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Norse erstmals mit Boeing 787-9 im Ewigen Eis gelandet

Im Rahmen eines Charterfluges ist Norse Atlantic Airways erstmals mit einer Boeing 787-9 auf dem Troll Airfield, das sich in der Antarktis befindet, gelandet. Es handelt sich auch um die Typenerstlandung dieses Musters.  Im Einsatz war die Maschine mit der Registrierung LN-FNC. Diese setzte am 15. November 2023 um 2 Uhr 01 Ortszeit auf dem Ewigen Eis auf. Auftraggeber dieses Sonderfluges war das norwegische Polarinstitut. An Bord der Maschine befanden sich Ausrüstung und 45 Forscher.  Am 13. November 2023 machte sich der Dreamliner von Oslo aus auf die Reise. In Kapstadt wurde ein Zwischenstopp von etwa 40 Stunden eingelegt. Am Mittwoch hob der Langstreckenjet dann um 23 Uhr 03 Lokalzeit mit dem Ziel Antartiks ab. Dort konnte die LN-FNC dann sicher aufsetzen. Norse Atlantic Airways zeigt sich äußerst stolz darauf diesen Charterflug durchgeführt zu haben,  „Es ist eine große Ehre und Aufregung für das gesamte Norse-Team, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Moment mit der Landung des ersten 787 Dreamliners erreicht haben. Im Geiste der Erforschung sind wir stolz darauf, an dieser wichtigen und einzigartigen Mission beteiligt zu sein. Es ist ein wahrer Beweis für unsere hochqualifizierten Piloten und Besatzungen sowie für unsere hochmodernen Boeing-Flugzeuge“, so Firmenchef Bjørn Tore Larsen. 

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Österreich und Ungarn streiten um gefeuerten Raaberbahn-Vorstand

Die Abberufung eines Vorstandsmitglieds bei der ungarisch-österreichischen Raaberbahn ist der Auslöser für einen heftigen Streit zwischen den Regierungen von Österreich und Ungarn. In diktatorischer Manier wäre eine Entscheidung getroffen und vollzogen worden ohne dass die anderen Aktionäre beziehungsweise der Aufsichtsrat konsultiert worden wären.  Die Raaberbahn AG ist eine private Eisenbahngesellschaft, die den Zusammenbruch der Donaumonarchie gleichermaßen überstanden hat wie die Ära des Kommunismus in Ungarn. Über die langjährige Firmengeschichte hinweg hat sich lediglich die Eigentümerschaft immer wieder geändert. Mit 65,6356 Prozent ist der ungarische Staat der mit großem Abstand größte Aktionär. Die Republik Österreich hält 28,2378 Prozent. Der Rest entfällt auf den Strabag-Konzern.  Vor wenigen Tagen wurde Hana Dellemann, die bislang als stellvertretende Generaldirektorin sowie Leiterin der österreichischen Zweigniederlassung fungierte, abberufen. Das österreichische Verkehrsministerium will dagegen vorgehen, denn man behauptet, dass man als Aktionär gar nicht gefragt wurde. Auch soll der Aufsichtsrat mit dieser Sache gar nicht betraut worden sein. Schenkt man der österreichischen Darstellung Glauben: Die ungarische Regierung hätte einen Alleingang gemacht ohne irgendjemanden zu fragen oder zu informieren.  Seitens der Raaberbahn AG ist man wohl aus gutem Grund äußerst bedeckt. Man kommuniziert lediglich, dass Hana Dellemann nicht mehr dem Management der Eisenbahngesellschaft angehört. Weitere Fragen beantwortet man nicht, Ihre Aufgaben wären von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen worden.  Unter Orban wird Ungarn zunehmend autoritär regiert. In gewisser Weise ist die offizielle Reaktion des Gewessler-Ministeriums ein wenig verwunderlich, denn in autoritären Regimen ist es schlichtweg nicht üblich Andere um Erlaubnis zu fragen. Immerhin sollten die Entwicklungen in Ungarn, die vielen

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Diesmal über Amman: AUA hat Friedenslicht nach Österreich geflogen

