2025

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Tui bereitet sich auf mögliche Warnstreiks bei Tuifly vor

Der Reisekonzern Tui hat sich auf mögliche Warnstreiks bei seiner Airline Tuifly in der Kabine sowie am Boden vorbereitet. Dies gab Tui-Chef Sebastian Ebel auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Hannover bekannt. Während die Verhandlungen mit den Piloten in der Nähe einer Lösung stehen, bestehen weiterhin Differenzen mit der Gewerkschaft Verdi, die rund 1.300 Beschäftigte in der Kabine, am Boden und in der Technik vertritt. Verdi fordert eine Gehaltserhöhung und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Ein Warnstreik sei nicht mehr ausgeschlossen und könne bereits im Februar beginnen. Verdi verlangt für die Kabinenbeschäftigten eine Erhöhung der Gehälter um 17 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll eine frühere Corona-Vereinbarung, die eine Lohnkürzung bis 2019 festlegte, zurückgenommen werden. Für die Beschäftigten am Boden fordert die Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent sowie Verbesserungen bei den Arbeitszeiten und im Schichtdienst. Tui zeigt sich bemüht, eine Lösung zu finden, da der Konzern als Pauschalreiseanbieter verpflichtet ist, Kunden entweder zu transportieren oder Ersatzleistungen zu bieten. Tui-Chef Ebel betonte, dass sich die Verhandlungen als „hartes Ringen“ um eine wirtschaftlich vertretbare Lösung gestalten, wobei auch die schwierigen Standortbedingungen in Deutschland eine Rolle spielten. Er hob hervor, dass der Markt von Überkapazitäten geprägt sei, was die Zukunftsfähigkeit der Tuifly betreffe. Die Verhandlungen mit den Kabinenbeschäftigten sollen am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt werden. Im Gegensatz dazu befinden sich die Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit auf der Zielgeraden. Es wird berichtet, dass Tuifly und Vereinigung Cockpit sich in einem Einigungskorridor befinden.

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Ita Airways kündigt Linate-Rostock an

Die Lufthansa-Beteiligung ITA Airways hat ihren Sommerflugplan für 2025 veröffentlicht und eine neue internationale Verbindung angekündigt. Ab dem 7. November 2025 wird die Fluggesellschaft eine direkte Verbindung zwischen Rom Fiumicino und Mauritius aufnehmen. Der Airbus A330neo wird die Strecke zweimal wöchentlich bedienen, freitags und sonntags ab Rom sowie samstags und montags ab Mauritius. Diese neue Route ergänzt das wachsende Angebot der Airline, das immer mehr internationale und interkontinentale Ziele umfasst. Im Sommer 2025 wird ITA Airways insgesamt 59 Ziele anfliegen, darunter 16 nationale und 27 internationale Ziele sowie 16 interkontinentale. Zur Hochsaison werden 12 saisonale Ziele angeboten, darunter beliebte touristische Ziele im Mittelmeerraum wie Griechenland, Spanien und die italienischen Inseln. Diese zusätzlichen Verbindungen sind vor allem von Rom Fiumicino und Mailand Linate erreichbar, darunter Destinationen wie Rhodos, Ibiza und Palma de Mallorca. Zudem wird während der Sommermonate eine Verbindung von Olbia nach Turin sowie eine neue Route von Mailand-Linate nach Rostock-Laage hinzukommen. Die Fluggesellschaft setzt damit auf eine kontinuierliche Expansion, um ihren Passagieren eine breite Auswahl an Zielen in Europa und darüber hinaus zu bieten. Mit der Einführung der neuen Verbindung nach Mauritius und den zusätzlichen saisonalen Zielen wird ITA Airways ihre Präsenz auf dem internationalen Markt weiter stärken.

