Februar 19, 2026

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Februar 19, 2026

Flughafen Hongkong erweitert Kapazitäten durch Teilöffnung von Terminal 2

Der Hong Kong International Airport (HKIA) treibt seine Infrastrukturerweiterung massiv voran und nimmt am 27. Mai 2026 den neuen Abflugbereich im erweiterten Terminal 2 in Betrieb. Diese Eröffnung erfolgt strategisch unmittelbar vor dem Beginn der verkehrsreichen Sommersaison, um dem prognostizierten Anstieg des Passagieraufkommens gerecht zu werden. Das Terminal 2 fungiert dabei als zentraler Baustein des Drei-Bahnen-Systems, welches die Kapazität des Drehkreuzes langfristig auf bis zu 120 Millionen Fluggäste pro Jahr steigern soll. Durch die direkte Anbindung an den Airport Express und die bestehende Infrastruktur des Terminals 1 wird ein reibungsloser Transfer innerhalb des Flughafengeländes sichergestellt. In der ersten Phase werden rund 15 Fluggesellschaften, die primär regionale Routen und Kurzstrecken bedienen, ihren Betrieb in das modernisierte Gebäude verlegen. Um die Abfertigungsprozesse zu beschleunigen, setzt der Flughafenbetreiber verstärkt auf automatisierte Lösungen. Dazu gehören biometrische Identifikationssysteme und umfangreiche Self-Service-Check-in-Technologien, die die Wartezeiten an den Schaltern minimieren sollen. Der Ausbau folgt einem streng getakteten Etappenplan; bereits seit September 2025 ist eine neue Busanlage mit 41 Stellplätzen voll betriebsbereit. Diese ermöglicht eine effiziente Anbindung an über 110 Ziele in der Greater Bay Area und stärkt Hongkongs Rolle als logistisches Tor zum chinesischen Festland. Hintergrund der großflächigen Erweiterung ist die vollständige Erholung des asiatischen Luftverkehrsmarktes und der Wettbewerb mit anderen regionalen Hubs wie Singapur-Changi oder Seoul-Incheon. Das Projekt umfasst neben dem Terminalgebäude auch den Ausbau der Gepäckabfertigungssysteme sowie neue Einzelhandels- und Gastronomieflächen, die den Komfort für Reisende erhöhen sollen. Durch die Integration des SkyPier-Terminals bleibt zudem die direkte Anbindung an den Fährverkehr in das Perlflussdelta bestehen,

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Air Astana bestätigt Großauftrag über Boeing 787-9 Dreamliner

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat am 17. Februar 2026 eine weitreichende Entscheidung zur Modernisierung ihrer Langstreckenflotte bekannt gegeben. Das Unternehmen bestätigte die Bestellung von bis zu 15 Flugzeugen des Typs Boeing 787-9. Nach Angaben der Airline handelt es sich hierbei um den finanziell umfangreichsten Einzelauftrag seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2001. Ergänzt wird dieses Beschaffungsprogramm durch die Anmietung von drei weiteren Maschinen dieses Typs über externe Leasinggesellschaften, sodass die Gesamtzahl der erwarteten Dreamliner auf 18 Einheiten ansteigt. Die erste Auslieferung ist für das Jahr 2027 vorgesehen, womit die schrittweise Ablösung der älteren Boeing 767-Flotte eingeleitet wird. Der Einsatz der Boeing 787-9 markiert einen technologischen Sprung für den Luftverkehrsstandort Kasachstan. Mit einer Reichweite von bis zu 14.010 Kilometern ermöglicht das Flugzeug die Aufnahme neuer Direktverbindungen von den Drehkreuzen Astana und Almaty zu weit entfernten Zielen in Nordamerika und Südostasien. Bisher mussten viele dieser Routen mit Zwischenstopps oder kleineren Kapazitäten bedient werden. Die Entscheidung für die Variante -9, die im Vergleich zum Basismodell über einen längeren Rumpf und eine höhere Passagierkapazität verfügt, unterstreicht die Wachstumsstrategie der Air Astana Group, die auch den Ausbau des Netzwerkes in Richtung Europa und Australien forciert. Finanziell wird das Projekt durch eine Kombination aus Eigenmitteln, Bankkrediten und Sale-and-Lease-Back-Verfahren abgesichert. Die Air Astana Group, die seit ihrem Börsengang in London und Kasachstan im Jahr 2024 über eine gestärkte Kapitalbasis verfügt, investiert damit massiv in die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen Carriern aus dem Nahen Osten und China. Parallel zur Flottenerweiterung wird auch die technische Infrastruktur an den