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder das traditionelle ORF-Friedenslicht nach Österreich eingeflogen. Dieses hat aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges eine ganz besondere Bedeutung. Aus Sicherheitsgründen konnte es diesmal nicht in Tel Aviv an Bord einer AUA-Maschine gebracht werden.  Austrian Airlines pausiert seit einigen Wochen sämtliche regulären Israel-Flüge. Im Auftrag der Bundesregierung hat man Sonderflüge durchgeführt, denn die ursprünglich angedachte Lösung, dass das Bundeheer mit den betagten Hercules-Maschinen zum Einsatz kommt, ist grandios gescheitert. Das militärische Fluggerät war fluguntauglich.  Die AUA konnte das in Bethlehem entzündete Friedenslicht diesmal nicht in Tel Aviv abholen, sondern es wurde zunächst auf dem Landweg nach Amman (Jordanien) gebracht. Von dort aus flog es dann am 16. November 2023 an Bord von OS854 nach Wien-Schwechat.  „Das ORF-Friedenslicht ist heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betont ORF Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder beim Empfang des Lichtes am Flughafen Wien-Schwechat: „Vor mehr als 2000 Jahren ist die Botschaft vom Weihnachtsfrieden in Bethlehem verkündet worden – darum ist dieses Weihnachtssymbol heuer besonders wichtig. Verbunden mit der großen Hoffnung auf Frieden in der Welt.“  Das ORF-Friedenslicht kann am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, auf allen besetzten Bahnhöfen und in allen Rotkreuz-Dienststellen, bei vielen Feuerwehren und auch in vielen Kirchen geholt werden. 

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Malaysia Airlines will Catering-Probleme gelöst haben

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines hat angekündigt, dass man nun wieder in der Lage ist den Passagieren an Bord ihrer Flugzeuge das übliche Bordcatering anzubieten. Dies war fast zwei Monate lang nur sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich, denn der Wechsel des Lieferanten ist nicht reibungslos über die Bühne gegangen.  Der Carrier hat am 1. September 2023 die Zusammenarbeit mit Barhim Food nach etwa 26 Jahren beendet. Allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt noch gar keinen Vertrag mit einem anderen Lieferanten unterschrieben. Daraus resultierte, dass es auf vielen Flügen überhaupt kein Catering gab und wenn überhaupt dann nur in sehr reduziertem Umfang. Malaysia Airlines musste sich zum Teil heftiger Kundenkritik stellen.  Nun hat man ein temporäres Verteilzentrum für die Cateringwaren eingerichtet und sich auch zehn so genannter Hi-Lifts beschafft. Diese sollen seit 1. November 2023 im Einsatz sein. Laut Mitteilung wickelt man nun etwa 18.000 Bordmahlzeiten pro Tag in Eigenregie ab. Man würde hierzu mit bekannten Catering-Unternehmen kooperieren und verspricht, dass die servierten Speisen und Getränke den höchsten Qualitätsstandards entsprechen würden.  „Als globale Fluggesellschaft setzt Malaysia Airlines hohe Maßstäbe an unser Produktangebot und unseren Service an Bord – sie ist die Botschaft auf den Flügeln des Landes und der Champion für die malaysische Gastfreundschaft. Wir haben diese dringend notwendige Umstellung in unserer Bordgastronomie vorgenommen, um unser Angebot und unseren Service zu verbessern und gleichzeitig unsere Fähigkeiten auszubauen, wobei der Kunde weiterhin im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus haben wir positives Feedback von unseren Kunden zu unserem Speisenangebot erhalten, wobei einige Publikumslieblinge sogar

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Nationalrat: Gewessler hält Lobeshymne auf das Klimaticket

