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Ungarn: Gericht kippt saftige Ryanair-Geldstrafe

Die im Vorjahr seitens der ungarischen Konsumentenschutzbehörde über den Billigflieger Ryanair verhängte Geldstrafe wurde von einem Gericht in Budapest aufgehoben. Weil der Carrier die von der Orban-Regierung eingeführte Sondersteuer an die Passagiere weitergereicht hatte, wurde dieser zunächst mit 763.000 Euro „bestraft“. Unter anderem zur Aufbesserung des desolaten Staatshaushalts hat Ungarns Orban-Regierung eine so genannte Übergewinn-Steuer eingeführt. Verschiedene Branchen, darunter auch die Luftfahrt wurden zusätzlich zur Kasse gebeten. Eigentlich war vorgesehen, dass die Unternehmen die Mehrkosten selbst tragen müssen, jedoch reichte Ryanair diese – auch nachträglich – an die Fluggäste weiter. Mit Aussagen wie, dass man „ungarische Familien schützen“ wolle, wurden Politiker aus dem Umfeld von Orban aktiv und dies führte dazu, dass gegen den Carrier eine Geldstrafe in der Höhe von 763.000 Euro verhängt wurde. Dagegen zog Ryanair bereits im August 2022 vor Gericht und nun entschied ein Gericht, dass die Strafe nichtig ist. Unter anderem wurde festgestellt, dass die Weitergabe der Steuer im Einklang mit internationalen Luftfahrtverträgen und dem EU-Recht ist. Weiters urteilte das Gericht, dass im Vorfeld die Verfahrensrechte der Fluggesellschaft verletzt worden wäre. Ryanair schreibt dazu: „Das Urteil des ungarischen Gerichts steht im Einklang mit dem EU-Recht, das allen Fluggesellschaften die Freiheit garantiert, Preise festzulegen und Steuern rückwirkend auf die Verbraucher abzuwälzen“.

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ATC-Streiks: Ryanair übergibt Petition an EU-Kommission

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Mittwoch, den 31. Mai 2023 eine von 1,1 Millionen Personen unterzeichnete Petition, die zum Ziel hat, dass während ATC-Streiks zumindest Überflüge möglich sind, an die EU-Kommission übergeben. Dazu reiste Firmenchef Michael O’Leary eigens nach Brüssel an. Konkret richtet sich die Petition gegen die Praxis in Frankreich, dessen Mindeststandards während ATC-Streiks vorsehen, dass Inlandsflüge bevorzugt werden. Internationale Flüge, die das Land lediglich überfliegen, können den Luftraum dann oftmals nicht nutzen. Ryanair kritisiert, dass es allein in den ersten fünf Monaten bereits zehnmal so viele Streiktage wie im Vorjahr gegeben hat. „Ryanair fordert die EU-Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen auf, der Petition von mehr als 1,1 Millionen EU-Passagieren Folge zu leisten  und zu verlangen, dass alle EU-Staaten Überflüge während der Streiks der Flugsicherung schützen, wie es in Griechenland, Italien und Spanien bereits der Fall ist“, so der Carrier.

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Ryanair rechnet mit weiterer Konsolidierung der Luftfahrt

