Flugzeugwartung

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VCT-Finlets erhalten Zulassung in Europa und erobern den Markt für 737NG-Flugzeuge

Das amerikanische Unternehmen Vortex Control Technologies (VCT) hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Die European Union Aviation Safety Agency (EASA) hat dem FAA-Zusatzmusterzertifikat für die Installation seiner aerodynamischen Finnen an Flugzeugen des Typs Boeing 737NG zugestimmt. Diese Technologie, bekannt als VCT Finlets, verbessert die Flugzeugleistung durch die Reduzierung des Luftwiderstands. Die Zulassung ermöglicht es nun Fluggesellschaften in Europa und anderen Ländern, die die EASA-Zertifizierung anerkennen, die bereits in den Vereinigten Staaten bewährte Technologie einzusetzen. Dieser Schritt markiert den Beginn einer Expansion für das Unternehmen, dessen aerodynamische Lösungen sich bereits in der Praxis als wirksam erwiesen haben. Die VCT Finlets sind eine attraktive Option für Betreiber, die ihre bestehenden Flugzeuge effizienter gestalten wollen, insbesondere angesichts der langen Wartezeiten für die Auslieferung neuer Flugzeugmodelle. Jahre der Forschung münden in die europäische Zulassung Die VCT Finlets sind eine patentierte Anordnung kleiner, aerodynamischer Finnen, die am hinteren Rumpf des Flugzeugs installiert werden. Ihre Funktion besteht darin, den Luftstrom zu modifizieren, den Luftwiderstand zu verringern und die Flugzeugleistung zu verbessern. Dies führt zu einer erhöhten Reichweite und einer besseren Steigleistung. Die EASA-Validierung für die Boeing 737NG-Modelle 737-700, 737-800 und 737-900ER ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Gil Morgan, CEO von VCT, bezeichnete die Zulassung als den „Höhepunkt jahrelanger Forschung, Entwicklung und Zusammenarbeit auf beiden Seiten des Atlantiks“. Die nun erteilte Genehmigung ermöglicht es VCT, seine Technologie an Fluggesellschaften in ganz Europa und darüber hinaus zu vertreiben. In der Luftfahrtindustrie wird ständig nach neuen Wegen gesucht, um Flugzeuge leistungsfähiger zu machen. Ähnlich wie bei den populären

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Litauen als Hub ohne Heimatflotte: Strategische Kooperation befeuert die Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrtbranche gilt als eine der wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft und trägt nach Angaben der International Air Transport Association (IATA) mit 3,9 Prozent zum globalen Bruttoinlandsprodukt bei. Auf den ersten Blick scheinen Nationen ohne eine eigene staatliche Fluggesellschaft nur eine geringe Rolle in diesem komplexen Ökosystem zu spielen. Das baltische Land Litauen widerlegt dieses Narrativ jedoch eindrucksvoll. Mit einem Beitrag von 2,8 Prozent zum eigenen Bruttoinlandsprodukt hat sich Litauen zu einem bedeutenden Akteur in der Luftfahrt entwickelt, ohne auf das Prestigeprojekt einer nationalen Airline zu setzen. Der Erfolg beruht auf einer strategischen Fokussierung auf das breitere Luftfahrt-Ökosystem, das von der Pilotenausbildung und Flugzeugwartung bis hin zu modernen Navigationslösungen reicht. Die treibende Kraft hinter diesem bemerkenswerten Wachstum ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Branchenverbänden wie der Lithuanian Aviation Association (LAVIA), die eine koordinierte Strategie vorantreiben und die Interessen des gesamten Sektors vertreten. Der ungewöhnliche Weg zum Erfolg: Eine Bilanz nach dem Verlust der Staatsfluglinie Die heutige Situation der litauischen Luftfahrt ist das Ergebnis einer bewußten strategischen Neuausrichtung. Der ungewöhnliche Weg Litauens begann nach dem Ende des staatlichen Flaggschiffs. Die staatliche Fluggesellschaft Lithuanian Airlines (später FlyLAL) geriet in finanzielle Schwierigkeiten und stellte im Jahre 2009 den Flugbetrieb ein. Dieser Schritt hinterließ im Land eine Lücke, die die Branche zwang, ihre Strategie grundlegend zu überdenken. Anstatt erneut auf das teure und oft politisch belastete Modell einer nationalen Fluggesellschaft zu setzen, entschied man sich, die Stärken des Landes in den weniger sichtbaren, aber ebenso wichtigen Bereichen der Luftfahrt zu fördern. Litauen entwickelte

