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Klagenfurt: Landesregierung lehnt Lilihill-Forderungen ab und dreht den Spieß um

Die Kärntner Landesregierung ist sich in Sachen Flughafen Klagenfurt ausnahmsweise einig. Man wird die Forderungen von Mehrheitsgesellschafter Lilihill nicht erfüllen. Das bedeutet konkret, dass man auf die Bedingung, dass der Investor nur dann seinen Anteil der Kapitalerhöhung einbezahlen wird, wenn die öffentliche Hand auf die Call-Option verzichten wird, nicht eingeht. Bislang waren ÖVP und SPÖ unterschiedlicher Meinung. Die zuerst genannte Partei, allen voran Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, haben mehrere Anläufe, die zum Ziehen der Call-Option führen sollen, unternommen. Dabei wurde man stets von der SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, überstimmt. Nun herrscht aber Einigkeit, dass man die jüngste Forderung von Lilihill nicht erfüllen wird. Dazu Peter Kaiser (SPÖ), Landeshauptmann von Kärnten: „Wir sind nicht die, die liefern müssen. Es ist an der Zeit, dass das, was an Überlegungen zum Flughafen im Raum gestanden ist, realisiert wird“. Sein Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) fügte hinzu: „Der Flughafenbetrieb und die damit zahlreichen Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden. Es ist alles zu unternehmen, um eine Zahlungsunfähigkeit der Flughafen-Betriebsgesellschaft zu verhindern.“ Nun dreht man den Spieß um und setzt Lilihill eine Frist für das Einbezahlen des Anteils der Kapitalerhöhung. Sollte diese weiterhin ausbleiben werde man weitere Maßnahmen einleiten. Theoretisch könnte dies auch zur so genannten Verwässerung des Lilihill-Mehrheitsanteils führen. Jedenfalls scheint ein weiterer Rechtsstreit schon vorprogrammiert zu sein. Dazu kommt laut Martin Payer, dem Chef der Kärntner Beteiligungsverwaltung K-BV, dass die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bislang keine Erklärung darüber abgegeben habe was mit den bereits einbezahlten Mitteln der Kapitalerhöhung des Landes Kärnten (über die K-BV) und der

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Abschuss von PS752: Scharfe Kritik an iranischem Militärurteil

Im Iran wurden zehn Personen durch ein Militärgericht für den Abschuss der Boeing 737 der Ukraine International vom 8. Januar 2020 verantwortlich gemacht und zu Haftstrafen verurteilt. Allerdings stellte man nur Militärangehörige niedriger Ränge vor Gericht. Genau dieser Umstand wird international massiv kritisiert, denn die Kommandierenden wurden bislang nicht belangt. Ali Eftekhari, der Leiter des iranischen Militärgerichts, erklärte, der Fall sei komplex und weise „zahlreiche technische Aspekte“ auf, weshalb er vor das Militärgericht gebracht worden sei. Laut Eftekhari gab es „eine Reihe von Personen, die nicht dem Militär zuzurechnen sind“. Das Gericht verurteilte 10 Personen zu unterschiedlichen Haftstrafen. „Wie aus dem Urteil hervorgeht, gibt es 10 Angeklagte, und die Ebenen in dem Fall reichen vom Kommando bis zum Systembenutzer“, fügte Eftekhari hinzu und bemerkte, dass die Ränge der Angeklagten vom Zweiten Brigadier bis zum Dritten Leutnant reichten. Der Leiter des Gerichts wies darauf hin, dass der Bediener der Boden-Luft-Rakete Tor M1 zwei Fehler gemacht habe, nämlich dass er es versäumt habe, das Niveau des mit dem System verbundenen Radars einzustellen, und dass er sich nicht bei einer anderen Kommandozentrale erkundigt habe, ob das Ziel abgeschossen werden solle. Der Angeklagte gab zwar an, dass es einen Kommunikationsverlust gegeben habe, aber „der Kommunikationsverlust wurde nicht bestätigt“, stellte Eftekhari fest und fügte hinzu, dass er „nach eigenem Ermessen gehandelt und geschossen“ habe. „Die Diagnose war falsch, und dieser Fehler ist ein individueller und menschlicher Fehler“. Eine Hinterbliebenen-Organisation kritisiert das Urteil scharf und bezeichnet es als „Scheinurteil“. Es wäre „sinnlos und inakzeptabel“, denn die

