2025

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Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien: Robustes Wachstum im Mai 2025 trotz regionaler Verschiebungen

Der Flughafen Wien und seine Beteiligungen haben im Mai des Jahres 2025 ein solides Verkehrsergebnis vorgelegt, das ein anhaltendes Wachstum im Passagieraufkommen und im Frachtbereich widerspiegelt. Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete im Berichtsmonat einen Anstieg der Passagierzahlen um 3,7 Prozent auf insgesamt 3.884.572 Reisende. Am Standort Wien selbst wurde ein Zuwachs von 2,0 Prozent auf 2.900.976 Passagiere registriert. Während die Zahl der Lokalpassagiere in Wien zunahm, war bei den Transferpassagieren ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Erwähnenswert ist die starke Zunahme des Passagieraufkommens an den Beteiligungsflughäfen Malta und Kosice sowie das deutliche Wachstum im Frachtbereich, das auf eine Belebung des internationalen Warenhandels hindeutet. Verkehrsentwicklung im Mai 2025: Ein detaillierter Blick auf Wien Der Monat Mai des Jahres 2025 präsentierte sich für den Flughafen Wien mit einer gemischten, aber insgesamt positiven Verkehrsentwicklung. Mit 2.900.976 Reisenden wurde ein Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. Diese Zahlen bestätigen die Rolle des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in der Region. Ein genauerer Blick auf die Passagierstruktur offenbart interessante Dynamiken: Die Flugbewegungen am Standort Wien zeigten eine leichte Zunahme. Mit 21.828 Starts und Landungen wurde ein Wachstum von 0,5 Prozent verzeichnet. Dies deutet darauf hin, daß die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten am Flughafen Wien effizienter nutzen, indem sie möglicherweise größere Flugzeuge einsetzen oder die Auslastung der bestehenden Maschinen verbessern. Ein besonders erfreuliches Ergebnis lieferte das Frachtaufkommen. Hier gab es im Mai 2025 einen beachtlichen Anstieg von 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was zu einem Gesamtvolumen von 27.945 Tonnen führte. Dieses deutliche Wachstum im Frachtbereich kann ein Indikator für

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Flughafen Köln/Bonn feiert Jubiläum mit zwei Projekten für Kinder in Porz

Der Flughafen Köln/Bonn hat im Rahmen seines Jubiläumsjahres zwei Projekte für Kinder in seiner direkten Nachbarschaft, dem Stadtteil Porz, umgesetzt. In der gemeinnützigen Kindertagesstätte „Himmelsstürmer“ wurde eine neue Bobby-Car-Rennstrecke gebaut, während auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hauptstraße in Köln-Porz ein eigener Verkehrsübungsplatz für die Schüler eröffnet wurde. Diese Initiativen unterstreichen das gesellschaftliche Engagement des Flughafens und seine Verbundenheit mit der lokalen Gemeinschaft. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte bei der symbolischen Streckeneröffnung und Bobby-Car-Übergabe an die Kita die Bedeutung des Engagements. Er hob hervor, daß durch den tatkräftigen Einsatz vieler Kollegen etwas Großartiges für die Jüngsten entstanden sei, was die gemeinsame Schaffenskraft zeige. Christiane Weigand, Vorstandsvorsitzende der Porzer Bürgerstiftung, lobte die Unterstützung des Flughafens beim diesjährigen „Aktionstag der Wirtschaft“ in Porz als eindrucksvolles Beispiel gelebter Nachbarschaft, das einen wertvollen Beitrag für das Miteinander im Stadtbezirk leiste. Beide Projekte sind Teil des Beitrags des Flughafens zum diesjährigen „Aktionstag der Wirtschaft“ in Porz. Mitarbeiter des Airports hatten die Projekte selbst ausgewählt und mit viel Eigeninitiative während ihrer Arbeitszeit realisiert. Dabei kamen nicht nur zahlreiche freiwillige Helfer aus verschiedenen Abteilungen zum Einsatz, sondern auch spezielle Fahrzeuge und schweres Gerät des Flughafens, das sonst auf Start- und Landebahnen genutzt wird. Bereits im Vorfeld waren die Tiefbauabteilung, die Gärtnerei und der Zentrale Kehrdienst des Flughafens in vorbereitende Arbeiten eingebunden. Der Flughafen stellte zudem Baumaterialien und Werkzeuge zur Verfügung, bereitete Grünflächen vor und pflanzte in der Kita einen Kastanienbaum. Der Flughafen, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, beteiligt sich