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Newark: United-Flug kehrt nach Kabinenrauch-Meldung zurück

Ein Routineflug von Newark nach Südafrika nahm in der vergangenen Woche eine unerwartete Wendung, als ein Boeing 787 Dreamliner der United Airlines kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren mußte. An Bord der Maschine mit der Registrierung N27965 befanden sich 253 Personen auf dem Weg nach Kapstadt, als die Piloten weniger als eine Stunde nach dem Abheben die Entscheidung trafen, den Flug abzubrechen. Der Grund für diese Umkehr war eine Meldung über Rauchentwicklung in der Kabine, die umgehend eine Reihe von Sicherheitsprotokollen auslöste. Das Flugzeug landete sicher auf dem Newark Liberty International Airport, wo es nach einer Inspektion durch die Rettungsdienste zum Flugsteig zurückkehren konnte. Der Vorfall ist nicht der erste seiner Art in diesem Monat auf dieser spezifischen Route. Er unterstreicht die strikte Einhaltung von Sicherheitsvorschriften im kommerziellen Flugverkehr. Die Entscheidung der Piloten, den Aufstieg bei einer Höhe von 32.500 Fuß zu stoppen und Treibstoff abzulassen, war eine direkte Reaktion auf die potentielle Gefahr an Bord. Solche Vorkommnisse führen stets zu einer sofortigen und unbedingten Priorisierung der Sicherheit von Passagieren und Besatzung. Die reibungslose Abwicklung der Rückkehr zum Flughafen und die nachfolgenden Prozeduren demonstrieren die Wirksamkeit der Notfallpläne und die Professionalität der beteiligten Akteure. Das betroffene Flugzeug wurde für zwei Tage aus dem Dienst genommen, um eine gründliche technische Prüfung zu ermöglichen, bevor es seinen Betrieb auf einer anderen Strecke wieder aufnehmen konnte. Der Vorfall im Detail: Eine zeitliche Abfolge Der United Airlines Flug UA1122 vom 20. August, der planmäßig um 20:10 Uhr abfliegen sollte, hob mit einer Verspätung

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Lufthansa Technik sichert Komponentenversorgung für Air Europa

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat die Lufthansa Technik mit der umfassenden Komponentenversorgung für ihre gesamte Boeing 737-Flotte beauftragt. Die Vereinbarung erweitert die bestehende Zusammenarbeit um die neuen Boeing 737 MAX-Flugzeuge. Der langfristige Vertrag sieht vor, daß Lufthansa Technik für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugteilen zuständig ist und Air Europa Zugang zu einem weltweiten Ersatzteillager ermöglicht. Die spanische Airline ist die erste in Spanien, die den Flugzeugtyp Boeing 737 MAX betreibt. Die Flotte von Air Europa umfaßt derzeit 28 Boeing 737-Maschinen, wovon 26 zur NG-Serie gehören und zwei vom Typ MAX sind. Das Unternehmen plant, seine MAX-Flotte um 18 weitere Maschinen zu erweitern, die schrittweise bis Mitte 2027 in Betrieb genommen werden sollen. Die Vereinbarung ist ein strategischer Schritt von Air Europa zur Sicherung ihrer operativen Stabilität während der geplanten Flottenerneuerung. Für Lufthansa Technik festigt der Auftrag die Position als bedeutender Dienstleister in der Luftfahrtwartungsbranche.

