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Irischer Leasinggeber klagt Rossiya auf Herausgabe von Airbus A319

Der irische Leasinggeber Gain Aircraft Ireland hat im Vereinigten Königreich Klagen gegen Rossiya und Aeroflot eingebracht. Der gerichtliche Schritt zielt darauf ab, dass zwei Airbus A319 herausgegeben werden. Die betroffenen Maschinen sind im Jahr 2020 über einen Sale-and-Leaseback-Deal ins Eigentum der Tochtergesellschaft von GA Telesis gekommen. Unmittelbar nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation forderte der Lessor sein Eigentum zurück. Bislang wurden die Flugzeuge jedoch nicht zurückgeben, sondern wurden ohne Zustimmung ins russische Luftfahrtregister überführt und werden weiterhin verwendet. Zahlreiche Leasinggeber haben unter anderem im Vereinigten Königreich Klagen gegen russische Fluggesellschaften eingebracht. Diese zielen darauf ab, dass die Maschinen entweder zurückgegeben werden oder aber entsprechender Schadenersatz geleistet wird. Die Durchsetzbarkeit von Urteilen ist allerdings kompliziert, den Russland leistet nicht nur keine Amtshilfe, sondern hat national eine Rechtslage geschaffen, die ausländisches Fluggerät „schützt“. Westliches Fluggerät wird seitens der Carrier nur noch in Staaten eingesetzt, in denen die Pfändung als äußerst unwahrscheinlich gilt. Laut CH-Aviation.com tragen die betroffenen Flugzeuge derzeit die Registrierungen RA-73186 und RA-73216. Zuvor waren diese als VQ-BCO und VQ-BCP im Register der Bermuda Inseln eingetragen. Momentan stehen beide Maschinen im aktiven Liniendienst und fliegen primär innerhalb der Russischen Föderation.

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Ab 31. März 2023: Israel bannt vierstrahlige Flugzeuge

Aus Umweltschutzgründen will Israels Flughafenbehörde ab 31. März 2023 den Betrieb von vierstrahligen Verkehrsflugzeugen nicht mehr gestatten. Der Bann soll für sämtliche Flüge von/nach Israel gelten, wobei Überflüge nicht betroffen sein sollen. Das Amt begründet den Schritt in erster Linie mit Umwelt- und Lärmschutzüberlegungen. Gänzlich ausgeschlossen wird der Betrieb von Vierstrahlern aber nicht sein, denn Operators können Sondergenehmigungen beantragen. Auch sollen Notlandungen generell vom Bann ausgenommen sein. Die Israel Airports Authority machte keine näheren Angaben zu den Kriterien nach denen Ausnahmebewilligungen erteilt werden. Es ist aber anzunehmen, dass Regierungsmaschinen sowie dringende Frachtflüge diese erhalten können. Im Passagierbereich gibt es derzeit keine Verbindungen, die mit Vierstrahlern bedient werden. In der Vergangenheit verfügte El Al über Boeing 747. Die letzte Einheit hat die Flotte kurz vor dem Beginn der Corona-Pandemie verlassen. Ausländische Carrier setzten momentan nur Fluggerät mit zwei Triebwerken ein. „Der Anstieg des Passagier- und Flugzeugverkehrs am Ben-Gurion-Flughafen ist eine ökologische Herausforderung. Ich habe die Absicht, die Flughafenbehörde und den Ben-Gurion-Flughafen nicht nur im Bereich der Digitalisierung, sondern auch in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit in der Welt der Luftfahrt anzuführen. Der Stopp der Landung von viermotorigen Flugzeugen am Ben-Gurion-Flughafen ist ein Schritt und der erste Schritt eines umfassenderen Plans, der derzeit ausgearbeitet wird“, so Hagai Topolansky, Generaldirektor der IAA.

