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ARBÖ: 80 Prozent bleiben in den Herbstferien daheim

Eine Umfrage, die der Autofahrerclub ARBÖ durchgeführt hat, ergab, dass 80 Prozent der Österreicher die bevorstehenden Herbstferien nicht für einen Urlaub nutzen wollen. Lediglich 20 Prozent der Befragten gaben an, dass diese verreisen wollen. Als Ursache für die Zurückhaltung ortet der ARBÖ – wenig überraschend – die Corona-Pandemie. Von jenen, die verreisen, verbringt die Mehrheit (70,8 Prozent) den Herbsturlaub in Österreich, was aufgrund der Coronamaßnahmen bezüglich PCR-Test, Quarantäneregelungen im Ausland und den langen Wartezeiten an den Grenzen nur allzu verständlich ist. Das bevorzugte Reisemittel ist das Auto – drei Viertel geben bei der Umfrage an, mit dem Auto wegzufahren. Auch hier kann die Coronakrise als Grund dafür angeführt werden – im eigenen Auto ist das Sicherheitsempfinden gerade jetzt höher, als beispielsweise im Flugzeug oder im Zug. Die zwei häufigsten Gründe, warum die Menschen in den Herbstferien nicht verreisen, ist einerseits die Unsicherheit wegen der Covid-19-Situation und andererseits fehlt generell das Interesse an einem Herbsturlaub. „Ein Urlaub im Ausland wird von den wenigen Reisewilligen derzeit so gut wie überhaupt nicht in Betracht gezogen. Die Anfragen für ein Reiseroutenpaket für Reisen ins Ausland im Rahmen des ARBÖ-Reiseservice sind im September und Oktober auf rund 25 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gefallen“, wissen die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes. Derzeit empfiehlt der ARBÖ vor Reiseantritt – egal ob In- oder Ausland ­­– auf alle Fälle: Die tagesaktuellen Reiseinformationen für das jeweilige Land oder die Region beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf den Websites der zuständigen Ministerien einholen. So wie die Umfrage des ARBÖ zeigt, fühlen sich 70

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Niederlande und Deutschland decken Österreich mit Reisewarnungen ein

Die Niederlande und Deutschland dehnen ihre Reisewarnungen und damit verbundene Quarantänepflichten auf weitere Bundesländer Österreichs aus. Die Bundesrepublik betrachtet nun ganz Österreich, mit Ausnahme von Kärnten, aus Risikogebiet. Die Niederlande haben zusätzlich auch die Steiermark und das Burgenland ausgenommen. Das gegenseitige Eindecken mit Reisewarnungen und Quarantänepflichten reißt nicht ab, denn auch Malta setzte Österreich auf die „Amber List“. Schwerwiegender dürfte aber die deutsche Schikane sein, denn Bayern will von Pendlern künftig einmal pro Woche einen negativen PCR-Test vorgelegt haben, der auf eine Kosten erlangt werden muss. Deutschland ermöglicht noch bis inklusive 7. November 2020 das Umgehen der Quarantäne durch die Vorlage einer negativen PCR-Testung, die nicht älter als 48 Stunden sein darf. Danach verkürzt diese lediglich die Absonderung auf fünf Tage. Das Vorgehen der Bundesrepublik wird von Fluggesellschaften, Airports und Unternehmerverbänden heftig kritisiert, zumal sich das Land, das momentan selbst Rekord-Infektionszahlen verzeichnet, vehement gegen Schnelltests beim Grenzübertritt oder vor dem Abflug stemmt. Die nunmehrige Ausdehnung der Reisewarnung wird unweigerlich zur Folge haben, dass es im Flugverkehr zwischen Österreich und Deutschland zu weiteren Rückgängen kommen wird. Diesmal sind auch alle Bundesländer-Airports betroffen. Noch geben sich die Airlines bedeckt, ob es in Wien oder an anderen heimischen Flughäfen zu weiteren Frequenzrücknahmen oder Streckeneinstellungen kommen wird. Allein die Reisewarnung für Wien hatte für die Luftfahrt fatale Konsequenzen und führte dazu, dass das Angebot massiv reduziert wurde und zahlreiche Routen eingestellt wurden, berichtete Aviation Direct. Betreffend Niederlande verhält es sich nun so, dass die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Burgenland gelb eingestuft sind. Weiters gilt

