2025

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2025

Streit um Rückerstattung von Boeing-Anzahlungen für Comair vor Gericht

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat ein Bundesgericht in den Vereinigten Staaten aufgefordert, einen Antrag des Nachlaßes der insolventen südafrikanischen Fluggesellschaft Comair (South Africa) abzuweisen. Comair hatte Boeing sanktionieren wollen, weil das Unternehmen angeblich ein entscheidendes „Comfort Letter“ gelöscht habe, das der Fluggesellschaft die Rückerstattung ihrer Anzahlungen für den Kauf von Boeing 737-8 Max Flugzeugen zugesichert haben soll. Boeing argumentiert, daß ein solches Schreiben nie existiert habe und die Löschung von Dokumenten Teil der üblichen Unternehmensverfahren gewesen sei. Die am 12. Mai 2025 beim US-Bezirksgericht von Washington in Seattle eingereichte Antwort Boeings bezieht sich auf die Klage von Comair, die im Februar 2023 eingereicht wurde. Darin fordert der Nachlaß von Comair 83 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Boeing wegen Betrugs und Vertragsbruchs im Zusammenhang mit dem Kauf von acht Boeing 737 Max Flugzeugen. Comair hatte Boeing mehr als 45 Millionen US-Dollar an Vorauszahlungen für sieben Boeing 737-8 geleistet sowie die vollständige Zahlung für eine im Februar 2019 gelieferte Maschine erbracht. Comair stornierte die Bestellung jedoch nach dem weltweiten, 20 Monate dauernden Grounding des Typs infolge zweier tödlicher Abstürze. Boeing weigerte sich, die Vorauszahlungen für die sieben nie gelieferten Flugzeuge zurückzuerstatten. Boeing bestreitet Existenz des „Comfort Letters“ Der Fall von Comair stützt sich maßgeblich auf das angebliche „Comfort Letter“, das angeblich von Boeing-Mitarbeiter Rob Faye versandt wurde. Der Nachlaß der Fluggesellschaft behauptet, dieses Schreiben habe eine rückerstattungsfähige Anzahlung zugesichert. Boeing bestreitet jedoch die Echtheit des Schreibens und verweist auf mehrere Unregelmäßigkeiten. So habe Comair neun Monate benötigt, um das Schreiben vorzulegen. Als es

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Lufthansa Cargo vermarktet Frachtraum von Ita Airways

Lufthansa Cargo wird ab Juni 2025 ausgewählte Frachtkapazitäten der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways vermarkten. Wie die Frachttochter der Lufthansa mitteilte, wird Lufthansa Cargo ihren sogenannten AWB-Präfix auf Frachtflügen von Ita Airways zwischen Rom-Fiumicino und den brasilianischen Metropolen São Paulo (GRU) sowie Rio de Janeiro (GIG) hinzufügen. Andere Strecken von Ita Airways sind von dieser Vereinbarung vorerst nicht betroffen. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer engeren Kooperation zwischen der Lufthansa Group und Ita Airways, an der die deutsche Airline eine Minderheitsbeteiligung hält und eine vollständige Übernahme anstrebt. Die Vermarktung der Frachtkapazitäten ist ein weiterer Baustein der Integration von Ita Airways in den Lufthansa-Konzern. Durch das Hinzufügen des Lufthansa Cargo AWB-Präfixes können Spediteure und Logistikunternehmen Fracht auf diesen Ita Airways-Strecken einfacher über das Buchungssystem von Lufthansa Cargo abwickeln. Die Ausweitung der Zusammenarbeit im Frachtbereich deutet auf eine schrittweise Integration der beiden Fluggesellschaften hin. Bereits zuvor hatten Lufthansa und Ita Airways eine Codeshare-Vereinbarung im Passagierverkehr ausgeweitet und die Flugpläne zwischen ihren Drehkreuzen abgestimmt. Die nun erfolgte Einbeziehung von Frachtkapazitäten stärkt die Position von Lufthansa Cargo im Verkehr mit Südamerika und erweitert das Angebot für ihre Kunden. Es wird erwartet, daß nach der vollständigen Übernahme von Ita Airways die Kooperation im Frachtbereich noch weiter intensiviert wird und das gesamte Streckennetz von Ita Airways in das Frachtangebot von Lufthansa Cargo integriert wird.

