Eurowings

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Flughafen Nürnberg stellt Winterflugplan mit neuen Zielen vor

Der Flughafen Nürnberg beginnt ab Ende Oktober mit dem Winterflugplan, der über 40 Nonstop-Ziele umfasst. Wie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ankündigte, zeichnet sich das Programm durch eine Erweiterung der Angebote aus, insbesondere nach Ägypten, sowie in andere populäre Ferienregionen wie die Kanarischen Inseln, Italien und die Türkei. Im Zentrum des neuen Angebots stehen die Flüge nach Ägypten. Neben den bereits bekannten Zielen Hurghada und Marsa Alam wird ab dem 4. November auch Sharm El-Sheik angeflogen. Die Flüge zu diesen Destinationen werden von verschiedenen Fluggesellschaften wie Marabu, Corendon Airlines und Eurowings durchgeführt. Allein nach Hurghada gibt es in diesem Winter bis zu 20 wöchentliche Verbindungen. Ebenfalls im Flugplan sind spanische Ziele wie Mallorca und die Kanaren, sowie Destinationen in Portugal und Griechenland. Das Flugprogramm umfasst auch attraktive Städteziele für Kurzreisen. Fluglinien wie British Airways und Ryanair steuern London an, während Air France ihre Verbindungen nach Paris auf drei tägliche Flüge erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netz nach Osteuropa. Dort sind insbesondere die zwei neuen Flugziele Temeswar und Kronstadt in Rumänien hervorzuheben, welche von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen werden. Mit diesem diversifizierten Angebot reagiert der Nürnberger Flughafen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden. Der neue Winterflugplan dient als wichtiges Instrument, um die Position des Airports als regionaler Abflugort für Ferien- und Geschäftsreisen zu festigen und gleichzeitig mit neuen Zielen neue Märkte zu erschließen.

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Flughafen Dortmund verzeichnet Rekordmonat und investiert in Infrastruktur

Der Aufsichtsrat des Flughafens Dortmund hat in seiner jüngsten Sitzung am 19. September neue Investitionen in die Infrastruktur beschlossen. Die Entscheidung folgt auf ein erfolgreiches Sommergeschäft, in dem der Flughafen trotz eines schwierigen Starts Rekordzahlen bei den Passagieren verzeichnete. Gemäss der Geschäftsführung erholte sich das Verkehrsaufkommen nach dem Wegfall von Ryanair-Verbindungen und der Reduzierung des Flugplans von Eurowings im Jahre 2025. Allein im August wurden mit 337.628 Reisenden die höchsten Passagierzahlen in der Geschichte des Unternehmens erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die positive Entwicklung waren unter anderem die neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova. Um auf das steigende Passagieraufkommen zu reagieren, genehmigte der Aufsichtsrat eine Investition von insgesamt 670.000 Euro. Mit diesem Geld sollen zwei neue WC-Anlagen errichtet werden. Eine der Anlagen ist für den öffentlichen Bereich vorgesehen und die zweite soll hinter der Sicherheitskontrolle entstehen. Die Massnahmen dienen dem Ziel, den Komfort der Fluggäste zu verbessern und die Kapazität den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Geschäftsführung prognostiziert für den weiteren Jahresverlauf stabile Zahlen. Die Erweiterungen der Anlagen sind ein Schritt, um die Infrastruktur des Flughafens, dessen Terminal seit 25 Jahren in Betrieb ist, an das fortlaufende Wachstum anzupassen und die attraktiven Angebote für Fluggäste und Airlines weiter zu entwickeln.

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Johannes Vogel wechselt in die Eurowings-Führung

Johannes Vogel (43), ein erfahrener Manager und ehemaliger FDP-Vizeparteichef, übernimmt ab dem 1. Dezember 2025 die Leitung des Bereichs Personal und Recht bei Eurowings in Köln. Er tritt die Nachfolge von Anja Ratsch an, die in eine leitende Position im Personalressort des Mutterkonzerns Lufthansa Group nach Frankfurt wechselt. Vogel, der sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft als versierter Manager gilt, bringt umfangreiche Erfahrungen im Personalwesen mit. Sein Wechsel zu Eurowings markiert einen bedeutenden Schritt für die Fluggesellschaft, die sich in den letzten Jahren erfolgreich als tragende Säule der Lufthansa Group etabliert hat und nun auf ein modernes Personalmanagement setzt. Ein versierter Manager für eine ambitionierte Fluggesellschaft Die Verpflichtung von Johannes Vogel wird in der Branche als strategisch kluger Schachzug für Eurowings gewertet. Kai Duve, Geschäftsführer für Personal, Finanzen und IT bei Eurowings, äußerte sich erfreut über die Neubesetzung: „Wir freuen uns sehr, mit Johannes Vogel einen profilierten Entscheider für Eurowings gewonnen zu haben.“ Duve betonte, daß eine ambitionierte Organisation wie Eurowings ein modernes und vorausschauendes Personalmanagement benötige, das sowohl intern als auch extern auf dem Arbeitsmarkt überzeugen könne. Er ist zuversichtlich, daß Vogel diese Herausforderung mit „frischem Blick und hoher Kompetenz“ meistern wird. Johannes Vogel hat bereits in jungen Jahren Managementerfahrung im Personalbereich gesammelt. Mit 32 Jahren wurde er Führungskraft bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Dort war er maßgeblich an der Reorganisation der Internationalen Abteilung beteiligt und leitete als Vorsitzender der Geschäftsführung die Agentur für Arbeit in Solingen-Wuppertal mit rund 400 Beschäftigten. Seine Karriere bei der

