Österreich

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Judith Engel leitet künftig die Verkehrssektion im BMK

Die Verkehrssektion im österreichischen Klimaschutzministerium steht ab Jänner 2021 unter neuer Leitung. In diesem Bereich ist auch die Luftfahrt angesiedelt. Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) teilte mit, dass der Posten nach Ausschreibung an Judith Engel vergeben wurde. Die Stelle war seit 30. Juni 2020 aufgrund der Pensionierung des bisherigen Sektionschefs, Gerhard Gürtlich, vakant. Engel war zuletzt Leiterin des Rahmenbauprogramms im Wiener Gesundheitsverbund und davor bei der Flughafen Wien AG und der ÖBB-Infrastruktur AG in Leitungsfunktionen tätig. Sie ist ausgebildete Bauingenieurin und bringt einen umfassenden Erfahrungsschatz in unterschiedlichen Teilen des Verkehrssektors und der Bauwirtschaft mit. „Ich freue mich, dass wir mit Judith Engel eine großartige Expertin für die Leitung der Sektion Verkehr gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren die großen Herausforderungen im Kampf gegen die Klimakrise angehen. Denn heute ist der Verkehr leider noch unser Sorgenkind in der Klimabilanz – in Zukunft liegen aber enorme Chancen in der klimafreundlichen Mobilität“, so Leonore Gewessler.

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Wien entwickelt sich wieder zum Flugzeug-Parkplatz

Aufgrund der geringen Nachfrage verwandelt sich das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat nach und nach wieder in einen großen Parkplatz für Verkehrsflugzeuge. Wizzair und Austrian Airlines haben derzeit insgesamt 40 Flugzeuge im so genannten Long Time Storage auf diesem Airport abgestellt. Während der ersten Lockdown-Phase hätte man fast glauben können, dass mehr Maschinen auf dem Vorfeld abgestellt waren als Autos auf den Parkflächen für Passagiere. Nebst Level Europe, Wizzair, Lauda und Austrian Airlines nutzen auch weitere Carrier diesen Airport für das Parken ihrer Flugzeuge. Soweit das Auge reichte: Überall Jets und Turbopropflugzeuge, die nicht wussten wann sie wieder abheben werden. Da die Angebote aufgrund der Pandemie und der in vielen Ländern neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie “zweiter Lockdowns” sukzessive zurückgefahren wurden und werden, erhöht sich nun wieder die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Storage. Mit Stand Donnerstag waren in Wien 31 Maschinen der Austrian Airlines und neun der Wizzair eingemottet abgestellt. Teilweise sind wichtige Teile der Maschinen in Folien eingepackt oder gar die Triebwerke demontiert. Je nach Flugzeug wird nach den Empfehlungen der Hersteller vorgegangen und zusätzlich nach dem aktuellen Bedarf des jeweiligen Betreibers. Seitens Ryanair sind in Wien derzeit drei Boeing 737-800 im Short-Time-Storage abgestellt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat man sich noch nicht dazu entschlossen diese auf eine längere Parkdauer vorzubereiten. Die von der Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben A320 hingegen sind nicht abgestellt, sondern derzeit noch im Einsatz. Einzelne Maschinen stehen jedoch in Luqa und Stansted herum und warten dort auf bessere Zeiten. Aufgrund des Umstands, dass die

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Lufthansa Group testete erstmals alle Passagiere

Die Lufthansa Group führte am Donnerstag die ersten Flüge, auf denen alle Passagiere zuvor einen Antigen-Schnelltest absolvieren mussten, durch. Diese führten von Wien nach Hamburg und zurück sowie von München nach Hamburg und zurück. Der Konzern teilte mit, dass alle Ergebnisse negativ waren. Auch die Besatzungen mussten sich der Testung unterziehen. Das Ergebnis wurde per Push-Nachricht, SMS und/oder E-Mail zugestellt. Anschließend erfolgte eine Freischaltung der Bordkarte, die das Betreten des Sicherheitsbereichs ermöglichte. Derzeit ist ein negatives Antigen-Ergebnis weder in Deutschland, noch in Österreich als Ersatz für einen möglicherweise benötigten negativen PCR-Befund anerkannt. „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests”, so Ola Hansson, CEO des Lufthansa Hub München. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht. Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen derzeit keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen. „Der Probelauf mit den Antigen-Schnelltests auf ausgewählten Flügen der Lufthansa ist ein positives und wichtiges Signal für die Branche. Über die umfangreichen Hygienemaßnahmen hinaus, die Flughäfen und Airlines schon jetzt für die Passagiere bereithalten, bieten

