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Wizzair streicht radikal in Wien – nur drei Strecken bleiben übrig

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair streicht das Flugangebot ab Wien-Schwechat radikal zusammen: Mit Ausnahme der Destinationen Dortmund, Athen und Teneriffa Süd werden per Anfang November alle anderen Strecken eingestellt. Diese pausieren mindestens bis Ende November 2020, teilweise bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21. Der pinkfarbene Lowcoster schraubt damit die Präsenz auf Österreichs größtem Flughafen auf ein absolutes Minimum herunter, denn die drei verbleibenden Strecken werden nicht gerade hochfrequent bedient. Wizzair betonte seit dem Beginn der Corona-Pandemie stets, dass man sich als Pionier sieht und wesentlich besser als der Mitbewerb durch die Krise gekommen wäre. Die Auslastung der Flüge ist allerdings seit einigen Wochen katastrophal, so dass der Billigflieger wiederholt Kürzungen vorgenommen hat. „Wizz Air betont ihr langfristiges Engagement am österreichischen Markt und dass sie den Flugplan in Österreich voll umfänglich durchführt, soweit es die Reisebeschränkungen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, zulassen. Wizz Air ist interessiert, dass die Reisebeschränkungen möglichst bald aufgehoben werden, um den vollen Flugplan in Österreich durchführen zu können“, erklärt András Rado, Pressesprecher von Wizzair auf Anfrage. Alle Strecken, mit drei Ausnahmen, werden schrittweise bis zum kommenden Wochenende eingestellt. Im Reservierungssystem sind auf manchen Routen wieder ab Anfang Dezember 2020 Buchungen möglich, jedoch auf manchen Strecken auch erst im Sommerflugplan 2020. Bei einigen Strecken ist eine Wiederaufnahme im Dezember 2020 unwahrscheinlich, da beiderseits nur sehr schwer bis gar nicht erfüllbare Einreise- und Quarantänebestimmungen bestehen. Daher ist damit zu rechnen, dass die Präsenz von Wizzair im Winterflugplan 2020/21 auf einem absoluten Minimum sein wird. Es ist auch

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Ab Dienstag: Nächtliche Ausgangssperre in Österreich

Österreich verschärft mit Wirksamkeit zum 3. November 2020 die Corona-Maßnahmen und führt in der Zeit von 20 Uhr 00 bis 6 Uhr 00 eine nächtliche Ausgangssperre ein. Aufgrund der gesetzlichen Situation muss der Hauptausschuss des Nationalrats noch die Zustimmung erteilen. Der “Hausarrest” ist vorerst bis zum 12. November 2020 befristet, alle anderen Maßnahmen gelten bis zumindest 30. November 2020. Das Gesundheitsministerium definierte eine Liste von Gründen, die das Brechen der nächtlichen Ausgangssperre zulassen. Diese sind laut offizieller Mitteilung wie folgt: Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (z.B. Spazieren gehen, Joggen, Gassi gehen) Handel:Der Handel bleibt weiterhin geöffnet, allerdings wird die Anzahl der Kunden, die das Geschäft betreten dürfen, beschränkt. Künftig darf nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter einen Laden betreten. Arbeitgeber sind generell dazu angehalten, sofern möglich, auf Home-Office umzustellen. Weiters soll der Dienstantritt gestaffelt erfolgen, um Gedränge vermeiden zu können. Verkehrsmittel: In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie im Flugzeug ist der Mindestabstand einzuhalten, kann aber in Ausnahmefällen unterschritten werden. Ein Mund-Nasenschutz ist verpflichtend zu tragen. Es bleibt auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie deren Verbindungsbauwerken verpflichtend. Fahrgemeinschaften, Taxis und taxiähnliche Betriebe können weiterhin genutzt werden, wenn in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker bzw. der Lenkerin nur zwei Personen befördert werden. Dies gilt auch für Ausbildungsfahrten,

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Innsbruck: Lufthansa verschiebt Frankfurt-Wiederaufnahme

Eigentlich wollte Lufthansa am 2. November 2020 die Strecke Innsbruck-Frankfurt reaktivieren. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts. Die Wiederaufnahme wurde vorerst auf den 1. Dezember 2020 verschoben, bestätigte die Fluggesellschaft. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt, jedoch dürften die in Deutschland bevorstehende Zwangsquarantäne und der geplante Lockdown die Entscheidung beeinflusst haben. Zuletzt war geplant, dass auf Innsbruck-Wien die Tochtergesellschaft Austrian Airlines mit Embraer 195 im Auftrag von Lufthansa fliegen soll.

