
Kurier: AUA könnte Staatshilfe für „Luxus-Pensionen“ verwenden
Die Performance der Pensionskasse von Austrian Airlines ist seit einigen Jahren unterirdisch, so dass der Carrier jährlich Geld nachschießen muss. Nun soll ein Teil der Staatshilfe dazu verwendet werden, um die Pensionen ehemaliger Spitzenmanager und Piloten bezahlen zu können, berichtet die Tageszeitung Kurier. Der Kreis der Bezieher dieser Pensionszahlungen ist mittlerweile äußerst klein, jedoch kommt Austrian Airlines aus den Altverträgen nicht einfach so heraus. Bereits im Sommer stand der Umstand, dass die ehemaligen Spitzenmanager und Piloten keinen freiwilligen Verzicht auf ihre hohen Rentenzahlungen abgeben wollen, im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Die Partei Neos stellte in diesem Zusammenhang im Nationalrat eine Anfrage an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler: Die Oppositionspartei wollte wissen, ob im Zuge der Verhandlungen für die Staatshilfe für Austrian Airlines festgelegt wurde, dass diese nicht für die „Luxus-Pensionisten“ verwendet werden darf. Die beiden Regierungsmitglieder erklärten sich für nicht zuständig und beantworteten daher die Anfrage der Neos nicht. Im Sommer forderten die Neos bereits, dass die Staatshilfe nicht für Pensionisten verwendet werden darf. Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker erklärte gegenüber dem Kurier, dass die Antworten absolut unzureichend sind und seine Partei nochmals erfahren will „wie verhindert wird, dass das österreichische Steuergeld zu einem beachtlichen Teil dafür verwendet wird, die bilanziellen Löcher der AUA-Pensionisten zu stopfen“. Wie eingangs erwähnt ist die Performance der Austrian-Airlines-Pensionskasse, von der nur ein sehr kleiner Personenkreis profitiert, seit einigen Jahren unterirdisch. Das Unternehmen muss jedes Jahr einen Millionenbetrag zuschießen, da die Kasse aus eigener Kraft die Renten nicht mehr aufbringen kann. Ehemalige Spitzenmanager und