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Ryanair prangert europäische Flugsicherung an: „Desaströses Mißmanagement“ verursacht massive Flugverspätungen

Ryanair hat am Montag, den 16. Juni 2025,  erneut die Europäische Kommission scharf kritisiert und zu einem energischen Eingreifen gegenüber den Flugsicherungsdiensten in Frankreich, Spanien, Deutschland, Griechenland und Großbritannien aufgefordert. Michael O’Leary, der Chef von Ryanair, bezeichnete die Leistungen dieser Dienste als „desaströs geführt“ und forderte eine angemessene Personalbesetzung der Kontrollzentren, um vermeidbare Verspätungen zu verhindern. Die von Eurocontrol gelieferten Zahlen für das Jahr 2024 belegen, daß diese fünf Länder für den Großteil der durch Flugsicherungsengpässe und Streiks verursachten Verspätungen bei Ryanair-Flügen verantwortlich waren. Ryanair bemängelt seit langem den mangelnden Fortschritt bei der Reform der europäischen Flugsicherung, trotz erheblicher Investitionen in das gescheiterte „Single European Sky“-Projekt (SESAR). Die Problematik der Flugverspätungen: Ein Vergleich der ATC-Leistungen Ryanair legt in seiner Mitteilung detaillierte Zahlen vor, die die eklatanten Unterschiede in der Leistungsfähigkeit europäischer Flugsicherungsdienste (Air Traffic Control, ATC) aufzeigen. Die Daten für das Jahr 2024, basierend auf Eurocontrol-Angaben zu Ryanair-Flügen, die aufgrund von ATC-Kapazitätsbeschränkungen und Streiks verspätet waren, zeichnen ein klares Bild: Schlechteste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Demgegenüber stellt Ryanair die Leistungen anderer Flugsicherungsdienste als vorbildlich dar: Beste Flugsicherungsdienste 2024 (Auswahl Ryanair-Flüge): Diese Zahlen verdeutlichen nach Ansicht von Ryanair, daß die Probleme in bestimmten Ländern nicht systembedingt für ganz Europa sind, sondern auf nationaler Ebene gelöst werden müssen. Michael O’Leary kritisiert scharf: „Wenn die Dänen, Belgier, Niederländer, Iren und Slowaken ihre Flugsicherungsdienste ordentlich mit Personal besetzen und ‚ATC-Kapazitäts‘-Verspätungen eliminieren können, warum können wir dann nicht auch von den französischen, deutschen, griechischen und britischen Flugsicherungsanbietern, die allesamt gut von den Fluggesellschaften finanziert werden,

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Flughafen Dortmund erreicht bestes Ergebnis seit 25 Jahren

Die Flughafen Dortmund GmbH hat in ihrer jüngsten Aufsichtsratssitzung das endgültige Jahresergebnis für 2024 bestätigt. Nach Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt Partnerschaft mbB schließt der Airport das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 1,8 Millionen Euro ab. Dies stellt eine Verbesserung um 1,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (minus 3,6 Millionen Euro) dar und markiert das beste Ergebnis der vergangenen 25 Jahre. Auch das EU-EBITDA, das Betriebsergebnis nach den Flughafenleitlinien der Europäischen Kommission, konnte auf knapp 9 Millionen Euro gesteigert werden. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber informierte die Aufsichtsratsmitglieder zudem über die aktuelle Passagierentwicklung im Jahr 2025. Das erste Quartal 2025 verlief zufriedenstellend mit einem Wachstum von rund 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit Beginn des Sommerflugplans kam es jedoch zu Veränderungen im Flugangebot: Ryanair hat sich aus Dortmund zurückgezogen, und Eurowings hat sein Flugangebot ebenfalls reduziert. Dies führte dazu, daß sich die Verkehrszahlen in den Monaten April und Mai im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig entwickelten. Von Januar bis Ende Mai 2025 nutzten insgesamt rund 1,19 Millionen Passagiere den Dortmunder Flughafen für ihre Reisen. Damit erzielt der Airport weiterhin ein kleines Passagierplus von etwa 1,2 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2024. Die Geschäftsführung rechnet für die kommenden Monate mit positiven Entwicklungen. Als Gründe hierfür werden das bevorstehende Hauptreiseaufkommen in der Sommersaison sowie die seit Juni neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova genannt. Zusätzlich sollen weitere Frequenzverstärkungen auf den bestehenden Strecken zur positiven Entwicklung beitragen, um die Auswirkungen der Airline-Anpassungen zu kompensieren.

