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Air Baltic verzeichnet Erfolg mit Business Class Upgrade per Gebot

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic vermeldet positive Ergebnisse nach der Einführung ihres Angebots, Passagieren die Möglichkeit zu geben, auf ein Upgrade in die Business Class zu bieten. Der im Dezember 2024 in Zusammenarbeit mit Plusgrade, einem Anbieter von Zusatzumsatzlösungen, gestartete Service erfreut sich großer Beliebtheit. Seit der Einführung haben über 7.500 Fluggäste erfolgreich Gebote für ein Upgrade abgegeben, was zu einem deutlichen Umsatzanstieg für die Airline geführt hat. Natālija Kuzmina, die Leiterin für Kundenerfahrung und Einblicke bei Air Baltic, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Sie betonte, dass der neue Upgrade-Service seit seiner Einführung im vergangenen Jahr zu einem stetigen Anstieg der Business-Class-Passagiere geführt habe. Der Dienst biete den Kunden mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihres Reiseerlebnisses und ermögliche es mehr Passagieren, Premium-Optionen zu nutzen. Gleichzeitig trage er positiv zur Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaft bei. Die Partnerschaft mit Plusgrade werde positiv bewertet und soll zukünftig um weitere Produkte erweitert werden. Der Prozess für ein Business Class Upgrade per Gebot ist unkompliziert. Sieben Tage vor dem Abflug erhalten Passagiere, für deren Strecke ein Upgrade verfügbar ist, eine Einladungs-E-Mail. Anschließend können sie ein Gebot abgeben. Spätestens zwölf Stunden vor dem Abflug werden die Passagiere informiert, ob ihr Gebot akzeptiert wurde. Die Startgebote beginnen auf ausgewählten Strecken bei 60 Euro, wobei für längere oder stark nachgefragte Strecken höhere Anfangspreise gelten. Die größte Nachfrage nach dem Upgrade-Service wurde auf Flügen von Riga nach Wien, Paris und Tallinn verzeichnet, mit Startgeboten von 85, 95 bzw. 65 Euro.

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Wien verlängert Straßenbahnlinie 18 – Fahrverbot für Autos in der Stadionallee geplant

Ab Herbst 2026 soll die Wiener Straßenbahnlinie 18 von der Schlachthausgasse bis zum Handelskai verlängert werden. Während der Mobilitätsclub diese Erweiterung der öffentlichen Verkehrskapazitäten grundsätzlich begrüßt, kritisiert er die damit einhergehenden Einschränkungen für den motorisierten Verkehr. Konkret ist geplant, in der Stadionallee zwischen der Lusthausstraße und dem Stadionbadparkplatz ein Fahrverbot für Autos und Motorräder einzurichten. Dies bedeutet, daß der Durchgangsverkehr zwischen dem zweiten und dritten Bezirk künftig entweder über die Tangente oder den Praterstern ausweichen muß. Der ÖAMTC sieht diese Maßnahme kritisch. Verkehrsexperte Matthias Nagler bemängelt, daß dies für viele Anwohner massive Zeitverluste und unnötige Mehrkilometer bedeute, insbesondere für Fahrer von Mopeds oder vignettenfreien Fahrzeugen, die nicht auf die Autobahn ausweichen könnten. Zudem wird es durch die Verlängerung der Linie 18 auch in der Schlachthausgasse, am Rennweg und auf der Stadionbrücke zu einer Reduzierung der Fahrstreifen kommen, was der ÖAMTC als mögliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Straßennetzes, insbesondere an Kreuzungen, ansieht. Nagler äußerte sogar die Befürchtung von Behinderungen für die Straßenbahn selbst an einzelnen Stellen. Der ÖAMTC hatte im Vorfeld alternative Planungsvorschläge eingebracht, die ein Miteinander aller Verkehrsformen in der Stadionallee ermöglicht hätten, diese wurden von der Stadt Wien jedoch nicht weiter berücksichtigt. Auch die Einwände zahlreicher Bürgerinitiativen im zweiten und dritten Bezirk fanden kein Gehör. Nagler resümiert, daß der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zwar wichtig sei, in diesem Fall jedoch der Autoverkehr unnötigerweise gänzlich ausgeschlossen werde, wodurch eine Chance verpaßt worden sei, die Interessen aller Verkehrsteilnehmer im Sinne einer lebenswerten Stadt zu berücksichtigen.

