Eurowings

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Ausweitung des Premium-Sitzplatzangebots bei Eurowings

Die Fluggesellschaft Eurowings hat kurz vor dem Jahreswechsel die Kapazitäten für ihr neues Premium-Produkt deutlich erhöht. Nach einer erfolgreichen Testphase auf der Langstrecke zwischen Berlin und Dubai kommt nun ein zweiter Airbus A320neo zum Einsatz, der mit dem sogenannten Premium BIZ Seat ausgestattet ist.  Im Gegensatz zum ersten Flugzeug, das fest auf der Route in die Emirate eingesetzt wird, ist für die zweite Maschine keine feste Streckenbindung vorgesehen. Das Flugzeug wird stattdessen im gesamten europäischen Streckennetz eingesetzt, um als technische Reserve zu fungieren und gleichzeitig Marktdaten zu sammeln. Durch die flexible Einsatzplanung profitieren Passagiere an verschiedenen deutschen Standorten wie Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg und Stuttgart von der neuen Kabinenkonfiguration. Das Flugzeug wird bevorzugt auf stark frequentierten Urlaubsstrecken, etwa nach Mallorca oder auf die Kanarischen Inseln, eingesetzt. Ein besonderes Merkmal dieser Übergangsphase ist die Preisgestaltung: Da der Sitzplatz aufgrund der wechselnden Umläufe nicht gezielt im Voraus buchbar ist, bietet Eurowings den Komfortgewinn auf den betroffenen Flügen ohne den üblichen Aufpreis an. Die 2×2-Bestuhlung bietet Reisenden im Vergleich zur Standardkonfiguration mehr Ellbogenfreiheit und eine erhöhte Privatsphäre. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Eurowings mit dieser Strategie auf den wachsenden Trend zu mehr Komfort im preiswerten Flugsegment reagiert. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2025 von der Ratingagentur Skytrax als beste Low-Cost-Airline Europas ausgezeichnet wurde, nutzt das direkte Kundenfeedback aus dem erweiterten Testbetrieb für die künftige Kabinengestaltung. Die technische Ausstattung des Airbus A320neo bietet zudem Vorteile bei der Reichweite und Effizienz, was den Einsatz auf längeren Mittelstrecken begünstigt. Branchenexperten werten die kostenlose Testphase als gezieltes

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Stagnation auf hohem Niveau: Die Preisdynamik im deutschen Billigflugsektor im Herbst 2025

Der Markt für preisgünstige Flugreisen in Deutschland zeigt im Herbst 2025 ein gespaltenes Bild. Während die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben sind, kämpft die Branche mit einem strukturellen Rückgang des Angebots und hohen Standortkosten. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, dass die Durchschnittspreise für ein einfaches Ticket ohne Zusatzleistungen derzeit zwischen 48 Euro bei dem ungarischen Anbieter Wizz Air und 113 Euro bei der britischen Easyjet liegen. Damit hat sich die Preisspanne gegenüber dem Vorjahr, als sie noch zwischen 61 und 115 Euro schwankte, leicht nach unten verschoben, was primär auf aggressive Preisstrategien einzelner Anbieter zurückzuführen ist. Dennoch bleibt das Fliegen ab Deutschland im europäischen Vergleich teuer. Vor allem Kurzentschlossene müssen tief in die Tasche greifen: Wer am Vortag bucht, zahlt bei Marktführern wie Eurowings im Schnitt über 167 Euro, während Frühbucher bei Wizz Air bereits für unter 30 Euro abheben können. Die Untersuchung verdeutlicht zudem, dass Deutschland im Vergleich zum Rekordjahr 2019 massiv an Boden verloren hat. Damals lag der Anteil der Direktflüge am Gesamtverkehr noch bei einem Drittel, heute ist er auf etwa ein Viertel gesunken. Preisstrategien zwischen Frühbucherrabatt und Last-Minute-Aufschlag Die Preissetzung der Fluggesellschaften folgt im Herbst 2025 einem klaren Muster der zeitlichen Differenzierung. Die DLR-Experten werteten Testabfragen vom 23. September aus und stellten fest, dass die Vorlaufzeit der entscheidende Faktor für den Endpreis ist. Bei Eurowings, der Airline mit dem dichtesten Netz in Deutschland, kostete ein Flug mit drei Monaten Vorlauf im Schnitt etwa 76 Euro. Für

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Eurowings präsentiert den Sommerflugplan 2026