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Startabbruch bei Hochgeschwindigkeit: Boeing 777 der Latam in Sao Paulo gestoppt

Ein schwerwiegender Zwischenfall am internationalen Flughafen Sao Paulo-Guarulhos sorgt derzeit für Untersuchungen in der Luftfahrtbranche. Am 15. Februar 2026 brachen die Piloten einer Boeing 777-300ER der Fluggesellschaft Latam den Startlauf nach Lissabon bei extrem hoher Geschwindigkeit ab. Laut Radardaten und ersten Berichten beschleunigte die Maschine auf der Startbahn 10L bereits auf ein Tempo zwischen 174 und 178 Knoten (ca. 322 bis 330 km/h), bevor die Besatzung eine Vollbremsung einleitete. Auslöser für diese kritische Entscheidung war dem Vernehmen nach die Warnung über ein überhitztes Triebwerk. Die Brisanz des Vorfalls liegt in der Nähe zur sogenannten Entscheidungsgeschwindigkeit $V1$. In der Luftfahrt definiert dieser Wert den Punkt, bis zu dem ein Startabbruch auf der verbleibenden Piste noch sicher durchgeführt werden kann. Wird dieser Wert überschritten, muss das Flugzeug in der Regel abheben, da der Bremsweg nicht mehr ausreicht. Da die Boeing 777-300ER mit einem maximalen Abfluggewicht von bis zu 351 Tonnen zu den schwersten Verkehrsflugzeugen gehört, stellt ein Abbruch in diesem Geschwindigkeitsbereich eine massive Belastung für das Bremssystem und die Reifen dar, die durch die kinetische Energie extremen Temperaturen ausgesetzt werden. Nach dem Stillstand auf der Bahn wurde das Flugzeug umgehend von der Flughafenfeuerwehr gesichert, um eine mögliche Brandentwicklung an den überhitzten Bremsen zu verhindern. Die Passagiere des Fluges LA8146 konnten die Maschine später normal verlassen, während die Startbahn für längere Zeit gesperrt werden musste, um Trümmerteile oder Reifenabrieb zu entfernen und die Maschine abzuschleppen. Die brasilianische Ermittlungsbehörde für Flugunfälle (CENIPA) hat die Untersuchung aufgenommen, um festzustellen, ob die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des

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Avia Solutions Group bündelt Führung von Klasjet und Air Explore

Die Avia Solutions Group hat eine weitreichende organisatorische Zusammenführung ihrer Tochtergesellschaften Klasjet und Air Explore eingeleitet. Durch die Schaffung einer einheitlichen Führungsstruktur sollen administrative Abläufe gestrafft und operative Synergien im Charter- und Wet-Lease-Geschäft gehoben werden. Im Zentrum dieser Neuausrichtung steht Justinas Bulka, der bereits die Geschicke der auf VIP-Flüge spezialisierten Klasjet lenkt und nun zusätzlich die Position des Geschäftsführers bei Air Explore übernimmt. Trotz der personellen Verzahnung auf Managementebene bleiben beide Unternehmen als eigenständige Marken mit separaten Luftverkehrsbetreiberzeugnissen (AOC) bestehen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Effizienz bei der Flottensteuerung zu erhöhen und Doppelstrukturen innerhalb der Unternehmensgruppe abzubauen. Während Klasjet seine Marktposition im Bereich exklusiver Gruppencharter und Sportmannschafts-Transporte mit einer Flotte von Boeing 737-Modellen in spezieller Business-Konfiguration festigt, konzentriert sich die slowakische Air Explore auf das wachsende Segment des Wet-Lease-Verkehrs. Air Explore betreibt eine Flotte von Boeing 737-800, die sowohl für den Passagiertransport als auch in umgerüsteten Versionen für die Luftfracht (BCF) eingesetzt werden. Durch die engere Kooperation soll die Reaktionszeit bei kurzfristigen Kapazitätsanfragen internationaler Fluggesellschaften deutlich verkürzt werden. Hintergrund dieser Konsolidierung ist der Expansionskurs der Muttergesellschaft in den Märkten Europa und Nordamerika. Die Avia Solutions Group nutzt die unterschiedlichen Schwerpunkte ihrer Tochterfirmen, um ein breiteres Spektrum an Luftverkehrsdienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Durch die einheitliche Leitung können Pilotentraining, Wartungsplanung und Bodenabfertigung besser koordiniert werden, da beide Airlines ausschließlich auf Boeing-Muster setzen. Dies erleichtert den flexiblen Austausch von Ressourcen und technischem Know-how unter Einhaltung der strengen Sicherheitsvorgaben der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Branchenexperten werten die personelle Union als notwendigen

