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Schweden: Billigflieger-Airport Skavsta vor der Pleite

Aufgrund der Corona-Pandemie steht die Existenz zweier Flughäfen im Großraum Stockholm akut auf der Kippe. Die Regierung will den innerstädtischen Airport Bromma schließen, was durchaus schon länger bekannt ist. Nun geht dem von Billigfluggesellschaften genutzten Flughafen Skavsta das Geld aus. Natürlich stellt sich die Frage wozu Stockholm eigentlich vier Flughäfen braucht. Betrachtet man aber die Lage der vier Airports genauer, so wird rasch klar, dass es sich um zwei „echte Stockholmer“ und zwei „Marketingpackungen“ handelt. Bromma befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und wird hauptsächlich von Regionalfluggesellschaften genutzt, da die Piste vergleichsweise kurz ist. Arlanda ist der Großflughafen, wo auch SAS eine Basis unterhält. Stockholm-Skavsta wurde früher passend als Nyköping bezeichnet, denn von dieser Stadt befindet sich der Airport nur sieben Kilometer entfernt. Aus Marketinggründen nahm man dann den Namen der schwedischen Hauptstadt an. Das kommt insbesondere Ryanair und Wizzair gerade recht, denn diese vermarkten den abgelegenen Airport ohne mit der Wimper zu zucken als „Stockholm“. Eine mindestens 80-minütige Busfahrt trennt Skavsta von der schwedischen Hauptstadt. Billigflieger sind die Hauptkunden Da dieser Flughafen fast ausschließlich von Ryanair und Wizzair genutzt wird, die dafür bekannt sind, dass um jeden Cent lange verhandelt wird, ist es nicht verwunderlich, dass das aufgrund der Pandemie reduzierte Angebot die Finanzen des Airports in der schwedischen Pampa massiv unter Druck setzt. Daraus macht auch Geschäftsführer Cédric Fechter keinen Hehl, denn gegenüber der TV-Station SVT sagte er, dass ohne zusätzliches Geld die Insolvenz droht. Das könnte – sofern sich dann kein Käufer findet – sogar zur Abwicklung und

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Touristik: Spanien rechnet mit 50 Prozent von 2019

Noch halten sich Europas Politiker damit zurück wieder für „Urlaub im Inland“ zu werben, denn es steht heuer noch mehr auf dem Spiel als im Vorjahr. Die Touristik-Branche sowie die Airlines sind finanziell massiv angeschlagen und können mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen zweiten „Seuchensommer“ verkraften. Doch die Vorzeichen auf eine „normale Saison“ stehen nicht gerade rosig. Auf der virtuellen Messe ITB Now verbreiten Vertreter von Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und Tourismusverbänden enorm viel Optimismus. Fast könnte man glauben, dass in wenigen Wochen der ganze Corona-Spuk vorbei sein wird und dann wieder die ganze Welt bereist werden kann. Zumindest innerhalb der Europäischen Union werden große Hoffnungen auf den so genannten „Green Pass“ gesetzt. Allerdings werden viele Menschen bis zu den Sommerferien gar keine Möglichkeit zur vollständigen Impfung haben. Die jüngsten Probleme mit dem Vakzin von AstraZeneca könnten sich zumindest kurzfristig gesehen noch problematisch auswirken. Sommer 2020 könnte sich wiederholen Rückblick: Insbesondere im März, April und Mai 2020 haben Regierungsmitglieder in Österreich und Deutschland das Schreckensgespenst verbreitet, dass Urlaube im Ausland nicht möglich sein werden und man doch bitte im Inland buchen soll. In der Alpenrepublik war das ein Rohrkrepierer, denn der Rückgang der ausländischen Besucher konnte nicht durch Inlandstouristen kompensiert werden. Selbst in diesem Segment gab es herbe Rückgänge, da sich offensichtlich viele für Urlaub auf Balkonien entschieden haben. Ab Mitte Juni 2020, spätestens jedoch ab Anfang Juli 2020, waren die Grenzen von so gut wie allen Urlaubsländern offen. Es war problemlos möglich Urlaube am Strand zu verbringen, doch damals haben sich noch viele

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Nürnberg: Mallorca soll den Restart pushen

