Österreich

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Busfahrer: Gewerkschaft Vida warnt vor Lockerungen der Lenk- und Ruhezeiten

Die österreichische Verkehrsgewerkschaft Vida warnt eindringlich davor, dass das Aufweichen der strengen Lenk- und Ruhezeiten für Busfahrer im Gelegenheits- und Reiseverkehr ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen würde. Gleichzeitig komme dies auch einem massiven Sozialabbau gleich. Viele Verkehrsunternehmen haben derzeit zu wenige Buslenker bzw. stehen aufgrund anstehender Pensionierungen kurz davor Personalengpässe zu bekommen. Nicht zuletzt wegen hoher Kosten, die oftmals selbst aufgebracht werden müssen, scheuen sich viele jüngere Menschen davor den Klasse-D-Führerschein zu machen. In der Vergangenheit profitierte die Branche davon, dass viele männliche Lenker ihre Lizenzen im Rahmen von Militärdiensten machen konnten. Dort konnte vergleichsweise preiswert die Klasse C (LKW) gemacht werden und später in einen zivilen Schein umgeschrieben werden. Wenn bereits der C-Führerschein vorhanden ist, dann ist es in den meisten Fahrschulen wesentlich günstiger die Klasse D-Berechtigung nachträglich zu machen. Geht es nach einer vorläufigen Einigung zwischen Europäischen Parlament, Rat und der EU-Kommission soll es zukünftig möglich sein, dass der bisherige Anspruch der Busfahrerer im Gelegenheitsverkehr auf eine durchgehende tägliche Pause von 45 Minuten in drei Pausen zu je 15 Minuten zerstückelt werden kann. Auch die drohende Anwendung der sogenannten 12-Tage-Regelung auf nationaler Ebene bedeute laut Karl Delfs, Bundessekretär des Fachbereichs Straße in der Gewerkschaft, nichts anderes, als dass Lenker 12 Tage lang mit nur einer 24-stündigen Ruhezeit in diesem Zeitraum auch im Inland durchfahren könnten. Bisher war dies nur im grenzüberschreitenden Verkehr möglich, erklärt der Arbeitnehmervertreter. „Eine solche Flexibilisierung der Lenk- und Ruhezeiten entspricht weder den Bedürfnissen der Fahrer nach ausreichender Erholung in den Pausen, noch wären noch mehr

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164 Niederösterreicher haben Interrail-Tickets gewonnen

164 Jugendliche aus Niederösterreich haben in der neunten Runde der Initiative „Discover EU“ kostenlose Interrail-Tickets erhalten. „Jungen Menschen die Chance zu geben, die Länder der Europäischen Union per Bahn kostenfrei zu bereisen, ist großartig. Ich freue mich, dass so viele junge Menschen aus Niederösterreich an dieser Aktion teilnehmen und auch ein Ticket erhalten haben. Jugendliche leben so die europäische Identität und lernen unsere europäischen Werte kennen und schätzen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Europaweit konnten sich von 144.038 Bewerbern 36.318 Jugendliche über gratis Interrail-Tickets freuen. Von 3.779 Bewerbungen aus ganz Österreich wurden 730 Gewinner auserkoren, darunter 164 aus Niederösterreich. „Die Nachfrage nach den gratis Interrail-Tickets steigt Jahr für Jahr. Hier tun sich vor allem Jugendliche aus Niederösterreich hervor, die vergleichsweise viele Tickets ergattern konnten. Für Jugendliche aus unserem Bundesland hat diese Initiative einen tollen Mehrwert, denn seit 2018 wurden so 1.174 Interrail-Tickets an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Niederösterreich vergeben“, unterstreicht Mikl-Leitner. Die Gewinnerinnen und Gewinner haben nun die Möglichkeit, zwischen dem 1. März 2024 und dem 31. Mai 2025 für 30 Tage die Europäische Union zu bereisen. Für Jugendliche, die diesmal leer ausgegangen sind oder sich nicht beworben haben, gibt es im Laufe des Frühjahrs 2024 die nächste Bewerbungsrunde.