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Lufthansa Technik stellt Rekordzahl an Lehrlingen ein

Die Lufthansa Technik hat in diesem Jahr eine Rekordzahl von 375 Auszubildenden und dual Studierenden an ihren deutschen Standorten eingestellt. Das Unternehmen konnte alle angebotenen Ausbildungs- und Studienplätze erfolgreich besetzen, was die Gesamtzahl der bei Lufthansa Technik in Ausbildung befindlichen Personen in Deutschland auf mehr als 1.000 steigen läßt. Der größte Teil der neuen Auszubildenden, rund 90 Prozent, wird in technisch-industriellen Berufen ausgebildet, darunter als Fluggerätmechaniker und -elektroniker. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Ausbildungsplätze im logistischen und kaufmännischen Bereich an. Die Zahl der neuen dual Studierenden ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, das Spektrum der Fachrichtungen, von klassischem Ingenieurwesen bis zu IT-Studiengängen, bleibt jedoch breit. Die Einstellung dieser Rekordzahl an Nachwuchskräften ist Teil der strategischen Bemühungen des Unternehmens, dem anhaltenden Fachkräftemangel in der Luftfahrtindustrie entgegenzuwirken. Durch die interne Ausbildung von Spezialisten will sich Lufthansa Technik die personelle Zukunft sichern. Die meisten Ausbildungsplätze entfallen auf die Standorte in Hamburg und Frankfurt. Eine ähnlich hohe Anzahl an Lehrstellen ist auch für den Ausbildungsjahrgang 2026 geplant.

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Getjet erzielt starkes Ergebnis in 2024

Die litauische Luftfahrtgruppe Getjet Aviation Holdings hat nach eigenen Angaben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen. Das Unternehmen meldete einen Jahresüberschuß von 25,4 Millionen Euro bei einem Gesamtumsatz von 184,3 Millionen Euro. Obwohl der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr, als 28 Millionen Euro erzielt wurden, leicht sank, betrachtet sich das Unternehmen als einen der profitabelsten Anbieter im Wet-Lease– und Flugzeugwartungssegment. Der Erfolg wird auf eine strategische Konsolidierung und den Ausbau der Geschäftsbereiche zurückgeführt. Getjet habe verstärkt in die Bereiche Flugzeugwartung (MRO), Komponentenhandel und Asset-Management investiert und damit die interne technische Autonomie gestärkt. Die Gruppe, die Gesellschaften in Litauen, Lettland und Malta umfaßt, setzt auf ein integriertes Geschäftsmodell. Dieses vereint alle zentralen Bereiche der Luftfahrt unter einem Dach, vom Flugbetrieb über technische Dienstleistungen bis hin zur Ausbildung. Der Ausbau der eigenen technischen Fähigkeiten ist für Getjet ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie. Dies soll die Abhängigkeit von externen Dienstleistern verringern und die Flexibilität in einem Markt erhöhen, der zunehmend mit Wartungsengpässen zu kämpfen hat. Getjet hat in der Vergangenheit eine rasche Mobilisierung von Flugzeugen mit voller Besatzung innerhalb von 90 Minuten ermöglicht und damit eine hohe Nachfrage bedient. Um die Flotte weiter zu vergrößern, plant Getjet auch in Zukunft, Gewinne in die Erweiterung ihrer technischen Kapazitäten und den Flottenausbau zu reinvestieren.

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Alaska Airlines 737 Max 9 kehrt nach Geruchsmeldung um