Der bayerische Flughafen Nürnberg kündigt an, dass aufgrund der Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen der erste Palma-Flug am 19. März 2021 abheben soll. Ab April 2021 soll diese Destination wieder mehrmals pro Woche angeboten werden. Mit Beginn des Sommerflugplans  (gültig ab 28. März 2021) sind ab Nürnberg nach und nach wieder bis zu 40 Ziele nonstop erreichbar: Neben den beliebtesten Urlaubsregionen auch Business-Ziele sowie die wichtigsten europäischen Drehkreuze. Demnach sollen unter anderem Corendon, Tuifly, SunExpress, Eurowings, Ryanair und Vueling ihre Angebote schrittweise hochfahren. Im Nürnberger Flugplan stehen die spanischen Ziele Alicante, Barcelona sowie die Kanareninseln Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa sowie die Balearen-Inseln Ibiza und Mallorca. Die Türkei lockt mit den Badeorten Antalya, Dalaman, Izmir, Adana sowie Gazipaza (Alanya). In Italien sind Lamezia Terme, Olbia und Palermo erreichbar. Griechenland ist mit Kos, Korfu, Kreta, Rhodos und Thessaloniki vertreten. Viele der genannten Ziele  sollen bereits zu Pfingsten angeflogen werden, andere folgen im Sommer. Zwei Anbieter auf der Kiew-Strecke Wizz Air wird im Sommerflugplan 2021 die Destinationen Skopje, Bukarest, Sibiu, Cluj und Kiew-Schuljany anbieten. Zusätzlich wird die Hauptstadt der Ukraine auch vom Mitbewerber SkyUp angeboten. Dieser steuert jedoch nicht den innerstädtischen Airport Schuljany (IEV), sondern den weit entfernten Großflughafen Borispil (KBP) an. Unter den großen europäischen Metropolen werden Amsterdam mit KLM, Zürich mit Swiss, Istanbul mit Turkish Airlines, Wien mit Austrian Airlines und Paris mit Air France angesteuert. Lufthansa und Eurowings verbinden Nürnberg mit den Drehkreuzen Frankfurt und Düsseldorf. Auch Hamburg wird bald wieder an die Noris angebunden. 

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Austrian Airlines verschiebt Dash-Ausflottung

Noch vor wenigen Wochen betonte Austrian Airlines, dass Ende März 2021 Schluss mit dem Betrieb des Turbopropmusters DHC Dash 8-400 sein wird. Nun traf man die Entscheidung, dass zwei Maschinen noch bis voraussichtlich Ende Mai 2021 im Einsatz bleiben werden, teilte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct mit. „Austrian Airlines wird Ende März den Großteil der verbliebenen Dashflotte wie geplant stilllegen. Kurzfristig ergibt sich jedoch die Opportunität, zwei Maschinen noch einen kurzen Zeitraum weiterzufliegen. Wir werden daher im April und Mai diese Flugzeuge im Kurzstreckennetz einsetzen. Eine weitere Verlängerung über Mai hinaus schließen wir aus“, so der Medienreferent. Betroffen sind die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen OE-LGI und OE-LGJ. Die anderen sechs Turbopropflugzeuge wird Austrian Airlines spätestens mit Ende März 2021 außer Dienst stellen. Momentan bildet die Dash das Rückgrat der Kurzstreckenflotte, da die Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie gering ist.

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BER-Aufsichtsrat plädiert für Teilentschuldung

Mittels einer Teilentschuldung soll der Flughafen Berlin-Brandenburg einfacher durch die momentane Krise kommen. Der Aufsichtsrat rechnet für das laufende Jahr 2021 mit etwa 10,7 Millionen Passagieren. Zum Vergleich: In 2019 nutzten rund 35,6 Millionen Reisende die Airports Schönefeld und Tegel. Auch geht man am BER davon aus, dass die Reisebeschränkungen noch längere Zeit erhalten bleiben werden. Mit dem Niveau des Jahres 2019 rechnet die Geschäftsleitung nicht vor 2025. Möglicherweise sogar noch später. Die finanzielle Lage des Flughafens Berlin-Brandenburg ist angespannt, denn nicht nur die Baukosten drücken massiv, sondern auch die aufgrund der Pandemie stark eingebrochenen Maßnahmen. Die Geschäftsführung rundum Engelbert Lütke Daldrup präsentierte dem Aufsichtsrat einen Businessplan, der eine Teilentschuldung der Gesellschaft vorsieht. Demnach sollen die Gesellschafter dem Flughafen Berlin-Brandenburg ab 2022 in fünf jährlichen Teilschritten insgesamt knapp 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Davon sind 1,1 Milliarden Euro zur Teilentschuldung der Flughafengesellschaft und rund 800 Millionen Euro als Liquiditätshilfe vorgesehen. Das Konzept basiert außerdem auf der Annahme, dass die Corona-Hilfen für die Jahre 2020 und 2021 analog zu der Unterstützung anderer stark betroffener Branchen vollständig in Zuschüsse umgewandelt werden. „Mit dem vorgelegten und mit den Gesellschaftern bereits intensiv diskutierten Konzept der Teilentschuldung hat die FBB dem Aufsichtsrat einen Plan vorgelegt, wie die FBB die Corona-Krise überwinden kann. Das gemeinsame Ziel ist die möglichst zügige finanzielle Unabhängigkeit der FBB und damit die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen. Je schneller bei uns eine finanzielle Normalität eintritt, desto besser kann der Flughafen dazu beitragen, dass die Hauptstadtregion zur wirtschaftlichen Prosperität zurückfindet“, erklärt Engelbert Lütke