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Einigung zwischen UK und der EU erleichtert Grenzübertritte für Reisende

Die britische Regierung hat heute eine neue Vereinbarung mit der Europäischen Union (EU) bekanntgegeben, die eine Vielzahl von Regelungen betrifft. Für den kommerziellen Luftverkehrssektor ist die bemerkenswerteste Nachricht dieser umfassenden Übereinkunft, daß die EU zugestimmt hat, Inhabern britischer Reisepässe die Nutzung von eGates an mehr Flughäfen in der Region zu gestatten, was die Grenzkontrollen beschleunigen wird. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU, bekannt als „Brexit“, mußten britische Passinhaber die Nutzung der automatisierten Grenzkontrollsysteme (eGates) weitgehend aufgeben und ihre Dokumente von Grenzbeamten manuell abstempeln lassen. Dies führte häufig zu längeren Wartezeiten bei der Einreise in EU-Länder per Flugzeug und stand im Kontrast zu den im Vorfeld der Brexit-Abstimmung versprochenen regulatorischen Erleichterungen. Nunmehr wird es für britische Staatsbürger eine teilweise Rückkehr zu den früheren Gepflogenheiten geben, da mehr EU-Flughäfen die Nutzung von eGates für sie ermöglichen werden. Es gab bereits einige Ausnahmen von dieser Regelung. So gestatteten beispielsweise bestimmte Flughäfen in Portugal und Spanien Inhabern britischer Pässe die Grenzüberschreitung über eGates. Im Rahmen der neuen Vereinbarung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU soll dies nun auf einer breiteren Basis ausgerollt werden, wie die britische Regierung in einer Erklärung bestätigte. Demnach sollen britische Urlauber künftig mehr eGates in Europa nutzen können, was die Wartezeiten an den Grenzkontrollen verkürzen soll. Die Vereinbarung umfaßt auch Erleichterungen für die Reise von Haustieren durch die Einführung von „pet passports“ für britische Katzen und Hunde, wodurch die Notwendigkeit von Gesundheitszeugnissen für jedes Tier für jede Reise entfällt. Neuerung im Zusammenhang mit EU-Grenzreformen Die britische

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Pegasus gründet Innovationslabor mit UC Berkeley im Silicon Valley

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus hat eine strategische Partnerschaft mit der University of California, Berkeley, geschlossen, um gemeinsam an Innovationen für die Luftfahrtbranche zu arbeiten. Zu diesem Zweck wurde das „Pegasus Innovation Lab“ im Silicon Valley ins Leben gerufen. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung datengesteuerter und nutzerorientierter Lösungen, die die Effizienz der Fluggesellschaft steigern und die zukünftige Ausrichtung des Sektors beeinflussen sollen, wie Pegasus bekannt gab. Das neue Innovationslabor im Herzen des Silicon Valley soll als Schnittstelle zwischen der akademischen Forschung der UC Berkeley und den praktischen Anforderungen des Flugbetriebs von Pegasus dienen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, neue Technologien und Konzepte in Bereichen wie Datenanalyse, künstliche Intelligenz und Passagiererfahrung zu entwickeln und zu implementieren. Durch die Bündelung des Know-hows einer etablierten Fluggesellschaft mit der wissenschaftlichen Expertise einer renommierten Universität erhofft sich Pegasus, innovative Lösungen schneller voranzutreiben. Die Wahl des Silicon Valley als Standort ist dabei kein Zufall, denn die Region gilt als weltweit führendes Zentrum für technologische Innovationen und beherbergt zahlreiche Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Pegasus verspricht sich von dieser Nähe einen direkten Zugang zu neuen Trends und Talenten. Bereits im Dezember 2023 hatte Pegasus die Absicht zur Gründung eines Innovationszentrums in den Vereinigten Staaten geäußert. Die nun bekanntgegebene Partnerschaft mit UC Berkeley konkretisiert diese Pläne und unterstreicht das Engagement der Fluggesellschaft für technologischen Fortschritt.

