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Norse Atlantic sucht einen Partner

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways zeigt sich für den Einstieg eines strategischen Partners offen. Eigenen Angaben nach sollen sich zumindest zwei größere Airlines, die nicht namentlich genannt wurden, für den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung interessieren. Gegenüber Bloomberg bestätigte Firmenchef Bjorn Tore Larsen, dass mittlerweile ein Beratungsunternehmen beauftragt worden wäre. Der Norse-CEO stellte es so dar, dass potentielle Investoren aktiv auf das Unternehmen zugekommen wären. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Norse Atlantic Airlines eine Anleihe herausgeben wird. Diese ist nun 55 Millionen U.S.-Dollar schwer und soll dem Langstreckencarrier helfen über den Winter zu kommen. Auch sollen Verbindlichkeiten bei wichtigen Lieferanten getilgt werden. Norse ist es offensichtlich im Sommer 2023 nicht gelungen einen ausreichenden Polster für die nachfrageschwache kalte Jahreszeit zu verdienen. Larsen betont, dass eine Partnerschaft mit einer großen Fluggesellschaft für das von ihm geleitete Unternehmen von Interesse wäre. Dabei beschränkt er sich aber nicht nur auf Europa, sondern auch auf andere Regionen, in denen man aktiv ist. Möglicherweise hofft der Norse-Geschäftsführer darauf, dass man über Partnerschaften zu Umsteigepassagieren kommt und die mittelmäßig ausgelasteten Maschinen besser füllen kann.

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Sommer 2023: Wizz Air legt in Wien um 20 Prozent zu

Die Wizz Air Group hatte zwischen April und Ende September 2023 rund 33 Millionen Fluggäste an Bord. Eigenen Angaben nach hat man damit einen neuen Sommerrekord aufgestellt. Ab Österreich habe man ein Wachstum von 20 Prozent im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum aufgestellt. Streckennetzweit konnten sich die Fluggesellschaften der Wizz Air Group gegenüber dem Sommer 2022 um 24 Prozent verbessern. Auch will das Unternehmen festgestellt haben, dass die Passagiere ihre Flugscheine wieder wesentlich früher als in den Coronajahren zuvor erwerben. Ab Wien-Schwechat sollen die Destinationen in Spanien, Kroatien, Portugal und Zypern im Sommer 2023 besonders gut gelaufen sein. Mittlerweile hat man die Buchungen für den Sommer 2024 geöffnet und bietet unter anderem Ziele wie Madeira, Split, Larnaka und Malaga an. „Über 33 Millionen Menschen haben sich in diesem Sommer für einen Flug mit Wizz Air entschieden und wir sind dankbar für ihr Vertrauen. Wir glauben daran, erschwingliche Reisen anbieten zu können und freuen uns, eine Vielzahl von Destinationen für den Sommer anzufliegen. Mit der Ankündigung unseres Flugplans für 2024 können unsere Passagiere bereits für das nächste Jahr planen. Wir freuen uns darauf, in den nächsten zwölf Monaten noch mehr Passagiere an Bord zu begrüßen und unseren Kundinnen und Kunden neue und aufregende Ziele zu bieten, die sie mit Familie und Freunden besuchen können“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Director von Wizz Air.

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Starrluftschiff Pathfinder 1 darf Testfahrten unternehmen