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„Neue Air Malta“ soll Ende 2023 abheben

Für die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta sind nun die Würfel gefallen, denn die Regierung will den Carrier mit spätestens Ende 2023 schließen und durch eine neue Fluggesellschaft, die sich ebenfalls im Eigentum des Staats befinden wird. Während es für die Passagiere „nahtlos“ weitergehen wird, müssen sich die Beschäftigten von Air Malta neu um ihre Jobs bewerben. Damit ist Widerstand seitens der Gewerkschaften und der Personalvertretung schon vorprogrammiert. Dass Air Malta finanziell nicht sonderlich gut aufgestellt ist und möglicherweise geschlossen bzw. ersetzt werden könnte, ist keine Neuigkeit. Allerdings stand der genaue Zeitpunkt bislang nicht fest und der Carrier selbst hüllte sich in Schweigen. Gegenüber der Times of Malta sagte Firmenchef David Curmi unter anderem: „Wir stehen kurz vor dem Ende langer, schwieriger und komplexer Diskussionen mit der Europäischen Kommission, die keine Kopie von Air Malta wollte. Wir haben der Kommission gezeigt, dass wir es ernst meinen“. Während sich die Beschäftigten um ihre Jobs beim Nachfolger, der in Kürze offiziell gegründet werden soll, neu bewerben müssen, soll es für die Passagiere nahtlos weitergehen. Der Name der „neuen Air Malta“ steht noch nicht fest. Es gibt zwar verschiedene Gerüchte, jedoch deutet so einiges daraufhin, dass die „New Company“ nach dem Vorbild mehrmaliger Alitalia-Neustarts einfach die Namensrechte erwerben könnte und somit nach außen hin für die Passagiere alles weitergeht als ob nichts gewesen wäre. Bereits bekannt ist, dass auch die Tage von Malta MedAir gezählt sind, denn der zweite Staatscarrier, der einst gegründet wurde, um billigere Pilotenlöhne erreichen zu können bzw. später

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Vienna City Marathon mit Auswirkungen auf Anfahrt zum Flughafen Wien

Am Sonntag, den 23. April 2023 findet in Österreichs Bundeshauptstadt wieder der Vienna City Marathon statt. Aus diesem Grund werden einige Straßenzüge temporär gesperrt. Das wirkt sich indirekt auch auf Passagiere des Flughafens Wien-Schwechat aus, denn einige übliche Routen können temporär nicht genutzt werden. Laut ÖAMTC sind die nachstehenden Straßen frei und können für die An- und Abfahrt zu Österreichs größtem Flughafen verwendet werden: Die Westeinfahrt ist frei, daher ist die Zufahrt zum Flughafen von Westen kommend über Hietzinger Kai, Schönbrunner Schloßstraße, Grüner Berg und Altmannsdorfer Straße zur Tangente und Ost Autobahn (A4) möglich. Von Süden kommend kann man über die S1 fahren. Von den Bezirken 16, 17, 18, 19, 21, und 22 geht es über die Nord- bzw. Floridsdorfer Brücke – A22 – A23. Innerstädtisch empfiehlt der ÖAMTC den Handelskai als Ausweichstrecke. Arlberg-Tunnel wegen Sanierung lange gesperrt In den Bundesländern Tirol und Vorarlberg müssen sich Autofahrer rund sechs Monate lang auf längere Fahrzeiten einstellen, denn aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der mautpflichtige Arlbergtunnel für rund ein halbes Jahr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für das kommende Jahr sind bereits die nächsten Bauarbeiten samt Sperre angekündigt. Laut Asfinag kann das Bauwerk, das sich auf der S31 „Arlberg-Schnellstraße“ befindet von 24. April bis 6. Oktober 2023 sowie von 15. April bis 22. November 2024 in beiden Fahrtrichtungen nicht genutzt werden. Ausweichen ist zwar möglich, jedoch nur über den Arlbergpass, was mit einer wesentlich längeren Fahrzeit verbunden ist. Da die Arlberg-Schnellstraße häufig von Urlaubern aus der Schweiz und aus Deutschland genutzt wird, sollten diese

