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Tickets: AK fordert Einschränkung von Vorauszahlungen

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Wien sind der Ansicht, dass im Vorjahr viele Verbraucherrechte, die eigentlich gesetzlich ganz klar geregelt sind, regelrecht mit Füßen getreten wurden. Rund 498.200 Bürger suchten im Jahr 2020 die Unterstützung der AK. Besonders negativ stachen dabei Fluggesellschaften und Reiseveranstalter hervor. Die Pleite der österreichischen Level habe beispielsweise dazu geführt, dass viele Passagiere ihr Geld für bezahlte Flugtickets verloren haben. Hinter der Pleite-Airline stand der milliardenschwere IAG-Konzern, der mutmaßlich die Corona-Pandemie genutzt haben soll, um sich seinen verlustbringenden Töchtern in Wien und Paris-Orly entledigen zu können. Die Arbeiterkammer teilt mit, dass es im Jahr 2020 um 28 Prozent mehr Beratungen im Bereich Konsumentenschutz gab. „Es geht ums Geld, vorenthaltene Rechte bei gecancelten Reisen oder Veranstaltungen, Probleme mit der Gewährleistung, mit Versicherungen, Banken, Fallen beim Online-Shoppen, und, und, und“, zählt Zgubic die Fälle auf. Bei den KonsumentInnenrechten gibt es Lücken – das hat Corona noch einmal klar veranschaulicht. KonsumentInnen brauchen mehr Schutz“, so AK-Funktionärin Gabriele Zgubic. Einschränkung von Vorauszahlungen werden gefordert Konkret fordert die Arbeiterkammer, dass auf EU-Ebene eine Insolvenzabsicherung für Fluggesellschaften geschaffen werden soll. Die Pleiten von Air Berlin und zuletzt Level Europe hätten gezeigt, dass viele Passagiere ihr Geld verloren haben. Als Vorbild soll das bereits bei Pauschalreisen praktizierte Absicherungssystem dienen. Weiters pocht die Arbeiterkammer darauf, dass Vorauszahlungen eingeschränkt werden sollen. Besonders im Internet werden Flugtickets häufig lange im Voraus gekauft und bezahlt. „Wird ein Flug oder eine Veranstaltung abgesagt, gibt es Schwierigkeiten, das Geld zurück zu bekommen. Speziell die Weigerung von Fluglinien zur raschen und

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Mallorca: Eurowings legt 300 Zusatzflüge auf

Bei Eurowings sollen nur wenige Stunden nachdem das Robert-Koch-Institut unter anderem die Balearen und Azoren von der Risikoliste gestrichen hat, die Mallorca-Flüge rund um Ostern ausgebucht gewesen sein. Der Carrier legt nun 300 zusätzliche Verbindungen auf. Laut Eurowings das Palma-Angebot ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn besonders stark gefragt. Am Wochenende legte die Fluggesellschaft 300 Zusatzflüge allein für die beginnende Oster-Reisezeit auf, um die stark wachsende Kundennachfrage bedienen zu können. Die Lufthansa-Tochter musste bereits in der vergangenen Woche erstmals seit der Krise größere Flugzeuge nach Palma einsetzen, um abflugbereite Kunden nicht stehen zu lassen. Das verstärkte Mallorca-Programm ist bereits buchbar und wird ab Donnerstag, 18. März, mit ersten zusätzlichen Flügen nach Palma aufgestockt. Die plötzlichen Buchungseingänge sowie die entsprechenden Zusatzflüge verteilen sich quer über das ganze Land: Sie betreffen die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aber auch Hamburg im Norden sowie Stuttgart im Süden des Landes. Auch von anderen Abflughäfen vermeldet Eurowings seit Freitagmittag sprunghaft steigende Buchungseingänge. Negativer PCR-Test für die Spanien-Einreise notwendig Die Tochtergesellschaft Eurowings Europe unterhält eine internationale Basis am Standort Palma und verbindet die Mittelmeerinsel in der Sommersaison mit 22 verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Ende Mai wird Eurowings erstmals auch britische Urlauber aus Manchester und Birmingham nach Mallorca fliegen. „Gemeinsam mit anderen Airlines der Lufthansa Group bauen wir unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest“, so Eurowings-Chef Jens Bischof, der sich am Freitag mit der Regierungschefin der Balearen, Francina