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Emirates nimmt neue Direktverbindung zwischen Dubai und Hangzhou auf

Die Fluggesellschaft Emirates erweitert ihr Streckennetz in China und wird ab dem 30. Juli 2025 eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Hangzhou anbieten. Hangzhou wird damit die fünfte Destination von Emirates auf dem chinesischen Festland, ergänzend zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Peking, Guangzhou, Shanghai und Shenzhen. Die neue Route soll die wirtschaftlichen und technologischen Beziehungen zwischen dem Nahen Osten und der aufstrebenden Technologie-Metropole stärken. Die tägliche Verbindung wird mit einer Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration durchgeführt, die insgesamt 2.478 Sitzplätze pro Woche bietet. Flug EK310 startet täglich um 09:40 Uhr Ortszeit in Dubai und erreicht Hangzhou um 22:00 Uhr Ortszeit. Der Rückflug EK311 hebt um 00:10 Uhr in Hangzhou ab und landet um 04:55 Uhr Ortszeit in Dubai. Emirates betont, daß die Flugzeiten optimal auf Weiterverbindungen im globalen Streckennetz abgestimmt sind, was auch Reisenden aus Wien mit einem bequemen Umstieg in Dubai zugutekommt. Hangzhou, die Hauptstadt der Provinz Zhejiang, hat sich zu einem bedeutenden globalen Zentrum für Innovation und technologische Entwicklung entwickelt, nicht zuletzt als Heimat der Alibaba Group. Die Stadt zieht zahlreiche Start-ups und Innovationszentren an und verzeichnet ein starkes Wachstum im Bereich des grenzüberschreitenden E-Commerce. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung bietet Hangzhou auch kulturelle Attraktionen wie den Westsee (UNESCO-Weltkulturerbe) und die Leifeng-Pagode. Mit der neuen Verbindung reagiert Emirates auf die wachsende Bedeutung Hangzhous und baut gleichzeitig ihre Präsenz auf dem chinesischen Festland weiter aus.

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Twin City Liner feiert neuen Fahrgastrekord und blickt auf erfolgreiche Saison

Der 2. Mai 2025 markiert einen neuen Höhepunkt in der Geschichte des Twin City Liners, dem Schnellkatamaran, der Wien und Bratislava auf der Donau verbindet. An diesem Tag nutzten unglaubliche 1.270 Personen das Angebot, was das höchste Tagesergebnis seit der Inbetriebnahme im Jahr 2006 darstellt. Die Central Donau, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, freut sich als Schiffseignerin und Betreiberin über diesen erneuten Erfolg, der die anhaltende Beliebtheit der Verbindung unterstreicht. Der jüngste Fahrgastrekord fiel auf einen Fenstertag, an dem besonders viele Menschen das sonnige Wetter für einen Ausflug mit dem Schnellkatamaran nach Bratislava oder Wien nutzten. Vor allem während der wärmeren Monate erfreuen sich die Fahrten mit dem Twin City Liner großer Beliebtheit, da sie eine schnelle und komfortable Reisemöglichkeit zwischen den beiden Hauptstädten bieten und gleichzeitig eine reizvolle Perspektive auf die Donau und die umliegende Landschaft eröffnen. Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding, zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Weit über zwei Millionen Passagiere waren seit dem Start des Erfolgsprojekts im Jahr 2006 bereits mit dem Twin City Liner auf der Donau unterwegs. Im Jahr 2024 konnten wir 165.000 Gäste an Bord begrüßen und letzten Freitag haben wir mit 1.270 Passagieren einen neuen Tagesrekord aufgestellt, das entspricht einer Auslastung von knapp 97 Prozent.“ Dieser hohe Wert verdeutlicht die Attraktivität und die effiziente Nutzung der Kapazitäten des Schnellkatamarans. Auch Reinhard Karl, Generaldirektor-Stellvertreter und Kommerzkunden-Vorstand der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, äußerte sich stolz über den neuerlichen Rekord: „1.270 begeisterte Passagiere an einem einzigen Tag zeigen einmal mehr, wie sehr