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Vietjet Air stärkt thailändische Tochter mit Boeing 737 Flotte

Die vietnamesische private Billigfluggesellschaft Vietjet Air, die sich in einer Phase schnellen Wachstums und internationaler Expansionspläne befindet, hat eine Vereinbarung mit Boeing bekanntgegeben, wonach bis zu 50 Boeing 737 Flugzeuge an ihre in Thailand ansässige Tochtergesellschaft Thai Vietjet Air übertragen werden sollen. Dieser Schritt dient der Stärkung der Luftfahrt- und Tourismusverbindungen zwischen Thailand, Vietnam und anderen Ländern der Region und folgt auf eine kürzlich getroffene Vereinbarung zur Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Kasachstan. Gemäß Berichten von Asian Aviation wird Vietjet Air im Rahmen der Vereinbarung 50 Flugzeuge aus ihrer bestehenden Bestellung von 200 Boeing 737 an Thai Vietjet Air abtreten, wobei die Auslieferung der ersten Flugzeuge voraussichtlich im Oktober 2025 beginnen soll. Die Expansion in Thailand wird es Vietjet Air ermöglichen, ihre Präsenz in der Region erheblich auszubauen und in direkten Wettbewerb mit anderen großen asiatischen Billigfluglinien wie Air Asia Thailand und Nok Air sowie der nationalen Fluggesellschaft Thai Airways zu treten. Langjährige Partnerschaft mit Boeing Vietjet Air hatte bereits 2016 während eines Besuchs des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Vietnam eine erste Bestellung für die Boeing 737 MAX unterzeichnet. Diese Vereinbarung wurde auf der Farnborough Air Show im Jahr 2018 durch eine Absichtserklärung über weitere 100 Flugzeuge erweitert. Erst kürzlich, im April 2025, schlossen Vietjet Air und AV AirFinance eine Finanzierungsvereinbarung über insgesamt 300 Millionen US-Dollar ab, um die Finanzierung der neuen Boeing-Flotte zu decken. Diese Vereinbarung ist Teil einer umfassenderen Reihe von Flugzeugfinanzierungsgeschäften im Wert von über 4 Milliarden US-Dollar, die Vietjet mit führenden US-Finanzinstituten abgeschlossen hat. Diese

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Tui startet Sommerflugprogramm ab Paderborn/Lippstadt

Der Reiseveranstalter Tui, ein langjähriger Partner des Flughafens Paderborn/Lippstadt, hat am 16. Mai 2025 den Sommerflugbetrieb aufgenommen. Der erste Flug ging nach Palma de Mallorca und markiert den Beginn des Sommerflugplans, in dem Tui erneut fünf beliebte Urlaubsziele von dem ostwestfälischen Flughafen aus anbietet. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Angebot nach Heraklion auf Kreta sogar auf fünf wöchentliche Flüge erhöht. Neben Mallorca, das bis zum 24. Oktober fünfmal wöchentlich angeflogen wird, bietet Tui auch Verbindungen nach Kreta (fünfmal wöchentlich vom 17. Mai bis zum 25. Oktober), Fuerteventura (zweimal wöchentlich vom 23. Mai bis zum 24. Oktober), Kos (samstags vom 24. Mai bis zum 25. Oktober) und Rhodos (sonntags vom 25. Mai bis zum 19. Oktober) an. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser zeigte sich erfreut über das umfangreiche Programm und die Intensivierung der Flüge nach Heraklion, da alle fünf Ziele in der Region sehr beliebt seien. Er empfahl Interessenten eine frühzeitige Buchung angesichts der erwarteten hohen Nachfrage. Mit diesem Engagement unterstreicht Tui seine Bedeutung als verlässlicher Partner des Flughafens Paderborn/Lippstadt und bietet Urlaubern aus der Region eine bequeme Anreise zu ihren Urlaubszielen. Die Kontinuität dieser Flugverbindungen ist für die regionale Wirtschaft und die Anbindung Ostwestfalens an beliebte Urlaubsregionen von Bedeutung.