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Wien: Nur noch zwei Wizzair-Rotationen pro Woche

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair reduziert das Flugangebot ab Wien-Schwechat nochmals: Mit Ausnahme der Ziele Pristina und Teneriffa Süd werden im November 2020 alle anderen Destinationen pausiert. Dies geht aus dem Reservierungssystem der Indigo-Partners-Beteiligung hervor. Aufgrund der geringen Nachfrage, die der Corona-Pandemie geschuldet ist, fuhr Wizzair in den letzten Wochen die Präsenz in Wien schrittweise zurück. Zuletzt sollten auch die Ziele Dortmund und Athen im November 2020 bedient werden. Die Einreisebestimmungen haben sich jedoch sowohl in Deutschland als auch in Griechenland geändert, was sich – wie vergleichbare Fälle in der Vergangenheit gezeigt haben – nachteilig auf die Nachfrage auswirken dürfte. Die Folge daraus ist, dass Wizzair temporär nur zwei Umläufe pro Woche durchführen wird. Am Verkehrstag Freitag wird die Pristina-Strecke bedient und an Samstagen geht es auf die kanarische Insel Teneriffa. Wizzair betonte zuletzt gegenüber Aviation Direct, dass man langfristig auf dem österreichischen Markt präsent sein will und den Flugplan in Österreich vollumfänglich durchgeführt, soweit es die Reisebeschränkungen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizzair liegen, zulassen. Die Airline hofft auch darauf, dass diese möglichst bald aufgehoben werden, so dass der volle Flugplan ab Österreich durchgeführt werden kann. Ab Anfang Dezember 2020 sind einige Destinationen wieder buchbar, wobei die Wiederaufnahmen gestaffelt erfolgen. Einige Ziele sollen den aktuellen Planungen nach kurz vor Weihnachten reaktiviert werden, andere im Jänner 2021 und weitere mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021. In Salzburg pausiert das gesamte Wizzair-Angebot seit einigen Wochen. Mit Ausnahme der Ziele St. Petersburg und Kiew-Schuljany wurde die Wiederaufnahme der Routen in den Sommer 2021 verschoben.

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Corona: ÖAMTC-Flugrettung sieht sich gut gerüstet

Die Flugrettung des ÖAMTC sieht sich gut auf die Herausforderungen, die die zweite Corona-Welle so mit sich bringt vorbereitet. Man habe die Erfahrungen aus dem März analysiert und schon vor einigen Wochen mit den Vorbereitungen begonnen, so Geschäftsführer Reinhard Kraxner. „In ganz Österreich kann sich die Bevölkerung darauf verlassen, dass bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und schweren Unfällen eine hochprofessionelle und erfahrene Christophorus-Crew rasch zur Stelle ist”, erklärt Kraxner. „Um im Einsatzbetrieb auf die zunehmend steigenden Infektionszahlen zu reagieren, haben wir jetzt standardisiert Antigentests vor dem Beginn einer Dienstperiode in den täglichen Dienstbetrieb integriert“, stellt Kraxner die neueste Maßnahme vor. „Diese Tests bieten die Möglichkeit, mehr zu testen und somit Infektionen schneller zu erkennen. In diesem Sinne erhöhen sie die Sicherheit der Christophorus-Crews und helfen, mögliche Clusterbildungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.“ In der ersten Phase der Corona-Pandemie zwischen Mitte März und Mitte Mai flogen die Notarzthubschrauber des ÖAMTC rund 2.050 Einsätze, etwa 100 davon wurden als starke Covid-Verdachtsfälle eingestuft. „Wichtig war uns, dass wir keinen unserer Stützpunkte auch nur für eine Stunde schließen mussten“, sagt Kraxner. „Denn medizinische Notfälle halten sich weder an Tageszeiten noch an Ausgangsbeschränkungen. „Eines ist sicher: Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden die Rettungsdienste in Österreich beinahe täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert sein. „Die ÖAMTC-Flugrettung wird weiterhin alles dafür tun, um im vollen Umfang einsatzbereit zu sein – ganz gleich unter welchen Rahmenbedingungen“, so Kraxner. Derzeit haben externe Personen keinen Zutritt zu den Stützpunkten der ÖAMTC-Flugrettung sowie zu den saisonalen Stützpunkten des Heli Ambulance

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Österreicher speckten während erstem Lockdown zu

