Österreich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Österreich

Kurier: AUA könnte Staatshilfe für „Luxus-Pensionen“ verwenden

Die Performance der Pensionskasse von Austrian Airlines ist seit einigen Jahren unterirdisch, so dass der Carrier jährlich Geld nachschießen muss. Nun soll ein Teil der Staatshilfe dazu verwendet werden, um die Pensionen ehemaliger Spitzenmanager und Piloten bezahlen zu können, berichtet die Tageszeitung Kurier. Der Kreis der Bezieher dieser Pensionszahlungen ist mittlerweile äußerst klein, jedoch kommt Austrian Airlines aus den Altverträgen nicht einfach so heraus. Bereits im Sommer stand der Umstand, dass die ehemaligen Spitzenmanager und Piloten keinen freiwilligen Verzicht auf ihre hohen Rentenzahlungen abgeben wollen, im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Die Partei Neos stellte in diesem Zusammenhang im Nationalrat eine Anfrage an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler: Die Oppositionspartei wollte wissen, ob im Zuge der Verhandlungen für die Staatshilfe für Austrian Airlines festgelegt wurde, dass diese nicht für die „Luxus-Pensionisten“ verwendet werden darf. Die beiden Regierungsmitglieder erklärten sich für nicht zuständig und beantworteten daher die Anfrage der Neos nicht. Im Sommer forderten die Neos bereits, dass die Staatshilfe nicht für Pensionisten verwendet werden darf. Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker erklärte gegenüber dem Kurier, dass die Antworten absolut unzureichend sind und seine Partei nochmals erfahren will „wie verhindert wird, dass das österreichische Steuergeld zu einem beachtlichen Teil dafür verwendet wird, die bilanziellen Löcher der AUA-Pensionisten zu stopfen“. Wie eingangs erwähnt ist die Performance der Austrian-Airlines-Pensionskasse, von der nur ein sehr kleiner Personenkreis profitiert, seit einigen Jahren unterirdisch. Das Unternehmen muss jedes Jahr einen Millionenbetrag zuschießen, da die Kasse aus eigener Kraft die Renten nicht mehr aufbringen kann. Ehemalige Spitzenmanager und

weiterlesen »

Ryanair kürzt auf nur noch elf Strecken ab Wien

Der Billigflieger Ryanair reduziert abermals die Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat. Der Flugplan wird ab Mitte November 2020 erheblich gekürzt, so dass nur noch elf Destinationen übrig bleiben. Diese werden niederfrequent angeflogen. Mitbewerber Wizzair streicht das Streckennetz auf drei Ziele zusammen. Lauda Europe und Buzz haben schon sehr bald weniger Arbeit für Ryanair zu verrichten, denn ab Mitte November wird das Angebot ab Wien nochmals deutlich ausgedünnt. Es verbleiben nur noch Dortmund, Thessaloniki, London-Stansted, Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Lissabon, Stockholm-Skavsta, Las Palmas, Palma de Mallorca, Teneriffa Süd und Athen. Bei Thessaloniki ist anzumerken, dass diese Route derzeit aus behördlichen Gründen nicht bedient werden kann. Griechenland verfügte die Schließung des dortigen Airports. Ryanair begründet die Streichungen in einem Anschreiben an betroffene Passagiere durchaus dreist und behauptet, dass die Behörden die Durchführung der Flüge verbieten würden. Das ist nur im Fall von Thessaloniki richtig, nicht jedoch in vorliegendem E-Mail, das sich auf einen Flug nach Borispil bezieht. “Sehr geehrter Kunde, wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund der anhaltenden Änderungen und Ergänzungen der Reisebeschränkungen durch die Regierungen sehr kurzfristig keine Alternative haben und gezwungen sind, Ihre(n) Flug/Flüge zu stornieren FR976 von Kiev-Borispol nach Vienna International am 21Nov20. Wir tun alles in unserer Macht stehende, um diese von der Regierung erzwungenen Stornierungen so gering wie möglich zu halten. Ihre Optionen werden nachstehend erläutert. Bitte informieren Sie alle anderen Kunden, die möglicherweise mit Ihnen reisen (…)” ist im O-Ton zu lesen. Die Behauptung ist seitens Ryanair durchaus dreist, weil suggeriert wird, dass das Unternehmen zu

weiterlesen »