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Ostern: Lufthansa baut Angebot stark aus

Die Lufthansa Group reagiert auf die deutsche Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen mit einer deutlichen Erhöhung des Angebots in der Osterzeit. Zum Teil will man die Frequenzen sogar um das Dreifache steigern. Eigenen Angaben nach konnte der Kranich in den vergangenen beiden Wochen um 80 Prozent mehr Tickets in Richtung Mallorca verkaufen. Die Kanarischen Inseln steigerten sich um 20 Prozent und Mexiko war um rund 50 Prozent gefragter. Lufthansa geht davon aus, dass sich dieser Trend aufgrund der Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen weiter verstärken wird. Daher stockt man nun für die Osterzeit auf. Insgesamt bietet Lufthansa ab dem Monatswechsel März/April rund 1.200 europäische Verbindungen an. Das sind rund 200 Prozent mehr Verbindungen ab München und rund 50 Prozent mehr ab Frankfurt im Vergleich zur aktuellen Woche. Der Konzern ortet die stärkste Nachfrage bei Flugzielen in Spanien: Daher fliegt die Airline erstmals nahezu jede kanarische Insel an. Die Kapazitäten von München nach Gran Canaria und Fuerteventura werden zu Ostern verdoppelt, ab Frankfurt erhöhen sich die Kapazitäten nach Gran Canaria und Teneriffa um 50 Prozent. Palma wird stark aufgestockt Mallorca ist bei den Urlaubern zurzeit besonders nachgefragt. Lufthansa reagiert darauf und weitet die Anzahl der Flüge dorthin deutlich aus: Statt zwei wöchentlicher Flüge ab München werden nun bis zu elf wöchentliche Verbindungen angeboten. Ab Frankfurt gibt es statt sechs wöchentlicher Flüge nun bis zu 20 wöchentliche Anbindungen zur Osterreisezeit. Bei Übersee-Flügen sind besonders Cancun in Mexiko und San José in Costa Rica ab Frankfurt gefragt. Cancun ist ab sofort

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Wien: Wizz Air kündigt Chania an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt mit Chania eine neue Strecke ab Wien-Schwechat an. Diese soll am 13. Juni 2021 aufgenommen und vorerst zweimal pro Woche bedient werden. „Die Österreicherinnen und Österreicher wollen endlich wieder reisen und einen entspannenden Urlaub am Strand genießen. Daher gehen wir davon aus, dass die Nachfrage im Sommer wieder steigen wird. Mit den spannenden neuen Destinationen, natürlich immer unter Berücksichtig der aktuellen Reisebestimmungen, bieten wir günstige Flüge für Erholung in einer turbulenten Zeit“, so András Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air. Der Carrier wird somit auch auf dieser Route in direkten Wettbewerb mit Ryanair treten. Der irische Lowcoster hat diese Route, durchgeführt von der Tochtergesellschaft Lauda Europe, ebenfalls im Programm. Ob sich dies in Form eines Preiskampfs positiv für die Passagiere auswirken wird, gilt es abzuwarten. Die neue Wizz-Air-Strecke ab Wien auf einen Blick: Route  Flugtage  Preis ab  Erstflug  Wien-Chania (Kreta)  Donnerstag, Samstag  39,99 EUR  13. Juni 2021

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Bozen: Sky Alps will ab Juni 2021 in die Luft

Abgesehen von General Aviation ist es am Flughafen Bozen in Südtirol schon längere Zeit verschlafen. Die Einstellung der subventionieren Linienflüge im Jahr 2015, zuletzt von Darwin Airline durchgeführt sowie das Verschwinden der von der AUA im Auftrag von Veranstaltern geflogenen Chartern, führte auch zu einer Diskussion um die Zukunft des Airports. Letztlich kam es zu einem Verkauf an ein privates Konsortium. Dieses will dem kleinen Flughafen neues Leben einhauchen. Das soll auch mit einer eigenen Fluggesellschaft, die mit DHC Dash 8-400 für Konnektivität sorgen soll, bewerkstelligt werden. Sky Alps hat keine eigenen Zertifikate, sondern lässt die Maschine von der maltesischen Luxwings betrieben. Zumindest in der Theorie, denn aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Erstflug wiederholt verschoben. Der erste Sky-Alps-Flug sollte am 1. Mai 2020 abheben. Der Zeitpunkt wurde noch vor der Corona-Pandemie festgelegt und diese war für das Management nicht vorhersehbar. Um eine finanzielle Bruchlandung vermeiden zu können, entschied man sich dann den Start um ein Jahr zu verschieben. Dieser Schritt ist absolut nachvollziehbar und durchaus von wirtschaftlicher Verantwortung geprägt. Beide Römer Flughäfen werden angeflogen Am 1. Mai 2021 sollte es also losgehen, doch nun gab Sky Alps laut Italia Vola bekannt, dass man erst Anfang Juni 2021 loslegen wird. Die Tochter des Bozener Flughafens geht hier also hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie weiterhin einen vorsichtigen Weg. Zunächst soll die Anbindung an die Hauptstadt Rom aufgenommen werden. Sky Alps will sowohl Fiumicino als auch Ciampino anfliegen. In etwa ab Mitte Juni 2021 sollen in Zusammenarbeit mit Veranstaltern auch Charterflüge nach