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Portugal stärkt Lufttransportkapazitäten: Sechster Embraer KC-390 Millennium bestellt und Optionen für NATO-Partner

Auf der 55. Ausgabe der Paris Air Show hat der portugiesische Staat die Absicht bekanntgegeben, ein sechstes Transportflugzeug vom Typ Embraer KC-390 Millennium zu erwerben. Diese Entscheidung baut auf einem im August 2019 unterzeichneten Vertrag über fünf Maschinen auf und wird die Transportflotte der portugiesischen Luftstreitkräfte (FAP) erheblich stärken. Darüber hinaus planen Embraer und die portugiesische Luftwaffe, den bestehenden Vertrag um zehn Kaufoptionen zu erweitern, die künftige Akquisitionen durch europäische Nationen oder NATO-Mitglieder über den portugiesischen Staat in Regierung-zu-Regierung-Verhandlungen ermöglichen sollen. Diese strategische Erweiterung zielt darauf ab, die Interoperabilität und Zusammenarbeit mit neuen KC-390-Betreibern zu fördern und gleichzeitig die portugiesische Luftfahrtindustrie weiter zu entwickeln. Die KC-390 Millennium hat sich seit ihrer Indienststellung im Jahre 2023 durch Portugal als äußerst leistungsfähig und vielseitig erwiesen und eine beeindruckende Missionserfüllungsrate von 99 Prozent erreicht. Die KC-390 Millennium: Ein Multitalent für militärische und zivile Aufgaben Die Embraer KC-390 Millennium ist ein taktisches Transportflugzeug, das von dem brasilianischen Luft- und Raumfahrtunternehmen Embraer entwickelt und produziert wird. Sie ist als mittleres Transportflugzeug konzipiert und soll die Lücke zwischen kleineren taktischen Transportern und großen Frachtflugzeugen wie der C-130 Hercules schließen, deren Flotten in vielen Ländern in die Jahre gekommen sind und Ersatz benötigen. Die KC-390 zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, ein breites Spektrum an Missionen zu erfüllen, was sie zu einem vielseitigen und kosteneffizienten System für moderne Luftstreitkräfte macht. Zu den Kernfähigkeiten des Flugzeugs gehören der Transport von Fracht und Truppen sowie der Abwurf von Gütern und Personal aus der Luft. Darüber hinaus ist die KC-390

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Streik am Flughafen Helsinki an: Finnair streicht 143 Flüge

Die finnische Luftfahrtgewerkschaft IAU hat Arbeitskampfmaßnahmen am Heimatflughafen Helsinki, dem Drehkreuz von Finnair, angekündigt. Diese Aktionen werden am Dienstag, dem 17. Juni 2025, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Die auf vier Stunden angesetzten Arbeitskampfmaßnahmen betreffen verschiedene Arbeitsschichten und beeinträchtigen wesentliche Funktionen für Finnairs Flüge, darunter Bodenabfertigung und Catering-Service. Aufgrund dieser Streikmaßnahmen muß Finnair am Dienstag, dem 17. Juni, rund 143 Flüge streichen. Von den Flugausfällen werden voraussichtlich etwa 6.500 Finnair-Kunden betroffen sein. Finnair wird diesen Kunden Alternativflüge anbieten. Kunden, deren Flug gestrichen wurde, erhalten umgehend eine Information und ein neues Flugangebot, das auch im Buchungsservice und in der mobilen App von Finnair einsehbar ist. Die angebotene Route kann je nach Flugverfügbarkeit im Buchungsservice oder über den Kundenservice geändert werden. Alternativ können Kunden ihre Reservierung stornieren und eine Rückerstattung für das ungenutzte Ticket beantragen. Die Flugausfälle haben den Kundenservice von Finnair überlastet, was zu längeren Wartezeiten führt. Finnair hatte bereits zuvor Kunden, die an Streiktagen reisen wollten, die Möglichkeit gegeben, ihre Flüge umzubuchen, um Störungen zu vermeiden. Tausende Kunden haben diese Option bereits genutzt. Trotz der Bemühungen von Finnair könnten am Dienstag Störungen bei der Gepäckabfertigung am Flughafen Helsinki auftreten. Fluggästen wird daher empfohlen, im Voraus einzuchecken, pünktlich am Flughafen einzutreffen und wichtige Dinge wie Medikamente im Handgepäck mitzunehmen. Die IAU hat zudem ähnliche Arbeitskampfmaßnahmen für Donnerstag, den 19. Juni, angekündigt, deren genaue Auswirkungen Finnair derzeit noch prüft. Es wird jedoch auch an diesem Tag mit Störungen gerechnet; mögliche Flugausfälle für den Donnerstag werden am Dienstag, dem 17. Juni, bekannt gegeben.