Aus der Sicht von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) soll das im Jahr 2021 geführte Klimaticket ein voller Erfolg sein. Euphorisch erklärte das Regierungsmitglied, dass ihre Erwartungen sogar übertroffen worden wären. Wie eben üblich, denn aus der Sicht dieses Ressorts sind ja sämtliche Projekte prinzipiell erfolreich.  Kein Wort verlor die österreichische Verkehrsministerin, die sich selbst als Klimaschutzministerin bezeichnet, darüber, dass nationale Verbindungen, die von privaten Unternehmern eigenwirtschaftlich erbracht wurden, eingestellt werden mussten, da diese mit der Netzkarte nicht mehr mithalten konnten. Ins Klimaticket wurden diese aber nicht aufgenommen, da man im grün geführten Ministerium dem Zug gegenüber Fernbus und Flugzeug Priorität einräumen will.   Zum Beispiel haben die nationalen Flixbusverbindungen ab Graz nach Salzburg und Linz sowie von Klagenfurt nach Wien das Klimaticket nicht überlebt. Diese wurden nach und nach unwirtschaftlich, so dass sich der Betreiber Blaguss Reisen dazu entschlossen hat diese einzustellen. Auch die vom Mitbewerber betriebenen Fernbuslinien von Graz nach Wien sowie Flughafen Wien sind kein Bestandteil des Klimatickets, da das Gewessler-Ministerium keine Fernbusverbindungen inkludiert haben will, sofern es eine Alternative auf dem Schienenweg gibt. Ob die Fahrzeit dadurch länger ist oder aber mit mehreren Umsteigen verbunden ist, spielt keine Rolle. Zug vor Bus und Flugzeug, lautet die Devise, die seit der Amtsübernahme von Leonore Gewessler vorgegeben wird.  Nicht alle Verkehre sind inkludiert  Es handelt sich übrigens nicht um die einzigen Verkehre, die nicht im Klimaticket inkludiert sind. Für Fluggäste des Wiener Flughafens ist durchaus ärgerlich, dass weder der City Airport Train noch die Vienna Airport Lines (betrieben

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Flughafen Köln/Bonn will mit LED-Beleuchtung Strom und Geld sparen

Der Flughafen Köln/Bonn hat dem Terminal 2 ein Fresh-Up verpasst. Dieses erstrahlt nun in neuem Licht, denn die Arbeiten haben überwiegend die Modernisierung der Beleuchtung betroffen. Statt Glühbirnen und Halogenlampen kommen nun LED-Bänder zum Einsatz.  Sinn und Zweck der Aktion ist nicht nur, dass das Terminal aufgehübscht wirken soll, sondern der Airport will in erster Linie Strom und damit Geld einsparen. So rechnet der Flughafen Köln/Bonn vor, dass neue neuen LED-Leuchtmittel pro Jahr um etwa 40.000 Kilowattstunden weniger Energie verbrauchen werden. Damit spart sich der NRW-Airport so einiges an Geld ein.  „Der Flughafen reduziert mit den innovativen LED-Lichtbändern Verbräuche und Emissionen. Die neuen Leuchtmittel in den Terminals, aber auch in den Parkhäusern sowie auf den Vorfeldern und Straßen sind daher wichtige Bausteine für mehr Energie-Effizienz“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.  Die neuen Lichtbänder sind insgesamt 2,7 Kilometer lang und ersetzen rund 200 LED-Hängeleuchten der ersten Generation. Sie verlaufen entlang der Deckenkonstruktion diagonal im gesamten Terminal. Die Leuchten sind heller, gleichmäßiger und stromsparender als ihre Vorgänger.  Die neue Deckenbeleuchtung verfügt über eine sogenannte „Human-Centric-Lightning“-Steuerung, die sich am menschlichen Biorhythmus und an der natürlichen Tageslicht-Temperatur orientiert. Dadurch wird das Licht als angenehmer und natürlicher als bei vielen herkömmlichen künstlichen Lichtquellen empfunden. Die Programmierung der Lichtfarben und -temperaturen wird bis Ende November finalisiert.