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden meldet gestiegene Passagierzahlen

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, auch bekannt als Baden-Airpark, hat während der Sommerferien des Landes Baden-Württemberg eine erhebliche Zunahme der Passagierzahlen verzeichnet. Zwischen dem 31. Juli und dem 14. September 2025 wurden insgesamt 378.238 Fluggäste gezählt, was einem Plus von 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Flüge um 25,5 Prozent. Ein besonders starkes Wachstum zeigten Verbindungen nach Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Albanien, Griechenland sowie Kroatien. Die beliebteste Destination bleibt jedoch weiterhin die spanische Insel Mallorca. Mit seinem Winterflugplan soll dieser Trend fortgesetzt werden. Die Fluggesellschaft Wizz Air nimmt dabei die Strecken nach Chişinău, der Hauptstadt von Moldawien, und dem rumänischen Suceava ins Programm auf. Ryanair ergänzt das Angebot mit einer Verbindung nach Bukarest und Flügen nach Sarajevo. Der Ausbau des Angebots durch Low-Cost-Carrier bestätigt die Strategie des regionalen Flughafens. Die neuen Verbindungen nach Osteuropa erschliessen insbesondere das Reisesegment des Besuchs von Verwandten und Freunden. Auch die Fluggesellschaft Eurowings reagiert auf die Nachfrage, indem sie ihre Flüge nach Mallorca in die Wintermonate verlegt. Tui Reisen bietet bereits heute Flüge für die Sommersaison 2026 ab Karlsruhe/Baden an.

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Strafrechtliche Konsequenzen für Rollfeld-Blockade: Urteil gegen Aktivisten der „Letzten Generation“ in Düsseldorf

Ein Aktivist der Gruppierung „Letzte Generation“ ist vom Amtsgericht Düsseldorf wegen seiner Beteiligung an einer Rollfeld-Blockade auf dem dortigen Flughafen im Juli 2023 verurteilt worden. Das Gericht sprach den 22jährigen Mann aus Nürnberg des Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung, der Nötigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte schuldig. Angesichts des Alters des Angeklagten zum Tatzeitpunkt – er war 20 Jahre alt und somit Heranwachsender – wurde das Urteil nach Jugendstrafrecht gefällt. Der Richter beließ es bei einer Verwarnung, trotz der Tatsache, daß die durch die Aktion entstandenen Schäden sechsstellige Beträge erreichen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rechtliche und finanzielle Auseinandersetzung zwischen den Aktivisten, den Fluggesellschaften und den Flughäfen. Die Details der Rollfeld-Blockade und die Folgen Am frühen Morgen des 13. Juli 2023 drang der Angeklagte mit weiteren Aktivisten auf das Gelände des Düsseldorfer Flughafens ein und klebte sich auf dem Rollfeld fest. Die Polizei benötigte mehrere Stunden, um die Aktivisten von der Fahrbahn zu lösen. Die Blockade hatte gravierende Folgen für den Flugbetrieb. Insgesamt fielen 48 Flüge aus, zwei weitere mußten umgeleitet werden. Passagiere saßen stundenlang in den Flugzeugen fest, bevor sie aussteigen oder ihre Reise antreten konnten. Eine Gerichtssprecherin bestätigte die massiven Einschränkungen für die Reisenden. Der Angeklagte, ein ausgebildeter Rettungssanitäter, gab während des Prozesses alle Vorwürfe zu. Er erklärte, er habe damals „keinen anderen Ausweg als solche Aktionen gesehen“. Er berichtete zudem, daß er zwischen Juni und Oktober 2023 bundesweit an mindestens acht ähnlichen Aktionen teilgenommen habe, was zu ebenso vielen Verurteilungen führte. Seine Verteidigerin argumentierte mit einem „gerechtfertigten