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Paris Air Show: Globaler Luftfahrtsektor steht vor massivem Personalbedarf

Der weltweite Luftverkehr steht vor einem beispiellosen Personalbedarf: Bis zum Jahre 2034 werden voraussichtlich 1,5 Millionen neue Fachkräfte im zivilen Luftfahrtbereich benötigt. Dies geht aus dem alle zwei Jahre erscheinenden „Aviation Talent Forecast“ von CAE hervor, der heute auf der Paris International Air Show vorgestellt wurde. Die umfassende Ausgabe 2025 der Prognose analysiert detailliert den Bedarf an Piloten, Flugzeugwartungstechnikern, Kabinenpersonal und erstmals auch an Fluglotsen. Allein in den nächsten zehn Jahren werden demnach 71.000 Fluglotsen weltweit benötigt. Der massive Bedarf wird durch eine rekordhohe Nachfrage nach Flugreisen und eine gleichzeitig erwartete Pensionswelle in allen Berufskategorien angetrieben. Die Branche ist aufgefordert, proaktive und kreative Strategien zu entwickeln, um Personal anzuziehen, auszubilden und langfristig zu binden. Umfassende Analyse des Personalbedarfs: Eine detaillierte Aufschlüsselung CAE, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Training und Simulation für die Luftfahrt, veröffentlichte seinen „Aviation Talent Forecast“ als strategisches Instrument für alle Akteure im Luftfahrtökosystem. Die Ausgabe 2025 der Prognose ist besonders umfassend und deckt erstmals vier Schlüsselberufe ab, die für den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs von entscheidender Bedeutung sind: Zusätzlich zu diesen Zahlen für die kommerzielle Luftfahrt identifiziert der Bericht auch einen erheblichen Bedarf im Bereich der Geschäftsluftfahrt. Hier werden weltweit in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich 102.000 Fachkräfte benötigt, darunter 33.000 Piloten und 69.000 Flugzeugwartungstechniker. Die Region Asien-Pazifik wird voraussichtlich den größten prozentualen Anteil des benötigten Personals stellen. Dies ist direkt auf das rapide Wachstum der Luftverkehrsnachfrage in dieser Region zurückzuführen, die in den kommenden Jahren voraussichtlich einen der größten Beiträge zum globalen Wachstum leisten

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Kroatien führt neues Qualitätslabel für Privatunterkünfte ein

Kroatien hat ein neues Erkennungszeichen für private Unterkünfte vorgestellt, das unter den Namen „Your Host“ beziehungsweise „Local Host“ firmiert. Der Tourismus- und Sportminister Tonči Glavina und der Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus, Kristjan Staničić, präsentierten das Label, welches das Angebot an authentischen und qualitativ hochwertigen Privatunterkünften fördern soll. Ziel ist es, die traditionelle kroatische Gastfreundschaft als besonderes touristisches Erlebnis hervorzuheben. Das Label kann von allen Personen beantragt werden, die den geltenden Vorschriften als Gastgeber entsprechen und festgelegte Kriterien erfüllen. Zu diesen Kriterien zählen die Authentizität des Angebots, der Grad der Gastfreundschaft, die Qualität der Gästebetreuung und -information. Minister Glavina betonte, Privatunterkünfte seien eine Tradition des kroatischen Tourismus und ein Merkmal, das Kroatien von der Konkurrenz unterscheide. Mit dem Label solle die Sichtbarkeit echter Gastgeber auf dem inländischen und internationalen Markt erhöht werden. Der Prozeß zur Erlangung des Labels wurde bewußt einfach gehalten und beinhaltet das Ausfüllen eines Online-Selbsteinschätzungsformulars über das eVisitor-System. Erfolgreiche Gastgeber erhalten das Label in Form einer Plakette für den Eingang ihrer Unterkunft sowie in digitaler Form für die Online-Kommunikation. Direktor Staničić erklärte, die systematische Förderung von Privatunterkünften sei von großer Bedeutung, da Kroatien über die größte Kapazität in diesem Bereich verfüge. Das Label soll engagierte Gastgeber von gewöhnlichen Vermietern abheben. Das Label ist für drei Jahre gültig; danach ist eine erneute Selbsteinschätzung und Genehmigung erforderlich, um den hohen Qualitätsstandard aufrechtzuerhalten. Gastgeber, die das Label tragen, profitieren von einer besonderen Hervorhebung unter den privaten Vermietern und sprechen gezielt Gäste an, die ein authentisches und gastfreundliches Erlebnis suchen.