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Sommer 2021: Ryanair setzt auf innerspanische Flüge

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt im Sommer 2021 verstärkt auf Flüge innerhalb Spaniens. Ab 1. Juli 2021 sollen insgesamt neun zusätzliche Strecken aufgenommen werden. Auch bestehende Routen werden aufgestockt. Die Strategie hat man sich offensichtlich beim Mitbewerber Volotea abgeschaut, denn dieser kam mit dem Fokus auf Flüge innerhalb von Spanien, Frankreich und Italien besser als andere Airlines durch den Sommer 2020. Die Auslastung, die der Lowcoster im Vorjahr erzielt haben will, ist auffällig hoch. Ryanair wird ab Juli 2021 insgesamt 21 Domestic-Strecken in Spanien anbieten. Wöchentlich will man 800 Flüge durchführen. Interessant ist auch, dass man beispielsweise auch eine Verbindung zwischen Mallorca und Teneriffa Nord auflegen will. Generell liegt der Schwerpunkt auf der Verknüpfung der Inseln mit dem Festland. Die neuen Strecken auf einen Blick: Strecke Frequenz Alicante-Ibiza 3x wöchentlich Alicante-Menorca 3x wöchentlich Mallorca-Saragossa 3x wöchentlich Mallorca-Teneriffa Nord 2x wöchentlich Malaga-Menorca 2x wöchentlich Alicante-Lanzarote 2x wöchentlich Mallorca-Santander 2x wöchentlich Fuerteventura-Valencia 1x wöchentlich Aufstockungen auf nachstehenden Strecken: Strecke Frequenz Menorca-Valencia 7x wöchentlich Malaga-Valencia 3x wöchentlich Mallorca-Valencia 14x wöchentlich Gran Canaria-Valencia 3x wöchentlich Sevilla-Valencia 5x wöchentlich Malaga-Santiago 6x wöchentlich Ibiza-Sevilla 5x wöchentlich Lanzarote-Sevilla 3x wöchentlich

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Ekelhaft: Maskenverweigerer uriniert im Flugzeug auf Sitze

In den USA meinte am 9. März 2021 ein besonders hartnäckiger Maskenverweigerer seinen Unmut dadurch zum Ausdruck zu bringen, indem er sich auf den Sitz stellte und vor Passagieren und Kabinenbesatzung auf den Sitz urinierte. Der Mann wurde von der Exekutive abgeführt und es blüht ihm nun eine saftige Strafe, die aufgrund der strengen Luftfahrtgesetzt bis zu 20 Jahre Haft beinhalten kann. Der Vorfall ereignete sich am 9. März 2021 auf einem Alaska-Airlines-Flug von Seattle nach Denver. Angefangen hat alles damit, dass sich der 24-jährige Mann wiederholt weigerte eine Maske aufzusetzen. In der ersten Eskalationsstufe schlug der Mann laut Erklärung des Bezirksgerichts von Colorado auf den Arm einer Flugbegleiterin. Zuvor soll er zehn Aufforderungen ignoriert haben. Während sich die betroffene Stewardess mit ihren Kollegen über das weitere Vorgehen beraten hat, schlugen schon andere Passagiere Alarm. Der 24-jährige soll sich auf seinen Sitz gestellt haben und ungeniert auf diesen uriniert haben. Damit war das sprichwörtliche Faß endgültig voll, denn nach der Landung in Denver wurde der Mann von der Exekutive abgeführt. Eine erste Anhörung durch ein Bundesgericht fand am Freitag statt. Piloten kämpften mit technischer Fehlermeldung Das Cockpit konnte sich gar nicht großartig mit dem Geschehen in der Kabine befassen, denn auf Flug AS1474 trat noch ein weiteres Problem auf. Ein nicht näher bezeichnetes technisches Problem führte dazu, dass die Piloten eine Notlandung in Denver vorbereitet haben. Letztlich konnte dennoch normal und sicher gelandet werden. Mit Ausnahme des Störenfrieds, der abgeführt wurde, konnten alle Reisenden und Besatzungsmitglieder das Flugzeug sicher verlassen.