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Schwerer Zwischenfall am Flughafen Antalya: Fahrwerksbruch bei Boeing 737-800

Ein schwerwiegender technischer Defekt hat am Freitag den Betrieb am Flughafen Antalya beeinträchtigt und zu erheblichen Sachschäden an einer Maschine der Fluggesellschaft SunExpress geführt. Während des Rollvorgangs zur Startbahn knickte das linke Hauptfahrwerk einer Boeing 737-800 mit der Registrierung TC-SOP ein. Der Vorfall ereignete sich auf dem Rollweg J (Taxiway J), als sich das Flugzeug auf dem Weg zum Flug XQ7646 mit dem Ziel Gaziantep befand. Durch die Wucht des Zusammenbruchs bohrten sich Teile der Fahrwerkskonstruktion durch die linke Tragfläche, was zu einer massiven Beschädigung der Flugzeugstruktur führte. Trotz der Schwere des strukturellen Schadens verlief die Evakuierung der Maschine ohne größere Panik. Die Besatzung und die Passagiere konnten das Flugzeug über herbeigeholte mobile Treppen sicher verlassen, da kein Brand ausbrach und die Maschine stabil auf dem Rollweg zum Stehen kam. Rettungskräfte und die Flughafenfeuerwehr waren umgehend vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern. Der betroffene Rollweg musste für mehrere Stunden gesperrt werden, während Techniker mit der Bergung des verunglückten Mittelstreckenjets begannen. Der Flug nach Gaziantep wurde annulliert, und die Fluggäste wurden auf Ersatzverbindungen umgebucht. Die türkische Luftfahrtbehörde hat in Zusammenarbeit mit Technikern von SunExpress eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für das Materialversagen zu ermitteln. Im Fokus der Ermittler stehen dabei die jüngsten Wartungsereignisse und Inspektionen des Fahrwerksystems der betroffenen Boeing. Es wird geprüft, ob Ermüdungserscheinungen am Metall oder Fehler bei vorangegangenen Instandhaltungsarbeiten zu dem plötzlichen Einknicken führten. Die Boeing 737-800 gilt grundsätzlich als robustes Arbeitspferd der zivilen Luftfahrt, doch Vorfälle dieser Art ziehen meist eine genaue Überprüfung der gesamten Flotte

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Spirit Airlines plant Verkauf von 20 Airbus-Flugzeugen im Insolvenzverfahren

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Spirit Airlines, die derzeit unter dem Schutz des Chapter 11 des US-Insolvenzrechts operiert, hat beim zuständigen Insolvenzgericht in New York einen Antrag auf Genehmigung einer Versteigerung von 20 Flugzeugen gestellt. Wie aus Gerichtsunterlagen und Berichten von Finanznachrichtendiensten hervorgeht, umfasst das Paket 13 Maschinen des Typs Airbus A320 sowie sieben Flugzeuge des Typs Airbus A321. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Flottengröße an die reduzierte Nachfrage und den neuen Geschäftsplan anzupassen, Fixkosten für Wartung und Lagerung ungenutzter Kapazitäten zu eliminieren und durch den Verkaufserlös bestehende Schulden abzubauen. Als sogenannter stalking horse bidder wurde CSDS Asset Management LLC identifiziert, womit ein Mindestpreis von rund 533,5 Millionen US-Dollar für die gesamte Tranche festgesetzt wurde. Sollte das Gericht dem Verfahren zustimmen, könnte im April 2026 ein förmlicher Auktionsprozess beginnen, bei dem potenzielle Wettbewerber das Einstiegsgebot übertreffen müssten. Dieser strategische Schritt markiert eine deutliche Abkehr vom bisherigen aggressiven Wachstumskurs der Airline und verdeutlicht den Fokus auf eine Verschlankung der operativen Struktur während der Sanierungsphase. Mechanismen des Bieterverfahrens im Insolvenzrecht Das von Spirit Airlines gewählte Verfahren nutzt ein im US-Insolvenzrecht gängiges Werkzeug, um den Marktwert der Vermögenswerte zu sichern und gleichzeitig einen Mindesterlös zu garantieren. Durch die Auswahl von CSDS Asset Management als Basisbieter wird sichergestellt, dass die Flugzeuge nicht unter einem vordefinierten Wert veräußert werden. Im Gegenzug für die Rolle als Referenzbieter hat Spirit beim Gericht Schutzbestimmungen beantragt, die unter anderem eine Abbruchgebühr in Höhe von 16 Millionen US-Dollar sowie die Erstattung von Auslagen bis zu 2,5 Millionen US-Dollar vorsehen, falls ein

