Reiseveranstalter

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Discover Airlines: Neue Direktflüge von München nach Punta Cana ab Winter 2025

Discover Airlines erweitert ihr Streckennetz am Flughafen München und bietet ab dem Winter 2025 bis zu drei wöchentliche Direktflüge nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik an. Ab dem 26. Oktober 2025 wird die beliebte Karibikdestination mittwochs und sonntags direkt angeflogen. Während der Winterferien wird das Angebot durch eine zusätzliche Verbindung montags ergänzt. Die Langstreckenflüge von München starten diesen März mit zwei stationierten Airbus A330. Während die Sommerflugpläne Ziele wie Windhoek, Orlando und Calgary abdecken, wird Calgary im Winter 2025/26 durch Punta Cana ersetzt. Damit reagiert Discover Airlines auf die gestiegene Nachfrage nach Verbindungen in die Karibik, insbesondere seitens deutscher Reiseveranstalter. Zusammen mit bestehenden Flügen von Frankfurt nach Punta Cana wird Discover Airlines kommenden Winter tägliche Verbindungen in die Dominikanische Republik anbieten. Die Flüge zeichnen sich durch komfortable Tageszeiten beim Hinflug und Rückflüge über Nacht aus. Punta Cana bleibt eines der beliebtesten Winterreiseziele deutscher Urlauber.

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FKB erzielt neuen Passagierrekord und setzt auf weiteres Wachstum im Jahr 2025

Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB), als zweitgrößter Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg, hat auch im Jahr 2024 seine eigenen Rekorde erneut übertroffen. Mit über 1,8 Millionen Passagieren und einer Zunahme von 4 % gegenüber dem Vorjahr, kann der Flughafen auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dies ist der dritte Rekord in Folge, nachdem die Corona-Pandemie das Passagieraufkommen vorübergehend beeinträchtigt hatte. Auch die Zahl der Flugbewegungen verzeichnete einen Anstieg von 2,5 %, was die anhaltend positive Entwicklung des Flughafens unterstreicht. Im Jahr 2025 will der Baden-Airpark mit einem erweiterten Flugangebot und der Unterstützung durch zahlreiche Fluggesellschaften und Reiseveranstalter an diese Erfolge anknüpfen. Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden einen Passagierzuwachs von 4 % im Vergleich zum Vorjahr, mit insgesamt 1.812.844 Passagieren. Dieser Anstieg ist besonders bemerkenswert, da er das erste Mal die Marke von 1,8 Millionen Passagieren überschreitet. Zudem wurde die Zahl der Flugbewegungen im Jahr 2024 auf knapp 42.000 Starts und Landungen erhöht, was ein Plus von 2,5 % im Vergleich zum Jahr 2023 darstellt. Diese Zuwächse verdeutlichen das kontinuierliche Wachstum des Flughafens, das trotz der Herausforderungen der letzten Jahre ungebrochen anhält. „Den konstanten Erfolg verdankt der FKB nicht zuletzt der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Airlines und Reiseveranstaltern. Die Bewältigung des Passagieraufkommens war nur möglich durch die professionelle und engagierte Arbeit unseres Teams. Die angebotenen 40 Ziele sind sehr gut angenommen worden und sind für die Erreichbarkeit unserer Region enorm wichtig“, kommentierte Uwe Kotzan, Geschäftsführer des FKB. Diese positive Entwicklung wurde nicht nur durch die kontinuierliche Erweiterung des

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Tui bleibt Austritt aus DRV treu

Tui, der größte Reiseveranstalter Deutschlands, hat seine Entscheidung bestätigt, aus dem Deutschen Reiseverband (DRV) auszutreten. Dieser Schritt, der zum Jahresende in Kraft tritt, betrifft alle Tui-Gesellschaften und wurde mit dem Ziel begründet, die Interessenvertretung im internationalen Wettbewerbsumfeld zu stärken. Insbesondere möchte Tui den Dialog mit Branchenpartnern fortsetzen, um die Pauschalreise und die Interessen der Verbraucher zu fördern. Der DRV zeigte sich enttäuscht, da der Austritt die Diskussionen über die Revision der EU-Pauschalreiserichtlinie beeinflussen könnte, bei denen Meinungsverschiedenheiten bestehen, insbesondere zur Frage, ob Einzelleistungen gegen Insolvenz abgesichert werden sollten. Tui fordert eine entsprechende Absicherung, während der DRV diese Position ablehnt.

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GP Aviation startet neue Verbindung von Pristina nach Paris

Ab dem 31. März 2025 wird die bulgarische Charterfluggesellschaft GP Aviation eine neue Flugverbindung zwischen Pristina und Paris-Charles de Gaulle anbieten. Die Flüge werden zweimal wöchentlich durchgeführt und sind im Auftrag von Reiseveranstaltern geplant. Die Gesellschaft erwartet, in diesem Jahr mehr als eine Million Passagiere auf ihren Pristina-Verbindungen zu befördern. Die Flotte der Fluggesellschaft am Flughafen Pristina umfasst derzeit sechs Flugzeuge, darunter ein Airbus A319, drei A320 und zwei Boeing 737-400.

