
British Airways reformiert Vielfliegerprogramm: Loyalität wird teurer
Die Ankündigung von British Airways, ihr Vielfliegerprogramm grundlegend umzugestalten, sorgt für heftige Diskussionen unter Kunden und Mitarbeitern. Ab dem 1. April 2025 wird der bisherige Executive Club in „The British Airways Club“ umbenannt, und ein umsatzbasiertes System tritt an die Stelle des bisherigen Modells. Mit diesem Schritt orientiert sich die Fluggesellschaft an internationalen Standards, doch viele Stammkunden empfinden die Änderungen als Belastung und sehen ihre bisherige Treue nicht angemessen honoriert. Das überarbeitete System belohnt Vielflieger nicht mehr auf der Grundlage zurückgelegter Entfernungen oder gebuchter Kabinenklassen, sondern allein nach den finanziellen Ausgaben bei British Airways und deren Partnern. Für jede ausgegebene Pfund erhalten Mitglieder einen sogenannten Tier-Punkt. Die Schwellenwerte für die verschiedenen Statusstufen steigen damit erheblich: Diese Summen schließen Steuern und Gebühren aus, was die Schwelle für viele Kunden zusätzlich erhöht. Zum Vergleich: Im bisherigen Modell waren für den Gold-Status lediglich 1.500 Punkte nötig, die durch Kombination von Flugdistanz und Kabinenklasse erreicht werden konnten. Zusätzliche Optionen zur Punkteerlangung British Airways hat angekündigt, daß Punkte künftig nicht nur für Flüge, sondern auch für Zusatzleistungen wie Sitzplatzwahl, Übergepäck und Pauschalreisen bei British Airways Holidays gutgeschrieben werden. Darüber hinaus können Nutzer der American Express Premium Plus-Kreditkarte Punkte sammeln, wenngleich hier eine Obergrenze von 2.500 Punkten pro Jahr gilt. Während diese Neuerungen einigen Kunden entgegenkommen könnten, kritisieren viele Vielflieger die schiere Höhe der Schwellenwerte. Der Zugang zu den begehrten Club-Lounges oder Vorteilen wie zusätzlichem Gepäck wird für viele frühere Stammkunden unerreichbar. Reaktionen von Kunden und Mitarbeitern Die Reaktion auf die Reform fällt überwiegend kritisch aus.