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NCL Holdings sichert sich langfristige Kapazitäten bei Fincantieri

Der US-amerikanische Kreuzfahrtriese NCL Holdings hat seine langfristigen Wachstumspläne durch den Abschluss eines bedeutenden Vorvertrags mit der italienischen Fincantieri-Werft untermauert. Die Vereinbarung sieht den Bau von drei zusätzlichen Schiffen vor, die jeweils für die Tochtermarken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises bestimmt sind. Mit den geplanten Auslieferungsterminen in den Jahren 2036 und 2037 festigt der Konzern seine Marktposition in einer Zeit, in der Werftkapazitäten für große Passagierschiffe weltweit knapper werden. Da die Auftragsbücher der führenden europäischen Schiffsbauer bereits bis weit in das nächste Jahrzehnt gefüllt sind, stellt dieser Schritt eine essenzielle Absicherung für die geplante Kapazitätserweiterung dar. Die Investition zielt darauf ab, die verschiedenen Marktsegmente von der massentauglichen Erlebniskreuzfahrt bis hin zum Ultra-Luxus-Sektor gezielt mit modernster Tonnage zu bedienen und die Flottenkontinuität über das Jahr 2035 hinaus zu gewährleisten. Engpässe bei den globalen Großwerften Der Schiffbaumarkt für Kreuzfahrteinheiten befindet sich derzeit in einer Phase der Hochkonjunktur, die die führenden Werften an ihre Kapazitätsgrenzen bringt. Neben dem italienischen Marktführer Fincantieri sind auch Chantiers de l’Atlantique in Frankreich sowie die Meyer Werft an ihren Standorten in Papenburg und Turku auf Jahre hinaus ausgebucht. Diese Knappheit resultiert aus einer Serie von Großaufträgen führender Reedereien, die nach der Erholung des globalen Tourismussektors ihre Flotten radikal modernisieren. Bereits im vergangenen Jahr hatten Wettbewerber wie MSC Cruises und die Royal Caribbean Group umfangreiche Verträge unterzeichnet, um sich Bauplätze für die nächste Generation ihrer Megaliner zu sichern. Für NCL Holdings war der jetzige Abschluss daher ein strategisch notwendiger Schritt, um nicht im Wettbewerb

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Lufthansa und Gategroup führen neues Gastronomiekonzept auf Langstrecken ein

Die Deutsche Lufthansa leitet im Rahmen ihrer strategischen Initiative „Future Onboard Experience“ (Fox) eine umfassende Neugestaltung des kulinarischen Angebots auf ihren Langstreckenflügen ein. Ab dem Jahr 2026 wird das Bordcatering in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Branchenriesen Gategroup grundlegend modernisiert. Ziel der Kooperation ist es, die Serviceabläufe zu optimieren und das Verpflegungsniveau in sämtlichen Beförderungsklassen anzuheben. Der Fokus liegt hierbei auf einer stärkeren Personalisierung und einer verbesserten Präsentation der Speisen, um der gestiegenen Erwartungshaltung im internationalen Wettbewerb gerecht zu werden. In den exklusiven Segmenten der First und Business Class stehen künftig Flexibilität und Individualität im Vordergrund. Während in der First Class ein Konzept mit mehreren kleinen Gängen und variabler Hauptspeisenauswahl implementiert wird, führt die Fluggesellschaft in der Business Class das Modell „Sky Selection“ ein. Dieses erlaubt den Fluggästen, ihre zweite Mahlzeit vor der Landung individuell zu konfigurieren und Frühstückswünsche bereits im Vorfeld zu definieren. Ein wesentlicher Bestandteil der kulinarischen Aufwertung ist die Kooperation mit dem bekannten Spitzenkoch Johann Lafer, der die Menügestaltung maßgeblich beeinflusst und für eine gehobene gastronomische Linie sorgt. Auch für die Passagiere in der Premium Economy und Economy Class bringt die Umstellung spürbare Veränderungen mit sich. In der Premium Economy wird durch den Einsatz größerer Tabletts und eines neuen Geschirrkonzepts ein hochwertigeres Erscheinungsbild angestrebt, wobei die Auswahl auf drei verschiedene Hauptgerichte erweitert wird. Ein Novum stellt die Einführung einer dreifachen Menüwahl in der Economy Class dar, die bisher auf zwei Optionen begrenzt war. Diese Erweiterung der Auswahlmöglichkeiten soll die Zufriedenheit auf langen Flugstrecken steigern und dem Serviceanspruch einer