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Linz: Austrian Airlines verschiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme

Austrian Airlines wird die für den 2. November 2020 angekündigte Wiederaufnahme der Strecke Düsseldorf-Linz vorerst nicht durchführen. Laut einem Sprecher des Unternehmens strebt man als neuen Termin „Mitte Jänner 2021“ an. Die Entscheidung des Carriers ist eine Hiobsbotschaft für Linz, denn es wird bis auf weiteres keine regulären Linienflüge der Star Alliance geben. Die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main pausiert weiterhin auf unbestimmte Zeit. Austrian Airlines machte zum Grund der Verschiebung der Reaktivierung von Linz-Düsseldorf keine konkreten Angaben. Anzunehmen ist jedoch, dass die bevorstehende Zwangsquarantäne in Deutschland sowie die angekündigten Lockdown-Maßnahmen eine Rolle gespielt haben könnten.

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Schwache Nachfrage: Austrian Airlines streicht weitere Strecken

Aufgrund der schwachen Buchungslage wird Austrian Airlines ab November 2020 unter anderem die Verbindungen nach Nürnberg und Leipzig einstellen. Die Konzernmutter Lufthansa verkündete vor wenigen Tagen, dass die gruppenweite Kapazität nochmals stark zurückgefahren wird. Dies hat auch Folgen im Bereich der Flotte: Das Rückgrat auf der Kurz- und Mittelstrecke werden die Muster DHC Dash 8-400, Embraer 195 und Airbus A319 bilden. Die Maschinen des Typs A320 werden nur als Backup bereitgehalten. Auf der Langstrecke kommen primär Boeing 767-300ER zum Einsatz. Planmäßige Flüge mit Boeing 777 sind nicht vorgesehen. Ungeachtet der momentan geringen Nachfrage hält das Unternehmen an der bevorstehenden Ausflottung der Airbus A319 und DHC Dash 8-400 fest, wie Aviation Direct berichtete. Austrian Airlines bestätigte weiters, dass Odessa, Lyon, Lviv, Iasi und Chisinau ebenfalls eingestellt werden. Allerdings gibt es auch eine Neuaufnahme: Ab Wien wird nach monatelanger Pause wieder Moskau-Domodedowo angeboten. Linz-Düsseldorf wird laut einem Firmensprecher nicht am 2. November 2020 aufgenommen, sondern erst Mitte Jänner 2021. In Graz hingegen kommt es zu Reduktionen auf den Routen nach Stuttgart und Düsseldorf. Konzernmutter Lufthansa wird temporär Wien-München einstellen. Die AUA-Flüge sind jedoch nicht betroffen.

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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Ryanair streicht in Wien weitere 15 Strecken

Für Lauda Europe gibt es im November 2020 nochmals deutlich weniger Flugaufträge von Ryanair, denn weitere 15 Strecken werden aufgrund der geringen Nachfrage für mindestens vier Wochen eingestellt. Mit Paphos, Larnaka und Tel Aviv befinden sich Ziele in zwei Länder, in die Österreicher derzeit nur schwer einreisen können, auf der Streichliste. Allerdings wird Ryanair auch Málaga, Alicante, Faro, Sofia, Edinburgh, Porto, Luqa (Malta), Barcelona, Bergamo und Charleroi aussetzen. Je nach Destination tritt die temporäre Einstellung spätestens Mitte November 2020 in Kraft und soll zumindest bis Mitte Dezember 2020 andauern. Der Billigflieger achtet offensichtlich tunlichst genau darauf, dass die Stornierung von Bestandsbuchungen außerhalb der 14-tägigen Frist erfolgt, um etwaige Entschädigungsansprüche vermeiden zu können. Hinsichtlich Umbuchungen verschlechterte der Konzern die Bedingungen drastisch, wie Aviation Direct berichtete. Auch Mitbewerber wie Austrian Airlines, Wizzair und Eurowings nahmen bereits drastische Kürzungen ab Österreich vor. Viele Routen sind temporär eingestellt oder werden nur noch in stark reduziertem Umfang bedient. Lufthansa wird die Verbindung München-Wien vorläufig einstellen. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Konzerntochter Austrian Airlines weiterhin fliegen.