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Air Europa least zehn Boeing 737-Max-8 und fünf B787-9

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ihre Flotte zwischen 2024 und 2026 um insgesamt 15 Flugzeuge, die man über den Leasinggeber AerCap beziehen wird, erweitert. Es handelt sich um fünf Boeing 787-9 und zehn B737-Max-8. Die Auslieferungen sollen gegen Jahresanfang 2024 starten und im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig betont man, dass man der erste Operator sein wird, der Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 auf einem spanischen AOC registrieren wird. „Air Europa ist ein langjähriger Freund und geschätzter Kunde von AerCap.  Wir freuen uns, mit dieser für die Fluggesellschaft wegweisenden Transaktion unser Vertrauen in das Unternehmen und das Managementteam von Air Europa zu bekräftigen und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem Flottenmodernisierungsprogramm“, so AerCap-CCO Peter Anderson. Air-Europa-Geschäftsführer Richard Clark sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit AerCap, mit der wir eine lange und erfolgreiche Beziehung pflegen. Sie bekräftigt unsere Strategie, die Flotte auf die modernsten, effizientesten und nachhaltigsten Modelle der Branche auszurichten. Einmal mehr sind wir Pioniere. So wie wir das erste spanische Unternehmen waren, das den Boeing 787 Dreamliner in seine Flotte aufgenommen hat, tun wir jetzt dasselbe, indem wir die neue Boeing 737 Max in unsere Flotte aufnehmen“.

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Air Montenegro konnte deutlich mehr Passagiere befördern

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte seit Jahresanfang 2022 die Anzahl der beförderten Passagiere im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund 150 Prozent steigern. Der Carrier erklärte, dass man heuer bislang rund 230.000 Fluggäste an Bord gehabt habe. Im Sommer 2022 hat Air Montenegro insgesamt 16 Destinationen im Portfolio. Dabei sind sowohl Linien- als auch Charterziele berücksichtigt. Eigenen Angaben nach führt man derzeit intensive Verhandlungen mit Reiseveranstaltern. Diese sollen dazu führen, dass im kommenden Jahr weitere Charterdestinationen angesteuert werden sollen. In diesem Fall würde man auch die Flotte entsprechend erweitern. In einer Mitteilung zieht Air Montenegro nachstehendes Fazit zum bisherigen Geschäftsverlauf im Jahr 2022: „Trotz der Instabilität auf dem Markt, der Pandemie, der Ereignisse in der Ukraine und einer Reihe von Herausforderungen im Luftfahrtsektor in ganz Europa ist es Air Montenegro gelungen, ihr Streckennetz innerhalb eines Jahres um das Dreifache zu erweitern. Das dynamische Wachstum des Unternehmens und die erhebliche Zunahme der beförderten Passagiere haben dazu geführt, dass ein Flugzeug mit größerer Kapazität geleast wurde“.

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Zürich: Air Serbia kündigt Weihnachtsflüge nach Nis an

Die staatliche Fluggesellschaft Air Serbia legt im Winterflugplan 2022/23 temporäre Flüge zwischen Nis und Zürich auf. Diese Route wird während der Weihnachtsferien angeboten und richtet sich in erster Linie an in der Schweiz lebende Personen, die die Feiertage in ihrer Heimat verbringen wollen. Air Serbia wird zwischen 17. Dezember 2022 und 14. Jänner 2023 zweimal wöchentlich zwischen der schweizerischen Wirtschaftsmetropole Zürich und dem serbischen Nis fliegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Passagieren während der Neujahrs- und Weihnachtsferien eine schnelle Nonstop-Verbindung zwischen Niš und Zürich anbieten können. Auf diese Weise sichern wir gute Verbindungen zwischen der größten Schweizer Stadt und dem Süden unseres Landes. Im Moment sind die Flüge saisonal, aber je nach Passagiernachfrage werden wir ihre Fortsetzung in Erwägung ziehen“, so Bojan Arandjelović, Leiter der Netzwerkplanung und Flugplanung von Air Serbia. In den vergangenen beiden Winterperioden hatte der Mitbewerber Swiss diese Strecke im Portfolio. Offenbar ist diese ganz gut gelaufen, so dass Air Serbia einen Teil vom Kuchen abhaben will. Derzeit gibt es aber keine Pläne für eine dauerhafte Etablierung von Air-Serbia-Flügen zwischen Zürich und Nis. Die temporäre Strecke soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden.

