Kabinenpersonal

Weitere Artikel aus der Rubrik

Kabinenpersonal

Swiss prüft Abschaffung der Deutschpflicht für Flugpersonal

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochter der Lufthansa Group, zieht in Erwägung, eine ihrer langjährigen Einstellungsanforderungen zu lockern: die Pflicht für Piloten und Kabinenpersonal, Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau nachweisen zu müssen. Diese Regelung, die neben der zwingend erforderlichen englischen Sprache eine zusätzliche Fremdsprache verlangt, hat insbesondere in den französisch- und italienischsprachigen Regionen der Schweiz, der Romandie und im Tessin, wiederholt für Kritik gesorgt. Wie die Aargauer Zeitung berichtete, zeigte sich Swiss-Chef Jens Fehlinger offen für eine Überprüfung dieser Vorgabe. Er äußerte sich dahingehend, dass die Deutschpflicht in den kommenden Jahren „kritisch überprüft“ werden sollte. Der dringende Handlungsbedarf leitet sich aus dem gravierenden Personalmangel im Cockpit ab. Erst kürzlich konnten von 32 ausgeschriebenen Pilotenstellen lediglich sechs besetzt werden. Solche Personalengpässe führten bereits im Sommer zu massiven Einschränkungen im Flugbetrieb und zur Streichung von rund 1.400 Flügen, was die operative Stabilität der Airline stark beeinträchtigte. Eine Lockerung oder gar die Abschaffung der Deutschpflicht könnte den Pool potenzieller Bewerber, insbesondere in den nicht-deutschsprachigen Kantonen und im europäischen Ausland, erheblich vergrößern. Die Fähigkeit, neben Englisch eine weitere Amtssprache der Schweiz zu sprechen, galt lange Zeit als wichtiger Bestandteil der Servicequalität und der nationalen Identität der Swiss. Angesichts der akuten Personalnot und des verschärften Wettbewerbs um qualifiziertes Personal in der europäischen Luftfahrtindustrie könnte jedoch die Priorität nun auf der Sicherstellung des Flugbetriebs liegen. Branchenexperten sehen in der möglichen Anpassung der Sprachvorgaben einen pragmatischen Schritt, um dem Druck auf den Flugbetrieb entgegenzuwirken. Die Deutsche Sprache ist eine von vier Landessprachen und galt stets

weiterlesen »

Air New Zealand droht im Dezember massiver Streik: Kabinenpersonal fordert bessere Bedingungen und äußert Sicherheitsbedenken

Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand sieht sich mit einer ernsten Bedrohung des Flugbetriebs konfrontiert, nachdem die Gewerkschaften E tū und FAANZ für den 8. Dezember 2025 zu einem umfassenden Streik aufgerufen haben. Rund 1.250 Mitglieder, hauptsächlich Kabinenpersonal, werden voraussichtlich an der ganztägigen Arbeitsniederlegung teilnehmen, nachdem monatelange Tarifverhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen gescheitert waren. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Reiseinformation an ihre Passagiere herausgegeben. Die Gewerkschaften begründen den Streik nicht nur mit der Forderung nach einer fairen Bezahlung, die über dem Inflationsniveau liegt, sondern warnen explizit vor einer steigenden Ermüdungsgefahr und einer sinkenden Arbeitsmoral, die die Sicherheit des Flugbetriebs gefährden könnte. Air New Zealand arbeitet intensiv daran, eine Einigung zu erzielen und Beeinträchtigungen für die Kunden zu vermeiden. Der Streitpunkt: Überlastung und mangelnde Wertschätzung Der geplante Streik, der am 8. Dezember 2025 zu unterschiedlichen Zeiten sowohl die Regionalflotten (geplant zwischen 05:00 und 23:00 Uhr) als auch die nationalen und internationalen Flotten (geplant zwischen 00:01 und 23:59 Uhr) betreffen soll, ist die Eskalation eines tiefgreifenden Konflikts. Die Gewerkschaften E tū und FAANZ, die das Kabinenpersonal vertreten, betonen, dass das jüngste Angebot von Air New Zealand die Verantwortung, den Druck und die mit der Arbeit verbundenen Ermüdungsrisiken nicht angemessen widerspiegele. Ein Sprecher der Gewerkschaft E tū äußerte die Besorgnis der Beschäftigten, dass das Unternehmen „Effizienz über das Wohlbefinden der Besatzung stellt“. Viele Mitarbeiter berichteten von bereits überdehnten Dienstplänen und einer allgemeinen Überlastung. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Forderung des Unternehmens nach höherer Produktivität die Ermüdungsgefahr („fatigue risk“) massiv erhöhe. Ermüdung im Luftverkehr

weiterlesen »