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Europäische Flughäfen übertreffen 2019er Passagierzahlen

Im Jahr 2024 haben die europäischen Flughäfen erstmals seit der Pandemie wieder mehr als 2,5 Milliarden Passagiere empfangen und damit das Niveau von 2019 übertroffen. Laut dem vollständigen Jahresbericht von ACI Europe stieg der Passagierverkehr im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent und lag 1,8 Prozent über den Werten vor der Corona-Krise. Dies zeigt, dass sich die Luftfahrtindustrie zunehmend erholt, trotz erhöhter Ticketpreise und geopolitischer Unsicherheiten. Der Anstieg des Verkehrs wurde überwiegend durch internationale Reisen angetrieben, die um 8,8 Prozent im Vergleich zu 2023 zulegten, während der Binnenverkehr nur um 2,5 Prozent wuchs und weiterhin 6,3 Prozent unter den Zahlen von 2019 blieb. Besonders auffällig war die stärkere Zunahme des Verkehrs in der ersten Jahreshälfte (+8,9 %) im Vergleich zum zweiten Halbjahr (+6 %), was auf grundlegende Veränderungen im Luftfahrtmarkt hinweist, darunter ein teilweiser Wechsel zum Schienenverkehr und wachsende Nachfrage in aufstrebenden Märkten außerhalb der EU. Den größten Anstieg verzeichneten Flughäfen in Osteuropa, wie etwa Ungarn und Polen, die von einem höheren Passagieraufkommen profitierten, während Regionen wie Israel und Russland geopolitisch bedingt mit Rückgängen zu kämpfen hatten. London Heathrow behielt 2024 den Titel des verkehrsreichsten Flughafens Europas, gefolgt von Istanbul und Paris Charles de Gaulle. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung von Flughäfen in aufstrebenden Märkten wie Albanien und Usbekistan, die ihre Passagierzahlen deutlich steigern konnten. Für die kommenden Jahre erwartet ACI Europe ein weiteres Wachstum von 4 Prozent im Jahr 2025, trotz unsicherer geopolitischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Luftfahrtbranche bleibt angesichts dieser Herausforderungen in einem „mehrgeschwindrigen“ Markt, wobei sich die

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WKO-Wahl 2025: Protect Our Winters fordert zukunftsfähige Wirtschaftspolitik

Die österreichische Klimaschutzorganisation Protect Our Winters ruft Unternehmer zur Beteiligung an der bevorstehenden Wahl zur Wirtschaftskammer Österreich (WKO) auf, die vom 10. bis 13. März 2025 sowie ab dem 7. Februar per Briefwahl stattfindet. Die Wahl der neuen Fachgruppenvertreter und des Wirtschaftsparlaments solle als Chance genutzt werden, die österreichische Wirtschaft in Richtung einer zukunftsfähigen Transformation zu lenken. Die Organisation kritisiert die aktuelle Führung der Wirtschaftskammer, insbesondere deren Blockadehaltung gegenüber ambitionierten Klimazielen und den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Einfluss der WKO auf die österreichische Wirtschaftspolitik sei nicht zu unterschätzen. In der Vergangenheit habe die Kammer klimapolitische Maßnahmen immer wieder abgeschwächt oder gar blockiert, was aus einem geleakten Verhandlungspapier hervorgeht. Protect Our Winters fordert daher eine Veränderung, um eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu ermöglichen. „Die österreichischen Unternehmer brauchen klare Rahmenbedingungen, um Investitionssicherheit zu gewährleisten“, erklärt Viktoria Auer, Kampagnenleiterin bei Protect Our Winters. Besonders die Wintersportbranche, die eine wichtige wirtschaftliche Grundlage in (West-)Österreich darstellt, sei von den klimatischen Veränderungen betroffen. Michael Schnineis, Vorsitzender des österreichischen Verbands der Sportartikelerzeuger und Sportfachhändler, unterstützt den Aufruf und betont die Bedeutung eines entschiedenen Klimaschutzes. Dr. Robert Steiger, Experte für nachhaltige Tourismusentwicklung, unterstreicht, dass Klimaschutz im Interesse des Wintertourismus liege, um die negativen Folgen des Klimawandels zu minimieren. Protect Our Winters begrüßt zudem den offenen Diskurs und das Engagement für mehr Klimaschutz, wie es auch bei der Green Event zertifizierten Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach gezeigt wird.