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Malta setzt Österreich und die Schweiz auf die „Amber List“

Die Republik Malta setzt verschiedene Länder, darunter auch Österreich und die Schweiz, auf die so genannte Amber List. Das hat zur Folge, dass Personen, die auf dem Luftweg über Länder oder Airports, die sich auf dieser Liste befinden, bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Alternativ kann die Testung vor Ort vorgenommen werden, jedoch riskiert man eine Quarantäne bis das Ergebnis feststeht. Maltas Premierminister Robert Abela kündigte vor ein paar Tagen an, dass eine Umstellung auf verpflichtende Corona-Schnelltests bei der Ankunft geplant ist. Diese würden dann die Amber-List ablösen, jedoch steht noch kein konkreter Termin für den Einsatz fest. Bis dahin wird Reisenden, die ab/nach Luqa fliegen dringend geraten die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen im Auge zu behalten. Auf der Amber List, die in dieser Form am Freitag in Kraft tritt, befinden sich nun folgende Länder: Österreich Schweiz Belgien (neu: alle Flughäfen) Bulgarien Tschechien Frankreich (nur Pariser Flughäfen und Marseille) Ungarn Irland Niederlande Polen (nur Danzig und Krakau) Portugal (nur Porto) Spanien (nur Madrid, Girona und Barcelona) Schweiz (neu: alle Flughäfen) Tunesien Vereinigtes Königreich (nur Belfast, Cardiff, Leeds, Liverpool, Manchester and Newcastle)

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Die „Lockdown-Welle“ ist im Anmarsch

In Europa bringt eine neuerliche „Lockdown-Welle“ die Luftfahrt und Touristik stark unter Druck. Die Branche blickt mit großer Sorge auf Irland, das als erstes EU-Land neuerlich diesen Zustand ausgerufen hat. Die Tschechische Republik verkündete ebenfalls den Lockdown in der Slowakei entscheidet die Regierung am Donnerstag darüber, ob das Land wieder „abgeriegelt“ wird. In anderen europäischen Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, wurden einzelne Städte und/oder Bezirke unter Quarantäne gestellt. Insbesondere in den beiden genannten Staaten steht jedoch die regelrechte Drohung „zweiter Lockdown“ deutlich im Raum. Dieser hätte fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft und je mehr Länder sich dieser neuerlichen Maßnahme anschließen, desto schwieriger wird es für die Fluggesellschaften. Es ist daher gar nicht auszuschließen, dass bei „europaweiten Lockdowns“ die eine oder andere Fluggesellschaft erneut den Flugbetrieb einstellen müssen. Die Ausgangslage ist nämlich mit jener vom März durchaus vergleichbar, denn bereits vor den harten Maßnahmen kursierte mit dem Blick auf die Entwicklung in Italien die Angst, so dass viele Passagiere ihre gebuchten Flüge gar nicht angetreten haben. So passierte es insbesondere bei Billigfliegern, dass nahezu ausgebuchte Maschinen mit nur einer wenigen Fluggästen besetzt waren, weil der Rest erst gar nicht zum Airport angereist ist. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Die Tickets der „No-Shows“ waren damals bezahlt und außer den Taxen, die nur die wenigsten Passagiere tatsächlich rückfordern, gibt es in den meisten Tarifen nichts zurück. Die Airline kann ja nichts dafür, dass der Reisende einfach nicht erschienen ist. Insbesondere Lauda dürfte sich mit den „No-Shows“ sogar ganz ordentlich Geld gespart

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Bezirksgericht brummt Lauda 21.800 Euro Strafe auf