Tariflicher Durchbruch bei Eurowings: Flugbegleiter erhalten deutliche Lohnzuwächse und verbesserte Zusatzleistungen

Nach einer Phase intensiver Verhandlungen haben die Gewerkschaft Verdi und die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Gruppe, eine neue tarifvertragliche Einigung für die rund 1.800 Flugbegleiter erzielt. Die Einigung sieht eine signifikante Anhebung der Vergütungen und eine Reihe von Verbesserungen bei Zulagen und Bonuszahlungen vor. Der Abschluss, der von Verdi als starker Reallohnzuwachs bewertet wird, ist ein zentraler Erfolg für die Kabinenbeschäftigten des Unternehmens, das aktuell beachtliche Gewinne für den Mutterkonzern erwirtschaftet. Der neue Vergütungstarifvertrag ist bis zum 31. Juli 2027 gültig und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Verdi-Mitglieder. Kernpunkte der Lohnerhöhungen und finanziellen Verbesserungen Die zentralen finanziellen Komponenten des neuen Tarifabschlusses umfassen: Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky bezifferte den durchschnittlichen monatlichen Zuwachs für die Kabinenbeschäftigten auf rund 300 Euro und betonte, dass es sich hierbei um einen wesentlichen Reallohnzuwachs handle. Zusätzliche Zuschläge und strukturelle Anpassungen Neben der direkten Gehaltserhöhung wurden auch andere wichtige finanzielle und strukturelle Arbeitsbedingungen angepasst, die das Gesamtpaket der Einigung ergänzen und verbessern: Branchenweite Tarifbewegungen in der Lufthansa Gruppe Der erfolgreiche Abschluss bei Eurowings ist Teil einer breiteren Welle von Tarifverhandlungen innerhalb der Lufthansa-Gruppe. Die Gewerkschaft Verdi verzeichnete bereits kurz vor der Eurowings-Einigung einen weiteren Erfolg bei der Schwestergesellschaft Discover Airlines. Dort konnte für das Cockpit- und Kabinenpersonal eine bessere Absicherung im Fall einer Flugunfähigkeit erzielt werden. Solche Regelungen, die die finanzielle Sicherheit des Personals bei Verlust der Flugtauglichkeit verbessern, sind in der Luftfahrtbranche von hoher Bedeutung. Die Intensität der Verhandlungen in der Luftfahrt spiegelt die Erholung des Sektors nach den Herausforderungen der

weiterlesen »

Discover Airlines und Verdi einigen sich auf Schutz bei Fluguntauglichkeit

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter des Lufthansa-Konzerns, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben nach mehrmonatigen Verhandlungen eine umfassende Einigung über die Absicherung des fliegenden Personals beim Berufsrisiko der Fluguntauglichkeit erzielt. Die neue Regelung bietet den rund 2.000 Beschäftigten in Cockpit und Kabine Schutz vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Einkommens aufgrund krankheitsbedingter oder dauerhafter Fluguntauglichkeit. Dieser Abschluss gilt in der Branche als bedeutender Fortschritt und setzt neue Maßstäbe, insbesondere im Vergleich zu den Regelungen bei anderen Fluggesellschaften innerhalb und außerhalb des Lufthansa-Konzerns. Der Kern der Vereinbarung liegt in der Einführung einer kollektiven Versicherung für Cockpitpersonal, deren Beiträge vollständig von Discover Airlines übernommen werden, sowie in deutlich erhöhten Abfindungsregelungen und Zuschüssen für Kabinenpersonal. Die Einigung verschafft der Belegschaft des Ferienfliegers eine höhere finanzielle Sicherheit und stellt einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaft Verdi dar, die erst 2024 erstmals Tarifverträge bei Discover Airlines durchsetzen konnte. Umfangreiche Absicherung für Cockpitpersonal Die Einigung sieht eine weitreichende kollektive Absicherung für alle Cockpitbeschäftigten vor, die unabhängig von ihrem Lebensalter und ihrer Betriebszugehörigkeit gilt. Die Beiträge für diese kollektive Versicherung werden vollständig von Discover Airlines getragen. Die Höhe der Versicherungssummen bei dauerhafter Fluguntauglichkeit staffelt sich nach der Position des Personals: Alternativ zur kollektiven Versicherung haben Piloten die Möglichkeit, sich für einen jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro zu entscheiden, den sie für ihre private Loss-of-Licence (lol)-Versicherung verwenden können. Diese lol-Versicherungen sind in der Luftfahrtbranche gängig, um das finanzielle Risiko des Verlusts der Fluglizenz aus medizinischen Gründen abzufedern. Die Möglichkeit, zwischen kollektiver Absicherung und privatem Zuschuss zu

weiterlesen »