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihre Planungen für die Sommersaison 2026 abgeschlossen und setzt dabei auf eine konsequente Erweiterung des Streckennetzes sowie eine signifikante Erhöhung der Frequenzen auf besonders ertragsstarken Routen. Mit insgesamt 150 Destinationen in 40 Ländern festigt das Unternehmen seine Position als einer der führenden Anbieter im europäischen Direktverkehr. Im Zentrum der neuen Strategie steht der Ausbau der Kapazitäten an den großen deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Hannover und Stuttgart. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einführung neuer Metropolen-Verbindungen, die unter dem Begriff Hauptstadtexpress zusammengefasst werden, sowie auf einer massiven Ausweitung des Angebots in Richtung Mittelmeer. Durch die gezielte Anpassung des Portfolios reagiert die Fluggesellschaft auf die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Urlaubsreisen und den sich stabilisierenden Markt für Städteverbindungen. Die Erweiterung umfasst sowohl neue Erstverbindungen in den Norden und Osten Europas als auch eine verstärkte Präsenz in den klassischen Ferienregionen Südeuropas und Nordafrikas. Der Hauptstadtexpress und die Stärkung des Standorts Berlin Ein wesentlicher Pfeiler des kommenden Sommerflugplans ist die Aufwertung des Standorts Berlin. Unter dem strategischen Label Hauptstadtexpress lanciert Eurowings eine Reihe neuer Direktverbindungen, die Berlin enger mit anderen europäischen Metropolen verknüpfen. Ab dem Sommer 2026 können Reisende von der deutschen Hauptstadt aus erstmals direkt nach Lissabon, Sarajevo und zum Londoner Flughafen Heathrow fliegen. Diese Strecken richten sich gleichermaßen an Städtereisende wie an den Geschäftsreiseverkehr, der nach einer Phase der Konsolidierung wieder ein gesteigertes Bedürfnis nach direkten und zeitoptimierten Verbindungen zeigt. Ergänzt wird das Portfolio in Berlin durch neue Ziele wie Kavala in Griechenland sowie die

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Flughafen Bremen veröffentlicht Sommerflugplan 2026

Der Flughafen Bremen (BRE) hat seinen umfangreichen Sommerflugplan für das Jahr 2026 präsentiert, der mit 14 Fluggesellschaften insgesamt 19 internationale und drei nationale Flughäfen direkt an den Nordwesten Deutschlands anbindet. Der Flugplan, der ab dem 29. März 2026 Gültigkeit erlangt, ist bereits jetzt buchbar und zeichnet sich durch eine strategische Balance zwischen der Anbindung an globale Drehkreuze und einer hohen Frequenz zu beliebten Urlaubsdestinationen aus. Zu den wichtigsten Achsen zählen weiterhin die Verbindungen nach Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, München, Wien und Zürich, die Reisenden ab Bremen mit nur einem Umstieg Zugang zu über 500 weltweiten Zielen eröffnen. Besonders bemerkenswert ist die Aufnahme des türkischen Urlaubsortes Bodrum als neue Direktverbindung, die das umfangreiche Angebot in die Türkei weiter ausbaut. Neue Destination am Ägäischen Meer und massive Türkei-Präsenz Die Türkei bleibt ein zentraler Pfeiler des Sommerflugplans 2026 am Bremen Airport. Als herausragende Neuerung wird die Stadt Bodrum an der Ägäis in das Programm aufgenommen. Bodrum, oft als „St. Tropez der Türkei“ bezeichnet, ist bekannt für sein mediterranes Flair, sein lebendiges Nachtleben und seine reichen historischen Stätten, wie das Mausoleum von Halikarnassos. Die Verbindung zum Flughafen Bodrum-Milas (BJV) startet am 28. Juni und wird sonntags von AJet, einer Tochtergesellschaft der Turkish Airlines, bedient. Die Flugzeit beträgt knapp drei Stunden. Die starke Präsenz der Türkei wird durch vier weitere Destinationen untermauert: Diese Dichte an Verbindungen in die Türkei, die sowohl das globale Drehkreuz Istanbul als auch wichtige touristische Ziele an der Ägäis und der Türkischen Riviera umfasst, spiegelt die hohe Nachfrage von Urlaubsreisenden und Passagieren