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Düsseldorf: Boeing wird Hauptsponsor der Invictus Games 2023

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird als Hauptsponsor der „Invictus Games 2023“, die heuer zwischen 9. und 16. September 2023 in Düsseldorf über die Bühne gehen werden, fungieren. Es handelt sich um eine Sportveranstaltung für verwundete und erkrankte Militärangehörige aus aller Welt. „Wir fühlen uns geehrt, Presenting Partner der Invictus Games in Düsseldorf zu sein“, sagt Dr. Michael Haidinger, Präsident, Boeing Deutschland. „Wir wissen, wie wichtig es ist, Soldatinnen und Soldaten zu unterstützen, und wollen mit den diesjährigen Spielen unseren Beitrag zu ihrer Rehabilitation und Inklusion in die Gesellschaft leisten. Ich habe selten einen spannenderen, emotionaleren und inspirierenderen Wettkampf als die Invictus Games gesehen. Wir sind sehr glücklich darüber, auch 2023 Jahr wieder Teil dieser überaus wichtigen Spiele zu sein.“ Global beschäftigt Boeing mehr als 20.000 ehemalige Militärangehörige und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Belange von Soldatinnen und Soldaten. Allein im Jahr 2022 hat Boeing weltweit mehr als 13 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Programmen für den Übergang in die Arbeitswelt nach dem aktiven Dienst und für die Genesung und Rehabilitation bereitgestellt. Darüber hinaus hat Boeing in den letzten zehn Jahren Programme zur Förderung von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien mit mehr als 70 Millionen US-Dollar unterstützt. Außerdem unterhält Boeing langjährige Partnerschaften mit Veteranenorganisationen aus Partnerländern der Invictus Games 2023. Brigadegeneral Alfred Marstaller, Projektleiter Invictus Games Düsseldorf 2023, freut sich auf die Zusammenarbeit, die in einem einzigartigen Ereignis für alle Beteiligten münden soll: „Die Invictus Games leisten einen entscheidenden Beitrag zur Rehabilitation von verwundeten, verletzten und

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Lübeck Air lässt Private Wings und Marathon AIrlines für sich fliegen

Statt auf eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 setzt Lübeck Air nun auf einen Embraer 175 der griechischen Marathon Airlines sowie eine Dornier 328 von Private Wings. Das Turbopropflugzeug ist bereits seit einigen Wochen auf den Routen ab Lübeck im Einsatz. Die Ferienziele in Island, auf Menorca, Korsika und Sardinien sollen im Sommer 2023 mit Embraer 175 von Marathon Airlines bedient werden. „Die Wahl einer Embraer als perfektes Mittelstrecken-Fluggerät hat sich bereits im letzten Sommer bestens bewährt“, so Flughafen- und Lübeck Air Geschäftsführer Jürgen Friedel. „Unsere Fluggäste erhalten den gewohnten Lübeck Air Service, die Strecken sind über uns buchbar und weiterhin sind standard Hand- und Aufgabegepäck im Ticketpreis bereits enthalten.“ Der mit 88 Sitzplätzen bestuhlte Regionaljet wird von Mai bis Ende Oktober 2023 in Lübeck stationiert sein. Über eine mögliche Fortführung der Kooperation wurde noch nicht entscheiden. Anstatt der ATR72-500 von Air Alsie fliegt bereits seit einigen Wochen eine Dornier 328 von Private Wings auf den Strecken nach München, Bergen, Bern und Salzburg. Das soll auch so bleiben. Dazu Friedel: „Mit seinen 32 Sitzen ist die Dornier 328 der Private Wings sehr gut auf unseren etablierten Strecken einzusetzen – und der Fluggast spart Zeit, denn die Maschine fliegt schnell, erzeugt aber keinen Kondensstreifen, was wiederum der Umwelt zugutekommt“.