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Austrian Airlines fliegt mit ATR72-600

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat zwei ATR72-600 im Wet-Lease von Braathens Regional Airlines übernommen. Mit den Flugzeugen will die österreichische Airline Flüge nach Belgrad und Zagreb durchführen. Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat sich zwei ATR72-600 von der Fluggesellschaft Braathens Regional Airlines gesichert. Wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet, sollen die beiden Flugzeuge auf ausgewählten Strecken die Embraer E195 ersetzen. Betroffen sind die Strecken nach Zagreb und Belgrad: Zahlreiche Flüge sollen mit den neuen Maschinen durchgeführt werden, während die übrigen Flüge wie bisher mit den Embraer E195 bedient werden.

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Sommer 2024: Skyalps fliegt seltener zwischen Düsseldorf und Linz

Bis zuletzt war unklar, ob die Südtiroler Regionalfluggesellschaft die Nonstopverbindung Düsseldorf-Linz im Sommerflugplan 2024 fortführen wird oder nicht. In Oberösterreich hoffte man auf die Stationierung einer Maschine und auf die Aufstockung der Route. Beides kommt vorerst nicht, aber die Route bleibt. Skyalps hat sich viel Zeit für die Freischaltung des Sommerflugplans 2024 auf der Strecke Düsseldorf-Linz gelassen. Derzeit wird diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit de Havilland Dash 8-400 bedient. Ab April 2024 wird es nur noch zwei wöchentliche Umläufe auf dieser Strecke geben. Skyalps wird besagte Strecke im Sommer 2024 an Dienstagen und Donnerstagen bedienen. Damit kommt es zu einer Reduktion des Angebots. An Dienstagen wird Flug BQ1981 gegen 13 Uhr 50 in Linz abheben und erreicht die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen um 15 Uhr 30. An Donnerstagen startet man unter dieser Flugnummer um 17 Uhr 50 in Oberösterreich und erreicht Düsseldorf gegen 19 Uhr 30. Das Fluggerät des Typs de Havilland Dash 8-400 ist in Bozen stationiert und fliegt zwischen dem Rückflug nach Südtirol nach Linz und wieder zurück nach Düsseldorf. An Dienstagen geht es als BQ1980 um 11 Uhr 30 von Nordrhein-Westfalen nach Linz, wo gegen 13 Uhr 05 gelandet werden soll. An Donnerstagen hebt man um 15 Uhr 30 in Düsseldorf ab und erreicht Oberösterreich gegen 17 Uhr 05. Lufthansa hat Frankfurt-Flüge auch für den Winter 2024/2025 aus dem Verkauf genommen Die Flughäfen Friedrichshafen, Innsbruck und Linz haben sich in den letzten Wochen wiederholt öffentlich für eine Zusammenarbeit zwischen Skyalps und Lufthansa ausgesprochen,

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AUA-Dreamliner-Einflottung: Es wird einer mehr

Ende Feber 2024 wird Austrian Airlines die erste Boeing 787-9 übernehmen. Es handelt sich um ein Gebrauchtflugzeug, das jedoch zunächst nur einen Kurzaufenthalt in Wien haben wird. Der Dreamliner wird anschließend in der Republik China auf den Einsatz bei der AUA vorbereitet. Werksneue Langstreckenflugzeuge bekommt Austrian Airlines – zumindest vorläufig – nicht. Die ersten beiden Einheiten waren zuvor bei Bamboo Airways im Einsatz. Aufgrund von Lieferverzögerungen kann Lufthansa Maschinen, die für die AUA vorgesehen sind, erst später weiterreichen. Um den Zeitplan einhalten zu können, hat man sich nach auf dem Weltmarkt verfügbarem Ersatz umgesehen. Es handelt sich aber um keine „Überbrückung“, sondern um eine dauerhafte Lösung. Gleichzeitig hat Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann bekanntgegeben, dass es insgesamt nicht wie ursprünglich angekündigt zehn Dreamliner, sondern elf werden. Also eine Einheit mehr. Das Unternehmen bestätigte, dass die erste Boeing 787-9, Ende Feber 2024 in Wien eintreffen wird. Der Technikbetrieb wird dann einige Überprüfungen vornehmen. Anschließend wird das Langstreckenflugzeug zu Wartungszwecken nach Taipeh (Republik China) überstellt. Die zweite Einheit wird man kurz darauf übernehmen, jedoch wird diese keine kurze Visite in Wien machen, sondern direkt zum MRO-Betrieb in die Republik China gebracht. Beide Dreamliner waren vormals für Bamboo Airways im Einsatz. Derzeit geht Austrian Airlines davon aus, dass Anfang Mai 2024 die ersten beiden Boeing 787-9 einsatzbereit nach Wien kommen werden. Unternehmensangaben nach sollen die Jets dann zunächst zu Trainingszwecken auf der Kurzstrecke eingesetzt werden. Auf welchen Routen ist allerdings noch offen. Der kommerzielle Ersatzeinsatz ist für Juni bzw. Juli 2024 auf Nordamerika-Routen angestrebt. „Bis