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Mallorca: Deutsche Reiseveranstalter in Goldgräber-Stimmung

Deutschland hebt die Reisewarnungen für die Azoren und Balearen auf. Nun herrscht unter den Veranstaltern eine regelrechte Goldgräberstimmung, denn die Hoffnung auf kurzfristige Buchungen für die Osterferien ist durchaus groß. Die Angelegenheit hat aber einen großen Haken: Spanien und Portugal verlangen weiterhin Testnachweise. Nur weil Deutschland künftig von den Azoren oder Balearen kommend ohne Tests und Quarantäne einreisen lässt, heißt das noch lange nicht, dass Spanien und Portugal bei deutscher Kundschaft darauf verzichten. Dieses kleine Detail will DER-Touristik mittels kostenloser PCR-Tests für die eigenen Kunden vereinfachen. Andere Veranstalter, beispielsweise FTI, fahren nun Sonderaktionen, die bei Osterbuchungen, die bis inklusive Montag getätigt werden, einen Rabatt von etwa 150 Euro gewähren wollen. Über günstige Preise will man die Deutschen zu Urlauben auf Mallorca und Co animieren. Branchenrise Tui zieht den geplanten Palma-Start sogar um eine Woche auf den 21. März 2021 vor und rührt kräftig die Werbetrommel für Osterbuchungen. Somit ist mit zahlreichen kurzfristigen Angeboten für Osterurlaube auf den Balearen und Azoren zu rechnen. Reisenden wird dringend geraten, dass diese sich nicht nur über die Bestimmungen bei der Rückkunft nach Deutschland, sondern auch über die Einreisebestimmungen des Ziellands, beispielsweise Spanien und Portugal informieren. Die Vorlage negativer PCR-Tests kann erforderlich sein, manche Gebiete verlangen zusätzlich eine Quarantäne. Daher ist das Einholen verbindlicher Informationen von offiziellen Stellen der jeweiligen Staaten dringend angeraten. Achtung: Die Regeln können sich kurzfristig ändern.

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Deutschland hebt Reisewarnungen für Azoren und Balearen auf

Darauf haben viele Airlines und Reiseveranstalter, die ab Deutschland tätig sind gewartet: Ab Sonntag betrachtet die Bundesrepublik sowohl die Balearen als auch die Azoren nicht mehr als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkunft weder Test noch Quarantäne erforderlich sind. Nun hoffen viele Tour Operators auf einen Buchungsschub für die Osterferien. Die Sache hat allerdings einen großen Haken: Die Einreise nach Portugal und Spanien unterliegt weiterhin der Vorlagepflicht negativer PCR-Befunde und kann in manchen Regionen auch eine Quarantänepflicht nach sich ziehen. Somit ist die Freude ein wenig getrübt. Bemerkenswert ist, dass viele Reiseveranstalter offenbar davon ausgehen, dass sich die Kundschaft wesentlich mehr für die Bestimmungen bei der Rückkehr in die Bundesrepublik interessiert als für die Voraussetzungen, um überhaupt in das Urlaubsland einreisen zu dürfen. Daher gilt es eindringlich darauf hinzuweisen, dass in der Corona-Pandemie auf beiden Seiten der jeweiligen Grenze Auflagen und Bestimmungen zu beachten sind. Die Bundesrepublik wird von äußerst vielen Staaten als Hochrisikogebiet betrachtet. „Die Aufhebung der Reisewarnungen ist die logische Konsequenz aus den deutlich gesunkenen Inzidenzen, die beispielsweise auf Mallorca bereits seit Wochen unter 50 und derzeit bei 21 liegen“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig in einer ersten Reaktion. „Das ermöglicht an Ostern wieder Reisen in verschiedene Regionen Spaniens und Portugals“.

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