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Eurowings stellt Klagenfurt-Köln/Bonn temporär ein

Eurowings wird aufgrund der Corona-Pandemie die Nonstop-Verbindung zwischen Klagenfurt und Köln/Bonn temporär einstellen. Hintergrund sind die ab 8. November 2020 von der Bundesrepublik Deutschland geplanten Einreise- und Quarantänebestimmungen. Kärnten ist derzeit das einzige Bundesland Österreichs, das der Nachbarstaat noch nicht als so genanntes Risikogebiet eingestuft hat. Die vorläufig letzte Rotation soll am 1. November 2020 durchgeführt werden. Anschließend wird Köln/Bonn-Klagenfurt-Köln/Bon für mindestens zwei Wochen pausieren. Ab 16. November 2020 sind drei wöchentliche Umläufe – Montags, Freitags und Sonntags – buchbar. Im Dezember gleicht der Eurowings-Flugplan für Klagenfurt derzeit einem Flickenteppich, denn die Frequenzen und Flugtage sind Woche für Woche unterschiedlich. Angesichts der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, die seitens der Regierung in Richtung eines Lockdowns ab Anfang November 2020 geführt werden könnten, bleibt es abzuwarten wie lange Eurowings die Klagenfurt-Strecke pausieren wird. Für den Airport ist die temporäre Einstellung nicht gerade zur Freude, denn mit der AUA-Wien-Anbindung hat man dann vorläufig nur noch eine einzige Liniendestination.

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Trotz geringer Nachfrage: AUA will Dash 8 ausflotten

Ungeachtet dessen, dass sich der Maschinentyp DHC Dash 8-400 derzeit als für die äußerst überschaubare Nachfrage optimales Arbeitstier auf der Austrian-Airlines-Kurzstrecke erweist, hält das Unternehmen am Zeitplan der Ausflottung fest. Bis Ende des ersten Quartals des Jahres 2021 sollen die Turbopropflugzeuge der sprichwörtlich “wegkommen”. In der laufenden Winterflugplanperiode 2020/21 haben die DHC Dash 8-400 aber äußerst viel Arbeit, denn Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass man verstärkt auf dieses Muster setzt. Übrigens sollen auch die die Airbus A319 – wie geplant – im kommenden Jahr die Flotte verlassen. Die Anzahl der Turbopropflugzeuge ist bei der AUA zwischenzeitlich auf neun Maschinen geschrumpft. Eine Sprecherin erklärt zu diesem Themenkomplex: “Am Timing der Dash sowie A319 Ausflottung ändert sich aktuell nichts. Die Ausflottung der neun verbleibenden Dash ist wie bisher angekündigt bis Q1 2021 geplant und der Phase-out des A319 ebenfalls im Laufe des nächsten Jahres. Details stehen hier noch nicht fest. Wir setzen jetzt im Winterflugplan verstärkt auf den Einsatz der kleineren Flugzeugmodelle, das ist richtig. Jedoch bleibt unser Ziel für den ‚normalen‘ Flugbetrieb weiterhin die Senkung unserer Stückkosten und damit auch die Nutzung der größeren Flugzeugmodelle. Zusätzlich ist das natürlich auch ökologisch sinnvoller.”

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„Österreichische Lösung“ ist Geschichte – Das war’s dann mit Laudamotion

Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion ist nun Geschichte. Der Flugbetrieb wurde endgültig eingestellt und das Unternehmen wird in Kürze in die freiwillige Liquidation treten. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass keine Flüge mehr durchgeführt werden. Laudamotion war damit eine sehr kurzlebige Linienfluggesellschaft, die im Jahr 2018 aus den Resten der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Nach einer regelrechten Seifenoper um die Gerichtszuständigkeit für das Insolvenzverfahren wurde der vom deutschen Masseverwalter geschlossene Kaufvertrag mit der IAG-Tochter Niki gekippt. Im zweiten Anlauf ging der Zuschlag für die Niki-Assets an die damalige Laudamotion GmbH, ein Bedarfsluftfahrtunternehmen des Niki Lauda, das aus Amira Air hervorgegangen ist. Der Businessjet-Bereich wurde rasch in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten und befindet sich heute im Eigentum eines schweizerischen Unternehmens und hat daher mit der Billigfluggesellschaft nichts mehr gemeinsam. Die Niki Luftfahrt GmbH, deren Assets auf die Laudamotion GmbH aufgesetzt wurden, ging im November 2003 aus der Aero Llyod Austria GmbH hervor. Die deutsche Mutter des Ferienfliegers ging pleite und Niki Lauda übernahm die Mehrheit. Die Partnerschaft mit Air Berlin, die ein paar Jahre später in einer vollständigen Übernahme mündete, wurde Niki letztlich zum Verhängnis. Der Kollaps der Air Berlin riss die österreichische Tochter gleichermaßen wie ihre Schwester in der Schweiz mit. Niki Lauda kündigte – nachdem er im zweiten Anlauf die insolvente Niki erhalten hatte – zunächst einen Fullservice-Carrier an. Als Kooperationspartner fungierte für eine ganz kurze Zeit Condor, eher im Zuge des Erstflugs – eine Medienpräsentationsveranstaltung – Ryanair als Partner vorstellte. Der von Michael O’Leary geleitete Konzern

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