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Mannheim: Rhein-Neckar-Air ist pleite

Die Mannheimer Virtual-Carrier Rhein-Neckar-Air (RNA) geriet in eine finanzielle Schieflage und reichte am 28. Oktober beim Amtsgericht Mannheim einen Insolvenzantrag ein. Die Gründe für diesen Schritt, so Geschäftsführer Axel Reißmann, liegen in einer unbeglichenen Forderung seitens eines Reiseveranstalters. Trotz dieser finanziellen Belastung plant RNA, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und wichtige Strecken weiterhin zu bedienen. Die Zukunft der Airline steht jedoch unter Vorbehalt der finanziellen Restrukturierung. Rhein-Neckar-Air, die hauptsächlich Flüge ab Mannheim in die Städte Berlin, Hamburg und Sylt anbietet, hatte sich als regionaler Anbieter eine Nische geschaffen. Die Fluggesellschaft, die oft auch als „Mini-Airline“ bezeichnet wird, wurde 2014 gegründet und setzt sich gezielt für Direktverbindungen ohne Umwege ein. Mit ihrer Flotte von Dornier 328-Maschinen, die ideal für kurze Start- und Landebahnen geeignet sind, bedient RNA besonders die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden und Urlaubsreisenden im Raum Rhein-Neckar. Die Airline wirbt vor allem mit der Erreichbarkeit regionaler Reiseziele und zügigem Service. Die Routen nach Berlin und Hamburg wurden schon länger nicht mehr bedient. Zuletzt war man hauptsächlich in Richtung Sylt und Heringsdorf aktiv. Über ein eigenes AOC verfügt Rhein-Neckar Air nicht, weshalb man formell gesehen überhaupt keine Fluggesellschaft ist. Die Durchführung der Flüge erfolgte zuletzt durch MHS Aviation, die vom Insolvenzantrag ausdrücklich nicht betroffen ist. Ursache der finanziellen Schwierigkeiten Ein wesentlicher Faktor für die Insolvenz ist laut dem Geschäftsführer Dirk Eggert die ausgebliebene Zahlung eines Reiseveranstalters. Dieser schuldet RNA nach Angaben des „Mannheimer Morgen“ eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich. Die entstandene finanzielle Lücke konnte die Fluggesellschaft bisher nicht schließen, was schließlich zur Insolvenz

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Flughafen Ljubljana plant umfangreiches Charterprogramm für Wintersaison 2024/25

In der Wintersaison 2024/25 werden slowenische Reiseveranstalter erstmals eine erweiterte Serie von Charterflügen ab dem Flughafen Ljubljana Jože Pučnik organisieren. Zu den Zielen zählen neben europäischen Metropolen auch exotische Destinationen: So stehen Bari und Catania in Italien, Porto und Ponta Delgada in Portugal, Thessaloniki in Griechenland, Madrid, Gran Canaria und Teneriffa in Spanien, die Kapverdischen Inseln, Antalya in der Türkei, Malta, Hurghada in Ägypten, Paris und das finnische Rovaniemi auf dem Flugplan. Der Flughafen Ljubljana erwartet bis Ende 2024 insgesamt rund 1,4 Millionen Passagiere. Diese neuen Verbindungen sollen zur weiteren Stärkung des slowenischen Luftverkehrs beitragen und den Tourismus in Slowenien beleben.

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Bentour plant Einführung von Bausteinreisen ab Februar 2025

Der Reiseveranstalter Bentour wird ab Februar 2025 Bausteinreisen anbieten. Dies gab CEO Deniz Ugur während der Best-Reisen-Jahrestagung im griechischen Kyllini bekannt. Um die neuen Angebote umzusetzen, wird die Technologie Nezasa eingesetzt, die auch von anderen Anbietern von Bausteinreisen verwendet wird. Das Ziel dieser Initiative ist es, die Pauschalreise zu stärken und gleichzeitig individuellere Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten. Reisende sollen die Möglichkeit erhalten, Produkte aus verschiedenen Destinationen, insbesondere in der Türkei und Griechenland, miteinander zu kombinieren. Die Konditionen für Reiseverkäufer bleiben unverändert, sodass die gleichen Provisionen wie bei Pauschalreisen gelten. Mit dieser Maßnahme reagiert Bentour auf die wachsende Nachfrage nach flexibleren und maßgeschneiderten Reisemöglichkeiten und möchte die Sicherheit der Reiseprodukte weiterhin gewährleisten.