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Helvetic Airways kauft Leasinggeber vier Embraer 190 ab

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat jene Embraer 190, die bislang geleast wurden, käuflich erworben. Aus dem schweizerischen Luftfahrtregister geht hervor, dass der Carrier nun auch Eigentümer der HB-JVM, HB-JVN, HB-JVO und der HB-JVP ist. Die Flotte von Helvetic Airways setzt sich derzeit aus insgesamt 16 Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um jene vier Embraer 190, die man erworben hat sowie um acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2. In der Vergangenheit waren die E190 bei der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki im Einsatz ehe sie ausgeflottet wurden und bei Helvetic in Dienst gestellt wurden. Die acht Embraer 190-E2 befinden sich im Eigentum der konzerneigenen Helvetic Aircraft AG. Dabei handelt es sich um eine gruppeninterne Finanzierungs- und Leasinggesellschaft. Selbiges gilt für die vier Embraer 195-E2. Bedingt durch den Erwerb der E1-Modelle befindet sich nun die gesamte Flotte im Eigentum des Helvetic-Konzerns.

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Jet Airways vor Bestellung von 50 Airbus A220

Die sich im Wiederaufstehen befindliche Fluggesellschaft Jet Airways soll sich mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus in „fortgeschrittenen Gesprächen“ über eine Großbestellung von bis zu 50 A220 befinden. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf nicht näher bezeichnete „mit der Sache vertraute Personen“, dass die Regionaljets ab etwa 2025 ausgeliefert werden könnten. Das Auftragsvolumen könnte rund 4,6 Milliarden U.S.-Dollar betragen. Derzeit ist noch offen, ob die Maschinen direkt oder über Leasinggesellschaften bezogen werden. Jet Airways war eine Beteiligung von Etihad Airways, die ähnlich wie Air Berlin kollabiert ist. Vor der Pleite hat man 125 Boeing 737 Max 8 bestellt. Davon wurden bislang acht Exemplare ausgeliefert. Derzeit sollen auch Gespräche mit den U.S.-Amerikanern über Boeing 737-Max laufen. Parallel dazu verhandelt man mit Airbus bezüglich A320neo. Derzeit bereitet man sich bei Jet Airways intensiv auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vor. Die Übernahme durch Kalrock Capital Management soll sich in der finalen Phase befinden. Unternehmensangaben nach stehen die letzten Verhandlungen mit Lessoren, Herstellern und Kreditgebern kurz vor dem Abschluss. Eine Sprecherin sagte auf Anfrage lediglich, dass man sich zur künftigen Flotte, insbesondere zu Neubestellungen, äußern wird sobald alle Vorgänge positiv abgeschlossen wurden.

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Mexiko: Konkursverfahren über Interjet eröffnet

Über das Vermögen der einstigen Fluggesellschaft Interjet wurde in Mexiko formell das Konkursverfahren eröffnet. Der Carrier fliegt bereits seit dem Jahr 2020 nicht mehr und hat einen Schuldenberg in der Höhe von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro. Interjet war einst eine große mexikanische Billigfluggesellschaft und einer der wenigen westlichen Sukhoi Superjet SSJ-100-Operators. Einst bestand die Flotte aus 88 Flugzeugen, davon 22 Exemplare des russischen Musters. Die Airline befand sich schon länger in Schieflage und musste im Dezember 2020 den Flugbetrieb endgültig einstellen. Zuvor machten die Gewerkschaften massiven Druck, denn die Mitarbeiter haben schon länger keine Löhne mehr ausbezahlt bekommen. Derzeit gibt es verschiedene Ansätze den insolventen Carrier wieder in die Luft zu bringen. Das Management schreibt in einer Medienerklärung unter anderem, dass man den Schritt des zuständigen Bezirksgerichts begrüßt, da es Interjet ermöglichen würde sich neu aufzustellen. Demnach soll es sich um ein Konkursverfahren nach mexikanischem Recht handeln, das dem Chapter-11 der Vereinigten Staaten von Amerika ähnelt. Bereits zuvor wurden von Gläubigern, darunter auch ehemalige Mitarbeiter, die meisten Vermögenswerte gepfändet. Kurioserweise kassierte ein Gerichtsvollzieher auch das komplette Inventar eines Flughafenverkaufsschalters. Selbst der Mehrheitseigentümer des Carriers wurde in einem Hotelzimmer verhaftet. Ein Neustart von Interjet gilt in mexikanischen Luftfahrtkreisen als äußerst unwahrscheinlich. Allerdings glaubt das Management noch immer daran, dass man den Carrier wieder in die Luft bringen wird. Daher bleibt die weitere Entwicklung im Konkursverfahren abzuwarten.