Die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion bekam vom Bezirksgericht Schwechat aufgrund des Umgangs mit dem Betriebsrat eine saftige Geldstrafe aufgebrummt. Das Unternehmen wurde in erster Instanz – noch nicht rechtskräftig –zur Zahlung einer Geldbuße in der Höhe von 21.800 Euro verurteilt. Aus dem Aviation Direct vorliegenden Gerichtsbeschluss geht hervor, dass es um einen Vorfall vom 11. September geht: Mehrere Mitarbeiter haben nach ihren Kündigungen kein Dienstzeugnis erhalten. Sie ersuchten die Vorsitzende des Betriebsrats, Kerstin Hager, um entsprechende Intervention. Das Unternehmen verwies die Arbeitnehmervertreterin vom Gelände. Das hätte Lauda nach Ansicht des Bezirksgericht Schwechat aber nicht tun dürfen. Im Oktober 2019 wählte das fliegende Lauda-Personal einen neuen Betriebsrat. Die Geschäftsleitung stellte dem Wahlkomitee keinerlei Personallisten zur Verfügung, was diese eigentlich hätte tun müssen. Die Gewerkschaft Vida vertrat damals die Ansicht, dass die Ryanair-Tochter versucht habe die Wahl zu vereiteln. Durchgeführt wurde sie dennoch und zur Identifikation wurden die Mitarbeiterausweise, auf denen das Eintrittsdatum ersichtlich ist, genutzt. Die Lauda-Geschäftsführung und Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary bezeichneten die Wahl wiederholt als illegal und brachten eine gerichtliche Anfechtung ein. Diese wurde vom Landesgericht Korneuburg abgewiesen. Anzumerken ist auch, dass die Lauda-Geschäftsführung in regelmäßigen Abständen die Vorsitzende des „illegalen Betriebsrats“ als „Vida’s Puppet“ bezeichnet hat. Die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft zogen aufgrund des Verhaltens des Unternehmens wiederholt vor Gericht und erwirkten mehrere Einstweilige Verfügungen, die den Betriebsräten zu Zutritt zu den Firmenräumlichkeiten ermöglicht. Das wurde nämlich von der Geschäftsführung nicht nur verweigert, sondern man schmiss die Vertreter der Arbeitnehmer regelrecht raus und zwar im doppelten Sinn: Sowohl physisch aus

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Flughafen Wien setzt Schnelltests im Conferencing-Bereich ein

Der Flughafen Wien-Schwechat wirbt in einer aktuellen Aussendung für die Meeting- und Koferenzmöglichten, die in der so genannten Airport City zur Verfügung stehen. Dabei wird die Möglichkeit diese mittels Durchführung von Antigen-Schnelltests sicherer zu machen besonders stark hervorgehoben. “Im Rahmen seines Veranstaltungsangebots „Vienna Conferencing“ bietet der Flughafen Wien COVID-19 Antigen-Schnelltests für alle Gäste, große Meetingräume, in denen der erforderliche Mindestabstand problemlos eingehalten werden kann und nützliche Zusatzleistungen, wie eine professionelle Desinfektion der Eventflächen. So können Veranstaltungen Corona-sicher und unter Einhaltung aller behördlichen Auflagen gut durchgeführt werden”, so der Wiener Flughafen in einer Medienaussendung. Probeweise kamen in den vergangenen Tagen bei Veranstaltungen, die im Office Park 4 durchgeführt wurden, die neuen Schnelltests zum Einsatz. Das Verfahren habe sich bewährt: Medizinisches Personal nimmt einen Rachenabstrich und binnen 15 Minuten soll das Ergebnis feststehen. Wer negativ ist, darf teilnehmen. Bei positiven Testungen wird die jeweils zuständige Gesundheitsbehörde informiert, die gegebenenfalls einen PCR-Test zu Verifizierung veranlassen kann. In Zukunft will der Wiener Flughafen das Verfahren auch im Bereich der Passagierabfertigung einsetzen. Ein genauer Termin hierfür steht allerdings noch nicht fest.