In den Vereinigten Staaten von Amerika hat LTA Research, ein Unternehmen von Google-Mitbegründer Sergey Brin, mit dem Pathfinder 1 den Prototypen eines elektrisch angetriebenen Luftschiffs präsentiert. Nun führt man die ersten offiziellen Fahrversuche durch. Die Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen Projekten handelt es sich um ein Starrluftschiff.  Laut Mitteilung des Unternehmens sollen in den nächsten Wochen umfangreiche Tests durchgeführt werden. Diese sind notwendig, um die Typenzulassung durch die FAA erlangen zu können. Dabei müssen unter anderem Zuverlässigkeit und Sicherheit unter Beweis gestellt werden. Die Testfahrten wurden bereits durch die Behörde bewilligt.  Der Pathfinder 1 ist das erste Luftschiff, das seit dem Ende der Blütezeit der Zeppeline gebaut wird, das als so genanntes Starrluftschiff konzipiert ist. Dieser Technologie bedienten sich in den 1920er und 1930er Jahren bekannte Luftschiffe wie die D-LZ127 „Graf Zeppelin“ und D-LZ129 „Hindenburg“. Das bislang letzte Starrluftschiff, das vollständig montiert wurde, war die D-LZ130 „Graf Zeppelin II“. Diese unternahm vor der Verschrottung aber nur noch einige Propaganda-, Spionage- und Testfahrten.  Der wichtigste Unterschied zwischen dem Pathfinder 1 und den Luftschiffen aus der Blütezeit liegt im Traggas. In der Vergangenheit setzte man auf den brennbaren Wasserstoff. Beim Neubau soll das Edelgas Helium zum Einsatz kommen. An die enorme Größe der „Hindenburg“ und ihres Schwesterschiffs „Graf Zeppelin II“ kommt das U.S.-amerikanische Projekt aber nicht heran. Die D-LZ129 war 245 Meter lang.  Der Pathfinder 1 bringt es immerhin auf 121,9 Meter und ist damit erheblich länger als die Boeing 747-8, denn diese bringt es „nur“ auf 76,2 Meter. Die historischen Zeppeline

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Charter: Plus Ultra hat Venezuela-Flüge ab Kattowitz aufgenommen

Seit Freitag, den 10. November 2023, gibt es ab dem polnischen Flughafen Kattowitz Nonstop-Flüge auf die Venezuela zugehörige Insel Margarita. Die Route wird im Auftrag eines Reiseveranstalters von der spanischen Plus Ultra bedient.  Langstreckenflüge ab Kattowitz sind eine Seltenheit, denn in Polen werden die meisten Long-Haul-Verbindungen ab dem Flughafen Warschau-Chopin angeboten. Die Neuaufnahme ab dem oberschlesischen Airport ist keine Linienverbindung, sondern es handelt sich um Charterflüge, die von Plus Ultra im Auftrag des Tour Operators Rainbow Tours durchgeführt werden. Dennoch kommt es nicht alltäglich vor, dass das Airport-Management zum Erstflug einer Transatlantik-Verbindung aufs Vorfeld einladen kann.  Unter der Flugnummer PU973 ist Plus Ultra am Freitag, den 10. November 2023, erstmals zwischen Kattowitz und Margarita geflogen. Im Einsatz war der Airbus A330-200 mit der spanischen Registrierung EC-OAQ. Es handelt sich übrigens nicht um das einzige Long-Haul-Ziel, das dieser Reiseveranstalter ab Kattowitz anbietet. Plus Ultra lässt der Carrier nebst Margarita auch Varadero ansteuern.  Den Staatscarrier Lot hat man für Ziele wie Puerto Plata, Phu Quoc, Cancun und Bangkok gechartert. Auf diesen Routen kommen ab Kattowitz Langstreckenjets des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz. Rainbow Tours sieht großes Potential für das Angebot ab dem oberschlesischen Airport und ist davon überzeugt, dass man sich als Alternative zu Warschau-Chopin etablieren kann.  Aufgrund der Lage des Airports hofft man, dass man nicht nur aus dem polnischen Markt (beispielsweise Großstadt Krakau) Reisende anlocken kann, sondern auch aus Tschechien und der Slowakei. Die Grenzregionen gelten was die Luftfahrt anbelangt als unterversorgt, denn beispielsweise ab Ostrava gibt es nur wenig

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Belo Horizonte: Frau stirbt an Bord – Azul fliegt stundenlang weiter