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Air Baltic erweitert Aufsichtsrat und bereitet sich auf IPO vor

Am 11. Februar 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Air Baltic statt, bei der Andrejs Martinovs und Lars Mydland als neue Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt wurden. Martinovs wird den interimistischen Aufsichtsrat als Vorsitzender leiten, während Mydland als stellvertretender Vorsitzender fungiert. Die Versammlung beschloss zudem, den laufenden Prozess zur Reduzierung des Aktienkapitals des Unternehmens abzuschließen. Transportminister Kaspars Briškens, der als größter Anteilseigner von Air Baltic fungiert, betonte die Bedeutung der neuen Aufsichtsratsmitglieder, die umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Luftfahrt und Finanzen mitbringen. Ziel der neuen Führungsebene ist es, eine Phase des Wachstums für die nationale Fluggesellschaft einzuleiten und das Unternehmen auf einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Minister Briškens erklärte, dass Air Baltic einen erheblichen wirtschaftlichen Wert für Lettland und die gesamte baltische Region erzeuge. Andrejs Martinovs bringt mehr als 27 Jahre Erfahrung im Finanz- und Investitionsmanagement mit. Der erfahrene Finanzprofi wird die strategischen Prioritäten von Air Baltic im Hinblick auf den IPO und die Stärkung der Partnerschaft mit der Lufthansa Group unterstützen. Lars Mydland, ein ausgewiesener Experte in der Luftfahrtbranche, wird sich auf die operative Effizienz und strategische Planung konzentrieren. Beide sind zuversichtlich, dass sie mit ihrer Expertise den Weg für eine erfolgreiche Zukunft der Fluggesellschaft ebnen können.

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Marabu Airlines erhält Phase I-Zertifizierung im SARPcheck-Sicherheitsaudit

Marabu Airlines hat erfolgreich die erste Phase des internationalen SARPcheck-Sicherheitsaudits abgeschlossen und wurde in das weltweite SARPcheck-Register aufgenommen. Die Zertifizierung unterstreicht das Engagement der estnischen Airline für die höchsten internationalen Sicherheitsstandards im Luftverkehr. Das Audit wurde von einem Team von vier erfahrenen Luftfahrtexperten der globalen SARPcheck-Auditinggesellschaft AEROTHRIVE GmbH durchgeführt. Das Programm SARPcheck ermöglicht es Fluggesellschaften, die Einhaltung der internationalen Standards der International Civil Aviation Organization (ICAO) zu überprüfen und ihre Sicherheitsprotokolle kontinuierlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang betonte der CEO von AEROTHRIVE, Patrick Lutz, dass die Registrierung als SARPcheck Phase I-Betreiber nicht nur die Sicherheitsstandards einer Airline bekräftige, sondern auch kommerzielle Vorteile wie eine schnelle Teilnahme an Codeshare- und Wet-Lease-Vereinbarungen ermögliche. Marabu Airlines wurde 2022 gegründet und ist auf Urlaubsflüge spezialisiert. Mit Sitz in Tallinn bedient die Airline vor allem beliebte Urlaubsdestinationen in Europa und richtet sich hauptsächlich an deutsche Reisende. Die Airline arbeitet eng mit etablierten Fluggesellschaften zusammen, um den Passagieren zuverlässigen Service und effiziente Reiseerfahrungen zu bieten. Die SARPcheck-Initiative zielt darauf ab, Sicherheitsstandards im internationalen Luftverkehr zu erhöhen und gleichzeitig die Geschäftsprozesse der Fluggesellschaften zu beschleunigen. SARPcheck stellt sicher, dass die überprüften Fluggesellschaften die ICAO-Sicherheitsstandards regelmäßig einhalten und bietet eine pragmatische und kostengünstige Möglichkeit, den Flugverkehr sicherer zu gestalten.

