
Lufthansa Group übernimmt Teil der Bodenabfertigung am Flughafen München in Eigenregie
Die Lufthansa Group hat am Flughafen München eine strategische Neuausrichtung in der Bodenabfertigung vollzogen. Mit der Gründung der Lufthansa Ground Services GmbH & Co. KG (LGS) und der Übernahme der Swissport Losch GmbH & Co. KG startet der Konzern ab sofort mit der Eigenabfertigung eines Teils seiner Flugbewegungen. Diese Entscheidung betrifft zunächst die Flüge verschiedener Airline-Töchter der Gruppe, darunter Air Dolomiti, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Lufthansa CityLine, die neu gegründete Lufthansa City Airlines sowie Swiss. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Abläufe am wichtigen Drehkreuz München zu optimieren und somit die Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und die allgemeine Servicequalität für die Fluggäste zu steigern. Mit dieser partiellen Übernahme setzt die Lufthansa Group auf eine sogenannte duale Strategie, bei der die Abfertigung des Großteils der Flüge von Lufthansa Airlines weiterhin beim langjährigen Partner AeroGround, einer Tochtergesellschaft des Flughafens München, verbleibt. Die Reorganisation der Bodenprozesse an einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze Europas ist ein deutliches Zeichen für die Priorisierung der operationellen Stabilität nach den turbulenten Jahren, in denen die Luftfahrtbranche mit Personalengpässen und folglich massiven Verspätungen und Gepäckproblemen zu kämpfen hatte. Die Führung der Lufthansa Group sieht in der direkten Kontrolle über einen Teil der Bodenabfertigung einen entscheidenden Hebel, um die Qualitätssicherung und die Prozesssteuerung zu verbessern. Duale Strategie als Antwort auf operative Herausforderungen Der Kauf und die Umwandlung der Swissport Losch GmbH & Co. KG in die Lufthansa Ground Services stellen einen tiefgreifenden Eingriff in die bisherige Abfertigungsstruktur am Flughafen München dar. Die Lufthansa Group erwirbt damit nicht nur Kapazitäten, sondern auch das