Vor wenigen Tagen ist es auf einem von Azul durchgeführten Flug von Fort Lauderdale nach Belo Horizonte zu einem Todesfall gekommen. Die Besatzung setzte den Mittelstreckenflug fort und die verstorbene Frau wurde erst nach der Landung am Zielort aus ihrem Sitz entfernt.  Am 6. November 2023 befand sich Azul mit dem Airbus A330neo, der als PR-AIW registriert ist, unter der Flugnummer AD8733 auf dem Weg von Fort Lauderdale nach Belo Horizonte. Die Flugzeit beträgt in etwa sieben Stunden und 45 Minuten. An einer nicht näher bezeichneten Stelle erlitt ein weiblicher Passagier in der Business-Class einen medizinischen Notfall.  Die Kabinenbesatzung hat einen Arzt ausgerufen. Es befand sich tatsächlich einer an Bord, der sofort medizinische Maßnahmen eingeleitet hat. Jede Hilfe kam für die Frau zu spät, denn sie soll wenige Momente später verstorben sein. Laut Fluggesellschaft habe der Mediziner attestiert, dass sie eines natürlichen Todes gestorben sein soll. Die Besatzung entschied sich gegen eine Zwischenlandung und setzte die Reise nach Belo Horizonte fort.  Auch entfernte man die Tote nicht aus ihrem Sitz. Erst nach der Landung am Zielort, nachdem alle Fluggäste ausgestiegen sind, soll ein Bestatter unter Aufsicht der Polizei die Verstorbene aus ihrem Sitz gehoben haben und in einem Sarg von Bord geschaffen haben.   Bemerkenswert ist aber der Umstand, dass die PR-AIW unmittelbar danach wieder mit Passagieren im Einsatz war und eine nur minimale Verspätung aufgewiesen hat. Azul beantwortete die Frage, ob der betroffene Sitz gereinigt oder gesperrt wurde, übrigens nicht. 

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Amsterdam: Luftfahrtaufsicht erwischt angetrunkene Flugbegleiter im DIenst

Am vergangenen Wochenende wurden am Flughafen Amsterdam-Schiphol unangekündigte Alkoholkontrollen durch die zuständige Aufsichtsbehörde durchgeführt. Im Fokus war das fliegende Personal, das routinemäßig kontrolliert wurde.  Bei fast allen Personen wurden die Grenzwerte eingehalten bzw. 0,0 Promille festgestellt. Nicht so bei zwei Flugbegleitern, bei denen ein erhöhter Atemalkoholgehalt festgestellt wurde. Zur Verifizierung wurden diese zur Abgabe einer Blutprobe aufgefordert. Laut Mitteilung der Polizei soll bei beiden Kabinenmitarbeitern ein zu hoher Wert festgestellt worden sein.  Die niederländischen Gesetze sehen vor, dass fliegendes Personal maximal 0,2 Promille haben darf. Damit ist man ohnehin laxer als in anderen Staaten, denn in vielen Ländern gilt die 0,0-Grenze und bei Verstößen blühen mitunter sogar langjährige Haftstrafen. Für einen der beiden Flugbegleiter wird es auch in Amsterdam unangenehm, denn der Blutalkoholspiegel soll so hoch gewesen, dass es nicht mehr mit einer Geldstrafe an Ort und Stelle aus der Welt geschaffen werden konnte.  Der andere Steward konnte noch mit einem Bußgeld belegt werden. Mit 700 Euro, die an Ort und Stelle entrichtet werden mussten, war der vorherige Alkoholgenuss wohl ein teures Vergnügen. Inwiefern dies ein arbeitsrechtliches Nachspiel bezüglich seinem Arbeitgeber hat, liegt im Ermessen der Fluggesellschaft. Hierzu sind keine Details bekannt.  Bei seinem Kollegen war der gemessene Wert dermaßen hoch, dass mit einer Geldstrafe kein Auslangen mehr gefunden werden konnte. Über die Polizei wurde eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet. Diese entscheidet dann darüber, ob Anklage erhoben wird oder nicht. Weiters wurde von der Behörde Luchtvaarttoezicht ein Bericht an den Arbeitgeber übersandt. Auch hier ist unklar, ob es zu