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Eurowings reduziert Sommerflugplan 2026 zum Balkan drastisch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant für den Sommerflugplan 2026 eine spürbare Kapazitätsreduzierung im Flugverkehr in die Balkanregion. Insgesamt werden in der Hochsaison 20 wöchentliche Flüge gestrichen, wobei vor allem Destinationen in Kroatien sowie in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, dem Kosovo und Slowenien betroffen sind. Drei Routen werden vollständig eingestellt: die erst 2025 aufgenommene Verbindung Düsseldorf-Ljubljana, die dreimal wöchentlich bedient wurde, die dreimal wöchentliche Strecke Dortmund-Split sowie die einmal wöchentliche Route Hamburg-Dubrovnik. Darüber hinaus nimmt Eurowings auf zahlreichen weiteren Strecken Frequenzkürzungen vor. Betroffen sind Verbindungen von den Basen Stuttgart, Düsseldorf und Köln zu Zielen wie Tivat in Montenegro, Sarajevo und Mostar in Bosnien und Herzegowina sowie Pristina im Kosovo. Diese Kürzungen sind Teil einer strategischen Optimierung der Flugpläne, um die Rentabilität der Routen zu verbessern und Kapazitäten gegebenenfalls auf lukrativere Ziele umzuleiten. Trotz der massiven Streichungen nimmt Eurowings gleichzeitig eine selektive Angebotsausweitung vor. Neue Routen sollen die gestrichenen Kapazitäten teilweise kompensieren. Konkret plant die Fluggesellschaft die Aufnahme einer neuen Verbindung von Berlin nach Sarajevo sowie einer weiteren Route von Köln nach Pristina. Diese Anpassungen deuten auf eine Fokussierung auf die rentabelsten Hauptachsen und eine Konsolidierung des Angebots in der Balkanregion hin. Über die Flugplanänderungen berichtete zunächst das Portal Ex-Yu-Aviation.com.

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Max Kownatzki übernimmt Steuer bei Eurowings, Marcus Schnabel folgt bei SunExpress

Die Deutsche Lufthansa AG hat einen Wechsel in der Führungsebene ihrer Tochtergesellschaft Eurowings und der Beteiligung SunExpress angekündigt. Max Kownatzki (53), derzeit Chief Executive Officer (CEO) der türkisch-deutschen Ferienfluggesellschaft SunExpress, wird zum 1. Februar 2026 den Vorsitz der Geschäftsführung von Eurowings übernehmen. Er folgt auf Jens Bischof, der nach über fünf Jahren an der Spitze von Eurowings und insgesamt mehr als 35 Jahren in leitenden Positionen innerhalb der Lufthansa Group zum Jahresende aus der Geschäftsführung ausscheidet. Die Nachfolge von Max Kownatzki bei SunExpress tritt Marcus Schnabel (45) an. Schnabel, der derzeit die Bodenabfertigung (Ground Operations) von Lufthansa Airlines am Drehkreuz München verantwortet, wird ebenfalls zum 1. Februar 2026 die Position des CEO von SunExpress übernehmen. Die Neubesetzung beider strategisch wichtiger Führungspositionen erfolgt intern aus den eigenen Reihen der Lufthansa Group, was die Kontinuität und das Vertrauen in die eigenen Führungskräfte signalisiert. Würdigung und Ausblick für Eurowings Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, würdigte die scheidende Führungspersönlichkeit Jens Bischof für dessen prägende Arbeit bei Eurowings: „Jens Bischof hat Eurowings in den vergangenen fünf Jahren entscheidend weiterentwickelt und geprägt. Er hat die Airline im hart umkämpften Punkt-zu-Punkt-Markt nicht nur zu Deutschlands führender Ferienfluggesellschaft gemacht, sondern sie zugleich als europäischen Carrier mit internationalen Standorten neu positioniert.“ Spohr betonte, dass Eurowings unter der Führung Bischofs auch wirtschaftlich einen erfolgreichen Kurs eingeschlagen habe. Die Neupositionierung im hart umkämpften Markt der Low-Cost- und Ferienflüge gilt als wesentlicher Erfolg von Bischofs Amtszeit. Mit Max Kownatzki gewinnt Eurowings einen erfahrenen Manager, der die strategische Weiterentwicklung fortsetzen soll.