Lufthansa Aviation Training präsentiert digitalen Notfalltrainer in Virtueller Realität

Die Lufthansa Aviation Training (LAT), die Ausbildungstochter des Lufthansa Konzerns, hat den ersten Virtual-Reality (VR) Prototyp ihres Forschungsprojekts „D-CEET“ vorgestellt. Die Abkürzung steht für Digital Cabin Emergency Evacuation Trainer und markiert einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung des Sicherheits- und Notfalltrainings für Flugpersonal. Ziel ist es, die Ausbildung effizienter und realistischer zu gestalten. Der nun präsentierte VR-Prototyp simuliert das Szenario einer Boden-Evakuierung. Dieses ist eines von insgesamt 15 digitalen Trainingsmodulen des vollständig virtuellen und modular aufgebauten Systems. Die weiteren Module werden dynamische Notfallszenarien abdecken, die von der Kabinenbesatzung beherrscht werden müssen, darunter der Abfall des Kabinendrucks und die Brandbekämpfung an Bord. Das D-CEET-Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem geoGAZElab der ETH Zürich, der Fluggesellschaft Edelweiss und PACE Aerospace Engineering entwickelt. Die Forschungsinitiative wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen der mFUND-Initiative mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Ein wesentliches Merkmal des neuen VR-Trainings ist seine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Das modulare System erlaubt die Einstellung variabler Schwierigkeitsgrade und die genaue Anpassung der Szenarien an die fluggesellschaftsspezifischen Verfahren und das Markenbild der jeweiligen Airline. Dadurch kann ein hohes Maß an Realitätsnähe erreicht werden. Ergänzt wird die VR-Umgebung durch eine mobile App, die ein personalisiertes Lernen unterstützt und das Training in ein digitales Lern-Ökosystem integriert. Die wissenschaftliche Begleitung durch die ETH Zürich soll die Kompetenzziele validieren und Parameter wie situative Aufmerksamkeit und kognitive Belastung messen, um die Trainingsqualität zu objektivieren. Mit dem VR-Trainer zielt die Lufthansa Aviation Training darauf ab, die aufwendigen und kostenintensiven

weiterlesen »

Entlassungen führen zu Streikandrohung bei Brussels Airlines

Die Gewerkschaften bei Brussels Airlines haben eine offizielle Streikankündigung eingereicht. Auslöser ist die fristlose Entlassung von drei Flugbegleitern, die sich geweigert hatten, einen Flug nach Ghana anzutreten. Die Crewmitglieder begründeten ihre Weigerung mit der Sorge vor möglichem Ungeziefer, Berichten zufolge Flöhe oder Bettwanzen, im Flugzeug. Die Entlassung der Mitarbeiter rief umgehend scharfe Kritik der Gewerkschaften BBTK/SETCa und ACV Puls/CNE hervor. Trotz einer von den Arbeitnehmervertretern gesetzten Frist bis Montagmorgen, die Entscheidung rückgängig zu machen, reagierte die Unternehmensleitung nicht. Die Gewerkschaften fordern nun die sofortige Wiedereinstellung der drei Kollegen. Nach Angaben des Brussels Airlines Managements handelte es sich bei dem Hinweis auf Schädlingsbefall um einen Fehlalarm. Das Unternehmen betonte, Berichten über Ungeziefer zwar ernsthaft nachzugehen, jedoch habe eine externe Kontrolle ergeben, dass keine Schädlinge an Bord gewesen seien. Die drei Flugbegleiter sollen laut Airline-Angaben „mehrere Verfahren schwer verletzt“ und dadurch dem Unternehmen sowie den Passagieren Schaden zugefügt haben. Die genauen Details zu den vorgeworfenen Verstößen behält das Unternehmen unter Berufung auf den Datenschutz zurück. Die Gewerkschaften sehen das Vorgehen der Airline als „gefährliches Signal“ an das gesamte Flugpersonal und werfen der Unternehmensleitung vor, auf die Sorgen der Belegschaft nicht einzugehen. Eine erste, symbolische Aktion der Gewerkschaften am vergangenen Samstag hatte noch keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Mit der offiziellen Streikandrohung spitzt sich der Konflikt jedoch zu, und es drohen nunmehr Arbeitskampfmaßnahmen, die den Flugbetrieb empfindlich stören könnten.

weiterlesen »

Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß. Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt. Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

weiterlesen »

