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„Let the Sky Fall – The Bond Concert Show“ begeistert im Wiener Metropol

„Let the Sky Fall – The Bond Concert Show“ präsentiert sich als ein schillerndes Event, das Fans der James-Bond-Reihe und Liebhaber zeitloser Filmmusik gleichermaßen ansprechen möchte. Unter der Leitung von Thomas Borchert und Navina Heyne wurden am 30. November 2024 im Wiener Metropol Theater die berühmten Titelsongs der Bond-Filme in einer musikalisch und szenisch gestalteten Revue dargeboten. Das Event, das musikalische Nostalgie mit einem Hauch von Glamour verbindet, fordert jedoch auch eine kritische Reflexion hinsichtlich seiner künstlerischen Umsetzung und dramaturgischen Stringenz. Eine Hommage an die Bond-Kultur Die Auswahl der Songs spiegelt die Vielfalt und Tiefe der Bond-Filmgeschichte wider, angefangen bei Shirley Basseys ikonischem „Goldfinger“ bis hin zu Billie Eilishs melancholischem „No Time To Die“. Borchert und Heyne interpretieren die Klassiker nicht nur stimmlich überzeugend, sondern setzen auch auf humorvolle und augenzwinkernde Interaktionen mit dem Publikum. Die musikalische Leitung kombiniert moderne Arrangements mit dem ursprünglichen Stil der Songs, was den Spagat zwischen Tradition und Innovation betont. Besonders hervorgehoben wird hierbei die Fähigkeit der beiden Darsteller, die emotionalen Schichten der Stücke glaubhaft zu vermitteln, wenngleich die humoristische Note gelegentlich auf Kosten der Atmosphäre ging. Die Inszenierung und Bühnenästhetik Die Bühne des Wiener Metropol, bekannt für ihre intime Atmosphäre, wurde für das Konzert entsprechend ausgestattet. Licht- und Videoprojektionen unterstützten die musikalische Performance, indem sie ikonische Filmszenen und 007-Symbole einblendeten. Doch trotz dieser Effekte wirkte das Bühnenbild an einigen Stellen überladen und lenkte von der Musik ab. Die Entscheidung, auf eine Live-Band zu setzen, verlieh der Darbietung jedoch eine erfrischende Dynamik, während gleichzeitig die

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Die Lage der Boeing 757 am Himmel Europas

Die Rakete der zivilen Luftfahrt und ihre Zukunft am Himmel Europas ist ungewiss und hinterlässt von Tag zu Tag eine größere Lücke. Charterfluglinien wie Condor und Jet2 oder Nationalcarrier wie Icelandair aber auch Delta und United sind die letzten Airlines, die derzeit noch aktiv an der Boeing 757 festhalten. Pläne für den Ruhestand gibt es, jedoch tun sich Airlines schwer, passenden Ersatz zu finden. Deshalb wurden schon mehrmals Termine für den „Final Flight“ verschoben – wie beispielsweise Icelandair mit der 757-300 im vergangenen Oktober – die auch derzeit keinen neuen Termin mehr publiziert haben. Die Boeing 757 begann 1983 mit British Airways und Monarch die Erkundung Europäischer Strecken, und wurde sehr schnell bei Charterfluglinien aber auch bei Staatscarriern sehr beliebt. Iberia, British Airways, Aer Lingus, Icelandair und Co. boten Flüge mit Business Class an, während Condor, LTU, Britannia und sämtliche Fluglinien Europas bis zu Y239 Pax in der -200er Variante an Urlaubsdestinationen am Mittelmeer verteilten. Sogar transatlantische Routen sind für dieses Modell kein Problem, wie es derzeit United Airlines noch beweist.  Old reliable ist ein Begriff der die 757 sehr gut beschreibt, aber auch fleißiges Arbeitspferd. Denn so einige Airlines hätten, ohne die herausragende Performance dieser Maschine, nie das anbieten können, das sie aktuell tun. Wie man bei Icelandair sieht, -die Europa mit Nordamerika, via Reykjavik verbindet.  Aus Kostengründen und geringer Nachfrage, entschloss man sich 2004, die Produktion in Renton [U.S.A] einzustellen. Als 2015 mehrere Fluglinien wie bspw. United Airlines einen Nachfolger suchte, wurde man auf die Boeing 737MAX hingewiesen