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Austrian Airlines flottet zehn Boeing 787-9 ein

Seit weit über einem Jahrzehnt wird kontrovers über die Erneuerung der Langstreckenflotte von Austrian Airlines diskutiert. Doch nun ist es soweit: Die Lufthansa-Tochter wird bis 2028 zehn Boeing 787-9 einflotten. Die erste Einheit soll im kommenden Jahr übernommen werden. Derzeit betreibt Austrian Airlines in diesem Segment die Muster Boeing 767 und 777. Diese stammen überwiegend noch aus Lauda-Air-Zeiten und sind damit schon kräftig in die Jahre gekommen. Beide Maschinentypen sollen durch Boeing 787-9 ersetzt werden, wobei es laut AUA zu einem Flottenwachstum kommen wird. Derzeit verfügt man auf der Langstrecke über neun Maschinen und künftig sollen es zehn Dreamliner sein. Die erste Boeing 787-9 in den Farben von Austrian Airlines soll im Sommerflugplan 2024 in den Liniendienst gestellt werden. Einen exakten Termin für die Einflottung konnte der Carrier noch nicht mitteilen. Die übrigen neun Exemplare werden bis 2028 ausgeliefert. Im Gegenzug wird dann je eine B767 bzw. B777 die Flotte verlassen. Die Dreamliner werden sukzessive von Lufthansa transferiert beziehungsweise stammen aus bestehenden Bestellungen der Lufthansa Group. Es handelt sich somit um konzerninternes Leasing. „Mit dem ‚Dreamliner‘ hebt Austrian Airlines in ein neues Flugzeugzeitalter ab und nimmt Kurs auf Wachstum. Die Einflottung von zehn Boeing 787-9 in den nächsten fünf Jahren zeigt, dass wir wieder investitions- und zukunftsfähig sind“, so Annette Mann, Generaldirektorin der Austrian Airlines. An Bord erwartet Fluggäste ein innovatives Lichtsystem, das je nach Tages- oder Nachtzeit an den Biorhythmus angepasst ist und somit den Jetlag reduzieren kann, sowie großzügige Gepäcksfächer. Eine weitere Besonderheit dieses Flugzeugtyps sind die Fenster

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Osterferien 2023: Dortmund und Nürnberg mit starken Zuwächsen

Die deutschen Verkehrsflughäfen Dortmund und Nürnberg zeigen sich mit dem Verkehrsaufkommen, das während der zweiwöchigen Osterferien erzielt werden konnte, zufrieden. Der NRW-Airport hatte 142.425 Fluggäste und damit um 21,6 Prozent mehr als rund um Ostern 2022. Auch konnte man das Rekordergebnis, das man während der Osterferien 2019 hatte, übertreffen. Damals zählte der Flughafen Dortmund 127.829 Fluggäste. Jene Ziele, die von den Passagieren besonders häufig gebucht wurden, waren Palma de Mallorca und Kattowitz. „Wir freuen uns über die erneut gestiegene Nachfrage in den Osterferien, die vielen attraktiven Reiseziele, die wir unseren Fluggästen anbieten können und dass der Start der Sommersaison mit den Osterferien auch operativ reibungslos funktioniert hat“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Ähnlich ist es auch in Nürnberg gelaufen. Der bayerische Airport rechnete mit etwa 177.000 Passagieren, jedoch wurden es dann 181.500 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit den Osterferien des Vorjahres hatte man somit um 16 Prozent mehr Reisende. Rund 11.000 Passagiere pro Tag nutzten den Flughafen für ihre Ab- und Anreise. Bisher verkehrsstärkster Tag des Jahres war Freitag, 14. April 2023 mit 12.750 Passagieren. In Nürnberg war Palma de Mallorca jenes Reiseziel, zu dem die meisten Fluggäste unterwegs waren. Man hatte in etwa 22.000 Passagiere auf dieser Strecke. Knapp dahinter folgte Antalya. Ebenfalls stark frequentiert waren die Drehkreuze in Istanbul, Amsterdam, Frankfurt und Paris. Als allgemein sehr gefragt erwiesen sich die Angebote im Low Cost-Bereich, ganz vorn dabei Ryanair, Pegasus und Vueling.