Klagenfurt: Eurowings dehnt Flugpause aus

Nachdem Deutschland auch Kärnten als Risikogebiet eingestuft hat, reagierte die Fluggesellschaft Eurowings auf diese Entscheidung. Die „Pause“, die eigentlich am 16. November 2020 enden sollte, wird bis mindestens 18. Dezember 2020 verlängert. Dem Klagenfurter Flughafen verbleibt damit nur noch die von Austrian Airlines bediente Wien-Strecke auf der Linie. Wie schnell sich die Branche momentan aufgrund der Corona-Pandemie entwickelt, zeigt sich am Beispiel Eurowings gut. Am 12. Oktober 2020 waren noch Wiederaufnahmen und Aufstockungen ab Salzburg geplant. Auch Klagenfurt-Köln/Bonn sollte häufiger bedient werden. Nur wenige Tage später, am 28. Oktober 2020, wurde durch einen Aviation.Direct-Bericht bekannt, dass Klagenfurt temporär bis 16. November 2020 ausgesetzt wird. Nun, am 3. November 2020, wurde bekannt, dass die „Pause“ bis mindestens 18. Dezember 2020 andauern wird.

weiterlesen »

Alliance-Airlines: E190 ersetzen Ex-AUA-Fokker-Jets

Der weltgrößte Betreiber von Maschinen des nicht mehr existierenden Flugzeugbauers Fokker, Alliance Airlines, übernahm vergangene Woche den ersten Embraer 190. Damit wird die Erneuerung der Flotte eingeleitet. Eine fabrikneue Maschine ist es allerdings nicht, denn es handelt sich um ein 11,5 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Gegenüber der in die Jahre gekommenen Fokker ist das jedoch vergleichsweise jung. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Tyrolean Airways und Austrian Airlines im Einsatz waren, fliegen derzeit für Alliance Airlines. Auch einige Helvetic-Fokker-100 fanden ihren Weg nach Downunder. Alliance Airlines wird insgesamt 14 Embraer 190 einflotten. Diese wurden bei Azorra Aviation erworben. Weiters hält der Regio-Carrier Optionen für fünf weitere Maschinen. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Flugzeuge. Details zur Ausflottung der Fokker-Maschinen gibt es noch nicht. Derzeit hat man fünf Fokker 50, 24 Fokker 100 und 13 Fokker 70 in der Flotte.

weiterlesen »

Lockdown: AUA-Lounge bleibt geöffnet

Die österreichische Bundesregierung verfügte mittels Verordnung unter anderem die Schließung von Gastronomiebetrieben. Das überaus kryptisch formulierte und zum Teil widersprüchliche Dokument sieht aber Ausnahmen für die Beförderungsbranche vor. Austrian Airlines wird die Lounge im Schengen-Bereich des Wiener Flughafens offenhalten. Die Rechtsabteilung von Austrian Airlines analysierte die Verordnung umfassend. Letztlich ist die Entscheidung getroffen worden, dass die Lounge offenbleiben kann. „Unsere Lounge bleibt wie bisher auch weiterhin geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die MNS-Pflicht in der Lounge bleiben unverändert. Der Mund-Nasen-Schutz ist in der Lounge immer zu tragen, auch am Weg zum Buffet oder in den Sanitärbereichen. Der MNS darf nur während des Sitzens bei den Tischen abgenommen werden“, erläuterte Konzernsprecherin Tanja Gruber gegenüber Aviation Direct. Der Flughafen Wien wird die eigenbetriebene Lounge ebenfalls offenhalten, jedoch das Buffet schließen. Stattdessen wird den Besuchern beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs ein Snackpaket mitgegeben. In den Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nicht konsumiert werden, lediglich Take-Away ist erlaubt. Das Trinken und Verspeisen kann völlig legal direkt vor dem Lokal erfolgen, nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

weiterlesen »