Die Ryanair Group vermutet, dass es innerhalb der nächsten beiden Jahre zu einer weiteren Konsolidierung der europäischen Luftfahrt kommen wird. Die Anbietervielfalt werde sich weiter reduzieren und dies würde unweigerlich zu Lasten der Passagiere gehen, denn dadurch würden auch die Ticketpreise steigen. Erst vergangene Woche wurde bekanntgegeben, dass Lufthansa mit vorerst 41 Prozent bei Ita Airways einsteigen wird. Zu einem späteren Zeitpunkt will man den Alitalia-Nachfolger, der momentan tief in der Verlustzone steckt, komplett übernehmen. Damit kauft man sich in großen Stil in den italienischen Markt ein und wischt gleichzeitig dem Skyteam eines aus, denn mit dem Übertritt in die Star-Alliance ist zu rechnen. In Portugal sucht man nach einem Käufer für Tap. Mal wieder, denn der Carrier wurde vor einigen Jahren bereits privatisiert, jedoch in mehreren Schritten schleichend erneut verstaatlicht. Für das Star-Alliance-Mitglied sollen sich die IAG, Air France-KLM und Lufthansa interessieren. In Spanien wurde Air Europa mehr oder weniger schon an die International Airlines Group verkauft, jedoch gibt es noch kein grünes Licht seitens der EU-Kommission, die erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken hat. Schon vor der Corona-Pandemie galt SAS als potentieller Übernahmekandidat . Immer wieder wurde Lufthansa nachgesagt, dass man am skandinavischen Star-Alliance-Partner großes Interesse habe. Zu offiziellen Übernahmeverhandlungen ist es bislang nicht gekommen. Es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein bis sich zumindest die staatlichen Mehrheitseigentümer von ihren Anteilen trennen werden. Auf der anderen Seite der Ostsee soll die staatliche Air Baltic wieder privatisiert werden, jedoch gibt es noch keinen Zeitplan für einen etwaigen Verkauf. Weitere

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Ultrakurzstrecke: Wizz Air macht Ryanair und Air Malta auf Catania-Malta Konkurrenz

Auf der Ultrakurzstrecke zwischen Luqa und Catania verschärft sich ab 1. Juli 2023 der Wettbewerb, denn der Billigflieger Wizz Air macht Air Malta und Ryanair Konkurrenz. Der pinkfarbene Lowcoster will sechsmal wöchentlich fliegen. Die Flugverbindung zwischen Catania und Malta ist im Streckennetz der Ryanair Group eine Besonderheit, denn aufgrund der enorm kurzen Flugzeit gibt es keinen Bordverkauf. Auch der Mitbewerber Air Malta verzichtet aus diesem Grund auf das Feilbieten von Speisen und Getränke. Wer dennoch etwas haben möchte, kann dies natürlich auf Nachfrage bei einem Crewmitglied dennoch erhalten. Die beiden Carrier liefern sich seit einigen Jahren einen scharfen Wettbewerb im Sizilien-Malta-Geschäft. Mit Wizz Air Malta wagt sich ein dritter Player auf diese Ultrakurzstrecke. Im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten fliegt man mit sechs Umläufen pro Woche eher niederfrequent. Vorerst scheint sich der Herausforderer auf das Sommergeschäft konzentrieren zu wollen, denn derzeit ist die Neuaufnahme bis zum 3. September 2023 befristet.

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Ryanair hat einzige Boeing 737-700 an Buzz abgegeben

Die irische Fluggesellschaft Ryanair DAC hat ihre einzige Boeing 737-700, die bislang als EI-SEV registriert war, an die polnische Konzernschwester Buzz abgegeben. Der Mittelstreckenjet soll künftig verstärkt im Chartersegment vermarktet werden. In Polen wurde die Maschine als SP-RUM eingetragen. Laut CH-Aviation.com wurde diese Boeing 737-700 bereits auf diversen Charterrouten ab Polen unter Buzz-Flugnummern eingesetzt. Es handelt sich um das einzige Flugzeug dieses Typs in der Konzernflotte der Ryanair Group. Es verfügt über eine VIP-Bestuhlung.