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Messerangriff am Flughafen Gran Canaria – Mann von Polizei erschossen

Am Flughafen der spanischen Urlauberinsel Gran Canaria ist es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen, bei dem ein junger Mann, bewaffnet mit einem großen Messer, mehrere Personen angriff und anschließend von der Polizei erschossen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Samstag und löste umgehend eine Untersuchung der Umstände aus. Nach Angaben der Justiz der Insel agierte der 18-jährige Mann offenbar in einem Zustand der Aufregung. Er rannte mit einem Messer in der Hand zwischen Reisenden am Taxistand des Flughafens umher, während er von Polizeibeamten verfolgt wurde. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie die Polizisten den Mann stellten. Nachdem der Angreifer einen Taxifahrer attackiert, einen Polizisten zu Fall gebracht und einen weiteren Beamten angegriffen hatte, eröffneten die Beamten das Feuer. Fünf Schüsse trafen den jungen Mann, darunter einer in den Hals, wie die Justiz mitteilte. Hintergründe des Angreifers und mögliche Motive Über das Motiv für den Angriff gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Die Zeitung „Canarias7“ berichtete jedoch unter Berufung auf Augenzeugen, daß der Mann, der im Jahr 2006 als Kind aus Gambia nach Gran Canaria gekommen war, kurz vor den Angriffen versucht habe, in den Abflugbereich des Flughafens zu gelangen. Er besaß demnach ein Flugticket nach Gambia, allerdings erst für den kommenden Mittwoch. Als er versuchte, bereits am Samstag zu fliegen, sei er vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden. Trotzdem habe er versucht, in den Abflugbereich zu gelangen und dabei mit seinem Rucksack einen Alarm ausgelöst. Es wird nun untersucht, ob dieser Vorfall im Zusammenhang mit dem späteren Messerangriff steht. Reaktionen und Ermittlungen Der

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Kühne kritisiert erneut Lufthansa-Management

Der Logistikunternehmer und Großaktionär der Lufthansa, Klaus-Michael Kühne, hat sich erneut kritisch zum Management der Fluggesellschaft geäußert. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ bemängelte der 87-jährige die seiner Ansicht nach zu zersplitterte Aufstellung des Konzerns mit zu vielen Markennamen. Es störe ihn beispielsweise, wenn er bei der Lufthansa-Tochter Swiss einen Flug buche, dann aber in einer Maschine einer anderen Fluggesellschaft sitze. Kühne sieht strukturelle Probleme im Unternehmen und äußerte Zweifel an der Durchsetzungskraft des Vorstands. Der Hauptaktionär forderte zudem ein entschlosseneres Vorgehen des Managements gegenüber dem Widerstand der Gewerkschaften und verwies auf die Entwicklung des Aktienkurses. Dieser habe seit Jahresbeginn zwar um rund sechs Prozent zugelegt und liege damit auf dem Niveau des Konkurrenten Air France-KLM, bleibe aber deutlich hinter der Muttergesellschaft von British Airways, IAG, zurück. Kühne betonte, daß Streiks und der Widerstand der Betriebsräte die Arbeit des Managements erschwerten. Es ist nicht das erste Mal, daß Kühne öffentlich Kritik am Lufthansa-Management übt. Bereits in der Vergangenheit hatte er die Strategie des Konzerns und die Vielzahl der Marken kritisiert. Seine wiederholten Äußerungen unterstreichen die Unzufriedenheit des größten Anteilseigners mit der aktuellen Situation und dem Kurs der Fluggesellschaft. Beobachter sehen in Kühnes Worten ein Signal an den Vorstand, dringende strukturelle und operative Probleme anzugehen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa zu stärken und den Aktienkurs nachhaltig zu steigern.