Flughafen Wien: Essen und Trinken im Lokal verboten, direkt davor aber erlaubt

Das Konsumieren und Speisen und Getränken ist aufgrund der jüngsten Covid-19-Schutzmaßnahmenverbordnung seit Mitternacht bis zumindest 30. November 2020 nicht mehr gestattet. Wohl aber dürfen die Betriebe „zum Mitnehmen“ verkaufen. Das führt zu einem absurden Umstand. Verboten ist nämlich nur das Konsumieren von Speisen und Getränken in den Gastronomiebereichen. Auf Sitzbänken des Airports, zum Beispiel direkt gegenüber des Lokals, allerdings nicht. Somit können beispielsweise Schnitzelsemmel und Bier im Gastrobetrieb „zum Mitnehmen“ gekauft werden und völlig legal ein paar Schritte entfernt verspeist bzw. getrunken werden. Im Lokal ist es nicht erlaubt. Ähnlich obskur wird es hinsichtlich der vom Flughafen Wien betriebenen Sky Lounge, denn das Buffet ist geschlossen. Alle anderen Angebote stehen weiterhin zur Verfügung. Damit die Lounge-Nutzer nicht verhungern oder verdursten müssen, gibt es laut Flughafen einen Snackbag, der beim Verlassen der Lounge mitgegeben wird. Dieser kann dann natürlich, beispielsweise auf den Sitzbänken direkt vor der Lounge, konsumiert werden. Worin nun der Unterschied zwischen „Konsum im Lokal“ und „Konsum direkt vor dem Lokal“ liegt, können wohl nur die Urheber der Verordnung beantworten. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin der Flughafen Wien AG wie folgt: „Gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, die vorerst von 03. – 30.11.2020 Gültigkeit hat, ist die Konsumation von Speisen und Getränken in Gastronomiebereichen/Lounges nicht gestattet, dies gilt auch für den Flughafen Wien.  Gastronomiebetreibern steht am Airport das Anbieten eines Take-Away Services frei, es wird jedenfalls in jedem Terminalbereich Verpflegung für Passagiere weiterhin zur Verfügung stehen. (F-Gates: Jemis Deli, Juice Factory; G-Gates: Henry’s; Ankunft: Mc Donalds und Ritazza (ab 4.11.), Anker,

weiterlesen »

Air Transat stellte neuen A321LR-Rekord auf

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat ist neuer Rekordhalter mit dem Muster Airbus A321LR: Das Unternehmen führte einen kommerziellen Nonstop-Flug von Montreal nach Athen durch. Eine so lange Reise mit diesem Flugzeugtyp gab es zuvor noch nicht. Der von Air Transat eingesetzte A321LR benötigte für die 7.651 Kilometer lange Strecke acht Stunden und 20 Minuten. Airbus beziffert die maximale Reichweite dieses Musters mit 8.700 Kilometern. Dies wird unter anderem durch einen 12.900 Liter fassenden Zusatztank ermöglicht. Dieser ist hinter den Flügeln montiert.

weiterlesen »

Graz: Austrian Airlines startet „AIRail“ nach Wien

Austrian Airlines beginnt damit die Inlandsstrecke zwischen Graz und Wien auf die Schiene zu verlagern. Ab 13. Dezember 2020 wird es täglich vier ÖBB-Verbindungen, die auch Austrian-Airlines-Flugnummern tragen, geben. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) begrüßt die Entscheidung der Lufthansa-Tochter. Vorerst soll es aber noch weiterhin Flüge geben. Die AUA betont in einer Medienaussendung: „Die Flugverbindung zwischen Graz und Wien bleibt weiter fixer Bestandteil des Streckennetzes von Austrian Airlines.“ Die Fahrzeit mit dem Railjet von Graz Hauptbahnhof nach Flughafen Wien beträgt nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen knapp über drei Stunden. „Eine effiziente Zuganbindung der österreichischen Industriezentren an unser Drehkreuz Wien ist unabdingbar für Handel und Wirtschaft. Mit der Aufnahme von Graz in unser AIRail-Angebot schaffen wir eine komfortable und umweltfreundliche Ergänzung für die Reiseplanung unserer Passagiere“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. Austrian Airlines Kundinnen und Kunden genießen beim Buchen einer AIRail-Verbindung diverse Vorteile, wie zum Beispiel eine garantierte Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. Das bedeutet, dass bei einer unerwarteten Verspätung des Zuges oder Fluges die Passagiere auf eine alternative Verbindung umgebucht werden, falls sie ihren Anschluss nicht schaffen. Business Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und haben außerdem freien Zugang zur ÖBB Lounge vor der Abfahrt. Zudem können im Zuge des Miles & More Programms auch bei AIRail Meilen gesammelt werden. Zuletzt gibt es auch einen Catering Voucher, einlösbar im ÖBB Speisewagen. Austrian Airlines bietet AIRail bereits auf den Strecken vom Flughafen Wien nach Linz sowie Salzburg mit jeweils