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ORO.FC.230 Recurrent training and checking

‚Each flight crew member shall complete recurrent training and checking on the location and use of all emergency and safety equipment carried on board the aircraft. The validity period of an emergency and safety equipment training and checking shall be 12 calendar months.’ Die Tripl3 Sierra OG stellt ein weiteres Training vor: das ESET. ESET ist eine Abkürzung und steht für Emergency Safety and Equipment Training und wird grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt: ESET Initial und ESET Recurrent. So ist ein Crewmember (egal ob Pilot/Pilotin oder Flugbegleiter/-in) auf das ihr zugeteilte Flugzeug zu schulen und auf das entsprechende Equipment zu trainieren. Jeder Flugzeugtyp hat unterschiedlich gestaltete Türen, Türentypen (Eingangstür, Notausstieg, etc.), die unterschiedlich zu bedienen sind. Jede Fluglinie, jeder Operator, verwendet unterschiedliche Feuerlöscher, Schwimmwesten, Rauchschutzhauben (PBE – Protective Breathing Equipment), uvm. Auf das muss ein Besatzungsmitglied trainiert werden. Jeder muss im Ernstfall, in einer verrauchten Kabine, einen Feuerlöscher bedienen können – blind! Nur so kann man Menschenleben im Notfall retten. Wissen Sie, dass jedes Flugzeug um zugelassen zu werden, in weniger als 90 Sekunden evakuiert werden können muss? Bei diesen Tests wird ein repräsentativer Schnitt aus verschiedenen Altersgruppen ausgewählt, danach werden die Hälfte der Notausgänge blockiert und die Maschine muss im Finstern evakuiert werden. 853 Passagiere aus einem A380. Da muss jeder Handgriff sitzen. Sitzen die richtigen Kommandos, schreie ich laut genug? Wo ist mein Equipment im Notfall und kann ich es schnell genug aufsetzen/anziehen/bedienen? Der Gesetzgeber, die EASA, European Union Aviation Safety Agency, beschreibt die europäischen Gesetze in ihren

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China Airlines: 10% Rabatt auf Economy, Premium Economy oder Business Class Basis Tickets nach Ozeanien

Wir freuen uns, Ihnen ein besonderes Angebot vorstellen zu dürfen!Nützen Sie 10 % Rabatt auf unsere Economy, Premium Economy oder Business Class Basis Tickets nach Ozeanien. Details des Angebot: Zusätzliche Vorteile für Business-Class-Tickets: Planen Sie bald Ihre Reise und nutzen Sie dieses begrenzte Angebot! Wir danken Ihnen für Ihre Treue und freuen uns darauf, Sie an Bord willkommen zu heißen. (Bezahlte Anzeige).

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Flughafen Klagenfurt schließen – und dann?