Laut einer von GfK Austria (vormals: Fessel-GfK) im Auftrag der Wiener Städtische Versicherung durchgeführten Umfrage belastet jeden vierten Österreicher die Corona-Pandemie insbesondere psychisch. Etwa die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass die Bereitschaft zur Impfung besteht, 37 Prozent sogar innerhalb des ersten Monats ab Verfügbarkeit. Gut oder sogar sehr gut – so bezeichnen aktuell 75 Prozent der Österreicher ihren Gesundheitszustand, weitere 18 Prozent bewerten diesen als neutral. Je höher das Alter, desto weniger fühlen sich die Menschen gesund, zwischen den Geschlechtern ergab die Befragung diesbezüglich jedoch keinerlei Unterschiede. Anders jedoch bei der mentalen Gesundheit: 47 Prozent der Frauen fühlen sich durch die Corona-Situation insgesamt stärker belastet, bei den Männern sind es hingegen 38 Prozent. Betrachtet man die Ergebnisse nach Alter, wird ersichtlich, dass auch dieses eine wesentliche Rolle bei der Stressbelastung spielt: In den Altersgruppen unter 50 Jahren liegt der niedrigste Wert bei 45 Prozent, bei den über 60-Jährigen gaben hingegen nur 38  Prozent an, dass sie zum Zeitpunkt der Umfrage Anfang Oktober eine Belastung gespürt haben. Diese war im Allgemeinen während des ersten Lockdowns höher – 67 Prozent der Befragten gaben an, dass der psychische Stress nach den Ausgangsbeschränkungen wieder abgenommen hat. Bei der Generation 60+ liegt der Wert wiederum höher, bei 76 Prozent. Das bedeutet, dass ältere Personen während des Lockdowns psychisch weitaus stärker belastet waren, als sie es momentan sind. Schwach, antriebslos, Atemnot – bittere Realität für die Hälfte der Befragten, die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben und bereits als genesen gelten. Die Folgen können jedoch nicht nur

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Österreich: Geschäfte an Airports dürfen weiterhin länger aufsperren

Ab Mittwoch, 11. November 2020, sind die Öffnungszeiten im Handel in Österreich beschränkt. Über eine Verordnung ist nun geregelt, dass um 19 Uhr 00 Sperrstunde ist. Für Reisende gibt es allerdings Ausnahmen an Flughäfen und Bahnhöfen. An diesen Orten dürfen die Läden weiterhin länger geöffnet bleiben. Allerdings müssen sich Passagiere an Österreichs Flughäfen auch darauf einstellen, dass das eine oder andere Geschäft mangels Nachfrage freiwillig kürzere Öffnungszeiten praktiziert oder aber gänzlich geschlossen ist. An manchen Bundesländerflughäfen sind derzeit mangels Linienflüge alle Shops sowie die Gastronomie temporär geschlossen. Die neue Verordnung der Regierung betrifft lediglich den Handel. Die Gastronomie darf weiterhin nur die Mitnahme von Speisen und Getränken anbieten. Das gilt ausdrücklich auch für Flughafenlounges, so auch Austrian Airlines beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs Snacks und Getränke einpackt. In den Lounges darf nichts konsumiert werden und es besteht Maskenpflicht – auch am Tisch.

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Marktforschung: Österreicher halten sich mit Winterurlauben zurück

Die Sommersaison brachte der Touristik und den Fluggesellschaften starke Rückgänge, doch kam man in vielen Regionen mit dem sprichwörtlichen “blauen Auge” davon. Doch was machen die Österreicher im Winter? Mit dieser Frage befasste sich das Marktforschungsinstitut Marketagent. Insgesamt ist die Motivation für eine Reise in der heimischen Bevölkerung eher gedämpft. Am sichersten fühlen sich die Urlaubsfreudigen noch innerhalb der österreichischen Grenzen. Eine fixe Buchung einer Urlaubsdestination galt für die meisten jedoch bisher als zu riskantes Unterfangen und auch die Infektionsgefahr ist omnipräsent. Befragt wurden nach Angaben des Instituts 500 Personen. So unvorhersehbar der weitere Verlauf der derzeitigen Corona-Situation ist, so unsicher zeigen sich die Österreicher in Hinblick auf ihre Urlaubsplanung in diesem Winter. Das Virus schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der heimischen Bevölkerung und erschwert zukunftsgerichtete Vorhaben immens. “Wenig verwunderlich ist also, dass sich die Befragten in Hinblick auf ihre Urlaubsplanung und speziell das Tätigen einer Buchung in Zurückhaltung üben”, gewährt Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl einen ersten Einblick in die Ergebnisse. Für das übrige Drittel der heimischen Bevölkerung ist es aktuell durchaus vorstellbar, in dieser Saison zu verreisen, doch nur jeder Zehnte lässt sich durch nichts davon abbringen. Der Geschlechtervergleich zeigt zudem, dass Männer verstärkt zum Urlaub tendieren (36,5%), während der Großteil der Frauen in diesem Jahr getrost darauf verzichten kann (28,3%). Unter jenen, die voraussichtlich auf Urlaub fahren, lautet die Devise: Zuhause ist es doch am schönsten. Sie sind zu 90 Prozent in Österreich anzutreffen, vereinzelt sind Reisen in Österreichs Nachbarstaaten Italien, Deutschland und Schweiz bzw. in andere

