Vereinigung Cockpit: “Easyjet darf Berlin nicht weiter ausbluten lassen”

Galley an Bord eines Easyjet-A320neo (Foto: Jan Gruber).
Galley an Bord eines Easyjet-A320neo (Foto: Jan Gruber).

Vereinigung Cockpit: “Easyjet darf Berlin nicht weiter ausbluten lassen”

Galley an Bord eines Easyjet-A320neo (Foto: Jan Gruber).
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Am Dienstag wurde bekannt, dass die Billigfluggesellschaft Easyjet ihre Basis Berlin-Brandenburg weiter verkleinern wird und auch zahlreiche Stellen vor dem Aus stehen. Das stößt der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sauer auf.

Derzeit plant die Geschäftsleitung des Lowcosters in der deutschen Bundeshauptstadt bis zu 275 Jobs zu streichen. Aus internen Quellen, die jedoch offiziell nicht kommentiert bzw. bestätigt wurden, ist gar zu hören, dass noch mehr Mitarbeiter um ihre Jobs bangen müssen. Easyjet wurde durch die Übernahme zahlreicher Flugzeuge von Strecken aus der Insolvenzmasse von Air Berlin zum größten Anbieter in Berlin.

Die Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass Easyjet seither “regelmäßig mit Einschnitten für Verunsicherung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern” gesorgt habe. Nun fordert man, dass den Beschäftigten “endlich mehr Sicherheit und langfristige Perspektiven” gegeben werden sollen.

Dazu Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit: “Das Unternehmen muss jetzt seiner sozialen Verantwortung gerecht werden. Nachdem die Belegschaft in den zurückliegenden Jahren schon so viele Einschnitte verkraften musste, darf Easyjet den Standort Berlin jetzt nicht noch weiter ausbluten lassen.”

1 Comment

  • YankeeZulu1 , 27. Mai 2022 @ 13:21

    Auch wennd as Her Gröls nicht passt, so wird Easyjet schlichtweg wirtschaftlich rechnen und sowohl Maschinen abziehen als auch (als logische Folge) Personal abbauen. Das ist halt eine besondere Eigenschaft der LCC. Parallel kann BER nicht mit Gebühren arbeiten, welche nicht die Kosten decken. Und wären andere Flughäfen, insbes in D, bereit, eben so zu handeln, wäre das ganze Problem so nicht vorhanden: die Flugpreise müssten entsprechend anziehen, keine mehr müsste im bisherigen Maße über “Verlust einbringende Landratspisten” diskutieren, wie auch das Anprangern von 2Drei-Euro-Fuchzig”-Flügen zurück ginge.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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  • YankeeZulu1 , 27. Mai 2022 @ 13:21

    Auch wennd as Her Gröls nicht passt, so wird Easyjet schlichtweg wirtschaftlich rechnen und sowohl Maschinen abziehen als auch (als logische Folge) Personal abbauen. Das ist halt eine besondere Eigenschaft der LCC. Parallel kann BER nicht mit Gebühren arbeiten, welche nicht die Kosten decken. Und wären andere Flughäfen, insbes in D, bereit, eben so zu handeln, wäre das ganze Problem so nicht vorhanden: die Flugpreise müssten entsprechend anziehen, keine mehr müsste im bisherigen Maße über “Verlust einbringende Landratspisten” diskutieren, wie auch das Anprangern von 2Drei-Euro-Fuchzig”-Flügen zurück ginge.

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