Öffentliche Anreise zu umliegenden Flughäfen Kärntens: Eine Analyse im Jahr 2024. Dieser faktenbasierte Bericht fokussiert sich primär auf die Annahme der Situation, dass der Flughafen Klagenfurt geschlossen wird und ein nahegelegener Flughafen erreicht werden soll. Bewusst wird das Transportmittel „Auto“ jedoch in der Analyse ausgeschlossen und eine Anreise darf nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Als Ausgangspunkt wird der Standort Klagenfurt Hauptbahnhof gewählt. Der Report zielt darauf ab darzulegen, warum eine Schließung des Flughafens Klagenfurt im Jahr 2024 schlichtweg nicht vorstellbar ist und welche infrastrukturellen Baustellen zuerst gelöst werden müssten, um dies in irgendeiner Form rechtfertigen zu können. Geographisches Lagebild des Flughafens Klagenfurt Fahrtzeitenberechnungen Um eine faire Bewertung durchführen zu können, wird für alle Flughäfen ein normaler Arbeitstag (Montag – Freitag) sowie eine Abfahrtszeit im Bereich 08:00 – 16:00 Uhr anvisiert. 2 – Flughafen Graz Die aktuelle Anreise zum Flughafen Graz aus der Kärntner Landeshauptstadt kann über zwei Varianten erfolgen. Option 1: Der sogenannte ÖBB Intercitybus (ICB) verkehrt auf der Strecke Klagenfurt-Wolfsberg-Graz und retour: Der Bus fährt 14-mal täglich zwischen den beiden Landeshauptstädten im Süden Österreichs und benötigt dafür 2 Stunden, laut ÖBB Website. Im Anschluss muss am Grazer Hauptbahnhof in die Straßenbahnlinie S5 umgestiegen werden, welche in 11 Minuten am Flughafen Graz Halt macht. Gesamtzeit: 2 Stunden und 36 Minuten. Option 2: Es besteht auch die Möglichkeit, mittels Zug die klassische Südbahnstrecke entlang zu fahren bis zur Station Bruck an der Mur, dort in den Zug nach Graz HBF umzusteigen und wieder mit der Straßenbahnlinie 5 zum Flughafen Graz zu

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Lissabon: Red Bull Flugtag begeistert die Massen

Red Bull, einer der größten Luftfahrzeugbetreiber Österreichs nach Eigentumsverhältnissen, hat in diesem September wieder einen Flugtag in Lissabon veranstaltet. Aviation.Direct war live vor Ort, um von dem Event zu berichten, das auch im lokalen Fernsehen live übertragen wurde. Die Location war malerisch und zählt derzeit zu den spannendsten Luftverkehrsstandorten Europas. In dieser Woche sondierten nicht nur Carsten Spohr und seine Entourage politisch die Lage für eine mögliche Übernahme der TAP, sondern auch die IAG gab bekannt, an der portugiesischen Problem-Airline interessiert zu sein. Ganz ohne eine 10-Milliarden-Investition in einen fragwürdigen Flughafen auf der anderen Seite des Flusses stellte der österreichische Getränkehersteller eine Startbahn direkt am Tejo auf und vergab alle fünf Minuten einen Slot an mutige Bastler. An diesem Wochenende standen jedoch nicht Sorgen im Mittelpunkt, sondern Kreativität, Streckenflug und Showeinlagen. Jedes der 36 Teams führte eine kurze Darbietung vor dem eigentlichen Flug von der 16 Meter hohen Rampe vor. Die lokale Jury bewertete diese oft sogar höher als den eigentlichen Flug. Wir lassen hier die Bilder sprechen: vom Flying Pitstop über den Glockenturm als Startpunkt bis hin zum Siegerteam „Diaper Droppers“, das als ersten Preis eine Reise zum Hangar 7 in Salzburg gewonnen hat. Rund 10.000 Zuschauer bestaunten das Spektakel bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Gegenwind und einer traumhaften Kulisse. In Lissabon begeisterte das zuckerhaltige Getränk aus Österreich das Publikum, ohne dass dieses, wie in den vergangenen Jahren, mehr als 3,7 Milliarden Euro in die TAP oder SATA investieren musste.

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KLM und ZeroAvia planen revolutionären Null-Emissions-Flug mit Wasserstofftechnologie