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Southwest Airlines: Boeing 737-700 muß kurz nach dem Start nach Sacramento zurückkehren

Ein Flug der Southwest Airlines von Sacramento nach Denver mußte am 8. Februar 2025 kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Die Boeing 737-700 mit der Flugnummer 2301 meldete ein mögliches Triebwerksproblem, weshalb die Crew sich entschloß, den Flug abzubrechen. Die Maschine landete sicher, und die Passagiere wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht. Der Vorfall ereignete sich nur 32 Minuten nach dem Abflug. Laut Flugdaten von FlightAware hob das Flugzeug um 08:52 Uhr Ortszeit von der Startbahn 35L des Sacramento International Airport ab. Während des Steigflugs auf eine Höhe von 4000 Fuß meldete die Crew Unregelmäßigkeiten. Nur eine Minute nach Erreichen dieser Höhe entschieden sich die Piloten, umzukehren und nach Sacramento zurückzukehren. Laut dem Nachrichtenportal The Aviation Herald informierte die Crew die Fluglotsen über eine mögliche Triebwerksstörung, weshalb die Maschine umgehend zum Ausgangsflughafen zurückkehren mußte. Die Landung erfolgte um 09:24 Uhr Ortszeit, also nur 32 Minuten nach dem Start. Angespannte Stimmung unter den Passagieren Mehrere Passagiere berichteten über beunruhigende Erlebnisse während des Fluges. Christine Buff, eine Reisende, die nach Raleigh in North Carolina unterwegs war, schilderte ihre Eindrücke dem Nachrichtensender KCRA 3. „Ich roch etwas Seltsames, es war nicht wie frische Luft, sondern eher wie brennende Kabel“, sagte Buff. Sie beschrieb außerdem ein lautes Geräusch während des Startvorgangs: „Als wir abhoben, wurde es plötzlich sehr laut. Es gab einen dumpfen Knall.“ Einige Passagiere gaben an, vermeintliche Flammen am Triebwerk gesehen zu haben. Kurz darauf informierte der Pilot die Reisenden, daß der Flug abgebrochen und nach Sacramento zurückgekehrt werde, um eine technische

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Gol Boeing 737 Max kollidiert mit Bodenfahrzeug in Rio de Janeiro

Ein Vorfall am internationalen Flughafen Galeão in Rio de Janeiro hat am 11. Februar 2025 für Aufsehen gesorgt: Eine Boeing 737 Max 8 der brasilianischen Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas Inteligentes kollidierte während des Startlaufs mit einem Bodenfahrzeug. Glücklicherweise konnten alle Insassen des Flugzeugs unverletzt evakuiert werden. Die Maschine mit der Registrierung PS-GPP war für den Flug G31674 nach Fortaleza Pinto Martins International Airport vorgesehen und befand sich bereits im Startlauf, als es zu dem unerwarteten Zwischenfall kam. Videos, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, zeigen das beschädigte Flugzeug nach der Kollision. Daten von Flightradar24 bestätigen, daß das Flugzeug seine Startbewegung begann, jedoch abrupt gestoppt wurde. Passagiere berichteten, daß zunächst alles normal schien, bevor ein lautes Geräusch zu hören war und die Piloten die Startsequenz sofort unterbrachen. Nach dem Zwischenfall wurde die Boeing 737 Max 8 auf der Startbahn gestoppt, und die Passagiere konnten das Flugzeug sicher über mobile Treppen verlassen. Die brasilianischen Behörden untersuchen den Vorfall, um die genaue Ursache zu klären. Erste Berichte deuten darauf hin, daß das Fahrzeug, mit dem das Flugzeug kollidierte, zum Flughafenpersonal gehörte und sich unbefugt auf der aktiven Startbahn befand. Funkverkehr und erste Erklärungen In Aufnahmen des Funkverkehrs, die von der brasilianischen Nachrichtenagentur Globo veröffentlicht wurden, informierte die Cockpitbesatzung die Fluglotsen über die Kollision und den Grund für den abgebrochenen Start. In einer Stellungnahme bestätigte der Flughafen Galeão, daß das betroffene Bodenfahrzeug tatsächlich zu den eigenen Betriebseinheiten gehöre. Die Umstände, die zur Kollision führten, werden nun von den Behörden untersucht. Die Fluggesellschaft Gol erklärte,