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Finnair führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit dem Oneworld-Mitglied Finnair verkleinert nun auch ein klassischer Netzwerkcarrier die Größe des in der Economy-Class inkludierten Handgepäcks. Seit einigen Jahren erlauben Ryanair, Wizz Air und Condor nur noch die Mitnahme einer „kleinen Tasche“. Mittlerweile haben unter anderem auch Eurowings und andere Anbieter nachgezogen. Zumindest in Europa waren Handgepäckfreigrenzen, die deutlich kleiner sind als das IATA-Standardformat, eher eine Sache von Ferien- und Billigfliegern. Zuerst eingeführt hat diesen „Trend“ der Billigflieger Ryanair. Der Mitbewerber Wizz Air zog rasch nach, Condor folgte und mit zeitlicher Verzögerung wurde das Konzept auch von Eurowings und anderen Anbietern kopiert. Die Lufthansa-Tochter behauptete damals in einer Aussendung, dass die Einführung der neuen Regeln auf „Kundenwunsch“ geschehen würde. Wohl er steht bei den Airlines die Monetarisierung im Vordergrund, denn um zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen zu dürfen, muss entweder ein höherwertiger und damit teurerer Tarif gebucht werden oder aber kostenpflichtig so genannte „Priority-Pakete“ dazu gekauft werden. Diese können mitunter sehr teuer sein, denn aufgrund flexiblem Pricing können durchaus auch 50 Euro und mehr verlangt werden. Klassische Netzwerkcarrier haben bislang zumindest bei ihren Hauptmarken auf das Kopieren des „Ryanair-Handgepäckkonzepts“ verzichtet. Beispielsweise die Lufthansa Group hat dieses bei der Tochter Eurowings bereits eingeführt, was durchaus ein Hinweis darauf ist, dass man die Erfahrungen bei der Billig- und Ferienflugtochter sammelt und dann evaluiert, ob man die Regeln auch bei den Netzwerkcarriern einführt. Finnair ist hier schon einen Schritt weiter und bietet nun einen so genannten „Superlight-Tarif“ an. Dieser ist künftig innerhalb Europas die günstigste Buchungsklasse und beinhaltet nur noch

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Ryanair rechnet mit zehn Prozent mehr Passagieren

Derzeit geht die Ryanair Group davon aus, dass man im laufenden Geschäftsjahr 2023/24, das Ende März 2024 ausläuft, rund 185 Millionen Passagiere haben wird. Damit würde man um zehn Prozent über der Vorperiode liegen. Allerdings erweisen sich Lieferverzögerungen für zusätzliche Boeing 737-Max-200 als Hemmschuh. Auch aus diesem Grund wird man die geleaste Airbus-A320-Flotte, die bei der maltesischen Tochter Lauda Europe angesiedelt ist, noch länger als angekündigt betreiben. Die Verträge der meisten Einheiten wurden abermals verlängert und laufen nun zum Teil bis 2030. Kurzfristig bereitet Ryanair der Umstand, dass man im Mai, Juni und Juli etwa zehn Maschinen zuwenig habe, durchaus Probleme. Laut Finanzchef Neil Sorahan habe man etwa 750.000 weniger. Noch ist man aber optimistisch, dass Boeing die aktuellen Verzögerungen ab August 2022 wettmachen kann und sich somit die Auswirkungen in Grenzen halten werden. Ryanair vermutet, dass die Treibstoffkosten generell steigen werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man gegenüber der Vorperiode mit Mehrausgaben in der Höhe von einer Milliarde Euro. Dem gegenüber soll der Umstand stehen, dass die Umsätze generell steigen würden. Man würde davon profitieren, dass angesichts der alltäglichen Teuerungen immer mehr Passagiere auf günstigere Anbieter wie Ryanair ausweichen würden. Daher prognostiziert die Geschäftsleitung des Lowcosters, dass der Nettogewinn leicht über jenem des Vorjahres liegen wird. Zuletzt hatte Ryanair einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 1,43 Milliarden Euro. Gegenüber dem Coronajahr 2021 konnte man die Anzahl der beförderte Fluggäste um 74 Prozent auf 168,6 Millionen Euro steigern. In der laufenden Periode hat man um etwa 25 Prozent

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Ryanair nun auch über Amadeus Travel Platform buchbar

Über viele Jahre hinweg hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ausschließlich auf Direktvertrieb gesetzt. Seit einiger Zeit kooperiert man punktuell auch mit Betreibern von GDS-Systemen. Neu ist man auch bei Amadeus vertreten. „Wir freuen uns, dass wir nun auf der Amadeus Travel Platform mit Ryanairs konkurrenzlosem Netzwerk von über 3.000 Flügen zu mehr als 235 Destinationenlive sind. Damit erweitern wir das Geschäftsreiseangebot von Ryanair weiter und ermöglichen Firmenkunden einen besseren Zugang zu unserem marktführenden Streckennetz, hohen Frequenzen, Pünktlichkeit und unschlagbar günstigen Tarifen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Amadeus in den kommenden Jahren, wenn Ryanair bis zum Geschäftsjahr 2026 auf 225 Millionen Passagiere pro Jahr anwächst“, so Dara Brady.

