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Frachter-Wetlease: Spicejet flottet A330 und B767 ein

Die indische Billigfluggesellschaft nimmt im Rahmen von Wetlease-Verträgen zwei Frachtflugzeuge in die Flotte auf. Dabei handelt es sich um einen Airbus A330 und eine Boeing 767. Diese sollen unter der Marke „SpiceXpress“ betrieben werden. „Mit der neuesten Einführung will SpiceXpress, der Frachtarm der Fluggesellschaft, ihre Frachtflotte weiter stärken und gleichzeitig einen nahtlosen und sicheren Transport des COVID-19-Impfstoffs ermöglichen“, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Im Zuge der Corona-Pandemie ist der Lowcoster ins Cargogeschäft eingestiegen. Bislang setzte man überwiegend eigene Passagierflugzeuge, denen die Sitze entfernt wurden ein. Neun DHC Dash 8-400 wurden so in Frachter konvertiert. Weiters werden unter dem Brand SpiceXpress drei Boeing 737-700BDSF und zwei 737-800BCF betrieben. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ist auch ein von Hifly Malta betriebener Airbus A340-300 auf Cargostrecken im Einsatz. Welcher Subunternehmer die Boeing 767 und den A330 betreiben wird, teilte Spicejet allerdings nicht mit. Man befinde sich noch in finalen Verhandlungen.

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Air Belgium stellt den Flugbetrieb ein

Die belgische Regierung hat aufgrund der Corona-Pandemie ein Defacto-Reiseverbot, das nur wenige Ausnahmen vorsieht, erlassen. Dieses tritt am 27. Jänner 2021 in Kraft und wird zumindest bis zum 1. März 2021 andauern. Das hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Air Belgium teilte mit, dass der Flugbetrieb zwischen 30. Jänner 2021 und 1. März 2021 eingestellt wird. Bis 29. März 2021 will man jedoch noch fliegen, um insbesondere Personen, die sich momentan im Ausland im Urlaub befinden, nach Belgien zurückzubringen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus den drei Airbus A340-300 mit den Registrierungen OO-ABA, OO-ABB und OO-ABD. Angeboten werden ab Charleroi die Ziele Fort-de-France, Pointe-à-Pitre sowie ab Brüssel-Zaventem Sir Seewoosagur Ramgoolam auf Mauritius.

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Teures WLAN: BA schließt Aufrüstung der Europa-Flotte ab

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat die WLAN-Aufrüstung jener Maschinen, die im Kurz- und Mittelstreckenverkehr eingesetzt werden, abgeschlossen. Zum Einsatz kommt das so genannte European Aviation Network von Immarsat, berichtet das Portal Simpleflying. Als Betreiber wird – genau wie bei Lufthansa, Swiss, Eurowings und Austrian Airlines – die Deutsche Telekom auftreten. Das System ist bei British Airways in den 124 Maschinen der Airbus-A320-Reihe verfügbar. Bei Konzernschwester Vueling läuft derzeit noch die Aufrüstung der Maschinen, ist jedoch auf vielen Airbus-Jets bereits verfügbar. Billig oder gar kostenlos ist die WLAN-Internetnutzung bei British Airways allerdings nicht. Eine Stunde kostet 4,99 Pfund-Sterling, vier Stunden schlagen mit 10,99 Pfund-Sterling zu Buche und für die gesamte Flugdauer werden 14,99 Pfund-Sterling fällig. Dafür erhält man allerdings nur das abgespeckte und gedrosselte Paket. Wer mehr Geschwindigkeit, beispielsweise für Streaming, haben möchte, muss 7,99 Pfund bzw. 17,99 Pfund bzw. 23,99 Pfund für die zuvor genannte Nutzungsdauer berappen. Passagiere, die das kostenpflichtige Wifi-Service nutzen, gehen einen Vertrag mit der Deutschen Telekom AG ein.

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Lufthansa: Spohr verkündet Aus für A340-600

Die vierstrahligen Airbus A340-600 wird Lufthansa dem aktuellen Planungsstrand nach nicht mehr in den Liniendienst stellen. Dies erklärte Konzernchef Carsten Spohr während der jüngsten Eurocontrol-Veranstaltung. Die 17 Maschinen befinden sich bereits seit längerer Zeit in Spanien in einem so genannten Long-Time-Storage. Spohr stellte nun klar, dass die Vierstrahler kein Comeback bei Lufthansa haben werden. „Wir haben vierstrahlige Flugzeuge herausgenommen und die gesamte A380-Flotte gegroundet. Wir haben die A340-600 herausgenommen und planen nicht sie wieder in die Luft zu bringen. Es gibt also eine bedeutende Flottenmodernisierung durch die Tatsache, dass wir jetzt eine kleinere Fluggesellschaft sind und daher unsere Flotte aufgrund der reinen Mathematik dahinter schneller modernisieren können“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Unklar ist die Zukunft der 17 Airbus A340-300. Diese sollen laut dem Kranich-Generaldirektor zumindest vorerst in Betrieb bleiben bzw. bei Bedarf reaktiviert werden. Das Durchschnittsalter dieser Teilflotte beträgt 21,3 Jahre.