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Sicherheitsrisiko im Cockpit: Eine Umfrage der Vereinigung Cockpit deckt alarmierende Übermüdung bei Piloten auf

Eine aktuelle Kurzumfrage der Vereinigung Cockpit (VC), der Berufsorganisation der Pilotinnen und Piloten in Deutschland, hat alarmierende Ergebnisse zutage gefördert: Sogenanntes Napping, also das gezielte Einnahmen von kurzen Ruhepausen während des Fluges, hat sich in deutschen Cockpits zu einem weit verbreiteten Phänomen entwickelt. Die Umfrage unter mehr als 900 Piloten zeigt, daß dies nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel ist. Die VC warnt eindringlich davor, daß diese Praxis ein Symptom für eine strukturelle Überlastung der Flugbesatzungen ist und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Die Organisation fordert die Airlines, Aufsichtsbehörden und die Politik auf, die Ermüdung als ernstzunehmenden Sicherheitsfaktor anzuerkennen und umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Fluggäste zu gewährleisten. Napping im Cockpit: Ein Symptom struktureller Probleme Die Umfrageergebnisse der Vereinigung Cockpit sind eindeutig: 93% der befragten Piloten gaben an, in den vergangenen Monaten während eines Fluges ein Napping genutzt zu haben. Dieser Begriff beschreibt eine kontrollierte Ruhephase, die ausschließlich während der Reiseflugphase stattfindet, also nicht während des Starts oder der Landung. Die Häufigkeit, mit der diese Ruhephasen in Anspruch genommen werden, ist ebenfalls besorgniserregend. Für drei von vier Piloten (74%) ist Napping mittlerweile Standard. 44% gaben an, es regelmäßig zu nutzen, und 12% tun dies sogar bei jedem Flug. Ein kleiner, aber signifikanter Teil (7%) konnte die Häufigkeit nicht mehr zählen. Die Ergebnisse der Umfrage, die zwar nicht repräsentativ, aber aufschlussreich ist, zeigen, daß die Situation auf Kurzstrecken (44% der Piloten nutzten Napping) und Langstrecken (56% nutzten Napping) gleichermaßen angespannt ist. Die befragten Piloten stammen aus nahezu allen

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Flughafen Innsbruck baut Winterflugplan 2025/26 aus

Der Flughafen Innsbruck hat die Erweiterung seines Flugplans für die Wintersaison 2025/26 bekannt gegeben. Neue Direktflüge nach Brüssel, zusätzliche Verbindungen nach Deutschland und optimierte Flugzeiten nach Spanien sollen für eine verbesserte Anbindung an wichtige europäische Märkte sorgen. Ab dem 19. Dezember 2025 wird die Fluggesellschaft Tuifly Belgium erstmals Direktflüge von Innsbruck nach Brüssel anbieten. Die neue Verbindung wird jeweils montags und freitags bedient und ergänzt das bestehende Angebot von Austrian Airlines, die weiterhin einen wöchentlichen Flug auf dieser Strecke durchführen. Auch bestehende Routen werden ausgebaut. Eurowings wird künftig zweimal pro Woche nach Düsseldorf fliegen sowie die Frequenz nach Hamburg auf fünf Flüge pro Woche erhöhen. Zudem nimmt Iberia die Verbindung zur spanischen Hauptstadt Madrid zweimal wöchentlich in ihren Flugplan auf, wobei die angepassten Abflugzeiten die Anschlüsse für die Passagiere verbessern sollen.