Ein Flug von Alaska Airlines musste am 31. Juli 2025 kurz nach dem Start wieder zum Ausgangsflughafen Seattle-Tacoma (SEA) zurückkehren, nachdem die Besatzung eine „elektrische Geruchsquelle“ in der Kabine gemeldet hatte. Die Boeing 737 Max 9 mit der Flugnummer AS1156, die auf dem Weg nach San Diego (SAN) war, erklärte den Notfall und landete sicher wieder auf derselben Landebahn, von der sie erst 12 Minuten zuvor abgehoben hatte. Obwohl die Passagiere mit einem Ersatzflugzeug ihr Ziel erreichten, wirft der Zwischenfall erneut Fragen über die Sicherheit an Bord von Flugzeugen auf, insbesondere im Hinblick auf Geruchsmeldungen, die auf technische Probleme hindeuten können. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art bei der Fluggesellschaft in den letzten Monaten. Der Zwischenfall: Was an Bord von Flug AS1156 geschah Die Maschine, eine Boeing 737 Max 9 mit dem Kennzeichen N964AK, startete planmäßig um 20:11 Uhr Ortszeit vom Seattle-Tacoma International Airport. Der Flug sollte die Passagiere um 23:00 Uhr nach San Diego bringen. Bereits kurz nach dem Beginn des Steigflugs, in einer Höhe von etwa 7.500 Fuß, mußte die Besatzung den Aufstieg abbrechen. Sie meldete über Funk einen „elektrischen Geruch“ im hinteren Teil der Kabine und erklärte daraufhin den Notfall, was eine schnelle Rückkehr nach Seattle erforderlich machte. Die Piloten leiteten die Rückkehr ein, und das Flugzeug landete sicher auf derselben Landebahn (34R), von der es gestartet war. Nach der Landung rollte die Maschine von der Landebahn, wo sie von den alarmierten Rettungsdiensten inspiziert wurde. Nach einer kurzen Prüfung fuhr das Flugzeug aus eigener Kraft

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Russen suchen Partner: Äthiopien im Fokus russischer Luftfahrtstrategie

Die russische Luftfahrtindustrie, die unter den Auswirkungen globaler Sanktionen leidet, hat eine unerwartete Annäherung an Äthiopien gesucht. Eine hochrangige russische Delegation reiste nach Addis Abeba, um mit der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde (ECAA) über eine vertiefte Zusammenarbeit zu verhandeln. Im Zentrum der Gespräche standen das sogenannte „Wet-Leasing“ von Flugzeugen der Ethiopian Airlines sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Flugzeugwartung. Der Vorstoß der Russen, der von der ECAA in einer mittlerweile gelöschten Stellungnahme öffentlich gemacht wurde, hat jedoch umgehend eine Kontroverse ausgelöst. Während Rußland nach Wegen sucht, seine Luftfahrtindustrie aufrechtzuerhalten, sieht sich Äthiopien in einer Zwickmühle zwischen lukrativen Geschäftsangeboten und dem Risiko, den Zugang zu westlichen Märkten zu verlieren. Russische Avia-Diplomatie: Eine Suche nach Lösungen Die Luftfahrtindustrie in Rußland steht seit Beginn des Krieges in der Ukraine vor erheblichen Herausforderungen. Aufgrund der internationalen Sanktionen ist es russischen Fluggesellschaften verwehrt, neue Flugzeuge von westlichen Herstellern wie Boeing oder Airbus zu erwerben oder Ersatzteile zu beschaffen. Diese Situation hat die russische Luftfahrtindustrie, die stark auf westliche Technik angewiesen ist, in eine schwierige Lage gebracht. Um die Flugsicherheit und den Betrieb aufrechtzuerhalten, haben sich die russischen Verantwortlichen nun auf eine diplomatische Offensive begeben. Unter der Leitung des Handelskommissars Yaroslav V. Tarasyuk traf eine russische Delegation am 29. Juli 2025 mit Yohannes Abera, dem Generaldirektor der ECAA, in Addis Abeba zusammen. Laut der ursprünglichen Stellungnahme der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde wurden dabei mehrere Vorschläge unterbreitet: Die russische Delegation nutzte das Treffen auch, um um Unterstützung für Rußlands Wiederwahl in den Rat der Mitgliedsstaaten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu werben.

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GetJet Aviation Holdings meldet starkes Finanzergebnis und plant weiteren Ausbau technischer Fähigkeiten

