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Absichtserklärung: Startup Flyv will 100 E-Flugzeuge kaufen

Das in Stuttgart ansässige Startup Flyv hat im Rahmen der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man eine Absichtserklärung über den Erwerb von bis zu 100 E-Flugzeugen des Typs Electra unterschrieben hat. Das Dokument wurde bereits vor der Flugschau in den Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet.  Flyv setzt sich dafür ein, die Anbindung ländlicher Gebiete in Europa und später weltweit zu verbessern, indem es kleinere, besser zugängliche Flughäfen nutzt. Der strategische Einsatz der Tecnam P2012 Traveller, eines neunsitzigen Pendlerflugzeugs mit beeindruckender Kurzstreckenleistung, gewährleistet einen effizienten und umweltbewussten Betrieb. Eigene KI-Algorithmen sind die „geheime Soße“ des Unternehmens, die es ihm ermöglichen, maßgeschneiderte Flugnetze auf dezentralen Luftverkehrsrouten zu erstellen und die Flugpläne an die Passagiernachfrage und die betrieblichen Zwänge anzupassen.  Flyv ist überzeugt, dass die Zukunft der Luftfahrt in hybriden und elektrischen Lösungen liegt. Daher möchte Flyv mit dem neunsitzigen hybrid/elektrischen eSTOL-Flugzeug Electra von Electra.aero aus den USA in die Luft gehen. Firmenchef Anton Lutz war kürzlich Zeuge der Demonstration der Goldfinch“-Technologie von Electra am Manassas Regional Airport in Virginia, und das Unternehmen macht weitere Fortschritte bei der Umsetzung seiner Absichtserklärung über 100 Electras.  „Unsere Ambitionen bei Flyv beschränken sich nicht nur auf den Luftfahrtsektor. „Uns schwebt eine breitere Ausweitung auf das gesamte Transport-Ökosystem vor“, sagt Flyv-Geschäftsführer Tomislav Lang. „Deshalb freuen wir uns auf MOVE, eine Gelegenheit, innovative Konzepte wie Mobility as a Service (MaaS) und unsere Version, AMAAS – Aviation as a Service, zu erforschen.“ Bei Flyvs Ansatz für Flugreisen geht es nicht nur um die Minimierung von CO2-Emissionen. „Indem wir den

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Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G

Das schweizerische Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G. Im Rahmen der Paris Air Show hat man bekanntgegeben, dass man zwei Exemplare dieses Typs direkt beim kanadischen Flugzeugbauer bestellt hat.  Zum Liefertermin der modernisierten Twin Otter machten weder der Carrier noch der Hersteller konkrete Angaben. Das Modell basiert auf der 300er-Version, jedoch verfügt es über eine erneuerte Avionik, die unter anderem dazu führt, dass die Reichweite und die Nutzlast steigen. Während der Paris Air Show gab auch die indische Flybig bekannt, dass man bei de Havilland bestellt hat. Hinsichtlich dem Modell DHC-6-300-G hat man jedoch lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben und noch keine Order getätigt. Zimex Aviation ist somit der offizielle Erstkunde.  Der schweizerische Carrier verfügt derzeit unter anderem über drei ATR42, neun ATR72, acht de Havilland DHC-6-300 und zwei DHC-6-400. Auf dem AOC des in Salzburg anässigen Österreich-Ablegers sind zwei ATR42-320F registriert.  Zur bei de Havilland Aircraft of Canada getätigten Order erklärt Zimex-Chef Daniele Cereghetti: „Die Twin Otter ist seit mehr als vier Jahrzehnten der Eckpfeiler unseres Betriebs, und wir freuen uns, die neue Classic 300-G in unserer Flotte willkommen zu heißen. Als erster Betreiber dieser außergewöhnlichen Flugzeugserie mit EASA-Zulassung sind wir sehr stolz darauf, was auch unsere Fähigkeiten als de Havilland-Endorsed Service Centre unterstreicht“. 