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Gerichtsurteil schränkt Werbeaussagen von Eurowings zur Flugkompensation ein

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass die Fluggesellschaft Eurowings bestimmte Werbeaussagen im Zusammenhang mit dem Ausgleich von Kohlenstoffdioxid-Emissionen (CO₂-Kompensation) nicht mehr verwenden darf, wenn diese beim Verbraucher den Eindruck einer vollständigen Klimaneutralität erwecken. Der 20. Zivilsenat sah die Verbraucher durch Formulierungen wie „Die Zukunft des CO₂-neutralen Fliegens ist nur einen Klick entfernt“ in die Irre geführt. Die Richter monierten, dass die rein sachlich korrekten Hinweise auf die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis von neun Euro CO₂-Emissionen zu kompensieren, eine falsche Vorstellung über die tatsächliche Gesamtwirkung dieser Zahlung hervorriefen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte die Fluggesellschaft wegen mutmaßlich irreführender Angaben verklagt. Nachdem die Klage in erster Instanz noch abgewiesen wurde, gab das OLG Düsseldorf der Berufung nun teilweise statt. Das Urteil setzt damit einen Maßstab für die Klarheit und Präzision, die von Unternehmen bei der Kommunikation von Kompensationsmechanismen erwartet wird. Irreführung durch Gleichsetzung von Begriffen Die Begründung des OLG Düsseldorf stützt sich maßgeblich auf die weit verbreitete, aber unpräzise Gleichsetzung der Begriffe „CO₂-neutral“ und „klimaneutral“ im allgemeinen Sprachgebrauch. Die Richter stellten fest, dass beim Fliegen neben den reinen CO₂-Emissionen auch andere klimaschädliche Effekte entstünden, deren wissenschaftliche Bedeutung und Auswirkung auf das Klima in der Öffentlichkeit nicht allgemein bekannt seien. Zu diesen zusätzlichen Effekten zählen insbesondere die Wirkung von Kondensstreifen und die Freisetzung von Stickoxiden. Da Kunden die Begriffe „CO₂-neutral“ und „klimaneutral“ häufig synonym verwendeten, gingen viele davon aus, dass die Kompensationszahlung alle relevanten Emissionen und Effekte des Fluges ausgleichen würde. Die von Eurowings verwendete Rhetorik, wie die Formulierung

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Eurowings baut Präsenz am BER massiv aus: Sechs neue Ziele und erhöhte Kapazitäten

Die Lufthansa-Tochter Eurowings erweitert ihr Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) im Sommerflugplan 2026 deutlich. Die Fluggesellschaft baut ihr Streckennetz um sechs neue Destinationen aus und erhöht die Frequenzen zu zahlreichen beliebten Zielen. Mit diesem Schritt bekräftigt Eurowings ihr Engagement für die Hauptstadtregion. Der Sommerflugplan 2026 wird mit insgesamt 43 Zielen in 20 Ländern das größte Angebot an Auswahl und Sitzplätzen darstellen, das Eurowings jemals am BER bereitgestellt hat. Zu den Neuzugängen gehören drei attraktive Hauptstadtverbindungen: London Heathrow, das bis zu zwölfmal pro Woche angeflogen wird, Lissabon mit bis zu dreimal wöchentlichen Flügen sowie Sarajevo in Bosnien und Herzegowina mit zwei wöchentlichen Frequenzen. Die Routen nach Sarajevo und Kavala in Griechenland stellen dabei die ersten Nonstop-Verbindungen vom BER zu diesen Zielen dar. Darüber hinaus nimmt Eurowings die neuen Feriendestinationen Olbia auf Sardinien, Neapel in Italien und Kavala ins Programm auf. Besonders die Routen nach London Heathrow und Lissabon sind wichtige Verbindungen für Geschäftsreisende und Städtebesucher, die das europäische Netzwerk des BER stärken. Um das erweiterte Streckennetz und die höheren Flugfrequenzen zu gewährleisten, wird Eurowings ihre am BER stationierte Flotte um zwei zusätzliche Flugzeuge auf insgesamt neun Maschinen erweitern. Diese Kapazitätssteigerung ermöglicht es der Airline auch, die Frequenzen zu gefragten Zielen wie Palma de Mallorca (plus sechs Frequenzen), Stockholm (plus fünf Frequenzen), Zürich und Split zu erhöhen. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betonte, dass die Entscheidung, bewusst in den Standort BER zu investieren, auf dem gesehenen Potenzial der Region beruhe und den Menschen in Berlin und Brandenburg ein vielfältigeres europäisches Netzwerk

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Eurowings führt Meilenzahlung ein und erweitert Bordangebot