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SAF: Air France-KLM investiert in DG Fuels

Der niederländisch-französische Air France-KLM-Konzern investiert 4,7 Millionen Dollar in den in den USA ansässigen SAF-Anbieter DG Fuels. Dieser plant im Bundesstaat Louisiana eine Produktionsstätte zu errichten.  Die Firmengruppe teilte mit, dass man dem Investment erreichen möchte, dass sich die Errichtung der SAF-Raffinerie beschleunigt. Gleichzeitig hat man sich den Zugang zu jährlich etwa 75.000 Tonnen SAF gesichert. Diese sollen voraussichtlich ab dem Jahr 2029 ausgeliefert werden. Zuvor greift eine Vereinbarung, die vorsieht, dass ab 2027 bis 2036 zumindest 600.000 Tonnen des synthetischen Flugtreibstoffs geliefert werden sollen.  In den letzten 12 Monaten geben immer mehr europäische Fluggesellschaften bekannt, dass sie sich größere Mengen SAF gesichert haben. Dahinter steckt auch Marketing, denn die ab dem Jahr 2025 soll die Beimischung von 12 Prozent SAF, soweit technisch zulässig, vorgeschrieben sein. Die Pläne der Europäischen Union sehen vor, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2050 auf 70 Prozent steigen sollen.  Viele Airlines sehen in SAF eine Art Zwischenlösung, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren. Da die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen erfolgt, glaubt man, dass dieser Kraftstoff gegenüber herkömmlichem Kerosin wesentlich umweltfreundlicher sein soll. Es wird damit argumentiert, dass das Kohlenstoffdioxid bereits zuvor gebunden wurde und kein zusätzliches, das aus Erdöl stammt, freigesetzt wird. Allerdings wird häufig nicht erwähnt, dass auch bei der Verbrennung von SAF in den Triebwerken Kohlenstoffdioxid entsteht. Es ist technisch unmöglich, dass dies nicht der Fall wäre.  Manche Fluggesellschaften versuchen sich auch als besonders grün darzustellen und schießen in Sachen Werbung für SAF weit über das Ziel hinaus. So warb Austrian Airlines wissentlich,

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Tarom kann staatlich garantierten Kredit nicht zurückzahlen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom befindet sich offenbar in akuter Finanznot, denn das Unternehmen musste einräumen, dass man die am 17. Dezember 2023 fällige Rate zur Tilgung eines staatlich garantierten Kredits nicht leisten kann.  Das Darlehen wurde von der Banca Transilvania gewährt. Als Bürge fungiert der Staat, so dass anzunehmen ist, dass das Kreditinstitut bei Nichtbezahlung nach Mahnung diesen zur Kasse bitten wird. Es handelt sich nicht um den ersten Fall, bei dem eine rumänische Airline einen staatlich garantierten Kredit nicht mehr zurückbezahlen kann. Beispielsweise ist dies bei der bankrotten Blue Air ebenfalls geschehen. Mittlerweile wurde die ehemalige Billigfluggesellschaft zum Zweck der Verwertung verstaatlicht. Ein Comeback gilt als fast vollständig ausgeschlossen.  Tarom muss bis spätestens 17. Dezember 2023 eine Rate in der Höhe von 8,224 Millionen Rumänischen Lei (etwa 1.650.248 Euro) überweisen. Dazu ist man eigenen Angaben nach nicht in der Lage. Die Regierung denkt derzeit gar nicht daran den Staatscarrier fallen zu lassen, denn man ist davon überzeugt, dass es gelingt diesen ab 2025 profitabel betreiben zu können.  Aus Dokumenten des Verkehrsministeriums geht hervor, dass Tarom im bisherigen Jahresverlaufs die Raten samt Zinsen, die vierteljährlich fällig sein sollen, aus eigenen Mitteln bezahlen konnte. Nun überlegt die Regierung über eine Kapitalerhöhung zusätzliches Geld in Tarom einzuschießen. Allerdings soll es sich lediglich um eine „Umschichtung“ handeln, denn dem Flughafen Timisoara soll eine bereits bewilligte Förderung gestrichen werden. 