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Ryanair droht mit Rückzug aus Israel wegen Sicherheitsbedenken am Flughafen Ben Gurion

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair erwägt einen Rückzug aus Israel aufgrund anhaltender Sicherheitsprobleme am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Dies erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Er äußerte, daß die Geduld der Fluggesellschaft mit den Sicherheitsproblemen in Tel Aviv sich dem Ende zuneige. Aktuell sind die Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni 2025 ausgesetzt. Michael O’Leary, der für seine deutlichen Worte bekannt ist, betonte, daß Ryanair „die Nase voll“ von den ständigen Sicherheitsunterbrechungen in Tel Aviv habe. Er deutete an, daß die Fluggesellschaft in Erwägung ziehe, ihre Flugzeuge künftig zu anderen europäischen Zielen umzuleiten, sollten die gegenwärtigen Störungen anhalten. „Ich denke, unsere Geduld mit Israel neigt sich dem Ende zu“, so O’Leary. Diese Äußerungen fielen inmitten einer Phase, in der mehrere Fluggesellschaften ihre Flüge nach Tel Aviv aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der Region zeitweise ausgesetzt hatten. Die aktuelle Aussetzung der Ryanair-Flüge nach Tel Aviv bis Anfang Juni erfolgte, nachdem es in der Nähe des Flughafens Ben Gurion zu Zwischenfällen gekommen war. Bereits Anfang Mai hatten mehrere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines und Wizz Air, ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt, nachdem eine Rakete in der Nähe des Flughafens eingeschlagen war. Die Huthi-Miliz aus dem Jemen bekannte sich zu diesem Angriff. Im Gegensatz dazu setzte die israelische Fluggesellschaft El Al ihre Flüge fort, da ihre Maschinen über Selbstschutzeinrichtungen verfügen und von bewaffnetem Sicherheitspersonal begleitet werden. Mögliche Konsequenzen für den Flugverkehr nach Israel Sollte Ryanair tatsächlich ihre Operationen in Israel dauerhaft einstellen, wäre dies ein bedeutender Rückschlag für den Flugverkehr des

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Flughafen Mönchengladbach mit positivem Jahresergebnis und Wachstumskurs

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) setzt seinen Aufwärtstrend fort und präsentiert zum Jahresergebnis 2024 eine weitere Verbesserung sowie einen Zuwachs bei den Arbeitsplatzzahlen. Damit knüpft der MGL an die positiven Entwicklungen der Vorjahre an. Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens, wertet die Zahlen als Bestätigung der eingeschlagenen Richtung. Der Fokus des Flughafens liegt auf der Förderung von Innovationen und der Ansiedlung zukunftsorientierter Unternehmen. Der Flughafen Mönchengladbach erweist sich als bedeutender Arbeitgeber in der Region mit steigender Tendenz. Im Jahr 2024 waren 801 Personen direkt am Flugplatz sowie in den dort ansässigen Firmen beschäftigt, eine Steigerung gegenüber den 787 Arbeitsplätzen im Vorjahr. Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg der Zahl der Auszubildenden von 47 auf 70, was einem Plus von etwa 50 Prozent entspricht. Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus betont die positive Signalwirkung dieses Zuwachses angesichts des Fachkräftemangels und die Stärkung des Standorts als Arbeitgeber und Wirtschaftsraum. Der Flughafen setzt sowohl auf die Expansion bestehender Betriebe im Wartungs- und Schulungsbereich als auch auf die Ansiedlung neuer, innovativer Unternehmen im Luftfahrtsektor. Das Innovationscluster am MGL wächst kontinuierlich. Anfang 2025 eröffnete das Unternehmen Thrustworks, spezialisiert auf die Verarbeitung von Hochleistungslegierungen mittels 3D-Druck für die Raumfahrt und andere Hochtechnologiebranchen, seinen neuen Standort am Flughafen und plant bis 2027 den Ausbau auf 15 Arbeitsplätze. Zudem entschied sich 2024 die Germandrones GmbH, ein Spezialist für unbemannte Luftfahrtsysteme, für die Errichtung eines Produktions- und Entwicklungsstandorts am MGL. Auf fast 530 Quadratmetern Produktionsfläche fertigt das Unternehmen Teile für seine Drohnen und testet diese vor Ort. Geschäftsführer Andreas Ungar hebt die

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