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Athen-Ellinikon: Zwei Oldies haben einen neuen Eigentümer

Schon seit langer Zeit befinden sich auf dem ehemaligen Flughafen Athen-Ellinikon einige Flugzeuge angestellt. Ausgeflogen werden können diese nicht mehr und trotz Bemühungen einiger Ehrenamtlicher sind diese in schlechtem Zustand. Nun wurden zwei Maschinen von Zela Aviation erworben.  Es handelt sich um eine BAC1-11 in den Farben der griechischen Luftwaffe, eines der wenigen Flugzeuge dieses Typs weltweit, das viele Jahre lang zur Flotte von Cyprus Airways gehörte. Sobald das Flugzeug restauriert ist, soll es der Gemeinde Lavrio geschenkt werden und einen Platz am Hafen der Stadt erhalten. Ursprünglich war geplant, das Flugzeug in den historischen Farben der Cyprus Airways nach Zypern zu transportieren, aber zum jetzigen Zeitpunkt wurde der Transport als besonders schwierig erachtet.  Das zweite Flugzeug ist eine Boeing 727, die 1968 von Aristoteles Onassis für die legendäre Flotte der Olympic Airways erworben wurde. Nach der Wartung und Renovierung wird dieses Flugzeug bis zur endgültigen Entscheidung über den Ausstellungsort erhalten bleiben. Andreas Christodoulides, der Präsident von Zela Aviation, erklärte, dass diese beiden Flugzeuge Teil der Geschichte der griechischen und zyprischen Luftfahrt sind. Die Ausstellung dieser beiden Flugzeuge für die Öffentlichkeit bietet den Menschen, insbesondere der jüngeren Generation, die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen und die faszinierende Welt der Luftfahrtindustrie zu entdecken.  Der Abtransport auf dem Luftweg gilt als nahezu ausgeschlossen, da die betroffenen Maschinen nicht flugtauglich sind und der Ellinikon-Airport schon lange außer Betrieb ist. Das Areal dümpelte über viele Jahre vor sich hin. Das einstige Domestic-Terminal wurde bereits abgerissen. Die internationale Abfertigungshalle steht unter Denkmalschutz. Das Gelände

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ACMI: Skyup mit über einer Million Passagiere im Sommer 2023

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine kann Skyup-Airlines dem eigentlichen Geschäftsmodell als Billigfluggesellschaft nicht mehr nachgehen. Rechtzeitig hat man die Flotte außer Landes gebracht und sich auf ACMI- und Charterflüge umgestellt. Im Sommer 2023 beförderte man so 1.047.555 Fluggäste.  Im ACMI- und Charterverkehr hat Skyup eigenen Angaben nach zwischen 1. April und 1. November 2023 6.904 Flüge durchgeführt. Dabei war man auf 440 Routen in 43 Ländern unterwegs. Damit konnte man die Leistung der Vorsaison übertreffen, denn damals hatte man in diesem Bereich 5.412 Movements, auf denen 827.482 Passagiere unterwegs waren. Während der Sommersaison 2023 führte SkyUp Airlines Flüge im Auftrag von Tunisair, FlyOne, HiSky SRL, HiSky Europe SRL, Wizz Air Malta, Wizz Air Abu Dhabi, Corendon Dutch, Tailwind Airlines und FlyEgypt durch.  „Die Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik und erhöht die Anzahl der Flüge unter ACMI-Verträgen. Wir sind unseren Partnern für ihre Zusammenarbeit dankbar und werden diese Geschäftsrichtung weiter ausbauen. Gleichzeitig sind unsere strategischen Pläne nicht nur auf Europa beschränkt: SkyUp Airlines erhielt die FAR129- und FAOC-Zertifikate für ausländische Fluggesellschaften in den USA bzw. Kanada. Dies ermöglicht es der ukrainischen Fluggesellschaft, ihre Aktivitäten in Nordamerika auszuweiten, d.h. ACMI-Dienste anzubieten und Charterflüge durchzuführen“, kommentiert Dmytro Seroukhov, CEO von SkyUp Airlines.  Die Liste der Top-5-Länder mit den meisten Flügen änderte sich im Laufe des Jahres. Im Jahr 2022 lag die Türkei mit 1.740* Flügen an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 798 Flügen, der Slowakei mit 660* Flügen, Griechenland mit 425 Flügen und Moldawien mit 281 Flügen. In diesem

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Stockholm: Elektrisches Tragflächen-Passagierschiff absolviert erste Testfahrten