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Corona-Ausbruch bei Airbus: 500 Mitarbeiter unter Quarantäne

Rund 500 Mitarbeiter des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder wurden von der lokalen Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt. Am Sonntagnachmittag teilte das zuständige Amt mit, dass bislang 21 Beschäftigte positiv getestet wurden. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Produktion haben wird, ist laut Airbus noch unklar. Der Hersteller teilte mit, dass man die Ursache des Ausbruchs noch untersucht. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt die Proben auch auf die neuen Mutationen des Coronavirus untersuchen. Mit ersten Ergebnissen ist allerdings erst gegen Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Das Amt stufte die rund 500 unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter des Herstellers als Kontaktpersonen ersten Grades ein. Zwar gibt es diverse Schutzmaßnahmen, jedoch kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es beispielsweise in Pausen dennoch zu Kontakten gekommen ist. Airbus erklärte in einer ersten Reaktion, dass die Auswirkungen auf die Produktion im Hamburg-Finkenwerder derzeit geprüft werden. Momentan ist noch nicht absehbar, ob die Fertigungsrate weiter gedrosselt werden muss. Der Flugzeugbauer beschäftigt in der Hansestadt etwa 12.000 Mitarbeiter.

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Airbus richtet Zentrallager in Hamburg ein

Airbus nimmt in Hamburg künftig die Bereiche Logistik und Lager wieder selbst in die Hand und übernahm dazu die bislang von Kühne+Nagel betriebene Lagerhaltung in der Hansestadt. Die Umstellung soll im März 2021 starten. Weiters wurde eine neue Logistiktochter gegründet, die am Juli 2021 ein Zentrallager betreiben soll. Von Hamburg aus sollen künftig Komponenten für die Montagelinien in den USA und China verschifft werden und das in Eigenregie, berichtet die Welt am Sonntag. Airbus will mit dieser Maßnahme die Kosten senken und gleichzeitig auch bessere Eingriffsmöglichkeiten bei Qualitätsproblemen haben. In Hamburg entsteht daher auf einer Fläche von 45.000 Quadratmetern das größte konzerneigene Logistik- und Lagerzentrum. Intern wird dieses als „Skyhub“ bezeichnet. Airbus wird hierfür auch zusätzliches Personal benötigen und geht davon aus, dass beim Wiederanziehen der Nachfrage „einige hundert Jobs“ entstehen werden.

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Sun-Air schickt Deutschland-Tochter in die Insolvenz

Die Deutschland-Tochter der Regionalfluggesellschaft Sun-Air of Scandinavia, Sun-Air of Germany GmbH, meldete beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz an. Ein Gerichtssprecher bestätigte auf Anfrage, dass am 12. Jänner 2021 eine entsprechende Eingabe erfolgt ist. Das deutsche Unternehmen wurde im Jahr 2013 gegründet und ist unter anderem für die Airbus-Firmenshuttles zwischen Augsburg und Marseille zuständig. Durchgeführt werden die Flüge von der dänischen Muttergesellschaft. Die überwiegende Mehrheit des in der Bundesrepublik stationierten Personals ist bei Sun-Air of Germany GmbH angestellt. Der Hintergrund erinnert ein wenig an die Geschichte rund um die Ryanair-Tochter Malta Air: Sun-Air bekam zunächst das Kurzarbeitergeld bewilligt und ausbezahlt. Später jedoch zog das Arbeitsamt den Bescheid wieder zurück und verwies unter anderem darauf, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handeln würde. Bei Malta Air ordnete ein Gericht einstweilig an, dass das Kurzarbeitergeld zu gewähren ist. Laut dänischen Medienberichten rechnet Sun-Air damit, dass das erhaltene Geld zurückbezahlt werden muss. Nun meldete man Insolvenz an und dem deutschen Personal wurde bereits die Kündigung ausgesprochen. Unternehmensangaben nach sollen die für Airbus durchgeführten Flüge ab Augsburg fortgeführt werden. Sun-Air of Germany GmbH war keine Fluggesellschaft, sondern eher eine Art „Leiharbeitsfirma“ für das deutsche Personal, das ausschließlich in Maschinen der Muttergesellschaft unterwegs war. Sun-Air ist Franchisenehmer von British Airways und tritt gegenüber Endkunden unter dem BA-Brand auf.