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Wiener Stadtwerke stoßen Güterverkehrssparte Wiener Lokalbahnen Cargo ab

Die Wiener Stadtwerke haben ein offenes Bieterverfahren zur Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLC) eingeleitet. Dieser Schritt erfolgt, da der internationale Güterverkehr nicht zum Kerngeschäft des öffentlichen Versorgungsauftrags der Stadt Wien und der Wiener Stadtwerke-Gruppe gehört. Zudem wird die aktuelle Situation im Bahnlogistikmarkt als ein weiterer Beweggrund für den Verkauf genannt. Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen Käufer für die WLC zu finden, der im Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich ansässig ist und das Potenzial des Unternehmens aus eigener Marktstärke heraus weiterentwickeln kann. Die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des Schienengüterverkehrs. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1886 zurück, als die „Actien-Gesellschaft der Wiener Localbahnen“ gegründet wurde und neben dem Personenverkehr auch den Gütertransport bediente. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Güterverkehrssparte zu einem wichtigen Akteur im nationalen und internationalen Transportwesen. Die WLC bietet umfassende Logistiklösungen für verschiedene Branchen und verfügt über ein eigenes Streckennetz sowie moderne Umschlaganlagen. Trotz ihrer Bedeutung und ihres Potenzials sehen die Wiener Stadtwerke den internationalen Güterverkehr nicht als strategischen Kernbereich ihrer Geschäftstätigkeit an. Der Verkaufsprozess soll transparent und bedingungslos ablaufen, um den bestmöglichen Käufer für die WLC zu finden. Es wird erwartet, daß sich eine Reihe von Logistikunternehmen und Investoren für die Übernahme der Wiener Lokalbahnen Cargo interessieren werden. Die WLC verfügt über eine gut positionierte Marktstellung, ein erfahrenes Team und Entwicklungspotenzial, was sie zu einem attraktiven Akquisitionsobjekt machen dürfte. Die Wiener Stadtwerke betonen, daß es ihr Anliegen ist, einen Käufer zu

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Emirates plant umfangreiche Neueinstellungen von Piloten und Kabinenpersonal

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates kündigte eine signifikante Erweiterung ihres Personals an. Noch in diesem Jahr sollen über 550 neue Piloten eingestellt werden, um das bestehende Team von rund 4.600 Flugzeugführern weiter zu verstärken. Für die kommenden zwei Jahre plant Emirates die Rekrutierung von insgesamt 1.500 neuen Piloten. Parallel dazu sucht die Airline auch verstärkt nach Kabinenpersonal und veranstaltete kürzlich einen „Open Day“ in Wien, um Interessierten die Karrieremöglichkeiten näherzubringen. Die Rekrutierungsoffensive von Emirates unterstreicht das kontinuierliche Wachstum der Fluggesellschaft und die Erweiterung ihrer globalen Operationen. Seit Anfang 2022 hat Emirates bereits knapp 2.000 neue Piloten eingestellt und setzt diese Bemühungen durch weltweite Rekrutierungsveranstaltungen fort. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem internen „Accelerated Command“-Programm, welches erste Offiziere gezielt auf die Rolle des Kapitäns vorbereitet. Dieses Programm erfreut sich großer Beliebtheit, wie die Teilnahme von über 80 Piloten seit seinem Start vor einem Jahr zeigt. Für Interessenten am Kabinenpersonal bot Emirates am 8. Mai in Wien einen „Tag der offenen Tür“ an. Dort konnten sich Bewerber über die Anforderungen und den Bewerbungsprozess informieren und sich direkt vorstellen. Emirates legt Wert auf eine multinationale Belegschaft und bietet seinen Mitarbeitern attraktive Arbeitsbedingungen in Dubai, einschließlich Unterkunft, Transportzuschüsse und eines steuerfreien Gehalts. Zudem profitieren die Angestellten von umfassenden Versicherungsleistungen und vergünstigten Flugtickets für sich und ihre Angehörigen. Die Fluggesellschaft betreibt eine moderne Flotte von Großraumflugzeugen, bestehend aus Airbus A380, Boeing 777 und neuerdings auch dem Airbus A350.

