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Swiss: Air-Baltic-Wetlease erneut im Kreuzfeuer der Kritik

Eigentlich sollte Air Baltic nur kurzzeitig im Rahmen von Wetlease-Verträgen bei Swiss, die im Sommer 2022 unter akutem Personalmangel gelitten hat, aushelfen. Die Zusammenarbeit wurde bereits mehrfach verlängert und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Gewerkschaften kritisieren dies, weil die Bezüge des lettischen Personals erheblich niedriger sind. Laut einem Bericht von “Blick” soll das in der Schweiz stationierte Air-Baltic-Kabinenpersonal zwischen 900 und 1.500 Euro verdienen. Die Ersten Offiziere etwa 1.600 Schweizer Franken pro Monat. In extremen Fällen würden die eigenen Swiss-Mitarbeiter etwa um das Vierfache mehr am Ende des Monats ausbezahlt bekommen. Dies führt zur Kritik von Arbeitnehmervertretern, dass es der Geschäftsleitung hauptsächlich darum gehen soll Kosten einzusparen. Zum Beispiel heißt es seitens der Gewerkschaft Kapers, die das Swiss-Kabinenpersonal vertritt, dass man sich zunehmend durch billigeres Air-Baltic-Personal aus Osteuropa ersetzt fühlt. Es wird gefordert, dass der Vertrag mit dem lettischen Staatscarrier aufgelöst werden soll oder aber das Personal zumindest das ortsübliche Gehalt erhalten soll Die Zeitung berichtet, dass bereits im März 2023 das Staatssekretariat für Wirtschaft zum Schluss gekommen ist, dass kein grenzüberschreitender Personalverleih, der nach lokalen Recht unzulässig wäre, vorliegt. Es wäre jedoch eine so genannte Entsendung und dies hätte zur Folge, dass das Air-Baltic-Personal ortsüblich bezahlt werden muss. Gemeint sind die deutlich höheren schweizerischen Löhne. Nun hagelt es erhebliche Kritik am Kanton Zürich, denn dessen Amt für Arbeit ist für den Vollzug zuständig. Aus der Sicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist es, dass dieses einschreiten müsse und Air Baltic zur Zahlung der lokal üblichen Gehälter verdonnen müsse. Als

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Reiseveranstalter Alltours meldet höheren Gewinn

Der deutsche Tour Operator Alltours hat im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 das Ebitda um 21 Prozent auf 74 Millionen Euro steigern können. Der Umsatz war um sieben Prozent höher als in der Vorperiode. Insgesamt hatte man rund zwei Millionen Gäste. Die stärksten Wachstumsziele im vergangenen Winter 2022/23 waren bei Alltours die Kanaren und Ägypten. Im vergangenen Sommer verzeichnete das Unternehmen für die Türkei und Griechenland das deutlichste Plus. Die volumenstarken Urlaubsdestinationen in Spanien konnten wieder an das Vorjahr anknüpfen. Eine flachere Wachstumskurve kennzeichneten die Fernreisen aufgrund der gestiegenen Flugpreise und des schwachen Euros. „Trotz eines von Inflation und Konsumzurückhaltung geprägten, wirtschaftlich schwierigen Umfelds, können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. „Wir haben bereits im Geschäftsjahr 2021/22 das Vor-Corona-Niveau überschritten und konnten in 2022/23 unseren Wachstumskurs fortsetzen. Insgesamt sind wir überaus profitabel aufgestellt – mit einer in der Branche überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von weit über 60 Prozent. Dank unserer sehr effizienten Arbeitsweise konnten wir einen Großteil der Kostensteigerungen des vergangenen Jahres intern auffangen und so die Preise für unsere Kunden im Vergleich zum Branchendurchschnitt relativ stabil halten“, so Verhuven. Für das kommende Jahr rechnet Verhuven damit, dass die Nachfrage konstant bleiben wird. Dies argumentiert auch damit, dass viele wegen der multiplen Krisen aus aus dem Alltag wollen. “Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr angesichts der prognostizierten positiven Entwicklung des privaten Konsums und der sinkenden Inflation fortsetzen“, so der Alltours-Chef.  Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Alltours trotz der weltweiten Krisen ein

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Lotsenstreik: Ryanair kritisiert französisches Mindestdienstegesetz scharf