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Emirates: Comeback der gesamten Flotte noch in diesem Jahr

Emirates rechnet damit, bis Ende des Jahres alle A380 und Boeing 777 ihrer Flotte wieder einzusetzen. Die Golf-Airline blickt optimistisch in die Zukunft. Geschäftsführer Tim Clark erwarte eine zunehmende wirtschaftliche Erholung im neuen Jahr. Das schreibt die internationale Nachrichtenagentur Reuters. Besonders der Impfstoff würde dem britischen Manager, der der seinen Ruhestand verschoben hat, um die Fluggesellschaft durch die Krise zu manövrieren, Hoffnung machen. Emirates fliegt derzeit in abgespeckter Form durch die Welt. Nur 17 seiner insgesamt 115 Airbus A380-Maschinen sind im Einsatz. Im Vergleich dazu sind 137 der 160 Boeing 777-Flieger in der Luft, wobei einige Passagierjets zu Frachtflugzeugen umgebaut wurden.

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Icelandair könnte auf Airbus umsteigen

Die 757-Flotte von Icelandair ist schon in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also für neue Maschinen. Das denkt sich auch Geschäftsführer Bogi Nils Bogason und verrät auch schon, auf welches Flugzeugmodell das Unternehmen umsteigen könnte.  Die nationale Airline Islands betreibt derzeit fünfzehn Boeing 757-200 mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren und zwei Boeing 757-300 mit einem Durchschnittsalter von 19,9 Jahren, wie auf der Website von CH-Aviation ersichtlich. Zusätzlich dazu stehen noch zwei Frachter des Boeing-Modells im Fuhrpark – mit jeweils 30,8 und 31,5 Jahren auf dem Buckel. Da sich diese Exemplare bald verabschieden werden, ist der Carrier auf der Suche nach Ersatz.  „Wir sehen uns gerade am Markt um. Es ist klar, dass wir innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre neue Flugzeuge brauchen, da die jetzige 757-Flotte nicht mehr die Jüngste ist“, so CEO Bogi Nils Bogason. Einige Modelle habe man schon im Blickfeld. Die A321-200neo-Variante mit erweiterter Reichweite sei „ein sehr guter Ersatzkandidat“, so Bogason weiter. Diese Option werde daher auch gründlich überprüft. Der europäische Flugzeugbauer startete erst vor wenigen Jahren die Produktion – Anfang 2015 liefen die ersten Flugzeuge vom Band.

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Qatar Airways: Hälfte der A380-Flotte wird nie wieder abheben

Qatar Airways ist schon länger unzufrieden. Doch Akbar Al Baker sorgt jetzt mit seiner Aussage für Aufsehen. Denn für den Geschäftsführer des Golf-Carriers ist der Superjumbo „eines der schlechtesten Flugzeuge“. Der Doppeldecker würde schlechte Werte in puncto Emissionen und Gesamteffizienz liefern. Und genau aus diesem Grund werde auch die Hälfte der A380-Flotte nicht mehr in den Dienst zurückkehren, so der CEO während einer Pressekonferenz. Seit den Anfängen der Pandemie im März setzt man ohnehin nicht mehr auf das Flugzeugmodell des europäischen Flugzeugbauers. Das sah vor sieben Jahren noch ganz anders aus. Damals nahm die Fluggesellschaft ihre erste A380 feierlich in Empfang und betonte die enorme Bedeutung des Fliegers für Qatar Airways und den Flughafen Doha. Heute möchten die Kataris davon nichts mehr wissen und den Superjumbo am besten gleich loswerden. Zwischen 2014 und 2018 wurden zehn Maschinen an das Unternehmen ausgeliefert. Noch im Dezember hielt sich das Unternehmen alle Optionen offen, berichtet simpleflying.com. Doch spätestens Al Baker schiebt den Hoffnungen der Superjumbo-Liebhaber einen Riegel vor. Ob und unter welchen Umständen die A380 wieder eingesetzt wird, steht noch in den Sternen. Nur eines ist sicher: Bis dahin wird sich die Flotte verjüngen und drastisch reduzieren.

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