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Ryanair drängt Basis Wien in unbezahlte Urlaube

Den Beschäftigten der Ryanair-Basis Wien steht ein mitunter frostiger Winter bevor, denn der irische Billigflieger drängt das in Österreich stationierte Boeing-737-Personal in unbezahlte Urlaube. Im Anschluss könnte vielen anstatt dem Vollzeitjob eine Teilzeitbeschäftigung blühen. Ryanair hat derzeit drei Maschinen des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Wien gebased und kürzte nach Beginn der Corona-Pandemie die Gehälter um bis zu 20 Prozent. Ähnlich wie bei der Konzernschwester Lauda gab es nur ein kurzes Zeitfenster, in dem per E-Mail die Zustimmung erteilt werden musste. Die meisten in Österreich stationierten Ryanair-Piloten und -Flugbegleiter sind über die Leiharbeitsfirmen Workforce und Crewlink beschäftigt. Letztere stellt auch Personal für für Lauda. Ryanair verstand es seit er Eröffnung der Boeing 737-Basis in Wien mit dieser Druck auf die A320-fliegende Schwester Lauda auszuüben. Immer wieder rieb man den Beschäftigten unter die Nase, dass die Boeing 737-800 nicht nur mehr Sitzplätze hat, sondern Ryanair günstiger und effizienter produzieren könnte. Wieder und wieder drohte die Lauda-Geschäftsführung damit, dass wenn die gewünschten Einsparungen beim Personal nicht erzielt werden, dass dann Ryanair selbst übernimmt und alle Lauda-Jobs gehen verloren. Der Umstand, dass Ryanair nun die drei eigenen in Wien stationierten Boeing 737-800 für rund zwei Monate aus der Planung nimmt, das Personal in diesem Zeitraum auf unbezahlte Urlaube schicken will und beabsichtigt dieses anschließend zunächst in Teilzeit zu beschäftigen, kommt ein wenig überraschend. Die Wiener Lauda-Europe-Belegschaft rechnete damit, dass die Ryanair-Base fliegen wird, jedoch bei der Konzernschwester eingespart wird. Hierzu ist allerdings auch zu erwähnen, dass Lauda-Chef David O’Brien den österreichischen Flugbegleitern in

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Stichprobe: So mies läuft es bei den Airlines in Wien

Im kommerziellen Linienverkehr läuft es derzeit nicht schlecht, sondern sprichwörtlich hundsmiserabel: Die stichprobenartig erhobene Auslastung der Flüge am Flughafen Wien vom Wochenende zeigt deutlich, dass selbst Kampfreisangebote im einstelligen Eurobereich die Nachfrage nicht ankurbeln können. Nicht nur Austrian Airlines, sondern auch Billig-Konkurrenten wie Wizzair, Ryanair/Lauda, Easyjet und bleiben sprichwörtlich auf ihren Flugscheinen sitzen. Eingehend stellt sich natürlich sofort die berechtigte Frage: Wie lange können und wollen sich die am Flughafen Wien tätigen Anbieter den miserablen Absatz und damit desaströse Einnahmen noch leisten? Ryanair und ihre Tochter Lauda hatten am Wochenende im durchschnittlich 30 bis 40 Passagiere pro Flug an Bord. Der von Lauda verwendete Maschinentyp Airbus A320 verfügt über 180 Sitze, so dass sich ein Ladefaktor 16,67-22,22 Prozent ergibt. Anders ausgedrückt: Gerundete 80 Prozent der Sitze in den Lauda-Maschinen waren leer. Bei jenen Flügen, die mit Boeing 737 von Ryanair, Buzz oder Malta Air bedient wurden, sieht der Ladefaktor noch schlechter aus, da das Muster mit 189 Plätzen bestuhlt ist. So ergibt sich auf der Boeing 738-800 eine durchschnittliche Auslastung von 15,87-21,16 Prozent. Am Sonntag stellte der Kurs FR7361 (Bergamo-Wien) mit etwa 60 Passagieren (zirka 31,75 Prozent Auslastung) eine positive Ausnahme dar. Der Wien-Flugplan wurde erst vor wenigen Tagen drastisch gekürzt. Bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Swiss waren sogar noch weniger Passagiere an Bord. Im Schnitt waren es pro Flug etwa 20 Passagiere. Exemplarisch wird die prozentuale Auslastung für einen mit 144 Sitzen bestuhlten A319 dargestellt: 13,89 Prozent. Anders Ausgedrückt: Über 86 Prozent der Sitzplätze waren leer. Eurowings hat derzeit

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Winterflugplan: Deutlich weniger Arbeit für Lauda-Basis Wien