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Austrian Airlines streicht das Streckennetz weiter zusammen

Nach Ryanair, Wizzair und weiteren Airlines muss auch Austrian Airlines das Angebot weiter reduzieren. Vergangene Woche bestätigte das Unternehmen, das bereits nach dem ersten Lockdown Staatshilfe in Anspruch nehmen musste, dass die Produktion auf etwa zehn Prozent des Vorjahresniveaus zurückgefahren wird. Das hat zur Folge, dass weitere Destinationen – zumindest temporär – eingestellt werden müssen. Mit Bangkok und Chicago befinden sich auch zwei Langstreckenziele auf der Streichliste. Auf der Kurz- und Mittelstrecke fallen Klagenfurt, Köln/Bonn, Kosice, Podgorica, Bologna, Eriwan und Nizza weg. Laut einem Sprecher soll die Maßnahme zumindest bis Mitte Dezember 2020 andauern. Das Streckennetz schrumpft daher auf etwa 40 Ziele zusammen. Dem Vernehmen nach stehen einige weitere Ziele auf der Kippe. Zur genauen Dauer der Reduktion kann aufgrund des Pandemieverlaufs keine Aussage gemacht werden. Allerdings ist anzunehmen, dass Austrian Airlines, Wizzair und Ryanair im Dezember 2020 ihre Produktionen nicht hochfahren können, da die Nachfrage auch dann gering sein wird. Derzeit ist auch nicht absehbar ob und wann Antigen-Tests für Einreiseerleichterungen sorgen können.

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Ocean könnte zu Lasten von Eurowings Europe gehen

Die Lufthansa-Tochter Ocean GmbH soll spätestens ab Ende 2021 mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung auf der Mittel- und Langstrecke fliegen. Primär sollen touristische Strecken bedient werden. Das hierfür erforderliche Fluggerät soll von den Konzernschwestern Eurowings und Brussels Airlines übertragen werden. Der Start in Frankfurt am Main erfolgt laut Airliners.de noch in der laufenden Winterflugplanperiode, wobei die drei eingesetzten Maschinen von Brussels Airlines unter der Marke Eurowings betrieben werden. Im Sommer 2020 sollen laut Konzernchef Carsten Spohr sieben Großraumjets auf touristischen Langstrecken eingesetzt werden. Mittelfristig ist geplant, dass die Leisurestrecken auf der Mittel- und Langstrecke, die momentan von Lufthansa, Cityline und Brussels Airlines operativ betrieben werden, zur Ocean GmbH übertragen werden. Ab welchem Airport diese abheben werden, ist noch nicht final entschieden. Fix ist jedoch, dass die Aktivitäten in diesem Segment bei der neuen Tochtergesellschaft gebündelt werden. Das Projekt kann auch Auswirkungen auf die österreichische Eurowings Europe haben, denn derzeit prüft man die Übertragung von acht Maschinen des Typs Airbus A320 zur Ocean GmbH. Diese sollen dann ab Frankfurt und München diverse Ziele in der Mittelmeerregion bedienen. Ob die österreichische Eurowings Europe als ACMI-Partner fungieren wird oder möglicherweise gar obsolet werden könnte, ist noch nicht entschieden. Das Ocean-Projekt von Konzernchef Carsten Spohr ist den Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Diese werfen vor, dass der Kranich „Tarifflucht“ begehen würde. Definitiv ist es aber ein Eingeständnis, dass die bisherige Eurowings-Strategie grandios gescheitert ist. Der Lufthansa-Vorstand versucht die Touristik, die seit dem Verkauf der Condor-Anteile stark vernachlässigt wurde, auf neue Beine zu stellen.

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