Ein neuerlicher Fluglotsenstreik in Frankreich wirbelt neuerlich die Flugpläne in ganz Europa durcheinander. Der Billigflieger Ryanair ist darüber verärgert, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs unter die Mindestdienstegesetze fallen, während Überflüge fast vollständig ausfallen müssen. Aufgrund der geografischen Lage des Staats gibt es besonders viele Flüge, die den Luftraum von Frankreich nutzen müssen, jedoch dort weder starten noch landen. Diese sind vom französischen Mindestdienstegesetz, das auch während Streiks ein Mindestmaß sicherstellen soll, nicht umfasst. Konkret bedeutet das, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs bevorzugt werden, denn hier achtet der Regulator darauf, dass trotz des Lotsenstreiks ein gewisses Mindestmaß an Konnektivität aufrecht erhalten werden muss. Das gilt aber nicht für Verbindungen, die lediglich den französischen Luftraum nutzen. Genau hier setzt die Kritik von Ryanair ein. Dazu ein Sprecher: “Es ist völlig inakzeptabel, dass es in diesem Jahr 65 Streiktage der Flugsicherung gab (dreizehnmal mehr als im gesamten Jahr 2022), die zur kurzfristigen Annullierung von Tausenden von Flügen führten und die Reisepläne der EU-Fluggäste auf unfaire Weise durchkreuzten. Trotz wiederholter Aufforderungen an Ursula von der Leyen, Fluggäste und Überflüge während dieser Streiks der Flugsicherung zu schützen, hat sie keinerlei Maßnahmen ergriffen, um dies zu erreichen. Infolgedessen werden noch mehr Fluggäste aufgrund des französischen Flugsicherungsstreiks am Montag, den 20. November, ihre Flüge kurzfristig annulliert bekommen, obwohl sie nicht einmal nach/von Frankreich fliegen. Der Grund dafür ist, dass Frankreich auf unfaire Weise die Mindestdienstgesetze anwendet, um französische Flüge zu schützen, während es Überflüge aus Deutschland, Spanien, Italien, Irland und dem Vereinigten Königreich zur Annullierung

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Unbekannte beschmieren Runway am Flughafen Innsbruck

Offenbar unbemerkt ist es am Wochenende unbekannten Personen gelungen in den Sicherheitsbereich des Flughafens Innsbruck einzudringen. Dabei hinterließen die Eindringlinge eine Schmiererei auf der Wendeplatte der Piste 08. In weißen Lettern wurde mit einer noch nicht näher bezeichneten Farbe der Schriftzug “Ban Private Jets” aufgetragen. Derzeit ist noch nichts darüber bekannt, ob nebst diesem Vandalismus auch weitere Schäden angerichtet wurden. Bemerkenswert ist auch, dass sich die sonst für “Aktionen” an Verkehrsflughäfen bekannten Organisationen nicht dazu bekannt haben. Die “Letzte Generation” behauptet, dass man mit den Schmierereien am Flughafen Innsbruck nichts zu tun habe. Generell gibt man sich am Innsbrucker Airport zurückhaltend bezüglich Kommunikation. Es wird lediglich bestätigt, dass der Schriftzug existiert, jedoch weiß man noch gar nicht wie die unbekannten Personen auf das Areal und zur Runway gelangen konnten. Dies legt die Vermutung nahe, dass das Eindringen zu nächtlicher Stunde erfolgt sein könnte. Am Tiroler Flughafen herrscht ein Nachtflugverbot, so dass kaum eine Gefährdungslage bestanden haben dürfte. Dennoch zeigt der Vorfall in Innsbruck, dass hinsichtlich der Bewachung des Sicherheitsbereichs offenbar erhebliche Mängel bestehen. Der Umstand, dass das Eindringen der unbekannten Personen nicht einmal bemerkt wurde, wirft kein gutes Bild auf die Situation vor Ort ab. Die Polizei hat jedenfalls Ermittlungen gegen unbekannt aufgenommen. Derzeit ist auch nicht bekannt, ob es eventuell Aufnahmen von Überwachsungskameras gibt, die bei der Ausforschung der Täter hilfreich sein könnten. „Am Sonntag, den 19. November, wurde eine private Luftaufnahme eines in Innsbruck ansässigen Piloten dem Flughafen übermittelt. Auf dieser Luftaufnahme war unscharf der Schriftzug „BAN PRIVATE

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Easyjet-A320 nach zwei missglückten Ausweichlandungen sicher in Zürich angekommen