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Bundeskartellamt: Lufthansa muss für Condor Zubringerflüge durchführen

In Sachen der Condor-Zubringerflüge hat Lufthansa eine Schlappe vor dem deutschen Bundeskartellamt erlitten. Die Entscheidung der Behörde erweitert sogar den Spielraum des Ferienfliegers. Gegen den Bescheid kann der Kranich-Konzern jedoch noch ein Rechtsmittel einlegen. Vor einiger Zeit hat Lufthansa den langjährigen Vertrag über Zubringerdienstleistungen aufgekündigt. Dagegen ging Condor vor und legte eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich-Konzern hat die Kooperation dann mehrfach, jedoch befristet verlängert. Nun hat die Behörde in der Hauptsache entschieden. Lufthansa wurde die Beendigung des so genannten Special-Prorate-Agreements untersagt. Weiters ordnete die Behörde an, dass Condor Zugang zu weiteren Zubringern nach München, Frankfurt und Düsseldorf eingeräumt werden muss. Auch stehen dem Ferienflieger aufgrund des Beschlusses der Wettbewerbshüter weitere Buchungsklassen zu. Das Bundeskartellamt berücksichtigte in der Entscheidung auch, dass Lufthansa über ein besonders dichtes Zubringernetz verfügt und aufgrund des Umstands, dass dieser Carrier die überwiegende Mehrheit der Slots belegt, es Condor fast unmöglich wäre eigene Feeder aufzuziehen. Demnach habe Lufthansa eine marktbeherrschende Stellung und „unterfällt der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und hat daher gegenüber anderen Marktteilnehmern besondere Pflichten“. Der Beschluss der deutschen Behörde geht deutlich über die bloße Fortführung des Vertrages hinaus, denn „Condor wird durch die Verfügung Zugang zu mehr Buchungsklassen als bisher erhalten. Zudem wird Condor die Möglichkeit haben, immer dann Plätze buchen zu können, soweit die Zubringerflüge noch erhebliche freie Kapazitäten haben“. Lufthansa darf künftig keine Vorgaben mehr machen, die „die Buchungs- und Preissteuerung für Condor einschränkt“. Hinter dem Streit, der nun durch eine Verfügung des Bundeskartellamts vorläufig gelöst scheint, steckt der Umstand, dass Lufthansa mit

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Barcelona: Air Senegal-A319 macht unbeabsichtigte Bekanntschaft mit Catering-Truck

Ein Airbus A319 von Air Senegal machte am 30. Juni 2022 auf dem spanischen Flughafen Barcelona unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Die Maschine sollte eigentlich unter der Flugnummer HC424 nach Dakar fliegen. Der Pushback-Vorgang ist eigentlich Routine. Doch am Mittwoch kam es am Gate 129 zu einer ungeschickten Berührung mit einem Cateringtruck. Das linke WIngtip des Airbus A319 wurde dabei beschädigt. Der Schaden konnte nicht rasch behoben werden, sondern Air Senegal rechnet damit, dass dieser Mittelstreckenjet noch einige Zeit in Spanien verbleiben muss. Die nachstehend eingebetteten Fotos zeigen die beschädigte 6V-AMB und sowie das Cateringfahrzeug auf dem Flughafen Barcelona.

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