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Qatar Airways flottet A380 schrittweise endgültig aus

Zu Beginn der Corona-Pandemie ging man bei Qatar Airways noch davon aus, dass man den Maschinentyp Airbus A380 nicht wieder in die Luft bringen wird. Es kam dann anders, denn die Nachfrage ist höher ausgefallen als vom Al-Baker-Management vermutet. Mittelfristig sollen die Jumbos aber durch Neuzugänge des Typs Airbus A380 ersetzt werden.  Allerdings hat man sich selbst ein kleines „Eigentor“ geschossen, denn bedingt durch den mittlerweile beigelegten Streit mit dem europäischen Hersteller hat man für die A350- und A321neo-Bestellungen einige Lieferslots verloren. Konkret bedeutet das, dass Qatar Airways länger als ursprünglich vereinbart auf die georderten Maschinen warten muss. Unter anderem aus diesem Grund will man acht von zehn A380 als Überbrückung betreiben.  Während einer Medienveranstaltung, die auf der Paris Air Show stattgefunden hat, erklärte Qatar-CEO Akbar Al Baker, dass man keine Pläne habe die beiden verbliebenen Superjumbos wieder in die Luft zu bringen. Bereits in der Vergangenheit äußerte sich der wortstarke Manager dahingehend, dass dieser Maschinentyp für die von ihm geleitete Fluggesellschaft ein Fehlkauf gewesen wäre.  Ab dem Jahr 2025 sollen 18 A350-900 an den Carrier mit Sitz in Doha ausgeliefert werden. Man wird dann mit dem Phase-Out der A380-Teilflotte beginnen. Es handelt sich bei der genannten Anzahl um jene Maschinen, die aufgrund des Streits von Airbus zunächst storniert wurden und dann wieder in die Piipeline aufgenommen wurden. Weiters wartet man auf die Übergabe von 21 A350-1000.  Bei Konkurrent Boeing hat man einige 777X-9 bestellt. Wann man diese übernehmen kann, ist noch völlig offen. Der Zeitplan des Herstellers ist ins

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Eurowings hat ersten Airbus A321neo übernommen

Mit der D-AEEA hat die Lufthansa-Tochter Eurowings ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Diesen vermarktet man als „Mallorca-Airbus“. Mit dieser Maschine können bis zu 232 Personen befördert werden, so dass sie das momentan größte Muster der Flotte ist.  Unter der Marke Eurowings ist das Unternehmen seit rund 30 Jahren auf dem Markt. Eigenen Angaben nach ist der Neuzugang der größte Mittelstreckenjet, den man jemals auf dem AOC registriert gehabt hat. Primär sollen die A321neo-Maschinen in Richtung Palma de Mallorca eingesetzt werden. Punktuell kommt das Flugzeug auch auf nachfragestarken Routen in Richtung Griechenland zum Einsatz. Die Balearen-Insel ist jenes Ziel, das man im Sommer 2023 besonders häufig ansteuert. Man bietet zu Spitzenzeiten 400 Rotationen pro Woche an.  „Unsere Buchungseingänge sind eindeutig: Die Menschen wollen wieder in die Ferien fliegen. Mit der A321neo fliegen unsere Gäste mit dem zurzeit modernsten, effizientesten und leisesten Mittelstrecken-Jet der Welt“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings.  Der Carrier hat insgesamt acht A320neo mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen bestellt. Insgesamt sieben A320neos wurden bisher eingeflottet, eine weitere voraussichtlich in 2024. Weitere drei Airbus A321neo erhält Eurowings voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023.  Gleich nach der Landung wurde D-AEEA offiziell in die Hände von Eurowings Technik übergeben. Der Technikbetrieb in Düsseldorf mit rund 120 Mitarbeitern wird in den nächsten Wochen die Restaufrüstung des Flugzeugs durchführen. Der erste kommerzielle Flug mit Fluggästen wird voraussichtlich im August nach Mallorca durchgeführt. 

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Luxair wird europäischer B737-Max-7 Launching Customer

Noch hat die Boeing 737-Max-7 keine FAA-Zulassung und auch der genaue Termin der voraussichtlichen Erteilung steht noch nicht fest. Nun wurde aber bekanntgegeben, dass Luxair als Europa-Launchkunde fungieren wird. Der kleine Carrier soll damit zum europäischen Erstbetreiber der kleinsten Max-Variante werden.  Während die Max-8 und die größere Max-9 bei vielen Fluggesellschaften im aktiven Liniendienst stehen, sieht es bei der kleinsten und größten Variante (Max-7 und Max-10) anders aus. Diese sind noch nicht durch die FAA und andere Luftfahrtbehörden zugelassen worden. Wohl aber konnte man nach langem Ringen einen Kompromiss bezüglich einer neuen U.S.-amerikanischen Sicherheitsvorschrift erzielen, denn andernfalls wären für Max-8/9 und Max-7/10 gar unterschiedliche Typeratings notwendig gewesen. Damit wäre ein wichtiges Verkaufsargument verloren gegangen.  Insgesamt wartet Luxair auf die Auslieferung von acht B737-Max. In Kürze werden zwei geleaste Max-8 zur Flotte stoßen. Die Max-7 hat man ebenfalls bestellt und wird sogar europäischer Launch-Kunde. „Wir investieren weiterhin in das Wachstum von Luxair, und diese Vereinbarung über vier Boeing 737-7 ist ein weiterer Schritt zur Sicherung einer langfristigen Zukunft für unsere nationale Fluggesellschaft. Dieser Flugzeugtyp passt perfekt zu Luxair und wird den Anforderungen des Marktes gerecht“, so Giles Feith,Geschäftsführer von Luxair.  Momentan setzt sich die Flotte des Carriers aus je vier Boeing 737-700 und –800, elf de Havilland Dash 8-400 und zwei im Wetlease eingemieteten Embraer 190 zusammen. In der Vergangenheit hatte man auch Embraer 145 in Betrieb, jedoch wurden diese bereits ausgemustert. In Kürze wächst die Flotte um zwei B737-Max-8, die über einen Lessor bezogen werden. Mittelfristig sollen die NG-Modelle durch