weiterlesen »

Neues österreichisches Luftfahrtforum ist online

Aviation Direct freut sich bekannt geben zu dürfen, dass ab sofort ein neues, umfangreiches österreichisches Luftfahrtforum in Betrieb geht. Erreichbar unter www.austrianaviation.at bildet es den kompletten Querschnitt der österreichischen und auch internationalen Luftfahrtszene als Plattform für sachlich-spannende Diskussionen über die zivile Verkehrsluftfahrt, General Aviation und neu auch für Militär, Weltraum sowie Privat- und Sportflug. Auch an Avgeeks & Planespotter wurde entsprechend gedacht und ein maßgeschneidertes Unterforum zum Austausch von Informationen über Flugzeuge, Flugshows, Flightradar, aber auch über Kameras, Bildbearbeitung oder Spotterpositionen eingerichtet. Schauen Sie rein und werden Sie bereichernder Teil des neuen österreichischen Luftfahrtforums von AviationDirect unter www.austrianaviation.at. Wir freuen uns auf Sie!

weiterlesen »

Erster Wien-Flug ab dem BER durchgeführt

Unter der Flugnummer EJU 5849 landete am Sonntagabend der erste Wien-Flug, der am neuen Berlin-Brandenburg Airport gestartet ist. Durchgeführt wurde dieser von der österreichischen Easyjet Europe mit Airbus A320neo. Der Mitbewerber Austrian Airlines wird erst kommende Woche vom Flughafen Berlin-Tegel zum BER umziehen. Easyjet ist auch jene Airline, die den offiziellen Erstflug ab dem neuen Airport durchgeführt hat. Dieser hob um 6 Uhr 45 in Richtung London-Gatwick ab. Insgesamt wurden 23 Abflüge ab dem am Samstag eröffneten Terminal 1 durchgeführt. Allerdings gab es auch Streichungen: Beispielsweise das Startup “Green Airlines” – eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), die Flugzeuge chartern will und die Tickets auf eigene Rechnung verkaufen möchte – sagte erst vor wenigen Tagen ihren Start ab. Daher sind die Charterflüge nach Karlsruhe/Baden-Baden als gestrichen auf der Anzeigetafel des BER zu finden. Qatar Airways und Turkish Airlines führten am 1. November 2020 ebenfalls ihre ersten Flüge ab dem BER durch. Insgesamt zählte der Airport  am ersten offiziellen Betriebstag etwa 3.000 Passagiere, so die FBB in einer Aussendung. Die erste Umzugswelle von Tegel zum BER ist damit abgeschlossen. In einer ausführlichen Fotoreportage zeigt Aviation Direct die Terminals des BER. Was Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup, Lufthansa-Generaldirektor Carsten Spohr und Easyjet-CEO Johan Lundgren zum BER und zur aktuellen Marktlage rund um Corona gesagt haben, ist unter diesem Link zu finden. „Nach der gelungenen gestrigen Inbetriebnahme mit den ersten Ankünften am neuen Terminal 1, haben wir heute Morgen die ersten abfliegenden Passagiere am BER abgefertigt. In wenigen Tagen wird der gesamte Flugverkehr in Berlin und Brandenburg

weiterlesen »