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Air France-KLM verteidigt A380-Ausmusterung: Keine Reue trotz Wiederaufschwungs im Luftverkehr

Die Fluggesellschaft Air France-KLM bereut die vorzeitige Ausmusterung ihrer Airbus A380-Flotte nicht. Dies erklärte Benjamin Smith, der Vorstandsvorsitzende der Airline-Gruppe, am 13. Juni 2025 während des Paris Air Forum, wie das Luftfahrtportal FlightGlobal berichtet. Air France hatte ihre zehn A380 im Juni 2020 nach elfjährigem Betrieb ausgemustert, als die globale COVID-19-Pandemie den internationalen Flugverkehr zum Erliegen brachte. Trotz des seither wieder erstarkten Reisebedarfs und der Tatsache, daß andere Fluggesellschaften ihre Superjumbos wieder in Dienst gestellt haben, betont Smith, daß der A380 für Air France außerhalb der sommerlichen Hochsaison keine Gewinne abgeworfen habe. Stattdessen setze die Airline erfolgreich auf ihre modernen Airbus A350-Flotte. Die ökonomische Realität des Superjumbos bei Air France Der Airbus A380, einst als zukunftsweisendes Passagierflugzeug gefeiert und bei seiner Einführung als „Superjumbo“ bekannt, sollte die Luftfahrt revolutionieren. Große Fluggesellschaften wie Air France gehörten zu den ersten Bestellern des Doppeldeckers, nachdem Airbus das Programm angekündigt hatte. Auf der Paris Air Show im Jahre 2001 bestellte die französische Fluggesellschaft insgesamt zehn A380-Maschinen. Die ersten A380 im Air France-Design nahmen im Jahre 2009 den Flugbetrieb auf, zwei Jahre nachdem der Vierstrahler seinen kommerziellen Dienst bei Singapore Airlines aufgenommen hatte. Doch trotz der anfänglichen Begeisterung und der unbestreitbaren Attraktivität für die Passagiere, die den Komfort und das Raumgefühl des A380 schätzten, erwies sich der Betrieb des größten Passagierflugzeugs der Welt für Air France als wirtschaftlich herausfordernd. Benjamin Smith von Air France-KLM bestätigte am Paris Air Forum, daß der A380 außerhalb der Sommerhochsaison keine Gewinne einbrachte. Dies stand im Gegensatz zum erfolgreichen Passagiererlebnis

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Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung für Israel und Palästinensische Gebiete

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt erneut explizit vor Reisen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. Neu ist, daß die Warnung nun auch nicht notwendige Reisen in die gesamte Region umfaßt. Die Neubewertung der Sicherheitslage spiegelt eine erhebliche Zuspitzung der Lage wider, nachdem die Reisewarnung zuletzt Mitte Februar teilweise entschärft worden war. In dem aktualisierten Reisehinweis teilt das Amt mit, Israel befinde sich formell weiterhin im Kriegszustand. Als Grund für die Verschärfung werden jüngste militärische Handlungen angeführt: Das Land habe in der Nacht zum 13. Juni einen Militärschlag gegen iranische Nuklearanlagen und die iranische Militärführung ausgeführt. Der Iran habe mit Gegenschlägen reagiert, heißt es weiter von der Behörde. Daher müsse jederzeit mit weiteren Angriffen durch Drohnen und mit Raketenbeschuß gerechnet werden. Für das gesamte Land hat Israel laut dem Auswärtigen Amt den Ausnahmezustand ausgerufen; die Bevölkerung ist aufgefordert, in geschlossenen Räumen und in der Nähe von Schutzmöglichkeiten zu bleiben. Die aktuelle Warnung steht im Kontrast zur Lage Mitte Februar, als das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Israel teilweise aufgehoben hatte. Damals galt die Warnung „aufgrund positiver Fortschritte in den Vermittlungsgesprächen“ nur noch für spezifische Gebiete, darunter den Gazastreifen, den Norden Israels und das Westjordanland. Die jetzige Ausweitung auf die gesamte Region unterstreicht die Sorge vor einer weiteren Eskalation und einer allgemeinen Instabilität, die über die unmittelbar betroffenen Konfliktzonen hinausgeht. Reisenden wird dringend empfohlen, die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes genau zu beachten.

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