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Urlaub: Das kann die österreichische E-Card im In- und Ausland

Die Semesterferien stehen vor der Tür. Viele zieht es in die Skigebiete im In- und Ausland, andere weiter weg in den Süden. Niemand wünscht es sich und doch kann es passieren: Eine Grippe, eine andere akute Erkrankung, ein Ski- oder Rodelunfall im Urlaub. Eine verlässliche Partnerin ist in diesem Fall die Österreichische Gesundheitskasse, die für die Versorgung ihrer Versicherten auch am Urlaubsort sorgt. Im Inland ist es einfach: die e-card garantiert österreichweit die Inanspruchnahme von ärztlichen und damit verbundenen notwendigen Leistungen bei allen Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern, aber auch in den eigenen Gesundheitseinrichtungen vor Ort. In den meisten europäischen Ländern ist zudem der Krankenversicherungsschutz durch die EKVK (Europäische Krankenversicherungskarte) gewährleistet. Sie befindet sich auf der Rückseite der e-card. Die EKVK gilt im gesamten EU- und EWR-Raum sowie in der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, in Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und Bosnien-Herzegowina (in den drei letztgenannten Ländern ist sie beim zuständigen Sozialversicherungsträger gegen eine gültige Anspruchsberechtigung umzutauschen). Dies gilt nicht für Drittstaatsangehörige, wenn sie sich in Dänemark oder der Schweiz aufhalten. Außerhalb Europas Für Reisen in die Türkei gibt es nach wie vor einen Urlaubskrankenschein, der bei der Arbeitsstelle oder bei der ÖGK aufliegt. Der Urlaubskrankenschein muss vor Beginn der ärztlichen Behandlung beim ausländischen Krankenversicherungsträger in einen ortsüblichen Krankenschein eingetauscht werden. Erst dann werden ärztliche Behandlung, Medikamente oder Spitalsaufenthalte auf Kosten der Krankenkasse gewährt. Bei allen anderen Reisezielen sind sämtliche ärztliche Leistungen selbst zu bezahlen. Wer sein Urlaubsbudget nicht zusätzlich belasten möchte, sollte eine private Reisekrankenversicherung abschließen. Viele Leistungen im Urlaub sind oft auch

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ARBÖ gibt Tipps für den richtigen Skitransport