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Neuer Lockdown: Malta hakt Osterurlaube ab

Der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union, Malta, befindet sich seit Donnerstag, dem 11. März 2021, erneut in einem Lockdown. Die Regierung verfügte die Schließung nahezu aller nicht-lebensnotwendiger Einrichtung für mindestens vier Wochen. Damit sind Osterurlaube defacto nicht möglich. Malta gestattet weiterhin die Einreise aus verschiedenen Ländern, jedoch muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Allerdings dürfte es Urlaubern ziemlich langweilig werden, denn Gastronomie, Handel, touristische Einrichtungen, Kirchen, Museen, Schulen, Friseure, Fitnessstudios und Sportstätten sind geschlossen. Lediglich lebensnotwendige Geschäfte dürfen offenhalten. Die Gastronomie darf nur Take-Away anbieten. Die Bewegungsfreiheit der Maltesen ist ebenfalls eingeschränkt, denn das Reisen zwischen den drei Inseln ist nur noch mit Einschränkungen zulässig. Das wirkt sich kaum auf Comino aus, da dort ohnehin nur vier Menschen leben, jedoch stark auf Gozo. Beispielsweise ist die Nutzung der Fähren zu beruflichen Zwecken gestattet, für einen bloßen Ausflug jedoch nicht. Dadurch soll die Verbreitung zwischen den drei Inseln eingedämmt werden. Infektionen auch ohne „Einschleppungen“ stark gestiegen Die Republik Malta verzeichnete in den letzten Wochen einen starken Anstieg der Infektionszahlen. Dabei spielen „Einschleppungen aus dem Ausland“ faktisch gar keine Rolle, denn der Flugverkehr ist auf einem historischen Minimum. Auch auf dem Seeweg sind die Verbindungen stark ausgedünnt. Der kleine Mittelmeerstaat kam bislang glimpflich durch die Krise, verzeichnete jedoch zuletzt rund 500 Infektionen pro Tag. Bei der letzten Volkszählung, die im Jahr 2019 durchgeführt wurde, hatte Malta 514.564 Bewohner. Der 14-Tages-Inzidenzwert wird von den Behörden mit 751 pro 100.000 Einwohner angegeben. Im Gegensatz zum Lockdown des

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German Airways steigt ins Wartungsgeschäft ein

Die Fluggesellschaft German Airways (vormals WDL) nutzt am Flughafen Köln/Bonn künftig den Hangar 2. Künftig will man auch Line- und Base- Maintenance Dienstleistungen für andere Fluggesellschaften anbieten. Bislang nutzte das Unternehmen den kleineren Hangar 6. Die neue Halle ist 3.500 Quadratmeter groß und laut German Airways optimal für die Bedürfnisse des Embraer 190 geeignet. Diese sollen nicht vollständig in den Hangar 6 gepasst haben. In der neuen Werft können die Jets jetzt auch bei geschlossenen Toren gewartet werden. Zum Gebäude gehören zudem weitere 800 Quadratmeter Büro-, Werkstatt- und Lagerräume Am neuen Standort will German Airways zudem das Wartungsgeschäft mit anderen Fluggesellschaften für die Embraer E190 forcieren und weiter ausbauen, das Unternehmen ist bereits für mehrere andere Fluggesellschaften als Dienstleister für die Line- und Base-Maintenance tätig. Im Hangar 2 werden darüber hinaus auch Flächen an Partnerunternehmen untervermietet – zum Beispiel an Air Alliance. Auch die Privatflugzeugflotte der German Airways wird im Hangar 2 untergebracht sein: Derzeit ist die erste Pilatus PC12 in den behördlichen Genehmigungsverfahren für die Personenbeförderung. Das „Silver Pony“ genannte Flugzeug wird im Sommer durch eine weitere PC12 ergänzt. Mit diesen Flugzeugen wird German Airways individuelle Flüge für Unternehmen und Privatpersonen anbieten. Die Turboprops sind mit bis zu acht Passagiersitzen ausgestattet.