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Abuja: Boeing 737-300 von Aero Contractors im Gras steckengeblieben

Am 12. November 2023 ist eine von Aero Contractors betriebene Boeing 737-300 auf dem Flughafen Abuja von der Piste abgeraten und mit dem Bugrad im Gras stecken geblieben. Alle Passagiere und Crewmitglieder blieben unverletzt.  Die 5N-BYQ befand sich unter der Flugnummer N2119 auf dem Weg von Lagos nach Abuja. Nach der Landung ist der 24,3 Jahre alte Mittelstreckenjet aus noch ungeklärter Ursache von der Runway abgeraten. Dabei grub sich das Bugrad im Gras ein. Die Folge daraus: Der Passagierjet bleib stecken und musste aus seiner misslichen Lage befreit werden.  Dazu teilte die nigerianische Flugunfalluntersuchungsbehörde wie folgt mit: „Das Nigerian Safety Investigation Bureau wurde benachrichtigt und hat eine Untersuchung eines schweren Zwischenfalls eingeleitet, in den eine Boeing 733 mit den Nationalitäts- und Registrierungskennzeichen 5N-BYQ der Aero Contractors Airlines verwickelt ist. Bei der Landung des Flugzeugs auf dem Nnamdi Azikiwe International Airport, Abuja, aus Lagos und bei dem Versuch, die Landebahn über die A4 zu verlassen, blieb das Bugrad auf dem Grasstreifen stecken, während der Rumpf auf der Landebahn stand. Infolgedessen wurde die Start- und Landebahn gesperrt, bis das Flugzeug von der Start- und Landebahn abgeschleppt werden konnte „.  Rein aus Vorsichtsgründen wurden unter anderem die Flughafenfeuerwehr und der Rettungsdienst unverzüglich zur Boeing 737-300 beordert. Zum Glück wurden die Dienstleistungen nicht benötigt, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen. Die Behörde will nun ermitteln wie es dazu kommen konnte, dass die Maschine mit dem Bugrad im Gras steckengeblieben ist. 

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Boeing rechnet mit hohem Flugzeugbedarf im Nahen Osten

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass sich die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln wird. Man sieht einen Bedarf von 3.025 neuen Maschinen.  Boeing prognostiziert, dass es sich dabei um rund 1.350 Wide- und 1.570 Narrowbodies handeln wird. Generell vermutet man, dass in dieser Region der Erde ein starkes Wachstum der Luftfahrtbranche stattfinden wird.   Auch teilte der Flugzeugbauer mit, dass man davon ausgeht, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre etwa 45 Prozent aller Auslieferungen, die in den Nahen Osten gehen, Widebodies sein werden. Diese würden nicht nur für Langstreckenflüge benötigt werden, sondern aufgrund hoher Nachfrage auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. “ Viele Fluggesellschaften in der Region bieten Flüge zwischen den großen Bevölkerungszentren in Asien, Afrika und Europa über wachsende Drehkreuze an, die eine effiziente Anbindung bieten. Infolgedessen wird ein höherer Anteil an Großraumflugzeugen benötigt, um ein größeres Passagieraufkommen zu befördern“, so der Hersteller.  Bei den Narrowbodies prognostizieren die U.S.-Amerikaner, dass eine starke Expansion von Lowcost-Carriern bevorstehen könnte. Auch wäre davon auszugehen, dass der eine oder andere Anbieter neu gegründet wird. Der Bestand der Schmalrumpfflugzeuge würde sich im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln.  Auch sieht Boeing Wachstumspotential im Cargo-Bereich. Dieses wird mit 180 Maschinen beziffert. Davon werden zwei Drittel zum Wachstum des Luftverkehrs und der Fracht beitragen, während das verbleibende Drittel ältere, weniger treibstoffeffiziente Flugzeuge ersetzen soll. 

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