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Gewinne und Wachstum bei Eurowings: Lufthansa-Tochter setzt auf neue Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihre Position als profitabler Pfeiler im Lufthansa-Konzern gefestigt. Seit zwei Jahren in Folge erzielt das Unternehmen Betriebsgewinne im dreistelligen Millionenbereich und blickt auch für 2025 optimistisch auf die Sommerbilanz. Trotz der saisonüblichen Verluste im ersten Halbjahr, die auf gestiegene Gebühren und teure Flugzeuganmietungen zurückgeführt wurden, erwartet Eurowings für das Gesamtjahr ein starkes Ergebnis. Die positive Entwicklung, die nach Jahren der Sanierung erfolgt, soll nun in die Zukunft investiert werden. Im Fokus stehen der Ausbau des Streckennetzes in Deutschland, insbesondere von Berlin aus, sowie eine grundlegende Flottenerneuerung mit der Boeing 737 Max. Diese strategischen Schritte sollen die Marktposition von Eurowings weiter ausbauen und die Rentabilität langfristig sichern. Vom Sorgenkind zum Gewinnbringer Noch vor wenigen Jahren galt Eurowings als eines der Sorgenkinder im Lufthansa-Konzern. Die Umstrukturierung und Neuausrichtung des Unternehmens gestalteten sich schwierig und waren mit erheblichen Verlusten verbunden. Doch die jüngsten Zahlen belegen einen beeindruckenden Wandel. Im Jahr 2023 und 2024 erwirtschaftete Eurowings jeweils einen Betriebsgewinn von über 200 Millionen Euro. Dieser Erfolg katapultierte die Fluggesellschaft in die Top-Liga der profitabelsten Airlines des Konzerns. Eurowings-Chef Jens Bischof bestätigte gegenüber der „Kölnischen Rundschau“, daß das Unternehmen auch für das laufende Geschäftsjahr auf Kurs sei, um ein Ergebnis im „dreistelligen Millionenbereich“ zu erzielen. Die positive Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da Eurowings im ersten Halbjahr 2025 noch saisonbedingte Verluste von 137 Millionen Euro verzeichnete, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als der Verlust 87 Millionen Euro betrug. Diese Verluste resultierten laut Lufthansa aus gestiegenen Gebühren an deutschen Flughäfen sowie den

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Eurowings und L’Osteria kooperieren bei Bordmenü

Die Fluggesellschaft Eurowings und die Restaurantkette L’Osteria haben eine Zusammenarbeit bekanntgegeben, im Rahmen derer ein Pastagericht der italienischen Kette an Bord der Flüge angeboten wird. Das Gericht mit dem Namen „Maccheroncini Colorati“ soll ab dem 1. November verfügbar sein. Die Rezeptur des Gerichtes wurde speziell an die Erfordernisse des Flugbetriebs angepaßt, wie die Unternehmen mitteilten. Die verwendete Pasta wird in der Pastamanufaktur von L’Osteria in Nürnberg hergestellt und anschließend schockgefroren, um die Qualität zu bewahren. Das Gericht besteht aus einer Tomatensauce mit Gemüse und italienischen Kräutern. Die Mahlzeit wird zum Preis von 8,90 Euro im Bordmenü „Wings Bistro“ von Eurowings erhältlich sein. Die Kooperation ist zunächst für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten angelegt. Mit solchen Partnerschaften versuchen Fluggesellschaften, ihr Angebot an Bord zu verbessern und neue Anreize für Reisende zu schaffen.

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Eurowings im Wandel: Zwischen Aufschwung im Mittelstand und anhaltendem Fokus auf den Tourismusmarkt

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet nach eigenen Angaben eine leichte, aber stabile Erholung im Geschäftsreisesegment. Wie CEO Jens Bischof auf einer Pressekonferenz auf Mallorca erklärte, seien vor allem kleine und mittelständische Unternehmen wieder verstärkt auf Dienstreisen unterwegs, während Großkonzerne weiterhin Zurückhaltung übten. Trotz dieser positiven Entwicklung hält die Lufthansa-Tochter an ihrer nach der Pandemie eingeschlagenen Strategie fest, den Fokus auf den Tourismusmarkt zu legen. Die Neuausrichtung scheint sich auszuzahlen: Bischof äußerte sich optimistisch und rechnet für das laufende Jahr erneut mit einem dreistelligen Millionengewinn. Die strategische Fokussierung wird durch den Aufbau eines eigenen Reiseveranstalters, Eurowings Holidays, weiter untermauert, um die Margen zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Vom Business-Carrier zum Touristik-Spezialisten Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrtindustrie grundlegend verändert. Eurowings hat in dieser Zeit eine strategische Neuausrichtung vollzogen, die das Unternehmen von seiner früheren Position als primärer Business-Carrier für die Lufthansa-Gruppe wegbewegt hat. Vor der Pandemie lag der Schwerpunkt der Fluggesellschaft auf der Bedienung von Geschäftsreiseverkehr in Europa. Viele innerdeutsche und inneruropäische Strecken wurden mit hohen Frequenzen bedient, um Geschäftsreisende zu bedienen. Mit dem Einbruch des Geschäftsreiseverkehrs und der anhaltenden Zunahme von Telekonferenzen und digitalen Meetings reagierte Eurowings strategisch und schwenkte auf den touristischen Sektor um. Die neue Aufteilung des Geschäftssegments sieht vor, daß 60 Prozent der Flüge touristische Ziele bedienen, 30 Prozent dem Geschäftsreiseverkehr dienen und die restlichen 10 Prozent für den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) reserviert sind. Der Standort Palma de Mallorca ist dabei, wie von Bischof betont, zum zentralen Dreh- und Angelpunkt

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