Eigentlich sollte der von Easyjet Switzerland betriebene Airbus A320 mit der Registrierung HB-JZR am 14. November 2023 von Genf nach Nizza fliegen. Die Landung konnte wegen starker Scherwinde nicht durchgeführt werden und auch am Ausweichort war man nicht erfolgreich. Letztlich wurde gar der Sprit knapp.  Unter der Flugnummer EZS 1326 befand sich die HB-JZR auf dem Weg von Nizza nach Genf. Dort waren die Piloten mit enorm starken Winden konfrontiert. Der Landeversuch musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Bei der Flugsicherung wurde eine Ausweichlandung in Zürich-Kloten angefragt, jedoch wurde zunächst Basel zugewiesen. Hintergrund ist, dass es just genau zu diesem Zeitpunkt auf dem größten Airport der Schweiz einen Notfall gab.  Also nahmen die Easyjet-Switzerland-Piloten Kurs auf den Flughafen Basel-Mulhouse. Doch auch dort kam es zu Problemen, denn auch an diesem Airport musste der Landeversuch wegen gefährlicher Winde abgebrochen werden. Nun sollte es also doch nach Zürich gehen, aber es wurde bereits viel Treibstoff verbrannt. Zu viel, denn die Crew musste melden, dass es langsam knapp wird.  Per Funk wurde der Flugsicherung mitgeteilt, dass man nur noch für etwa 18 Flugminuten Kerosin an Bord hat und sich somit in einer Luftnotlage befindet. Die Landung in Zürich-Kloten ist dann aber problemlos gelungen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A320 sicher verlassen. Bedingt durch zwei misslungene Landeversuche auf zwei unterschiedlichen Airports hat sich die Flugzeit fast verdoppelt.  Seiten- und Scherwinde gelten bei Landungen als besonders gefährlich. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Besatzung nach dem ersten Abbruch entschieden hat aus Sicherheitsgründen einen

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Pakistan bietet PIA erneut in Katar zum Kauf an

Die Regierung von Pakistan befindet sich seit einiger Zeit regelrecht fieberhaft auf der Suche nach einem Käufer für das angeschlagene Luftfahrtunternehmen Pakistan International Airlines, das in den letzten Jahren auch für den einen oder anderen Skandal gesorgt hat. Das Interesse scheint sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen zu halten.  Große Hoffnungen setzt man in diplomatische Gespräche mit der Regierung von Katar. Islamabad ist nämlich der Ansicht, dass Qatar Airways der ideale Partner für die angeschlagene PIA sein soll. Gleichzeitig dürfte es auch eine Art Strohhalm sein, denn von internationalen Investoren soll man bereits den einen oder anderen Korb in Form von „Nein Danke, kein Interesse“ bekommen haben.  Offiziellen Angaben nach sollen die Sondierungsgespräche, die derzeit nicht auf Management- sondern auf Diplomatenebene geführt werden, reibungslos verlaufen. Es ist aber völlig offen wie groß das Interesse von Qatar Airways ist ein stark angeschlagenes Luftfahrtunternehmen zu kaufen. Dass sich Pakistan regelrecht anbiedert, ist keine Neuigkeit. Bereits vor etwa 1,5 Jahren bot man an, dass man die Mehrheit abgegeben könnte. Damals gab es aber aus Katar einen Korb.  Kürzlich wurde für die beabsichtigte Privatisierung von Pakistan International Airlines ein Beraterkonsortium unter der Führung von Ernst & Young zusammengestellt. Die Regierung erhofft sich mit dieser Unterstützung einen besseren Zugang zu möglichen Investoren zu bekommen. Die Finanzlage von PIA ist massiv angespannt. Kürzlich musste man gar den Flugbetrieb massiv einschränken, weil die staatliche Mineralölgesellschaft nicht mehr bereit war den benötigten Treibstoff zu liefern. Diesbezüglich wurde bereits eine Einigung als eine Art Zwischenlösung erzielt. 

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Triebwerksprobleme: Cebu Pacific sucht in Europa nach Wetlease-Maschinen

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific sieht sich derzeit auch in Europa nach Wetlease-Flugzeugen um und verhandelt unter anderem mit Bulgaria Air üer eine noch nicht näher bekannte Anzahl von Maschinen. Hintergrund ist, dass auch das auf den Philippinen ansässige Unternehmen von den Problemen rund um die Pratt & Whitney-GTF-Triebwerke betroffen ist.  Offiziellen Angaben nach will Cebu Pacific ab Jänner 2024 die angeordneten Inspektionen an den PW1100G durchführen. Man rechnet damit, dass etwa zehn Airbus A320neo temporär nicht zur Verfügung stehen werden. Doch damit nicht genug: Der Billigflieger geht sogar davon aus, dass im kommenden Jahr im Durchschnitt bis zu 20 Flugzeuge genau aus diesem Grund ausfallen werden.  Um die Auswirkungen auf das Flugangebot nach Möglichkeit so gering wie möglich zu halten, hat man sich schon vor einiger Zeit auf die Suche nach Wetlease-Maschinen gemacht. Dabei warf man auch ein Auge nach Europa und spricht mit einschlägig bekannten Anbietern. Nun wurde publik, dass man sich mit Bulgaria Air vor dem Abschluss eines Vertrags befinden soll. Allerdings wollten weder Cebu Pacific noch das in Sofia ansässige Luftfahrtunternehmen dazu einen Kommentar abgegeben.  Erst kürzlich wurde bekannt, dass Cebu Pacific eine Großbestellung von bis zu 150 Mittelstreckenjets vorbereitet. Diese soll ausgeschrieben werden und auf Basis der Angebote der Hersteller Boeing und Airbus will man dann entscheiden an welchen Flugzeugbauer der Auftrag erteilt wird. Eventuelles Splitten wurde explizit ausgeschlossen. Der Umstand, dass man Airbus-Stammkunde ist, soll bei der Entscheidung keinerlei Rolle spielen. 