Emirates sucht Kabinenpersonal bei Veranstaltung in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates hält am 8. September 2025 in Wien einen Bewerbungstag ab, um neues Kabinenpersonal einzustellen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen und sich über die Arbeit als Flugbegleiter zu informieren. Die Veranstaltung beginnt um 9.00 Uhr im Hotel Mercure Wien Westbahnhof. Eine vorherige Anmeldung ist nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen, um den Bewerbungsprozeß zu beschleunigen. Die Fluggesellschaft verlangt von Bewerbern unter anderem ein Mindestalter von 21 Jahren und gute Englischkenntnisse. Die Mitarbeiter profitieren von einem steuerfreien Einkommen und einer vom Unternehmen gestellten Unterkunft in Dubai. Zusätzlich erhalten sie kostenlosen Transport zum Arbeitsplatz sowie medizinische Versorgung und Reisevergünstigungen. Emirates gibt an, daß das Kabinenpersonal umfassende Schulungen in den Bereichen Sicherheit und Service erhält. Das Unternehmen bietet außerdem Karriereperspektiven innerhalb des Unternehmens an.

weiterlesen »

Swiss: Personalmanagement im Ungleichgewicht und Flottenprobleme belasten Flugbetrieb

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines befindet sich in einer komplexen betrieblichen Phase, die von einer bemerkenswerten Diskrepanz in der Personalplanung geprägt ist. Berichten zufolge hat die Lufthansa-Tochter die Neueinstellungen für ihr Kabinenpersonal vorübergehend gestoppt, da das Unternehmen für das aktuelle Flugprogramm über zu viele Flugbegleiter verfügt. Gleichzeitig, und das ist der Kern der betrieblichen Gemengelage, kämpft die Airline mit einem Mangel an Piloten auf anderen Teilen ihrer Flotte. Dieses Ungleichgewicht im Personalwesen, gepaart mit technischen Problemen in der Flugzeugflotte, hat die Fluggesellschaft gezwungen, ihren Sommerflugplan deutlich zu reduzieren, was zu zahlreichen Streichungen und Unannehmlichkeiten für die Passagiere führte. Personalstrategie im Widerspruch: Überangebot in der Kabine, Mangel im Cockpit Die aktuellen Probleme bei Swiss sind das Ergebnis einer vielschichtigen Situation in der Luftfahrtindustrie nach den globalen Reiseschwierigkeiten. Auf der einen Seite hat die Airline ein Überangebot an Flugbegleitern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Möglicherweise hat die Nachfrage auf den Langstreckenflügen nicht das erwartete Niveau erreicht, oder die Flugpläne wurden aus operativen Gründen so angepasst, daß weniger Kabinenpersonal benötigt wird. Unabhängig von den genauen Ursachen ist das resultierende Ungleichgewicht ein wirtschaftliches Problem. Ein Überhang an Personal verursacht unnötige Kosten, die eine Fluggesellschaft in einem hart umkämpften Markt nicht gebrauchen kann. Auf der anderen Seite steht der anhaltende Pilotenmangel, ein branchenweites Phänomen, das auch Swiss hart trifft. Die Airline kämpft insbesondere auf ihrer Interkontinentalflotte und den Airbus A320-Maschinen mit einem Mangel an qualifiziertem Cockpitpersonal. Das Problem wird dadurch verschärft, daß Piloten nicht einfach zwischen den Flugzeugtypen wechseln können, da sie spezifische

weiterlesen »

Emirates sucht 5.000 neue Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Emirates plant, weltweit rund 5.000 neue Flugbegleiter einzustellen. Die Rekrutierungsoffensive umfaßt Informationstage in über 80 Ländern, darunter in Deutschland. Im September 2025 finden Veranstaltungen in Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf statt. Die Einstellungswelle steht im Zusammenhang mit den Wachstumsplänen des Unternehmens. Die Flotte soll in den kommenden Jahren erweitert werden, unter anderem um weitere Flugzeuge des Typs Airbus A350. Mit neun täglichen Flügen sei Deutschland der wichtigste kontinentaleuropäische Markt für Emirates. Die zukünftigen Mitarbeiter werden in Dubai stationiert sein. Das Arbeitspaket umfaßt ein steuerfreies Gehalt, eine kostenlose Unterkunft und Transportdienste. Bewerber sollten unter anderem Fähigkeiten im Servicemanagement und im Umgang mit Sicherheitsabläufen mitbringen. Die Fluggesellschaft plant, bis Anfang der 2030er-Jahre eine Flotte von rund 350 Flugzeugen zu betreiben, auf der über 30.000 Flugbegleiter eingesetzt werden sollen.

weiterlesen »