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Iberia baut zwischen Europa und Lateinamerika aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia bereitet sich auf eine Rekordsaison im interkontinentalen Flugverkehr vor. Für den Sommerflugplan 2026 hat das Unternehmen eine signifikante Kapazitätserweiterung auf seinen Kernrouten zwischen dem Drehkreuz Madrid-Barajas und Lateinamerika angekündigt. Mit einem Zuwachs von 7,6 Prozent klettert das Gesamtangebot auf über 3,35 Millionen Sitzplätze – ein historischer Höchstwert in der Geschichte der Airline. Diese Offensive unterstreicht die strategische Bedeutung Madrids als wichtigstes Bindeglied zwischen dem europäischen Kontinent und den lateinamerikanischen Wachstumsmärkten. Im Zentrum der Expansion stehen neben der Frequenzerhöhung auf bestehenden Prestige-Routen nach Argentinien und Chile auch die Erschließung neuer Destinationen in Mexiko und Brasilien. Durch den verstärkten Einsatz modernster Langstreckenflugzeuge und eine optimierte Taktung reagiert Iberia auf die anhaltend hohe Nachfrage im Geschäfts- und Privatreisesektor und festigt ihre Position gegenüber der internationalen Konkurrenz im globalen Luftverkehrsmarkt. Ausbau der Kapazitäten am Standort Buenos Aires Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires festigt im kommenden Sommer ihren Status als wichtigster Zielort im lateinamerikanischen Netzwerk der Iberia. Ab Juni 2026 wird die Schlagzahl der Verbindungen von bisher 21 auf 23 wöchentliche Flüge erhöht. Damit bietet die Fluggesellschaft im Durchschnitt mehr als drei tägliche Rotationen an, was die Flexibilität für Reisende erheblich steigert. Insgesamt beläuft sich das Angebot für diese spezifische Route auf 456.000 Sitzplätze während der Sommersaison. Diese Kapazitätsausweitung ist eine direkte Reaktion auf die stabilen Buchungszahlen und die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen Spanien und Argentinien. Das Drehkreuz Madrid fungiert hierbei nicht nur als Startpunkt für Passagiere aus der Iberischen Halbinsel, sondern zieht überproportional viele Umsteiger aus dem restlichen Europa an.

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Strategische Neuausrichtung: Air Asia plant Nasdaq-Börsengang für Markenrechte

Die malaysische Luftfahrtgruppe Air Asia bereitet einen bedeutenden Schritt an die internationalen Finanzmärkte vor. Wie Unternehmensgründer Tony Fernandes bestätigte, plant die Holding, ihre Markenrechte in eine eigenständige Einheit auszugliedern und diese über eine Fusion mit einem bereits an der US-Technologiebörse Nasdaq notierten Mantelunternehmen (SPAC) an die Börse zu bringen. Das Ziel dieser Transaktion ist eine Bewertung der Markensparte von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Durch diesen strategischen Schritt soll der Wert der Marke „Air Asia“ unabhängig vom operativen Flugbetrieb kapitalisiert werden, was der Gruppe neue finanzielle Spielräume für die Expansion in Südostasien eröffnet. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass die neu geschaffene Markeneinheit als Lizenzgeber fungiert. Das Kalkül der Führungsebene basiert darauf, dass andere Fluggesellschaften in der Region gegen Zahlung von Lizenzentgelten Franchiseverträge abschließen, um unter dem bekannten Namen zu operieren. Tony Fernandes betont dabei, dass die Strahlkraft der Marke Air Asia weit über das reine Kerngeschäft der Luftfahrt hinausreicht und mittlerweile auch in Sektoren wie Logistik, Finanzdienstleistungen und digitalen Plattformen etabliert ist. Die geplante Listung an der Nasdaq unterstreicht die Ambition, globales Kapital anzuziehen und die Marke als eigenständiges Asset im asiatischen Raum zu festigen. Hintergrund dieser Entscheidung ist die fortschreitende Umstrukturierung der Muttergesellschaft Capital A. Nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre strebt der Konzern eine Entflechtung seiner Geschäftsbereiche an, um Schulden abzubauen und die Bilanzstruktur zu optimieren. Analysten beobachten diesen Trend zur „Asset-Light“-Strategie in der Branche aufmerksam, da sie das Risiko des kapitalintensiven Flugbetriebs von der wertstabilen Markenführung trennt. In der Region gilt Air Asia seit langem als Pionier

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