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Latam-Crew landet Airbus A320 beinahe auf dem falschen Flughafen

Es passiert nicht oft, aber doch immer wieder mal: Piloten landen ein Passagierflugzeug versehentlich auf dem falschen Flughafen. Genau das wäre beinahe am 14. November 2023 bei einem Latam-Brasil-Flug, der nach San Jose Do Rio Preto führen sollte geschehen.  Unter der Flugnummer LA4640 war der Airbus A320 mit der Registrierung PR-MHM auf dem Weg von Sao Paulo (Guarulhos) nach Sao Jose Do Rio Preto. Zunächst sah es nach einem Routineflug aus, denn bis zum Landeanflug gab es keine Besonderheiten. Allerdings ging dann etwas schief, denn offiziellen Angaben nach sollen die Piloten eine Fehlermeldung angezeigt bekommen haben, dass mit dem GPS-System etwas nicht so läuft wie es sollte.  Was nun folgte gleicht ein wenig einer Seifenoper, denn die Kommunikation zwischen Lotsen und Cockpitbesatzung war eher suboptimal. Die Flugzeugführer nutzten die Towerfrequenz und teilten darüber mit, dass sie das für diese Fälle vorgesehene Verfahren nutzen würden. Der Kontrollturm fühlte sich aber nicht zuständig und verwies auf die Anflugkontrolle und zwar mit der Begründung, dass der Airbus A320 noch zu weit vom Airport entfernt gewesen wäre. Dem kamen die Piloten nach und gaben bekannt, dass sie nun eine Sinkkurve in Richtung Flughafen einleiten werden. Erneut gab es die Aufforderung die Frequenz zu wechseln, jedoch lehnten die Piloten ab und erklärten, dass sie mit dem Landeanflug beschäftigt sind und den Airport bereits in Sicht hätten.  Sie hatten aber nicht „den Airport“, sondern „einen Flughafen“ in Sicht, denn es war nicht jener, auf dem sie hätten landen sollen. Tatsächlich nahmen die Flugzeugführer Kurs auf den

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Dubai Airshow: MTU sichert sich Aufträge im Wert von über 500 Millionen Euro

Der deutsche Triebwerkshersteller MTU konnte auf der Dubai Airshow Aufträge im Wert von über 500 Millionen Euro generieren. Der deutsche Triebwerkshersteller MTU konnte auf der Dubai Airshow und durch Aufträge von Fluggesellschaften Aufträge im Wert von über 500 Millionen Euro generieren. Die Bestellungen lassen einen Trend erkennen, dass die Nachfrage nach Großraumflugzeugen steigt, wie MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg bestätigt. Der Triebwerkshersteller MTU ist vor allem an Triebwerken der Hersteller Boeing und Airbus beteiligt.

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Wetlease: Avion Express Malta hilft in Mexiko bei Viva Aerobus aus

Seit wenigen Tagen hilft Avion Express Malta mit einem Airbus A320 bei der mexikanischen Billigfluggesellschaft Viva Aerobus aus. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrages führt man kommerzielle Linienflüge vor den Anbieter durch.  Hintergrund ist, dass auch Viva Aerobus von den Problemen rund um die GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, die bei A320neo/A321neo in Verwendung sind, betroffen ist. Aus diesem Grund kann das mexikanische Luftfahrtunternehmen momentan einige Flugzeuge dieses Typs nicht nutzen. Die Folge daraus: Es fällt Kapazität weg und man muss mit Flugplanpassungen reagieren.  Viva Aerobus versucht die Engpässe nun mit vorerst drei Airbus A320, die man im Rahmen von ACMI-Verträgen samt Besatzungen einmietet, zu überbrücken. Avion Express Malta fliegt seit Donnerstag, den 16. November 2023 mit einem Airbus A320ceo für den mexikanischen Anbieter. Derzeit ist nicht bekannt wie lange der Auftrag läuft. Mit der in Litauen ansässigen Muttergesellschaft wurde jedenfalls eine Vereinbarung unterschrieben, die drei A320ceo umfasst.   Die erste Maschine trägt die Registrierung 9H-SWB und steht nun im Auftrag von Viva Aerobus im aktiven Liniendienst. Der mexikanische Carrier warnte bereits bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen, dass die Triebwerksprobleme finanziell teuer werden könnten. Man versucht sich nun mit dem Wetlease mehr Kapazitäten zu verschaffen. Allerdings gelten solche Einsätze als durchaus teuer. 

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