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Wiener Tradition trifft auf moderne Barkultur – „Room 1867“ eröffnet im Herzen der Stadt

Im fünften Stock des geschichtsträchtigen Hauses „Am Hof 8“, inmitten der Wiener Innenstadt, hat mit „Room 1867“ eine neue, exklusive Rooftop Bar ihre Pforten geöffnet. Der Private Members Club erweitert damit sein bereits vielfältiges Angebot um einen intimen und eleganten Treffpunkt, der eine Hommage an die reiche Historie des Hauses darstellt. Die Namensgebung „Room 1867“ ist dabei kein Zufall, sondern eine direkte Referenz an das Gründungsjahr, in dem Johann Kattus mit seiner Spezereienhandlung am selben Ort den Grundstein für ein späteres florierendes Unternehmen legte. Nun soll „Room 1867“ an diesen Pioniergeist anknüpfen und Wiener Eleganz in zeitgemäßer Form erlebbar machen. Eine Hommage an den Gründer und die Wiener Genusskultur Johannes Kattus, der den Private Members Club „Am Hof 8“ im Herbst 2022 ins Leben rief, betont die Bedeutung der neuen Bar als eine Verbeugung vor dem Gründergeist und dem historischen Erbe des Hauses. Die Gäste sollen in „Room 1867“ in eine eigene Welt eintauchen, in der die Verbindung von Tradition und Moderne einen einzigartigen Rahmen für außergewöhnliche Genusserlebnisse und inspirierende Begegnungen schafft. Die Neuinterpretation einer sogenannten „Speakeasy Bar“ unterstreiche zudem den kontinuierlichen Innovationswillen des „Am Hof 8“. Historisch inspirierte Cocktailkreationen Ein besonderes Augenmerk liegt in „Room 1867“ auf der elaborierten Cocktailkarte, die von Restaurantleiter und Gastgeber Stefan Rademacher in sieben Kapitel gegliedert wurde. Diese Kapitel sind eng mit der Familiengeschichte der Kattus verbunden und erzählen auf kreative Weise von den verschiedenen Epochen und Erfolgen des Hauses. Zur Eröffnung präsentieren sich 14 Signature Cocktails, die hochwertige Zutaten in innovative Kompositionen verwandeln.

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Gesperrter Luftraum: Air India fordert finanzielle Entschädigung

Die indische Fluggesellschaft Air India hat sich an die Regierung ihres Landes gewandt und um finanzielle Kompensation für die erheblichen Verluste gebeten, die durch die anhaltende Sperrung des pakistanischen Luftraums entstanden sind. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Schreiben der Fluggesellschaft berichtet, schätzt Air India, daß ihr jährlicher Verlust über 50 Milliarden Rupien (umgerechnet etwa 590 Millionen US-Dollar) betragen könnte, sollte die Sperrung fortgesetzt werden. Das Unternehmen fordert ein „Subventionsmodell“, das proportional zu den erlittenen Verlusten ist und so lange greifen soll, wie der pakistanische Luftraum für indische Flugzeuge gesperrt bleibt. Eine Anfrage von ch-aviation zu dieser Angelegenheit blieb bisher unbeantwortet. Nachdem Pakistan am 24. April 2025 seinen Luftraum für alle indischen Flugzeuge gesperrt hatte, sah sich Air India gezwungen, ihre Flüge nach Europa und Nordamerika umzuleiten, um das Land zu umfliegen. Diese Maßnahme führt zu erheblich längeren Flugzeiten und zwingt die Fluggesellschaft, auf ihren Verbindungen von und nach Nordamerika (mit Ausnahme von Vancouver und San Francisco, die über Pazifikrouten bedient werden) zusätzliche Zwischenlandungen zum Auftanken in Kopenhagen und Wien einzulegen. Air India betont, daß neben den zusätzlichen Treibstoffkosten auch die verlängerten Flugzeiten aufgrund des erhöhten Personalbedarfs kostspielig sind. Indische Luftfahrtbehörde lockert vorübergehend Flugdienstzeiten Um die Komplikationen teilweise auszugleichen, hat die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) der staatlichen Fluggesellschaft vorübergehend gestattet, die Flugdienst- und Ruhezeiten der Piloten auf Langstreckenflügen zu verlängern. Laut einem internen Vermerk, der Reuters vorliegt, gilt diese Ausnahmeregelung zunächst für zwei Wochen bis Mitte Mai 2025. Es wird davon ausgegangen, daß dies eine Übergangsmaßnahme ist,

