische Hintergründe haben, da nähere Details zu seiner genauen Zielsetzung bisher unklar sind. Einsatz moderner Trainingsmethoden Neben den Flügen mit der Boeing 787-9 setzt Riyadh Air auf fortschrittliche Simulatoren, um die Schulung ihrer Piloten zu optimieren. Am 27. Januar 2025 gab die Fluggesellschaft bekannt, daß sie eine Genehmigung von der General Authority of Civil Aviation of Saudi Arabia (GACA) erhalten hat, den hochmodernen Boeing 787-9 RX7000 Full-Flight-Simulator einzusetzen. Diese Technologie ermöglicht es, realistische Flugbedingungen nachzustellen und das Training effizienter zu gestalten. Dieser strategische Ansatz spiegelt die hohen Ansprüche der Fluggesellschaft

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Airbus legt Entwicklung des CityAirbus NextGen vorerst auf Eis

Die Entwicklung des CityAirbus NextGen, eines vielversprechenden Projektes im Bereich der urbanen Luftmobilität, wird vorerst pausiert. Wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus am 27. Januar 2025 bekanntgab, stehen technologische Unsicherheiten im Zentrum der Entscheidung. Diese Entwicklung könnte weitreichende Konsequenzen für die europäische Luftfahrtbranche haben, die bereits mit finanziellen Schwierigkeiten ihrer Mitbewerber zu kämpfen hat. Der CityAirbus NextGen, entwickelt von Airbus Helicopters, sollte die Zukunft der urbanen Mobilität revolutionieren. Das vollständig elektrisch betriebene Fluggerät war darauf ausgelegt, bis zu vier Personen – drei Passagiere und einen Piloten – über eine Distanz von 80 Kilometern zu transportieren. Mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde und der Fähigkeit zum vertikalen Start und zur Landung wurde es als wegweisendes Konzept im Bereich der elektrischen Luftfahrt gehandelt. Seit der Vorstellung des Projekts hatte Airbus betont, daß Sicherheit und technologische Machbarkeit oberste Priorität hätten. Auch deshalb vermied der Hersteller konkrete Versprechen zu einem möglichen Markteintritt. Noch im Juni 2024 wies ein Vertreter von CityAirbus auf einer Luftfahrtkonferenz in London darauf hin, daß es entscheidend sei, realistische Bewertungen der technologischen Herausforderungen vorzunehmen, anstatt sich von unrealistischen Zeitplänen treiben zu lassen. Erste Testflüge und der überraschende Stopp Erst im November 2024 hatte ein unbemanntes CityAirbus NextGen-Demonstrationsmodell seinen Jungfernflug in Donauwörth, Bayern, absolviert. Der erfolgreiche Test wurde von Airbus als Meilenstein in der Entwicklung gefeiert, doch nur wenige Wochen später folgte nun die Ankündigung, die Weiterentwicklung des Projekts vorerst zu stoppen. Laut Airbus Helicopters-CEO Bruno Even sind die derzeitigen technologischen Grenzen der Batterien ausschlaggebend für die Entscheidung. „Wir

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Lufthansa beendet Flugverbindung Paderborn-München – Regionale Initiative sichert Ersatzverkehr

Nach einer langen Geschichte von Direktverbindungen zwischen Paderborn und dem Drehkreuz München endet diese Ära zum 31. Mai. Die Lufthansa begründet die Einstellung der Strecke mit zu geringer Auslastung und hohen Betriebskosten. Doch die Region Ostwestfalen-Lippe zeigt sich entschlossen, ihre Anbindung an den internationalen Flugverkehr nicht zu verlieren. Mit der Gründung der Initiative Skyhub PAD wurde innerhalb weniger Monate eine Lösung gefunden, die nahtlos an die bisherigen Flüge anknüpfen soll. Die Entscheidung der Lufthansa, die Linie zwischen Paderborn und München einzustellen, sorgte regional für Enttäuschung. Besonders für Geschäftsreisende aus Ostwestfalen-Lippe war die Verbindung ein wichtiger Baustein, um das Interkontinental-Drehkreuz München zu erreichen. Trotz der Bedeutung der Strecke für die Region habe die Auslastung nicht den Erwartungen entsprochen, so eine Sprecherin der Lufthansa. Gleichzeitig seien die gestiegenen Betriebskosten durch Personal, Treibstoff und Flughafenentgelte wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen. Diese Entwicklung reiht sich in eine Strategie der Lufthansa ein, unrentable Regionalflüge zu streichen und den Fokus auf größere Märkte und lukrativere Verbindungen zu legen. Neben Paderborn waren auch andere kleinere Flughäfen in Deutschland von ähnlichen Kürzungen betroffen, etwa in Erfurt und Friedrichshafen. Skyhub PAD: Regionale Initiative übernimmt Verantwortung Um den drohenden Verlust der Verbindung nach München zu verhindern, wurde im November 2024 die private Initiative Skyhub PAD ins Leben gerufen. Dahinter stehen mehrere Unternehmen aus der Region, die nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den infrastrukturellen Wert der Flugverbindung erkennen. Ziel von Skyhub PAD ist es, ab Juni 2025 nahtlos an den bisherigen Flugplan anzuknüpfen und die Verbindung über einen alternativen Anbieter

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