In einem bahnbrechenden Schritt für die Luftfahrtindustrie haben KLM Royal Dutch Airlines und das Technologieunternehmen ZeroAvia eine Kooperation angekündigt, die die Zukunft des umweltfreundlichen Fliegens einläuten könnte. Ziel der Zusammenarbeit ist die Durchführung eines Demonstrationsflugs mit wasserstoff-elektrischen Triebwerken, der bis 2026 realisiert werden soll. Das Herzstück des Projekts bilden ZeroAvias ZA2000-Triebwerke, die für große regionale Turboprop-Flugzeuge entwickelt wurden. Diese innovative Technologie nutzt Wasserstoff in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung, welcher wiederum Elektromotoren antreibt. Der einzige Ausstoß dieses Prozesses ist Wasserdampf bei niedriger Temperatur, was laut Studien zu einer Reduzierung der Klimabelastung um bis zu 90% im Vergleich zu herkömmlichen Kerosinflügen führen könnte. Maarten Koopmans, Geschäftsführer von KLM Cityhopper, betont die Vorreiterrolle seiner Airline: „KLM ist bestrebt, auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt eine führende Position einzunehmen. Wir unterstützen und fördern aktiv Innovationen, um den Wandel der Branche voranzutreiben.“ Die Partnerschaft sieht vor, bis 2026 einen ersten Flug zwischen zwei Flughäfen zu realisieren. Dafür müssen noch einige Herausforderungen bewältigt werden, darunter die Erlangung behördlicher Genehmigungen, die Sicherstellung der Versorgung mit Flüssigwasserstoff und der Aufbau der notwendigen Betankungsinfrastruktur. Sergey Kiselev, Chief Business Officer von ZeroAvia, zeigt sich optimistisch: „Die größten Fluggesellschaften der Welt erforschen mit zunehmender Ernsthaftigkeit die Wasserstoff-Elektrik als mögliche Lösung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit KLM, einer Fluggesellschaft mit so reicher Geschichte, während wir auf eine saubere Zukunft für die Branche hinarbeiten.“ ZeroAvia hat bereits bedeutende Fortschritte erzielt, einschließlich ausgiebiger Tests eines Prototyps ihres ZA600-Triebwerks an Bord eines Dornier 228-Flugzeugs. Zudem wurden in den USA und Großbritannien

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Extreme Ökosysteme: Eine Odyssee zu den faszinierendsten und extremsten Plätzen Orten unseres Planeten

Die Biodiversität unseres Planeten übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Wissenschaftler haben bisher mehr als 1,60 Millionen Arten dokumentiert, doch die tatsächliche Zahl könnte um ein Vielfaches höher liegen. In diesem faszinierenden Spektrum des Lebens haben sich Organismen an die unterschiedlichsten und oftmals extremsten Umweltbedingungen angepasst. Wir laden Sie ein zu einer fesselnden Reise zu acht der bemerkenswertesten Orte unserer Erde, die die Grenzen des Lebens aufzeigen und neu definieren. 1. Hydrologisches Wunderland: Mawsynram in Indien Im nordöstlichen Bundesstaat Meghalaya Indiens liegt Mawsynram, ein Dorf, das jährlich von unvorstellbaren 11.872 Millimetern Niederschlag heimgesucht wird. Diese Niederschlagsmenge übertrifft die des bereits regenreichen Hamburg um das Fünfzehnfache. Der Monsun verwandelt diesen Ort in ein aquatisches Paradies, wobei der Großteil des Regens in den Sommermonaten fällt. Die einzigartige geographische Lage Mawsynrams, eingekeilt zwischen den Khasi-Bergen und der Ebene von Bangladesch, erzeugt dieses hydrologische Phänomen. 2. Elektrisierendes Naturschauspiel: Congo Mirador in Venezuela An den Ufern des Maracaibo-Sees in Venezuela offenbart sich ein einzigartiges atmosphärisches Spektakel. In Congo Mirador illuminieren an bis zu 260 Nächten im Jahr spektakuläre Blitze den Nachthimmel. Dieses als „Catatumbo-Blitze“ bekannte Phänomen entsteht durch das Zusammentreffen warmer, feuchter Luft vom See mit kühlen Fallwinden der Anden. Die Regelmäßigkeit und Intensität dieser elektrischen Entladungen machen diesen Ort zu einem der faszinierendsten meteorologischen Phänomene weltweit. 3. Das trockenste Giebt: Die McMurdo-Trockentäler der Antarktis Im Herzen der Antarktis erstrecken sich die McMurdo-Trockentäler – eine Region, die selbst die berühmte Atacama-Wüste in puncto Aridität in den Schatten stellt. Diese eisfreien Täler, geschützt durch das majestätische Transantarktische Gebirge, haben

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Kuriose Reiseanlässe: „Alles Goethe zum Geburtstag“