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Baby erblickt in Boeing 777 von KLM das Licht der Welt

Ein Baby hatte es am 18. Juni 2023 an Bord von KLM-Flug KL588 besonders eilig das Licht der Welt zu erblicken. Das Kleinkind kam an Bord der Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQI zur Welt. Der Flug wurde aus diesem Grund nach Barcelona umgeleitet.  Eigentlich dürfen schwangere Frauen ab einer gewissen Woche nicht mehr mit Verkehrsflugzeugen reisen. Allerdings halten sich manche – aus den verschiedensten Gründen – nicht daran und manchmal gibt es „Frühchen“, die urplötzlich wesentlich früher als von den Ärzten prognostiziert das Licht der Welt erblicken wollen und das ausgerechnet über den Wolken auf Reiseflughöhe.  KLM-Flug KL588 befand sich am 18. Juni 2023 auf dem Weg von Lagos (Nigeria) nach Amsterdam-Schiphol. Zunächst war es ein Routineflug ohne jegliche Auffälligkeiten. Allerdings setzten im Bereich des Mittelmeeres bei einer Frau die Wehen ein. Von der Besatzung wurde sie nach besten Kräften unterstützt, so dass kurz darauf ein Kind das Licht der Welt erblickte.  Offiziellen Angaben nach kam das Baby in einer der Bordküchen zur Welt. Der Kapitän meldete die Geburt an die Flugsicherung und bat um eine Zwischenlandung. Das spanische ATC wies ihm den Flughafen Barcelona zu. Auch konnte gemeldet werden, dass man nun einen Fluggast mehr an Bord hat, denn sowohl die Mutter als auch ihr Neugeborenes sind wohlauf.   Die Boeing 777-200 der KLM konnte dann auf der Piste 02 in der katalanischen Hauptstadt landen. Dort wartete bereits ein medizinisches Team auf die frischgebackene Mutter und ihr Baby. Der Flug nach Amsterdam-Schiphol wurde dann später fortgesetzt. Das Langstreckenflugzeug

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Binter Canaris bestellt noch mehr Embraer E195-E2

Die spanische Fluggesellschaft Binter Canaris will ihren Expansionskurs weiter fortsetzen und hat beim brasilianischen Hersteller Embraer abermals bestellt. Diesmal orderte man sechs weitere E195-E2, so dass der Gesamtauftragsbestand auf 16 Flugzeuge dieses Typs angewachsen ist.  Im Vorjahr führte Embraer eine Order über fünf Maschinen zunächst als anonym. Es wurde in der Branche wild spekuliert wer dahinterstecken könnte und kurz darauf outete sich Binter Canaris als Besteller. Das spanische Luftfahrtunternehmen, das hauptsächlich auf den Verkehr ab den kanarischen Inseln spezialisiert ist, ist bereits Embraer E195-E2-Operator. Ein ausführliches Portrait über Flüge mit diesem Carrier hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.  Wie auch die bestehenden E195-E2 will Binter Canaris die Neuzugänge, die ab dem zweiten Halbjahr 2024 ausgeliefert werden sollen, mit 132 Sitzen in Einklassenkonfiguration bestuhlen. „Die E2 ist für Binter ein Wendepunkt. Unsere Gäste lieben das Flugzeug, vor allem wie leise es ist. Auch die Leistung in Bezug auf den Treibstoffverbrauch und die Wartung ist besser als angekündigt. Da wir weiter wachsen, hat sich die E2 als das perfekte Flugzeug erwiesen, um unser weiteres Wachstum zu begleiten“, so Rodolfo Núñez, Präsident von Binter.  „Die besten Aufträge sind Nachbestellungen, und dies ist der vierte E2-Auftrag von Binter. Embraer dankt Binter für ihre Partnerschaft und gratuliert der Fluggesellschaft zu ihrem anhaltenden Erfolg“, fügt Martyn Holmes, CCO von Embraer Commercial Aviation hinzu.  Anonyme Order über 15 Maschinen stammt von Lessor Azorra  Einen weiteren Erfolg konnte Embraer ebenfalls verkünden. Hinter einer zuletzt noch anonym geführten Order steckt das Leasingunternehmen Azorra. Dieses hat 15 E195-E2 bestellt, wurde