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Österreichs Flughäfen verzeichnen leichtes Passagierwachstum im ersten Quartal 2025

Die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen konnten im ersten Quartal des Jahres 2025 insgesamt rund 7,3 Millionen Passagiere begrüßen. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders erfreulich entwickelte sich die Luftfracht, die um beachtliche 6,2 Prozent auf 89.851 Tonnen anstieg. Diese positive Entwicklung wird von der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) als Zeichen für die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen gewertet, wobei regionale Unterschiede in der Passagierentwicklung zu beobachten sind. Ein wesentlicher Faktor für das Quartalsergebnis ist die Verlagerung der reisestarken Osterfeiertage in den April, was im Vorjahresquartal noch nicht der Fall war. Regionale Unterschiede in der Passagierentwicklung Die detaillierte Betrachtung der einzelnen Flughäfen zeigt ein heterogenes Bild. Während der Flughafen Wien als größter österreichischer Airport mit einem Passagierplus von 1,8 Prozent auf über sechs Millionen Fluggäste weiterhin eine zentrale Rolle spielt, verzeichneten andere regionale Flughäfen teils deutlichere Veränderungen. Besonders stark präsentierten sich die Flughäfen Klagenfurt und Linz mit Zuwachsraten von 25,1 Prozent beziehungsweise 31,0 Prozent. Diese Zuwächse deuten auf eine positive Entwicklung des regionalen Flugverkehrs hin. Demgegenüber mußten die Flughäfen Graz und Salzburg Rückgänge im Passagieraufkommen hinnehmen. In Graz sank die Zahl der Flugreisenden um 8,2 Prozent, was maßgeblich auf den Wegfall der wichtigen Amsterdam-Verbindung zurückzuführen ist. Auch der Flughafen Salzburg verzeichnete einen Rückgang von 5,0 Prozent, der mit dem Ausbleiben von Flügen der Fluggesellschaft Wizz Air in Verbindung gebracht wird. Der Flughafen Innsbruck konnte mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent ein moderates Wachstum erzielen.    Passagiere 1-3/2025 Passagiere 1-3/2024 Δ in % GRZ 137.331

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Beond fasst Wien und Düsseldorf ins Auge

Die junge Airline Beond plant eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes in den kommenden zwei Jahren. Statt der zunächst angekündigten fünf neuen Destinationen sollen nun insgesamt 18 neue Ziele in Europa, Asien und dem Mittleren Osten in den Flugplan aufgenommen werden. Diese Expansion folgt auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr, in dem Beond-Chef Tero Taskila bereits eine deutliche Vergrößerung der Flotte in Aussicht gestellt hatte. Im Rahmen der neuen Streckenplanung wird Beond künftig acht europäische Städte bedienen. Neben den bereits bestehenden Verbindungen nach Mailand und Zürich kommen sechs neue Ziele hinzu: Düsseldorf und Wien als neue Destinationen im deutschsprachigen Raum, sowie Paris, Rom und Warschau. Der Fokus der Expansion liegt jedoch auf Asien, wo neun neue Ziele hinzukommen. Neben Bangkok und Seoul werden drei chinesische Metropolen – Peking, Shanghai und Guangzhou – angeflogen. Indien erhält mit Mumbai, Delhi, Bangalore und Hyderabad gleich vier neue Verbindungen. Auch der Nahe Osten wird mit Jeddah, Kuwait, Bahrain und Abu Dhabi in das Streckennetz aufgenommen. Die Durchführung aller Flüge soll weiterhin mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie erfolgen. Angesichts der geplanten massiven Erweiterung des Streckennetzes ist jedoch klar, dass die aktuelle Flotte von einem Airbus A319 und einem A321 nicht ausreichen wird. In der Pressemitteilung macht Beond keine konkreten Angaben zur geplanten Flottenvergrößerung. Im November des Vorjahres hatte CEO Taskila jedoch das Ziel ausgegeben, die Flotte bis zum Jahr 2028 auf 27 Flugzeuge aufzustocken.

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