Das vom schwedischen Unternehmen Candela entwickelte elektrische Tragflächen-Passagierschiff P-12 hat nahe Stockholm die ersten Testflüge absolviert. Die Entwicklung sieht vor, dass ein computergesteuertes System den Rumpf hebt, um die Wasserreibung zu reduzieren.  Bei einer Geschwindigkeit von über 18 Knoten verbraucht die Candela P-12 80 % weniger Energie als herkömmliche Hochgeschwindigkeitsschiffe. Mit dieser Innovation werden die Hauptprobleme angegangen, die bisher die breite Einführung von schnellen Elektroschiffen behindert haben: begrenzte Reichweite und langsame Geschwindigkeiten aufgrund des übermäßigen Energieverbrauchs herkömmlicher Rümpfe. Das Schiff wird nun in der Candela-Fabrik in Rotebro in Serie produziert.  Bei ihren ersten Flügen hat die Candela P-12 eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten erreicht, ein Rekord für elektrische Passagierschiffe. Mit einer Reichweite von bis zu 50 Seemeilen ist sie außerdem das erste Elektroschiff, das in der Lage ist, den Großteil des Küstenverkehrs abzudecken. Die Tests bestätigten auch die minimale Heckwelle, die Ausnahmen von Geschwindigkeitsbegrenzungen ermöglicht, da die P-12 selbst bei voller Geschwindigkeit weder Küstenlinien erodiert noch Docks oder festgemachte Schiffe beschädigt.  Der Seeverkehr ist für 3 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, eine Zahl, die Prognosen zufolge in den kommenden Jahrzehnten auf 13 % ansteigen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Große Hoffnungen werden daher in Elektroschiffe gesetzt, wobei der Markt für Elektroschiffe bis zum Jahr 3034 auf 31,48 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Allerdings scheuen viele Betreiber Investitionen in alternative Antriebe.  Schiff kostet rund 1,7 MIllionen Euro pro Stück  Mit einem Preis von 1,7 Millionen Euro entspricht die 30-sitzige Shuttle-Variante der P-12 den Kosten eines ICE-Schiffs ähnlicher Größe und liegt preislich

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Flughafen Zürich will Rinne aus der Eiszeit für Geothermie nützlich machen

Der Flughafen Zürich-Kloten hat sich zum Ziel gesetzt, dass man die Emissionen bis zum Jahr 2024 auf netto Null reduziert. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll eine eiszeitliche Rinne, die sich rund 300 Meter unter dem Areal des Airports befindet, leisten. Diese, gefüllt mit wasserführendem Schotter, würde als Wärme- und Kältespeicher dienen, um einen wesentlichen Anteil der Flughafengebäude emissionsfrei zu heizen und zu kühlen.   Das Projekt ist bereits weit über bloße Überlegungen hinaus, denn es wurden bereits einige Sondierbohrungen vorgenommen. Zusätzliche Sondierbohrungen an drei Standorten haben die ersten Erkenntnisse bestätigt und vielversprechende Informationen über die Rinne geliefert: Sie ist bis zu einem Kilometer breit und rund 30 Kilometer lang. Entscheidend aber ist ihre Beschaffenheit. Die Rinne führt Kies und Wasser und erfüllt damit die Voraussetzungen eines potenziellen Wärme- und Kältespeichers. Die überschüssige Wärme vom Sommer kann in wasserführendem Schotter gespeichert und für das Heizen im Winter wieder entnommen werden. Umgekehrt können so im Sommer die Gebäude gekühlt werden.   Als nächster Schritt wird nun ein Testbrunnen erstellt. Er soll unter anderem aufzeigen, welche Mengen an Wasser gepumpt werden können, wie die Fließgeschwindigkeit und die chemische Zusammensetzung des Gewässers sind. Davon hängt wiederum ab, wo die definitiven Brunnen für die Förderung und Rückführung des Grundwassers platziert werden und wie viele davon nötig wären, um die Rinne als effizienten Speicher zu nutzen. Sollten zu viele Brunnen nötig sein, könnte die Flughafen Zürich AG das Projekt nicht mit voller Wirkung umsetzen. Doch die Aussichten sind positiv. Die bisherigen Untersuchungsresultate sind vielversprechend. Unabhängig davon, in welchem

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