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Frankreich: Volotea expandiert nach Algerien

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kündigt eine umfangreiche Expansion in Richtung Algerien an. Ab drei französischen Flughäfen sollen ab September insgesamt acht Routen neu aufgenommen werden. Die meisten wurden vormals von Aigle Azur, die im September 2019 den Flugbetrieb einstellen musste, bedient. Gleichzeitig tritt Volotea in den Wettbewerb mit Air Algerie, denn mit Ausnahme von Marseille-Sétif sind alle Routen im Streckennetz des algerischen Carriers zu finden. Für den spanischen Billigflieger könnten die Strecken durchaus vorteilhaft sein, denn die Distanzen sind vergleichsweise kurz, was Lowcostern grundsätzlich entgegenkommt, da so mehr Umläufe pro Tag pro Fluggerät möglich sind. Die neuen Strecken auf einen Blick: Abflugort Zielort Frequenz Aufnahme Bordeaux Algiers 2x wöchentlich 16.09.2021 Lyon Sétif 3x wöchentlich 17.09.2021 Marseille Annaba 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Béjaïa 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Constantine 2x wöchentlich 18.09.2021 Marseille Oran 4x wöchentlich 16.09.2021 Marseille Sétif 3x wöchentlich 16.09.2021 Marseille Tlemcen 2x wöchentlich 17.09.2021

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1 Jahr Corona: Österreichs Tourismus zieht Bilanz

„Manche Tage merkt man sich ein Leben lang. Für uns im Tourismus gehört der 13. März 2020 dazu“, bemerkt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zum traurigen Jahrestag der Ankündigung des ersten Covid-19-Lockdowns in Österreich: „Dieser Freitag, der 13., war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des österreichischen Tourismus.“ Reitterer forderte in einer ersten Reaktion Maßnahmen zur Sicherstellung der Mitarbeiter-Einkommen. Mit 16. März wurden Hotels in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg nach dem Epidemiegesetz geschlossen. Noch vor der Schließung der Hotels hebelte der Nationalrat am 15. März die Verpflichtung für den Bund aus, Unternehmen für Covid-19-bedingte Ausfälle zu entschädigen.  So rasch handelte der Gesetzgeber im kommenden Jahr nie wieder. Dafür brauchte es nur ein Betretungsverbot anstelle einer behördlichen Betriebsschließung, das am 4. April folgte und die behördlichen Betriebsschließungen in den vier tourismusintensivsten Bundesländern ablöste. Die Entschädigung für die Schließung bis dahin haben mehr als 90 Prozent der betroffenen Unternehmen bis heute nicht.  Das Ende des öffentlichen Lebens Schon davor war mit dem vorzeitigen Ende der Skisaison, der Flugverbindungen, dem Verbot, öffentliche Orte zu betreten, Grenzschließungen und Landeverboten, dem Wegfall von Festen und Kulturveranstaltungen, also der Reiselust, die Geschäftsgrundlage für die Hotellerie kollabiert. Stadt- und Seminarhotels erzielen seither mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Einnahmen mehr. Bundesweit sinken die Nächtigungen von 153 Millionen auf 98 Millionen – auf das Niveau der frühen 70er.   Lockerungen für alle, Hotellerie muss warten Mit Anfang April treten erste Lockerungen in Kraft, die Öffnung für Friseure und Einkaufszentren folgt, die Hotellerie muss bis 29. Mai warten. Die Zahl der Arbeitslosen

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Am Flughafen Leipzig/Halle doppelt so viele Beschäftigte wie vor zehn Jahren