Die internationale Luftfahrtdienstleistungsgruppe GetJet Aviation Holdings mit Hauptsitz in Litauen hat ihre Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 bekanntgegeben. Die Holding erzielte demnach einen Nettogewinn von 25,4 Millionen Euro, bei Gesamteinnahmen von 184,3 Millionen Euro über alle zum Konzern gehörenden Unternehmen. GetJet behauptet sich damit als einer der weltweit profitabelsten Anbieter in den Bereichen ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) und Flugzeugwartung. Darius Viltrakis, CEO von GetJet Aviation Holdings, bezeichnete das Jahr 2024 als Periode der strategischen Konsolidierung. Er betonte, daß das Unternehmen seine Aktivitäten in den Bereichen Luftfahrt-Asset-Management, MRO (Maintenance, Repair, and Overhaul) und Komponentenhandel erheblich ausgeweitet sowie seine internen technischen Fähigkeiten gestärkt habe. Die vorgelegten Finanzergebnisse würden die Wirksamkeit der strategischen Ausrichtung bestätigen, was sich in einer größeren operativen Diversifizierung, verbesserter Finanzstabilität und zunehmenden Synergien zwischen den Geschäftsbereichen zeige. GetJet Aviation Holdings operiert über mehrere Schlüsseleinheiten, darunter die in Litauen ansässige ACMI- und Charterfluggesellschaft GetJet Airlines mit Niederlassungen in Lettland und Malta (GetJet Airlines Latvia, Airhub Airlines Ltd.), den Flugzeug-Wartungs- und Asset-Management-Dienstleister Airhub Aviation sowie das Trainingszentrum Airhub Training (UAB Airhub). Diese Struktur positioniert GetJet Aviation Holdings als vertikal integrierten Luftfahrtkonzern, der alle Kernsegmente von ACMI-Operationen bis hin zu Luftfahrttraining abdeckt. Flugzeugwartung bleibt ein strategischer Schwerpunkt der langfristigen Wachstumsstrategie der Holding. Angesichts eines sich verengenden globalen MRO-Marktes ermöglicht die Investition in technische Autonomie GetJet, die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten und widerstandsfähig gegenüber Marktschwankungen zu bleiben. Im März 2025 sicherte sich GetJet Airlines einen auf 40 Jahre angelegten Pachtvertrag mit litauischen Flughäfen für ein Grundstück am Internationalen Flughafen Vilnius. Dort ist der

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Isländischer Billigflieger Play kämpft mit erheblichen Verlusten

Die isländische Fluggesellschaft Play, ein im Billigflugsegment angesiedelter Anbieter, sieht sich gezwungen, ihre Geschäftsstrategie grundlegend zu überdenken. Das Unternehmen rechnet für das zweite Geschäftsquartal des Jahres 2025 mit einem Verlust von rund 16 Millionen US-Dollar, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Als Hauptgründe für diese negative Entwicklung nennt die Airline ein raues Marktumfeld, ungünstige Wechselkurse und unerwartet schwache Nachfrage im Transatlantikgeschäft. Infolgedessen plant Play, sich von ihrem bisherigen „Atlantikhubmodell“ zu verabschieden und sich zukünftig stärker auf Direktflüge zwischen Island und europäischen Zielen zu konzentrieren. Diese Neuausrichtung soll die Profitabilität der jungen Fluggesellschaft sichern und sie widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks machen. Herbe Verluste im zweiten Quartal 2025 Für die Fluggesellschaft Play, die sich als Günstigflieger auf dem europäischen und transatlantischen Markt etabliert hat, bringt das zweite Quartal des Jahres 2025 enttäuschende Ergebnisse. Wie die Airline am Montagabend in einer Gewinnwarnung mitteilte, wird ein Verlust von voraussichtlich 16 Millionen US-Dollar erwartet. Dies stellt eine Verschlechterung um 6 Millionen US-Dollar im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres 2024 dar. Solche Zahlen sind für eine junge Fluggesellschaft, die sich noch in der Aufbauphase befindet, besonders schmerzhaft und erfordern schnelle und entschlossene Gegenmaßnahmen. Die endgültigen Zahlen für das zweite Geschäftsquartal werden von Play am 7. August 2025 vorgelegt, doch die Vorabinformation deutet auf eine schwierige Periode hin. Die Gründe für diese negativen finanziellen Ergebnisse sind vielfältig und spiegeln die Volatilität des Luftfahrtmarktes wider: Strategische Neuausrichtung: Abschied vom Atlantikhubmodell Als direkte Reaktion auf das herausfordernde Marktumfeld strickt Play aktuell ihr Geschäftsmodell um. Die Fluggesellschaft

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