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Gedenkort für Terroranschlag am Münchner Flughafen Riem erinnert an Opfer von 1970

55 Jahre nach der vereitelten Flugzeugentführung durch eine palästinensische Terrororganisation am ehemaligen Münchner Flughafen Riem ist dort ein Gedenkort eröffnet worden. Dieser erinnert insbesondere an den Deutsch-Israeli Arie Katzenstein, der bei dem Anschlag am 10. Februar 1970 ums Leben kam. Katzenstein hatte sich während des Angriffs auf eine Handgranate geworfen, um andere Menschen zu schützen. Neben ihm wurden elf weitere Personen verletzt, einige schwer. Der Anschlag galt der Maschine einer israelischen Fluggesellschaft, die in München eine Zwischenlandung eingelegt hatte. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) wies bei der Eröffnung des Gedenkorts auf die historische Tragweite des Ereignisses hin und kritisierte, dass jüdische Opfer von Terroranschlägen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg oftmals zu wenig beachtet wurden. Aigner betonte, dass sich die Gesellschaft intensiver mit antijüdischen Einstellungen auseinandersetzen müsse, um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hob hervor, dass das Attentat und seine Opfer vielfach in Vergessenheit geraten seien. Der Gedenkort solle ein klares Zeichen gegen antisemitischen Terror setzen. Die Kunstinstallation, die nun an dem historischen Ort aufgestellt wurde, zeigt drei goldfarbene Zifferblätter, die auf die Uhrzeiten der Detonationen der drei Sprengkörper am Tag des Attentats hinweisen. Diese Skulptur wurde von der Künstlerin Alicja Kwade geschaffen und befindet sich im Tower des ehemaligen Flughafens auf dem Gelände der Brainlab AG. Der Terroranschlag führte damals zu internationalen Spannungen, doch juristisch wurden die Täter nie zur Rechenschaft gezogen.

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Riß in Cockpitscheibe: KLM-Flug mit belgischer Königin Mathilde sicher in Costa Rica gelandet

Ein Vorfall an Bord eines KLM-Langstreckenfluges hat für Aufmerksamkeit gesorgt: Am 9. Februar 2025 erlitt eine Boeing 787-9 Dreamliner auf dem Weg von Amsterdam nach San José, Costa Rica, einen Riß in der Cockpitscheibe. An Bord befand sich die belgische Königin Mathilde, die zu einer humanitären Mission nach Mittelamerika reiste. Die Fluggesellschaft KLM bestätigte das Problem, betonte jedoch, daß die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Das betroffene Flugzeug mit der Registrierung PH-BHD startete regulär vom Flughafen Amsterdam-Schiphol und befand sich auf seinem planmäßigen Flug zum internationalen Flughafen Juan Santamaría in San José. Erst in einer späten Phase des Fluges entwickelte sich ein Riß in der mehrschichtigen Cockpitscheibe. Die Crew entschied sich, den Flug fortzusetzen, und erhielt vorrangige Landeerlaubnis in Costa Rica, um eine reibungslose und sichere Ankunft zu gewährleisten. Nach der Landung tauchten in den sozialen Medien Bilder auf, die den sichtbaren Schaden an der Frontscheibe des Flugzeuges zeigten. Dies führte zu Spekulationen über mögliche Risiken während des Fluges. KLM stellte jedoch klar, daß moderne Flugzeuge für solche Vorfälle konstruiert seien. Die Cockpitscheiben bestehen aus mehreren Schichten, um selbst bei einem Bruch die strukturelle Integrität des Flugzeuges aufrechtzuerhalten. Königin Mathilde unverletzt – Reaktionen auf den Vorfall Königin Mathilde, die 52jährige Ehefrau von König Philippe, war als reguläre Passagierin auf dem Flug. Sie blieb ebenso wie alle anderen Reisenden unverletzt und setzte ihr Programm in Costa Rica wie geplant fort. Ihr Besuch in dem zentralamerikanischen Land ist Teil einer humanitären Initiative, bei der sie soziale

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