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Die Zukunft der Pauschalreise: Herausforderungen und Chancen im internationalen Tourismus

Die Pauschalreise, lange Zeit als fester Bestandteil des deutschen Reisemarktes etabliert, steht vor neuen Herausforderungen. Während Tui-Chef Ebel auf der Jahrestagung der Reisebürokooperation Best in Kyllini, Griechenland, die Bedeutung der Pauschalreise als „Exportschlager“ betonte, zeigte er sich zugleich besorgt über die Wettbewerbsfähigkeit dieses Reiseformats in Deutschland. Insbesondere die hohen Kosten und die zunehmende Überregulierung könnten die Attraktivität von Pauschalreisen im Vergleich zu anderen Buchungsformen gefährden. Mit einem klaren Fokus auf neue Märkte in Südamerika und Asien versucht der Konzern, die Dynamik im touristischen Sektor zu nutzen, während er gleichzeitig Lobbyarbeit in Brüssel und Berlin leistet, um die Interessen der Veranstalter zu wahren. Die Pauschalreise als Exportschlager Ebel hob hervor, dass die Pauschalreise in Zukunft eine zentrale Rolle in den Aktivitäten von Tui spielen soll, insbesondere durch die Erschließung neuer Quellmärkte. Der Tourismus in Südamerika und Asien wächst schneller als in Europa, und Tui will sich diese Chancen nicht entgehen lassen. Eine zentrale Rolle sollen dabei dynamisch paketierte Pauschalreisen spielen, die über eine zentrale Plattform zusammengestellt und vertrieben werden. Dies könnte die Anpassungsfähigkeit und Attraktivität der Pauschalreise erhöhen und gleichzeitig neue Kundenkreise ansprechen. In Deutschland jedoch sieht Ebel die Zukunft der Pauschalreise gefährdet. Hohe Kosten und bürokratische Auflagen, die durch EU-Richtlinien verschärft werden könnten, setzen den Reiseveranstaltern zu. Ebel beziffert den Preisnachteil für Pauschalreisen aufgrund bürokratischer Vorgaben auf drei bis fünf Prozent. Diese Belastungen, so Ebel, sind eine ernsthafte Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Online-Portalen, die flexiblere Buchungsoptionen anbieten. Lobbyarbeit in Brüssel und Berlin Um den Herausforderungen zu begegnen,

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Chair Airlines schickt A319 in die Verlängerung

Die Schweizer Fluggesellschaft Chair Airlines sieht sich in der aktuellen Luftverkehrslandschaft mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. In einem strategischen Schritt hat die Airline entschieden, den Leasingvertrag für ihre letzte A319-100 zu verlängern, anstatt wie geplant auf eine rein A320-200-Flotte umzusteigen. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die schwierigen Marktbedingungen, die durch stark gestiegene Leasingraten für ältere Flugzeuge und die anhaltenden Probleme in der Lieferkette verursacht werden. CEO Shpend Ibrahimi erklärt, dass die Airline vorerst an ihrer älteren Maschine festhalten wird, da der Rückstau an A320neo-Flugzeugen die Attraktivität der A319 erhöht hat. Airbus A319 bleibt noch länger Chair Airlines hatte ursprünglich vor, ihren 17,7 Jahre alten A319 bis Ende 2024 gegen ein neueres A320-Modell auszutauschen. Derzeit gibt es jedoch massive Lieferengpässe bei den modernen A320neo-Flugzeugen, was die Leasingpreise für ältere Modelle in die Höhe treibt. „Wir gehen davon aus, dass sich die Situation im nächsten Jahr verbessern wird, da wir die Probleme mit der A320neo besser in den Griff bekommen und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen erhöht wird“, erklärt Ibrahimi in einem Interview mit CH-Aviation.com. Dieser Optimismus ist jedoch von Unsicherheit geprägt, da die Luftfahrtindustrie weiterhin mit verschiedenen externen Herausforderungen zu kämpfen hat. Ein zentrales Problem sind die aufgrund von Triebwerksproblemen am Boden liegenden A320neo-Flugzeuge von Pratt & Whitney. Diese Situation hat die Airlines dazu veranlasst, ihre Flottenstrategien zu überdenken und vorübergehend ältere Modelle weiter zu betreiben. Chair Airlines plant, ihre Flotte in Zukunft auf den A320-200 mit 180 Sitzen umzustellen, was den Betrieb mit nur einem Flugzeugtyp erleichtern würde. Marktstrategie und Betriebsmodell

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EU-Reform der Pauschalreiserichtlinie sorgt für Kritik – Nachbesserungen gefordert

Die geplante Novellierung der EU-Pauschalreiserichtlinie stößt auf Kritik von Experten. Der Reiserechtler Ansgar Staudinger forderte bei einem Webinar des Deutschen Reiseverbands (DRV), dass die EU-Kommission den Verbraucherschutz nicht weiter verschärfen solle, da Pauschalreisen bereits umfassend abgesichert seien. Insbesondere die zurückgenommene Drei-Stunden-Regelung, bei der Reisebüros bei der Buchung mehrerer Einzelleistungen innerhalb von drei Stunden zu Veranstaltern werden sollten, war ein umstrittenes Thema. Auch eine stärkere Regulierung von Online-Plattformen wie Booking.com müsse überdacht werden. Staudinger wies darauf hin, dass eine Absicherung von Einzelleistungen im gleichen Umfang wie Pauschalreisen ökonomisch nicht sinnvoll sei und zu höheren Preisen führen könnte. Der Reformprozess soll voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen sein.

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