Selbst in der Corona-Pandemie halten die Mitteldeutschen Flughäfen an ihrer Belegschaft fest. Das ist vor allem dem anhaltenden Boom im Frachtgeschäft zu verdanken. Am Flughafenstandort Leipzig/Halle (LEJ) ist die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2020 sogar um 7 Prozent gestiegen. 14.667 Menschen waren zuletzt bei der Mitteldeutschen Flughafen AG sowie bei benachbarten Unternehmen und Behörden beschäftigt. 2019 waren es 14.245, ein Plus von 3 Prozent. Das ist die Bilanz, die auch den Flughafenstandort Dresden beinhaltet. Die beiden Flughäfen haben sich im ersten Jahr der Corona-Pandemie unterschiedlich entwickelt. Während in Leipzig/Halle der Boom des Frachtgeschäfts weiter für positive Effekte sorgt, drückt in Dresden der ausbleibende touristische Reiseverkehr erstmals die Zahlen nach unten. Die Zahlen werden jeweils zum 31. Dezember erhoben. Der Flughafen Leipzig/Halle hat im Corona-Jahr die Zahl seiner Beschäftigten um 7 Prozent auf 10.806 gesteigert. Im Vergleich zu 2010 hat sich die Anzahl der Erwerbstätigen damit mehr als verdoppelt. Deutliche Zuwächse verzeichnen besonders die Bereiche Frachtumschlag, Fracht-Fluggesellschaften, Logistik und Speditionen. Gegenüber 2019 stieg die Zahl der in diesen Branchen Beschäftigten am LEJ um 11 Prozent auf rund 8.200.  „Die mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zählen zu den bedeutendsten Arbeitsstätten und Wachstumsmotoren der Region, mit Beschäftigungseffekten weit über die Standorte hinaus. Damit die Arbeitsplätze auch in der Pandemie sicher bleiben, brauchen wir den baldigen Neustart im Passagierverkehr. Dazu gehört eine wirksame und gut zu kontrollierende Teststrategie, damit gesundheitlich sichere Mobilität wieder möglich ist“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Flughafen Zürich muss den Rotstift zücken

Die CoV-Krise machte das letzte Jahr für den Züricher Flughafen zu einem historischen – allerdings im negativen Sinne. Der Schweizer Airport hat 2020 den größten Einbruch der Geschichte verzeichnet. Wegen der Pandemie blieben die Flugzeuge in Kloten zeitweise fast zur Gänze am Boden. Die Infrastruktur musste aber auch bei einem Minimalbetrieb aufrechterhalten werden, sodass Kosteneinsparungen mit dem Ertragsrückgang nicht schritthalten konnten. Entsprechend stand am Ende ein deutlicher Verlust zu Buche. In konkreten Zahlen: Der Umsatz sackte im Geschäftsjahr 2020 um gut 48 Prozent auf 624 Millionen Franken ab. Das Fluggeschäft ging dabei um knapp 67 Prozent auf 222 Millionen zurück. Und im Nichtfluggeschäft lag der Umsatzverlust bei knapp 27 Prozent auf 146 Millionen, wie der Flughafenbetreiber am Freitag mitteilte. Horrende Zahlen für den Flughafen. Verlust etwas tiefer als erwartet Kosteneinsparungen-Maßnahmen und das starke Immobiliengeschäfte genügten nicht, um die Umsatzverluste wettzumachen. Denn noch immer fielen hohe Kosten an, da ja auch bei einem Minimalbetrieb die Infrastruktur am Flughafen in Kloten aufrechterhalten werden musste. Unter dem Strich blieb somit ein Verlust von 69,1 Millionen – nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 309 Millionen zu Buche stand. Überraschend kam der Verlust aber nicht – angesichts des bereits im Vorfeld bekannt gewesenen Passagierrückgangs von knapp 74 Prozent im letzten Jahr. Die Erwartungen der Analysten wurden indes klar übertroffen. Diese gingen noch von einem deutlich höheren Verlust aus. Auf die Ausschüttung einer Dividende wird für 2020 wird unter den gegenwärtigen Umständen erwartungsgemäß verzichtet, nachdem der Flughafenbetreiber zur Schonung der Liquidität bereits die Dividende für 2019

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