Die Fluggesellschaft Eurowings, die Value-Airline der Lufthansa Group, führt mit Anfang Dezember ein neues Service-Feature ein, das das Sammeln und Einlösen von Miles & More Meilen an Bord vereinfacht. Passagiere können ihre Einkäufe, darunter Snacks, Getränke und ausgewählte Produkte, künftig direkt mit ihrem Meilenguthaben bezahlen. Gleichzeitig sammeln sie beim Kauf von Bordprodukten weiterhin Meilen. Dieser Schritt zielt darauf ab, insbesondere Gelegenheitsreisenden eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihre Meilen ohne Mindestmenge oder strenge Einlösefristen sinnvoll zu nutzen. Parallel zur Einführung der Meilenzahlung hat Eurowings ihr kulinarisches Angebot mit einem Wein-Upgrade aufgewertet. Seit November sind zwei Premium-Weine des Pfälzer Traditionsweinguts Motzenbäcker im Sortiment. Das Familienweingut, das für seine Handwerkskunst und charakterstarke Weine bekannt ist, liefert einen Riesling des Jahrgangs 2024 sowie einen Pinot Noir des Jahrgangs 2023. Die neuen Weine sollen das gastronomische Erlebnis über den Wolken bereichern und werden als passende Begleitung zur ebenfalls neuen L’Osteria-Pasta an Bord angeboten. Darüber hinaus führt Eurowings in Zusammenarbeit mit Eurowings Holidays eine spezielle Marketingaktion ein. Zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026 wird auf Flügen der neue „Pauschal Airfrischt“-Sitz platziert. Dieser besondere Sitz, erkennbar an einem gebrandeten Schonbezug an der Kopfstütze, beschert dem zufälligen Inhaber ein kleines Extra: ein kostenloses, alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Die Maßnahme soll für eine „Airfrischung“ und Leichtigkeit während des Fluges sorgen und das Angebot von Eurowings Holidays bewerben. Eurowings, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 5.500 Mitarbeitern Direktflüge zu etwa 150 europäischen Zielen anbietet, festigt damit ihre Position als Value-Carrier. Die Airline bedient von 13

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Eurowings: Premium-Biz: Ist die neue 2×2-Bestuhlung wirklich eine Revolution oder nur ein teures Nischenprodukt?

Die deutsche Billigfluggesellschaft Eurowings hat mit der Einführung ihres Premium BIZ Seat in einer 2×2-Konfiguration auf der Mittelstrecke einen bemerkenswerten Vorstoß in das höherwertige Marktsegment gewagt. Mit dem ausverkauften Erstflug des Airbus A320neo auf der Nonstop-Verbindung Berlin-Dubai am 22. November 2025 feierte die Airline zwar einen operativen Erfolg, doch die strategische Bedeutung und der tatsächliche Mehrwert dieses Produktes bedürfen einer kritischen Betrachtung. Die Umstellung von der traditionellen 3×3-Sitzanordnung auf die exklusive 2×2-Anordnung für acht Plätze pro Flugzeug wird von Eurowings als mutige Innovation im Value-Segment gefeiert. Bei einem genauen Blick auf die Konkurrenz, insbesondere die etablierten Full-Service-Carrier, stellt sich jedoch die Frage, ob das neue Angebot in einem überfüllten Marktsegment wirklich revolutionär ist oder lediglich eine Nische zu Premiumpreisen bedient, ohne die umfassenden Leistungen echter Business-Class-Produkte zu erreichen. Hohe Erwartungen versus Realität der Schmalrumpf-Kabine Das Herzstück des neuen Angebots ist der von Geven entwickelte Sitz „Comoda“, der mit breiteren Sitzen, verstellbaren Beinablagen und erweitertem persönlichem Freiraum ausgestattet ist. Dieser Komfortgewinn, insbesondere durch den Wegfall des Mittelsitzes zugunsten eines breiteren Sitzes und der 2×2-Anordnung, ist unbestritten. Für Passagiere, die Wert auf Ruhe und Platz legen, kann der Aufpreis ab 399,99 Euro pro Strecke attraktiv sein. Die kritische Einordnung beginnt jedoch bei der Benennung des Produktes und dessen tatsächlicher Leistungsumfang im Vergleich zu den Marktstandards. Obwohl Eurowings das Produkt als Premium BIZ Seat positioniert und damit die Assoziation zur klassischen Business Class weckt, operiert die Airline weiterhin im Value-Segment. Der Sitz befindet sich in einem Schmalrumpf-Flugzeug, dessen physische Dimensionen und Flugerfahrung inhärent

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