Gründe fürs Reisen gibt es viele: Urlaub, Geschäfte, Kuren, Pilgerfahrten, Familienbesuche und natürlich auch Geburtstage. Und genauso so ein Reiseanlass, zumindest für einige, ist heute am 28. August 2024: Goethes 275. Geburtstag (geboren 1749). Der wird gleich an mehreren Orten gefeiert: In Frankfurt wird im Geburtshaus des Dichters eine Party mit Musik, Lesungen und Small Talk veranstaltet. In Weimar, seinem langjährigen Aufenthaltsort im heutigen Thüringen und natürlich auch in der Casa di Goethe in Rom, dem Hauptziel seiner Italienreise von September 1786 bis Mai 1788, wird ebenfalls gefeiert. Zwei Jahre Italien mit Jobgarantie Das Haus in der Via del Corso, in dem Goethe während seines Rom – Aufenthaltes gewohnt hat, ist heute ein Museum. Auch dort wird der „compleanno di Goethe“ mit einer Lesung aus „Die Leiden des jungen Werthers“, erschienen vor 250 Jahren, und natürlich mit einigen Gläsern Prosecco gebührend begangen. Um diese Italienreise beneiden viele Menschen Goethe auch heute noch: Ab September 1786 auf Kultururlaub ganz Italien bereisen, davor noch in Karlsbad kuren, also fast zwei Jahre weg sein, und das mit fortlaufenden Bezügen und Jobgarantie von seinem Chef, dem Herzog von Sachsen-Weimar, das wäre doch was! Leider kam die Eisenbahn erst ungefähr 90 Jahre später nach Rom, dann wäre die Anreise etwas bequemer gewesen. Auch in Weimar gibt’s eine große Party, die schon um 12 Uhr (die Geburtsstunde) beginnt und jede Menge Musik, Vorträge und Workshops in der ganzen Stadt bietet. Der junge Superstar Der traditionsreichste Ort der Feiern ist jedoch Frankfurt, der Geburtsort des Dichters. Ausnahmsweise

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Die Amerikaner kommen

Am Ende des Urlaubs denken sich viele Griechenlandreisende: „Schön war´s“. Einige wollen vielleicht „irgendwann“ dort bleiben, wie seinerzeit S.T.S. Aber ist das „Lebensg’fühl“, das man „dort inhaliert“, wirklich so toll? Junge Griechen denken da anders. Auf einer Insel einen (Zweit-) Wohnsitz zu errichten ist gar nicht so schwer. Auf spanischen Inseln machen das ja sehr viele, und das Internet ist voll von mehr oder meist weniger schlauen Auswanderungstipps. Ob die Sache sinnvoll ist, das ist eine andere Frage. Außerdem gibt es Gott sei Dank keine riesigen Zweitwohnsitzanlagen, wie sie in Spanien ohne jede Rücksicht auf Aussehen und Umwelt (oft ohne Genehmigungen) einfach hingeklotzt werden.  Wer im Winter wirklich einmal auf einer der im Sommer so traumhaften Ägäischen Inseln war, dem ist die Lust auf einen längeren Aufenthalt ziemlich schnell vergangen: Es ist kalt, windig, zieht überall rein, fast alles hat zu, das Meer ist abweisend und absolut nichts, aber wirklich nichts ist los. Dramatische Bevölkerungsentwicklung Die jungen Griechen haben ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrem Land. Nichts wie weg, lautet da die Devise. Seit 2013 sind es jährlich bis zu 100.000 (in manchen Jahren auch mal weniger) meist junge Leute mit guter Ausbildung, die das Land wegen der Perspektivlosigkeit und geringer Verdienstmöglichkeiten verließen. Dieser Brain-Drain bedeutet neue Probleme für Griechenland: Der Staat kommt für die Ausbildung der Menschen auf, hat aber keinen Nutzen davon. Diese qualifizierten Arbeitskräfte fehlen im Land. Waren es früher noch die Albaner oder Nordmazedonier, die zur Arbeit kamen, suchen sich diese jetzt vermehrt besser bezahlte Jobs

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