Am Donnerstag kündigte die Ryanair Group an, dass das Angebot streckennetzweit erneut zurückgefahren wird. Davon ist auch die Wiener Basis der Tochtergesellschaft Lauda betroffen. Im Winterflugplan 2020/21 sind mit Mailand-Malpensa und London-Stansted nur noch zwei Ziele, die täglich bedient werden, geplant. Auf allen anderen Strecken kommt es zu drastischen Kürzungen. Neuaufnahmen wie Banja Luka sind in den Sommer 2021 verschoben worden. Ein Blick auf den Wiener Winterflugplan der Ryanair Group zeigt eindeutig, dass es für die Tochtergesellschaft Lauda Europe deutlich weniger Flugaufträge geben wird, denn alle Verbindungen werden unter dem Code der Konzernschwester Ryanair DAC im Wetlease durchgeführt. Firmenchef David O’Brien bereitete die Belegschaft vor einigen Tagen darauf vor, dass in Wien drastisch gekürzt wird, berichtete Aviation Direct. Derzeit sind in Wien zehn Airbus A320, betrieben von Lauda, und drei Boeing 737-800, betrieben von Ryanair, stationiert. Aus der untenstehenden Übersicht, die den Datenstand vom 16. Oktober 2020, darstellt, ist ersichtlich, dass Mailand-Malpensa und London-Stansted die einzigen Destinationen sind, die täglich bedient werden sollen. Für Dezember 2020 ist die tägliche Wiederaufnahme der Madrid-Strecke angekündigt, wobei dies von der Nachfrage und der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängt. Dortmund und Rom-FCO werden fünfmal pro Woche angeflogen. Mit vier Umläufen werden Athen, Charleroi, Köln/Bonn, Lissabon, Bergamo und Barcelona bedient. Alle anderen Ziele werden, sofern nicht ohnehin aus dem Flugplan gestrichen, maximal dreimal pro Woche ab Wien angesteuert. Gar nicht mehr enthalten sind Klassiker wie Fuerteventura, Marrakesch, Agadir und Paris. Neuaufnahmen wie Banja Luka wurden vorläufig abgeblasen und in den Sommerflugplan 2021 verschoben. Die nachstehende

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Corona: Klagenfurt drei Monate lang ohne Passagiere

Das Ausmaß der Corona-Pandemie lässt sich an den Fluggastzahlen des Klagenfurter Airports deutlicher als an jedem anderen österreichischen Flughafen sehen: Drei Monate lang hatte man weder kommerzielle Starts oder Landungen, noch Passagiere. Der „absolute Nullpunkt“ zog sich in Kärnten durch die Monate April, Mai und Juni 2020. In das Jahr 2020 startete Klagenfurt mit 15.461 Fluggästen. Im direkten Vergleich mit Jänner 2016 bedeutet dies einen Rückgang um 14 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich um acht Prozent auf 253 Starts oder Landungen. Auch im Feber 2020 verzeichnete Klagenfurt einen zehnprozentigen Rückgang auf 14.665 Reisende. Die Movements gingen um sieben Prozent auf 220 Flugbewegungen zurück. Im März 2020 ging es dann aufgrund der Corona-Pandemie steil bergab: 70 Prozent weniger Passagiere (5.556) und 54 Prozent weniger Flugbewegungen (117). Anschließend folgte von April bis Ende Juni eine dreimonatige Durststrecke ohne kommerzielle Flugbewegungen und Passagiere. Die Öffnungszeiten waren stark eingeschränkt. Seit Juli 2020 geht es in Klagenfurt langsam wieder bergauf: Gezählt wurden 28 Starts oder Landungen (minus 91 Prozent) und 2.716 Passagiere (minus 87 Prozent). Im August waren 3.225 Reisende ab dem Kärntner Flughafen unterwegs. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Minus von 85 Prozent. Die Anzahl der Starts oder Landungen lag bei 38 Flugbewegungen – ein Minus von 88 Prozent. In Klagenfurt ist mit konstanten Zahlen bzw. eventuell sogar einem minimalen Anstieg gegenüber August 2020 zu rechnen. Grund dafür ist, dass Austrian Airlines die Drehkreuzanbindung an Wien im November vorsichtig ausbaut. Sämtliche weiteren Entwicklungen sind von politischen Entscheidungen rund

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