In Wien, Niederösterreich und Vorarlberg haben die Semesterferien bereits begonnen die restlichen Bundesländer ziehen in den darauffolgenden Wochen nach. „Ab auf die Piste!“, heißt es dann für viele wintersportbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der ARBÖ gibt Tipps für die sichere und korrekte Beförderung der Skier und Snowboards im Auto. Am sichersten wird die Wintersportausrüstung auf dem Dach transportiert. Daher lohnt sich die Investition in entsprechendes Transportsystem, wie beispielsweise eine Dachbox oder Skiträger. Der ARBÖ empfiehlt, sich vor dem Kauf beraten zu lassen.  Dachbox Dachboxen bieten viel Stauraum, so können auch andere Gepäckstücke darin transportiert werden und es bleibt mehr Platz für Mitfahrende. Allerdings muss unbedingt die maximale Zuladung laut Herstellerangaben beachtet werden. Die Skier oder Snowboards sind während der Fahrt sicher und gut geschützt. Dachboxen sind oft teuer in der Anschaffung. Skiträger Skiträger sind einfach via Magnetsystem auf Grundträgern zu montieren und können bis zur nächsten Verwendung platzsparend aufbewahrt werden. Allerdings bieten sie im Gegensatz zu Dachboxen keinen zusätzlichen Stauraum für Gepäck.  Durch beide Transportmöglichkeiten steigt der Luftwiderstand, was zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch führt. Der Schwerpunkt des Autos verlagert sich durch die Durchladung, deshalb unbedingt das Fahrverhalten und die Geschwindigkeit anpassen. Außerdem sollte vor der Abfahrt auch der Luftdruck in den Reifen an das höhere Fahrzeuggewicht angepasst werden. Der Skitransport im Innenraum ist aufgrund der messerscharfen Kanten der Sportgeräte, die bei Unfällen zu lebensgefährlichen Geschossen werden, nicht ratsam. Nur wenn eine entsprechende Durchreiche vorhanden ist, kann die Ausrüstung im Innenraum transportiert werden. Falls die Fahrzeugausrüstung im Fahrzeuginneren befördert wird, empfiehlt

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Im Auftrag der AUA: Braathens stationiert je eine ATR72 in Klagenfurt und Kosice

Der Sommerflugplan 2024 bringt für Klagenfurt eine signifikante Verbesserung, denn im Auftrag von Austrian Airlines wird ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72 in der Kärntner Landeshauptstadt stationiert. Somit wird es wieder eine frühmorgendliche Anbindung an das AUA-Drehkreuz Wien geben und auch am Abend verbessern sich Flugzeiten in Richtung Klagenfurt. Im Zuge der Ankündigung, dass sich Austrian Airlines von der de Havilland Dash 8-400-Flotte trennen wird, sagte der damalige Firmenchef Alexis von Hoensbroech, dass es vorstellbar ist, dass für Inlandsflüge und besonders kurze internationale Verbindungen Turbopropflugzeuge ins Wetlease genommen werden könnten. Um dieses Thema wurde es dann sehr ruhig, denn die Corona-Pandemie überschattete so ziemlich alles und hatte auch Auswirkungen auf die Flottenplanung der Austrian Airlines. Beispielsweise setzte man die de Havilland Dash 8-400 ein wenig länger ein als gedacht, aber mittlerweile hat dieser Maschinentyp die Flotte verlassen. Austrian Airlines wird im Sommer 2024 zwei von Braathens Regional Airways betriebene ATR72-600 ins Wetlease nehmen. Diese werden nach Klagenfurt, Graz, Bologna, Belgrad, Zagreb, Warschau, Kosice und Leipzig/Halle eingesetzt. Gegenüber Aviaiton.Direct bestätigte eine Sprecherin die Wetlease-Kooperation. Weiters erklärte sie, dass die beiden Flugzeuge in der Livery von Braathens fliegen werden und keine AUA-Beklebung erhalten werden. „Aufgrund dessen, dass nach der Pandemie die Nachfrage nach Flugreisen auf einigen Regionalstrecken nicht in vollem Ausmaß zurückgekehrt ist, stellt dies Austrian Airlines vor neue Herausforderungen: Vor allem die schleppende Erholung der Geschäftsreisenachfrage führt zu einem geringerem Nachfrageniveau, welches zur wirtschaftlich tragfähigen Bedienung als Konsequenz, angepasste Kapazitätsstrukturen benötigt. Strecken wie von Wien nach Klagenfurt oder Košice ist für die