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Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair von Entscheidung des EU-Gerichts erfreut

Erwartungsgemäß begrüßt Ryanair die Entscheidung des EU-Gerichts, das die staatlichen Beihilfepakete, die an Lufthansa und SAS gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Die Genehmigungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden, wurden gekippt, wobei die Kommission noch vor den EuGH ziehen kann oder aber die Begründung nachbessern darf. Dazu ein Ryanair-Sprecher: „Eine der größten Errungenschaften der EU ist die Schaffung eines Binnenmarktes für den Luftverkehr. Die Genehmigung der deutschen Rekapitalisierungsbeihilfe für Lufthansa und der schwedischen und dänischen Rekapitalisierungsbeihilfe für SAS durch die Europäische Kommission verstieß gegen die Grundprinzipien des EU-Rechts. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr handeln muss und diskriminierende staatliche Beihilfen nicht auf politischen Druck der nationalen Regierungen hin genehmigen darf. Das Eingreifen des Gerichtshofs ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten EU. Während der Covid-19-Pandemie wurden diskriminierende staatliche Subventionen in Höhe von über 40 Mrd. EUR an EU-Fluggesellschaften vergeben. Wenn die EU-Gerichte diese Beihilfen nicht im Einklang mit dem heutigen Urteil stoppen, werden sie den Markt noch jahrzehntelang verzerren. Ob Europa die Covid-19-Krise mit einem funktionierenden Binnenmarkt überwinden kann, hängt davon ab, dass die Fluggesellschaften unter gleichen Bedingungen miteinander konkurrieren können. Ein unverzerrter Wettbewerb beseitigt Ineffizienzen und kommt den Verbrauchern durch niedrige Flugpreise und eine große Auswahl zugute. Ungerechtfertigte Subventionen hingegen fördern die Ineffizienz und schaden den Verbrauchern auf Jahrzehnte hinaus“.

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Boeing 737-Max-10: Ryanair bestellt CFM Leap-1-B-Triebwerke

Vor wenigen Tagen hat die Billigfluggesellschaft Ryanair bekanntgegeben, dass man beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer bis zu 300 Exemplare des Typs B737-Max-10 kaufen wird. Mit CFM International hat man einen Vertrag über Leap 1-B-Triebwerke unterschrieben. Damit ist klar, dass die 150 fix bestellten B737-Max-10 mit Antrieben des  Joint-Ventures von General Electric und Safran ausgerüstet sein werden. Laut der Ankündigung von CFM International umfasst die Vereinbarung auch Ersatztriebwerke und Optionen für 150 weitere Flugzeuge und entsprechende Triebwerke. „Wir fühlen uns geehrt durch das erneute Vertrauen von Ryanair in unsere Produkte und in unsere Teams. Wir freuen uns darauf, die Flottenentwicklung von Ryanair weiterhin zu unterstützen, indem wir ihr die besten Standards in Bezug auf Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Wartung bieten“, so Gaël Méheust, Chief Executive Officer von CFM International. Eine große Überraschung ist es nicht, dass sich Ryanair für CFM-Triebwerke entschieden hat, denn momentan handelt es sich um die einzige Option für diesen Maschinentyp. Das Leap-1-B ist den Modellen 1-A und 1AC, die bei der Airbus A320neo-Reihe sowie bei der chinesischen Comac C919 verwendet werden, sehr ähnlich. Aus einer bestehenden Boeing 737-Max-200-Order hat Ryanair bereits 102 Exemplare erhalten. Weitere 108 Einheiten stehen noch zur Auslieferung an. Zwischen der Übergabe der vorläufig letzten Max-200 und der ersten Max-10 werden etwa zwei Jahre vergehen, teilte Ryanair im Zuge der Bekanntgabe der jüngsten Großbestellung mit.

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