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Personalmangel: Boeing zahlt Mitarbeitern bis zu 10.000 U.S.-Dollar für erfolgreiche Empfehlungen

Auch der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing leidet unter akutem Personalmangel. Nun will man den eigenen Mitarbeitern für erfolgreiche Empfehlungen, die zu Neueinstellungen in jenen Bereichen, in denen man händeringend nach Verstärkung sucht, Prämien von bis zu 10.000 U.S.-Dollar bezahlen. Das Prinzip ist recht einfach: Je größer die Personalnot in der jeweiligen Abteilung und je qualifizierter die vermittelte Fachkraft ist, desto höher fällt bei Einstellung die Prämie für den firmeninternen Tippgeber aus. Beispielsweise soll es am Standort South Carolina, der auf Boeing 787 spezialisiert ist, für die erfolgreiche Empfehlung von „für erfahrene Lackierern und Innenausstattungsspezialisten“ stolze 5.000 U.S.-Dollar als Prämie geben. Das Unternehmen stellt Mitarbeiter ein, da es in naher Zukunft die Produktionsraten für seine Programme 737-Max, 777/777X und 787 erhöhen will. Einem Bericht von Leeham News zufolge bietet der Flugzeugbauer einen Empfehlungsbonus von bis zu 10.000 US-Dollar für seine derzeitigen Mitarbeiter in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington. In Puget Sound befinden sich viele der Produktionsstätten des Unternehmens, darunter die Montagelinien für die 737-Max oder 777/777X sowie die 767F und eine militärische Variante der 767, die KC-46A. Dass Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden, auf Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter setzen und diese im Erfolgsfall auch finanziell belohnen, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Beispielsweise griff man auch bei Lufthansa auf dieses Mittel zurück. Immer wieder zeigt sich, dass die eigenen Beschäftigten im Freundes- und Bekanntenkreis bzw. der Familie durchaus geeignete Kandidaten haben, die sich einen Arbeitgeberwechsel vorstellen können.

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Australien: Bonza-Chef nur drei Monate nach dem Erstflug abgetreten

Nur drei Monate nach dem Erstflug hat Rick Howell, bislang Chef der Billigfluggesellschaft Bonza, das Handtuch geworfen. Er ist sowohl aus der Unternehmensführung des Carriers als auch bei der australischen Holdinggesellschaft des Eigentümers 777-Partners ausgeschieden. Seitens des Unternehmens wurde dies nicht weiter kommuniziert, geht jedoch aus Pflichtveröffentlichungen, die bei den australischen Behörden eingereicht wurden, hervor. 777-Partners erklärt dazu lapidar, dass es von Anfang an geplant gewesen wäre, dass Howell nur während der Aufbauphase an der Spitze von Bonza steht. Er habe nun eine andere Position in der Zentrale in Miami übernommen. Ein Sprecher sagte unter anderem: „777 Partners ist Rick Howell sehr dankbar für seinen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Start von Bonza und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm bei globalen Luftfahrtprojekten. Er hat eine Schlüsselrolle dabei gespielt, den Grundstein für den erfolgreichen Betrieb von Bonza in Australien zu legen“. Der Manager leitete auch die 777 Oz Holdco, über die das U.S.-amerikanische Unternehmen die junge Fluggesellschaft Bonza besitzt. Sein Nachfolger ist Manish Raniga, der als Investmentchef von 777 Partners fungiert. Der erste kommerzielle Flug von Bonza findet am 31. Januar 2023 statt, wobei die Boeing 737-Max-8 der Fluggesellschaft Passagiere zwischen dem Sunshine Coast Airport und dem Proserpine Whitsunday Coast Airport befördert. Derzeit setzt manb drei Maschinen dieses Typs ein. Bonza feierte kürzlich den Verkauf von 100.000 Flugscheinen über das Osterwochenende auf ihrem Streckennetz von 17 Zielen und 27 Routen.

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