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Ryanair fühlt sich von Wien Tourismus „übergangen“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair übt heftige Kritik an einer Medienmitteilung des Wien Tourismus, die vor wenigen Tagen verschickt wurde. Hinsichtlich der Nächtigungszahlen konnte die Bundeshauptstadt im Jahr 2023 annähernd das Vorkrisenaufkommen erreichen. Der Billigflieger fühlt sich dabei aber nicht berücksichtigt und kritisiert, dass der Konkurrent Austrian Airlines prominent hervorgehoben wurde. Im Jahr 2023 sind etwa 39 Prozent jener Touristen, die Wien besucht haben, mit dem Flugzeug angereist. Damit war dieser Verkehrsträger wesentlich stärker als beispielsweise Nachtzüge, die eine eher nur untergeordnete Rolle spielen. Ryanair kritisiert, dass „diese Belebung jedoch der staatlich subventionierten Lufthansa-Tochter AUA „zugeschrieben“ wird, während Ryanairs maßgeblicher Beitrag zur touristischen Erholung Wiens völlig außer Acht gelassen wird. Der Wiener Tourismusverband verschwendet außerdem rund 2 Millionen Euro für eine gemeinsame Marketingkampagne mit der hochpreisigen AUA, die ihr Verkehrsaufkommen seit 2019 kaum gesteigert hat (nur 1%). Im gleichen Zeitraum hat Ryanair ihr Verkehrsaufkommen in Wien von 2,7 Millionen Passagieren im Jahr 2019 auf 6 Millionen Passagiere im Jahr 2023 mehr als verdoppelt“. Anzumerken ist diesbezüglich auch, dass Ryanair im Jahr 2019 nicht unter eigener Marke am Flughafen Wien-Schwechat präsent war. Das damalige Flugangebot wurde von der mittlerweile in dieser Form nicht mehr existierenden Laudamotion vermarktet und primär wurde auf dem österreichischen Markt dieses Brand beworben. Im Jahr 2020 hat man beschlossen, dass künftig alle Flüge unter FR-Flugnummern durchgeführt werden und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung zurückgeben wird. Die Airbus-Jets wurden zur damals neugegründeten Lauda Europe Ltd. mit registriertem Firmensitz in Pieta (Malta) verlagert. „Der Flughafen Wien hat im Jahr 2023 gerade einmal

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Gastkommentar: Vor- und Nachteile des Flughafens Ljubljana aus Sicht eines Kärntners

Wir schreiben Dienstag den 30 – Jänner 2024. Ich befinde mich gerade mit meinem Vater als Chauffeur im Auto auf dem Weg zum Flughafen Ljubljana. Geplanter Abflug mit der Lufthansa nach Frankfurt und mit Umstieg weiter nach Dänemark ist um 10:40h und die Abfahrt erfolgte um Punkt 8 Uhr. Das eingesetzte Fluggerät wird eine Bombardier CRJ 900 sein mit 90 Sitzplätzen. Aus Feldkirchen gibt es grundsätzlich zwei Routen wie man Sloweniens Hauptstadt Flughafen am schnellsten erreicht. Entweder man fährt Richtung Villach entlang des Ossiacher Sees und der Autobahn entlang Richtung Karawankentunnel oder man fährt über den Loibl Pass südlich von Klagenfurt weiter Richtung Ferlach den Berg hinauf und überquert die Staatsgrenze zu Slowenien. Es sollte erwähnt werden, dass die Strecke unter dem Karawankentunnel die schnellere Route ist mit ungefähr 1h10 Minuten, vorausgesetzt alles funktioniert reibungslos. Des Weiteren wird diese Strecke, abgesehen vom Raum Klagenfurt, auch in den meisten Fällen von Mittel- sowie Westkärnten bevorzugt gewählt werden, da es Großteils auch keinen Sinn macht wieder mit dem Auto ganz östlich zu fahren um den Loibl Pass zu überqueren. Staus und Umwege an der Tagesordnung Kurz vor Abfahrt um acht Uhr ertönt im Hitradio-Ö3 Verkehrsfunk eine Nachricht, die eigentlich gar keinen Seltenheitswert mehr besitzt, jedoch der geplanten Route genau jetzt kurz vor Abfahrt einen Strich durch die Rechnung macht. „Der Karawankentunnel ist wegen eines defekten Fahrzeuges im Tunnel in beiden Richtungen gesperrt“. Tägliche Radiohörer wie ich sagen „Wieder einmal“. Die geplante Route unter dem Berg hindurch wurde somit gecancelt und die Alternativroute

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