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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China: 20 weitere Embraer E190/E195 sollen in Frachter verwandelt werden

Der Flugzeugbauer Embraer und die Lanzhou Aviation Industry Development Group haben während der Paris Air Show eine Absichtserklärung über den Umbau von 20 Maschinen der Typen E190 und E195 von Passagier- in Frachtflugzeuge unterschrieben.  ie Vereinbarung sieht eine Zusammenarbeit beim Aufbau von Umrüstungskapazitäten in Lanzhou, China, vor, um die Einführung von E-Jet-Frachtflugzeugen der ersten Generation auf dem chinesischen Markt zu unterstützen. Die Lanzhou Group wird der erste Kunde für Embraers Umrüstungsprogramm von Passagier- auf Frachtflugzeuge in China und die Basis für die Umrüstungen des Unternehmens in diesem Land.  Vor einiger Zeit brachte Embraer eine Cargo-Variante der E190/E195-Reihe auf den Markt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter umgebaut werden. In diesem Größensegment sieht man eine Marktlücke. Aufgrund des Umstands, dass viele Operators in der Passage zunehmend auf die Nachfolgerserie E2 umstellen, sind Gebrauchtmaschinen vergleichsweise günstig zu haben. Dies macht die Regionaljets für Frachtfluggesellschaften attraktiv.  Sowohl Embraer als auch der chinesische Vertragspartner sehen ein großes Wachstumspotential in der Volksrepublik. Die Cargo-Nachfrage würde Jahr für Jahr ansteigen. Dabei sollen aus Sicht der Brasilianer die Umbaufrachter eine wichtige Rolle spielen. Ab Werk bietet Embraer noch keine E-Jet-Frachter an, wobei sich dies durchaus noch ändern könnte. Man geht davon aus, dass in China Nachfrage für etwa 700 umgebaute E-Jet-Frachter bestehen könnte. 

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Friedrichshafen blickt zufrieden auf das Jahr 2022 zurück

Der Flughafen Friedrichshafen musste sich unter anderem aufgrund der Coronapandemie in ein Insolvenzverfahren flüchten. Dies ermöglichte dem Airport auch sich von gewissen Altlasten trennen zu können. Nun sieht man sich wieder auf dem Weg nach vorne.  Im Vorjahr wurde der Bodensee-Airport von 339.550 Reisenden genutzt. Dies entspricht rund 70 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte. Wachstumsträger waren vor allem die touristischen Strecken aber auch der Low Cost-Verkehr nach Ost-Europa. Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen im Reiseverkehr war die Nachfrage hoch und führte zu einer schnellen Erholung dieser Verkehre.   „Im Hinblick darauf, dass in den ersten dreieinhalb Monaten im Jahr 2022 Corona bedingt noch so gut wie kein Reiseverkehr stattfand und der Flughafen Friedrichshafen auch im Laufe des Sommers die Auswirkungen der operationellen Probleme der großen Flughäfen mittelbar zu spüren bekam, freuen wir uns über diese Zahlen sehr“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen.  Wirtschaftlich war das Jahr geprägt durch die Beendigung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zum 31.03.2022. Aufgrund des Insolvenzverfahrens waren zwei Abschlüsse für Rumpfgeschäftsjahre notwendig. Der eine für die Zeit des laufenden Insolvenzverfahrens vom 1. Juni 2021 bis zum 31. März 2022 und der zweite für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. Dezember 2022, um wieder zum Kalenderjahr zurückzukehren.  Die Abschlüsse sind geprägt durch eine Reihe von Sondereffekten, die das Insolvenzverfahren mit sich brachte und die zu hohen positiven Jahresergebnissen führen. Daher und aufgrund der veränderten Betrachtungsperiode ist ein Vergleich mit Vorjahresperioden nicht sinnvoll.  Mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum

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